DE19906562A1 - Einklemmsicherung für Fensterheber von Fahrzeugen - Google Patents
Einklemmsicherung für Fensterheber von FahrzeugenInfo
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Description
Die vorliegende Patentanmeldung betrifft gemäß einer Kurz
beschreibung eine "AUF DER ÄNDERUNG DER LICHTLEITFÄHIGKEIT VON
LICHTLEITERN BASIERENDE VERBESSERTE EINKLEMMSICHERUNG FÜR
FENSTERHEBER VON FAHRZEUGEN", deren neue Merkmale des Aufbaus,
der Formgebung und Gestaltung die Aufgabe, für welche es spe
ziell vorgesehen ist, mit maximaler Sicherheit und Wirksamkeit
erfüllen.
Die Erfindung betrifft genauer die Entwicklung einer neuen
Einklemmsicherung, die eine Lichtübertragungseinrichtung zum
Erfassen von Hindernissen verwendet, welche sich zwischen dem
Umfang der Scheibe des Fahrzeugs und dem Rahmen der Tür befin
den.
Auf dem Markt existiert eine Vielzahl von Systemen, welche
in der Lage sind, ein Hindernis zu erfassen, wenn sich die
Scheibe nach dem Drücken des Bedienknopfes des Fensterhebers
durch den Benutzer aus ihrem Rahmen anhebt. Diese können daher
als Stand der Technik betrachtet werden.
Diese dem Stand der Technik entsprechenden Systeme können
in zwei große Gruppen, die direkten und die indirekten Syste
me, eingeteilt werden. Die direkten Systeme weisen Sensoren
auf, welche dank ihrer Empfindlichkeit eine direkte Erfassung
des Hindernisses ermöglichen und ein entsprechendes Signal an
den Elektromotor senden, welcher zur Aufgabe hat, verschiedene
Elemente zum Anheben der Scheibe zu betätigen, so daß dieser
anhält und den Drehrichtungssinn seines Betriebs umkehrt, wo
durch sich die Scheibe wieder senkt.
Die indirekten Systeme wirken normalerweise auf den Motor
und analysieren dessen Betrieb, derart daß, wenn die Scheibe
auf ein Hindernis stößt, es zu einer Änderung der Stromstärke,
die durch den Elektromotor fließt, bzw. zu einer Änderung der
Drehgeschwindigkeit des Motors kommt, was von entsprechenden,
in dem Elektromotor eingebauten Sensoren erfaßt wird. Das
heißt, das System ermittelt über die genannte Änderung der
Stromstärke bzw. der Geschwindigkeit, daß sich zwischen der
Scheibe und ihrem Rahmen ein Hindernis befindet, worauf der
Motor gezwungen wird, anzuhalten und seinen Drehrichtungssinn
umzukehren.
Zwar stellten die zuvor beschriebenen Systeme eine beacht
liche Entwicklung hinsichtlich der ersten Systeme dar, welche
die genannten Einklemmsicherungen und Hinderniserfassungs-
Systeme nicht vorsahen, jedoch weisen sie auch deutliche Ein
schränkungen auf, da sie auf kontinuierlich vorhandene Fehler
reagieren und in manchen Fällen Änderungen der Umgebung, in
welcher sich die Scheibe bewegt, als Hindernisse interpretie
ren. Beispielsweise führt die Verhärtung der Führungen bzw.
der Dichtungsgummi, welche an dem Türrahmen angeordnet sind,
in vielen Fällen zu einem Ansteigen des Widerstands, auf wel
chen die Scheibe beim Hochfahren entlang des Rahmens trifft,
was die Sensoren als überraschendes Vorhandensein von Hinder
nissen interpretieren und den Motor anhalten und seinen Dreh
richtungssinn umkehren. In diesen Fällen ist der Benutzer ge
zwungen, den Vertragshändler aufzusuchen, damit dieser das
Problem löst und die verschiedenen Systeme neu programmiert,
um die genannten Probleme zu beseitigen.
Bei einer anderen technischen Anordnung sind die oben be
schriebenen Systeme in vielen Fällen nicht in der Lage, seit
liche Einklemmungen zu erfassen. Das bedeutet, daß sie zwar
diejenigen erfassen, welche zwischen dem oberen Abschnitt bzw.
der Kante der Scheibe und dem Rahmen auftreten, nicht jedoch
diejenigen zwischen den Seitenkanten der Scheibe und den seit
lichen Rahmenbereichen. Dies ist bei vielen Fahrzeugmodellen
bei den hinteren Scheiben der Fall und durch den begrenzten
Erfassungsbereich der zuvor beschriebenen Systeme werden Hin
dernisse an seitlichen Positionen nicht erfaßt, wodurch es zu
erheblichen Verletzungen von Personen kommen kann, welche aus
führlich in Fachveröffentlichungen und Fachzeitschriften be
schrieben wurden.
