DE19905916A1 - Weichensteuerung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft die Weichen-Steuerung einer Gleisanlage
nach dem Oberbegriff des Anspruch 1.
Eine solche Weichen-Steuerung ist allgemein bekannt.
Die Weichen einer Gleisanlage z. B. in einem Rangierbahnhof werden
an Fahrweg-Stelltafeln (FT) verstellt. Jeweils eine FT ist einer
Weiche zugeordnet und an dieser Weiche aufgestellt oder einem
durch mehrere Weichen bestimmten Fahrweg zugeordnet und an der
ersten Weiche, welche diesen Fahrweg eröffnet (Eingangsweiche),
aufgestellt. Auf der FT ist das Gleisbild der Weiche und/bzw. des
ansteuerbaren Fahrwegs dargestellt. Auf jedem der dargestellten
Zielgleise liegt eine Markierung mit einem mechanischen
Zielschalter.
Die Ziele der Züge werden bestimmt durch einen Disponenten, der
sich in einem Disponenten-Stand aufhält, wo er den Verkehr in dem
Rangierbahnhof anhand eines Bildschirms überwacht und über Funk
die Zugführer einweist.
Jede FT ist mit einem zentralen Fahrwegrechner (FW-Rechner)
verbunden. Über den Rechner werden die an der FT ausgelösten
Befehle an die zugeordnete Weiche weitergegeben und die Signale
an die FT ausgelöst. Der FW-Rechner ist zugleich mit dem
Bildschirm verbunden, der im Stand des Disponenten aufgestellt
ist und über den der Disponent die Belegung des Rangierbahnhofes
und die Zugbewegungen überwachen kann.
Um die Einfahrt in das Zielgleis an der Weiche freizustellen,
wird der dem Zielgleis zugeordnete Ziel-Schalter von dem
Zugführer bzw. Lokomotivführer verstellt. Dazu ist der Zug
anzuhalten. Auf der bildlichen Darstellung des Zielgleises liegt
ferner eine Signalleuchte, die die Betätigung der Weiche durch
Blinklicht und das Einfallen der Weiche in die Zielposition durch
Konstantlicht anzeigt. Der Zugführer kann dadurch feststellen,
daß er die Weiche betätigt hat und ob der Fahrweg offen ist.
Um das Anhalten der Züge, das sehr kostspielig ist, zu vermeiden,
kommt es häufig vor, daß der Disponent die Weichenbetätigung
selbst vornimmt. Dazu muß der Disponent seinen Stand verlassen
und zu der zu betätigenden Weiche gehen, um an der FT den
gewünschten Fahrweg offen zu schalten.
Daher besteht die Aufgabe, die Weichensteuerung so
auszugestalten, daß ein Eisenbahnfahrzeug ohne anzuhalten in
einen vorbestimmten Fahrweg durch entsprechende Verstellung der
zugehörigen Weichen eingeschleust werden kann.
Die Lösung ergibt sich aus Anspruch 1.
Hierbei sind die Weichen und/oder die Fahrwege der Gleisanlage
mit Codeworten belegt, z. B. numeriert. Die Codeworte sind in dem
Fahrwegrechner der Weichensteuerung gemeinsam mit einer jedem
Codewort zugeordneten Programmroutine zur Steuerung der mit dem
Codewort bezeichneten Weiche bzw. der Weichen des mit dem
Codewort bezeichneten Fahrweges gespeichert. Die Weichen
steuerung enthält ein Erkennungsprogramm für Spracheingabe der
hinterlegten Codeworte sowie einen Funkempfänger, der über
Sprechfunk durch die Zugführer bzw. Lokomotivführer der die
Gleisanlage befahrenden Eisenbahnfahrzeuge ansprechbar ist.
Bei Einsprechen eines bestimmten Codewortes, das eine zu
schaltende Weiche oder einen anzufahrenden Fahrweg markiert,
erzeugt die Spracherkennung ein Signal, das einer bestimmten
Programmroutine zugeordnet ist. Diese Programmroutine wird
aufgerufen und hierdurch die Weiche oder die Weichen in der
vorprogrammierten Weise verstellt.
Mit der Weiterbildung nach Anspruch 2 wird verhindert, daß der
Fahrwegrechner durch ungewollte Aussprache eines Codewortes,
insbesondere durch Fahrzeuge, die die Eingangsweiche des
Fahrweges im Aufschneidsinne verlassen, geschaltet wird.
