DE19903921A1 - Kollektor und dazugehöriges Herstellungsverfahren - Google Patents
Kollektor und dazugehöriges HerstellungsverfahrenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kollektor,
der aus Kohlenstabsegmenten zusammengesetzt ist, insbesondere
auf einen Kollektor eines Kraftstoffeinspritzpumpenmotors, und
auf ein Verfahren zur Herstellung des oben genannten
Kollektors.
Ein Kollektor, der aus einer Vielzahl von Kohlenstabsegmenten
zusammengesetzt ist, ist in dem US-Patent Nr. 5175463
offenbart. Die Kohlenstabsegmenten des Kollektors sind durch
Nuten voneinander isoliert. Der Kollektor hat eine Vielzahl
von Anschlußelementen, die parallel zur Rückseite der
Kohlenstabsegmente angeordnet sind, um mit den
Kohlenstabsegmenten durch ein Hartlot oder ein anderes
Lötmittel verbunden zu sein. Die Oberflächen der
Kohlenstabsegmente, die mit den Anschlußelementen verbunden
werden sollen, sind mit Metall beschichtet, um die Verbindung
zu gewährleisten.
Wenn die Anschlußelemente jedoch Schmelzen oder dergleichen
mit Anschlüssen verbunden werden, die sich von
Läuferwicklungen erstrecken, wird die Schmelzwärme durch
vergleichsweise kurze Wärmekanäle der Anschlußelemente zum
Hartlot geleitet. Diese Wärme kann das Hartlot schmelzen,
wodurch die Kohlenstabsegmente kurz geschlossen werden.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes
Kollektorsegment zu schaffen, das frei vom Nachteil des
Kurzschließens der Kollektorsegmente ist, wenn es in einen
Motor eingebaut wird.
Es ist ein Ziel der Erfindung, einen Kollektor zu schaffen,
der vergleichsweise lange Wärmekanäle von den
Anschlußverbindungsabschnitten der Anschlußelemente zu
Abschnitten davon hat, die mit Kontaktelementen der
Kollektorsegmente verlötet sind.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen
verbesserten Elektromotor zu schaffen, der unter
korrodierenden Bedingungen wie dem Einsatz in einem Kraftstoff
verwendet werden kann.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zur
leichten und kostengünstigen Herstellung solcher
Kollektorsegmente zu schaffen.
Ein Hauptmerkmal der Erfindung ist ein Kollektor, der eine
Kontakteinheit umfaßt, die eine flache
Bürstenkontaktoberfläche und eine Verbindungsoberfläche, ein
Basisbauteil, das aus einem Isolationsmaterial hergestellt
ist, und eine Anschlußeinheit umfaßt. Die Kontakteinheit hat
eine Vielzahl von Kollektorsegmenten und die Anschlußeinheit
hat eine Vielzahl von leitenden Anschlußelementen. Das
Basisbauteil trägt die Kollektorsegmente und isoliert
dieselben voneinander. Der Kollektor hat ferner eine
elektrische Verbindungsstruktur, die einen Satz aus einem
konvexen Bauteil und einem konkaven Bauteil hat, und eine
Vielzahl von Verbindungselementen, die zwischen dem konvexen
Bauteil und dem konkaven Bauteil angeordnet sind.
Vorzugsweise hat das konvexe Bauteil eine Vielzahl von
Vorsprüngen, die sich axial von der Kontakteinheit erstrecken,
und das konkave Bauteil hat einen Abschnitt der
Anschlußeinheit, der mit den Vorsprüngen in Eingriff steht.
Die Kontakteinheit und die Anschlußeinheit sind mit Ausnahme
der Verbindungsstruktur voneinander beabstandet.
Ein Isolationsabstandhalter kann zwischen der Kontakteinheit
und der Anschlußeinheit angeordnet werden. Diese Konstruktion
kann einen Formprozeß des Basisbauteiles vereinfachen. Die
elektrische Verbindungsstruktur kann ein Steigbauteil
umfassen, das zwischen der Kontakteinheit und der
Anschlußeinheit angeordnet ist, um das Verbindungsbauteil zu
halten, wenn die Verbindungsbauteile geschmolzen sind.
Ein weiteres Hauptmerkmal der Erfindung ist ein Verfahren zur
Herstellung eines Kollektors, der eine Kontakteinheit umfaßt,
die eine flache Bürstenkontaktoberfläche und eine
Verbindungsoberfläche, ein Basisbauteil, das aus einem
Isolationsmaterial hergestellt ist, und eine Anschlußeinheit
hat.
