DE19925573C2 - Dichtungsbahn - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Dichtungssystem zum Abdichten
von Wandungen eines unterirdischen Bauwerks oder
dergleichen gegen drückendes Wasser nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Auch betrifft die Erfindung zwei
Dichtungsbahnen für ein solches Dichtungssystem nach dem
Oberbegriff der Ansprüche 3 und 5.
Derartige Dichtungsbahnen sind für leichte
Anwendungszwecke in der Regel als einlagige
Kunststoffbahnen ausgebildet. Es können aber auch für
hochwertige oder nachprüfbare Dichtungssystem doppel-
oder mehrlagige Kunststoffbahnen eingesetzt werden. Der
Begriff Kunststoffbahn schließt dünne Kunststoffolien
sowie Kunststoffplatten mit einer Dicke von wenigen
Millimetern bis hin zu stärkeren Platten ein.
Solche Dichtungsbahnen werden für Flächendichtungen
verwendet, die insbesondere zum Abdichten von
unterirdischen Bauwerken, wie Tunnel, unterirdischen
Lagerstätten, Cavernen, Bunkern oder dergleichen gegen
eindringendes Wasser eingesetzt werden. Der
grundsätzliche Aufbau einer abzudichtenden Wand eines
unterirdischen, Bauwerkes besteht aus einer äußeren
Spritzbetonschicht, die unmittelbar auf das Felsgestein
aufgebracht wird. Darauf wird eine geotextile
Schutzschicht, in der Regel ein Vlies, befestigt. Daran
schließt sich die Flächendichtung an, auf welcher der
Innenbeton des Bauwerkes aufgebracht wird.
Grundsätzlich können einlagige Flächendichtungen
ausreichen, jedoch erlaubt eine einlagige Abdichtung
keine Überprüfung der Dichtheit in der eingebauten Lage.
Es werden daher auch aufgrund gesetzlicher Bestimmungen
doppellagige Flächendichtungen eingesetzt. Durch die
Verwendung von doppellagigen Dichtungen ist die
Nachprüfbarkeit der Dichtheit nach dem Einbau möglich.
Es ist aus der Veröffentlichung DE-Z Tunnel 06/96, Seiten 31-52, "Ausführung und
Erkenntnisse mit doppellagigen Abdichtungen im Tunnel
Gernsbach", bekannt, einen
Tunnel mit einem doppellagigen Dichtungspaneel
abzudichten, das eine größere untere Kunststoffplatte
aufweist, auf die eine kleinere Kunststoffplatte
aufgeschweißt wird, an die randseitig ein
Befestigungsstreifen angeschweißt wird. An diese
Befestigungsstreifen und den freien Rändern der unteren,
größeren Kunststoffplatte werden baustellenseitig
einzelne Kunststoffplatten angeschweißt. Mit dieser als
Z-Naht bekannten Verbindung kann jedes zweites Paneel
einer Flächendichtung werkseitig vorgefertigt werden.
Eine andere mehrlagige Dichtungsbahn ist in der
Patentanmeldung DE 199 16 815.6 der Anmelderin
beschrieben, auf welche ausdrücklich Bezug genommen wird.
Der Einbau von Dichtungsbahnen vor Ort ist sehr
aufwendig. Zunächst wird auf die Spritzbetonschicht die
Geotextilschicht genagelt. Anschließend wird auf der
Geotextilschicht eine Vielzahl von Kunststofftellern
angeordnet, die durch die Geotextilschicht hindurch mit
Nägeln befestigt werden. Auf diese Kunststoffteller wird
die Dichtungsbahn geschweißt oder geklebt. Es ist hierbei
zu beachten, dass für einen ausreichenden Halt der
Kunststoffbahn etwa vier Teller pro qm erforderlich sind.
Die Verschweißung erfolgt unter erschwerten Bedingungen
per Hand, teilweise über Kopf. Dennoch muss trotz der
Vielzahl der Verschweißungen und dieser ungünstigen
Bedingungen darauf geachtet werden, dass die
Kunststoffbahn nicht beschädigt wird. Es ist
offensichtlich, dass diese Arbeit sehr zeitaufwendig ist.
Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, dass durch das
Erfordernis der Verschweißung in einem Raum zwischen der
Dichtungsbahn und der Wandung der Breite der
Kunststoffbahn Grenzen gesetzt sind, um überhaupt eine
Handhabung zu ermöglichen. Üblicherweise sind derartige
Dichtungsbahnen daher lediglich 2 m breit, so dass für
ein Bauwerk relativ viele Dichtungsbahnen untereinander
verschweißt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Dichtungsbahn der eingangs geschilderten Art so zu
verbessern, dass eine leichteres und schnelleres
Anbringen derselben an eine Wandung möglich ist.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass
wenigstens eine Flachseite der Kunststoffbahn mit einer
Geotextilschicht fest verbunden ist, und dass wenigstens
ein an der Wandung des Bauwerks anbringbares Klettband
vorgesehen ist, das mit der Geotextilschicht so
zusammenwirkt, dass die Dichtungsbahn mittels der
Geotextilschicht und dem Klettband haftend an der Wandung
gehalten ist. Dies hat den Vorteil, dass die
Dichtungsbahn mittels der Geotextilschicht unmittelbar an
der Wandung befestigt werden kann.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn das Klettband
streifenförmig an der Wandung befestigt, insbesondere
vernagelt ist. Die Wandung kann dabei zügig für die
Befestigung der Dichtungsbahnen vorbereitet werden. Durch
ein streifenweises diagonales, vertikales, horizontales
oder kreuzweises Verlegen der Befestigungsbänder kann ein
guter Halt der Dichtungsbahnen erreicht werden.
Ein solcher Halt über ein Klettband ist auch vollkommen
ausreichend, da anschließend der Innenbeton aufgebracht
wird. Die Dichtungsbahn wird somit im fertigen Bauwerk
zwischen der Spritzbetonschicht oder dem Außenbeton und
dem Innenbeton gehalten. Die Klettverbindung muss die
Dichtungsbahn nur für die Einbringung des Innenbetons
fixieren. In vorteilhafter Weise wird durch die
erfindungsgemäße Ausbildung der Dichtungsbahn erreicht,
dass auf die aufwendigen Verschweißungen zwischen den
Kunststofftellern und der Kunststoffbahn verzichtet
werden kann. Dadurch ist es zudem möglich, breitere
Bahnen vorzubereiten, da das Schweißen zwischen der
Wandung und Kunststoffbahn entfällt. Die Breite einer
Dichtungsbahn kann bis zu 4 m oder sogar mehr betragen.
Die Länge der Dichtungsbahn bemisst sich nach den
örtlichen Gegebenheiten.
Die Geotextilschicht kann beispielsweise mit der
Kunststoffbahn zumindest bereichsweise verschweißt sein.
Hier können Infrarot-, Warmluft-, Heizelement- oder
Hochfrequenzschweißverfahren eingesetzt werden. Auch kann
vorgesehen werden, dass die Geotextilschicht mit der
Kunststoffbahn verklebt ist. Es können hier
beispielsweise Klebstoffe, wie Heißschmelzkleber, oder
doppelseitige Klebefolien eingesetzt werden. Diese
nachträglichen Verbindungstechniken sind insbesondere bei
großflächigen Dichtungsbahnen vorteilhaft.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist
vorgesehen, dass die Geotextilschicht im an- oder
aufgeschmolzenen Zustand der Kunststoffbahn auf diese
aufgebracht wird. Bei der Herstellung der Kunststoffbahn
wird ein Kunststoffgranulat in einem Extruder
plastifiziert und durch Kalanderwalzen bis zur
gewünschten Breite und Dicke gewalzt. Der Kunststoff ist
dabei im wesentlichen noch aufgeschmolzen und somit
fließfähig. Ein auf diesen aufgeschmolzenen Kunststoff
aufgebrachtes Geotextil erhält beim Erkalten des
Kunststoffes eine innige Verbindung. Dies hat den
Vorteil, dass die Dichtungsbahn in einem Arbeitsgang ohne
zusätzliche Verbindungstechniken oder Verbindungsmittel
hergestellt werden kann. Es kann aber auch vorgesehen
werden, dass die Kunststoffbahn nachträglich auf der
betreffenden Flachseite erhitzt und somit angeschmolzen
wird. Die Geotextilschicht kann dann auf die
angeschmolzene Flachseite gelegt und gepresst werden.