Derartige Radzähler sind z. B. durch die DE-A 37 21 127 bekannt und
weisen zwei örtlich hintereinander liegende induktive Spulen auf,
durch die jeweils ein Signal bei Überfahren eines Rades erzeugt
wird. Die Aufeinanderfolge der Signale erkennt der Fahrwegrechner
als Fahrtrichtung des Fahrzeugs.
Die Weiterbildungen nach Anspruch 3 und 4 stellen durch
Unwirksam-Schaltung des Fahrwegrechners gegenüber der
Spracherkennung sicher, daß die Schaltung der Weiche(n) nur
gewollt und befugt erfolgt.
Als Rückfallebene, d. h. Ausweichmöglichkeit, wenn der Sprech- und
Funkkontakt nicht möglich oder erwünscht ist, dienen die
Ergänzung der Steuerung nach Anspruch 5 oder 6. Es handelt sich
um die bekannten Fahrweg-Stelltafeln, die an einer oder mehreren
Weichen aufgestellt sein und bedient werden können, oder um ein
zentrales Handeingabegerät, vorzugsweise mit Bildschirm, durch
welche der Fahrwegrechner ansprechbar ist.
Dabei ist vorzugsweise auf dem Bildschirm das geographische Bild
der gesamten Gleisanlage und auch jede Fahrwegtafel dargestellt,
wie dies die Weiterbildung nach Anspruch 7 angibt. Hierzu ist
bereits vorgeschlagen worden (unveröffentlichte Patentanmeldung
DE 197 23 849.1 vom 6. 6. 1997), daß auf dem Bildschirm jede FT
dargestellt und als "button" = Schaltknopf ausgebildet ist.
Dieser Schaltknopf kann mit Hilfe eine Maus (mouse) betätigt
(angeklickt) werden. Dadurch wird ein Signal erzeugt, durch
welches über einen dem Bildschirm zugeordneten Computer und ein
darin gespeichertes Programm auch die betroffene FT
einschließlich des auf der FT dargestellten Gleisbildes mit den
zugeordneten Ziel-Schaltern und Signalleuchten auf dem Bildschirm
abgebildet wird. Dabei erscheinen die mechanischen Zielschalter
der FT auf dem Bildschirm als Schaltflächen, die sich
vorzugsweise optisch genauso und an derselben stelle auf dem
Bildschirm abbilden, wie der Zielschalter auf der Sichtfläche der
FT erscheint. Diese - hier so genannte - Ziel-Schaltfläche kann
ebenfalls mit Hilfe der Maus angesteuert (angeklickt) werden.
Durch Anklicken dieser Ziel-Schaltfläche werden dieselben
schaltbefehle ausgelöst und an die Weiche weitergegeben wie an
dem realen Ziel-Schalter der FT.
Die Ergänzung der Steuerung nach Anspruch 8 dient der
Betriebssicherheit, indem das Ergebnis des jeweiligen Funkbefehls
optisch für den Zug- bzw. Lokomotivführer sichtbar angezeigt
wird. Hierzu können Anzeigegeräte dienen, die den durch den
Funkbefehl geschalteten Fahrweg bzw. die Weichen bezeichnen, oder
bekannte Weichenlagemelder oder die Sichtfläche der betroffenen
Fahrwegtafel und ihre Ausleuchtung.
Im folgenden wird die Erfindung anhand des in der Zeichnung
dargestellten Beispiels beschrieben.
Fig. 1 ist die Darstellung einer Gleisanlage eines
Rangierbahnhofs mit dem eingeblendeten Schema der zugeordneten
Weichen-Steuerung.
Die Gleisanlage enthält mehrere Weichen 1-3. Jede der Weichen ist
durch einen elektrischen Antrieb 11, 12, 13 betätigt und elektrisch
ansteuerbar. Durch Betätigung der Weichen können die Gleise 1 bis
4 befahren werden.
In dem dargestellten Beispiel wird angenommen, daß ein Fahrzeug
4 sich auf Gleis 2 der Weiche 1 nähert und Gleis 4 fahren soll.
