DE19943918C2 - Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen und seine Verwendung in Schalldämpfer und Durchflussmessgeräteanordnung - Google Patents

Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen und seine Verwendung in Schalldämpfer und Durchflussmessgeräteanordnung

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DE19943918C2 DE1999143918 DE19943918A DE19943918C2 DE 19943918 C2 DE19943918 C2 DE 19943918C2 DE 1999143918 DE1999143918 DE 1999143918 DE 19943918 A DE19943918 A DE 19943918A DE 19943918 C2 DE19943918 C2 DE 19943918C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strömungsmittelförderkanälen im Strömungsmittel ausbreitenden Schallwellen, vor­ zugsweise des Ultraschalltyps, mit einer Trägerplatte, die Dämpferplatte die Trägerplatte und eine oder mehreren Schichten umfasst, wobei die Schnittebene der Trägerplatte und die Schnittebene der Schichten parallel zueinander ausgerichtet sind, die Schichten ein Material des schallabsorbierenden und reflektierenden Typs aufweisen, die Trägerplatte und die Schichten Durchbrüche aufweisen, die Durchbrüche der Schichten mit ihren Achsen parallel zueinander ausgerichtet sind und die Durchbrüche der Trägerplatte mit ihren Achsen parallel zueinander ausgerichtet sind, sowie die Verwendung der Dämpfer­ platte in Strömungsmittelförderkanälen von Kraftfahrzeugen und Industrieanlagen und einen Schalldämpfer.
Es ist bekannt, dass beim Durchströmen von Rohrleitungen an Einbauten und ins­ besondere Regelventilen Störungen erzeugt werden. Diese Turbulenzen haben ein breit­ bandiges Spektrum, das von tiefen Frequenzen bis weit in den Ultraschallbereich ober­ halb von 20 kHz reicht. Die Druck- und Volumenstromschwankungen breiten sich über das geförderte Strömungsmittel, wie Gase oder Dämpfe oder Flüssigkeiten, innerhalb der Rohrleitungen stromaufwärts und stromab aus. Der hochfrequente Anteil dieser Strömungsgeräusche (z. B. 20 kHz bis 300 kHz) kann insbesondere an Durchflußmess­ geräten, die nach dem Ultraschallprinzip arbeiten, zu erheblichen Störungen oder zum totalen Ausfall der Durchflussmessgeräte führen, so dass weder die in Regelkreisen zur Einstellung von Strömungsmittelflüssen eingesetzten Durchflussmessgeräte in hinrei­ chender Weise Durchflussvolumina messen noch über Regelkreise dieselben gesteuert werden können.
Eine verhältnismäßig wirksame Lärmbekämpfung kann in solchen Fällen dadurch erzielt werden, dass, wie in DE-OS 196 06 411 offenbart, zur Dämpfung von Ultraschall im Frequenzbereich von 2 kHz bis 63 kHz ein zylindrischer Einschub in die Rohrleitung vorgeschlagen wird.
Ein Schalldämpfer für Ultraschallwellen in einem Gasstrom ist gem. DE-OS 196 06 411 bekannt mit mindestens einem in eine Leitung für den Gasstrom einsetzbaren Dämpfungselement, wobei in dem Dämpfungselement zumindest eine, eine Vielzahl von kleinflächigen Reflexionsflächen aufweisende Streueinheit angeordnet ist. Diese Streu­ einheiten sind beispielsweise als PALL-Ringe ausgebildet, wobei die PALL-Ringe im wesentlichen zylinderförmig sind und in dem Zylindermantel vorzugsweise rechteckige Öffnungen aufweisen.
Ebenso können die Streueinheiten zylindrisch ausgebildete Streueinheiten sein, die an der Innenseite des Dämpfungselementes angeordnet sind oder eine Vielzahl von klei­ nen Streueinheiten mit gleichen oder ähnlichen Querschnitten sein, die das Dämpfungs­ element unregelmäßig ausfüllen.
Der herkömmliche Schalldämpfer arbeitet nach dem Prinzip der destruktiven Inter­ ferenz durch Reflektion, wobei der zylindrische Teil von dem geförderten Medium in radialer Richtung durchströmt wird. Infolge der starken Umlenkung der Strömung und der scharfen Kanten besteht jedoch die Gefahr hoher Eigengeräusch-Entwicklung und eines unerwünscht hohen Druckverlustes.
In DE 692 11 717 T2 wird eine Vorrichtung zum Leitungseinbau in ein Ansaug- Einlasssystem beschrieben, um Einlassgeräusche im Ansaug-Einlasssystem einer Brenn­ kraftmaschine oder eines Kolbenverdichters zu dämpfen. Die herkömmliche Vorrichtung umfasst eine Kammer mit einem Venturikanal, der an der Kammer angeordnet ist und zum Zustrom des Arbeitsmittels aus dem Einlass in den Kammerraum dient. Die Kam­ mer weist einen Abweiser auf, wobei der Abweiser an der Einlassöffnung des Venturi- Kanals endet. Der Abweiser weist eine im Querschnitt konkave Fläche auf, die der Aus­ lassöffnung gegenüber steht und von der Stelle an der Auslassöffnung in Längsrichtung längs eines Bogens zum Auslass verläuft. Die Vorrichtung verhindert mit dem Kammer­ raum das Entstehen von starken stehenden Wellen, der auch als Expansionskammer zum Unterbrechen, Absorbieren und/oder Ableiten akustischer Energie vorgesehen ist. Die Venturidüse verbessert lediglich die Wirksamkeit der Expansionskammer durch Erhöhen des "M-Verhältnisses". Das "M-Verhältnis" ist das Verhältnis zwischen dem Durchmes­ ser der Kammer und dem Durchmesser des Einlassrohres, gemessen an der engsten Stel­ le der Venturi-Düse. Die herkömmliche Vorrichtung kann weder Schallwellen, insbe­ sondere Ultraschallwellen, dämpfen und dämmen, noch Verstopfungen vermeiden, noch, z. B. akustische, Energie unterbrechen, absorbieren und ableiten.
In der DE 39 01 335 C1 wird ein Schalldämpfer offenbart, welcher unter anderen zwei mit Abstand zum Bodenabschnitt zueinander axial versetzte Lochscheiben mit einer Vielzahl von kleinquerschnittigen Durchbrechungen und wenigen großquerschnittigen Durchbrechungen aufweist. Zudem hat der Schalldämpfer im wesentlichen aus drei Tei­ len, von welchen zudem zwei Teile gleichartig sind, zu bestehen. Die erste Lochscheibe mit dem kleinquerschnittigen und wenigen großquerschnittigen Durchbrechungen zer­ legt das anströmende Medium in eine Vielzahl von Teilströmen, wobei diese breitflächig auf die versetzt angeordnete zweite, untere Lochscheibe trifft. In dem Zwischenraum zwischen beiden Lochscheiben werden die Teilströme beruhigt und gelangen in viele weitere kleine Teilstrahlen aufgeteilt durch die untere Lochscheibe breitflächig zur At­ mosphäre. In einer weiteren herkömmlichen Ausgestaltung kann ein Dämpfungskörper zwischen beiden Lochscheiben angeordnet sein, welcher aus Metallgestrick, Schaum­ stoff oder dergleichen bestehen kann, um eine verstärkte Dämpferwirkung zu ermögli­ chen.
