DE19938435A1 - Hochdruckreiniger - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für Behälter oder dgl. mit einem Spritzkopf und einem Lagerteil, wobei der Spritzkopf mittels einer Lagerung drehbar an dem Lagerteil gehalten ist, wobei zwischen dem Lagerteil und dem Spritzkopf ein Abstandsraum angeordnet ist, der in räumlicher Verbindung mit der Umgebung steht, und wobei der Spritzkopf wenigstens eine Sprühdüse aufweist, der Spülflüssigkeit mittels einer Spülmittelzuführ-Leitung zuführbar ist. Zur Verbesserung der Betriebssicherheit dieser Reinigungsvorrichtung ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Abstandsraum in räumlicher Verbindung mit der Spülmittelzuführ-Leitung steht.
Description
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für Behälter oder dgl. mit
einem Spritzkopf und einem Lagerteil, wobei der Spritzkopf mittels einer
Lagerung drehbar an dem Lagerteil gehalten ist, wobei zwischen dem Lagerteil
und dem Spritzkopf ein Abstandsraum angeordnet ist, der in räumlicher
Verbindung mit der Umgebung steht, und wobei der Spritzkopf wenigstens eine
Sprühdüse aufweist, der Spülflüssigkeit mittels einer Spülmittelzuführ-Leitung
zuführbar ist.
Eine derartige Reinigungsvorrichtung ist aus der DE 36 17 783 C2 bekannt. In
diesem Dokument ist eine Reinigungsvorrichtung beschrieben, die mit einer
unter Druck stehenden Spülflüssigkeit, beispielsweise Wasser, betrieben wird.
An einem Lagerteil der Reinigungsvorrichtung ist ein Spritzkopf drehbar
gelagert. Das Lagerteil selbst kann ebenfalls um eine Drehachse rotiert werden.
Die Drehachsen des Lagerteils und des Spritzkopfes stehen zueinander im
Winkel von 135°. Damit eine freie Rotation des Spritzkopfes möglich ist, ist
zwischen dem Lagerteil und dem Spritzkopf ein scheibenförmiger Abstandsraum
gebildet, der um die Rotationsachse des Spritzkopfes herum angeordnet ist.
Der Abstandsraum erstreckt sich auch in einen zylindrischen Ringspalt hinein,
der an der radial aussenliegenden Kontur des Tragteils entsteht.
Während des Betriebes der Reinigungsvorrichtung wird von dem Spritzkopf
Spülflüssigkeit in den zu reinigenden Behälter unter hohem Druck abgegeben.
Damit können an den Behälterwandungen anhaftende Stoffe abgestrahlt
werden. Beispielsweise wird die Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von
Beton-Mischbehältern eingesetzt. Nun kann es vorkommen, dass sich das
abgestrahlte Medium mit zunehmender Einsatzdauer der Reinigungsvorrichtung
in dem zwischen Lagerteil und Spritzkopf gebildeten Abstandsraum ansammelt.
Hierdurch kann es dann zu einem verstärkten Verschleiss kommen. Wenn das
Medium im Abstandsraum abbindet, was beispielsweise bei Beton der Fall ist,
dann verklebt der Spritzkopf und kann nicht mehr rotiert werden. Dies bedeutet
dann den Ausfall der Reinigungsvorrichtung.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Reinigungsvorrichtung der eingangs
erwähnten Art zu schaffen, die sich durch eine hohe Betriebssicherheit
auszeichnet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Abstandsraum in räumlicher
Verbindung mit der Spülmittelzuführ-Leitung steht.