Das Verfahren ist aus den folgenden Schritten zusammengesetzt:
Formen einer massiven Kohlenscheibe, die eine Vielzahl von
sich axial erstreckenden bogenförmigen Vorsprüngen hat,
Beschichten der peripheren Oberflächen der bogenförmigen
Vorsprünge mit leitfähigem Material, Erzeugen eines
Messingringbauteiles, das eine Vielzahl an Durchgangslöchern
hat, Zusammenbauen der massiven Kohlenscheibe und des
Messingringbauteils, so daß die bogenförmigen Vorsprünge
jeweils in den Durchgangslöchern angeordnet sind, um geeignete
Formräume zwischen der massiven Kohlescheibe und dem
Messingringbauteil zu haben, Einsetzen von festen Lötmitteln
in Verbindungsräume, die die Durchgangslöcher und die innere
Oberfläche der bogenförmigen Vorsprünge bilden, Erwärmen der
Lötmittel, um in den Verbindungsräumen zu schmelzen, Einfüllen
von Kunstharzisolationsmaterial in die Formräume und Schneiden
der massiven Kohlenscheibe und des Ringbauteiles, um die
Vielzahl an Kollektorsegmenten und die Vielzahl an
Anschlußbauteilen zu schaffen.
Andere Aufgaben, Merkmale und Eigenschaften der vorliegenden
Erfindung, ebenso wie die Funktionen der dazugehörigen Teile
der vorliegenden Erfindung werden anhand des Studiums der
nachfolgenden detaillierten Beschreibung, der beigefügten
Ansprüche und der Zeichnungen deutlich.
Fig. 1 ist eine Draufsicht des Kollektors gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung im Querschnitt.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Kollektors im Querschnitt
entlang einer Linie 1-1 in Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht im Querschnitt, die eine
Kraftstoffpumpe darstellt, die mit dem Kollektor gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel ausgestattet ist.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht im Querschnitt, die eine
Variation des Kollektors gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung darstellt.
Fig. 5 ist eine Draufsicht im Querschnitt, die eine Variation
des Kollektors gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung darstellt.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht des Kollektors im Querschnitt
entlang der Linie 6-6 in Fig. 5.
Fig. 7 ist eine Draufsicht des Kollektors gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel der Erfindung im Querschnitt.
Fig. 8 ist eine Seitenansicht, die den Kollektor im
Querschnitt entlang einer Linie 8-8 in Fig. 7 darstellt.
Fig. 9 ist eine Seitenansicht im Querschnitt, die einen
Kollektor gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung
zeigt.
Fig. 10 ist eine fragmentarische Seitenansicht eines
Hauptabschnittes einer Variation des Kollektors gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel im Querschnitt.
Fig. 11 ist eine fragmentarische Seitenansicht eines
Hauptabschnittes eines Kollektors gemäß einem dritten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung im Querschnitt.
Fig. 12 ist ein Graph, der eine Temperaturänderung
verschiedener Abschnitte eines Anschlußbauteiles in Bezug zur
Zeit zeigt.
Fig. 13 ist ein Graph, der ein Verhältnis zwischen einem
Abstand der Drehachse und der Temperatur verschiedener
Abschnitte eines Anschlußbauteiles zeigt.
Fig. 14 ist eine fragmentarische Seitenansicht, die einen
Hauptabschnitt einer Variation des Kollektors gemäß dem
dritten Ausführungsbeispiel im Querschnitt zeigt.
Fig. 15 ist eine Seitenansicht im Querschnitt, die eine
Variation des Kollektors gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
zeigt.
Fig. 16A ist eine Seitenansicht im Querschnitt, die eine
Variation des Kollektors gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
zeigt und Fig. 16B ist ein Abschnitt des Kollektors, der in
Fig. 16A entlang einer Linie 16B-16B geschnitten dargestellt
ist.
Fig. 17A ist eine Seitenansicht im Querschnitt, die eine
Variation des Kollektors gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
zeigt, und Fig. 17B ist ein Abschnitt des Kollektors, der in
Fig. 17A entlang einer Linie 17B-17B dargestellt ist.
Fig. 18 ist eine schematische Querschnittansicht, die einen
Abschnitt einer Variation des Kollektors gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel darstellt.
Fig. 19 ist eine Draufsicht eines Kollektors gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung im Querschnitt.
Fig. 20 ist eine Draufsicht einer Variation des Kollektors
gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel im Querschnitt.
Fig. 21 ist eine Draufsicht eines Kollektors gemäß einem
fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung im Querschnitt.
Fig. 22 ist eine Seitenansicht, die eine Variation eines
Kollektors gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel im
Querschnitt zeigt.
Fig. 23 ist eine vergrößerte fragmentarische
Querschnittansicht einer Variation des Kollektors gemäß dem
fünften Ausführungsbeispiel.
Fig. 24 ist eine vergrößerte fragmentarische
Querschnittansicht einer Variation des Kollektors gemäß dem
fünften Ausführungsbeispiel.
Ein Kollektor gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3
beschrieben. Der Kollektor, der durch das Bezugszeichen 50
bezeichnet wird, wird in einer Kraftstoffpumpe 10 verwendet,
die in Fig. 3 gezeigt ist. Die Kraftstoffpumpe 10 ist aus
einem Pumpenabschnitt 20 und einem Gleichstrommotorabschnitt
30 zusammengesetzt. Der Motorabschnitt 30 hat ringförmige
Dauermagneten auf dem inneren Umfang eines zylindrischen
Gehäuses 11 und einen Läuferrotor 32 im Inneren der
Dauermagneten. Der Pumpenabschnitt 20 hat ein Aluminiumgehäuse
21, eine Aluminiumgehäuseabdeckung 22 und ein Laufrad 23. Die
Gehäuseabdeckung 22 ist an ein Ende des Gehäuses 21 geklemmt.