Der Ernst der zuvor dargelegten Situationen hat sogar die
Organe der Europäischen Union dazu veranlaßt, entsprechende
Richtlinien zu veröffentlichen, daß die Kraft der Fensterheber
kritische Werte nicht überschreitet, da sie andernfalls sogar
sehr schwere Verletzungen sowohl an Fingern als auch an Armen,
Hals und anderen Körperteilen hervorrufen können, welche zwi
schen den Ober- und Seitenkanten der Scheibe und den Rahmen
der Türen bzw. deren Verkleidungsstrukturen eingeklemmt wer
den.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ein
klemmsicherung für Fensterheber von Autos zu schaffen, die in
der Lage ist, die zuvor genannten Nachteile zu überwinden, und
in der Lage ist, die Hindernisse direkt über die gesamte Länge
des Rahmens der Scheibe zu erfassen.
Der erfindungsgemäße Lichtleiter basiert darauf, daß
ein Leiter aus Lichtleitfasern oder Lichtleiter einstückig
oder in Teilbereichen entlang des gesamten Umfangs des genann
ten Rahmens angeordnet ist. Er arbeitet in der Art eines Sen
sors und kann in eine eigene Verkleidung oder direkt in die
Verkleidung des Rahmens selbst integriert sein, wodurch sich
in einigen Fällen sogar die Baukosten der genannten Verklei
dung verringern, indem sie mit der Sensoreinrichtung als Iso
liereinrichtung integriert ausgestaltet wird.
Die mit dem neuen Einklemmsicherung durchgeführten Experi
mente legen dar, daß, wenn die Scheibe, die mittels der geeig
neten Einrichtung aus dem Türrahmen hochgelassen wird, auf ein
Hindernis stößt, das Hindernis auf die Verkleidung und auf den
beschriebenen Sensor drückt, so daß die Lichtübertragung ver
ringert wird, was mittels der entsprechenden elektronischen
Systeme analysiert wird. Die elektronischen Systeme sind mit
ausreichenden Speichern ausgestattet, um einen Wert normaler
Lichtübertragung mit einem modifizierten Wert zu vergleichen.
Eine Differenz wird so interpretiert, daß diese Änderung ein
Hindernis beim Anheben der genannten Scheibe bedeutet. Demzu
folge wird ein Befehl übertragen, so daß der Elektromotor,
welcher das Anheben der genannten Scheibe bewirkt, angehalten
und anschließend der Drehrichtungssinn des Motors umgekehrt
wird, was zum Senken der Scheibe führt.
Das beschriebene System vereint in sich eine große Ein
fachheit der Ausführung, Sparsamkeit durch Verwendung von Ele
menten, welche auf dem Markt erhältlich sind und dadurch nicht
neu entwickelt werden müssen, sowie eine große Einfachheit bei
der Herstellung, da es entweder in einer eigenen Verkleidung
angebracht oder, wenn nötig, in jeder der Oberflächen der Ver
kleidung des Türrahmens oder Struktur derselben integriert
werden kann.
Die Realisierung des Systems, welches Gegenstand des prio
ritätsbegründenden spanischen Patents Nr. 9800393 ist, und die
damit durchgeführten Feld- und Laborstudien haben gezeigt, daß
höhere Empfindlichkeitswerte des Lichtleiters erhalten werden
können. Das heißt, daß eine bessere Perfektion des Systems
hinsichtlich der Erfassung von Hindernissen erzielt wird, in
dem der Lichtleiters in Form von Schleifen angeordnet ist, wo
mit eine dahingehende Neugestaltung des Systems notwendig wur
de, daß das System gleichzeitig ein Gummiprofil, das die An
ordnung der genannten optischen Faser in Schleifen ermöglicht,
sowie ein neues Sensorensystem umfaßt, das es ermöglicht, daß
der Bezugswert nicht vor dem Betrieb des Systems selbst ge
speichert sein muß.
