DE19915384A1 - Spitzer für Weichstifte - Google Patents
Spitzer für WeichstifteInfo
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Abstract
Ein Spitzer für Weichstifte enthält einen Minenformer mit einer im Freiraum (5) vor dem Stiftführungskanal positionierten Formkante (6) zur Fassongebung der Minenspitze. Diese Formkante (6) ist Teil eines lösbar fixierten, gesonderten Einsatzteils (7), welches den Freiraum (5) zur Gehäuserückseite (12) hin begrenzt und an seiner dem Führungskanal (3) zugewandten Seite die Formkante (6) trägt.
Description
Die Erfindung betrifft einen Spitzer für Weichstifte mit den im Oberbegriff von An
spruch 1 aufgeführten Merkmalen (DE 44 40 271 A1). Wenn hier von "Weichstifte"
die Rede ist, so sind das unter sowohl in einem schälbaren Werkstoff wie Holz
oder Kunststoff gefasste als auch nackte Weichminen zu verstehen, wie sie in
erster Linie als Schminkstifte bzw. Kosmetikstifte geläufig sind.
Bei einem bekannten Spitzer der eingangs genannten Art ist der Minenformer ein
Fassonmesser, welches an einem Querschieber quer zur Längsachse des Spit
zerkanals zwischen einer Fassonier- und einer Rückzugsstellung verstellbar ist.
Dabei ist der Querschieber in dem Freiraum positioniert, welcher beim Spitzen
den Stiftkonus aufnimmt und dem im Gehäuse befindlichen Führungskanal für
den Stift, nämlich dem besagten Spitzerkanal vorgelagert ist. Dadurch kann je
nach Querschieberstellung die Stiftspitze wahlweise relativ schart und spitz oder
abgerundet geformt werden, während das Spitzmesser beim Spitzen, d. h. beim
Drehen des im Führungskanal geführten Stiftes die Formung des Stiftkonus und
dabei gegebenenfalls gleichzeitig das Schälen des ihn umgebenden Stiftmantels
übernimmt.
Eine Weiterbildung dieses vorbekannten Spitzers sieht vor, am Querschieber zwei
Fassonmesser nebeneinander zur wahlweisen Formgebung zweier unterschied
lich abgerundeter Spitzen anzuordnen. In Ansehung der beengten Raumverhält
nisse unterhalb des Spitzmessers im Bereich des dem Spitzerkanal abgewandten
Endes des Freiraumes erfordert dieser Querschieber eine herstellungstechnisch
aufwendige Konstruktion. Außerdem erschwert er die regelmäßig notwendige
Reinigung des Spitzers im Umfeld des fassongebenden Minenformers von sich
ansammelnder, stark zum Verschmieren neigender Minenmasse, die sich natur
gemäß leicht in der Querschieberführung des Gehäuses festsetzt.
Bei einem aus EP 0 872 356 A1 vorbekannten Spitzer für Weichstifte ebenfalls
der eingangs genannten Art ist der Minenformer eine an das Reinigungsende ei
nes beigegebenen Reinigungsstäbchens angeformte Schabezunge. Bei diesem
Spitzer ist das Reinigungsstäbchen in spitzbereitem Zustand des Spitzers mit ei
ner Halterung am Spitzergehäuse derart verschnappt, dass die an die Stäbchen
spitze einstückig angeformte Schabezunge mit ihrem freien Ende quer zur Längs
achse des Führungskanals über eine Seitenwand des ihm vorgelagerten Freirau
mes hinaus in den Freiraum in Richtung auf das Spitzmesser hineinsteht. Dabei
untergreift die Schabezunge mit ihrer Zungenspitze das Spitzmesser geringfügig,
so dass ein vollständiges Formen der Minenspitze bis zur Längsachse der zu for
menden Mine sichergestellt ist. Diese Lösung erleichtert eine Reinigung des Spit
zers, deren Hauptproblem in einer hygienisch einwandfreien Entfernung der an
gesammelten Weichminenmasse besteht.