Der Läuferrotor 32 hat eine Welle 35, die durch ein
Radiallager 25 und ein Axiallager 26 an einem ihrer Enden und
durch ein Radiallager 27 am anderen Ende gelagert ist. Die
Gehäuseabdeckung 22 hat einen Kraftstoffeinlaß 40, von dem
Kraftstoff in einen C-förmigen Pumpenkanal 41, der um das
Laufrad 23 herum ausgebildet ist, gepumpt wird. Der Kraftstoff
in dem Pumpenkanal 41 wird durch das Laufrad 23 des
Motorabschnittes 30 in die Kraftstoffkammer 31 geliefert. Der
Läuferrotor 32 hat einen Läuferkern 32a, auf den eine
Läuferwicklung aufgewickelt ist. Ein scheibenförmiger
Kollektor 50 ist an einem oberen Abschnitt des Läuferrotors 32
befestigt, um die Läuferwicklung mit elektrischem Strom zu
versorgen. Wenn die Läuferwicklung durch eine Batterie mittels
des Anschlusses 46 mit Energie versorgt wird, dreht sich der
Läuferrotor 32, um das Laufrad 23 zu drehen, so daß Kraftstoff
von dem Kraftstoffeinlaß 40 in den Kraftstoffkanal 41 gepumpt
wird, um zur Kraftstoffkammer 31 geliefert zu werden.
Anschließend strömt der Kraftstoff um den Läuferrotor 32 herum
und strömt aus einem Kraftstoffauslaß 43 heraus. Der
Kraftstoffauslaß 43 hat ein Rückschlagventil 44, um Kraftstoff
daran zu hindern, zurück zu fließen.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist der Kollektor 50 aus einer
Kontakteinheit 510, einem Basisbauteil 520, das aus einem
Thermoplast hergestellt ist, und einer Anschlußeinheit 530
zusammengesetzt. Die Kontakteinheit 510 hat eine flache
Bürstenkontaktoberfläche 510a an ihrem einen Ende und acht
sich axial erstreckende bogenförmige Vorsprünge oder konvexe
Abschnitte 510b am anderen Ende.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist die Kontakteinheit 510 aus acht
bogenförmigen Kohlensegmenten 511 zusammengesetzt, die durch
ein Kunstharzbasisbauteil 520 abgestützt werden, um im Umfang
durch Isolationsnuten voneinander beabstandet zu sein.
Die Anschlußeinheit 530 ist aus acht aus Messing hergestellten
Anschlußbauteilen 531 zusammengesetzt, die durch das
Basisbauteil 520 gelagert werden, um durch sich radial
erstreckende Isolationsnuten 510c im Umfang voneinander
beabstandet zu sein. Jedes der Anschlußbauteile 531 hat einen
Haken 531a und ein rechtwinkliges Durchgangsloch oder einen
konkaven Abschnitt 531b, mit dem einer der bogenförmigen
Vorsprünge 510b in Kontakt ist. Ein Anschluß, der sich von der
Läuferwicklung erstreckt, muß mit jedem der Haken 531a durch
Verschmelzen oder dergleichen verbunden sein. Die
rechtwinkligen Durchgangslöcher 531b bilden ferner
Verbindungsräume im Inneren der bogenförmigen Vorsprünge 510b.
Die Verbindungsbauteile oder die Hartlotelemente 512, die aus
einem Lötmittel hergestellt sind, werden jeweils in die
Verbindungsräume eingefüllt, um jedes der Segmente 511 mit
einem entsprechenden Anschlußelement 531 zu verbinden.
Der Kollektor 50 wird wie folgt hergestellt.
- (1) Es wird eine massive Kohlenscheibe gebildet, die acht sich axial erstreckende bogenförmige Vorsprünge hat und die Umfangsoberflächen der bogenförmigen Vorsprünge werden mit einem leitfähigen Metall beschichtet.
- (2) Ein Messingringbauteil wird ausgebildet, so daß es acht rechtwinklige Durchgangslöcher 531b hat.
- (3) Die massive Kohlenscheibe und der Messingring werden so zusammengebaut, daß die bogenförmigen Vorsprünge jeweils in die rechtwinkligen Durchgangslöcher eingesetzt werden und durch ein Werkzeug gehalten werden, um geeignete Formräume zwischen der festen Kohlenscheibe und dem Messingring zu haben.
- (4) Feste Lötmittel werden in die Verbindungsräume, die durch das rechtwinklige Durchgangsloch und die innere Oberfläche der bogenförmigen Vorsprünge gebildet werden, eingesetzt und erwärmt, um darin zu schmelzen, wodurch die Verbindungsbauteile 512 erzeugt werden.
- (5) Das Haltewerkzeug wird entfernt und das Kunstharzisolationsmaterial wird in die Formräume eingefüllt, um ein Basisbauteil 520 und danach einen ungeschnittenen Kollektor zu erzeugen.
