DE19926401C1 - Verfahren zur Steuerung einer axial einstellbaren Bogenbremseinrichtung - Google Patents

Verfahren zur Steuerung einer axial einstellbaren Bogenbremseinrichtung

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung einer axial einstellbaren Bogenbremseinrichtung in einer Druckma­ schine nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Stand der Technik
Eine Bogenbremseinrichtung dieser Art ist aus der DE 34 13 179 C2 bekannt. Eine einzelne Bogenbremse besteht dabei im wesentlichen aus einem Saugkörper (Saugradhalter) mit Luft­ versorgungsanschluß, der ein auf einer Saugräderwelle (An­ triebswelle) drehbar angeordnetes Saugrad aufnimmt. Auf der Saugräderwelle sind quer zur Bogenförderrichtung in Abständen mehrere Bogenbremsen angeordnet. Zur Verstellung der Bogen­ bremsen quer zur Förderrichtung, zum Beispiel abhängig vom Format und/oder auf druckfreie Korridore, wird mittels Ge­ triebestellmotor mit Ritzel über eine axial zwischen Seiten­ gestellen sich erstreckende Zahnstange, welche beidseitig in Führungsschlitten für die Längsformatverstellung aufgenommen ist, der Saugkörper der Bogenbremse einzeln an einer parallel zur Zahnstange angeordneten Führungstraverse auf die jeweili­ ge Position eingestellt.
Eine Weiterbildung hierzu ist aus DE 197 09 083 C1 bekannt. Eine Führungstraverse und eine Zahnstange sind von einem Gehäuse umschlossen. Das Gehäuse weist quer zur Bogenförder­ richtung eine Gehäuseöffnung auf, durch die in Förderrichtung jede Bogenbremse mit ihrem Saugkörper herausragt. Das Gehäuse ist beidseitig an den Führungsschlitten lösbar befestigt und schützt somit die Mittel zur axialen Einstellung von Bogen­ bremsen vor Papierstaub, Puder und Farb-/Lackpartikeln.
Weiterhin sind aus den DE 40 35 035 C2 und DE 40 35 036 C2 weitere Einrichtungen zur axialen Einstellung von Saugringen an Bogenbremsen bekannt. Hierbei ist eine Welle als Stell­ stange ausgebildet, die mit einer zentralen Stelleinheit gekoppelt ist. Der Welle ist eine pneumatisch arbeitende Klemmeinrichtung zugeordnet, die bei entsprechender Ansteue­ rung des Pneumatikzylinders die Bogenbremse für die axiale Verstellung frei gibt oder fixiert (DE 40 35 036 C2). In einer weiteren Ausbildung ist ein Positioniermotor mit der Stelleinrichtung sowie der Stellstange gekoppelt. Auf der Stellstange ist ein quer zur Bogenlaufrichtung verfahrbarer Führungsschlitten mit Zugriffsstation und Erkennungseinheit angeordnet. Über den Positionsmotor werden die Schritte zur Verstellung der Bogenbremse eingeleitet. Zwecks Freigabe oder Fixierung der Bogenbremse ist eine Klemmeinheit mit Pneuma­ tikzylinder vorgesehen (DE 40 35 035 C2).
Bei Bogenbremseinrichtungen mit einer Führungstraverse und einer parallel dazu angeordneten Antriebswelle ist es nachteilig, daß die axiale Einstellung von Bogenbremsen schwergängig erfolgt. Diese Schwierigkeiten können sich durch Ablagerungen von Papierstaub, Puder, Farb-/Lackpartikeln auf der Antriebswelle und/oder Führungstraverse bei der axialen Einstellung zusätzlich erhöhen.
Aufgabe der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Steuerung einer axial einstellbaren Bogenbremseinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welches die genannten Nachteile vermeidet, das insbesondere auf einer Führungstraverse und einer parallel angeordneten Antriebswelle eine gleichmäßige Schiebeführung einer bzw. mehrerer Bogenbremse quer zur Bogenförderrichtung gestattet und Klemmungen bzw. Verkantun­ gen bei Bogenbremsen vermeidet.
Die Aufgabe wird durch die Ausbildungsmerkmale des Anspruchs 1 gelöst. Eine Weiterbildung ergibt sich aus dem Unteran­ spruch.
Ein erster Vorteil der Erfindung ist darin begründet, daß eine in oder entgegen der Bogenförderrichtung mittels eines Führungsschlittens verfahrbare Bogenbremseinrichtung auch axial (quer zur Bogenlaufrichtung) einstellbar ist und daß ein Verklemmen/Verkanten der die Bogenbremseinrichtung bil­ denden Bogenbremsen vermeidbar ist. Hierzu weist der Füh­ rungsschlitten eine quer zur Förderrichtung der Bogen ange­ ordnete Führungstraverse mit einer parallel dazu verlaufenden Antriebswelle auf. Jede Bogenbremse ist auf der Führungstra­ verse axial einstellbar gelagert und ist auf der parallel angeordneten Antriebswelle drehbar gelagert.
Das System Führungstraverse, parallel dazu angeordnete An­ triebswelle und Bogenbremseinrichtung ist getriebetechnisch betrachtet überbestimmt. Bei ausreichender Parallelität von Führungstraverse und Antriebswelle sowie entsprechender Bohrungen ist somit eine derartige Schiebeführung in einer Bogenbremseinrichtung mit den erfindungsgemäßen Merkmalen trotzdem betriebsfähig.
Weiterhin ist vorteilhaft, daß mögliche Farb-/Lack-, Puder- und Papierstaubablagerungen auf der Antriebswelle der Bogen­ bremse bzw. der Bogenbremsen (bei Mehrfachanordnung über die Formatbreite) durch die Schiebebewegung bei axialer Einstel­ lung der Bogenbremseinrichtung beseitigbar sind.
Beispiele
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläu­ tert werden. Dabei zeigen:
Fig. 1 die Einrichtung zur axialen Einstellung einer Bogenbremse in Seitenansicht
Fig. 2 einen Bogenausleger mit Bogenbremse.
Ein Bogenausleger 22 ist einem Druckwerk oder einer Verede­ lungseinheit, zum Beispiel einem Lackwerk, einer Offsetrota­ tionsdruckmaschine für den Mehrfarbendruck in Förderrichtung 3 nachgeordnet. Der Bogenausleger 22 besteht gem. Fig. 2 in bekannter Weise aus einem umlaufenden Kettenfördersystem 25 mit daran angeordneten Greifersystemen 2. Die Greifersysteme 2 transportieren Bogen 1 in Förderrichtung 3, z. B. von der Veredelungseinheit kommend, über eine feststehende modular zusammengesetzte Bogenleiteinrichtung 23, sowie eine in oder entgegen der Förderrichtung 3 verschiebbare flexible Bogen­ leiteinrichtung 24 über eine quer zur Förderrichtung 3 beste­ hende Mehrfachanordnung von Bogenbremsen 5 (Bogenbremsein­ richtung) dem Auslegerstapel 29 zu und legen die Bogen 1 an Vorderkantenanschlägen 27 und Hinterkantanschlägen 16 ab. Die Bogenbremsen 5 sind analog zur Bogenleiteinrichtung 24 in oder entgegen der Förderrichtung 3 (Bewegungsrichtung 18) Längsformat abhängig mittels Führungsschlitten und Längsan­ trieb, zum Beispiel einer Gewindespindel, verschiebbar. Zur Unterstützung des Ablagevorganges der Bogen 1 ist einem Feld oberhalb des Auslegerstapels 29 eine regelbare Blaseinrich­ tung 26 angeordnet. Der Bogenausleger 22 ist weiterhin mit einer Hilfsstapeleinrichtung 28 für den Non-Stop- Stapelwechsel ausgestattet.
Gemäß Fig. 1 ist eine Bogenbremse 5 dargestellt, die als Saugrad auf einer Antriebswelle 4 angeordnet ist. In Förder­ richtung 3 ist jeder Bogenbremse 5 eine Saugplatte 7 vorge­ ordnet, die dem Ansaugen des durch das Greifersystem 2 geför­ derten Bogens 1 dient. Bogenbremse 5 und Saugplatte 7 weisen einen Saugkanal 6 auf, wobei ein Saugkanal 6 beide Bauteile 5, 7 mit Saugluft versorgen kann. Bevorzugt weist jedoch jedes Bauteil 5, 7 einen eigenen Saugluftkanal 6 auf. Die Saugluftkanäle 6 stehen mit einer bzw. mehreren Saugluftquel­ len 21 in Funktionsverbindung und sind mit dem Saugkörper (Grundkörper) der Bogenbremse 5 gekoppelt. Bevorzugt sind der Saugkörper der Bogenbremse 5 und die Saugplatte 7 als eintei­ liger Grundkörper ausgeführt.
Die separate Luftversorgung von Bogenbremsen 5 und Saugplatte 7 hat den Vorteil, daß die Druckverhältnisse individuell regelbar sind. Unterhalb der Bogenbremse 5 sind Hinterkanten­ anschläge 16 angeordnet, die beim Non-Stop-Stapelwechsel oder beim Anheben bzw. Absenken des Hauptstapels in vertikaler Richtung 17 bewegbar sind.
Parallel zur Antriebswelle 4 ist eine Führungstraverse 9 (quer zur Förderrichtung 3) angeordnet. Beide Bauteile, die Antriebswelle 4 und die Führungstraverse 9, sind auf der A- und B-Seite der Seitengestelle 19 in je einem Führungsschlit­ ten aufgenommen, wobei jeder Führungsschlitten mit einem Längsantrieb in Bewegungsrichtung 18 verschiebbar ist. Der Längsantrieb ist im Seitengestell 19 gelagert. Die Füh­ rungstraverse 9 trägt den Saugkörper der Bogenbremse 5, welcher bevorzugt in einem Gehäuse 8 aufgenommen ist.
Jede Bogenbremse 5 ist mit ihrem Saugkörper in einer Lagerung 20 auf der Führungstraverse 9 axial verschiebbar gelagert. Weiterhin ist die Bogenbremse 5, speziell das Saugrad, auf der Antriebswelle 4, z. B. einer Sechskantwelle, mit dieser rotierbar gelagert. Zur axialen Einstellung der betreffenden Bogenbremse 5 ist eine steuerungstechnische Verbindung vorge­ sehen, derart, daß die Antriebswelle 4 in eine Rotationsbewe­ gung versetztbar ist und daß bei Aktivierung eines Antriebs­ motors 13 die zugeordnete Bogenbremse 5 bei rotierender Antriebswelle 4 auf der Führungstraverse 9 und der Antriebs­ welle 4 axial einstellbar ist. Dazu treibt der zugeordnete Antriebsmotor 13 das Ritzel 11, welches die Zahnstange 10 dann abfährt, an.
Die Lagerung 20 ist bevorzugt eine axial verfahrbare Linear­ führung. Alternativ ist eine Gleitlagerung oder eine Kugelum­ laufführung einsetzbar.
Das Gehäuse 8 erstreckt sich zwischen den Seitengestellen 19, speziell zwischen dem Führungsschlitten mit Längsantrieb, quer zur Förderrichtung 3 der Bogen 1 und ist gemeinsam mit den Bogenbremsen 5, Antriebswelle 4 und Führungstraverse 9 bei Längsformatverstellung in Bewegungsrichtung 18 bewegbar und lösbar mit dem Führungsschlitten verbunden. Innerhalb des Gehäuses 8 ist an jedem Saugkörper eine Bogenbremse 5 ein Antriebsmotor 13 befestigt, der mit einem Getriebeblock 12 gekoppelt ist. Jeder Getriebeblock 12 trägt ein Ritzel 11, welches mit einer parallel zur Führungstraverse angeordneten Zahnstange 10 gepaart ist. Im vorliegenden Beispiel ist die Zahnstange 10 am Gehäuse 8 befestigt. In einer weiteren Ausbildung ist die Zahnstange 10 direkt an der Führungstra­ verse 9 anordbar, wie dies aus DE 34 13 179 C2 bekannt ist. Das Gehäuse 8 besitzt in Förderrichtung 3 eine Gehäuseöffnung 14 durch die der Saugkörper der Bogenbremse 5 von der Füh­ rungstraverse 9 in Förderrichtung 3 austritt. Die Gehäuseöff­ nung 14 erstreckt sich über die gesamte Breite (quer zur Förderrichtung 3) des Gehäuses 8, so daß alle Bogenbremsen 5 in Querrichtung einstellbar sind. Der Gehäuseöffnung 14 ist eine flexible Abdichtung 15 zugeordnet. Die Abdichtung 15 ist zum Beispiel aus Filz oder Schaumstoff oder als Bürstenanord­ nung ausgeführt. Da die Saugkörper der Bogenbremsen 5 relativ schmal ausgebildet sind, wird an jeder Bogenbremse 5 ledig­ lich ein kleiner Bereich der flexiblen Abdichtung 15 (bei axialer Einstellung) verformt. Die weiteren Elemente der Abdichtung 15 dichten die Gehäuseöffnung 14 gegen Verunreini­ gungen wie Papierstaub, Farb-/Lackpartikel oder Puder ausrei­ chend ab.
Der Antriebsmotor 13 jeder Bogenbremse 5 ist mit einer Steue­ rung/Regelung schaltungstechnisch gekoppelt. Dies kann eine Maschinensteuerung und/oder ein Leitstandsrechner (Steuerung /Regelung) sein, ebenso kann eine vom Bediener tragbare Eingabeeinrichtung schaltungstechnisch über die Maschinen­ steuerung und/oder den Leitstandsrechner gekoppelt mit jedem Antriebsmotor 13 verbunden sein.
Bevorzugt ist jeder Antriebsmotor 13 mit einem mit der Steue­ rung/Regelung gekoppelten elektrischen Leitungssystem verbun­ den.
Bevorzugt sind Antriebsmotor 13 und Antriebswelle 4 mit einer zentralen Steuerung/Regelung schaltungstechnisch verbunden. Beim Anwählen einer Bogenbremse 5 zwecks axialer Einstellung mittels der zugeordneten Steuerung/Regelung sind bevorzugt der zugeordnete Antriebsmotor 13 und die Antriebswelle 4 synchron betreibbar.
Die axial einstellbare Bogenbremseinrichtung ist nicht auf die Ausbildung mit einem Gehäuse 8 beschränkt. Vielmehr ist die gestellte Aufgabe auch bei frei liegenden Bogenbremsen 5, wie aus DE 34 13 179 C2 bekannt, mit den erfindungsgemäßen Ausbildungsmerkmalen lösbar.
Die Wirkungsweise ist wie folgt: ausgehend davon, daß für das Längsformat die Verstellung in Bewegungsrichtung 18 korrekt ist, wird nun die axiale Einstellung der Bogenbremse 5 quer zur Förderrichtung 3 vorgenommen. Im Bogenausleger 22 sind beispielsweise sieben Bogenbremsen 5 in Formatbreite des Bogens 1 als Bogenbremseinrichtung angeordnet. Durch manuelle oder steuerungsseitige Vorwahl wird der angewählte Antriebs­ motor 13 der Bogenbremse 5 durch die Maschinensteuerung direkt oder unter Zwischenschaltung des Leitstandsrechners aktiviert, so daß über den Getriebeblock 12 das Ritzel 11 in eine Drehbewegung versetzbar ist, die Zahnstange 10 abfährt und sich quer zur Förderrichtung 3 nach der A- oder B-Seite auf das jeweilige Seitengestell 19 zu bewegt. Dabei wird gleichzeitig der Saugkörper der Bogenbremse 5 (Halterung) auf der Führungstraverse 9 und der Antriebswelle 4, einschließ­ lich der Saugplatte 7 und der Saugkanäle 6 bewegt. Die Ein­ stellung erfolgt dabei bevorzugt entsprechend der Formatbrei­ te, auf druckfreie Korridore (Widerdruck) oder die Bogenbrem­ se 5 ist auf eine außerhalb des maximalen Formats liegende Parkposition einstellbar. Ist die richtige Position einge­ stellt, so wird der Antriebsmotor 13 stillgesetzt. Das mit der Zahnstange 10 im Eingriff stehende Ritzel 11 ist selbsthemmend, so daß aufwändige Klemmeinrichtungen hinfällig sind. Diese Verfahrensweise ist für alle Bogenbremsen 5 einzeln oder in Gruppen durchführbar. Ebenso kann manuell oder gesteuert eine Feineinstellung, zum Beispiel auf druck­ freie Korridore, erzielt werden.
Bezugszeichenliste
1
- Bogen
2
- Greifersystem
3
- Föderrichtung
4
- Antriebswelle
5
- Bogenbremse
6
- Saugkanal
7
- Saugplatte
8
- Gehäuse
9
- Führungstraverse
10
- Zahnstange
11
- Ritzel
12
- Getriebeblock
13
- Antriebsmotor
14
- Gehäuseöffnung
15
- flexible Abdichtung
16
- Hinterkantenanschlag
17
- vertikale Richtung
18
- Bewegungsrichtung
19
- Seitengestell
20
- Lagerung
21
- Saugluftquelle
22
- Bogenausleger
23
- Bogenleiteinrichtung
24
- Bogenleiteinrichtung
25
- Kettenfördersystem
26
- Blaseinrichtung
27
- Vorderkantenanschlag
28
- Hilfsstapeleinrichtung
29
- Auslegerstapel

Claims (2)

1. Verfahren zur Steuerung einer axial einstellbaren Bogen­ bremseinrichtung in einem Ausleger einer Druckmaschine mit einer in oder gegen die Föderrichtung mittels Füh­ rungschlitten verfahrbaren, sich quer zur Föderrichtung der Bogen erstreckenden und mehrere Bogenbremsen aufneh­ menden Antriebswelle und einer die Bogenbremsen mit ihren Saugkörpern aufnehmenden, parallel dazu angeordneten Füh­ rungstraverse sowie einer parallel zur Führungstraverse angeordneten Zahnstange, wobei jede Bogenbremse einen mit einer Steuerung/Regelung gekoppelten Antriebsmotor auf­ weist, dessen Ritzel mit der Zahnstange gepaart ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (13) einer zugeordneten Bogenbremse (5) aktiviert wird und daß steuerungstechnisch die An­ triebswelle (4) in eine Rotationsbewegung gebracht wird, so daß die Bogenbremse (5) bei rotierender Antriebswelle (4) auf dieser und der Führungstraverse (9) axial beweg­ lich auf eine Position eingestellt wird und daß anschlie­ ßend der Antriebsmotor (13) stillgesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (13) und die Antriebswelle (4) syn­ chron betrieben werden.
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