DE19932026A1 - Einrichtung zum Züchten von Kristallen mittels des Czochralski-Verfahrens, bei dem die Kristalle während des Züchtungsprozesses sowohl aus der Schmelze gezogen als auch um eine Achse gedreht werden - Google Patents
Einrichtung zum Züchten von Kristallen mittels des Czochralski-Verfahrens, bei dem die Kristalle während des Züchtungsprozesses sowohl aus der Schmelze gezogen als auch um eine Achse gedreht werdenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Züchten von Kristallen mittels des Czochralski-Verfahrens. Bei dieser Einrichtung werden die in einem Drehkopf befindlichen Leistungsaggregate, beispielsweise ein Antrieb für eine Seilwinde, kontaktlos mit Energie versorgt. Außerdem findet mit den im Drehkopf befindlichen Regelungs- und Datenverarbeitungseinrichtungen ein drahtloser Datenaustausch statt. Während die Energie auf induktivem Weg übertragen wird, können die Informationen oder Daten alternativ sowohl auf induktivem Wege über eine separate HF-Überstragungsstrecke als auch über eine optische Datenübertragungsstrecke übertragen werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Einkristalle für wissenschaftliche und technische Zwecke, z. B. Silizium-Kristalle für
Transistoren und integrierte Schaltkreise werden durch Schmelzziehverfahren synthe
tisch gewonnen. Unter diesen Schmelzziehverfahren hat das Czochralski-Verfahren
besondere Bedeutung erlangt. Hierbei wird das polykristalline Ausgangsmaterial in
einem Tiegel aus Quarz, Graphit oder Keramik aufgeschmolzen. In die Schmelze wird
ein einkristalliner Keim derselben Substanz eingetaucht und unter ständiger Drehung -
die für den Ausgleich von unsymmetrischen Temperaturverteilungen erforderlich ist -
langsam hochgezogen. Gleichzeitig wird die Temperatur soweit erniedrigt, dass sich
Material aus der Schmelze wegen der Unterkühlung an dem Keimling abscheidet.
Für die Drehung und Anhebung des Kristalls sind jeweils geeignete Antriebe vorgese
hen. Diese Antriebe müssen präzise und vibrationsfrei arbeiten, um eine hohe Kristall
güte zu erreichen.
Das Hochziehen des Kristalls kann mittels einer starren Hubstange oder mittels eines
flexiblen Seils erfolgen. Wird ein flexibles Seil verwendet, so kann dieses auf eine
Trommel aufgewickelt werden. Gegenüber einer starren Hubstange hat ein auf eine
Trommel aufwickelbares Seil den Vorteil, dass es auch auf relativ einfache Weise ge
dreht werden kann. Hierbei wird die Trommel in einem sogenannten Drehkopf ange
ordnet und mit diesem gedreht.
Es ist bereits ein Drehkopf für Kristallziehanlagen für die Durchführung des Czochral
ski-Prozesses bekannt, in dem sich eine Seil-Wickeltrommel in einem drehbaren Ge
häuse befindet, an das ein Motor für den Hubantrieb angeflanscht ist (DE 43 29 283 C2).
Die elektrische Energie für den Antrieb dieses Motors, der sich innerhalb des ro
tierenden Drehkopfes befindet, erfolgt dabei über ein Schleifringsystem.
Bei einem anderen bekannten Drehknopf (DE 198 07 859 A1) erfolgt die Zuführung
elektrischer Energie zu dem Antrieb für die Seil-Wickeltrommel ebenfalls über ein
Schleifringsystem.