Die seitlich vom Reinigungsstäbchen abstehende Schabezunge indessen kann
beim unter Zuhilfenahme des Reinigungsstäbchens durchgeführten Reinigungs
prozess als störend empfunden werden, wenn sie die Stäbchenspitze beim Zu
gang zu verwinkelten Ecken des Spitzergehäuses bzw. des in ihm vorgesehenen
Freiraumes für die Aufnahme des zu spitzenden Stiftkonus behindert. Außerdem
erfordert nach dem Reinigungsvorgang die Fixierung des Reinigungsstäbchens
am Spitzergehäuse mit der Neupositionierung der Schabezunge in ihre das
Spitzmesser geringfügig untergreifende Sollposition eine gewisse Geschicklich
keit, wenn die Schabezunge nicht durch die bestimmungsgemäß scharfe Spitz
messerschneide beschädigt werden soll. Das Reinigungsstäbchen und damit die
einstückig angeformte Schabezunge bestehen nämlich aus einem relativ weichen
Kunststoff, weil beim Reinigungsvorgang ein Abstumpfen der bestimmungsgemäß
scharfen Schneide des Spitzmessers vermieden werden sollte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spitzer der eingangs genannten
Art so auszubilden, dass eine hygienisch einwandfreie Reinigung und Entfernung
der klebrigen Weichminenmasse erleichtert und eine durch den Reinigungsvor
gang möglicherweise verursachte Beschädigung des Minenformers mit größerer
Sicherheit vermieden wird. Diese Aufgabe wird durch Anspruch 1 gelöst. Durch
diese Lösung ist der Minenformer nicht mehr integrierter, einstückiger Bestandteil
eines in aller Regel einem derartigen Weichminenspitzer beigegebenen Reini
gungsstäbchens, dessen Reinigungsende hinsichtlich seiner Formgestaltung wie
der allein den ihm zugedachten Reinigungszwecken entsprechend ausgebildet
sein kann. Außerdem trägt diese Lösung in besonders günstiger Weise dem auf
dem Gebiet der Kosmetikstifte zu beobachtenden Trend zu einer Diversifizierung
der Stiftformen Rechnung. Kosmetikstifte sind mit den unterschiedlichsten Stift
durchmessern marktüblich. Bei gleichem Stiftdurchmesser variiert oft der Minen
durchmesser. Eine jeweilige Anpassung des ganzen Spitzers an die vielfältigen
Stiftdimensionen ist werkzeugtechnisch sehr aufwendig, insbesondere wenn ent
sprechend der überwiegenden Üblichkeit das Spitzergehäuse aus einem Kunst
stoff einstückig gespritzt ist. Zu dieser Problematik tragen auch die immer komple
xeren Rezepturen der Weichminen bei, denen der Spitzer ebenfalls gerecht wer
den muss, insbesondere was die Ausbildung von dessen Minenformer anbelangt.
Durch die Erfindung ist es möglich, einen Spitzer zur Verfügung zu stellen, der
durch seinen baukastenmäßigen Aufbau sehr flexibel und kostengünstig diesen
Entwicklungstrends anpassbar ist und auch - wo nicht erforderlich - ohne minen
formendes Einsatzteil verwendbar ist. Auch lässt sich der Minenformer durch die
Erfindung in einfacher Weise erhöhten technischen Anforderungen anpassen, wie
antibakterielle Kunststoffqualität, Beschichtung u. dgl.
Gemäß Anspruch 2 lässt sich der Minenformer als Teil eines kompakten und da
durch weniger beschädigungsempfindliches Bauteil ausbilden. Seine Lösung und
Wiederfixierung lässt sich von der Benutzungsperson in einfacher Weise nach
Anspruch 3 oder 4 bewerkstelligen. Das wird noch besonders durch eine Gestal
tung nach Anspruch 5 und durch die Weiterbildung nach Anspruch 6 gefördert.
Das Lösen und Wiedereinsetzen des Einsatzteils ist dadurch in besonders einfa
cher Weise ohne Behinderung durch das Spitzmesser möglich. Dadurch können
die lösbaren Fixierverbindungen (z. B. Anspruch 3 oder 4) mit Passungen bzw.
Gehemmen ausgestattet sein, die in Fügestellung eine sichere Positionseinhal
tung gewährleisten und dadurch für ihre Lösung einen höheren Kraftaufwand er
fordern. Dabei kann die Beaufschlagung des Einsatzteils mit dem Lösedruck ohne
Zuhilfenahme eines gesonderten Lösewerkzeugs durch eine Ausgestaltung bei
spielsweise nach Anspruch 11 und insbesondere in der Ausgestaltung nach An
spruch 12 erleichtert werden.