Hierzu gibt der Rangierlokführer über sein Funksprechgerät auf
einem eigens für die Befehlübermittlung vorgesehenen Funkkanal
das Wort "vier" ein. Dieses Wort dient als Codewort zum Anfahren
des Gleis 4. Das Codewort wird dem Funkempfänger 10 übertragen,
welcher mit dem Fahrweg-Rechner 30 in Verbindung steht. Der
Fahrwegrechner besitzt einen Spracherkennungsteil 9, in dem die
Codeworte gespeichert und durch ein Spracherkennungsprogramm
mittels des Codewortes ein bestimmtes Signal erzeugt wird. Dieses
Signal wird an den Fahrweg-Rechner 30 weitergegeben. Vorzugsweise
ist der Fahrweg-Rechner 30 jedoch blockiert, bis das Fahrzeug den
Radzähler (Näherungsschalter, Radschalter) 7 überfährt. Der
Radzähler gibt durch seine beiden induktiven Spulen bzw.
Schwingkreise bei Überfahren eines Rades zwei Impulse ab. Die
Wirksamschaltung erfaßt diese beiden Impulse und ebenso ihre
Aufeinanderfolge (Signal der 1. Spule vor dem Signal der zweiten
Spule bzw. umgekehrt) und löst die Wirksam-Schaltung des Fahrweg-
Rechners 30 aus, wenn das Fahrzeug sich der Weiche 1 nähert. Ein
Funksignal kann daher nur dann wirksam abgegeben werden, wenn
sich das Fahrzeug der Weiche 1 nähert und sich zwischen dem
Radzähler 7 und der Weiche 1 befindet.
Nunmehr wird durch das Signal der Spracherkennung in dem Fahrweg-
Rechner eine diesem Signal zugeordnete Programmroutine
aufgerufen. Durch dieses Programm werden die Zeichensteuerungen
11 und 12 der Weichen 1 und 2 so gesteuert, daß das Fahrzeug in
das Gleis 4 gelangt.
Der Fahrwegrechner kann eine hier nicht dargestellte
Zeitsteuerung enthalten, die durch die Wirksamschaltung ausgelöst
wird und nach Ablaufeiner bestimmten Zeit den Fahrweg-Rechner
wieder unwirksam gegenüber der Sprechfunkeingabe schaltet. Die
Unwirksamschaltung kann alternativ auch durch Befahren in
umgekehrter Richtung und die dadurch bewirkte Abfolge der Signal
des Radzählers 7 geschehen.
Der erfolgreiche Funkbefehl wird dem Rangierlokführer optisch
sichtbar gemacht und zwar alternativ oder kumulativ auf einem
Anzeigegerät 18 durch Angabe des Zielgleise, durch
Weichenlagemelder mit den bekannten Lagesymbolen (vgl. DE- A 44
23 316) oder durch die Sichtfläche auf der Fahrwegtafel und die
darauf erscheinende Ausleuchtung des Fahrwegs.
Die Fahrwegtafel kann ebenfalls zum Freischalten des Fahrzeugs
benutzt werden, wenn der Funkkontakt gestört oder nicht erwünscht
ist. Ebenfalls kann die Freischaltung zentral durch den
Disponenten geschehen. Diesem steht dazu ein Handeingabegerät
(Tastatur 31) mit Bildschirm 32 und Maus 33 zur Verfügung. Dabei
erscheint auf dem Bildschirm 32 im Stand 35 des Disponenten die
gesamte Gleisanlage. Je nach dem angestrebten Ziel des
herannahenden Zuges kann der Disponent mit seiner Maus die den
Fahrweg steuernden Ziel-Schaltflächen anklicken, die die
Zielschalter der realen Fahrtafel repräsentieren. Über den
Fahrweg-Rechner werden nun die Weichen verstellt.
1
Weiche
2
Weiche
3
Weiche
4
Weiche
5
Lok-/Zugführer
6
Sprechfunkgerät
7
Radzähler, Näherungsschalter
8
Wirksam-Schaltung
9
Spracherkennungsgerät
10
Empfänger
11
Weichenschaltung
12
Weichenschaltung
13
Weichenschaltung
14
Weichenlagemelder
15
Weichenlagemelder
16
Weichenlagemelder
17
Fahrweg-Stelltafel, Fahrwegtafel
18
Anzeigegerät
30
Fahrweg-Rechner FW-Rechner
31
Tastatur
32
Bildschirm
33
Maus
Claims (8)
1. Weichen-Steuerung mit einem Fahrwegrechner zur Steuerung
des Fahrwegs durch Betätigung der Weichen in einer
Gleisanlage für Eisenbahnen;
Kennzeichen:
jede der Weichen (1, 2, 3) und/oder jeder der Fahrwege (Gleis 1-4) der Gleisanlage ist mit einem Codewort belegt, das in dem Fahrwegrechner (30) der Weichensteuerung gemeinsam mit einer dem Codewort zugeordneten Programmroutine zur Steuerung der Weiche bzw. der Weichen des mit dem Codewort bezeichneten Fahrweges gespeichert sind;
die Weichen-Steuerung enthält ein Erkennungsprogramm für Spracheingabe der hinterlegten Codeworte sowie einen Funkempfänger (10), der über Sprechfunk (6) durch den Zugführer bzw. Lokomotivführer eines die Gleisanlage befahrenden Eisenbahnfahrzeugs ansprechbar ist.