Erfindungsgemäss kann dem Abstandsraum Spülflüssigkeit zugeführt und somit
das sich ansammelnde Medium ausgespült werden. Dies ermöglicht, dass die
Rotationseigenschaft des Spritzkopfes auch bei abbindenden Medien erhalten
bleibt. Das Spülmittel kann beispielsweise dem Abstandsraum kontinuierlich
während des Reinigungsvorganges oder auch intervallartig oder getaktet
zugeleitet werden.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltungsvariante der Erfindung ist es
vorgesehen, dass der Abstandsraum sich scheiben- oder ringförmig um die
Rotationsachse des Spritzkopfes herum erstreckt und an seinem, der Rotations
achse abgewandten Rand in einen, sich parallel zur Rotationsachse er
streckenden, ringförmig umlaufenden Ablaufkanal ausläuft, und dass sich der
Ablaufkanal in Schwerkraftrichtung verlaufend zur Umgebung hin öffnet.
Dadurch, dass die Öffnung des Ablaufkanals in Schwerkraftrichtung aus
gerichtet ist, wird verhindert, dass grössere Mengen des abzutragenden
Mediums sich im Abstandsraum sammeln können.
Eine mögliche Erfindungsvariante zeichnet sich dadurch aus, dass die Lagerung,
mittels der der Spritzkopf an dem Lagerteil gehalten ist, einen Lagerzapfen
aufweist, der sich in Richtung zu dem Spritzkopf hin erstreckt und diesen
drehfest hält, und dass zwischen dem Lagerzapfen und dem Lagerteil ein oder
mehrere Zuführkanäle gebildet sind, die in räumlicher Verbindung mit der
Spülmittelzuführ-Leitung und dem Abstandsraum stehen.
Dabei kann es insbesondere vorgesehen sein, dass der Zuführkanal als ein den
Lagerzapfen umlaufenden Ringspalt ausgebildet ist, dem das Spülmittel unter
Druck zuleitbar ist. Während des Betriebes baut sich ein Druck im Ringspalt auf,
der den rotierenden Lagerzapfen lagert. Um eine Verbesserung der Lagerung zu
erreichen, ist eine Ausführung einer Reinigungsvorrichtung dadurch gekenn
zeichnet, dass der Lagerzapfen an seiner dem Ringspalt zugewandten Aussen
kontur und/oder das Lagerteil an seiner dem Ringspalt zugewandten Innenkontur
zur Bildung eines hydrodynamischen Gleitlagers profiliert ausgebildet ist.
Eine mögliche Erfindungsvariante kann dadurch gekennzeichnet sein, dass das
Lagerteil ein Haltestück aufweist, das mittels der Lagerung ein Kegelrad in den
Lagerteil drehbar hält, dass das Haltestück eine Abschlussfläche aufweist, die
parallel und beabstandet zu einer Abschlussfläche des Spritzkopfes angeordnet
ist, und dass die Anschlussfläche des Spritzkopfes die zwischen dem Haltestück
und dem Lagerteil gebildete Verbindungsstelle überdeckt. Damit lässt sich die
Verbindungsstelle vor der Einwirkung des abzutragenden Mediums schützen.
Speziell kann es hierbei insbesondere vorgesehen sein, dass das Haltestück an
seinem Aussenumfang ein Aussengewinde aufweist, mit dem es in ein Innen
gewinde des Lagerteils eingeschraubt ist, dass die Anschlussfläche des
Spritzkopfes die Gewindeverbindung überdeckt, und dass das Lagerteil im
Anschluss an die Gewindeverbindung eine ringförmig umlaufende Fläche
aufweist, die im Abstand zu der Anschlussfläche des Spritzkopfes steht und die
zusammen, mit dieser Anschlussfläche einen Teil des Abstandsraumes bildet.
Wenn vorgesehen ist, dass das Spülmittel dem Abstandsraum durch die
Lagerung hindurch zugeleitet ist, dann lässt sich mit dem Spülmittel die
Schmierung des Lagers verwirklichen.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt in Seitendarstellung und im Schnitt eine Reinigungs
vorrichtung, mit der Behälter, insbesondere Betonmisch-Behälter gereinigt
werden können. Die Reinigungsvorrichtung besitzt ein Lagerteil 50, in das zwei
Ausnehmungen eingearbeitet sind, die ein gemeinsames Leitungsstück 51
bilden. Die Ausnehmungen sind jeweils rotationssymmetrisch ausgebildet,
wobei die Mittellängsachsen der Ausnehmungen zueinander im Winkel, vorzugs
weise im Winkel von 135° angeordnet sind.