Die Variabilität der Einsatzmöglichkeit eines Minenformers wird weiter durch An
spruch 7 und in der speziellen Ausgestaltung nach Anspruch 8 variierbar ge
macht. Mit demselben Minenformer können unterschiedliche Formgestaltungen
bzw. Abrundungen der Minenspitze hergestellt werden.
Durch Anspruch 9 und insbesondere durch dessen Ausgestaltung nach An
spruch 10 ist das Einsatzteil in einfacher Weise und mit hoher Positionsstabilität
im Spitzerkorpus unterhalb des Spitzmessers zu positionieren, indem es in Zwi
schenlage an den beiden gegenüberliegenden Seitenwänden durch an ihnen an
gebrachte Fixiermittel gehalten ist.
Nach Anspruch 13 bzw. 14 ist es möglich, dasselbe Einsatzteil mit mehreren
Formkanten zu versehen, deren jede durch entsprechende Drehstellung innerhalb
des Gehäusekorpus in Einsatzposition gebracht werden kann.
Anspruch 16 schlägt eine Alternative für die Fixierung des Einsatzteils am Gehäu
sekorpus vor. Dieser Vorschlag trägt dem Umstand Rechnung, dass der in der
Regel aus Kunststoff gespritzte Gehäusekorpus rundum weitgehend in sich ge
schlossen mit vergleichsweise dünnwandigen Lang- und Schmalseitenwänden
ausgestattet ist, deren unteres Ende als Wandkante ausgebildet ist, wobei die
Wandkanten aller Gehäusekorpusseiten in einer gemeinsamen Ebene liegen und
zwischen sich einen infolge der funktionellen Ausgestaltung zerklüfteten Korpus
boden zwischen sich einschließen. Dadurch ist der Korpusboden in der regelmä
ßigen, mit der Messerklinge nach oben weisenden Auflagestellung des Spitzers
auf einer Tischoberfläche o. dgl. unsichtbar abgeschirmt ist. Diese regelmäßige
Konstruktionsform des Gehäusekorpus eines aus Kunststoff einstückig gespritzten
Gehäusekorpus ist nicht nur aus designerischen sondern auch aus spritztechni
schen Gründen üblich, um weitgehend gleich dimensioniert dünne Wandstärken
zu gewährleisten und dadurch unansehnliche, jedoch durch die Spritztechnik be
dingte Einfallstellen zu vermeiden. Durch die als Alternative gemäß Anspruch 16
vorgeschlagene Aufsteckfixierung braucht der Gehäusekorpus selbst nicht mit
zusätzlichen Fixiergestaltungen versehen zu werden. Dadurch ist es auch mög
lich, bereits existierende, jedoch nicht mit einem Minenformer ausgestattete Spit
zer für Weichstifte nachträglich in einfacher Weise mit einem Minenformer aus
zustatten bzw. auszurüsten. Diese Variante hat den weiteren Vorteil, dass das
Einsatzteil mit seinem auf die Gehäuseabschlusswand aufgesteckten Fixierbe
reich über die Abschlusswand nach außen vorsteht und dadurch eine bequeme
Handhabe für das Lösen des Einsatzteils vom Spitzergehäuse zur Verfügung
stellt.
Der Vorschlag nach Anspruch 17 schafft die Grundlage für ein Farbcodiersystem,
welches eine Unterscheidbarkeit der Konturen der als Einsatzteil ausgebildeten
Minenformer auch für den Benutzer erheblich erleichtert. Dadurch kann der Spit
zer mit einer Vielzahl unterschiedlicher, nach Art eines Bausatzes ausgestalteter
Minenformer in seinem Gebrauchswert wesentlich vergrößert werden.
Die Erfindung wird anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispie
len näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Draufsicht auf eine erste Ausführungsform des
Spitzers mit gestrichelt eingezeichnetem und darunter in einer Ex
plosionsdarstellung vom Spitzer gelöst in ausgezogenen Linien dar
gestelltem Einsatzteil als Minenformer.
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Boden des Spitzers in Pfeilrichtung II von
Fig. 1 mit eingesetztem Einsatzteil.
Fig. 3 eine Rückansicht des Spitzers in Pfeilrichtung III von Fig. 2.
Fig. 4 eine Seitenansicht in Pfeilrichtung IV von Fig. 3.
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Spitzer in Pfeilrichtung V von Fig. 3 oder 4.