Gemäß der Erfindung wird weiterhin vorgeschlagen, dass
die Dichtungsbahn für unterirdische Bauwerke eine
Kunststoffbahn aufweist, deren wenigstens eine Flachseite
zumindest abschnittsweise mit einer Geotextilschicht fest
verbunden ist, während die Geotextilschicht entlang
wenigstens einem Randbereich nicht fest mit der
Kunststoffbahn verbunden ist. Dies hat den Vorteil, dass
dann die Ränder zweier benachbarter Dichtungsbahnen mit
einer Heizkeilverschweißung miteinander verschweißt
werden können. Die Breite des Randbereichs kann dabei 100
bis 500 mm betragen, um die Heizkeilschweißeinrichtung
ansetzen und durchziehen zu können. Eine
Heizkeilverschweißung ist schnell und sicher
durchführbar. Ferner sind die Schweißnähte auf Dichtheit
überprüfbar.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist
vorgesehen, dass wenigstens ein Rand der Kunststoffbahn
frei und nicht mit der Geotextilschicht versehen ist, um
eine benachbarte Dichtungsbahn zu überlappen. Dadurch
kann die Verschweißung zweier nebeneinander liegender
Dichtungsbahnen wesentlich vereinfacht werden.
Insbesondere ist es nicht erforderlich, in diesem Bereich
die für eine Verschweißung störende Geotextilschicht zu
entfernen. Die Breite dieses freien Randes kann
beispielsweise 100 bis 300 mm betragen.
Die Geotextilschicht dient zum Schutz der Kunststoffbahn
und hat eine Dicke von etwa 5 bis 15 mm. Das Geotextil
kann ein Vlies sein oder aus Fasern bestehen.
Grundsätzlich wird eine einseitige Geotextilschicht
ausreichend sein, Es ist nunmehr aber auch möglich,
beidseitig eine Geotextilschicht vorzusehen, um die
Kunststoffbahn gegen den einzubringenden Innenbeton zu
schützen. Die Flächendichtung ist somit noch robuster
gegen eine Beschädigung beim Einbau.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der schematischen
Zeichnung nähe erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im Schnitt den prinzipiellen Wandaufbau eines
abzudichtenden Bauwerks nach dem Stand der
Technik,
Fig. 2 im Schnitt die Dichtungsbahn gemäß der
Erfindung in der eingebauten Lage,
Fig. 3 im Schnitt einen Randabschnitt einer
Dichtungsbahn gemäß der Erfindung und
Fig. 4 im Schnitt die Verbindung zweier
Dichtungsbahnen und
Fig. 5 die Draufsicht auf eine abgedichtete Wandung.
In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Wandaufbau für ein
abzudichtendes Bauwerk dargestellt. Auf die Felswandung
11 wird eine Spritzbetonschicht 12 aufgebracht. Auf der
Spritzbetonschicht 12 ist eine Geotextilschicht 13
angeordnet, die mit Nägel 14 in der Spritzbetonschicht
verankert ist. Auf dem Geotextil sind in regelmäßigen
Abständen Kunststoffteller 15 vorgesehen, die durch Nägel
16 in der Spritzbetonschicht gehalten sind. Die
Kunststoffteller dienen zum Befestigen der Dichtungsbahn
17, die in der Zeichnung als einlagige Kunststoffbahn
dargestellt ist. Die Dichtungsbahn wird mit den
Kunststofftellern 15 verschweißt oder verklebt.
Anschließend wird die Innenbetonschicht 18 aufgebracht,
die durch die Dichtungsbahn 17 gegen drückendes Wasser
geschützt ist. Es ist offensichtlich, daß insbesondere
das Verschweißen der Dichtungsbahn mit den
Kunststofftellern sehr aufwendig ist. Auch besteht die
Gefahr, daß die Dichtungsbahn im Bereich der
Verschweißung beschädigt und somit durchlässig wird.