- (6) Acht längliche Nuten 510c werden ausgebildet, um die Kohlenscheibe und den Ring in acht Segmente 511 und acht Anschlußbauteile 531 zu teilen. Somit wird der Kollektor 50 geschaffen.
Anschlüsse von Läuferwicklungen werden durch eine
Schmelzvorrichtung mit den Haken 531a verbunden, wobei die
Hauptelektrode davon auf dem radial äußeren Abschnitt des
Hakens plaziert wird, und eine andere Elektrode auf einem
Abschnitt des Anschlußbauteiles 531 plaziert wird, der von der
Hauptelektrode entfernt ist. Isolationsbeschichtungen der
Anschlüsse werden durch Joul'sche Wärme geschmolzen, bevor die
Anschlüsse mit den Haken 531a verschweißt werden.
Obwohl Joul'sche Wärme von den Haken 531a zu dem
Verbindungsbauteil 512 geleitet wird, wird die Wärme aufgrund
eines vergleichsweise langen Leitweges zerstreut, so daß die
Verbindungsbauteile 512 in einem festen Zustand gehalten
werden können. Sogar wenn ein Abschnitt der
Verbindungsbauteile 512 zufällig geschmolzen wird, wird das
geschmolzene Lötmittel durch das Basisbauteil 520 daran
gehindert, irgendeine der Nuten 510c zu erreichen. Somit wird
verhindert, daß die Segmente 511 kurz geschlossen werden.
Als eine Variation des Kollektors 50 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung kann ein
Isolationsabstandhalter 521, der acht rechtwinklige
Durchgangslöcher hat, die den Durchgangslöchern 531b
entsprechen, eingesetzt werden, wie in Fig. 4 gezeigt ist,
bevor das Basisbauteil ausgebildet wird. Diese Konstruktion
kann das Werkzeug zum Festlegen von geeigneten Formräumen
einsparen und den Druck zum Einfüllen des Isolationsmaterials
in die Formräume reduzieren.
Als eine andere Variation des Kollektors 50 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel hat die Anschlußeinheit 530 eine
Zentralöffnung 530a anstelle der rechtwinkligen
Durchgangslöcher 531b, wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist.
Der Durchmesser der Zentralöffnung 530a ist größer als der
Außendurchmesser der acht bogenförmigen Vorsprünge, um die
Verbindungsbauteile 512 dazwischen unterzubringen. Es ist
nicht notwendig, die Kontakteinheit 510 von der
Anschlußeinheit 530 entfernt anzuordnen, weil die
Verbindungsbauteile 512 von den Haken 531a entfernt angeordnet
sind.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 7 bis 9 wird ein Kollektor 50
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben.
Der Kollektor 50 ist aus einer Kontakteinheit 510, einem
Basisbauteil 520 und einer Anschlußeinheit 530
zusammengesetzt. Die Kontakteinheit 510 hat eine flache
Bürstenkontaktoberfläche 510a an ihrem einen Ende und einen
sich axial erstreckenden zylindrischen Vorsprung 510b am
anderen Ende. Die Kontakteinheit 510 ist aus acht
Kohlesegmenten 511 zusammengesetzt, die durch ein
Kunstharzbasisbauteil 520 abgestützt werden. Die Kohlesegmente
511 sind durch Isolationsnuten 510c voneinander beabstandet.
Die Anschlußeinheit 530 ist aus acht aus Messing hergestellten
Anschlußbauteilen 531 zusammengesetzt, die durch das
Basisbauteil 520 abgestützt werden. Die Anschlußbauteile 531
sind auch durch die Isolationsnuten 510c voneinander
beabstandet. Somit ist jedes der Segmente 511 zwischen den
zwei Nuten 510c an einem der Anschlußbauteile 531
ausgerichtet. Jedes der Anschlußbauteile 531 hat einen Haken
531a und eine Kontaktoberfläche 531b, die mit dem
Kontaktbauteil 512 in Kontakt steht. Ein Anschluß, der sich
von der Läuferwicklung erstreckt, wird durch einen der Haken
531a geklemmt und durch Verschmelzen oder dergleichen damit
verbunden. Wie in Fig. 9 gezeigt ist, hat eine Anschlußeinheit
530 eine im allgemeinen achteckige Zentralöffnung 530a, die
durch den Außenumfang 510d des zylindrischen Vorsprunges
einbeschrieben wird. An den jeweiligen Ecken oder
Scheitelabschnitten der achteckigen Öffnung 530a sind acht
halbzylindrische Konkavhohlräume 530b ausgebildet, wodurch
Verbindungsräume zwischen dem Außenumfang 510d und dem inneren
Umfang der Zentralöffnung 530a ausgebildet werden.
Verbindungsbauteile 512, die aus einem Lötmittel hergestellt
sind, werden jeweils in die Verbindungsräume eingefüllt, um
jedes der Segmente mit dem entsprechenden Anschlußbauteil
elektrisch zu verbinden.
Der Kollektor 50 wird wie folgt hergestellt.