Fig. 6 eine Frontansicht auf die Stifteinführungsseite des Spitzers in Pfeil
richtung VI von Fig. 5.
Fig. 7 eine Rückansicht des als Minenformer wirksamen Einsatzteils in
Pfeilrichtung VII von Fig. 1.
Fig. 8 eine Frontansicht des Einsatzteils in Pfeilrichtung VIII von Fig. 7.
Fig. 9 eine Draufsicht in Pfeilrichtung IX von Fig. 7.
Fig. 10 die perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform des Spit
zers und des bei ihm verwendeten Einsatzteils analog Fig. 1.
Fig. 11-15 Darstellungen analog den Fig. 2 bis Fig. 6 des Spitzers gemäß Fig.
10 von seinen sämtlichen Seiten in Blickrichtungen jeweils der in
römischen Ziffern angegebenen Art.
Fig. 16 die Bodenansicht isoliert eines Einsatzteils als Minenformer, dessen
Einsatzstellung am Spitzer in Fig. 11 dargestellt ist.
Fig. 17 eine Seitenansicht des Einsatzteils entsprechend der Pfeilrichtung
XVII in Fig. 16.
Fig. 18 eine Draufsicht auf das Einsatzteil in Blickrichtung XVIII von Fig. 17.
Fig. 19 eine Seitenansicht in Pfeilrichtung XIX von Fig. 17.
Fig. 20 die schematisierte Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform ei
nes Spitzers mit in Freiraum einsitzendem Einsatzteil als Minenfor
mer.
Fig. 21 eine Seitenansicht in Pfeilrichtung XXI von Fig. 20.
Fig. 22 eine schematisiert vereinfachte perspektivische Ansicht des Frei
raumes im Gehäusekorpus 1 mit rechts daneben einem längsver
schiebbaren Minenformer.
Fig. 23 eine modifizierte Ausführung des Freiraumes 5 nach Fig. 22 mit
rechts daneben einem einsteckbaren, als Minenformer wirksamen
Einsatzteil in seinen beiden unterschiedlichen Einsatzstellungen.
Der Gehäusekorpus 1 umgibt an seinem der Einführungsseite 2 für den zu spit
zenden Weichstift zugewandten Ende einen Führungskanal 3 zur gehäuseseitigen
Führung des im Wesentlichen kegelförmig anzuspitzenden Endes eines nicht dar
gestellten Weichstiftes. Oberhalb des Führungskanals 3 trägt das Gehäuse 1 ein
schraubfixiertes Spitzmesser 4.
Der Führungskanal 3 läuft in Richtung auf einen den Stiftkonus aufnehmenden
und unterhalb des vorderen Endes des Spitzmessers 4 positionierten Freiraum 5
des Gehäuses 1 aus. Dieser Freiraum 5 ist im Falle des in Fig. 1 dargestellten
Gehäuses 1 in Richtung der Längsachse 11 des Führungskanals 3 auf der dem
Führungskanal 3 abgewandten Gehäuserückseite offen und im Falle der Ausfüh
rungsform nach Fig. 10 durch eine Gehäuserückwand 9 geschlossen.
In den Freiraum 5 steht ein mit einer Formkante 6 für die Minenformung versehe
nes Einsatzteil 7 als Minenformer zur Fassongebung der Minenspitze hinein. Das
Einsatzteil 7 schließt im Falle der Ausführungsform von Fig. 1 den Freiraum 5 an
seinem rückseitigen, dem Führungskanal 3 abgewandten Ende ab. Er stellt ge
wissermaßen den Abschluss des Führungskanals 3 zur Gehäuserückseite 12 hin
dar und trägt an seiner dem Führungskanal 3 zugewandten Vorderende die Form
kante 6 zur schabenden Minenformung.
Bei der Ausführungsform des Spitzers gemäß Fig. 1-6 ist das Einsatzteil 7 mittels
Reibschluss (Verklemmung) oder Verschnappung vor dem auslaufenden Vorde
rende des Führungskanals 3 im Freiraum 5 fixiert. Die Fixierung innerhalb des
Freiraumes 5 erfolgt durch ein Aufstecken von unten in Steckrichtung 8 auf die
Seitenabschnitte der Gehäuserückwand 9. Dazu enthält das Einsatzteil 7 im Falle
von Fig. 1 eine die Seitenabschnitte der Gehäuserückwand 9 umgreifende Auf
stecknut 10.