Das beschriebene Gummiprofil, das sich in einem Innenab
schnitt des Fensterrahmens befindet und das in das Innere der
Dichtung, welche sich in dem Fensterrahmen befindet, eingebaut
wird, ist so gestaltet, daß es eine Reihe von Einschnitten
aufweist. Die Einschnitte ermöglichen, den Lichtleiter wellen
förmig anzuordnen, so daß der Leiter bei dieser Anordnung über
die Anordnung herausragt. Auf diese Weise vergrößert sich im
Falle einer Deformation der Brechungswinkel und vergrößert so
die Empfindlichkeit des Systems, wenn dieses ein Hindernis er
faßt, wobei die Oberkante der Scheibe diese Schleifen ver
formt.
Die in das Profil eingelassenen Einschnitte zum Durchfüh
ren des Lichtleiters und die Anordnung des Leiters in Schlei
fenform ermöglichen, daß die Einschnitte, wenn der Leiter mit
einer geeigneten Einrichtung ins Innere eingeführt worden ist,
mit Klebemitteln abgedeckt bzw. zugeschweißt werden, um die
durch das Dichtungsprofil geschützten Bereiche abzudecken, so
daß hierdurch eine vollkommen automatisierte Herstellung er
möglicht wird.
Das entwickelte Profil ist im Inneren der Hauptdichtung
eingeschlossen, welche den gesamten Fensterrahmen verkleidet
und an dem oberen Abschnitt der Tür angeordnet ist.
Ein weiterer zusätzliche Aspekt der vorliegenden Erfindung
besteht in einer Veränderung des Hinderniserfassungs-Systems,
indem es neben einer anderen Führung der im oberen Teil ange
brachten optischen Faser den Bezugswert, das heißt den Hinder
nisfehlwert 20 bis 30 Millisekunden vor Einleiten der Anhebe
bewegung der Scheibe selbst abgleicht. Das heißt, in demselben
Moment, in dem der Benutzer die Taste drückt, damit sich der
Fensterheber anhebt und somit die Fensteröffnung schließt,
gibt das verbesserte System ein Signal aus, um den Wert der
Übertragung der optischen Faser in diesem Moment zu erfassen,
ohne daß irgendeine Art von Hindernis vorhanden ist, da die
Scheibe ihren Anhebeweg noch nicht begonnen hat.
Stößt die Scheibe bei Anheben auf ein Hindernis, so wird
dieses durch die Anhebekraft derselben gegen das Profil und
die Dichtung des Rahmens gedrückt, welche durch das im spani
schen Hauptpatent beschriebene System den Lichtleitfähigkeits-
Wert verändert. Der Sensor erfaßt mittels der genannten Ände
rung und Verringerung der Übertragung, daß ein Hindernis vor
handen ist und zwingt den Motor anzuhalten und seinen Dreh
richtungssinn umzukehren, so daß sich die Scheibe senkt und
sich das Hindernis zwischen Oberkante der Scheibe und dem Fen
sterrahmen befreien kann.
Die Änderung des Bezugswerts bei dem Erfassungssystem er
möglicht also, da es sich um einen unmittelbaren und nicht zu
vor gespeicherten Wert handelt, daß die verbesserte Einklemm
sicherung, die Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, un
abhängig von Spannungsfehlern ist, welche in dem Fahrzeug auf
treten können. Das heißt, wenn das System aus irgendeinem
Grund unter Spannung bleibt, sei es durch das Laufen eines
elektrischen Stromkreises bzw. durch eine fehlerhafte Batterie
oder irgendeine andere Ursache, so ist es nicht nötig, die
Einklemmsicherung neu zu programmieren und die Bezugswerte zu
speichern, damit dieselben wirksam sein können, wie es bei den
Einklemmsicherungen der Fall ist, welche Gegenstand des Stan
des der Technik sind.
Bei den Systemen des Standes der Technik ist der genannte
Bezugswert je nach Fahrzeugtyp verschieden, da der Motor, die
Länge der Scheibe, das Gewicht, die Länge der Dichtungen und
die Reibung variieren. Diese erfindungsgemäß verbesserte Ein
klemmsicherung läßt sich dagegen bei jedem Fahrzeug- und Tü
rentyp anwenden, unabhängig von seiner Struktur, Gestaltung,
Länge, dem Gewicht der Scheiben und jeder anderen Variablen,
die durch den Fahrzeugtyps bestimmt ist.
Die in das Profil zum Durchführen des Lichtleiters einge
lassenen Einschnitte und die Anordnung des Leiters in Schlei
fenform ermöglichen, daß, wenn der genannte Leiter mittels ei
ner geeigneten Einrichtung in dem Profil angebracht worden
ist, die Einschnitte mit Klebemitteln abgedeckt bzw. zuge
schweißt werden, um die durch das Profil geschützten Bereiche
abzudecken. Hierdurch wird eine vollkommen automatisierte Her
stellung ermöglicht.