- (1) Es wird eine massive Kohlenscheibe, die einen sich axial erstreckenden massiven zylindrischen Vorsprung hat, der dem zylindrischen Vorsprung 510b entspricht, ausgebildet.
- (2) Ein Messingringbauteil wird derart gebildet, daß es eine gleichmäßige achteckige Zentralöffnung hat, die der Zentralöffnung 530a entspricht. Die Zentralöffnung wird so ausgebildet, daß sie durch den äußeren Umfang des zylindrischen Vorsprunges so einbeschrieben wird, daß der zylindrische Vorsprung in einer richtigen Position gehalten werden kann. D.h., daß die Verbindungsräume um den zylindrischen Vorsprung gleichmäßig ausgebildet sind.
- (3) In die Verbindungsräume werden jeweils massive Lötmittel eingesetzt und erwärmt, um darin zu schmelzen, so daß das geschmolzene Lötmittel von den Verbindungsräumen in kleine Spalte zwischen dem zylindrischen Vorsprung und dem Ringbauteil fließt, wodurch Verbindungsbauteile 512 gebildet werden, die den zylindrischen Vorsprung und das Ringbauteil verbinden.
- (4) Kunstharzisolationsmaterial wird mit der Kohlenscheibe und dem Ringbauteil geformt, um einen ungeschnittenen Kollektor zu bilden. Danach werden acht Längsnuten 510c ausgebildet, um die Kohlenscheibe und den Ring in acht Segmente 511 und acht Anschlußbauteile 531 zu unterteilen. Auf diese Weise wird ein Kollektor 50 geschaffen.
Wenn die Anschlüsse einer Läuferwicklung durch Schmelzen mit
Haken 531a verbunden werden, wird die Schmelzwärme von den
Haken 531a zu dem Verbindungsbauteil 512 weitergeleitet.
Jedoch wird die Wärme aufgrund eines vergleichsweise langen
Leitungsweges zerstreut, so daß das Verbindungsbauteil 512 in
einem massiven Zustand gehalten werden kann, wodurch die
elektrische Verbindung gewährleistet wird.
Eine Variation des zweiten Ausführungsbeispieles ist in Fig.
10 auf dem Kopf stehend gezeigt. Ein zylindrischer Abschnitt
510b hat eine kegelige oder abgeschrägte Oberfläche und eine
ringförmige Erhöhung 510e. Die kegelige Oberfläche sorgt für
einen weiten Öffnungseinlaß für das geschmolzene Lötmittel und
die ringförmige Erhöhung 510e staut das geschmolzene
Lötmittel.
Unter Bezugnahme auf Fig. 11 wird ein Kollektor 50 gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Eine Kontakteinheit 510 hat eine ringförmige Nut 510f auf der
der Anschlußeinheit 530 gegenüberliegenden Oberfläche, um die
Verbindungsbauteile 512 unterzubringen. Die Oberfläche der
ringförmigen Nut 510f ist mit einem leitfähigen Metall
beschichtet und die Oberfläche der zu verbindenden
Anschlußeinheit, die der ringförmigen Nut 510f gegenüberliegt,
wird mit einem Flußmittel versorgt, um die Benetzbarkeit des
Lötmittels zu verbessern. Andere Oberflächen, die nicht
verbunden werden sollen, können mit Polytetrafluorethylene
oder dergleichen beschichtet werden.
Fig. 12 ist ein Testergebnis, das das Verhältnis zwischen der
Temperatur von drei unterschiedlichen Punkten P1, P2, P3 des
Anschlußbauteiles 531 und der Zeit, bei der die Schmelzung
begonnen hat, beendet wurde und ein Testexemplar unter
Raumtemperatur abgekühlt wurde, zeigt. Der Punkt P1 befindet
sich in einem Abschnitt des Anschlußbauteiles 531, der zum
Haken 531a angrenzt, der Punkt P2 befindet sich in der Mitte
desgleichen und der Punkt P3 befeindet sich in einem Abschnitt
davon, der an das Verbindungsbauteil 512 angrenzt. Obwohl die
Temperatur am Punkt P3 ansteigt, nachdem das Schmelzen beendet
ist, liegt seine Temperatur unter 200°C und der
Schmelztemperatur 232°C von Zinn, sogar wenn der Schmelzstrom
auf einen Maximalwert davon schwankt.
Die ringförmige Nut 530c, die auf der Anschlußeinheit 530
ausgebildet ist, kann, wie in Fig. 14 gezeigt ist, durch eine
ringförmige Nut 510f ersetzt werden, die auf der
Kontakteinheit 510 ausgebildet ist.
Eine ringförmige Erhöhung 510e kann auf der Oberfläche der der
Kontakteinheit 510 gegenüberliegenden Anschlußeinheit 530
ausgebildet werden, wie in Fig. 15 gezeigt ist, so daß die
Verbindungsbauteile 512 in Räumen zwischen der Kontakteinheit
510 und der Anschlußeinheit 530 im Inneren der ringförmigen
Erhöhung 510e gehalten werden können. Wenn die
Verbindungsbauteile 512 aus dem geschmolzenen Lotmaterial
gebildet werden, ist die ringförmige Erhöhung 510e wirksam, um
das geschmolzene Lötmittel in den Räumen zu halten.