Für das Aufstecken bzw. Einsetzen des Einsatzteils 7 von unten in Steckrich
tung 8 in den Freiraum 5 dient das Spitzmesser 4 als Endanschlag. Das Einsatz
teil 7 streckt sich über die gesamte Breite des Freiraumes 5 und ist daher im Frei
raum 5 verspreizt. Die Unterseite 13 des die unten vorstehende Schaberippe 14
mit ihrer Formkante 6 tragenden Einsatzteils 7 bildet eine schalen- oder tablettar
tige Auflagefläche für die Weichminenspäne.
Zur Erleichterung seiner Entfernung aus dem Freiraum 5 enthält das Einsatzteil 7
einen über die Kontur des Gehäuses 1 nach oben und hinten hinausstehenden
Handhabungsvorsprung 15. Der Handhabungsvorsprung 15 ist an einer dem
Spitzmesser 4 abgewandten Seite des Einsatzteils 7 positioniert und steht im
Falle der Ausführungsform gemäß den Fig. 1-9 nach hinten zur Gehäuserücksei
te 12 über den Gehäusekorpus 1 hinaus. Das Einsatzteil 7 kann auch zwischen
den Seitenflanken 16, 17 des Freiraumes 5 verklemmt oder zwischen an diesen
angebrachten Positionierungsmitteln verspannt sein.
Der Freiraum 5 der Ausführungsform gemäß Fig. 10-19 des Spitzers ist nach hin
ten durch die Gehäuserückwand 9 verschlossen. Dort wird ein anderes Einsatz
teil 18 verwendet. Es ist ebenfalls mittels Reibschluss im Freiraum 5 fixiert. Hier
handelt es sich um eine Spreizverbindung, mit der das Einsatzteil 18 zwischen
den Flanken 16, 17 des Freiraumes 5 verspreizt ist. Es ist ebenfalls von unten in
Steckrichtung 8 in den Freiraum 5 eingesetzt. Dabei bildet das Spitzmesser 4 wie
derum einen Endanschlag für die Einsetzbewegung des Einsatzteils 18.
Auch das Einsatzteil 18 weist einen hier aber nach oben über den Gehäusekor
pus 1 hinausstehenden Handhabungsvorsprung 19 auf.
Das Einsatzteil 20 der Ausführungsform gemäß Fig. 20-23 unterscheidet sich von
den anhand der Fig. 1-19 beschriebenen Einsatzteilen 7 und 18 in mehrerlei Hin
sicht. Es ist zunächst in unterschiedlichen Abständen 21 vom Ende des Füh
rungskanals 3 positionierbar bzw. festklemmbar. In Fig. 20 sind z. B. die wahlwei
se möglichen Positionsstellungen A und B eingezeichnet.
In Fig. 22 ist der Freiraum 5 schematisiert perspektivisch als U mit den beiden U-
Schenkeln 23 und 24 dargestellt. An den Innenflanken 25 der hier als U-Schen
kel 23, 24 dargestellten Seitenwände des Freiraumes 5 sind stufenlose Längsfüh
rungen 26 für Einsatzteile 27 vorgesehen, die an ihren beiden Enden eine wahl
weise in Einsatzstellung umsetzbare Formkante 28 für die Minenformung enthal
ten.
Im Falle von Fig. 23 ist anstelle einer Längsführung 26 für das Einsatzteil 27 eine
in den unterschiedlichen Fixierstellungen A und B vorgesehene Schnappfixierung
zwischen den Formschlussteilen 29, 30 möglich.
Bei einer Vielzahl von mit unterschiedlichen Formkanten 6 ausgestatteten Einsatz
teilen 7, 18, 20, 27 ist es vorteilhaft, diese hinsichtlich der unterschiedlichen For
men ihrer durch unterschiedliche Farbgebung (Farbcode) voneinander zu unter
scheiden.