Das beschriebene System mit den in der vorliegenden Erfin
dung dargelegten Verbesserungen kann angewendet werden, um ein
Einklemmen in Türen, der Motorhaube und dem Kofferraum sowie
Schiebedächern des Fahrzeugs zu verhindern.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der vorliegenden Pa
tentanmeldung werden im Verlauf der nachfolgenden Beschreibung
deutlich, in der auf die dieser Beschreibung beigefügten
Zeichnungen bezug genommen wird, in welchen die genannten Aus
führungsformen dargestellt sind. Die Details dieser Ausfüh
rungsformen haben Beispielcharakter, wobei auf einen möglichen
Fall praktischer Umsetzung bezug genommen wird, welcher jedoch
nicht auf die hier dargelegten Details beschränkt ist. Daher
ist diese Beschreibung als anschauliches Beispiel und nicht
als Einschränkung zu verstehen.
Es folgt eine detaillierte Aufstellung der verschiedenen,
in der vorliegenden Patentanmeldung genannten Elemente: (10)
Tür, (11) Innenseite, (12) Rahmen, (13) Rahmenverkleidung,
(14) Sensor, (15) Sensorverkleidung, (16) Elektromotor, Ver
sorgungsquelle, Lichtleiter, (19) Relais, (20) Zähler, (21)
Scheibe, (22) Kabel, (23) Führung, (24) Halterung, (25) Sen
sor, (26) Profil, (27) Einschnitte, (28) Mündung, (29) Bohr
loch, (30) Hohlraum, (31) optische Faser, (32) Ende, (33) En
de, (34) Schleifen.
Fig. 1 ist eine schematische Vorderansicht einer von
ihrer Innenseite betrachteten Fahrzeugtür (10) im Aufriß, an
welcher herkömmliche Elemente angeordnet sind, die das Anheben
und Senken einer Scheibe (21) ermöglichen.
Fig. 2 ist ein Teilquerschnitt eines Rahmens (12) ei
ner Tür (10) im Aufriß, an welchem das beschriebene System an
gebracht worden ist.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht des Sensors (25) im
Aufriß, welcher aus dem Profil (26) und dem Lichtleiter (31)
gebildet ist, wobei eine Reihe von Schleifen (34) gebildet
wird.
Fig. 4 ist eine Aufsicht auf ein Profil (26) mit der
dargelegten Anordnung.
Bei einer der Ausführungen, welche als Stand der Technik
angesehen werden können, ist, wie auch in Fig. 1 zu sehen
ist, eine Tür (10) aus einem ordnungsgemäß mechanisch bearbei
teten Blech ausgebildet, welches an ihre Form angepaßt ist. An
ihrem oberen Abschnitt ist ein entsprechender Rahmen (12) vor
gesehen, welcher, wie in Fig. 2 zu sehen ist, an seinem
inneren Abschnitt mit einer Verkleidung (13) versehen ist. Die
Verkleidung kann eine herkömmliche Scheibe, wenn sie hochge
lassen wird, aufnehmen, so daß wenn sie gegen den oberen Ab
schnitt der genannten Verkleidung (13) drückt, der äußere Wa
genteil vollständig gegen den inneren Wagenteil abgedichtet
wird.
In Fig. 1 sind ebenfalls die verschiedenen Elemente
zu sehen, welche herkömmlicherweise für das Anheben dieser
Scheibe (21) verwendet werden, wie ein Elektromotor (16), wel
cher über ein Kabel (22) durch eine in den Zeichnungen nicht
dargestellte Quelle gespeist wird, und eine Führung oder Füh
rungen (23), die die Vertikalverschiebung einer an dem unteren
Abschnitt der Scheibe (21) angebrachten Halterung (24) ermög
lichen und mit Hilfe der zuvor beschriebenen Elemente und an
derer elektrischer Bauteile, wie ein Relais (19) und ein Zähler
(20), ein System zur Erfassung und Umkehrung der Bewegung
der genannten Scheibe (21) im Rahmen (12) der Tür (10) bilden.
Bei einer der bevorzugten Ausführungsformen des beschrie
benen Systems beinhaltet die Verkleidung (13) des Rahmens (12)
ihrerseits eine weitere Verkleidung (15), welche den Sensor
(14) beinhaltet.