Statt der ringförmigen Erhöhung 510e, die vorstehend
beschrieben wurde, kann auf jedem der Anschlußbauteile 531
eine C-förmige Erhebung 531c ausgebildet werden, wie in den
Fig. 16A und 16B gezeigt ist. Demgemäß sind die C-förmigen
Erhebungen 531c wirksam, um das geschmolzenen Lötmittel zu
halten, wenn die Verbindungsbauteile 512 ausgebildet werden.
Die Erhöhungen, die den C-förmigen Erhöhungen 531c
entsprechen, können auf den jeweiligen Segmenten 511 der
Kontakteinheit 530 ausgebildet werden.
Auf den gegenüberliegenden Seiten eines jeden der
Anschlußbauteile 531 kann ein Paar Radialerhebungen 531d
ausgebildet sein, wie in den Fig. 17A und 17B gezeigt ist.
Das Paar Erhebungen ist wirksam, um das geschmolzene Lot am
Herausfließen zu hindern. D.h., daß die Verbindungsbauteile
512 daran gehindert werden können, Segmente 511 kurz zu
schließen, sogar wenn ein Abschnitt davon geschmolzen ist. Ein
Paar Radialerhebungen kann auf den Segmenten 511 statt der
Anschlußbauteile 531 ausgebildet werden.
Ein Paar Erhebungen 520e kann auf dem Basisbauteil 520
ausgebildet werden, um mit einem Paar konkaver Hohlräume, die
entlang gegenüberliegender Seiten eines jeden
Anschlußbauteiles 531 ausgebildet sind, verbunden zu werden,
wie in Fig. 18 gezeigt ist. Das Paar Erhebungen 520e ist
ferner wirksam, um das geschmolzene Lötmittel am Herausfließen
zu hindern.
In Fig. 19 ist ein Kollektor gemäß einem vierten
Ausführungsbeispiel gezeigt.
Die Kontakteinheit 510 hat einen sternenförmigen Vorsprung
510b, der acht vorspringende Ecken hat. Die Anschlußeinheit
530 hat eine achteckige Zentralöffnung 530a, die durch die
acht vorspringenden Ecken einbeschrieben wird. Die
Verbindungsbauteile 512 sind in den Räumen zwischen dem
inneren Umfang der Zentralöffnung 530a und einem äußeren
Umfang des sternenförmigen Vorsprunges 510b angeordnet.
Konkave Hohlräume 530b können ausgebildet werden, um das
Volumen der Verbindungsbauteile 512 auf Abschnitten des
inneren Umfanges der Zentralöffnung 530a zwischen den
vorspringenden Ecken zu erhöhen, wie in Fig. 20 gezeigt ist.
In Fig. 21 ist ein Kollektor 50 gemäß einem fünften
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt.
Dieser Kollektor ist aus einer ungeschnittenen Zentralöffnung
hergestellt, die acht Vorsprünge hat, die mit dem äußeren
Umfang eines ungeschnittenen zylindrischen Vorsprunges
zwischen acht Hohlräumen 530b in Kontakt ist.
Deshalb kann das Volumen der Verbindungsbauteile 512 erhöht
werden, um eine stabile Verbindung zu gewährleisten, sogar
wenn die Größen der Komponenten variieren.
Der zylindrische Vorsprung 510b kann eine kegelförmige oder
abgeschrägte Oberfläche haben, wie in den Fig. 22 und 23
gezeigt ist. Wenn der Kollektor zusammengebaut und erwärmt
wird, werden die Abschnitte des Lötmittels, die mit dem
zylindrischen Vorsprung in Kontakt stehen, früher geschmolzen
als die Abschnitte des Lötmittels, das mit dem Ringbauteil in
Kontakt ist, weil die kegelige Oberfläche des zylindrischen
Kohlenvorsprunges 510 weiter ist als die Oberfläche des
Anschlußbauteiles 531, das mit den Kontaktbauteilen 512 in
Kontakt steht. Das geschmolzene Lötmittel fließt zu dem
Ringbauteil, das den Anschlußbauteilen 531 entspricht, wodurch
eine Schwächung stattfindet, um dieselben zu verlöten. Somit
kann der zylindrische Kohlenvorsprung 510 und das
Messingringbauteil mit Sicherheit miteinander verlötet werden.
Das Anschlußbauteil 531 kann anstelle der kegeligen Oberfläche
des zylindrischen Vorsprunges 512 eine geneigte Oberfläche
haben, wie in Fig. 24 gezeigt ist. Deshalb kann das Volumen
der Verbindungsbauteile 530b erhöht werden, um eine stabile
Verbindung sicherzustellen, sogar wenn die Größen der
Komponenten variieren.
In der vorstehenden Beschreibung der vorliegenden Erfindung
wurde die Erfindung mit Bezugnahme auf spezifische
Ausführungsbeispiele offenbart.
Ein Kollektor 50 ist aus einer Kontakteinheit 510, einem
Basisbauteil 520, das aus einem Isolationsmaterial hergestellt
ist, und einer Anschlußeinheit 530 zusammengesetzt. Die
Kontakteinheit 510 hat eine flache Bürstenkontaktoberfläche
510a und eine Verbindungsoberfläche, die der
Bürstenkontaktoberfläche 510a gegenüberliegt. Die
Kontakteinheit 510 hat ferner eine Vielzahl von
Kollektorsegmenten 511. Die Anschlußeinheit 530 hat eine
Vielzahl von leitfähigen Anschlußbauteilen 531. Das
Basisbauteil 520 trägt die Kollektorsegmente 511. Der
Kollektor 50 hat eine elektrische Verbindungsstruktur, die
einen Satz aus einem konvexen Bauteil 510b und einem konkaven
Bauteil 531b, 530b hat, und eine Vielzahl von
Verbindungsbauteilen 512, die zwischen dem konvexen Bauteil
510b und dem konkaven Bauteil 531b, 530b angeordnet sind, um
die Vielzahl von Kollektorsegmenten 511 und Anschlußbauteilen
531 jeweils zu verbinden.
Claims (13)
1. Ein Kollektor (50) enthält eine Kontakteinheit (510), die
eine flache Bürstenkontaktoberfläche (510a) und eine
Verbindungsoberfläche, die der Bürstenkontaktoberfläche (510a)
gegenüberliegt, hat, sowie ein Basisbauteil (520), das aus
einem Isolationsmaterial hergestellt ist, und eine
Anschlußeinheit (530), wobei die Kontakteinheit (510) eine
Vielzahl von Kollektorsegmenten (511) hat, wobei die
Anschlußeinheit (530) eine Vielzahl von leitfähigen
Anschlußbauteilen (531) hat, und wobei das Basisbauteil (520)
die Kollektorsegmente (511) abstützt, wobei der Kollektor (50)
dadurch gekennzeichnet ist, daß er folgende Bauteile aufweist:
eine elektrische Verbindungsstruktur, die einen Satz aus einem konvexen Bauteil (510b) und einem konkaven Bauteil (531b, 530a) und eine Vielzahl von Verbindungsbauteilen (512), die zwischen dem konvexen Bauteil (510b) und dem konkaven Bauteil (531b, 530b) zur Verbindung der Vielzahl von Kollektorsegmenten (511) und den jeweiligen Anschlußbauteilen (531) angeordnet sind, hat.
eine elektrische Verbindungsstruktur, die einen Satz aus einem konvexen Bauteil (510b) und einem konkaven Bauteil (531b, 530a) und eine Vielzahl von Verbindungsbauteilen (512), die zwischen dem konvexen Bauteil (510b) und dem konkaven Bauteil (531b, 530b) zur Verbindung der Vielzahl von Kollektorsegmenten (511) und den jeweiligen Anschlußbauteilen (531) angeordnet sind, hat.
2. Kollektor (50) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das konvexe Bauteil (510b) eine Vielzahl von Vorsprüngen
aufweist, die sich axial von der Kontakteinheit (510)
erstrecken, und daß das konkave Bauteil (531b, 530b) einen
Abschnitt der Anschlußeinheit (530) aufweist, der mit den
Vorsprüngen in Eingriff steht.
3. Kollektor (50) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontakteinheit (510) und die Anschlußeinheit (530)
durch das Basisbauteil (520) mit Ausnahme der
Verbindungsstruktur voneinander beabstandet sind.
4. Kollektor (50) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß er des weiteren einen Isolationsabstandhalter (521)
aufweist, der zwischen der Kontakteinheit (510) und der
Anschlußeinheit (530) angeordnet ist.
5. Kollektor (50) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrische Verbindungsstruktur ein Erhebungsbauteil
(510e, 531c, 531d) aufweist, das zwischen der Kontakteinheit
(510) und der Anschlußeinheit (530) zum Halten des
Verbindungsbauteiles angeordnet ist, wenn das
Verbindungsbauteil geschmolzen wird.
6. Kollektor (50) gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Erhebungsbauteil (520e) eine Vielzahl von Bauteilen
aufweist, die sich von dem Basisbauteil (520) erstrecken, um
die gegenüberliegenden Umfangsseiten eines jeden der
Anschlußbauteile (531) zu umgeben.
7. Kollektor (50) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vielzahl von Vorsprüngen einen im allgemeinen
zylindrischen Außenumfang hat,
daß die Anschlußeinheit (530) eine im allgemeinen gleichmäßige polygonale Oberfläche (530a) hat, die durch den zylindrischen Außenumfang und Scheitelabschnitten eingeschrieben wird,
daß jedes der Verbindungsbauteile in einem Verbindungsraum angeordnet ist, der durch einen der Scheitelabschnitte, die polygonale Oberfläche, den zylindrischen Außenumfang zwischen einem der Segmente (511) und dem entsprechenden Anschlußbauteil der Anschlußbauteile (531) gebildet wird.
daß die Anschlußeinheit (530) eine im allgemeinen gleichmäßige polygonale Oberfläche (530a) hat, die durch den zylindrischen Außenumfang und Scheitelabschnitten eingeschrieben wird,
daß jedes der Verbindungsbauteile in einem Verbindungsraum angeordnet ist, der durch einen der Scheitelabschnitte, die polygonale Oberfläche, den zylindrischen Außenumfang zwischen einem der Segmente (511) und dem entsprechenden Anschlußbauteil der Anschlußbauteile (531) gebildet wird.
8. Kollektor (50) gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Scheitelabschnitte eine Konkavität (530b) hat,
die ein offenes Ende hat, das allmählich in die polygonale
Oberfläche übergeht.
9. Kollektor (50) gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der zylindrische äußere Umfang einen abgeschrägten
Abschnitt hat, wodurch der Verbindungsraum in einer sich axial
ausdehnenden Form erzeugt wird.
10. Verfahren zur Herstellung eines Kollektors (50), der eine
Kontakteinheit (510) umfaßt, die eine flache
Bürstenkontaktoberfläche (510a) und eine
Verbindungsoberfläche, die der Bürstenkontaktoberfläche (510a)
gegenüberliegt, hat, ein Basisbauteil (520) das aus einem
Isolationsmaterial hergestellt ist, und eine Anschlußeinheit
(530) wobei die Kontakteinheit (510) eine Vielzahl von
Kollektorsegmenten (511) hat, wobei die Anschlußeinheit (530)
eine Vielzahl von leitfähigen Anschlußbauteilen (531) hat und
das Basisbauteil (520) die Kollektorsegmente (511) abstützt,
wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
- (1) Erzeugen einer massiven Kohlenscheibe, die eine Vielzahl von sich axial erstreckenden bogenförmigen Vorsprüngen hat;
- (2) Beschichten der Umfangsoberflächen der bogenförmigen Vorsprünge mit einem leitfähigen Metall;
- (3) Erzeugen eines Messingringbauteiles, das eine Vielzahl an Durchgangslöchern hat;
- (4) Zusammenbauen der massiven Kohlenscheibe und des Messingringes, so daß die bogenförmigen Vorsprünge jeweils in den Durchgangslöchern angeordnet sind, um geeignete Formräume zwischen der massiven Kohlenscheibe und dem Messingring zu haben;
- (5) Einsetzen von massiven Lötmitteln in die Verbindungsräume, die durch die Durchgangslöcher und die innere Oberfläche der bogenförmigen Vorsprünge gebildet werden;
- (6) Erwärmen des Lötmittels, um in den Verbindungsräumen zu schmelzen, wodurch Verbindungsbauteile erzeugt werden;
- (7) Einfüllen von Kunstharzisolationsmaterial in die Formräume, um das Basisbauteil (520) zu erzeugen; und
- (8) Schneiden der massiven Kohlenscheibe und des Ringbauteiles, um die Vielzahl von Kollektorsegmenten (511) und die Vielzahl von Anschlußbauteilen (531) zu schaffen.
11. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schritt zur Erzeugung der massiven Kohlenscheibe einen
Schritt zur Erzeugung einer Konkavität zum Unterbringen des
massiven Lötmittels aufweist.
12. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schritt zur Erzeugung eines Messingringbauteiles einen
Schritt zur Erzeugung einer Konkavität zum Unterbringen des
massiven Lötmittels aufweist.
13. Verfahren zur Herstellung eines Kollektors (50), der eine
Kontakteinheit (510) umfaßt, die eine flache
Bürstenkontaktoberfläche (510a) und eine
Verbindungsoberfläche, die der Bürstenkontaktoberfläche (510a)
gegenüberliegt, hat, ein Basisbauteil (520), das aus einem
Isolationsmaterial hergestellt ist, und eine Anschlußeinheit
(530), wobei die Kontakteinheit (510) eine Vielzahl von
Kollektorsegmenten (511) hat, wobei die Anschlußeinheit (530)
eine Vielzahl von leitfähigen Anschlußbauteilen (531) hat, und
wobei das Basisbauteil (520) die Kollektorsegmente (511)
abstützt, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
- (1) Erzeugen einer massiven Kohlenscheibe, die einen sich axial erstreckenden massiven zylindrischen Vorsprung hat;
- (2) Erzeugen eines Messingringbauteiles, so daß es eine gleichmäßige polygonale Zentralöffnung hat, die durch den äußeren Umfang des zylindrischen Vorsprunges einbeschrieben wird;
- (3) Einsetzen von massivem Lötmittel in Räume zwischen der Zentralöffnung und dem äußeren Umfang des zylindrischen Vorsprunges;
- (4) Erwärmen des Lötmittels, um in den Räumen zu schmelzen, so daß das geschmolzene Lötmittel in kleine Räume zwischen dem zylindrischen Vorsprung und dein Ringbauteil fließt;
- (5) Formen der Kohlescheibe und des Ringbauteiles mit einem Kunstharzmaterial, um das Basisbauteil (520) zu erzeugen; und
- (6) Erzeugen von Längsnuten, um die Kohlenscheibe und das Ringbauteil in die Vielzahl von Segmenten (511) und die Vielzahl von Anschlußbauteilen (531) zu unterteilen.
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