Schließlich ist auch noch eine Vorrichtung für die Einkristallzüchtung mittels des
Czochralski-Verfahrens bekannt, die mit einem Motor für die Drehung einer oberen
Welle, durch die ein Impfkristall gedreht wird, und mit einem Motor für die Drehung
einer unteren Welle, durch die ein Tiegel gedreht wird, versehen ist, wobei der Tiegel
die Schmelze enthält, aus welcher der Kristall gezogen wird (Japanische Offenle
gungsschrift Nr. 6-116084 vom 26. April 1994, Anmelde-Nr. 4-285114 vom 30. Sep
tember 1992). Wenigstens einer der hierbei verwendeten Motoren ist ein bürstenloser
Direktantriebsmotor, der an der Welle einen Rotor und diesem gegenüberliegend einen
feststehenden Stator aufweist. Hierdurch wird vermieden, dass Bürsten als Gleitteile
vorgesehen sind, deren Abrieb als Staub den Reinraum der Kristallziehvorrichtung
verschmutzt.
Diese Vorrichtung enthält jedoch eine feste Ziehwelle für den Dreh- und Hub-Antrieb
des Kristalls. Deshalb ist es bei dieser Vorrichtung nicht vorgesehen, dem elektrischen
Antrieb für eine Seil-Wickeltrommel, der sich mit dem Drehknopf dreht, kontaktlos
Energie zuzuführen. Außerdem weist diese Vorrichtung keine kontaktlose Informa
tionsübertragung für die Regelung der Antriebe und dergleichen auf.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung für die Züchtung
von Kristallen nach dem Czochralski-Verfahren zu schaffen, bei der die im Drehkopf
befindlichen Bauteile wie Antriebsmotor für die Seil-Wickeltrommel, Sensoren, Akto
ren und Regler, schleifringlos mit Energie versorgt werden können und ein schleif
ringloser Austausch von Informationen, insbesondere von Steuerungs- und Regelungs
signalen, in dem Drehkopf und aus dem Drehkopf heraus möglich ist.
Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, dass durch die kon
takt- und verschleißfreie Übertragung sowohl der Versorgungsenergie als auch der
Steuer- und Regelsignale die Zuverlässigkeit der Kristalldrehköpfe erhöht und der
Wartungsaufwand verringert wird.
Die Erfindung betrifft somit eine Einrichtung zum Züchten von Kristallen mittels des
Czochralski-Verfahrens. Bei dieser Einrichtung werden die in einem Drehkopf befind
lichen Leistungsaggregate, beispielsweise ein Antrieb für eine Seilwinde, kontaktlos
mit Energie versorgt. Außerdem findet mit den im Drehkopf befindlichen Regelungs-
und Datenverarbeitungseinrichtungen ein drahtloser Datenaustausch statt. Während die
Energie auf induktivem Weg übertragen wird, können die Informationen oder Daten
alternativ sowohl auf induktivem Wege, über eine separate HF-Übertragungsstrecke
als auch über eine optische Datenübertragungsstrecke übertragen werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung, bei der sowohl die Energieüber
tragung in einem Kristall-Drehkopf als auch der Informationsaustausch in und
aus dem Kristall-Drehkopf induktiv erfolgen;
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform der Erfindung, bei der die Energieübertragung
in einem Kristall-Drehkopf induktiv erfolgt, während der Informationsaus
tausch in und aus dem Kristall-Drehkopf optisch durchgeführt wird.
In der Fig. 1 ist eine Prozesskammer 1 im Längsschnitt dargestellt, die aus einem unte
ren Teil 2 und einem oberen Teil 3 besteht. Der untere Teil enthält einen Tiegel 4, in
dem sich Schmelzgut 5 befindet. Um den Tiegel 4 herum ist eine Widerstandsheizung
6 angeordnet, mit welcher das Schmelzgut aufgeheizt werden kann. Der Tiegel 4 kann
durch einen Antrieb 8 mittels einer Stange 9 angehoben und abgesenkt sowie in eine
Drehbewegung versetzt werden. Das Anheben und Absenken erfolgt dabei in der Wei
se, dass der Antrieb 8 entlang von Führungsstangen 10, 11 verschoben wird, welche
auf dem Grundgestell 7 montiert sind.
Der obere Teil 3 der Prozesskammer 1 weist eine Öffnung 12 auf, durch welche ein
Seil 13 geführt ist, welches einen Kristall 14 trägt, der aus der Schmelze 5 gezogen
wird. Über ein Drehlager 15 ist eine Hohlwelle 16 mit dem oberen Teil 3 der Prozess
kammer verbunden, wobei diese Hohlwelle 16 einen Kristall-Drehkopf 17 trägt.
Die geometrischen Größenverhältnisse von Kristall-Drehkopf 17 und Prozesskammer
1 sind in der Fig. 1 nicht naturgetreu dargestellt; vielmehr ist der Drehkopf 17 relativ
größer gezeichnet.
Die Hohlwelle 16, einschließlich Seil 13 und Kristall 14, wird über einen Riementrieb
18 von einem Motor 19 in Rotation versetzt, der über einen Regler 20 gesteuert wird.
Die Drehzahl des Motors 19 wird durch eine Messeinrichtung 21 erfasst und als Ein
gangssignal auf den Regler 20 gegeben. Der Regler 20 wird außerdem von Signalen
aus einem Prozesskontrollsystem 22 beaufschlagt. Statt eines Motors 19 mit Riemen
antrieb kann auch ein Motor mit Direktantrieb vorgesehen sein, der dann in ein ent
sprechendes Lager 15 eingepasst ist.
Die kontakt- und verschleißfreie Übertragung der benötigten Energie für die Kompo
nenten im Inneren des rotierenden Drehkopfes 17 erfolgt mit Hilfe der folgenden
Bauteile: Auf der Außenseite der Hohlwelle 16 befindet sich ein ringförmiger Rotor
23, der konzentrisch von einem ortsfesten Stator 24 umgeben ist. Der Stator 24 wird
aus einer Wechselspannungsquelle 25 gespeist. Er überträgt die elektrische Versor
gungsenergie, die aus der Wechselspannungsquelle 25 kommt, durch Induktion auf
den Rotor 23. Rotor 23 und Stator 24 bilden zusammen einen Energieübertrager 26
nach dem Prinzip eines Transformators, der gestrichelt dargestellt ist.
Die dem Rotor 23 zugeführte elektrische Energie wird über Leitungen 27, 28 durch
eine Wand des Drehkopfs 17 in den Drehkopf 17 hineingeführt. Da diese Leitungen
27, 28 in der gleichen Weise rotieren wie der Rotor 23 oder der Drehkopf 17, können
sie sich nicht verdrillen.
In dem Drehkopf 17 kann die elektrische Energie allen Bauelementen zugeführt wer
den, die elektrische Energie benötigen. Dazu gehört in erster Linie ein Antriebsmotor
29 für den Antrieb einer Seil-Wickeltrommel 30. Diesem Antriebsmotor 29 wird elek
trische Energie über die Leitungen 27, 28 und einen Regler 31 zugeführt. Die Drehzahl
und die Position des Antriebsmotors 29 werden durch eine Messeinrichtung 32 erfasst,
auf den Regler 31 rückgeführt und auf eine Steuerelektronik 33 gegeben. Diese Steuer
elektronik 33 erhält weitere Signale aus dem Regler 31 und gibt Signale an diesen ab.
Mit elektrischer Energie wird auch noch ein Netzgerät 35 über die Leitungen 27, 28
versorgt, das seinerseits verschiedene Bauteile im Drehkopf 17 mit Energie versorgt,
beispielsweise den Regler 31, Sender, Empfänger oder sonstige Elektronik-Bausteine.
Hierzu werden Signalspannungen moduliert und über die Energieversorgungsleitungen
27, 28 übertragen.
Diejenigen Signale, die für die Steuerung des Prozesses an die Bauelemente im Dreh
kopf 17 abgegeben werden sollen, kommen aus dem Prozesskontrollsystem 22, das aus
Gründen der Darstellung in der Fig. 2 als zwei verschiedene Blöcke dargestellt ist, aber
in Wirklichkeit nur eine Einheit ist, und gelangen auf ein Modem 34. Dieses Modem
34 hat die Funktion eines Modulators und eines Demodulators. Die vom Modem 34 in
Richtung Stator 24 abgegebenen Signale werden dem Leistungs-Wechselstrom der
Wechselspannungsquelle überlagert und induktiv auf den Rotor 23 übertragen. Von
dort gelangen die Signale über die Leitungen 27, 28 auf ein weiteres Modem 36, wel
ches z. B. von einem Endschalter 39, der die obere Endlage des Kristalls erfasst, sowie
von einem Endschalter 38, der die unterste Position des Kristalls erfasst, Positions
signale erhält. Dieses Modem 36 ist ferner mit der Steuerelektronik 33 verbunden, mit
der es Daten austauscht. Über eine Leitung 37 gibt das Modem 36 auch Signale an den
Regler 31 ab.
Mit Hilfe des Übertragers 26 ist es somit möglich, sowohl elektrische Energie als auch
Daten kontaktlos zu übertragen. Die Modulationsverfahren für die Übertragung von
Daten über Leistungsnetze werden nicht beschrieben, da sie seit langem bekannt sind
(vgl. z. B. Buchhold/Happoldt: Elektrische Kraftwerke und Netze, 4. Auflage, 1963, S. 379,
Abschnitt G.: Tonfrequenz-Rundsteuerung). Bei neueren Verfahren werden in der
Regel pulsmodulierte Signale verwendet, vorzugsweise pulscodemodulierte digitale
Signale.
In der Fig. 2 ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der die
Übertragung der elektrischen Leistung auf die gleiche Weise erfolgt wie bei der Aus
führungsform der Fig. 1. Die gleichen Bauteile sind deshalb mit den gleichen Bezugs
zahlen versehen. Der elektrische Energieübertrager 26 hat bei dieser Ausführungsform
die ausschließliche Funktion der Leistungsübertragung. Daten und andere Informatio
nen werden getrennt hiervon übertragen, und zwar auf optischem Weg.
Das Prozesskontrollsystem 22 ist mit einem optischen Sender 40 und einem optischen
Empfänger 41 verbunden. Zwischen beiden befindet sich ein teildurchlässiger Spiegel
42, der die vom Sender 40 kommenden optischen Signale zu einem bestimmten pro
zentualen Anteil durchlässt, sodass diese durch ein Schauglas 43 im Kristall-Drehkopf
17 auf einen weiteren teildurchlässigen Spiegel 44 gelangen, von wo aus sie auf einen
Empfänger 45 umgelenkt werden, der die optischen Signale in elektrische Signale
umwandelt und auf die Elektronik 33 gibt. Die in der Einrichtung 32 erfassten Positio
nen und Drehzahlen des Antriebs 29 werden über eine Datenleitung 46 einem Sender
47 zugeführt, der die elektrischen Signale in optische Signale umwandelt und diese auf
den teildurchlässigen Spiegel 44 gibt, von wo aus sie auf den teildurchlässigen Spiegel
42 und dann auf den Empfänger 41 gelangen. Dieser Empfänger 41 wandelt die opti
schen Signale wieder in elektrische Signale um und gibt diese auf das Prozesskontroll
system 22.
Über den Sender 47 gelangen auch noch Informationen der Endschalter 39, 38 zum
Prozesskontrollsystem. Diese Endschalter definieren die höchste und tiefste Kristallpo
sition. Sie werden durch ein Untersetzungsgetriebe betätigt, das mit der Seiltrommel
30 verbunden ist. Da die Position der Seiltrommel 30 mit der Kristall-Position korre
liert, können auf diese Weise die oberen und unteren Positionen des Kristalls festgelegt
werden. Der Sender 40 und der Empfänger 41 sind vorzugsweise sogenannte Opto
koppler mit einer jeweils eigenen Energieversorgung 48, 49. Diese Optokoppler kön
nen ortsfest angeordnet sein, d. h. sie müssen nicht die Drehbewegung des Kristall-
Drehkopfs 17 mitmachen. Die zwischen den beiden teildurchlässigen Spiegeln verlau
fenden Lichtstrahlen oder Impulse können sich naturgemäß nicht verdrillen, sodass
eine problemlose Informationsübertragung möglich ist.