In dem Lagerteil 50 kann ein Kegelrad 35 befestigt werden. Das Kegelrad 35 ist
in die obere Ausnehmung des Lagerteils 50 eingesetzt. An das Kegelrad 35 ist
ein rohrförmiger Lageransatz 36 angeformt. In den Lageransatz 36 ist ein
Antriebsrohr 41 eingesteckt. Das Antriebsrohr 41 stösst mit seine Stirnseite an
einem als umlaufender Bund ausgebildeten Anschlag 43 an. Das Antriebsrohr
41 kann an seinem, dem Kegelrad 35 abgewandten Ende mit einer Antriebs
vorrichtung, beispielsweise einem Elektromotor gekoppelt werden.
Auf den Aussendurchmesser des Lageransatzes 36 lässt sich eine Lagerscheibe
33 aufschieben. Die Lagerscheibe 33 liegt an einer rückseitigen Lagerfläche des
Kegelrades 35 an. Zur Fixierung des Kegelrades 35 in dem Lagerteil 50 ist eine
Nuss 30 vorgesehen, die einen Schraubansatz mit einem Aussengewinde 31
aufweist. Mit ihrem Aussengewinde 31 kann die Nuss in ein Innengewinde der
obenliegenden Ausnehmung des Lagerteiles 50 eingeschraubt werden. Die
Einschraubbewegung ist mittels eines Kopfes 32 der Nuss 30 begrenzt. Der
Kopf 32 schlägt um das Innengewinde des Lagerteiles 50 herum an einer
Anschlagfläche an. Zur Abdichtung der Nuss 30 gegenüber dem Lagerteil 50 ist
eine Dichtung 34, beispielsweise ein O-Ring, vorgesehen. Zusätzlich zu der
Nuss 30 kann noch ein Abdeckrohr 39 auf das Antriebsrohr 41 aufgeschoben
werden. Das Abdeckrohr 39 weist eine Glocke 40 auf, in die ein Innengewinde
eingebracht ist. Mit ihrem Innengewinde kann die Glocke 40 auf ein Aussen
gewinde 38 eines Ansatzes 37 der Nuss 30 aufgeschraubt werden. Die Einheit
bestehend aus Antriebsrohr 41 und Kegelrad 35 kann in dem Lagerteil 50 um
die senkrecht verlaufende Mittellängsachse des Antriebsrohres 41 rotiert
werden. Hierzu ist das Antriebsrohr 41 drehfest mit dem Lageransatz 36 des
Kegelrades 35 verbunden, beispielweise eingeschrumpft. Die Drehlagerung des
Kegelrades 35 und des Antriebsrohres 41 wird von der Lagerscheibe 33 und
dem Lageransatz 36 gebildet. Diese Bauteile gleiten längs von Gleitflächen der
Nuss 30.
In der untenliegenden Ausnehmung des Lagerteiles 50 kann ein Spritzkopf 10
montiert werden. Der Spritzkopf 10 ist symmetrisch zu seiner Rotationsachse
aufgebaut. Er weist eine coaxial zur Rotationsachse verlaufende Bohrung 21
auf, in die ein Lagerzapfen 12 eines Kegelrades 11 eingesetzt werden kann. Der
Lagerzapfen 12 weist an seinem, dem Kegelrad abgewandten Ende eine
Schraubaufnahme 15 auf, die fluchtend zu einer Schraubaufnahme des Spritz
kopfes 10 angeordnet werden kann. Mittels einer Befestigungsschraube 17, die
durch die Schraubaufnahmen 15 hindurchgeführt ist, kann der Lagerzapfen 12
drehfest und axial unverschiebbar mit dem Spritzkopf 10 verbunden werden.