Kennzeichen:
jede der Weichen (1, 2, 3) und/oder jeder der Fahrwege (Gleis 1-4) der Gleisanlage ist mit einem Codewort belegt, das in dem Fahrwegrechner (30) der Weichensteuerung gemeinsam mit einer dem Codewort zugeordneten Programmroutine zur Steuerung der Weiche bzw. der Weichen des mit dem Codewort bezeichneten Fahrweges gespeichert sind;
die Weichen-Steuerung enthält ein Erkennungsprogramm für Spracheingabe der hinterlegten Codeworte sowie einen Funkempfänger (10), der über Sprechfunk (6) durch den Zugführer bzw. Lokomotivführer eines die Gleisanlage befahrenden Eisenbahnfahrzeugs ansprechbar ist.
2. Steuerung nach Anspruch 1;
Kennzeichen:
an dem Einfahrtsgleis in die Weiche (1) bzw. in die erste den Fahrweg eröffnenden Weiche (1) ist ein Radzähler (7) mit richtungsabhängigem Ausgangssignal angeordnet;
der Fahrwegrechner der Weichen-Steuerung ist mit dem Radzähler derart verbunden, daß der Fahrwegrechner gegenüber der Spracheingabe durch das Ausgangssignal des Radzählers, welches bei Annäherung eines Fahrzeugs an die Weiche bzw. die erste den Fahrweg eröffnende Weiche entsteht, gegenüber der Spracheingabe wirksam geschaltet wird.
Kennzeichen:
an dem Einfahrtsgleis in die Weiche (1) bzw. in die erste den Fahrweg eröffnenden Weiche (1) ist ein Radzähler (7) mit richtungsabhängigem Ausgangssignal angeordnet;
der Fahrwegrechner der Weichen-Steuerung ist mit dem Radzähler derart verbunden, daß der Fahrwegrechner gegenüber der Spracheingabe durch das Ausgangssignal des Radzählers, welches bei Annäherung eines Fahrzeugs an die Weiche bzw. die erste den Fahrweg eröffnende Weiche entsteht, gegenüber der Spracheingabe wirksam geschaltet wird.
3. Steuerung nach Anspruch 2;
Kennzeichen:
der Fahrwegrechner der Weichen-Steuerung besitzt eine Zeitschaltung, die durch die Wirksam-Schaltung des Fahrwegrechners in Betrieb gesetzt wird und die nach Zeitablauf den Fahrwegrechnerie im Sinne der Unwirksamkeit gegenüber der Spracherkennung schaltet.
Kennzeichen:
der Fahrwegrechner der Weichen-Steuerung besitzt eine Zeitschaltung, die durch die Wirksam-Schaltung des Fahrwegrechners in Betrieb gesetzt wird und die nach Zeitablauf den Fahrwegrechnerie im Sinne der Unwirksamkeit gegenüber der Spracherkennung schaltet.
4. Steuerung nach Anspruch 2;
Kennzeichen:
der Fahrwegrechner der Weichen-Steuerung ist mit dem Radzähler derart verbunden, daß der Fahrwegrechner gegenüber der Spracheingabe durch das Ausgangssignal des Radzählers, welches bei Entfernung eines Fahrzeugs aus der Weiche bzw. aus der letzten den Fahrweg beendenden Weiche entsteht, gegenüber der Spracheingabe unwirksam geschaltet wird.
Kennzeichen:
der Fahrwegrechner der Weichen-Steuerung ist mit dem Radzähler derart verbunden, daß der Fahrwegrechner gegenüber der Spracheingabe durch das Ausgangssignal des Radzählers, welches bei Entfernung eines Fahrzeugs aus der Weiche bzw. aus der letzten den Fahrweg beendenden Weiche entsteht, gegenüber der Spracheingabe unwirksam geschaltet wird.