In den Fig. 2 bis 5 ist eine andere Ausführungsform einer
Dichtungsbahn dargestellt. Die Dichtungsbahn weist eine
Kunststoffbahn 21 auf, die auf einer Flachseite 22 mit
einer Geotextilschicht 23 verbunden ist. Die
Geotextilschicht kann dabei mit der Kunststoffbahn
nachträglich verschweißt oder verklebt sein. Auch ist es
möglich, daß die Geotextilschicht 23 beim Walzen der
Kunststoffbahn auf die noch aufgeschmolzene Oberfläche
aufgebracht wird. Dadurch wird eine innige Verbindung
zwischen Kunststoffbahn und Geotextilschicht erreicht, so
daß ein fester Verbund der Schichten bewirkt wird. Bei
dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Kunststoffbahn einlagig ausgebildet. Es ist aber
auch möglich, doppellagige Kunststoffbahnen vorzusehen.
Auch ist es möglich, daß eine solche einlagige
Kunststoffbahn Teil einer doppellagigen Flächendichtung
ist.
Diese Verbunddichtungsbahn kann nun unmittelbar, daß
heißt ohne die Verwendung der üblichen Kunststoffteller
an der Spritzbetonschicht 24 befestigt werden. Dazu sind
Klettbänder 25 vorgesehen, die an die Spritzbetonschicht
24 genagelt werden. Die Klettbänder können horizontal,
vertikal, diagonal sowie einfach oder gekreuzt verlegt
werden. Durch Andrücken der Geotextilschicht an die
Klettbänder wird die Dichtungsbahn an der
Spritzbetonschicht gehalten. Die Innenbetonschicht 26
kann dann eingebracht werden.
Zum Verschweißen zweier benachbarter Dichtungsbahnen ist
es erforderlich, daß sich überlappende Bereiche vorhanden
sind, die miteinander verbunden werden können. In Fig. 3
ist eine möglich Ausführungsform der Randbereiche
dargestellt. Der eine, in der Zeichnung linke Rand 27 ist
als freier Rand ausgebildet und für eine vorbestimmbare
Breite nicht mit einer Geotextilschicht versehen. Dieser
freie Rand 27 kann die benachbarte Dichtungsbahn
überlappen, und ein Verschweißen oder Verkleben ist
möglich.
Es ist hierbei erforderlich, lediglich einen freien Rand
27 an einer Seite der Dichtungsbahn vorzusehen. Wie in
Fig. 5 gezeigt, werden die Dichtungsbahnen 20 so
ausgerichtet, daß ein freier Rand 27 auf den Rand 28 der
Dichtungsbahn aufliegt, der nicht als freier Rand
ausgebildet wird ist. Es kann allerdings zweckmäßig sein,
auch wenigstens eine Stirnseite parallel zur
Längserstreckung 29 des Bauwerkes mit einem solchen
freien Rand zu versehen, um ein Verschweißen mit anderen
Bahnen, die beispielsweise auf der Sohle des Bauwerkes
verlegt werden, zu erleichtern.
Weiterhin kann zum einen vorgesehen werden, daß sich ein
Bereich 30 an den freien Rand 27 anschließt, in dem die
Geotextilschicht 23 nicht mir der Kunststoffbahn 21
verbunden ist. Die Breite des freien Abschnitts beträgt
etwa 100 bis 300 mm, während die Breite des Bereichs 30
etwa das 100 bis 500 mm, gemessen ab der
Geotextilschicht, beträgt. Zum anderen kann zumindest an
der gegenüberliegenden Seite der Dichtungsbahn ebenfalls
ein Randbereich 31 vorhanden sein, in dem die
Kunststoffbahn nicht mit der Geotextilschicht 23
verbunden ist. Die Breite des Randbereichs 31 kann
ebenfalls etwa 100 bis 500 mm betragen. Durch diese
Maßnahmen ist es möglich, eine Heizkeilverschweißung der
Dichtungsbahnen vorzunehmen, da die entsprechende
Einrichtung zwischen der Geotextilschicht 23 und der
Kunststoffbahn 21 einführbar ist. Hierdurch werden die
Kunststoffbahnen mit zwei parallelen Schweißnähte 32
verbunden, deren Dichtheit geprüft werden kann.