Der Sensor (14) ist aus einem Lichtleiter gebildet, wel
cher in den Figuren nicht dargestellt ist und welcher entlang
der gesamten Länge des Rahmens (12) oder eines Teils davon
verläuft.
Die Arbeitsweise des beschriebenen Systems ist wie folgt:
hebt und senkt sich die Scheibe (21) mittels der zuvor be
schriebenen Elemente ohne irgendein Problem, so verläuft durch
das Innere des Leiters eine bestimmte Lichtmenge in Überein
stimmung mit den Eigenschaften des Systems und den Eigenschaf
ten des Lichtleiters, was kontinuierlich durch ein in den Fi
guren nicht dargestelltes elektronisches System erfaßt wird.
Stößt die Scheibe mit ihren Kanten, sowohl Ober- als auch
Seitenkante, auf irgendeine Art von Hindernis und wird dassel
be durch die ansteigenden Vertikalwirkung der Scheibe (21) ge
gen die Verkleidung (13) des Rahmens (12) gedrückt, so emp
fängt die Verkleidung (15) des Sensors (14) einen Druck, wel
cher seinerseits auf den genannten Leiter (18) übertragen
wird, wodurch die Lichtleitung und Lichtmenge eingeschränkt
und verringert wird. Die Reduktion wird durch die geeigneten
elektronischen Einrichtungen bestimmt und festgestellt, wie
das Relais (19), welche so programmiert sind, daß sie peri
odisch Kontrollen durchzuführen, so daß jede Änderung der
Lichtleitung als Vorhandensein eines Hindernisses interpre
tiert wird.
Durch die geeigneten Programmiereinrichtungen kann jede
Änderung der Lichtleitung im Leiter als Änderung der Umge
bungsbedingungen interpretiert werden, das heißt jeder Schaden
an der Verkleidung (13) oder (15), hervorgerufen durch externe
Einflüsse, durch Alterung bzw. durch eine schlecht durchge
führte Reparatur an der Tür (10) des Fahrzeugs.
Als äquivalente Ausführung wird jede andere gezählt, wel
che einen Lichtleiter nicht über die gesamte Länge des Rahmens
(12) einführt sondern über Teilbereiche, da dies für die Ge
staltung und die Eigenschaften des Rahmens und der Tür (10)
des Fahrzeugs geeigneter ist.
In dem prioritätsbegründenden spanischen Hauptpatent Nr. 9800393
und in dessen Fig. 2 wurde eine Ausführung des
beschriebenen Systems gezeigt, bei welchem die Verkleidung des
Türrahmens ihrerseits eine weitere Verkleidung beinhaltete. Im
Inneren dieser weiteren Verkleidung war der entsprechende Sen
sor angeordnet, welcher aus einem Lichtleiter gebildet ist, in
vollkommener Längsanordnung die Länge des genannten Leiters
die Gesamtheit bzw. einen Teil der Länge des Fensterrahmens
umfaßte.
Die genannte Anordnung des Hauptpatents wurde durch den
Gegenstand der vorliegenden Anmeldung verbessert, so daß die
Verkleidung abgeändert wurde, so daß sie ein deutlich dreieckiges
Profil (26) aufweist, welches in regelmäßigen Abständen
Einschnitte (27) aufweist.
Jeder Einschnitt (12) weist, wie in Fig. 4 zu sehen
ist, eine Mündung (28) auf, welche das Einschieben des Licht
leiters (31) durch Druck mittels bekannter Einrichtungen er
möglicht, so daß er durch den Schlitz (29) gleitet, bis sich
der Leiter (31) in dem Hohlraum (30) befindet. Auf diese Weise
bildet der Leiter (34), wie in Fig. 1 zu sehen ist, wobei
ein vollständiger Lichtführungskreis gebildet wird, so daß die
Enden des Leiters (31), (32) und (33) über geeignete Einrich
tungen mit der Zentrale zur Messung der Lichtleitfähigkeit,
welche das System umfaßt, verbunden werden können.
Ist der Lichtleiter (31) in das Innere des Hohlraums (30),
über die Mündung (28) des Bohrlochs (29) eingeschoben worden,
so wird anschließend nach einem beliebigen bekannten Verfahren
das Klebemittel aufgetragen oder verschweißt, so daß sich der
genannte Lichtleiter (31) mit der in Fig. 1 dargestellten
Form nicht bewegen kann.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht dar
in, daß das Einklemmsicherung ohne einen dauerhaft gespeicher
ten Bezugswert vor Aktivierung des Systems auskommt, das
heißt, daß das Einklemmsicherung zwischen einem Bezugswert,
welcher in dem Moment vor Einleiten des Anhebens der Scheibe,
bestimmt wird, und dem geänderten Wert vergleicht, wenn auf
grund des Einklemmens eines Gegenstands zwischen der oberen
Kante der Scheibe und dem Fensterrahmen der genannte Wert ge
ändert wird.
Die Anordnung des Lichtleiters (31) im Inneren des Profils
(26) in Schleifen, siehe Fig. 4, ermöglicht es, jeglichen
Druck darauf als Folge des Einklemmens eines Gegenstands zwi
schen der oberen Kante des Türrahmens und der oberen Kante der
Scheibe, mit größerer Leichtigkeit zu erfassen als wenn der
Lichtleiter (31) gerade entlang des Rahmens wie im Hauptpatent
angeordnet ist.
Sobald der Lichtleiter (31) im Inneren des Profils (26)
angebracht worden ist, wird er selbst und die Einschnitte (27)
mit einem Klebemittel beschichtet bzw. verschweißt, um später
mittels der geeigneten Einrichtungen in die Verkleidung im In
neren des Rahmens eingeführt zu werden.
Claims (7)
1. Auf der Änderung der Lichtleitfähigkeit einer opti
schen Faser basierende Einklemmsicherung für Fensterheber von
Fahrzeugen, welche direkt arbeitet, wobei sie den Drehrich
tungssinn eines mit einer Versorgungsquelle verbundenen Elek
tromotors (16), der als Krafterzeugungselement für das Anheben
und Senken einer Scheibe (21) dient, mit Hilfe eines Kabels
(22) umkehrt, das eine Führung (23) und eine am unteren Ab
schnitt der Scheibe (21) angeordnete Halterung hält, dadurch
gekennzeichnet, daß das System aus einem im Inneren einer über
den gesamten Umfang des Rahmens (12) einer Tür (10) eingerich
teten Verkleidung (15) angeordneten Sensor (14) gebildet ist.
2. Einklemmsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß es sich bei dem Sensor (14) um einen Lichtleiter
(18) handelt.
3. Einklemmsicherung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Lichtleiter (18) in eine Verkleidung (15)
integriert ist, die unabhängig von der Verkleidung (13) des
Rahmens (12) ist oder daß der Lichtleiter (18) direkt in die
Verkleidung (13) des Rahmens (12) integriert ist.
4. Einklemmsicherung nach einem der Ansprüche 2 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtleiter (18) stetig über
die gesamte Länge des Umfangs des Rahmens (12) angeordnet ist
oder in Teilbereichen des Rahmens angeordnet ist.
5. Einklemmsicherung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
die aus einer Verkleidung bzw. Dichtung des Türrahmens gebil
det ist, welche ihrerseits eine weitere Verkleidung beinhal
tet, in deren Innerem ein aus einem Lichtleiter gebildeter
Sensor der Länge nach angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lichtleiter (31) im Inneren eines Profils (26) mit
deutlich prismatischer Form angeordnet ist, wobei der Leiter
(31) bei Ein- und Austreten in bzw. aus einer Reihe von Ein
schnitten (27), welche in regelmäßigen Abständen in die Sei
tenflächen des Profils (26) eingelassen sind, Schleifen (34)
bildet.
6. Einklemmsicherung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die in das Profil eingelassenen Einschnitte (27)
eine Mündung (28), um den Leiter (31) durch den Schlitz (29)
einzuführen, welcher in dem Hohlraum (30) endet, in dem der
Leiter (31) mit Hilfe des entsprechenden Klebemittels oder mit
Hilfe eines herkömmlichen Schweißvorgangs gehalten wird.
7. Einklemmsicherung nach einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das System ungefähr zwischen 20
und 30 Millisekunden vor Einleiten des Anhebens der Scheibe
über den Fensterrahmen den Lichtleitfähigkeits-Wert der in dem
Profil (26) angeordneten optischen Faser (31) erfaßt.
Applications Claiming Priority (4)
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|---|---|---|---|
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| ES9803933 | 1998-02-25 | ||
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|---|---|
| DE19906562A1 true DE19906562A1 (de) | 1999-08-26 |
| DE19906562B4 DE19906562B4 (de) | 2010-07-08 |
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|---|---|---|---|
| DE1999106562 Expired - Fee Related DE19906562B4 (de) | 1998-02-25 | 1999-02-17 | Einklemmsicherung für Fensterheber von Fahrzeugen |
Country Status (1)
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