Der herkömmliche Schalldämpfer kann aber Verstopfungen der kleinquerschnitti­ gen Durchbrechungen nicht vermeiden, so dass der Ausströmwiderstand sich wesentlich erhöht. Daher werden zwar Dämpfungskörpern eingesetzt, um bei Zusetzen der klein­ querschnittigen Durchbrechungen die Luft über die großquerschnittigen Durchbrechun­ gen umzuleiten, so dass weiterhin die Gefahr der Verstopfung der Lochscheiben eines herkömmlichen Schalldämpfers bestehen bleibt. Das Versehen der Dämpfungskörper mit Mikrokanälen zwischen den verstopften Lochscheiben vermeidet nicht die Verstop­ fung, sondern fördert diese.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung soll es sein, eine Dämpferplatte in Rohrlei­ tungen bereitzustellen, die sich in einem Gasstrom ausbreitenden Schallwellen, insbeson­ dere Ultraschallwellen, nicht nur dämpfen, sondern auch die Übertragung von Schwin­ gungsenergie verhindern soll, zwecks Vermeidung von Erschütterungen und Stö­ rungen von an Rohrleitungen gekoppelten Schalldämpfern und Überwachungsgeräten, wie Durchflussmess­ geräten. Hinzutretend sollen Verstopfungen vermieden und Duckverluste gering gehal­ ten werden.
Die Aufgabe wird gelöst durch den Hauptanspruch und die Nebenansprüche. Die Unteransprüche betreffen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterentwicklungen der Erfindung.
Die Erfindung betrifft eine Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strömungsmittelförderkanälen im Strömungsmittel ausbreitenden Schallwellen, vor­ zugsweise des Ultraschalltyps, mit einer Trägerplatte, die Dämpferplatte die Trägerplatte und eine oder mehreren Schichten umfasst, wobei die Schnittebene der Trägerplatte und die Schnittebene der Schichten parallel zueinander ausgerichtet sind,
die Schichten ein Material des schallabsorbierenden und reflektierenden Typs auf­ weisen,
die Trägerplatte und die Schichten Durchbrüche aufweisen,
die Durchbrüche der Schichten mit ihren Achsen parallel zueinander ausgerichtet sind,
die Durchbrüche der Trägerplatte mit ihren Achsen parallel zueinander ausgerich­ tet sind, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die Trägerplatte in dem dem anströ­ menden Strömungsmittel zugewandten und/oder abgewandten Bereich der Trägerplat­ te mindestens eine Schicht aufweist, wobei die Schichten an den dem anströmenden Strömungsmittel zugewandten und/oder abgewandten Seiten der Trägerplatte ganzflä­ chig anliegend angeordnet sind, die Schichten aus schaumartigem Material ausgebildet sind, wobei das schaumartige Material porig und offenzellig ausgebildet ist, sowie die Innenwände der Durchbrüche im Übergangsbereich bündig angeordnet sind.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Verwendung der er­ findungsgemäßen Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strömungs­ mittelförderkanälen, vorzugsweise im Bereich von Regelventilen und Durchflußmeßge­ räten, wie Ultraschallzählern, von z. B. Verbrennungsaggregaten, von Kraftfahrzeugen, von Verdichtern und von Industrieanlagen in Strömungsmitteln ausbreitenden Schallwel­ len, vorzugsweise quer zur Hauptströmungsrichtung des Strömungsmittels in Strö­ mungsmittelförderkanälen.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft eine Durchflussmessgeräteanord­ nung mit Strömungsmittelförderkanälen und einem Durchflussmessgerät zur Messung von Durchflussmengen von Strömungsmitteln in den Strömungsmittelförderkanälen, welches vorzugsweise nach dem Ultraschallprinzip arbeitet, wobei zwischen der Schall­ quelle, vorzugsweise der Ultraschallquelle, und dem Durchflussmessgerät die erfin­ dungsgemäße Dämpferplatte, vorzugsweise quer zur Hauptströmungsrichtung des Strömungsmittels in Strömungsmittelförderkanälen, angeordnet ist.
Gegenstand der Erfindung ist daher eine Dämpferplatte zur Dämpfung und Däm­ mung der sich in, vorzugsweise gas- oder flüssigkeitsgefüllten, Rohrleitungen ausbrei­ tenden Schallwellen im Ultraschallbereich.
Die erfindungsgemäße Dämpferplatte umfasst eine oder mehrere absorbierende und reflektierende Schichten, die auf der Trägerplatte angeordnet sind. Die absorbieren­ den und reflektierenden Schichten werden vorzugsweise aus verschiedenen Materialien aufgebaut, z. B. aus Metallschäumen, Kunststoffen oder Kunststoffschäumen. Sowohl die Schichten als auch die Trägerplatte sind mit einer Vielzahl von Durchbrüchen verse­ hen, wobei die Durchbrüche fluchtend und vorzugsweise venturiähnlich ausgebildet sein können.
Unter Strömungsmittel werden im Sinne der Erfindung auch Gase, Flüssigkeiten und/oder Dämpfe verstanden.
Unter Dämpfung wird im Sinne der Erfindung auch die zeitliche oder räumliche Abnahme der Amplitude der Schwingung oder Welle, hier Ultraschallwelle, verstanden. Die Dämpfung wird dabei durch die Umwandlung von Schwingungsenergie in eine an­ dere Energieform, hier Wärme, durch die erfindungsgemäße Dämpferplatte bzw. den erfindungsgemäßen Schalldämpfer verursacht.
Unter Dämmung wird im Sinne der Erfindung nicht der Entzug der Schwingungs­ energie aus dem Schwingungssystem durch Umwandlung in andere Energieformen, son­ dern lediglich die Verhinderung der Übertragung von Schwingungsenergie verstanden.
Die Trägerplatte weist in ihrem dem anströmenden Strömungsmittel zugewandten Bereich und/oder in ihrem dem anströmenden Strömungsmittel abgewandten Bereich oder auch in beiden Bereichen eine oder mehrere Schichten auf. Die Schichten und die Trägerplatte sind regelmäßig flach zylinderförmig oder scheibenförmig ausgebildet. Die Schichten können von der dem anströmenden Strömungsmittel zugewandten Seite und/ oder der abgewandten Seite der Trägerplatte beabstandet sein.
Eine oder mehrere Schichten sind an der dem anströmenden Strömungsmittel zu­ gewandten Seite der Trägerplatte und/oder der abgewandte Seite der Trägerplatte an­ liegend angeordnet. In dieser Ausgestaltung bilden z. B. ein Durchbruch der Schicht und ein Durchbruch der Trägerplatte, deren Achsen eine gemeinsame Achse bilden, einen sogenannten gemeinsamen Durchbruch, der sich von der Stirnseite der Schicht bis zu der Rückseite der Trägerplatte erstreckt, wobei z. B. auch die Mitte-Längsachsen der Schichten koaxial zu der Mitte-Längsachse der Trägerplatte ausgerichtet sind.