Zur Abdichtung des Lagerzapfens 12 gegenüber dem Spritzkopf 10 sind
Dichtungen 16 im Bereich der Bohrung 21 vorgesehen. Im Bereich zwischen
den Dichtungen 16 besitzt der Spritzkopf 10 Düsenaufnahmen 22, in die
Spritzdüsen eingeschraubt werden können. Die Spritzdüsen sind aus Gründen
der Übersichtlichkeit in der Zeichnung nicht dargestellt. Das Kegelrad 11 und
der Lagerzapfen 12 sind von einem Kanal 12.1 durchdrungen. Der Kanal 12.1
erstreckt sich coaxial zur Rotationsachse des Spritzkopfes 10. Am Ende des
Kanales 12.1 sind Stichleitungen 14 vorgesehen. Diese Stichleitungen 14
stehen mit den Düsenaufnahmen 22 und damit mit den Spritzdüsen in
räumlicher Verbindung.
Bevor der Spritzkopf 10 auf dem Lagerzapfen 12 montiert wird, kann ein
Haltestück 24 mit einer zentrischen Bohrung auf den Lagerzapfen 12
aufgeschoben werden. Das Haltestück 24 stützt sich über Kugeln oder Walzen
einer Lagerung 13 gegenüber dem Kegelrad 11 ab. Stirnseitig schlägt das
Haltestück 24 an einer Stossfläche des Lagerteils 50 an. Hier ist auch eine
Abdichtung des Haltestückes 24 mittels einer Dichtung 18 bewirkt. Das
Haltestück 24 besitzt ein Aussengewinde 19, mittels dem es zusammen mit der
Lagerung 13, dem Kegelrad 11 und dem Lagerzapfen 12 in ein Innengewinde
der untenliegenden Ausnehmung des Lagerteils 50 eingeschraubt werden kann.
Um die Einschraubbewegung durchführen zu können, sind in dem Haltestück 24
Werkzeugaufnahmen 25 vorgesehen. Auf den, im Lagerteil 50 befestigten
Lagerzapfen 12 kann der Spritzkopf 10 aufgesetzt und montiert werden, wie
dies vorstehend beschrieben wurde.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist zwischen einer Anschlussfläche des
Spritzkopfes 10 und einer Anschlussfläche des Haltestückes 24, sowie des
Lagerteiles 50 ein Abstandsraum 20.2 geschaffen. Der Abstandsraum 20.2 wird
aus einem scheibenförmigen Freiraum gebildet, der symmetrisch um die
Rotationsachse des Spritzkopfes 10 umläuft. Weiterhin weist der Abstandsraum
20.2 einen ringförmig, sich in Rotation-Achsrichtung erstreckenden, ring
förmigen Spalt auf, der von einem Absatz 20.3 des Lagerteiles 50 begrenzt
wird. Zwischen dem Absatz 20.3 und dem Spritzkopf 10 ist ein Spülmittelaus
tritt 20.4 geschaffen. Der Spülmittelaustritt 20.4 steht über den Abstandsraum
20.2 und einen Zuführkanal 20.1 in räumlicher Verbindung mit dem Leitungs
stück 51 des Lagerteils 50. Der Zuführkanal 20.1 ist als Ringspalt ausgebildet.
Er verläuft zwischen der Aussenkontur des Lagerzapfens 12 und der Innen
kontur der Bohrung des Haltestückes in die der Lagerzapfen 12 eingesetzt ist.
Der Zuführkanal 20.1 ist über das Lager 13 hindurch mit dem Leitungsstück 51
verbunden.
Während des Betriebes der Reinigungvorrichtung wird Spülflüssigkeit durch die
zentrale Spülmittelzuführ-Leitung 42 des Antriebsrohrs 41 hindurchgeleitet. Das
Spülmittel gelangt in das Leitungsstück 51 und fliesst von dort über den Kanal
12.1 den in den Düsenaufnahmen 22 gehaltenen Spritzdüsen zu. Gleichzeitig
gelangt auch eine Teilmenge des Spülmittels durch die Lagerung 13 hindurch in
den Zuführkanal 20.1. Von dort kann die Spülflüssigkeit in den Abstandsraum
20.2 eindringen und schliesslich über den Spülmittelaustritt 20.4 abfliessen.
Wenn sich nun in dem Abstandsraum 20.2 Verunreinigungen sammeln, so
können diese mit der Spülflüssigkeit ausgewaschen werden.
Zur Rotation des Spritzkopfes 10 wird ein Drehmoment in das Antriebsrohr 41
eingebracht. Dieses überträgt sich auf das Kegelrad 35 und von diesem auf das
Kegelrad 11 das mit dem Kegelrad 35 kämmt. Von dem Kegelrad 11 wird das
Drehmoment über den Lagerzapfen 12 auf den drehfest mit dem Lagerzapfen
12 verbundenen Spritzkopf 10 übertragen. Die Drehlagerung des Spritzkopfes
10 geschieht nun mit der Lagerung 13. Zusätzlich wird der Lagerzapfen 12 auch
in der Art eines Gleitlagers im Zuführkanal 20.1 gestützt. Durch die Rotation
des Lagerzapfens 12 und im Zusammenspiel mit dem herrschenden Druck im
Spülmittel baut sich ein Druckpolster in dem Zuführkanal 20.1 auf, der
letztendlich zur Lagerung des Lagerzapfens 12 dient.
Das Spülmittel, welches dem Abstandsraum 20.2 zugeleitet ist, stützt auch den
Spritzkopf 10 gegenüber dem Lagerteil 50 ab. Zwischen den Anschlussflächen
des Spritzkopfes 10 und des Haltestückes 24 bzw. des Lagerteiles 50 bildet
sich hierzu ein hydrostatisches Gleitlager.
Claims (8)
1. Reinigungsvorrichtung für Behälter oder dgl. mit einem Spritzkopf und
einem Lagerteil, wobei der Spritzkopf mittels einer Lagerung drehbar an
dem Lagerteil gehalten ist, wobei zwischen dem Lagerteil und dem Spritz
kopf ein Abstandsraum angeordnet ist, der in räumlicher Verbindung mit
der Umgebung steht, und wobei der Spritzkopf wenigstens eine Sprüh
düse aufweist, der Spülflüssigkeit mittels einer Spülmittelzuführ-Leitung
zuführbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstandsraum (20.2) in räumlicher Verbindung mit der Spül
mittelzuführ-Leitung (42) steht.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstandsraum (20.2) sich scheiben- oder ringförmig im die Rotationsachse des Spritzkopfes (10) herum erstreckt und an seinem, der Rotationsachse abgewandten Rand in einen, sich parallel zur Rotations achse erstreckenden, ringförmig umlaufenden Ablaufkanal (14) ausläuft, und
dass sich der Ablaufkanal in Schwerkraftrichtung verlaufend zur Umgebung hin öffnet.
dass der Abstandsraum (20.2) sich scheiben- oder ringförmig im die Rotationsachse des Spritzkopfes (10) herum erstreckt und an seinem, der Rotationsachse abgewandten Rand in einen, sich parallel zur Rotations achse erstreckenden, ringförmig umlaufenden Ablaufkanal (14) ausläuft, und
dass sich der Ablaufkanal in Schwerkraftrichtung verlaufend zur Umgebung hin öffnet.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lagerung (13), mittels der der Spritzkopf (10) an dem Lagerteil
(50) gehalten ist, einen Lagerzapfen (12) aufweist, der sich in Richtung
zu dem Spritzkopf (10) hin erstreckt und diesen drehfest hält, und
dass zwischen dem Lagerzapfen (12) und dem Lagerteil (50) ein oder
mehrere Zuführkanäle (20.1) gebildet sind, die in räumlicher Verbindung
mit der Spüllmittelzuführ-Leitung (42) und dem Abstandsraum (20.2)
stehen.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zuführkanal (20.1) als ein den Lagerzapfen (12) umlaufenden
Ringspalt ausgebildet ist, dem das Spülmittel unter Druck zuleitbar ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Lagerzapfen (12) an seiner dem Ringspalt zugewandten Aussen
kontur und/oder das Lagerteil (50) an seiner dem Ringspalt zugewandten
Innenkontur zur Bildung eines hydrodynamischen Gleitlagers profiliert
ausgebildet ist.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lagerteil (50) ein Haltestück (24) aufweist, das mittels der Lagerung (13) ein Kegelrad (11) in den Lagerteil (50) drehbar hält, dass das Haltestück (24) eine Abschlussfläche aufweist, die parallel und beabstandet zu einer Abschlussfläche des Spritzkopfes (13) angeordnet ist, und
dass die Anschlussfläche des Spritzkopfes (13) die zwischen dem Haltestück (24) und dem Lagerteil (50) gebildete Verbindungsstelle überdeckt.
dass das Lagerteil (50) ein Haltestück (24) aufweist, das mittels der Lagerung (13) ein Kegelrad (11) in den Lagerteil (50) drehbar hält, dass das Haltestück (24) eine Abschlussfläche aufweist, die parallel und beabstandet zu einer Abschlussfläche des Spritzkopfes (13) angeordnet ist, und
dass die Anschlussfläche des Spritzkopfes (13) die zwischen dem Haltestück (24) und dem Lagerteil (50) gebildete Verbindungsstelle überdeckt.
7. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Haltestück (24) an seinem Aussenumfang ein Aussengewinde (19) aufweist, mit dem es in ein Innengewinde des Lagerteils (50) eingeschraubt ist,
dass die Anschlussfläche des Spritzkopfes (13) die Gewindeverbindung überdeckt, und
dass das Lagerteil (50) im Anschluss an die Gewindeverbindung eine ringförmig umlaufende Fläche aufweist, die im Abstand zu der Anschlussfläche des Spritzkopfes (13) steht und die zusammen, mit dieser Anschlussfläche einen Teil des Abstandsraumes (20.2) bildet.
dass das Haltestück (24) an seinem Aussenumfang ein Aussengewinde (19) aufweist, mit dem es in ein Innengewinde des Lagerteils (50) eingeschraubt ist,
dass die Anschlussfläche des Spritzkopfes (13) die Gewindeverbindung überdeckt, und
dass das Lagerteil (50) im Anschluss an die Gewindeverbindung eine ringförmig umlaufende Fläche aufweist, die im Abstand zu der Anschlussfläche des Spritzkopfes (13) steht und die zusammen, mit dieser Anschlussfläche einen Teil des Abstandsraumes (20.2) bildet.
8. Ringvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Spülmittel dem Abstandsraum (20.2) durch die Lagerung (13)
hindurch zugeleitet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19938435A DE19938435C2 (de) | 1999-08-13 | 1999-08-13 | Reinigungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19938435A DE19938435C2 (de) | 1999-08-13 | 1999-08-13 | Reinigungsvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19938435A1 true DE19938435A1 (de) | 2001-03-22 |
| DE19938435C2 DE19938435C2 (de) | 2002-02-28 |
Family
ID=7918311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19938435A Expired - Fee Related DE19938435C2 (de) | 1999-08-13 | 1999-08-13 | Reinigungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19938435C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3536409A1 (de) * | 2018-03-01 | 2019-09-11 | Casbico, Pierre | Vorrichtung zum reinigen, sprühen, spülen, auftragen oder trocknen im innenraum von behältern und rohr- und anlagensystemen |
| EP3714991A1 (de) | 2019-03-27 | 2020-09-30 | Pierre Casnico | Sprühvorrichtung zum versprühen von fluiden |
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| EP0430659A2 (de) * | 1989-11-29 | 1991-06-05 | Sybron Chemical Holdings Inc. | Wasserangetriebenes Behälterreinigungsgerät |
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1999
- 1999-08-13 DE DE19938435A patent/DE19938435C2/de not_active Expired - Fee Related
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| EP3714991A1 (de) | 2019-03-27 | 2020-09-30 | Pierre Casnico | Sprühvorrichtung zum versprühen von fluiden |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19938435C2 (de) | 2002-02-28 |
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