Es ist offensichtlich, daß mit einer Dichtungsbahn gemäß
den Fig. 2 bis 5 die gleiche Dichtwirkung wie in dem
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 erreicht wird. Die
Montage einer derartigen Dichtungsbahn ist jedoch
wesentlich einfacher, da eine Verschweißung mit den
Kunststofftellern vollkommen entfällt. Ferner braucht die
Geotextilschicht nicht mehr in den Spritzbeton genagelt
zu werden. Auch hierdurch wird der Montageaufwand vor Ort
verringert.
Claims (13)
1. Dichtungssystem zum Abdichten von Wandungen eines
unterirdischen Bauwerks oder dergleichen gegen drückendes
Wasser mit wenigstens einer Dichtungsbahn, die eine
wenigstens einschichtige Kunststoffbahn aufweist, dadurch
gekennzeichnet, dass wenigstens eine Flachseite (22) der
Kunststoffbahn mit einer Geotextilschicht (23) fest
verbunden ist, und dass wenigstens ein an der Wandung des
Bauwerks anbringbares Klettband (25) vorgesehen ist, das
mit der Geotextilschicht so zusammenwirkt, dass die
Dichtungsbahn mittels der Geotextilschicht und dem
Klettband (25) haftend an der Wandung gehalten ist.
2. Dichtungssystem nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass das Klettband (25) streifenförmig an
der Wandung befestigt, insbesondere genagelt ist.
3. Dichtungsbahn für ein Dichtungssystem gemäß einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche für Wandungen eines
unterirdischen Bauwerks oder dergleichen mit einer
wenigstens einschichtigen Kunststoffbahn (21), dadurch
gekennzeichnet, dass wenigstens eine Flachseite (22) der
Kunststoffbahn (21) zumindest abschnittsweise mit einer
Geotextilschicht (23) fest verbunden ist, wobei die
Geotextilschicht entlang wenigstens eines Randbereiches
(31) nicht mit der Kunststoffbahn verbunden ist.
4. Dichtungsbahn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Breite des Randbereichs (31) 100 bis 500 mm
beträgt.
5. Dichtungsbahn für ein Dichtungssystem gemäß Anspruch 1
oder 2 für Wandungen eines unterirdischen Bauwerks oder
dergleichen mit einer wenigstens einschichtigen
Kunststoffbahn (21), dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine Flachseite (22) der Kunststoffbahn (21)
zumindest abschnittsweise mit einer Geotextilschicht (23)
fest verbunden ist, wobei wenigstens ein Rand (27) der
Kunststoffbahn (21) frei und nicht mit der
Geotextilschicht (23) versehen ist, um eine benachbarte
Dichtungsbahn zu überlappen.
6. Dichtungsbahn nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Breite des freien Randes (27) 100 bis 300 mm
beträgt.
7. Dichtungsbahn nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, dass sich an den freien Rand (27) ein
Bereich (30) anschließt, in dem die Geotextilschicht (23)
nicht mir der Kunststoffbahn (21) verbunden ist.
8. Dichtungsbahn nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Breite des Bereichs (30) 100 bis 500 mm beträgt.
9. Dichtungsbahn nach Anspruch 3 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Geotextilschicht (23) im auf-
oder angeschmolzenen Zustand der Kunststoffbahn (21) auf
diese aufgebracht wird.
10. Dichtungsbahn nach Anspruch 3 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Geotextilschicht (23) mit der
Kunststoffbahn (21) verschweißt ist.
11. Dichtungsbahn nach Anspruch 3 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Geotextilschicht (23) mit der
Kunststoffbahn (21) verklebt ist.
12. Dichtungsbahn nach einem der Ansprüche 3 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die Geotextilschicht
(23) im wesentlichen über die gesamte Flachseite der
Kunststoffbahn (21) erstreckt.
13. Dichtungsbahn nach einem der Ansprüche 3 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Geotextilschicht (23)
ein Fasergewebe oder ein Vlies aufweist.
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| DE102011012046A1 (de) | 2011-02-22 | 2012-08-23 | Gse Lining Technology Gmbh | Verfahren zum temporären Anbringen einer Dichtungsbahn in Tunnelgewölben und Dichtungsbahn dafür |
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