1
Gehäusekorpus
2
Einführungsseite
3
Führungskanal
4
Spitzmesser
5
Freiraum
6
Formkante
7
Einsatzteil
8
Steckrichtung
9
Gehäuserückwand
10
Aufstecknut
11
Längsachse
12
Gehäuserückseite
13
Unterseite
14
Schaberippe
15
Handhabungsvorsprung
16
Flanke
17
Flanke
18
Einsatzteil
19
Handhabungsvorsprung
20
Einsatz
21
Abstand
23
U-Schenkel
24
U-Schenkel
25
Innenflanke
26
Längsführung
27
Einsatzteil
28
Formkante
29
Formschlussteil
30
Formschlussteil
Claims (17)
1. Spitzer für Weichstifte mit einem
- - einen Führungskanal (3) für das Stifterde umgebenden und
- - an seiner Oberseite ein Spitzmesser (4) für den zu spitzenden Stiftkonus tragenden Gehäusekorpus und darin einem
- - dem Führungskanal (3) vorgelagerten,
- - den Stiftkonus aufnehmenden und
- - unterhalb des vorderen Spitzmesserendes positionierten
Freiraum (5) sowie mit einem in den Freiraum (5) hineinstehenden, mit einer
Formkante (6) versehenen Minenformer zur Fassongebung der Minenspitze,
dadurch gekennzeichnet, dass - - der Freiraum (5) an seinem vorderen, dem Führungskanal (3) abgewand ten Ende durch ein lösbar fixiertes, gesondertes Einsatzteil (7, 18) abge schlossen ist,
- - welches an seiner dem Führungskanal (3) zugewandten Seite die Form kante (6) trägt.
2. Spitzer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzteil (7) eine den Freiraum (5) zur Gehäuserückseite (12) hin
abschließende Begrenzungswand bildet.
3. Spitzer nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzteil (7, 18) mittels Verschnappung vor dem zusammenhän
genden Vorderende des Führungskanals (3) fixierbar ist.
4. Spitzer nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzteil (7, 18) mittels Reibschluss fixierbar ist.
5. Spitzer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Freiraum (5) unten offen und das Einsatzteil (7, 17) von unten (8) in
den Freiraum (5) eingesetzt ist.
6. Spitzer nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Spitzmesser (4) einen Endanschlag für die Einsetzbewegung des
Einsatzteils (7, 18) bildet.
7. Spitzer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzteil (7) innerhalb des Freiraumes (5) des Gehäusekorpus (1)
in Achsrichtung (11) von dessen Führungskanal (3) verstellbar, insbesondere
verschiebbar oder in unterschiedlichen Axialabständen zum Führungskanal (3)
verschnappbar oder verrastbar ist.
8. Spitzer nach Anspruch 7,
gekennzeichnet durch
eine stufenlose Längsführung des Einsatzteils im Freiraum.
9. Spitzer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich das Einsatzteil (7, 18) über die gesamte Breite des Freiraumes (5)
erstreckt.
10. Spitzer nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Unterseite (13) der Tragfläche für die Formkante (6) des Einsatz
teils (7) eine tablettartige Auflagefläche für die Weichminenspäne bildet.
11. Spitzer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzteil (7) zur Erleichterung seiner Entfernung aus dem Freiraum
einen über die Gehäusekontur hinausstehenden Handhabungsvorsprung (15)
aufweist.
12. Spitzer nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Handhabungsvorsprung (15) an einer dem Spitzmesser (4) abge
wandten Seite des Einsatzteils (7, 18) positioniert ist und über den Gehäuse
korpus (1) nach hinten hinaussteht.
13. Spitzer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzteil (7) zwischen den Seitenflanken (16, 17) des Freirau
mes (5) verklemmbar oder zwischen an diesen angebrachten Positionie
rungsmitteln verspannbar ist.
14. Spitzer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzteil (30) an seinem Mantel mehrere, insbesondere zwei ein
ander diametral gegenüberliegende Formkanten (28) mit unterschiedlichen
Formkonturen trägt und dass es hinsichtlich der Orientierung der Formkan
ten (28) im Freiraum (5) umsetzbar ist derart, dass mehrere Formkanten (28)
einzeln wahlweise in ihre Formstellung bringbar sind.
15. Spitzer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gehäusekorpus (1) am äußeren Ende des Freiraumes (5) offen ist
(Fig. 1).
16. Spitzer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gehäusekorpus (1) am äußeren Ende des Freiraumes (5) durch eine
Gehäusewand (9) abgeschlossen ist.
17. Spitzer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine Mehrzahl von mit unterschiedlichen Formkanten (6) versehenen, wahl
weise einsetzbaren Einsatzteilen (7, 18, 20, 27), die durch unterschiedliche
Farbgebung voneinander unterscheidbar sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: KUM LIMITED TRIM, CO. MEATH, DUBLIN, IE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |