DE19937185A1 - Objekterfassungsvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Wenn ein vor einem anderen Fahrzeug fahrendes Fahrzeug (T¶1¶) und ein Reflektor (R¶1¶) an einer Straße seitlich nebeneinander auftreten, werden Signale, die Empfangspegel von von den Objekten reflektierten Wellen angeben, für jeden Strahl zusammenaddiert, um die Erfassung des Ziels durchzuführen. Da die vom Reflektor (R¶1¶) reflektierte Welle eine hohe Intensität aufweist, kann es passieren, daß das vorausfahrende Fahrzeug (T¶1¶) und der Reflektor (R¶1¶) in einer integral verschmolzenen Form erfaßt werden. In einem durch die von dem Reflektor reflektierte Welle beeinflußten Bereich (A¶1¶) wird deshalb nur der Reflektor erfaßt ohne Addition der Empfangspegel der reflektierten Wellen angegebenen Signale für jeden Strahl. In einem Bereich, der durch die von dem Reflektor reflektierte Welle nicht beeinflußt wird, wird das vorausfahrende Fahrzeug erfaßt durch Zusammenaddieren der Signale der reflektierten Wellen. Es können somit der Reflektor und das vorausfahrende Fahrzeug erfaßt und voneinander unterschieden werden.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Objekterfassungsvorrichtung
zum Erfassen eines Objekts durch Aussenden einer elektromagnetischen
Welle, insbesondere umfassend Laserstrahlung oder
Millimeterwellenstrahlung, zum Objekt und Empfangen einer hiervon
reflektierten Welle.
Die Anmelderin hat eine Objekterfassungsvorrichtung entwickelt (siehe die
japanische Patentanmeldung Nr. 10-200035 sowie die korrespondierende
deutsche Patentanmeldung P 199 32 975), die dafür ausgelegt ist,
Abstände zu Zielen T1, T2, . . . (d. h. vor einem zugeordneten Fahrzeug
fahrende Fahrzeuge) und deren seitlichen (lateralen) Positionen zu erfassen,
indem vertikal und seitlich mit einer elektromagnetischen Welle abgetastet
wird, die von einem an einem vorderen Abschnitt eines Fahrzeugs V
angebrachten "Radarsystem" nach vorne ausgestrahlt wird, und indem eine
durch die Ziele T1, T2 reflektierte Welle empfangen wird. Diese
Vorrichtung ist in der Anordnung der Fig. 6 enthalten, die eine
Ausführungsform der Erfindung zeigt. Bei dieser
Objekterfassungsvorrichtung wird der Raum, in dem die Erfassung der Ziele
T1, T2, . . . durchzuführen ist, in eine Mehrzahl von Erfassungsbereichen K1
bis K15 unterteilt, die eine Breite im wesentlichen gleich der seitlichen Breite
des Fahrzeugs V aufweisen. Jeder der Erfassungsbereiche K1 bis K15 ist
durch Abstandadressen [1] bis [200] in maschenförmige Bereiche
(Meßbereiche) unterteilt in Abhängigkeit von dem Abstand zum Fahrzeug V,
so daß die Abstände zu den Zielen T1, T2, . . . und deren seitliche Positionen
auf Grundlage eines Werts erfaßt werden, der aus der Addition von Signalen
resultiert, die Empfangspegel der reflektierten Wellen in den Meßbereichen
anzeigen.
Bei der obigen Objekterfassungsvorrichtung sind die erfaßten seitlichen
Breiten der Ziele T1, T2, . . . gleich den tatsächlichen seitlichen Breiten der
Ziele T1, T2, . . ., sofern keine Reflektoren R2, R2 an den hinteren Oberflächen
der Ziele T1, T2, . . . angebracht sind. Wenn allerdings hochreflektierende
Reflektoren R2, R2 an den hinteren Flächen der Ziele T1, T2, . . . angebracht
sind, werden die Signale, die die Empfangspegel der reflektierten Wellen
anzeigen, in einem Bereich, in dem die Reflektoren R2, R2 enthalten sind,
verstärkt, und es werden ferner auch Signale, die die Empfangspegel der
reflektierten Wellen in einem Bereich um die Reflektoren R2, R2 anzeigen,
verstärkt. Deshalb könnte es sein, daß die seitlichen Breiten der Ziele T1, T2, . . . als
Werte größer als die tatsächlichen seitlichen Breiten der Ziele T1, T2, . . . er
faßt werden.
Wenn eine Mehrzahl von Zielen T1, T2, . . ., die hochreflektierende
Reflektoren R2, R2 aufweisen, seitlich einander benachbart in der gleichen
Entfernung auftreten, oder wenn hochreflektierende Reflektoren R1 an einer
Straße angebracht sind und die Reflektoren R1 und die Ziele T1, T2, . . . ein
ander seitlich benachbart in der gleichen Entfernung auftreten, besteht
die Möglichkeit, daß die Ziele T1, T2, . . . "verschmelzen", also nicht mehr
unterschieden werden können und als ein Ziel erfaßt werden, oder daß die
Ziele T1, T2, . . . und die Reflektoren R1 an der Straße "verschmelze", also
als ein Ziel T1, T2 mit einer großen seitlichen Breite erfaßt werden.
Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Objekterfassungsvorrichtung bereitzustellen, bei der eine Mehrzahl von
Objekten, die einander benachbart in der gleichen Entfernung auftreten,
voneinander unterschieden werden können. Es soll also verhindert werden,
daß die Ziele fälschlich als ein einziges Objekt im Sinne eines
"Verschmelzens" erfaßt werden, das eine große seitliche Breite aufweist.
Um die vorstehende Aufgabe zu lösen, wird eine
Objekterfassungsvorrichtung zum Erfassen eines Objektes in einem
Objekterfassungsbereich durch Aussenden einer elektromagnetischen Welle
und Empfangen einer reflektierten Welle, die aus einer Reflexion der
elektromagnetischen Welle durch das Objekt resultiert, bereitgestellt. Die
Vorrichtung umfaßt ein Sende- und Empfangsmittel zum Aussenden der
elektromagnetischen Welle und Empfangen der reflektierten Welle für jeden
einer Mehrzahl von kleinen Bereichen, in die der Objekterfassungsbereich
unterteilt wurde, ein erstes Speichermittel zum Speichern von Signalen, die
Empfangspegel von aus den kleinen Bereichen reflektierten Wellen anzeigen,
in Übereinstimmung mit der Zeitverzögerung von der Aussendung bis zum
Empfang der Wellen, ein zweites Speichermittel zum Speichern von
Signalen, die Empfangspegel von in einer Mehrzahl von Erfassungsbereichen
reflektierten Wellen anzeigen, in der Form von in Übereinstimmung mit der
Zeitverzögerung von dem Aussenden bis zum Empfang der Wellen
zusammenaddierten, Empfangspegel anzeigenden Signalen
(Empfangssignalen), wobei die Erfassungsbereiche definiert sind durch
Gruppieren benachbarter der Mehrzahl von kleinen Bereichen derart, daß sie
eine vorbestimmte Seitenbreite aufweisen, und ein Objekterfassungsmittel
zum Erfassen eines Abstands zum Objekt auf Grundlage des Ergebnisses
eines Vergleiches einer Ausgabe von dem ersten Speichermittel mit einer
Ausgabe von dem zweiten Speichermittel.
Gemäß der obigen Auslegung ist ein erstes Speichermittel vorgesehen zum
Speichern der Signale, die Empfangspegel in den kleinen Bereichen
anzeigen, wobei die Signale nicht addiert werden, um eine Entfernung zu
einem Objekt zu liefern, das ein hohes Reflexionsvermögen für die
elektromagnetische Welle aufweist. Ferner ist ein zweites Speichermittel
vorgesehen zum Speichern der Signale, die Empfangspegel in den kleinen
Bereichen anzeigen, wobei diese Signale in einer Form entsprechend einem
Zusammenaddieren der Signale in den Erfassungsbereichseinheiten erfolgt,
um eine Entfernung zu einem Objekt zu liefern, das ein schlechtes
Reflexionsvermögen für die elektromagnetische Welle aufweist. Die
Ausgabe des ersten Speichermittels und die Ausgabe des zweiten
Speichermittels werden miteinander verglichen, wodurch der Abstand zum
Objekt (der Objektabstand) auf Grundlage des Ergebnisses des Vergleichs
erfaßt wird. Wenn eine Mehrzahl von Objekten als ein einziges Objekt
fehlerfaßt werden könnte als Ergebnis dessen, daß sie miteinander
"verschmelzen", kann aufgrund der Ausgabe von dem zweiten
Speichermittel die Fehlerfassung deshalb verhindert werden, indem das
"Verschmelzen" durch die Ausgabe von dem ersten Speichermittel
"wiedergutgemacht" wird. Hierdurch kann die Mehrzahl von Objekten
zuverlässig erfaßt werden, und zwar unter Unterscheidung der einzelnen
Objekte.
Bei den offenbarten Ausführungsformen ist die vorbestimmte seitliche Breite
auf 1,6 m gesetzt. Dieser Wert ist allerdings eine Frage der Auslegung, die
gemäß der Größe eines zu erfassenden Objekts geändert werden kann.
Gemäß einer ersten Ausführungsform bilden ein Strahlsendeabschnitt (1),
ein Sendestrahl-Scanning-Abschnitt (2), ein Strahlempfangsabschnitt (3)
und ein Empfangsstrahl-Scanning-Abschnitt (4) ein Sende- und
Empfangsmittel, und in einer dritten Ausführungsform bilden der
Strahlsendeabschnitt (1), der Sendestrahl-Scanning-Abschnitt (2), der
Strahlempfangsabschnitt (3) und ein Sende- und Empfangsstrahl-Scanning-
Abschnitt (4') ein Sende- und Empfangsmittel. Die Scanning-Abschnitte (2,
4, 4') können jeweils auch als Abtast- bzw. Absuchabschnitt bezeichnet
werden.
Es wird vorgeschlagen, daß das zweite Speichermittel eine seitliche Position
des Objekts (eine Objektseitenposition) auf Grundlage einer seitlichen
Position des Erfassungsbereichs, in dem das Objekt erfaßt wurde, erfaßt.
Mit dieser Auslegung wird zuerst die seitliche Position jedes der
Erfassungsbereiche gemäß der Ansammlung der kleinen Bereiche bestimmt
und die seitliche Position des Objekts kann folglich auf Grundlage der
seitlichen Position des Erfassungsbereichs, in dem das Objekt erfaßt wurde,
erfaßt werden.
Es wird vorgeschlagen, daß die Mehrzahl von Erfassungsbereichen sich
gegenseitig überlappend definiert sind, und zwar sich einander um die Hälfte
ihrer seitlichen Breite überlappend.
Durch diese Auslegung wird folgendes erreicht: Da die Erfassungsbereiche
sich einander um die Hälfte der seitlichen Breite überlappend definiert sind,
kann selbst dann, wenn ein Objekt derart austritt, daß es in zwei
benachbarten Seitenpositionen "vorkommt", das Objekt in beiden
Erfassungsbereichen zuverlässig durch das Abdecken durch beide
Erfassungsbereiche erfaßt werden.
Es wird vorgeschlagen, daß das zweite Speichermittel Werte extrahiert und
ausgibt, die einen Schwellenwert überschreiten, der aus der Addition einer
Mehrzahl von Empfangspegel angebenden Signalen in Übereinstimmung mit
der Zeitverzögerung zwischen dem Aussenden bis zum Empfang der
elektromagnetischen Welle resultiert.
Mit dieser Auslegung wird, da einer der aus der Addition einer Mehrzahl von
empfangenen Signalen in Übereinstimmung mit der Zeitverzögerung
zwischen dem Aussenden und dem Empfang der elektromagnetischen Welle
resultieren, extrahiert wird, nämlich ein einen Schwellenwert
überschreitender Wert, zuverlässig dafür gesorgt, daß nur ein Objekt durch
die Extraktion erfaßt wird, welches ein ausreichend großes, den
Empfangspegel der reflektierten Welle angebendes Signal liefert.
Ferner wird vorgeschlagen, daß das Sende- und Empfangsmittel die
elektromagnetische Welle sequentiell in Seitenrichtung aussendet, und daß
das erste Speichermittel dafür dient, die seitliche Position des Objekts (die
Objektseitenposition) auf Grundlage des Timings des Aussendens der
elektromagnetischen Welle zu jedem der kleinen Bereiche zu erfassen.
Mit dieser Auslegung kann, da das Sende- und Empfangsmittel die
elektromagnetische Welle in bezug auf die Seitenrichtung sequentiell
aussendet, die seitliche Position des durch die elektromagnetische Welle
erfaßten Objekts auf Grundlage des Timings des Aussendens der
elektromagnetischen Welle durch das Sende- und Empfangsmittel erfaßt
werden.
Ferner wird vorgeschlagen, daß die Objekterfassungsvorrichtung an einem
Fahrzeug angebracht ist zum Erfassen von Objekten, die vor dem Fahrzeug
in der Bewegungsrichtung des Fahrzeugs auftreten, wobei die seitliche
Breite des Erfassungsbereiches auf Grundlage der seitlichen Breite des
Fahrzeugs oder der Breite einer Fahrspur der Straße gesetzt ist/wird.
Mit dieser Auslegung kann, da die seitliche Breite des Erfassungsbereiches
auf Grundlage der seitlichen Breite des Fahrzeugs oder der Fahrspur gesetzt
ist/wird, ein Erfassungsbereich mit einer angemessenen Größe in
Abhängigkeit von der Größe eines vor dem Fahrzeug fahrenden Fahrzeugs
(auf das als das vorausfahrende bzw. voranfahrende Fahrzeug Bezug
genommen wird) gesetzt werden, wodurch das voranfahrende Fahrzeug
zuverlässig erfaßt werden kann.
Ferner wird vorgeschlagen, daß die seitliche Breite des Erfassungsbereiches
im wesentlichen gleich der seitlichen Breite des Fahrzeugs oder der Fahrspur
gesetzt ist/wird.
Mit dieser Auslegung kann das vorausfahrende Fahrzeug aufgrund der
Abdeckung durch den Erfassungsbereich zuverlässig vollständig erfaßt
werden, da die seitliche Breite des Erfassungsbereiches im wesentlichen
gleich der seitlichen Breite des Fahrzeugs oder der Fahrspur gesetzt ist/wird.
Ferner wird vorgeschlagen, daß das Objekterfassungsmittel den Abstand zu
und die seitliche Position des Objekts, also den Objektabstand und die
Objektseitenposition, (1.) auf Grundlage von Daten erfaßt, die verbleiben
nach Löschen der Daten für die Objektabstände und für die
Objektseitenpositionen auf Grundlage der im ersten Speichermittel
gespeicherten Daten aus den Daten für die Objektabstände und die
Objektseitenpositionen auf Grundlage der im zweiten Speichermittel
gespeicherten Daten, sowie (2.) auf Grundlage der im ersten Speichermittel
gespeicherten Daten.
Mit dieser Auslegung werden in einem Abschnitt, in dem die Daten für die
Abstände zu und die seitlichen Positionen des Objekts auf Grundlage der im
ersten Speichermittel gespeicherten Daten und die Daten für die Abstände
zu und die seitlichen Positionen des Objekts auf Grundlage der im zweiten
Speichermittel gespeicherten Daten, sich gegenseitig überlappen, die Daten
vom zweiten Speichermittel gelöscht und die Daten vom ersten
Speichermittel verwendet. Deshalb kann, wenn eine Mehrzahl von Objekten
aufgrund eines "Verschmelzens" als ein einziges Objekt fehlerfaßt werden
könnte, auf Grundlage der Daten vom zweiten Speichermittel, die als sich
aus der Addition der Empfangspegel anzeigenden Signale resultierende
Daten gespeichert wurden, die Fehlerfassung verhindert werden, indem
vorrangig die Daten vom ersten Speichermittel verwendet werden, das die
die Empfangspegel anzeigenden Signale ohne Addition der Signale
speichert. Damit kann die Mehrzahl von Objekten zuverlässig erfaßt werden
unter Unterscheidung der einzelnen Objekte.
Ferner wird vorgeschlagen, daß die Objekterfassungsvorrichtung ein drittes
Speichermittel umfaßt zum Speichern von Daten für Objektabstände und
Objektseitenpositionen (d. h. Daten für den Abstand zum Objekt bzw. die
Abstände zu den Objekten sowie die seitliche Position des Objekts bzw. die
seitlichen Positionen der Objekte) auf Grundlage der im ersten
Speichermittel gespeicherten Daten, sowie ein viertes Speichermittel zum
Speichern von Objektabständen und Objektseitenpositionen auf Grundlage
der im zweiten Speichermittel erfaßten Daten, wobei das
Objekterfassungsmittel den jeweiligen Objektabstand und die jeweilige
Objektseitenposition erfaßt (1.) auf Grundlage von Daten, die verbleiben
nach Löschen der Daten für die Objektabstände und Objektseitenpositionen,
die im dritten Speichermittel gespeichert sind, aus den Daten für die
Objektabstände und die Objektseitenpositionen, die im vierten
Speichermittel gespeichert sind, sowie (2.) auf Grundlage der im dritten
Speichermittel gespeicherten Daten.
Mit dieser Auslegung werden in einem Abschnitt, in dem die Daten für die
Objektabstände und die Objektseitenpositionen, die im dritten Speichermittel
gespeichert sind auf Grundlage der im ersten Speichermittel gespeicherten
Daten, und die Daten für die Objektabstände und die
Objektseitenpositionen, die im vierten Speichermittel gespeichert sind auf
Grundlage der im zweiten Speichermittel gespeicherten Daten, sich
gegenseitig überlappen, die Daten aus dem vierten Speichermittel gelöscht
und die Daten aus dem dritten Speichermittel verwendet. Wenn eine
Mehrzahl von Objekten als ein einziges Objekt als Ergebnis eines
"Verschmelzens" fehlerfaßt werden könnte auf Grundlage der im vierten
Speichermittel gespeicherten Daten, die als sich aus der Addition der
empfangenen Signale resultierende Daten gespeichert wurden, kann deshalb
die Fehlerfassung verhindert werden durch vorrangige Verwendung der
Daten vom dritten Speichermittel, das die die Empfangspegel anzeigenden
Signale ohne Addition derselben speichert, so daß die Mehrzahl von
Objekten zuverlässig unter Unterscheidung der Objekte erfaßt werden kann.
Ferner wird vorgeschlagen, daß die Objekterfassungsvorrichtung ein drittes
Speichermittel zum Speichern von Objektabständen und
Objektseitenpositionen auf Grundlage der im ersten Speichermittel
gespeicherten Daten und ein viertes Speichermittel zum Speichern von
Daten für Objektabstände und Objektseitenpositionen auf Grundlage der im
zweiten Speichermittel gespeicherten Daten umfaßt, wobei das zweite
Speichermittel Daten speichert, die nach Löschen von den im dritten
Speichermittel gespeicherten Daten entsprechenden Daten aus den im
ersten Speichermittel gespeicherten Daten verbleiben, wobei das
Objekterfassungsmittel Objektabstände und Objektseitenpositionen (1.) auf
Grundlage der Daten für die Objektabstände und Objektseitenpositionen, die
im vierten Speichermittel gespeichert sind, und (2.) auf Grundlage der im
dritten Speichermittel gespeicherten Daten erfaßt.
Mit dieser Auslegung werden im dritten Speichermittel Daten für die
Objektabstände und die Objektseitenpositionen auf Grundlage der im ersten
Speichermittel gespeicherten Daten gespeichert, werden die Daten, die nach
Löschen der den im dritten Speichermittel gespeicherten Daten
entsprechenden Daten aus den im ersten Speichermittel gespeicherten
Daten verbleiben, im zweiten Speichermittel gespeichert und werden die
Daten für die Objektabstände und die Objektseitenpositionen im vierten
Speichermittel auf Grundlage der im zweiten Speichermittel gespeicherten
Daten gespeichert. Deshalb ist es möglich, einen Abschnitt zu eliminieren,
in dem die Daten für die Objektabstände und die Objektseitenpositionen, die
im dritten Speichermittel gespeichert sind, und die Daten für die
Objektabstände und die Objektseitenpositionen, die im vierten
Objektspeichermittel gespeichert sind, sich gegenseitig überlappen. Es kann
deshalb verhindert werden, daß eine Mehrzahl von Objekten als ein einziges
Objekt fehlerfaßt wird als ein Ergebnis eines "Verschmelzens" in den Daten
vom vierten Speichermittel, das zusammenaddierte Signale, die
Empfangspegel anzeigen, enthält und speichert, wodurch die Mehrzahl von
Objekten, diese voneinander unterscheidend, zuverlässig erfaßt werden
kann.
Die Erfindung betrifft ferner ein Objekterfassungsverfahren zum Erfassen
eines Objektes in einem Objekterfassungsbereich durch Aussenden einer
elektromagnetischen Welle und Empfangen einer aus der Reflexion der
elektromagnetischen Welle durch das Objekt resultierenden reflektierten
Welle, umfassend: Aussenden der elektromagnetischen Welle und
Empfangen der reflektierten Welle für jeden einer Mehrzahl von kleinen
Bereichen, in die der Objekterfassungsbereich unterteilt wird/ist,
Bereitstellen von ersten Daten, die Empfangspegel von aus den kleinen
Bereichen reflektierten Wellen repräsentieren in Übereinstimmung mit der
Zeitverzögerung von der Aussendung bis zum Empfang der Wellen,
Bereitstellen von zweiten Daten, die Empfangspegel von in einer Mehrzahl
von Erfassungsbereichen reflektierten Wellen repräsentieren in der Form
von zusammenaddierten empfangenen Signalen in Übereinstimmung mit der
Zeitverzögerung von dem Aussenden bis zum Empfang der Wellen, wobei
die Erfassungsbereiche definiert sind durch Gruppieren benachbarter der
Mehrzahl von kleinen Bereichen derart, daß sie eine vorbestimmte
Seitenbreite aufweisen, und Erfassen eines Abstands zum Objekt auf
Grundlage eines Ergebnisses des Vergleiches der ersten mit den zweiten
Daten.
Die obige und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich.
Fig. 1 bis 12 zeigen eine erste und eine zweite Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, wobei
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Objekterfassungsvorrichtung gemäß der
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Objekterfassungsvorrichtung ist;
Fig. 3 eine Darstellung zum Erklären eines Scanning-Verfahrens (Scan-
Verfahrens, Abtast- bzw. Absuchverfahrens) ist;
Fig. 4 ein Diagramm zum Erklären eines Scanning-Verfahrens
(Scan-Verfahrens, Abtast- bzw. Absuchverfahrens) ist;
Fig. 5 ein Blockdiagramm eines wesentlichen Teils der
Objekterfassungsvorrichtung ist,
Fig. 6 ein Diagramm zum Erklären der Basisbereiche und
Erfassungsbereiche ist;
Fig. 7 ein vergrößertes Diagramm eines in Fig. 6 gezeigten Abschnitts 7
ist;
Fig. 8 ein Diagramm zum Erklären der Funktionsweise ist;
Fig. 9 ein Diagramm zum Erklären der Funktionsweise ist;
Fig. 10 ein erster Teil eines Flußdiagramms zum Erklären der
Funktionsweise ist;
Fig. 11 ein zweiter Teil des Flußdiagramms zum Erklären der
Funktionsweise ist;
Fig. 12 ein dritter Teil des Flußdiagramms zum Erklären der
Funktionsweise ist;
Fig. 13 bis 16 zeigen eine dritte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, wobei
Fig. 13 ein Blockdiagramm einer Objekterfassungsvorrichtung ist;
Fig. 14 eine perspektivische Ansicht der Objekterfassungsvorrichtung ist;
Fig. 15 eine Darstellung zum Erklärung eines Scanning-Verfahrens (Scan-
Verfahrens, Abtast- bzw. Absuchverfahrens) ist;
Fig. 16 ein Diagramm zum Erklären eines Scanning-Verfahrens (Scan-
Verfahrens, Abtast- bzw. Absuchverfahrens ist).
Es werden nun eine erste und eine zweite Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 12 beschrieben.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Objekterfassungsvorrichtung zum Erfassen des
Abstands zwischen einem Fahrzeug V und einem Ziel T, das beispielsweise
ein anderes, vor dem Fahrzeug V fahrendes Fahrzeug ist (auf das als
vorausfahrendes oder voranfahrendes Fahrzeug Bezug genommen wird)
sowie zum Erfassen der Richtung zum vorausfahrenden Fahrzeug. Die
Objekterfassungsvorrichtung umfaßt einen Strahlsendeabschnitt 1, einen
Sendestrahl-Scanning-Abschnitt 2, einen Strahlempfangsabschnitt 3, einen
Empfangsstrahl-Scanning-Abschnitt 4 und einen Entfernungsmeßabschnitt
5. Die "Scanning-Abschnitte" 2 und 4 können jeweils auch als Abtast- bzw.
Absuchabschnitt 2 bzw. 4 (oder - jedenfalls bei dem hier beschriebenen
Ausführungsbeispiel - auch als Überstreich- bzw. Hin- und Her-
Schwenkabschnitt 2 bzw. 4) bezeichnet werden.
Der Strahlsendeabschnitt 1 umfaßt eine Laserdiode 11, die integral mit einer
Strahlsendelinse versehen ist, sowie eine Laserdiodentreiberschaltung 12
zum Treiben (Ansteuern) der Laserdiode 11. Der Sendestrahl-Scanning
abschnitt 2 umfaßt einen Strahlsendespiegel 13 zum Reflektieren der
Laserausgabe der Laserdiode 11, einen Motor 15 zum Hin- und Herdrehen
des Strahlsendespiegels 13 um eine vertikale Achse 14 und eine Motoran
steuerschaltung 16 zum Steuern des Antriebs des Motors 15. Die Laser
strahlausgabe vom Strahlsendespiegel 13 weist als Ergebnis einer seitlichen
Breitenbeschränkung ein vertikal längliches Strahlprofil auf. Das Ziel T wird
durch diesen Laserstrahl seitlich mit einer Periode von 1400 msec
abgescannt (abgetastet, abgesucht).
Der Laserempfangsabschnitt 3 enthält eine Strahlempfangslinse 17, eine
Fotodiode 18 zum Empfangen des durch die Strahlempfangslinse 17
fokussierten, reflektierten Strahls, um den Strahl in ein elektrisches Signal
zu wandeln, und eine Empfangsstrahlverstärkungsschaltung 19 zum
Verstärken der Signalausgabe von der Fotodiode 18. Der Empfangsstrahl-
Scanningabschnitt 4 enthält einen Strahlempfangsspiegel 20 zum Reflektie
ren der vom Ziel reflektierten Welle, um diese in die Fotodiode 18
einzukoppeln, einen Motor 22 zum Hin- und Herdrehen des
Strahlempfangsspiegels 20 um eine Querachse (Seitenachse) 21 und eine
Motoransteuerschaltung 23 zum Steuern des Antriebs des Motors 22. Ein
durch den Strahlempfangsspiegel 20 mit einer Periode von 10 msec vertikal
abgescannter (abgesuchter) Strahlempfangsbereich weist als Ergebnis einer
Beschränkung in vertikaler Breite ein seitlich (lateral) längliches Profil auf.
Der Entfernungsmeßabschnitt 5 enthält eine Steuer/regelschaltung 24 zum
Steuern/Regeln der Laserdiodentreiberschaltung 22 und der Motoransteuer
schaltungen 16 und 23, eine Kommunikationsschaltung 26 zum Durch
führen einer Kommunikation zwischen einer elektronischen Steuereinheit
(ECU) 25 zum Steuern/Regeln eines Fahrsteuer/regelsystems (cruise control
system) und einer automatischen Bremsvorrichtung, eine Speicherschaltung
27 zum Speichern eines Signals (Laserstrahl-Empfangspegelsignals), das
Laserstrahl-Empfangspegel anzeigt, und eine zentrale Prozessoreinheit
(CPU) 28 als ein Objekterfassungsmittel zum Berechnen einer Entfernung
vom Fahrzeug zum Ziel T auf Grundlage der Zeitspanne zwischen dem
Aussenden und dem Empfang des Strahls.
Wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, wird das Ziel T mit einer Periode von
200 msec durch den vertikal länglichen Laserstrahl von der Objekterfas
sungsvorrichtung seitlich (lateral, in Querrichtung) gescannt (abgetastet,
abgesucht), und der seitlich längliche Strahlempfangsbereich für die
Objekterfassungsvorrichtung wird mit einer Periode von 2,5 msec vertikal
gescannt (hin- und hergeschwenkt). Ein Abschnitt, an dem sich der
Laserstrahl und der Strahlempfangsbereich schneiden, ist ein einzelner
kleiner Bereich. Der gesamte Bereich, in dem das Scannen (Abtasten,
Absuchen bzw. Hin- und Herschwenken) durchgeführt wird, umfaßt eine
Ansammlung oder Gruppierung von insgesamt 400 kleinen oder kleineren
Bereichen, die durch Unterteilen des Gesamtbereichs in 5 Abschnitte in
Vertikalrichtung und Unterteilen des Gesamtbereichs in 80 Abschnitte in
Seitenrichtung (Querrichtung) erzeugt sind/werden. Die 400 kleinen
Bereiche werden innerhalb von 200 msec zickzackmäßig gescannt.
Wie in Fig. 6 gezeigt, wird die Erfassung der Ziele T1, T2 und T3 in einem
Bereich vom Fahrzeug V bis zu einem Punkt 100 m vor dem Fahrzeug V
durchgeführt. Der Bereich vom Fahrzeug V zum Punkt 100 m vor dem
Fahrzeug V ist durch eine Mehrzahl von parallelen Linien, die parallel zu
einer Fahrzeugkarosserieachse CL des Fahrzeugs V gezogen sind, in
sechzehn Basisbereiche F1 bis F16 unterteilt, die eine Breite von 0,8 m
aufweisen. Vom Fahrzeug V aus gesehen, sind die Basisbereiche vom ersten
Basisbereich F1 bis zum 16. Basisbereich F16 seitlich symmetrisch von links
nach rechts angeordnet. Die Grenze zwischen dem achten Basisbereich F8
und dem neunten Basisbereich F9 fällt mit der Fahrzeugkarosserieachse CL
des Fahrzeugs V zusammen. Bei der Fahrzeugkarosserieachse CL handelt
es sich, wie in Fig. 6 zu sehen, um eine Fahrzeug-Längsachse.
Ein durch Addition benachbarter Basisbereiche erzeugter Bereich ist als
Erfassungsbereich definiert: ein durch Addition des ersten und zweiten
Basisbereichs F1 und F2 zueinander erzeugter Bereich ist als erster
Erfassungsbereich K1 definiert, ein durch Addition des zweiten und dritten
Basisbereichs F2 und F3 zueinander erzeugter Bereich ist als zweiter
Erfassungsbereich K2 definiert, und ein durch Addition des dritten und
vierten Basisbereichs F3 und F4 zueinander erzeugter Bereich ist als dritter
Erfassungsbereich K3 definiert. Durch Kombinieren des ersten bis 16.
Basisbereichs F1 bis F16 in der vorstehenden Art und Weise sind der erste
bis 15. Erfassungsbereich K1 bis K15 definiert in einer unterteilten Weise
sequentiell von links nach rechts, wobei sich die Erfassungsbereiche jeweils
um 0,8 m überlappen. Die Breite jedes der Erfassungsbereiche K1 bis K15
beträgt 1,6 m. Dieser Wert ist so gewählt, daß er näherungsweise gleich
der Seiten breite eines üblichen typischen Fahrzeugs V ist. Die Breite jedes
der Erfassungsbereiche K1 bis K15 kann auf einen Wert leicht größer als
1,6 m vergrößert werden und auf die Größenordnung der Seitenbreite einer
üblichen typischenStraßen-Fahrspur gesetzt werden.
Wie durch Bezugnahme auf Fig. 6 in Kombination mit Fig. 7 gesehen
werden kann, sind der erste bis 16. Basisbereich F1 bis F16 in der Form
eines Bands mit einer Breite von 0,8 m definiert und in Bereiche mit einer
Abmessung 0,5 m in Abhängigkeit von der Entfernung vom Fahrzeug V
unterteilt, wobei jedem einer Strecke von 0,5 m entsprechenden Bereich
eine Abstandsadresse zugeordnet ist. Beispielsweise entspricht die
Abstandsadresse [1] einem Abstand von 0,5 m, entspricht die Abstands
adresse [2] einem Abstand von 1,0 m, entspricht die Abstandsadresse
[100] einem Abstand von 50,0 m und entspricht die Abstandsadresse [200]
einem Abstand von 100,0 m. Deshalb ist der Gesamtbereich, in dem die
Erfassung der Ziele T1 bis T3 durchgeführt wird (ein dreieckiger Bereich in
Fig. 6), durch die Basisbereiche F1 bis F16 und die Abstandsadressen [1]
bis [200] in feine maschenförmige Bereiche (Meßbereiche) unterteilt.
Der vom Fahrzeug V ausgestrahlte Laserstrahl weitet sich strahlenförmig
(strahlig) aus. Bereiche, für die die Möglichkeit besteht, daß die Ziele T1, T2
und T3 im an der linkesten Position (vom Fahrzeug V aus gesehen) liegenden
ersten Basisbereich F1 erfaßt werden könnten, sind Bereiche, die den
Abstandsadressen [195] bis [200] entsprechen. Bereiche, für die die
Möglichkeit besteht, daß die Ziele T1, T2 und T3 im zweiten Basisbereich F2,
der benachbart dem ersten Basisbereich seitlich einwärts liegt, erfaßt
werden könnten, sind Bereiche, die den Abstandsadressen [190] bis [200]
entsprechen. Der Bereich von Abstandsadressen, für die die Möglichkeit der
Erfassung der Ziele T1 bis T3 besteht, wird somit größer, wenn das jeweilige
Ziel näher zur Fahrzeugkarosserieachse CL des Fahrzeugs V ist. Im
zueinander angrenzenden achten und neunten Basisbereich F8 und F9 auf
entgegengesetzten Seiten der Fahrzeugkarosserieachse CL des Fahrzeugs
V besteht eine Möglichkeit, daß die Ziele T1, T2 und T3 in allen Abstands
adressen [1] bis [200] erfaßt werden könnten.
In einem Bereich der Abstandsadresse [200], 100 m im Abstand vom
Fahrzeug V, sind in jedem der Basisbereiche F1 bis F16 fünf seitlich
nebeneinander angeordnete Strahlen enthalten. Die Dichte der in jedem der
Basisbereiche F1 bis F16 enthaltenen Strahlen nimmt zu, wenn die
Abstandsadresse abnimmt, der Abstand zum Fahrzeug V also kleiner ist.
Beispielsweise ist in einem Bereich der Abstandsadresse [100], im Abstand
von 50 m vom Fahrzeug V, in einem gewissen Basisbereich die Dichte der
enthaltenen Strahlen doppelt so groß als die Dichte in einem Bereich der
Abstandsadresse [200], 100 m im Abstand vom Fahrzeug V.
Die Anordnung/Auslegung eines wesentlichen Teils der Objekterfassungs
vorrichtung wird nun mit Bezugnahme auf Fig. 5 erklärt.
Die mit dem Strahlempfangsabschnitt 3 verbundene Speicherschaltung 27
enthält einen A-D-Wandler 29 zum Durchführen der Analog-Digital-
Wandlung eines Signals, das den Empfangspegel einer durch den
Strahlempfangsabschnitt 3 empfangenen reflektierten Welle anzeigt, eine
Latch-Schaltung 30 zum zeitweiligen Halten des A-D-gewandelten, den
Empfangspegel anzeigenden Signals und eine Basistaktschaltung 31 zum
Ausgeben eines Pulssignals einer gegebene Periode zur Latch-Schaltung 30.
Ein Strahlspeicher 32A ist als ein erstes Speichermittel mit der Latch-
Schaltung 30 verbunden und enthält 200 Speicherbereiche, die den
Abstandsadressen [1] bis [200] entsprechen. Wenn die reflektierte Welle,
die durch die Reflexion des zu jedem der kleineren Bereiche ausgesendeten
Laserstrahls vom Ziel erzeugt ist, empfangen wird, wird deshalb das den
Empfangspegel anzeigende Signal in den dem Abstand zum Ziel
entsprechenden Speicherbereich gespeichert.
Ein addierender Speicher 32B ist als ein zweites Speichermittel durch einen
Addierbereichswähler 34 mit dem Strahlspeicher 32A verbunden und enthält
Speicherbereiche zum Speichern einer großen Anzahl von Datenpunkten
[D195, F1], [D196, F1], [D127, F1] . . . [D199, F16] und [D200, F16], die
durch die Basisbereiche F1 bis F16 und die Abstandsadressen [1] bis [200]
erkannt werden. Die erste Hälfte der in jedem der Speicherbereiche
gespeicherten Daten entspricht den Abstandadressen, und die zweite Hälfte
entspricht den Basisbereichen Nr. F1 bis F16.
Wie selbst aus Fig. 7 gesehen werden kann, entsprechen die ersten sechs
der Speicherbereiche im addierenden Speicher 32B den sechs Meßbereichen
im ersten Basisbereich F1, die an einem linken Ende liegen, und entsprechen
die nächsten elf der Speicherbereiche den elf Meßbereichen im zweiten
Basisbereich F2. Der Addierbereichswähler 34, der mit der Steuerschaltung
24 verbunden ist, speichert die A-D-gewandelten, die Empfangspegel
anzeigenden Signale in einem Speicherbereich des addierenden Speichers
32B der dem Abstand zu und der Richtung zum Ziel, das den Laserstrahl
reflektiert hat, entspricht, die auf Grundlage der Aussenderichtung des
Laserstrahls und der Zeitverzögerung vom Aussenden bis zum Empfang des
Laserstrahls bestimmt wurden. Die Strecke von 0,5 m, die einem Abstand
(Intervall) zum Erkennen der Entfernung des Ziels entspricht, entspricht der
Periode des durch Basistaktschaltung 31 ausgegebenen Pulssignals.
Die zentrale Prozessoreinheit 28 der Objekterfassungsvorrichtung der
vorliegenden Ausführungsform berechnet die Entfernung und seitliche
Position des Ziels auf Grundlage von im Strahlspeicher 32A gespeicherten
Daten und ermöglicht, daß die Ergebnisse der Berechnung in einem
Strahlzielspeicher 33A gespeichert werden. Der das erste Speichermittel
oder ein drittes Speichermittel der vorliegenden Ausführungsform bildende
Strahlzielspeicher 33A enthält Speicherbereiche zum Speichern von
Datenpunkten [BT0], [BT1], . . . für Abstände zu und Seitenpositionen von
einer Mehrzahl von Zielen. Wenn eine Mehrzahl von Zielen erfaßt wurde,
werden die Entfernungen (Abstände) und seitlichen Positionen der Ziele
sequentiell gespeichert. Die zentrale Prozessoreinheit 28 berechnet ferner
Abstände zu und Seitenpositionen der Ziele auf Grundlage von im
addierenden Speicher 32B gespeicherten Daten, und ermöglicht, daß die
Ergebnisse der Berechnung in einem Zielspeicher 33B gespeichert werden.
Der das zweite Speichermittel oder ein viertes Speichermittel der
vorliegenden Ausführungsform bildende Zielspeicher 33B enthält
Speicherbereiche zum Speichern von Datenpunkten [T0], [T1], . . . für
Abstände zu und Seitenpositionen von einer Mehrzahl von Zielen. Wenn
eine Mehrzahl von Zielen erfaßt wurde, werden die Entfernungen und
seitlichen Positionen der Ziele sequentiell gespeichert.
Die zentrale Prozessoreinheit 28 bestimmt, welche der im Strahlzielspeicher
33A gespeicherten Daten und der im Zielspeicher 33B gespeicherten Daten
verwendet werden und löscht die nicht benutzten Daten. Die Funktion der
Zentralprozessoreinheit 28 wird hiernach im Detail beschrieben.
Eine Prozedur zum Berechnen des Abstands zu der seitlichen Position des
Ziels auf Grundlage des den Empfangspegel angebenden, im Strahlspeicher
32A gespeicherten Signals und zum Speichern der Ergebnisse der
Berechnung im Strahlzielspeicher 33A ist wie folgt: Die zentrale
Prozessoreinheit 28 liest jene Signale der reflektierten Wellen, die den fünf
in Längsrichtung (vertikal) angeordneten kleinen Bereichen entspricht, und
im Strahlspeicher 32A gespeichert wurden, aus und extrahiert von den
gelesenen Signalen Daten, die einen Schwellenwert überschreiten. Die
extrahierten Daten werden sequentiell in den Speicherbereichen [BT0],
[BT1], [BT2], . . . des Strahlzielspeichers 33A gespeichert. Im in Fig. 8
gezeigten Beispiel werden Abstände zu und seitliche Positionen von zwei
Reflektoren R1, R1 auf/an einer Straße und Abstände zu und
Seitenpositionen von zwei Reflektoren R2, R2, die an hinteren Abschnitten
der Fahrzeugkarosserien von zwei Zielen T2, T3 bereitgestellt sind, d. h.
insgesamt vier Reflektoren R2, sequentiell in den Speicherbereichen [BT0],
[BT1], [BT2], . . . des Strahlzielspeichers 33A gespeichert.
Es wird nun eine Prozedur zum Aufaddieren der Empfangspegel anzeigenden
Signale in den kleinen Bereichen, die im Strahlspeicher 32A gespeichert
sind, miteinander und zum Speichern des Ergebnisses der Addition im
addierenden Speicher 32B mittels des Addierbereichswählers 34
beschrieben. Die Erfassung des jeweiligen Ziels wird für jeden des ersten bis
fünfzehnten Erfassungsbereichs K1 bis K15 durchgeführt. Als Beispiel wird
die Erfassung eines Ziels T im ersten Erfassungsbereich K1 beschrieben.
Der erste Erfassungsbereich K1 ist gebildet durch Verbinden/Vereinigen des
ersten Basisbereichs F1 mit dem zweiten Basisbereich F2, und der
addierende Speicher 32B enthält Speicherbereiche zum Speichern von
siebzehn Datenpunkten [D195, F1], [D196, F1], . . [D199, F2] und [D200,
F2] entsprechend dem ersten Erfassungsbereich K1 (siehe Fig. 5).
Fig. 6 zeigt einen horizontalen Abschnitt des ersten bis fünfzehnten Erfas
sungsbereichs K1 bis K15. Tatsächlich sind die in jedem der Erfassungs
bereiche K1 bis K15 enthaltenen kleinen Bereiche in fünf Schichten einander
vertikal überlappend angeordnet und folglich sind in jedem
Erfassungsbereich fünf kleine Bereiche pro Strahl enthalten.
Wie aus Fig. 7 gesehen werden kann, umfaßt beispielsweise der im
Speicherbereich der Abstandsadresse [200] im ersten Basisbereich F1
gespeicherte Datenpunkt [D200, F1] einen Wert, der durch Addition der
Empfangspegel anzeigenden Signale von fünfundzwanzig kleinen Bereichen,
die den Strahlen Nr. 1 bis 5 entsprechen, geliefert ist/wird. Der Inhalt dieses
Datenwerts ist repräsentiert durch
[D200, F1] = Σ (B1 : B5)/25.
Dies entspricht einem Mittelwert, der durch Addieren der Empfangspegel
anzeigenden Signale von dem Abstand der Abstandsadresse [200] in den
fünfundzwanzig kleinen Bereichen, die den Laserstrahlen Nr. 1 bis 5
entsprechen, und durch Dividieren des sich ergebenden Werts durch 25
geliefert ist/wird.
In gleicher Weise ist/wird der im Speicherbereich der Abstandsadresse [199]
im ersten Basisbereich F1 gespeicherte Datenpunkt [D199, F1], der durch
Addieren der Empfangspegel anzeigenden Signale von den 20 kleinen
Bereichen, die den Strahlen Nr. 1 bis 4 entsprechen, geliefert. Der Inhalt
dieses Datenwerts ist repräsentiert durch
[D200, F1] = Σ (B1 : B4)/20.
Dies entspricht einem Mittelwert, der durch Addieren der Empfangspegel
anzeigenden Signale von dem Abstand der Abstandsadresse [199] in den
20 kleinen Bereichen, die den Strahlen Nr. 1 bis 4 entsprechen, und durch
Dividieren des sich ergebenden Werts durch 20 geliefert ist/wird.
In gleicher Weise ist/wird der im Speicherbereich der Abstandsadresse [200]
im zweiten Basisbereich F2 gespeicherte Datenpunkt [D200, F2] geliefert
durch Addieren der Empfangspegel anzeigenden Signale von den
fünfundzwanzig kleinen Bereichen, die den Strahlen Nr. 6 bis 10
entsprechen. Der Inhalt dieses Datenwerts ist repräsentiert durch
[D200, F2] = Σ (B6 : B10)/25.
Dies entspricht einem Mittelwert, der durch Addieren der Empfangspegel
anzeigenden Signale von dem Abstand der Abstandsadresse [200] in den
25 kleinen Bereichen, die den Strahlen Nr. 6 bis 10 entsprechen, und durch
Dividieren des sich ergebenden Werts durch 25 geliefert ist/wird.
Die zentrale Prozessoreinheit 28 liest die Datenpunkte [D195, F1], [D196,
F1] . . . [D199, F2] und [D200, F2], die in den dem ersten und zweiten
Basisbereich F1 und F2 entsprechenden 17 Speicherbereichen gespeichert
sind, und berechnet 11 Datenpunkte [D190, K1], [D191, K1], [D192,
K1] . . . [D199, K1] und [D200, K1] im ersten Erfassungsbereich K1, der durch
Verbinden/Vereinigen des ersten und zweiten Basisbereichs F1 und F2
gebildet ist/wird auf Grundlage dieser Daten.
Wie aus Fig. 7 gesehen werden kann, sind die fünf Datenpunkte [D190,
K1], [D191, K1] . . . [D194, K1] im ersten Erfassungsbereich K1, die zum
Fahrzeug V näher sind, jene in einem Abschnitt, der nicht den ersten
Basisbereich F1 und nur den zweiten Basisbereich F2 enthält. Die fünf
Datenpunkte [D199, K1], [D191, K1] . . . [D194, K1] sind somit selbst fünf
Datenpunkte [D190, F2], [D191, F2] . . . [D194, F2] im zweiten Basisbereich
F2.
Andererseits sind die sechs Datenpunkte [D195, K1], [D196, K1] . . . [D200,
K1] im ersten Erfassungsbereich K1, die vom Fahrzeug V ferner sind, jene
in einem Abschnitt, der sowohl den ersten als auch den zweiten
Basisbereich F1 und F2 enthält. Folglich sind die sechs Datenpunkte [D195,
K1], [D196, K1] . . . [D200, K1] Mittelwerte, die durch Addieren der sechs
Datenpunkte [D195, F1], [D196, F1] . . . [D200, F1] im ersten Basisbereich
F1 mit den sechs Datenpunkten [D195, F2], [D196, F2] . . . [D200, F2] im
zweiten Basisbereich F2 und durch Dividieren des sich jeweils ergebenden
Werts durch 2 geliefert ist/wird.
Beispielsweise ist der Datenpunkt [D200, K1] der Abstandsadresse [200]
im ersten Erfassungsbereich K1 ein Mittelwert, der durch Addieren des
Datenpunkts [D200, F1] im ersten Basisbereich F1 und des Datenpunkts
[D200, F2] im zweiten Basisbereich F2 miteinander und durch Dividieren
des sich ergebenden Werts durch 2 geliefert ist/wird und folglich
repräsentiert ist/wird durch [D200, K1] = ([D200, F1] + [200, F2])/2.
Wenn die Berechnung der elf Datenpunkte [D190, K1], [D191, K1] . . . [D200,
K1] im ersten Erfassungsbereich K1 in der obigen Art und Weise
beendet ist, wird ein Spitzenwertpunkt (Maximum) extrahiert. Wenn die elf
Datenpunkte gegeben sind durch
[D190, K1] = 20
[D191, K1] = 15
[D192, K1] = 42
[D193, K1] = 80 (Spitzenwertpunkt)
[D194, K1] = 60
[D195, K1] = 37
[D196, K1] = 20
[D197, K1] = 30
[D198, K1] = 27
[D199, K1] = 16 und
[D200, K1] = 18,
ist der eine vorgesetzte Schwelle (beispielsweise 70) überschreitende Datenpunkt [D193, K1] ein Spitzenwertpunkt. Es ist somit erfaßt, daß ein Ziel T auftritt an einem Punkt in der Richtung des ersten Erfassungs bereiches K1 bei einer Entfernung vom Fahrzeug V entsprechend der Abstandsadresse [193] (96,5 m vor dem Fahrzeug V).
[D190, K1] = 20
[D191, K1] = 15
[D192, K1] = 42
[D193, K1] = 80 (Spitzenwertpunkt)
[D194, K1] = 60
[D195, K1] = 37
[D196, K1] = 20
[D197, K1] = 30
[D198, K1] = 27
[D199, K1] = 16 und
[D200, K1] = 18,
ist der eine vorgesetzte Schwelle (beispielsweise 70) überschreitende Datenpunkt [D193, K1] ein Spitzenwertpunkt. Es ist somit erfaßt, daß ein Ziel T auftritt an einem Punkt in der Richtung des ersten Erfassungs bereiches K1 bei einer Entfernung vom Fahrzeug V entsprechend der Abstandsadresse [193] (96,5 m vor dem Fahrzeug V).
Die Spitzenwertpunkte werden in allen Erfassungsbereichen K1 bis K15
extrahiert, und die Abstände und seitlichen Positionen des jeweiligen Ziels
entsprechend den Spitzenwertpunkten werden in der Mehrzahl von
Speicherbereichen im Zielspeicher 33B gespeichert.
Jeder von drei durch Bezugszeichen A1, A2 und A3 in Fig. 6 gezeigten
Bereichen ist eine Gruppe von Bereichen, die den aus den im addierenden
Speicher 32B gespeicherten Daten extrahierten Spitzenpunkten
entsprechen. Der durch das Bezugszeichen A1 angezeigte Bereich ist ein
Bereich, in dem der Reflektor R1, der eine höhere Reflektivität aufweist und
an der Straße angebracht ist, und das Ziel T1 in integral "verschmolzener"
Art und Weise erfaßt werden, und dieser Bereich ist durch eine Gruppe von
drei Datenpunkten [D191, K1], [D191, K2] und [D191, K4] über die drei
Erfassungsbereiche K1, K2 und K4 repräsentiert.
Der durch das Bezugszeichen A2 angezeigte Bereich ist ein Bereich, in dem
der Reflektor R1, der eine hohe Reflektivität aufweist und an der Straße
angebracht ist, erfaßt wird, und dieser Bereich ist durch eine Gruppe von
zwei Datenpunkten [D198, K1] und [D198, K2] über die zwei
Erfassungsbereiche K1 und K2 repräsentiert. Der durch das Bezugszeichen
A3 angezeigte Bereich ist ein Bereich, in dem die zwei Ziele T2 und T3 erfaßt
werden, die die Reflektoren R2 hoher Reflektivität an hinteren Abschnitt ihrer
Fahrzeugkarosserien aufweisen und die Seite an Seite fahren. Dieser Bereich
ist repräsentiert durch eine Gruppe von sechs Datenpunkten [D197, K7],
[D197, K8], [D197, K9], [D197, K11], [D197, K12] und [D197, K13] über
die sieben Erfassungsbereiche K7 bis K13.
Falls die hochreflektierenden Reflektoren R1 und R2 an der Straße und den
Zielen T1, . . . angebracht sind, kann das folgende Problem auftreten. Diese
Reflektoren R1 und R1 können aufgrund des integralen "Verschmelzens" als
ein einziges Objekt fehlerkannt werden. Deshalb wird gemäß der
vorliegenden Erfindung gewährleistet, daß eine Unterscheidung zwischen
den Reflektoren R1 und R1 und den Zielen T1, . . . durchgeführt werden kann,
und die einzelnen Abstände zu diesen Objekten und die einzelnen seitlichen
Positionen derselben in der folgenden Art und Weise präzise erfaßt werden
können.
Wie in Fig. 6 gezeigt, wurden für den durch das Bezugszeichen A1
angezeigten Bereich die drei Datenpunkte [D191, K1], [D191, K2] und
[D191, K4] im Zielspeicher 33B gespeichert. Da aber der Reflektor R1 an der
Straße im durch das Bezugszeichen A1 angezeigten Bereich vorliegt, wurden
die dem Reflektor R1 entsprechenden Daten im Strahlzielspeicher 33A
gespeichert (siehe Fig. 8). Deshalb wird aus den drei Datenpunkten [D191,
K1], [D191, K2] und [D191, K4] im durch das Bezugszeichen A1 in Fig. 6
angezeigtem Bereich der Datenwert gelöscht, der eine mit der Adresse des
im Strahlzielspeicher 33A gespeicherten Datenwerts für den Reflektor R1
übereinstimmende Adresse aufweist. Genauer: der im Strahlzielspeicher 33A
gespeicherte Datenwert für den Reflektor R1 liegt im zweiten Basisbereich
F2 vor, und aus den drei im Zielspeicher 33B gespeicherten Datenpunkten
[D191, K1], [D191, K2] und [D191, K4] werden folglich die den zweiten
Basisbereich F2 enthaltenden Datenpunkte [D191, K1] und [D191, K2]
gelöscht, und es verbleibt nur der Datenpunkt [D191, K4] im
Zielspeicher 33B. Der aus dem Strahlzielspeicher 33A ausgelesene Datenwert für den
Reflektor R1 wird dann im Zielspeicher 33B neu abgespeichert.
Als ein Ergebnis wird der Datenwert in einem geweißten Abschnitt des
durch das Bezugszeichen A1 in Fig. 9 angezeigten Bereiches gelöscht, und
es verbleiben der dem Ziel T1 entsprechende, im Zielspeicher 33B
gespeicherte Datenpunkt [D191, K4] und der dem dem Reflektor R1 an der
Straße entsprechende, vom Strahlzielspeicher 33A zum Zielspeicher 33B
transferierte Datenwert. Auf diese Art und Weise werden das Ziel T1 und
der Reflektor R1 an der Straße richtig voneinander unterschieden.
Im durch das Bezugszeichen A2 in Fig. 6 angezeigten Bereich wurden für die
vom Reflektor R1 an der Straße reflektierte Welle die beiden Datenpunkte
[D198, K1] und [D198, K2] im Zielspeicher 33B gespeichert, und ferner
wurde der Datenwert für den Reflektor R1 im Strahlzielspeicher 33A
gespeichert (siehe Fig. 8). Die im Strahlzielspeicher 33A gespeicherten
Daten für den Reflektor R1 sind in den beiden Datenpunkten [D198, K1] und
[D198, K2] enthalten, die im Zielspeicher 33B gespeichert sind, und es
werden folglich die beiden Datenpunkte [D198, K1] und [D198, K2] aus
dem Zielspeicher 33B gelöscht, und es werden an ihrer Stelle die Daten für
den Reflektor R1, die im Strahlzielspeicher 33A gespeichert sind, im
Zielspeicher 33B neu abgespeichert.
Als ein Ergebnis werden die Daten in einem geweißten Abschnitt des durch
das Bezugszeichen A2 in Fig. 9 angezeigten Bereiches gelöscht, und es
verbleiben nur die vom Strahlzielspeicher 33A zum Zielspeicher 33B
transferierten, dem Reflektor R1 an der Straße entsprechenden Daten. Auf
diese Art und Weise wird die seitliche Breite des Reflektors R1 an der Straße
präzise erfaßt.
Im durch das Bezugszeichen A3 in Fig. 6 angezeigten Bereich wurden für die
reflektierten Wellen von den beiden Zielen T2 und T3 die sechs
Datenpunkte [D197, K7] . . . [D197, K13] ausschließlich [D197, K10] im Zielspeicher 33B
gespeichert, und ferner wurden die Daten für die vier Reflektoren R1, . . . im
Strahlzielspeicher 33A gespeichert (siehe Fig. 8). Diese sechs Datenpunkte
enthalten alle Daten für die vier Reflektoren R2, . . ., die im Strahlzielspeicher
33A gespeichert sind, und es werden folglich die sechs Datenpunkte aus
dem Zielspeicher 33B gelöscht, und es werden statt dessen die im
Strahlzielspeicher 33A gespeicherten Daten für die vier Re
flektoren R2, . . . im Zielspeicher 33B neu abgespeichert.
Als ein Ergebnis werden die Daten in dem geweißten Abschnitt des durch
das Bezugszeichen A3 in Fig. 9 angezeigten Bereichs gelöscht, und es
verbleiben nur die vom Strahlzielspeicher 33A zum Zielspeicher 33B
transferierten, den vier Reflektoren R2, . . . entsprechenden Daten. Auf diese
Art und Weise werden die beiden Ziele T2 und T3 präzise voneinander
unterschieden.
Die oben beschriebene Funktionsweise bzw. das vorstehend beschriebene
Erfassungsverfahren wird mit Bezugnahme auf ein in den Fig. 10 bis 12
gezeigtes Flußdiagramm weiter beschrieben.
Als erstes werden im Schritt S1 das Aussenden eines Laserstrahls zu einem
kleinen Bereich und der Empfang einer reflektierten Welle durchgeführt. Im
Schritt S2 wird ein einen Empfangspegel der reflektierten empfangenen
Welle anzeigendes Signal durch einen A-D-Wandler 29 für jedes durch die
Basistaktschaltung 31 ausgegebene Pulssignal A-D-gewandelt. Im Schritt
S3 wird der durch die A-D-Wandlung gelieferte Daten wert in einem
vorbestimmten Speicherbereich im Strahlspeicher 32A gespeichert.
Beispielsweise ist der im Strahlspeicher 32A in [D5] gespeicherte Datenwert
ein Wert, der aus der A-D-Wandlung des den Empfangspegel der von einem
Ziel reflektierten Welle angebenden Signals resultiert, welches Ziel an einer
Stelle in einem Abstand von 2,5 m von dem Fahrzeug V auftritt, und der in
[D200] gespeicherte Datenwert ist ein Wert, der aus der A-D-Wandlung des
Signals resultiert, das den Empfangspegel der Welle anzeigt, die von einem
an einer Stelle in einem Abstand von 100,0 m vom Fahrzeug V auftretenden
Ziel reflektiert ist.
Wenn einem Strahl entsprechende Daten im Schritt S4 im Strahlspeicher
32A gespeichert sind, wird einer der im Strahlspeicher 32A gespeicherten
Datenpunkte, der einen vorgesetzten Schwellenwert überschreitet, in Schritt
S6 als ein Spitzenpunkt extrahiert. Aus der gezählten Zahl der
Basistaktpulse wird in Schritt S7. auf Grundlage der dem Spitzenpunkt
entsprechenden Daten der Abstand zum Ziel berechnet, und es wird im
Schritt S8 aus der Strahlungsrichtung des Laserstrahls auf Grundlage der
dem Spitzenpunkt entsprechenden Daten eine seitliche Position des Ziels
berechnet. Wenn die Extraktion aller Spitzenpunkte in dem einen Strahl in
Schritt S9 beendet ist, werden die Zielabstände und Zielseitenpositionen, die
den extrahierten Spitzenpunkten entsprechen, im Schritt S10 in den
Datenbereichen [BT0], [BT1], [BT2], . . . in den Speicherbereichen des
Strahlzielspeichers 33A gespeichert. Im Schritt S11 werden die im
Strahlspeicher 32A gespeicherten Daten durch den Addierbereichswähler
34 verteilt und zueinander addiert und in den entsprechenden
Speicherbereichen des addierenden Speichers 32B gespeichert, und in
Schritt S12 werden dann die Daten im Strahlspeicher 32A gelöscht.
Der oben beschriebene Ablauf wird sequentiell für zehn im ersten
Erfassungsbereich K1 enthaltene Strahlen durchgeführt (siehe Schritt S13).
Wenn alle der Daten im ersten Erfassungsbereich K1 in Schritt S13 im
addierenden Speicher 32B gespeichert sind, schreitet der Ablauf zu Schritt
S14 fort. In Schritt S14 wird ein den vorgesetzten Schwellenwert
schreitender Daten wert als ein Spitzenpunkt aus den im addierenden
Speicher 32B gespeicherten Daten extrahiert. In Schritt S15 wird aus der
Adresse im addierenden Speicher 32B, in dem der Datenwert des
Spitzenpunkts gespeichert wurde, ein Abstand zum Ziel berechnet. In
Schritt S16 wird aus der Nummer des Erfassungsbereiches die
Seitenposition des Ziels berechnet. Im nächsten Schritt S17 wird der Ablauf
der Schritte S14 bis S16 wiederholt, bis die Extraktion aller Spitzenpunkte
der Daten im ersten Erfassungsbereich K1 beendet ist, und im Schritt S18
werden die Zielabstände und die Zielseitenpositionen, die den extrahierten
Spitzenpunkten entsprechen, als Daten [T0], [T1], [T2], . . . in den
Speicherbereichen des Zielspeichers 33B gespeichert.
Wenn die obigen Abläufe für alle Erfassungsbereiche des ersten bis 15.
Erfassungsbereiches K1 bis K15 im nachfolgenden Schritt S19 beendet
sind, schreitet der Ablauf zu Schritt S20 fort. Nachdem die Daten (siehe Fig.
8) der im Strahlzielspeicher 33A gespeicherten Spitzenpunkte im Schritt S20
ausgelesen sind, wird im Schritt S21 bestimmt, ob die Daten, die im
Zielspeicher 33B gespeichert wurden, die Adressen für die aus dem
Strahlzielspeicher 33A ausgelesenen Daten einschließen. Falls ein
entsprechender, im Zielspeicher 33B gespeicherter Datenwert auftritt, wird
der entsprechende Datenwert im Schritt S22 aus dem Zielspeicher 33B
gelöscht. Die aus dem Strahlzielspeicher 32A ausgelesenen Daten der
Spitzenpunkte werden dann in Schritt S23 im Zielspeicher 33B neu
abgespeichert.
Wenn im Schritt S24 alle Daten im Strahlzielspeicher 33A ausgelesen
wurden, werden die Daten (siehe Fig. 9) für die Zielabstände und
Zielseitenpositionen, die im Zielspeicher 33B gespeichert sind, im nächsten
Schritt S25 beispielsweise zu einer Fahr-Steuer/Regel-Vorrichtung oder einer
automatischen Bremsvorrichtung ausgegeben und im Schritt S26 werden
dann der addierende Speicher 32B, der Strahlzielspeicher 33A und der
Zielspeicher 33B gelöscht.
Selbst wenn aufgrund des Vorhandenseins von hochreflektierenden
Objekten, wie etwa die Reflektoren R1 und R2 eine Mehrzahl von Zielen in
einer integral "verschmolzenen" Art und Weise erfaßt sein mag nach der
Erfassung der Ziele durch Zusammenaddieren der die Empfangspegel der
reflektierten Wellen anzeigenden Signale, können die Ziele präzise erfaßt
werden, unter Verhinderung eines integralen "Verschmelzens", indem die
Erfassung der Ziele durchgeführt wird, ohne die die Empfangspegel der von
derartig hochreflektierenden Objekten reflektierten Wellen zu addieren.
Wenn kein hochreflektierendes Objekt auftritt, wird das Ziel erfaßt, indem
ein sich aus der Addition der Signale, die die Empfangspegel in den
einzelnen kleineren Bereichen anzeigen, sich ergebender Wert mit dem
Schwellenwert verglichen wird. Selbst wenn das Ziel keinen Reflektor
aufweist oder verschmutzt/gefärbt wurde, kann deshalb die Erzeugung eines
Erfassungsfehlers vermieden werden. Selbst wenn der Laserstrahl sich
strahlig/strahlenartig vom Fahrzeug V ausbreitet bzw. verteilt, können
darüber hinaus die die Empfangspegel der von im wesentlichen der
gesamten Oberfläche des Ziels reflektierten Wellen zusammenaddiert
werden, ohne durch die Größe des Abstands zum Ziel beeinflußt zu sein, da
die seitliche Breite jedes der Erfassungsbereiche K1 bis K15 stets auf einen
konstanten Wert (1,6 m) ungeachtet des Abstands vom Fahrzeug V gesetzt
ist. Hierdurch wird die Erfassung des Ziels ermöglicht, was zu einem
bemerkenswert vergrößerten Erfassungsvermögen führt. Da die Mehrzahl
von Erfassungsbereichen K1 bis K15, die die seitliche Breite von 1,6 m (die
im wesentlichen gleich der Seitenbreite des Fahrzeugs V ist) aufweisen,
derart angeordnet sind, daß sie sich gegenseitig um 0,8 m überlappen, kann
des weiteren das gesamte Ziel zuverlässig erfaßt werden ungeachtet der
seitlichen Position des Ziels, und zwar zwangsläufig durch einen der
Erfassungsbereiche K1 bis K15 in einer überdeckenden Weise.
Es wird nun eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
Bei der oben beschriebenen ersten Ausführungsform wird bestimmt, ob die
Daten, die im Zielspeicher 33B gespeichert wurden, die Adressen der aus
dem Strahlzielspeicher 33A ausgelesenen Daten einschließen. Wenn ein
entsprechender Datenwert gespeichert wurde, wird der Datenwert aus dem
Zielspeicher 33B gelöscht, und es wird der aus dem Strahlzielspeicher 33A
ausgelesene Datenwert des Spitzenpunkts in dem Zielspeicher 33B neu
abgespeichert. Der Abstand zu und die seitliche Position des im Zielspeicher
33B gespeicherten Ziels werden als die Daten für das Ziel verwendet.
Anstelle dieser Technik kann allerdings eine Technik gemäß der zweiten
Ausführungsform verwendet werden, die unten beschrieben wird.
Wie bei der ersten Ausführungsform wird zuerst ein Spitzenpunkt aus den
Daten im Strahlspeicher 32A extrahiert und wird es aus der gezielten
Pulszahl der Pulse vom Basistakt auf Grundlage der Daten des
Spitzenpunkts ein Abstand zu einem Ziel berechnet. Ferner wird aus der
Richtung der Laserstrahlausstrahlung auf Grundlage der Daten des
Spitzenpunkts eine seitliche Position des Ziels berechnet. Wenn die
Extraktion aller der Spitzenpunkte für einen Strahl beendet ist, werden die
Zielabstände und Zielseitenpositionen, die den Spitzenpunkten entsprechen,
in den Datenbereichen [BT0], [BT1], [BT2], . . . in den Speicherbereichen des
Strahlzielspeichers 33A gespeichert. Der Ablauf bis zu diesem Punkt ist
gleich zu demjenigen der ersten Ausführungsform (siehe Schritte S1 bis
S10).
Es werden dann die Daten der Spitzenpunkte, die den im Strahlzielspeicher
33A gespeicherten Daten entsprechen, aus dem Strahlspeicher 32A
gelöscht, und die verbleibenden Daten werden durch den
Addierbereichswähler 34 verteilt und in den entsprechenden
Speicherbereichen des addierenden Speichers 32B addiert und gespeichert.
Hiernach werden die Daten im Strahlspeicher 32A gelöscht. Der obige
Ablauf wird sequentiell für alle in einem Erfassungsbereich enthaltenen
Strahlen durchgeführt. Zu einem Zeitpunkt, wenn alle Daten in diesem
Erfassungsbereich im addierenden Speicher 32B gespeichert sind, wird ein
einen vorgesetzten Schwellenwert überschreitender Daten wert als ein
Spitzenpunkt aus den im addierenden Speicher 32B gespeicherten Daten
extrahiert. Beispielsweise wird unten der durch das Bezugszeichen A1 in Fig.
6 angezeigte Bereich in Betracht gezogen. Nach Speicherung im
Strahlzielspeicher 33A wurde der dem hochreflektierenden Reflektor R1, der
an der Straße angebracht ist, entsprechende Datenwert aus dem
Strahlspeicher 32A gelöscht. Der Datenwert des aus dem addierenden
Speicher 32B extrahierten Spitzenpunkts ist deshalb nur der dem Ziel T1
entsprechende Datenwert.
Nachfolgend wird ein Abstand zum Ziel aus der Adresse im addierenden
Speicher 32B, in der der Datenwert des Spitzenpunkts gespeichert wurde,
berechnet, und es wird auf Grundlage der Nummer des Erfassungsbereichs
eine Seitenposition des Ziels berechnet (dies entspricht den Schritten S11
bis S16). An einem Zeitpunkt, wenn die Extraktion aller Spitzenpunkte in
einem Erfassungsbereich beendet ist, werden die Zielabstände und
Zielseitenpositionen, die den extrahierten Spitzenpunkten entsprechen, als
Daten [T0], [T1], [T2], . . . in den Speicherbereichen des Zielspeichers 33B
gespeichert (dies entspricht den Schritten S17 und S18). Die obigen
Abläufe werden sequentiell wiederholt, um alle Erfassungsbereiche zu
scannen bzw. abzutasten (dies entspricht Schritt S19).
Es werden dann die Zielabstände und Zielseitenpositionen, die im
Strahlzielspeicher 33A gespeichert sind, und die Zielabstände und die
Zielseitenpositionen, die im Zielspeicher 33B gespeichert sind, zu einer
Fahrzeugsteuer/regelvorrichtung, beispielsweise eine Fahr-Steuer/Regel-
Vorrichtung oder eine automatische Bremsvorrichtung, ausgegeben, und
hiernach werden die addierenden Speicher 32B, der Strahlzielspeicher 33A
und der Zielspeicher 33B gelöscht (dies entspricht den Schritten S25 und
S26; Schritte S20 bis S24 sind folglich nicht erforderlich).
Selbst gemäß der zweiten Ausführungsform kann eine Funktion und
Wirkung ähnlich zu derjenigen der ersten Ausführungsform vorgesehen
werden.
Es wird nun mit Bezugnahme auf die Fig. 13 bis 16 eine dritte
Ausführungsform einer Objekterfassungsvorrichtung beschrieben.
Wie durch Vergleich der in Fig. 1 und 2 gezeigten ersten Ausführungsform
mit der in den Fig. 13 und 14 gezeigten dritten Ausführungsform gesehen
werden kann, umfaßt die Objekterfassungsvorrichtung gemäß der dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung einen Sende- und
Empfangsstrahl-Scanningabschnitt 4', der anstelle des Empfangsstrahl-
Scanningabschnitts 4 der Objekterfassungsvorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform vorgesehen ist. Der "Scanningabschnitt" 4' kann auch als
Abtast- bzw. Absuchabschnitt 4' (oder - jedenfalls bei der dem hier
beschriebenen Ausführungsbeispiel - auch als Überstreich- bzw. Hin- und
Her-Schwenkabschnitt 4') bezeichnet werden.
Der Sende- und Empfangsstrahl-Scanningabschnitt 4' enthält einen
Strahlsende- und -empfangsspiegel 20', einen Motor 22' zum Hin- und
Herdrehen des Strahlsende- und -empfangsspiegels 20' um eine Querachse
21' und eine Motoransteuerschaltung 23' zum Steuern des Antriebs des
Motors 22'. Ein vom Strahlsendespiegel 13 reflektierter Laserstrahl wird
erneut vom Strahlsende- und -empfangsspiegel 20' reflektiert, und das Ziel
T wird seitlich und vertikal durch den punktartigen Laserstrahl, der in seiner
vertikalen und seitlichen Weite begrenzt ist, abgetastet.
Wie in den Fig. 15 und 16 gezeigt ist, beträgt die Periode des seitlichen
Scannen (Abtastens) mit dem Laserstrahl durch die hin- und hergehende
Drehbewegung des Strahlsendespiegels (Bezugszeichen 13) 200 msec, und
die Periode des vertikalen Scannens (Abtastens) mit dem Laserstrahl durch
die hin- und hergehende Drehbewegung des Strahlsende- und -empfangs
spiegels 20' beträgt 2,5 msec. Durch vertikales Hin- und Herschwenken
bzw. Scannen des Strahlempfangsbereichs mittels der hin- und hergehenden
Drehbewegung des Strahlsende- und -empfangsspiegels 20' beträgt die
vertikale Scanningperiode des Strahlempfangsbereichs ebenfalls 2,5 msec.
Dies ist der gleiche Wert wie der Wert für die Periode des vertikalen
Scannens mit dem Laserstrahl.
Wie bei der ersten Ausführungsform umfaßt der Gesamtbereich zum
Erfassen des Ziels eine Ansammlung/Gruppierung von insgesamt 400
kleinen Bereichen, die durch vertikales Unterteilen des Gesamtbereichs in
fünf Abschnitte und seitliches Unterteilen des Gesamtbereichs in 80
Abschnitte gebildet ist. Die 400 kleinen Bereiche werden auf Zickzack-
Weise in 200 msec abgetastet. Selbst gemäß der dritten Ausführungsform
kann eine Funktion und eine Wirkung ähnlich zu derjenigen der ersten Aus
führungsform erreicht werden.
Die Objekterfassungsvorrichtung gemäß jeder der Ausführungsformen
verwendet einen Laser, es können aber andere elektromagnetische Wellen,
wie Millimeterwellen, anstelle von Laserstrahlung verwendet werden. Ferner
ist die Anzahl von kleinen Bereichen, die den Gesamtbereich zum Erfassen
des Ziels bilden, nicht auf 400 wie bei den offenbarten Ausführungsformen
beschränkt. Ferner bestehen keine Beschränkungen hinsichtlich des
erfaßbaren Ziels T. Neben einem vorausfahrenden Fahrzeug kann jedes
Objekt auf einer Straße erfaßt werden. Es wird ferner ausdrücklich darauf
hingewiesen, daß in Bezug auf die erfindungsgemäße
Objekterfassungsvorrichtung und das erfindungsgemäße
Objekterfassungsverfahren auf die Offenbarung der deutschen
Patentanmeldung P 199 32 975 ergänzend zurückgegriffen werden kann.
Wenn auch Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben
wurden, versteht es sich, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die oben
beschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist, und daß vielfältige
Modifikationen in der Konstruktion bzw. Auslegung vorgesehen werden
können, ohne vom Geist und vom Bereich der Erfindung, wie in den
Ansprüchen definiert, abzuweichen.
Wenn ein vor einem anderen Fahrzeug fahrendes Fahrzeug und ein Reflektor
an einer Straße seitlich nebeneinander auftreten, werden Signale, die
Empfangspegel von von den Objekten reflektierten Wellen angeben, für
jeden Strahl zusammenaddiert, um die Erfassung des Ziels durchzuführen.
Da die vom Reflektor reflektierte Welle eine hohe Intensität aufweist, kann
es passieren, daß das vorausfahrende Fahrzeug und der Reflektor in einer
integral verschmolzenen Form erfaßt werden. In einem durch die von dem
Reflektor reflektierte Welle beeinflußten Bereich wird deshalb nur der
Reflektor erfaßt ohne Addition der Empfangspegel der reflektierten Wellen
angebenden Signale für jeden Strahl. In einem Bereich, der durch die von
dem Reflektor reflektierte Welle nicht beeinflußt wird, wird das
vorausfahrende Fahrzeug erfaßt durch Zusammenaddieren der Signale der
reflektierten Wellen. Es können somit der Reflektor und das vorausfahrende
Fahrzeug erfaßt und voneinander unterschieden werden.
Claims (13)
1. Objekterfassungsvorrichtung zum Erfassen eines Objektes (T1; T2; T3;
R1; R2) in einem Objekterfassungsbereich durch Aussenden einer
elektromagnetischen Welle und Empfangen einer aus der Reflexion
der elektromagnetischen Welle durch das Objekt (T1; T2; T3; R1; R2)
resultierenden reflektierten Welle, umfassend ein Sende- und
Empfangsmittel (1, 2, 3, 4) zum Aussenden der elektromagnetischen
Welle und Empfangen der reflektierten Welle für jeden einer Mehrzahl
von kleinen Bereichen, in die der Objekterfassungsbereich unterteilt
wurde, ein erstes Speichermittel (33A) zum Speichern von Signalen,
die Empfangspegel von aus den kleinen Bereichen reflektierten Wellen
anzeigen, in Übereinstimmung mit der Zeitverzögerung von der
Aussendung bis zum Empfang der Wellen, ein zweites Speichermittel
(33B) zum Speichern von Signalen, die Empfangspegel von in einer
Mehrzahl von Erfassungsbereichen (K1, . . ., K15) reflektierten Wellen
anzeigen, in der Form von in Übereinstimmung mit der
Zeitverzögerung von dem Aussenden bis zum Empfang der Wellen
zusammenaddierten Empfangssignalen, wobei die Erfassungsbereiche
(K1, . . . K15) definiert sind durch Gruppieren benachbarter der
Mehrzahl von kleinen Bereichen derart, daß sie eine vorbestimmte
Seitenbreite aufweisen, und ein Objekterfassungsmittel (25) zum
Erfassen eines Abstands zum Objekt (T1; T2; T3; R1; R2) auf Grundlage
des Ergebnisses eines Vergleiches einer Ausgabe von dem ersten
Speichermittel (33A) mit einer Ausgabe von dem zweiten
Speichermittel (33B).
2. Objekterfassungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite Speichermittel (33B) eine
Seitenposition des Objekts (T1; T2; T3; R1; R2) auf Grundlage einer
Seitenposition des Erfassungsbereiches (K1; . . . K15) erfaßt, in dem
das Objekt erfaßt wurde.
3. Objekterfassungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mehrzahl von Erfassungsbereichen (K1, . . ., K15)
derart definiert sind/werden, daß sie sich gegenseitig um die
Hälfte ihrer seitlichen Breite überlappen.
4. Objekterfassungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Speichermittel (33B)
wenigstens einen der einen Schwellenwert überschreitenden Werte
extrahiert und ausgibt, die aus der Addition einer Mehrzahl von
Signalen, die Empfangspegel anzeigen, in Übereinstimmung mit der
Zeitverzögerung von dem Aussenden bis zum Empfang der
elektromagnetischen Welle resultieren.
5. Objekterfassungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sende- und Empfangsmittel (1, 2,
3, 4) die elektromagnetische Welle sequentiell in Seitenrichtung
aussendet, und daß das erste Speichermittel (33A) die seitliche
Position des Objekts (T1; T2; T3; R1; R2) auf Grundlage des Timings
des Aussendens der elektromagnetischen Welle zu jedem der kleinen
Bereiche erfaßt.
6. Objekterfassungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Objekterfassungsvorrichtung an
einem Fahrzeug (V) angebracht ist, um das vor dem Fahrzeug in der
Bewegungsrichtung des Fahrzeugs auftretende Objekt (T1; T2; T3; R1;
R2) zu erfassen, wobei die seitliche Breite des Erfassungsbereiches
auf Grundlage der seitlichen Breite des Fahrzeugs V gesetzt ist/wird.
7. Objekterfassungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die seitliche Breite des Erfassungsbereichs (K1; . . .; K15)
derart gesetzt ist/wird, daß sie im wesentlichen gleich der
seitlichen Breite des Fahrzeugs (V) ist.
8. Objekterfassungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Objekterfassungsvorrichtung an
einem Fahrzeug (V) angebracht ist, um das vor dem Fahrzeug in der
Bewegungsrichtung des Fahrzeugs auftretende Objekt (T1; T2; T3; R1;
R2) auftretende Fahrzeug zu erfassen, wobei die seitliche Breite des
Erfassungsbereiches (K1; . . .; K15) auf Grundlage der Breite einer
Straßenfahrspur gesetzt ist/wird.
9. Objekterfassungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die seitliche Breite des Erfassungsbereiches
(K1; . . .; K15) derart gesetzt ist/wird, daß sie im wesentlichen gleich der
Fahrspurbreite ist.
10. Objekterfassungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Objekterfassungsmittel (25) den
Abstand zu und die Seitenposition des Objekts (T1; T2; T3; R1; R2) auf
Grundlage von Daten erfaßt, die verbleiben nach Löschen der Daten
für die Objektabstände und die Objektseitenpositionen auf Grundlage
der im ersten Speichermittel (33A) gespeicherten Daten aus den
Daten für die Objektabstände und die Objektseitenpositionen auf
Grundlage der im zweiten Speichermittel (33B) gespeicherten Daten,
sowie auf Grundlage der im ersten Speichermittel (33A)
gespeicherten Daten.
11. Objekterfassungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
gekennzeichnet durch ein drittes Speichermittel (33A) zum Speichern
von Daten für Objektabstände und Objektseitenpositionen auf
Grundlage der im ersten Speichermittel (33A) gespeicherten Daten
und durch ein viertes Speichermittel (33B) zum Speichern von Daten
für Objektabstände und Objektseitenpositionen auf Grundlage der im
zweiten Speichermittel (33B) gespeicherten Daten, wobei das
Objekterfassungsmittel (25) den Abstand zu und die Seitenposition
des jeweiligen Objekts (T1; T2; T3; R1; R2) auf Grundlage von Daten
erfaßt, die verbleiben nach Löschen der Daten für die Objektabstände
und die Objektseitenpositionen, die im dritten Speichermittel (33A)
gespeichert sind, aus den Daten für die Objektabstände und die
Objektseitenpositionen, die im vierten Speichermittel (33B)
gespeichert sind, sowie auf Grundlage der im dritten Speichermittel
(33A) gespeicherten Daten.
12. Objekterfassungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
gekennzeichnet durch ein drittes Speichermittel (33A) zum Speichern
von Daten für Objektabstände und Objektseitenpositionen auf
Grundlage der im ersten Speichermittel (33A) gespeicherten Daten
und durch ein viertes Speichermittel (33B) zum Speichern von Daten
für Objektabstände zu und Objektseitenpositionen auf Grundlage der
im zweiten Speichermittel (33B) gespeicherten Daten, wobei das
zweite Speichermittel (33B) Daten speichert, die verbleiben nach
Löschen von Daten, die den im dritten Speichermittel (33A)
gespeicherten Daten entsprechen, aus den im ersten Speichermittel
(33A) gespeicherten Daten, und wobei das Objekterfassungsmittel
(25) den Abstand zu und die seitliche Positionen des jeweiligen
Objekts (T1; T2; T3; R1; R2) erfaßt auf Grundlage der Daten für die
Objektabstände und die Objektseitenpositionen, die im vierten
Speichermittel (33B) gespeichert sind, sowie auf Grundlage der im
dritten Speichermittel (33A) gespeicherten Daten.
13. Objekterfassungsverfahren zum Erfassen eines Objektes (T1; T2; T3;
R1; R2) in einem Objekterfassungsbereich durch Aussenden einer
elektromagnetischen Welle und Empfangen einer aus der Reflexion
der elektromagnetischen Welle durch das Objekt (T1; T2; T3; R1; R2)
resultierenden reflektierten Welle, umfassend:
- - Aussenden der elektromagnetischen Welle und Empfangen der reflektierten Welle für jeden einer Mehrzahl von kleinen Bereichen, in die der Objekterfassungsbereich unterteilt wird/ist,
- - Bereitstellen von ersten Daten, die Empfangspegel von aus den kleinen Bereichen reflektierten Wellen repräsentieren in Übereinstimmung mit der Zeitverzögerung von der Aussendung bis zum Empfang der Wellen,
- - Bereitstellen von zweiten Daten, die Empfangspegel von in einer Mehrzahl von Erfassungsbereichen (K1, . . ., K15) reflektierten Wellen repräsentieren in der Form von in Übereinstimmung mit der Zeitverzögerung von dem Aussenden bis zum Empfang der Wellen zusammenaddierten Empfangssignalen, wobei die Erfassungsbereiche (K1, . . . K15) definiert sind durch Gruppieren benachbarter der Mehrzahl von kleinen Bereichen derart, daß sie eine vorbestimmte Seitenbreite aufweisen, und
- - Erfassen eines Abstands zum Objekt (T1; T2; T3; R1; R2) auf Grundlage eines Ergebnisses des Vergleiches der ersten mit den zweiten Daten.
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