Eine schleifringlose Signalübertragung ist auch mittels Hochfrequenz-Empfängern und
-Sendern möglich. Hierzu ist lediglich erforderlich, dass der Drehkopf aus einem Ma
terial besteht, das Hochfrequenz-Signale durchlässt. Wird für die Energieübertragung
anstelle eines Transformators oder Übertragers ein schleifringloser Motor verwendet,
so ist darauf zu achten, dass am Rotor Spangen abgegriffen und auf die Leitungen 27,
28 geführt werden können. Die zusätzlich am Rotor abgegriffene Energie wirkt sich
wie eine Lasterhöhung aus, sodass die Drehzahl des Motors exakt geregelt werden
muss, damit aufgrund des Abgriffs für die Stromversorgung im Drehkopf keine Dreh
zahlschwankungen auftreten.
Das Anheben und Drehen des Kristalls erfolgt bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1
und 2 mit einem Seil 13. Es könnte jedoch statt eines Seils eine Stange verwendet wer
den, die durch einen Schneckenantrieb nach oben oder unten bewegt wird.
Claims (15)
1. Einrichtung zum Züchten von Kristallen mittels des Czochralski-Verfahrens, bei
dem die Kristalle während des Züchtungsprozesses sowohl aus der Schmelze ge
zogen als auch um eine Achse gedreht werden, mit
- 1. 1.1 einem Drehkopf, der relativ zu einer Prozesskammer, in der sich die Schmelze
befindet, drehbar ist und der
- 1. 1.1.1 leistungsverbrauchende Elemente, z. B. einen Antrieb zum Anheben eines Kri stalls, aufweist;
- 2. 1.2 eine Wechselstromquelle, welche die leistungsverbrauchenden Elemente mit elek trischer Energie versorgt,
- 1. 1.3 eine erste Induktivität (23), die mit dem Drehkopf (17) verbunden ist, und
- 2. 1.4 eine zweite Induktivität (24), die ortsfest angeordnet und mit der Wechselstrom quelle (25) verbunden ist und die elektrische Energie induktiv auf die erste Induk tivität (23) überträgt;
- 3. 1.5 elektrische Verbindungsleitungen (27, 28) von der ersten Induktivität zu den lei stungsverbrauchenden Elementen (29, 35).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über die elektri
schen Verbindungsleitungen (27, 28) auch Daten übertragen werden.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehkopf (17)
eine lichtdurchlässige Stelle (43) aufweist, über die von einem außerhalb des
Drehkopfs (17) angeordneten ortsfesten Prozesskontrollsystem (22) Daten auf opti
schem Weg in den Drehkopf (17) und aus diesem heraus übertragen werden.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Daten mittels Hoch
frequenzsendern und -Empfängern übertragen werden, die sich außerhalb bzw.
innerhalb des Drehkopfs (17) befinden.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehkopf (17)
eine Hohlwelle (16) aufweist, um den die erste Induktivität (23) gelegt ist, und dass
die zweite Induktivität (24) konzentrisch um die erste Induktivität (23) angeordnet
ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlwelle (16)
über einen Riementrieb (18) mit einem elektrischen Motor (19) verbunden ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlwelle (16)
mit einem Direktantrieb gekoppelt ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eines der leistungs
verbrauchenden Elemente im Innern des Drehkopfs (17) ein Antrieb (29) für eine
Seilwinde (30) ist, an deren Seil (13) sich der Kristall (14) befindet.
9. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Drehkopf (17)
und außerhalb des Drehkopfs (17) jeweils ein Modem (36 bzw. 34) zur induktiven
Übertragung von Steuerungs- und Regelungssignalen vorgesehen ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass außerhalb des Dreh
kopfs (17) ein Sender (40) und ein Empfänger (41) für optische Signale vorgesehen
sind, die mit einem Prozesskontrollsystem (22) in Verbindung stehen, und dass ein
teildurchlässiger Spiegel (42) oberhalb der lichtdurchlässigen Stelle (43) angeord
net ist, der die vom Sender (40) kommenden optischen Signale durch die licht
durchlässige Stelle (43) in den Drehkopf (17) lenkt und der die aus dem Drehkopf
(17) kommenden optischen Signale auf den Empfänger (41) lenkt.
11. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Drehkopf (17)
ein Sender (47) und Empfänger (45) für optische Signale vorgesehen ist, wobei
unterhalb der lichtdurchlässigen Stelle (43) ein teildurchlässiger Spiegel (44) ange
ordnet ist, der die vom Sender (47) kommenden optischen Signale durch die licht
durchlässige Stelle (43) nach außen lenkt und der die von außen durch die licht
durchlässige Stelle (43) kommenden optischen Signale auf den Empfänger (45)
lenkt.
12. Einrichtung nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Drehzahl und die Position des Motors (19) erfasst und zur Regelung des Motors
(19) herangezogen wird.
13. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl und
die Position des Antriebs (29) erfasst und zur Regelung des Antriebs (29) herange
zogen wird.
14. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein leistungsver
brauchendes Element im Innern des Drehkopfs (17) ein Netzgerät (35) ist, das mit
der von der ersten Induktivität (23) kommenden Wechselspannung gespeist wird
und das eine Gleichspannung für die Versorgung von Modems (34, 36), Reglern
(31) und dergleichen abgibt.
15. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Direktantrieb
nicht nur zum Antrieb der Hohlwelle (16), sondern auch zur Übertragung von
elektrischer Energie und von Daten verwendet wird.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE19932026A DE19932026B4 (de) | 1999-07-09 | 1999-07-09 | Einrichtung zum Züchten von Kristallen mittels des Czochralski-Verfahrens, bei dem die Kristalle während des Züchtungsprozesses sowohl aus der Schmelze gezogen als auch um eine Achse gedreht werden |
| FI20001413A FI119699B (fi) | 1999-07-09 | 2000-06-14 | Laite, joka on tarkoitettu kiteiden kasvattamiseen Czrochralskin menetelmällä, jossa kasvattamisprosessin aikana kiteitä sekä vedetään sulasta että kierretään akselin ympäri |
| IT2000MI001530A IT1318133B1 (it) | 1999-07-09 | 2000-07-06 | Dispositivo per la crescita di cristalli mediante il procedimento diczochralski, in cui i cristalli durante il processo di crescita sono |
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19932026A1 true DE19932026A1 (de) | 2001-01-11 |
| DE19932026B4 DE19932026B4 (de) | 2008-09-11 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19932026A Expired - Lifetime DE19932026B4 (de) | 1999-07-09 | 1999-07-09 | Einrichtung zum Züchten von Kristallen mittels des Czochralski-Verfahrens, bei dem die Kristalle während des Züchtungsprozesses sowohl aus der Schmelze gezogen als auch um eine Achse gedreht werden |
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| IT (1) | IT1318133B1 (de) |
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| JPH06116084A (ja) * | 1992-09-30 | 1994-04-26 | Shin Etsu Handotai Co Ltd | Cz法による単結晶成長装置 |
| DE4332323A1 (de) * | 1993-09-23 | 1995-03-30 | Leybold Ag | Getriebemotor mit einem eine Hohlwelle aufweisenden Elektromotor |
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1999
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- 2000-07-06 IT IT2000MI001530A patent/IT1318133B1/it active
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19932026B4 (de) | 2008-09-11 |
| FI119699B (fi) | 2009-02-13 |
| ITMI20001530A0 (it) | 2000-07-06 |
| FI20001413A0 (fi) | 2000-06-14 |
| ITMI20001530A1 (it) | 2002-01-06 |
| IT1318133B1 (it) | 2003-07-23 |
| FI20001413L (fi) | 2001-01-10 |
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