5. Steuerung nach einem der Ansprüche 2 bis 4;
Kennzeichen:
jeweils eine Fahrweg-Stelltafel (17) ist einer oder mehreren Weichen zugeordnet und an dieser Weiche aufgestellt;
auf jeder FT sind die Zielgleise (Gleis 1-4) geographisch dargestellt, die von der FT aus durch Betätigung der zugeordneten Weichen befahrbar sind;
jede FT enthält auf jedem der dargestellten Zielgleise eine Markierung mit einem mechanischen Schalter (Zielschalter Z1-Zn);
durch Betätigung eines der Zielschalter (Z1-Zn) werden die zu dem angewählten Zielgleis Z1-Zn) führenden Weichen (1-3) über den zentralen Fahrwegrechner (FW-Rechner 30) verstellt;
der Fahrwegrechner ist parallel über Funk und Spracherkennung nach einem der Ansprüche 2-4 oder über die Fahrweg-Stelltafeln ansprechbar;
der Radzähler ist jeweils mit Abstand vor der ersten Fahrweg-Stelltafel angeordnet.
Kennzeichen:
jeweils eine Fahrweg-Stelltafel (17) ist einer oder mehreren Weichen zugeordnet und an dieser Weiche aufgestellt;
auf jeder FT sind die Zielgleise (Gleis 1-4) geographisch dargestellt, die von der FT aus durch Betätigung der zugeordneten Weichen befahrbar sind;
jede FT enthält auf jedem der dargestellten Zielgleise eine Markierung mit einem mechanischen Schalter (Zielschalter Z1-Zn);
durch Betätigung eines der Zielschalter (Z1-Zn) werden die zu dem angewählten Zielgleis Z1-Zn) führenden Weichen (1-3) über den zentralen Fahrwegrechner (FW-Rechner 30) verstellt;
der Fahrwegrechner ist parallel über Funk und Spracherkennung nach einem der Ansprüche 2-4 oder über die Fahrweg-Stelltafeln ansprechbar;
der Radzähler ist jeweils mit Abstand vor der ersten Fahrweg-Stelltafel angeordnet.
6. Steuerung nach einem der Ansprüche 2 bis 5;
Kennzeichen:
der Fahrwegrechner ist parallel zu der Ansprache über Funk durch ein zentrales Handeingabegerät (31, 33) und vorzugsweise Bildschirm (32) ansprechbar.
Kennzeichen:
der Fahrwegrechner ist parallel zu der Ansprache über Funk durch ein zentrales Handeingabegerät (31, 33) und vorzugsweise Bildschirm (32) ansprechbar.
7. Steuerung nach Anspruch 6;
Kennzeichen:
auf dem Bildschirm ist die Sichtfläche jeder Fahrwegtafel einschließlich des auf der Fahrwegtafel dargestellten Gleisbildes mit den zugeordneten Ziel-Schaltern abbildbar; die Zielschalter der Fahrwegtafel erscheinen auf dem Bildschirm (32) als Schaltflächen;
durch Anklicken einer dieser Ziel-SF mit Hilfe der Maus (33) werden dieselben Schaltbefehle ausgelöst und an die Weichen (1-4) des angewählten Fahrweges weitergegeben wie durch Betätigung des Ziel-Schalter der FT, der durch die angeklickte Ziel-SF abgebildet wird.
Kennzeichen:
auf dem Bildschirm ist die Sichtfläche jeder Fahrwegtafel einschließlich des auf der Fahrwegtafel dargestellten Gleisbildes mit den zugeordneten Ziel-Schaltern abbildbar; die Zielschalter der Fahrwegtafel erscheinen auf dem Bildschirm (32) als Schaltflächen;
durch Anklicken einer dieser Ziel-SF mit Hilfe der Maus (33) werden dieselben Schaltbefehle ausgelöst und an die Weichen (1-4) des angewählten Fahrweges weitergegeben wie durch Betätigung des Ziel-Schalter der FT, der durch die angeklickte Ziel-SF abgebildet wird.
8. Steuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Einfahrtsgleis in die Weiche bzw. in die erste den
Fahrweg eröffnenden Weiche die Schaltstellung der Weiche
und/oder der geschaltete Fahrweg optisch für den Zug- bzw.
Lokomotivführer sichtbar angezeigt wird.
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| DE19805986 | 1998-02-14 | ||
| DE19905916A DE19905916C2 (de) | 1998-02-14 | 1999-02-12 | Weichen-Steuerung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19905916A1 true DE19905916A1 (de) | 1999-08-19 |
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE19905916C2 (de) |
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