Unter Stirnseite wird im Sinne der Erfindung die der Hauptströmungsrichtung (siehe Pfeil Abb. 1) zugewandte, vorzugsweise quer zu Hauptströmungsrichtung ausge­ richtete, Seite der Schicht oder der Trägerplatte und unter Rückseite wird im Sinne der Erfindung die der Hauptströmungsrichtung abgewandte Seite der Schicht oder der Trä­ gerplatte bzw. die der Stirnseite abgewandte Seite verstanden.
Die Trägerplatte und die Schichten sind derart zueinander angeordnet, dass die Schnittebene der Trägerplatte und die Schnittebenen der Schichten parallel zueinander ausgerichtet sind.
Vorzugsweise können die Durchbrüche einen konvergierenden, düsenartigen Ab­ schnitt aufweisen, an welchem sich stromabwärts ein divergierender, diffusorartiger Ab­ schnitt anschließt.
Unter Schnittebene wird im Sinne der Erfindung auch die gedachte Ebene verstan­ den, welche parallel zu der Stirnseite und/oder der Rückseite der flach zylinderförmig oder scheibenförmig ausgebildeten Schichten und Trägerplatte verläuft.
Da die erfindungsgemäße Dämpferplatte auch als dissipative Dämpferplatte wirken kann, kann die Schallenergie in Wärme umgesetzt werden aufgrund der absorbierenden Eigenschaften der zu beiden Seiten der Dämpferplatte anliegenden aus schaumartigem Material bestehenden Schichten und aufgrund des zumindest Teile der Durchbrüche auskleidenden schaumartigen Materials. Vorteilhafterweise tritt aufgrund der axialen Durchströmung ohne Umlenkungen lediglich ein geringer Druckverlust bei der erfin­ dungsgemäßen Dämpferplatte auf.
Aufgrund des konvergierend düsenartigen Abschnitts der Durchbrüche, an wel­ chem sich stromabwärts ein divergierender Abschnitt anschließt, die gleichmäßig auf der erfindungsgemäßen Dämpferplatte verteilt angeordnet sind, und deren kantenfreien (= bündigen) Übergangsbereiche treten gleichfalls nur geringe Druckverluste durch die erfindungsgemäße Dämpferplatte auf. Auch lassen sich keine hohen Eigengeräusch- Entwicklungen beobachten und eine hinreichende Standsicherheit wird gewährt.
Hinzukommend zeigt es sich, dass gerade das mit Verunreinigungen, wie Öl oder Ölbestandteilen oder festen Bestandteilen, versetzte Strömungsmittel, z. B. Luft, wegen des konvergierend düsenartigen Abschnitts der Durchbrüche, an welchem sich stromab­ wärts ein divergierender Abschnitt anschließt, ohne Gefahr der Verstopfung die Durch­ brüche zu durchströmen vermag, ohne dass die im Stand der Technik nachteiligenswert sich zeigenden Ablagerungen der Verunreinigungen aus dem Strömungsmittel in den Bereichen oder um die der Strömungsmittelseite zugewandten Bereichen der Durchbrü­ che oder innerhalb derselben zu befürchten sind. Zumal auch das Ausmaß an Verstop­ fung unwesentlich gering ist, ist auch die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung der Eigen­ geräusch-Entwicklung im Vergleich zu den herkömmlichen Dämpferplatten bei der er­ findungsgemäßen Dämpferplatte unwesentlich gering. Des weiteren benötigt die erfin­ dungsgemäße Dämpferplatte gegenüber dem Stand der Technik kein eigenes zur Dämp­ fung beitragendes Gehäuse, sondern kann z. B. zwischen zwei bestehende Flanschen vorteilhafterweise in einfacher Weise innerhalb von Rohrleitungen installiert werden. Eine Druckprüfung in druckbeaufschlagten Rohrleitungen ist demzufolge nicht erforder­ lich.
In erfindungsgemäßen Ausgestaltungen, in welchen Schichten an der Trägerplatte also unmittelbar anliegen und Schichten von der Trägerplatte beabstandet sind, können die Durchbrüche der Schichten mit ihren Achsen auch parallel zueinander ausgerichtet sein. Die Ebenen der Stirnseiten und der Rückseiten der Schichten sind vorzugsweise parallel zueinander ausgerichtet; zudem können die Ebenen der Stirnseite und der Rück­ seite der Trägerplatte parallel zueinander ausgerichtet sein; gleichfalls können die Ebe­ nen der Stirnseiten und der Rückseiten der Schichten mit den Ebenen der Stirnseite und der Rückseite der Trägerplatte parallel zueinander ausgerichtet sein.
In der Ausgestaltung der Beabstandung der Schicht von der Trägerplatte wird im Sinne der Erfindung auch eine solche verstanden, dass zumindest eine Schicht von der Stirnseite und/oder der Rückseite der Trägerplatte in einem Abstand angeordnet ist, dass die Schnittebene der Trägerplatte und die Schnittebene der Schicht parallel zuein­ ander ausgerichtet sind; überdies kann unter Beabstandung der Schicht von der Träger­ platte im Sinne der Erfindung auch eine solche verstanden werden, dass mehrere Schich­ ten als Schichtlaminat - also als aneinander anliegende und miteinander verbundene Schichten - oder mehrere voneinander beabstandete Schichten in einem Abstand von der Stirnseite und/oder der Rückseite der Trägerplatte sich befinden und z. B. mittels her­ kömmlicher Langschrauben mit der Trägerplatte gekoppelt sind.
Unter Achsen wird im Sinne der Erfindung auch diejenige Achse verstanden, wel­ che sich in Richtung der Länge des von der Innenwand ausgebildeten Innenraums eines z. B. gemeinsamen Durchbruchs oder z. B. der Länge des von der Innenwand ausgebilde­ ten Innenraums eines Durchbruchs der Schicht oder der Trägerplatte zentriert im Innen­ raum des Durchbruchs erstreckt.
Unter Durchbruch wird im Sinne der Erfindung auch derjenige verstanden, wel­ cher sich z. B. unter Bildung des Innenraums von der Stirnseite der Schicht bis zu der Rückseite der Schicht oder z. B. unter Bildung des Innenraums von der Stirnseite der Schicht bis zu der Rückseite der Trägerplatte erstreckt.
Auf die mit Durchbrüchen versehene Trägerplatte sind eine oder mehrere Schich­ ten auf der Stirnseite und/oder der Rückseite derselben angeordnet. Die Schicht kann beispielsweise gleichfalls als scheibenförmige Platte mit Löchern bzw. Durchbrüchen derart ausgebildet sein, dass bei Kopplung der Trägerplatte an derselben anliegenden oder von derselben beabstandeten Schichten die Durchbrüche der Trägerplatte und die der Schichten fluchtend zueinander ausgerichtet sind.
Unter Anordnung der Schichten an oder auf der Trägerplatte wird im Sinne der Erfindung auch die lösbare oder unlösbare Kopplung der Schicht oder mehrerer anlie­ gender Schichten als Schichtlaminat beispielsweise mittels herkömmlicher Schraubver­ bindungen, Verklebungen, Guss, Vulkanisation oder dergleichen an der Trägerplatte verstanden.
Die Durchbrüche der Trägerplatte können auf derselben gleichmäßig verteilt und auch mit ihren Achsen parallel zueinander ausgerichtet sein. Die Durchbrüche der Schicht können auf derselben gleichmäßig verteilt und auch mit ihren Achsen parallel zueinander ausgerichtet sein. Hinzutretend liegt die Ausrichtung der Achsen der Durch­ brüche der Schichten zu den Achsen der Durchbrüche der Trägerplatte parallel vor.
Von Vorteil ist es, wenn die Durchbrüche der Schichten und die der Trägerplatte fluchtend zueinander angeordnet sind, beispielweise, falls in einer besonderen Ausgestal­ tung die Schichten an der Trägerplatte anliegen. Ebenso sind bei der erfindungsgemäßen Dämpferplatte die Durchbrüche fluchtend ausgebildet, falls die Schichten von der Trä­ gerplatte beabstandet sind.
Unter fluchtender Ausbildung eines Durchbruches der Dämpferplatte wird ver­ standen, dass sich der Durchbruch aus dem Loch oder Durchbruch der einen oder meh­ rerer absorbierender und reflektierender Schichten und dem Loch oder Durchbruch der Trägerplatte zusammensetzt und das Loch der Trägerplatte in bezug auf seine Mitte- Längsachsen in einer geraden Linie mit der Mitte-Längsachse des Lochs der absorbie­ renden und reflektierenden Schicht bzw. Schichten liegend angeordnet ist. Darüber hin­ aus können die Durchbrüche der erfindungsgemäßen Dämpferplatte derart ausgerichtet sein, dass ihre Mitte-Längsachse parallel zueinander sind.
In einer weiteren Ausbildung können die Innenwände der gemeinsamen Durchbrü­ che der Trägerplatte und der Schicht oder des Schichtlaminats im Übergangsbereich bündig angeordnet sein.
Unter Bündigkeit im Übergangsbereich wird im Sinne der Erfindung verstanden, dass die Trägerplatte und die Schichten gemeinsame Durchbrüche aufweisen und bei anliegender Anordnung der Schicht an der Stirn- und/oder der Rückseite der Träger­ platte der Bereich der Innenwand des Durchbruchs der Schicht und der Bereich der In­ nenwand des Durchbruchs der Trägerplatte, die beieinander liegen, eben sind, also keine Kanten, Stöße oder dergleichen aufweisen.
Die Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen kann so aus­ gebildet sein, dass die Mitte-Längsachsen der Schichten koaxial zu der Mitte- Längsachse der Trägerplatte sind.
Die Durchbrüche der Schichten sind mit ihren Achsen parallel zueinander, und auch hinzutretend die Durchbrüche der Trägerplatte mit ihren Achsen parallel zueinan­ der ausgerichtet. Außerdem können die Durchbrüche der Schichten und der Trägerplatte mit ihren Achsen parallel zueinander ausgerichtet sein; hinzukommend können auch die Durchbrüche zumindest einer Schicht und die der Trägerplatte mit ihren Achsen parallel zueinander angeordnet sein.
Von Vorteil ist die hyperboloidartige oder tonnenkörperförmige oder venturiför­ mige Ausbildung der Durchbrüche. Vorzugsweise kann die erfindungsgemäße Dämpfer­ platte, bestehend aus der Trägerplatte und den absorbierenden und reflektierenden Schichten, venturiförmig ausgebildete Durchbrüche aufweisen. Die Durchbrüche sind gestaltet, so dass der dem anströmenden Strömungsmittel zugewandte Teil eines Durch­ bruchs, auch stirnseitig genannt, einen konvergierenden, düsenartigen Abschnitt aufweist, an welchen sich stromabwärts ein divergierender, diffusorartiger Abschnitt an­ schließt, der zusammen mit dem konvergierenden Abschnitt einen venturiförmigen Durchbruch bildet. Die hyperboloidartige Ausgestaltung der Innenwand des Durch­ bruchs entspricht im wesentlichen der eines einschaligen Hyperboloids. Die tonnenkör­ perförmige Ausbildung der Innenwand des Durchbruchs ist die eines kreistonnenkörper­ artigen Raums.
Die Schicht wird aus einem Material hergestellt, welches die Schallwellen, hier vorzugsweise des Ultraschalltyps, im Bereich zwischen 20 kHz bis 400 kHz dämpft. Hierzu eignen sich beispielsweise kunststoffartige und/oder metallene Materialien. Als Materialien werden von besonderem Vorzug Metallschäume oder Kombinationen aus Metallschäumen und Schaumstoffen verwendet. Metallschäume werden mittels für den Fachmann bekannter Verfahren, beispielsweise durch Metallspritz- oder Metallbedämp­ fringsverfahren, auf offenporige, offenzellige Festkörper als Grundwerkstoff, beispiels­ weise die des kunststoffartigen Typs, aufgetragen, wobei das aufgetragene Metall gleichzeitig zumindest teilweise in die offenen Strukturen des Festkörpers einzudringen vermag.
Das Strömungsmittel fließt primär durch die, vorzugsweise venturiförmigen, Durchbrüche in Rohrachsrichtung. Hierbei tritt der Ultraschall sowohl auf der Stirnseite bzw. Rückseite der erfindungsgemäßen Dämpferplatte, die auch Pulsations- Dämpferplatte genannt wird, als auch an den Wandungen der Durchbrüche in die absor­ bierende und reflektierende Schicht ein und dissipiert. Daher kann die erfindungsgemäße Dämpferplatte auch als dissipative Dämpferplatte, die Schallenergie unmittelbar in Wär­ me umzusetzen vermag, aufgrund ihrer auch unter anderem absorbierenden Eigenschaf­ ten und wenig Druckverlust erzeugenden Eigenschaften in Absorptions- und Relaxati­ onsschalldämpfern Verwendung finden.
Zusätzlich finden an den Übergängen der verschiedenen Materialien der absorbie­ renden und reflektierenden Schicht bzw. Schichten sowie an der Trägerplatte der erfin­ dungsgemäßen Dämpferplatte Reflektionen des Ultraschalls statt, wodurch zusätzlich die Absorption begünstigt wird. Die erhöhten Strömungsgeschwindigkeiten innerhalb der Bohrungen unterstützen die Wirkung der erfindungsgemäßen Dämpferplatte im hö­ herfrequenten Bereich.
Durch die vorzugsweise venturiähnliche Ausbildung der Durchbrüche werden Strömungsablösungen beim Austritt des strömenden Mediums aus der erfindungsgemä­ ßen Dämpferplatte vermindert, so dass sowohl ein erhöhter Druckverlust als auch die Eigengeräusch-Entwicklung durch das Bauteil vermieden werden. Des weiteren stellt die erfindungsgemäße Dämpferplatte eine sehr robuste Konstruktion mit einer hohen Stand­ zeit dar. Sie kann problemlos zwischen Flansche in Rohrleitungen oder in herkömmli­ chen Schalldämpfern montiert werden, wobei sowohl die Trägerplatte als auch die re­ flektierenden und absorbierenden Schichten möglicherweise in die Rohrleitung ragen.
Im Sinne der Erfindung wird unter Material des schallabsorbierenden und reflek­ tierenden Typs auch solches verstanden, welches unter anderem ein hohes Ultraschallab­ sorptionsvermögen aufweist, bedingt einerseits durch den Aufbau der aus dem Material gebildeten Schicht als auch durch die Eigenelastizität des verwendeten Materials. Vor­ zugsweise werden solche Materialien, wie z. B. Metallschaum oder Kunststoffschaum, verwendet, die ein großes Schallabsorptionsvermögen aufweisen.
Unter Schichten aus Kunststoffschaum oder Metallschaum werden im Sinne der Erfindung auch solche verstanden, die offenzellig, porig ausgebildet sind, beispielsweise deren Zellenstruktur als kugel- oder polyederförmige Zellen ausgebildet sind, oder die auch wabenartig oder von fasriger Struktur sind.
Die Schichten können auch teilflächig oder ganzflächig an der Trägerplatte, vor­ zugsweise zentriert an oder auf der Stirnseite der Trägerplatte angeordnet sein.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft einen Schalldämpfer zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strömungsmittelförderkanälen im Strömungsmittel ausbrei­ tenden Schallwellen, mit mindestens einer in sich geschlossenen, einen Hohlraum bilden­ den Kammer, welche an Strömungsmittelförderkanälen angeschlossen ist, wobei mindes­ tens eine erfindungsgemäße Dämpferplatte in der Kammer angeordnet ist, vorzugsweise quer zur Hauptströmungsrichtung des Strömungsmittels in der Kammer.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft hinzutretend die Verwendung des erfindungsgemäßen Schalldämpfers zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strö­ mungsmittelförderkanälen, vorzugsweise im Bereich von Regelventilen und Durchfluss­ messgeräten, wie Ultraschallzählern, von z. B. Verbrennungsaggregaten, von Kraftfahr­ zeugen, von Verdichtern und von Industrieanlagen in Strömungsmitteln ausbreitenden Schallwellen. Die erfindungsgemäße Dämpferplatte kann in dem erfindungsgemäßen Schalldämpfer quer zur Hauptströmungsrichtung des Strömungsmittels in der Kammer angeordnet sein und die Kammer in zwei Teilhohlräume unterteilen, wobei die Dämpfer­ platte Durchbrüche aufweist, welche fluchtend und venturiförmig und bündig ausgebil­ det sein können, und die beiden Teilhohlräume durch die Durchbrüche verbunden wer­ den.
Der Schalldämpfer zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strömungsmittelför­ derkanälen im Strömungsmittel ausbreitenden Schallwellen hat eine oder mehrerer Dämpferplatten, wobei die Dämpferplatte die Trägerplatte und eine oder mehreren Schichten umfasst, die Schnittebene der Trägerplatte und die Schnittebene der Schich­ ten parallel zueinander ausgerichtet sind, die Schichten ein Material des schallabsorbie­ renden und reflektierenden Typs aufweisen, die Trägerplatte und die Schichten Durchbrüche aufweisen, die Durchbrüche der Schichten mit ihren Achsen parallel zueinander ausgerichtet sind, die Durchbrüche der Trägerplatte mit ihren Achsen parallel zueinan­ der ausgerichtet sind, die Trägerplatte in dem dem anströmenden Strömungsmittel zu­ gewandten und/oder abgewandten Bereich der Trägerplatte mindestens eine Schicht aufweist, wobei eine oder mehrere Schichten an den dem anströmenden Strömungsmit­ tel zugewandten und/oder abgewandten Seiten der Trägerplatte ganzflächig anliegend angeordnet sind, die Schichten aus schaumartigem Material ausgebildet sind, wobei das schaumartige Material porig und offenzellig ausgebildet ist, die Durchbrüche einen kon­ vergierenden, düsenartigen Abschnitt aufweisen, an welchen sich stromabwärts ein di­ vergierender, diffusorartiger Abschnitt anschließt, dass die Innenwände der Durchbrü­ che im Übergangsbereich bündig angeordnet sind. Sowie die Schichten und die Träger­ platte scheibenförmig ausgebildet sind.
Vorzugsweise weist die Dämpferplatte Durchbrüche auf, wobei die Achsen der Durchbrüche der Schichten mit den Achsen der Durchbrüche der Trägerplatte koaxial ausgerichtet sind, sowohl bei an der Trägerplatte anliegenden als auch bei von der Trä­ gerplatte beabstandeten Schichten, welche Durchbrüche bündig und venturiförmig aus­ gebildet sind und diese die beiden Teilhohlräume der Kammer miteinander verbinden.
Hinzukommend können die venturiartigen Durchbrüche der Dämpferplatte des er­ findungsgemäßen Schalldämpfers auch dergestalt ausgebildet sein, dass der Durchbruch im Längsschnitt in Hauptströmungsrichtung als konvergierender Abschnitt ausgebildet ist und an den konvergierend ausgebildeten Abschnitt sich ein divergierender als Aus­ trittsöffnung anschließt, wobei der Übergang von konvergierendem zu divergierendem Abschnitt quasi kantenlos und daher eben ausgebildet ist.
Vorzugsweise besteht der erfindungsgemäße Schalldämpfer aus einem Gehäuse, welches in Grundrissform auch quadratisch oder rechteckig sein kann. Das Gehäuse weist zumindest eine Kammer auf, die stirnseitig an eine das Strömungsmittel zuführen­ de Rohrleitung und beispielsweise gegenüber der Stirnseite, rückseitig, an eine weitere das Strömungsmittel abführende Rohrleitung angeschlossen ist. Die Kammer kann eine oder mehrere der erfindungsgemäßen Dämpferplatten mit einer oder mehreren Träger­ platten und einer oder mehreren Schichten des schallabsorbierenden und reflektierenden Typs aufweisen. Für die Herstellung des Gehäuses mit Kammern bzw. Teilkammern als Teilhohlräume und der Dämpferplatte können unterschiedliche Kunststoffe und/oder Metalle verwendet werden.
Es ist auch von Vorteil, wenn der erfindungsgemäße Schalldämpfers zur Dämp­ fung und Dämmung der sich in Strömungsmittelförderkanälen von Verbrennungsaggre­ gaten, von Kraftfahrzeugen, von Verdichtern und von Industrieanlagen oder dergleichen im Strömungsmittel ausbreitenden Schallwellen verwendet wird. Überdies eignet sich die Verwendung des erfindungsgemäßen Schalldämpfers in Strömungsmittelförderkanä­ len stromauf oder stromab von Regelventilen und Ultraschallzählern.
Der erfindungsgemäße Schalldämpfer zeichnet sich, bedingt durch die axiale Durchströmung desselben, durch geringe Eigengeräusch-Entwicklungen und einen ge­ ringen Druckverlust, sowie eine Wirkung aus, die primär auf Absorption und Dissipati­ on, unterstützt durch Reflektion beruht.
Vorzugsweise entspricht die Summe der Querschnittsflächen der Durchbrüche 30% bis 60% der Oberfläche der Stirnseite der Trägerplatte und/oder der Schichten. Un­ ter Querschnittsfläche eines Durchbruches wird die stirnseitig angeordnete Fläche des Lochs bzw. Durchbruches auf der Stirnseite der Schicht oder Trägerplatte verstanden. Die lichten Weiten der Durchbrüche bzw. von deren Querschnittsflächen der Schicht können gleich oder verschieden sein; die lichten Weiten der Durchbrüche bzw. von de­ ren Querschnittsflächen der Trägerplatte können gleich oder verschieden sein; es können auch die lichten Weiten der Durchbrüche bzw. von deren Querschnittsflächen der Schicht und die der Trägerplatte können miteinander gleich oder voneinander verschie­ den sein. Unter Hauptströmungsrichtung wird im Sinne der Erfindung die Hauptströ­ mungsrichtung des Strömungsmittels durch die Kammer bzw. durch die Strömungsför­ derkanäle verstanden. Die Hauptströmungsrichtung ist in der Regel parallel zu der Mit­ te-Längsachse der Dämpferplatte bzw. Kammer bzw. des Strömungsförderkanals ausge­ richtet (siehe Pfeil Abb. 1). Der erfindungsgemäße Schalldämpfer, auch Pulsationss­ challdämpfer oder dissipativer Schalldämpfer genannt, zeichnet sich durch die Strömung des Strömungsmittels entlang einer im wesentlichen in bezug auf die Durchbrüche ebe­ nen und glatten, vorzugsweise metallischen, Oberfläche mit geringst möglichem Rei­ bungswiderstand aus. Darüber hinaus neigt die erfindungsgemäße Dämpferplatte bzw. der erfindungsgemäße Schalldämpfer aufgrund der fluchtend angeordneten Durchbrü­ che, vorzugsweise von venturiartiger Gestalt, zu geringer Verstopfung bzw. Verschmut­ zung durch Ablagerungen der in dem Strömungsmittel möglicherweise vorhandenen festen oder niederschlagsfähigen Bestandteile, wobei auch durch die Anordnung der Trägerplatte mit einer oder mehreren Schichten des absorbierenden und reflektierenden Typs in Kombination mit den fluchtend und eben angeordneten Durchbrüchen eine hin­ reichende Dämpfung der Amplitude der Ultraschallwellen hervorgerufen wird. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens destruktiver Interferenzen ist bei Verwendung der erfindungsgemäßen Dämpferplatte der o. g. Art sehr gering.
Darüber hinaus zeichnet sich sowohl die erfindungsgemäße Dämpferplatte als auch der erfindungsgemäße Schalldämpfer mit einer oder mehreren o. g. Dämpferplatten durch einfache und kostengünstige Bauweise aus und aufgrund der Verwendung gerin­ ger mechanischer Bauteile und dadurch bedingt geringen Anzahl an miteinander zu kop­ pelnden Bauteilen durch eine hohe Standsicherheit und Robustheit auch bei langandau­ erndem Betrieb aus.
Es zeigt sich, dass eine hinreichende Absorption der Ultraschallwellen mit einem geringen Leistungsverlust der Strömung des Strömungsmittels sich einstellt, wenn die Durchbrüche der Trägerplatte und der Schichten bzw. Schicht fluchtend, eben und ven­ turiähnlich ausgebildet sind.
Sonach vereinigt der erfindungsgemäße Schalldämpfer eine hinreichend gute Ult­ raschalldämpfungsleistung und hinreichend fluiddynamische Leistung, so dass der erfin­ dungsgemäße Schalldämpfer sowohl in Rohrleitungen stromauf oder stromab von Ein­ bauten oder Regelventilen und/oder Ultraschalldurchflusszählern als auch in Abgasströ­ men von Verbrennungsaggregaten von Kraftfahrzeugen oder in Verdichteranlagen und in industriellen Anlagen zur Dämpfung und Dämmung von Ultraschallwellen und zur Gewährleistung der einwandfreien Funktion von Ultraschallzählern eingesetzt werden kann.
Ausführungsbeispiele
Die Zeichnungen zeigen aufgrund der zeichnerischen Vereinfachung in schemati­ scher, stark vergrößerter Weise ohne Anspruch auf eine maßstabsgetreue Wiedergabe eine Ausführungsform ohne Beschränkung der Erfindung auf diese in
Abb. 1 einen Längsschnitt durch eine in eine Rohrleitung installierte erfindungsgemäße Dämpferplatte und
Abb. 2 die Draufsicht auf die erfindungsgemäße Dämpferplatte mit zentriert um die Mitte-Längsachse angeordneten Durchbrüchen.
Die erfindungsgemäße Dämpferplatte 1 besteht im wesentlichen beispielsweise aus einer Trägerplatte 2 und einer hier stirnseitig angebrachten absorbierenden und reflektierenden Schicht 4 und ist quer zu der Hauptströmungsrichtung 5 in der Rohrleitung 22 angeordnet. Die Dämpferplatte 1 teilt diese 22 in zwei Teilhohlräume 20, 21. Die Schicht 4 ist in dem dem anströmenden Strömungsmittel zugewandten Bereich der Trä­ gerplatte 2 mittels Langschrauben an der Trägerplatte 2 (siehe unten) lösbar verbunden. Der Pfeil zeigt die Hauptströmungsrichtung des anströmenden Strömungsmittel in der Rohrleitung 21 an.
Die Dämpferplatte 1 umfasst die Trägerplatte 2, bei der die Schicht 4 anliegt. Die Schnittebene 2a der Trägerplatte 2 und die Schnittebene 4a der Schicht 4 sind parallel zueinander ausgerichtet. Die Schicht 4 ist aus einem Material des schallabsorbierenden und reflektierenden Typs hergestellt und besteht aus einem porigem und offenzelligem Metallschaum. Die Trägerplatte 2 und die Schicht 4 haben gemeinsame Durchbrüche 3 (nicht gezeigt), wobei hier der Vereinfachung wegen lediglich ein Durchbruch 3 des gemeinsamen Typs abgebildet ist (Abb. 1), der die beiden Teilhohlräume 20, 21 mitein­ ander verbindet. Die Schicht 4 und die Trägerplatte 2 haben gleichmäßig verteilte ge­ meinsame Durchbrüche 3 (Abb. 2).
Die Achse 15 des Durchbruchs 3 (Abb. 1) ist parallel zu der Mitte-Längsachse 6 der Trägerplatte 2 (Abb. 2) ausgerichtet. Ebenso sind die Durchbrüche 3 der Schicht 4 und die 3 der Trägerplatte 2 mit ihren Achsen 15 parallel zueinander ausgerichtet, wobei die scheibenförmige Schicht 4 an der Trägerplatte 2 zentriert unter Übereinstimmung ihrer Mitte-Längsachse mit der 6 der Trägerplatte 2 ganzflächig anliegt.
Der der Trägerplatte 2 und der Schicht 4 gemeinsame Durchbruch 3 hat eine In­ nenwand, welche im Übergangsbereich 30 von Schicht 4 zu Trägerplatte 2 bündig ist. So weist jeder Durchbruch 3 in Strömungsrichtung 5 (= Hauptströmungsmittelrichtung) des Strömungsmittels einen ersten konvergenten Abschnitt 8 und anschließend einen konstanten Strömungsquerschnitt 9 auf, dem sich ein dritter Abschnitt 10 anschließt, welcher in der Trägerplatte 2 angeordnet ist und sich gleichfalls von konstantem Strö­ mungsquerschnitt auszeichnet, der anschließend in einen divergenten Abschnitt 11 über­ geht. Der erste Abschnitt 8, der zweite Abschnitt 9, der dritte 10 und der vierte Ab­ schnitt 11 bilden zusammen den venturiförmigen und ebenen Durchbruch 3 der erfin­ dungsgemäßen Dämpfungsplatte 1.
Die auf der Stirnseite der Trägerplatte 2 angeordnete absorbierende und reflektie­ rende Schicht 4 besteht aus Nickel-Chrom-Metallschaumplatten (4 Stück jeweils 10 mm stark) unterschiedlicher Porengröße bzw. lichte Weite der Durchbrüche 3 (von 0,4 mm bis 2,6 mm). Des weiteren wurde eine Version mit einer Kombination aus Metallschaum und einem Polyurethanschaum (80% offenporig, 20% geschlossenporig) ausgeführt. Auch auf der Rückseite der Trägerplatte 2 (Fluid-Austrittsseite) kann eine absor­ bierende und reflektierende Schicht 4 angebracht werden (nicht gezeigt). Des weiteren ist auch eine "Sandwich-Bauweise" möglich (Schicht - Lochplatte - Schicht - Lochplat­ te etc.), wobei die venturiähnliche Form der Durchbrüche 3 immer die gesamte Dämp­ ferplatte 1 betreffen kann.
In der Draufsicht (Abb. 2) sind die Mitte-Längsachsen 6 der Durchbrüche 3 gleichmäßig innerhalb eines in der Draufsicht kreisförmig angeordneten Lochsektors 13 verteilt, wobei die lichten Weiten der Durchbrüche 3 auf der Stirnseite der Trägerplatte 2 miteinander übereinstimmen. Am Rande des kreisförmig angeordneten Lochsektors 13 sind auf einem Kreis die zur Verschraubung dienenden Löcher 7 angeordnet, die von den Schrauben 12 durchgriffen werden zur Befestigung der Scheibe bzw. Scheiben 4 auf der Trägerplatte 2. Die Durchbrüche 3 sind miteinander achsparallel mit ihren Achsen 15 ausgerichtet.
Es zeigt sich, dass Ultraschallwellen in der gas- oder flüssigkeitsgefüllten Rohrlei­ tung 22 mit Hilfe der erfindungsgemäßen Dämpferplatte 1 derart gedämpft und ge­ dämmt werden, dass bei den Durchflußmessgeräten, welche der erfindungsgemäßen Dämpfungsplatte 1 in der Rohrleitung 22 vorgeschaltet und/oder nachgeschaltet sind, keine Funktionsstörungen oder Ausfälle mehr hervorgerufen werden, bei einer geringen Eigengeräusch-Entwicklung, einem geringen Druckverlust und einer hohe Standfestig­ keit der erfindungsgemäßen Dämpfungsplatte 1.
Der erfindungsgemäße Schalldämpfer besteht im wesentlichen beispielsweise aus einem um die Mitte-Längsachse 6 der Trägerplatte 2 symmetrisch angeordnetem Gehäu­ se, wobei jedoch dieses auch beispielsweise von quadratischer Grundrissform sein kann (nicht gezeigt). Die Trägerplatte 2 ist aus Metall wie Stahl, Aluminium oder Kunststoff gefertigt. Sie kann vorzugsweise, wie eingezeichnet, zwischen Rohrleitungsflansche 14 montiert werden, wobei sowohl die absorbierenden und reflektierenden Schichten 4 als auch der hintere Teil 2b der Trägerplatte 2 in die Rohrleitung 22 ragen können. Der hin­ tere Teil 2b der Trägerplatte 2 ist, falls wegen hinreichender Sitzfestigkeit derselben 2 in der Rohrleitung 22 erforderlich, z. B. als ein scheibenförmiger Fortsatz an der Rückseite der Trägerplatte 2 angeformt.
Die erfindungsgemäße Dämpferplatte 1 zeichnet sich durch die axiale Durchströ­ mung der Trägerplatte 2 sowie der Schicht/Schichten 4 aus, so dass die Eigenge­ räuschentwicklung stark reduziert ist und ebenfalls der Druckverlust gering ist. Die Ult­ raschallwellen treten in die Schicht 4 sowohl auf der Stirnseite der erfindungsgemäßen Dämpferplatte 1 als auch an den Wandungen der Durchbrüche 3 im Bereich der beiden ersten Abschnitte 8 und 9 in die absorbierende und reflektierende Schicht 4 ein. Unter­ stützt durch die vergrößerte Strömungsgeschwindigkeit innerhalb der Durchbrüche 3 und die Reflexion des Ultraschalls an den unterschiedlichen Schichten sowie der Stirnseite der Trägerplatten 2 wird auf diese Weise die ausgezeichnet dämpfende und däm­ mende Eigenschaft der erfindungsgemäßen Dämpferplatte begründet.
Da zudem die Dämpferplatte 1 eine Vielzahl von venturiähnlichen Durchbrüchen 3 aufweist, welche z. B. zentriert um die Mitte-Längsachse 6 innerhalb des kreisförmigen Lochsektors 13 angeordnet sind, zeichnet sich der erfindungsgemäße Schalldämpfer auch durch eine hinreichend gute fluiddynamische Leistung aus, so dass die Leistungs­ verluste der Strömung des Strömungsmittels begrenzt sind.

Claims (25)

1. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strömungsmittelförderkanälen
im Strömungsmittel ausbreitenden Schallwellen, vorzugsweise des Ultraschalltyps, mit einer Trägerplatte (2),
die Dämpferplatte (1) die Trägerplatte (2) und eine oder mehreren Schichten (4) um­ fasst, wobei
die Schnittebene (2a) der Trägerplatte (2) und die Schnittebene (4a) der Schichten (4) parallel zueinander ausgerichtet sind,
die Schichten (4) ein Material des schallabsorbierenden und reflektierenden Typs auf­ weisen,
die Trägerplatte (2) und die Schichten (4) Durchbrüche (3) aufweisen,
die Durchbrüche (3) der Schichten (4) mit ihren Achsen (15) parallel zueinander ausge­ richtet sind,
die Durchbrüche (3) der Trägerplatte (2) mit ihren Achsen (15) parallel zueinander aus­ gerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, dass
die Trägerplatte (2) in dem dem anströmenden Strömungsmittel zugewandten und/oder abgewandten Bereich der Trägerplatte (2) mindestens eine Schicht (4) aufweist, wobei eine oder mehrere Schichten (4) an den dem anströmenden Strömungsmittel zugewandten und/oder abgewandten Seiten der Trägerplatte (2) ganzflächig an­ liegend angeordnet sind,
die Schichten (4) aus schaumartigem Material ausgebildet sind, wobei das schaumartige
Material porig und offenzellig ausgebildet ist,
dass die Innenwände der Durchbrüche (3) im Übergangsbereich (30) bündig angeordnet sind.
2. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche einen konvergierenden, düsenarti­ gen Abschnitt aufweisen, an welchen sich stromabwärts ein divergierender, diffu­ sorartiger Abschnitt anschließt,
3. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (3) der Schichten (4) und der Trägerplatte (2) fluchtend zueinander ausgerichtet sind.
4. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten (4) und die Trägerplatte (2) scheibenförmig ausgebildet sind.
5. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen nach einem der An­ sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitte-Längsachsen (6) der Schichten (4) koaxial zu der Mitte-Längsachse (6) der Trägerplatte (2) ausgerich­ tet sind.
6. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen nach einem der An­ sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (2) und die Schichten (4) gemeinsame Durchbrüche (3) aufweisen.
7. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen nach einem der An­ sprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (3) venturiför­ mig ausgebildet sind.
8. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen nach einem der An­ sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Schichten (4) von den dem anströmenden Strömungsmittel zugewandten und 1 oder abgewand­ ten Seiten der Trägerplatte (2) beabstandet sind.
9. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen nach einem der An­ sprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die der Trägerplatte (2) und den Schichten (4) gemeinsamen Durchbrüche (3) bündig ausgebildet sind.
10. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen nach einem der An­ sprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (3) hyperboloi­ dartig oder tonnenkörperförmig ausgebildet sind.
11. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen nach einem der An­ sprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten (4) aus kunststoff­ artigem und/oder metallenem Material herstellbar sind.
12. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen nach einem der An­ sprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (4) aus Metall­ schaum ist.
13. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen nach An­ spruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallschaum porig und of­ fenzellig ausgebildet ist.
14. Dämpferplatte zur Dämpfung und Dämmung von Schallwellen nach einem der An­ sprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (3) auf der Dämpferplatte (1) gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
15. Verwendung der Dämpferplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14 quer zur Haupt­ strömungsrichtung des Strömungsmittels in Strömungsmittelförderkanälen.
16. Verwendung der Dämpferplatte nach Anspruch 15 zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strömungsmittelförderkanälen von Verbrennungsaggregaten, von Kraftfahrzeugen, von Verdichtern und von Industrieanlagen im Strömungsmittel ausbreitenden Schallwellen.
17. Verwendung der Dämpferplatte nach Anspruch 15 oder 16 in Strömungsmittelför­ derkanälen stromauf und/oder stromab von Regelventilen und Ultraschallzählern.
18. Schalldämpfer zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strömungsmittelförderkanä­ len im Strömungsmittel ausbreitenden Schallwellen, mit mindestens einer in sich geschlossenen, einen Hohlraum bildenden Kammer, welche an Strömungsmittel­ förderkanälen angeschlossen ist, wobei mindestens eine Dämpferplatte (1) nach ei­ nem der Ansprüche 1 bis 14 in der Kammer angeordnet ist und diese in Teilhohl­ räume unterteilt.
19. Schalldämpfer zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strömungsmittelförderkanä­ len im Strömungsmittel ausbreitenden Schallwellen nach Anspruch 18, wobei die Dämpferplatte (1) die Trägerplatte (2) und eine oder mehreren Schichten (4) um­ fast, die Schnittebene (2a) der Trägerplatte (2) und die Schnittebene (4a) der Schichten (4) parallel zueinander ausgerichtet sind,
die Schichten (4) ein Material des schallabsorbierenden und reflektierenden Typs auf­ weisen,
die Trägerplatte (2) und die Schichten (4) Durchbrüche (3) aufweisen,
die Durchbrüche (3) der Schichten (4) mit ihren Achsen (15) parallel zueinander ausge­ richtet sind,
die Durchbrüche (3) der Trägerplatte (2) mit ihren Achsen (15) parallel zueinander aus­ gerichtet sind,
die Trägerplatte (2) in dem dem anströmenden Strömungsmittel zugewandten und/oder abgewandten Bereich der Trägerplatte (2) mindestens eine Schicht (4) aufweist, wobei eine oder mehrere Schichten (4) an den dem anströmenden Strömungsmittel zugewandten und 1 oder abgewandten Seiten der Trägerplatte (2) ganzflächig an­ liegend angeordnet sind,
die Schichten (4) aus schaumartigem Material ausgebildet sind, wobei das schaumartige Material porig und offenzellig ausgebildet ist,
dass die Innenwände der Durchbrüche (3) im Übergangsbereich (30) bündig angeordnet sind.
die Schichten (4) und die Trägerplatte (2) scheibenförmig ausgebildet sind.
20. Schalldämpfer zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strömungsmittelförderkanä­ len im Strömungsmittel ausbreitenden Schallwellen nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche einen konvergierenden, düsenartigen Ab­ schnitt aufweisen, an welchen sich stromabwärts ein divergierender, diffusorartiger Abschnitt anschließt,
21. Schalldämpfer zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strömungsmittelförderkanä­ len im Strömungsmittel ausbreitenden Schallwellen nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpferplatte (1) Durchbrüche (3) aufweist, die Ach­ sen (15) der Durchbrüche (3) der Schichten (4) mit den Achsen (15) der Durch­ brüche (3) der Trägerplatte (2) koaxial ausgerichtet sind, welche bündig und ven­ turiförmig ausgebildet sind und die beiden Teilhohlräume durch die Durchbrüche (3) miteinander verbunden sind.
22. Schalldämpfer zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strömungsmittelförderkanä­ len im Strömungsmittel ausbreitenden Schallwellen nach Anspruch 19 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Querschnittsflächen der Durch­ brüche (3) 30% bis 60% der Gesamtoberfläche der Stirnseite der Schicht (4) be­ trägt.
23. Schalldämpfer zur Dämpfung und Dämmung der sich in Strömungsmittelförderkanä­ len im Strömungsmittel ausbreitenden Schallwellen nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (3) auf der Dämpferplatte (1) gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
24. Durchflussmessgeräteanordnung mit Strömungsmittelförderkanälen und einem Durchflussmessgerät zur Messung von Durchflussmengen von Strömungsmitteln in den Strömungsmittelförderkanälen, welches nach dem Ultraschallprinzip arbei­ tet, wobei zwischen der Ultraschallquelle und dem Durchflussmessgerät eine Dämpferplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14 angeordnet ist.
25. Durchflussmessgeräteanordnung mit Strömungsmittelförderkanälen und einem Durchflussmessgerät zur Messung von Durchflussmengen von Strömungsmitteln in den Strömungsmittelförderkanälen, welches vorzugsweise nach dem Ultra­ schallprinzip arbeitet, wobei zwischen der Schallquelle, vorzugsweise der Ultra­ schallquelle, und dem Durchflussmessgerät die Dämpferplatte nach einem der An­ sprüche 1 bis 14, quer zur Hauptströmungsrichtung des Strömungsmittels in Strömungsmittelförderkanälen, angeordnet ist.
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