DE19946574A1 - Vergaseranordnung in einem Arbeitsgerät mit einem Verbrennungsmotor - Google Patents

Vergaseranordnung in einem Arbeitsgerät mit einem Verbrennungsmotor

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vergaseranordnung in einem Arbeitsgerät mit einem Verbrennungsmotor (2), dessen Einlaßkanal (7) über ein Verbindungsrohr (8) mit dem Ansaugkanalabschnitt (9) eines Membranvergasers (4) verbunden ist. Das Verbindungsrohr (8) durchragt eine zwischen dem Verbrennungsmotor (2) und dem Vergaser (4) angeordnete Trennwand (3), an der der Vergaser (4) festgelegt ist. Ferner ist ein Verbrennungsluft zuführender Ansaugluftfilter (70) vorgesehen, der an dem von der Trennwand (3) abgewandten Ende (19) des Ansaugkanalabschnittes (9) angeschlossen ist. Zur Erzielung einer werkzeuglosen Befestigung des Vergasers ist vorgesehen, den Vergaser in Längsrichtung des Ansaugkanalabschnittes (9) zwischen der Trennwand (3) und einer Wand (22) des Luftfiltergehäuses (20) geklemmt zu halten.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vergaseranordnung in einem Ar­ beitsgerät mit einem Verbrennungsmotor nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei Vergaseranordnungen in Arbeitsgeräten wie Motorketten­ sägen, Blasgeräten, Freischneidern, Trennschleifern oder dgl. ist der Vergaser regelmäßig in einem Vergaserkasten des Gerätegehäuses angeordnet und mittels Stehbolzen an ei­ ner Trennwand zwischen Vergaser und Verbrennungsmotor fest­ geschraubt. Die DB 37 41 018 C2 offenbart eine derartige Vergaseranordnung in einer Motorkettensäge, wobei das der Trennwand abgewandte Bnde des Vergasers zusätzlich mit ei­ nem Befestigungsblech fixiert ist, welches zugleich zum Festlegen des Filterelementes eines Ansaugluftfilters mit­ tels einer Befestigungsschraube dient. Der Ansaugluftfilter ist an dem der Trennwand abgewandten Bnde des Vergasers mit dem Ansaugkanalabschnitt verbunden und gehäusefest fixiert. Eine derartige Vergaseranordnung ist technisch aufwendig und umständlich zu montieren und demontieren. Zum Ausbau des Vergasers sind sowohl das Befestigungsblech zu lösen als auch die auf die Stehbolzen geschraubten Muttern zu entfernen. Aufgrund der wirkenden Kräfte sind die Stehbol­ zen aus Metall, wodurch eine gewisse Wärmeübertragung vom Verbrennungsmotor auf den Vergaser hingenommen werden muß.
Eine unerwünschte Erwärmung des Vergasers kann jedoch zu Dampfblasenbildung in den kraftstoffgefüllten Kammern füh­ ren, was zu Funktionsstörungen aufgrund eines Abmagerns des dem Verbrennungsmotor zugeführten Gemisches führen kann.
Der Brfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Vergaseranordnung zu schaffen, die im wesentlichen werk­ zeuglos zu montieren und zu demontieren ist.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 ge­ löst.
Die Erfindung basiert auf dem Grundgedanken, einen an einem Verbrennungsmotor zu montierenden Vergaser unter Vermeidung von separaten Befestigungselementen durch Klemmung zwischen zwei gehäusefesten Wänden zu fixieren.
Dabei wird der Vergaser zweckmäßig gegen die Trennwand zwi­ schen Verbrennungsmotor und Vergaser gedrückt, in dem er von einer weiteren Wand mit einer Klemmkraft beaufschlagt wird.
Die weitere Wand ist zweckmäßig eine Wand des Ansaugluft­ filtergehäuses, welches ohne getrennte Befestigungsmittel am Gerätegehäuse angeklipst wird. Hierzu ist das Luftfil­ tergehäuse in einer gehäusefesten Lagerstelle schwenkbar eingehängt und über eine in montierter Stellung einfallende Rastverbindung gehäusefest zu verriegeln. In weiteren Aus­ bildungen der Erfindung erfolgt die Verriegelung über eine Zugfeder bzw. eine Schraubverbindung.
Zweckmäßig ist das Luftfiltergehäuse über einen Schwenkarm an der Lagerstelle gehalten, so daß die Lagerstelle unab­ hängig von der Lageranordnung des Luftfiltergehäuses an ei­ ner geeigneten Stelle des Arbeitsgerätes gehäusefest vor­ gesehen werden kann. Die Verriegelungsvorrichtung ist zweckmäßig durch einen einfachen Rasthaken gebildet, der insbesondere eine Rastkante der Trennwand hintergreifen kann und am Ende eines Verriegelungsarmes vorgesehen ist. Über den Rastarm kann die Verriegelungsvorrichtung an einer geeigneten Stelle innerhalb des Gehäuses vorgesehen werden. Darüber hinaus können über den Schwenkarm und den Verriege­ lungsarm bzw. über die Zugfeder durch elastische Verformung erhebliche Klemmkräfte aufgebaut werden, die eine sichere Halterung des Vergasers zwischen der Trennwand und dem Luftfiltergehäuse gewährleisten. Hierzu sind das Luftfil­ tergehäuse, dessen Schwenkarm und der Verriegelungsarm mit dem Rasthaken aus Kunststoff, insbesondere einteilig aus Kunststoff, gefertigt.
Um eine lagerichtige Ausrichtung des Vergasers relativ zu dem in der Trennwand gehaltenen Verbindungsrohr sowie der Strömungsöffnung im Luftfiltergehäuse zu gewährleisten, sind an zumindest einer Wand, vorteilhaft auf beiden Wän­ den, zwischen denen der Vergaser gehalten ist, Zentrier­ mittel angeordnet, die in entsprechende Zentrieröffnungen des Vergasers eingreifen. Es kann vorteilhaft sein, die Zentriermittel zum Eingriff in die anliegenden Wände am Vergaser selbst vorzusehen.
In Weiterbildung der Erfindung ist der Vergaser durch an der Trennwand angeordnete Führungsbolzen gehalten, die in Bohrungen des Vergasers eingreifen. Der Vergaser muß zur Montage lediglich auf die Führungsbolzen aufgefädelt werden und wird dann durch das am Gerätegehäuse zu verrastende Luftfiltergehäuse geklemmt und zwischen dessen Wand und der Trennwand sicher gehalten.
Zur Vermeidung einer Wärmeleitung zwischen dem Verbren­ nungsmotor und dem Vergaser ist vorgesehen, die Führungs­ bolzen und die Trennwand vorzugsweise einteilig aus Kunst­ stoff zu fertigen.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weite­ ren Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in der nachfolgend im einzelnen beschriebene Ausführungsbeispiele der Brfindung dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schemati­ scher Darstellung mit einem Teil eines Motorgehäu­ ses, mit einem Verbrennungsmotor sowie mit einer Vergaseranordnung in Explosionsdarstellung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Ausführungsbei­ spieles nach Fig. 1 mit teilmontiertem Vergaser,
Fig. 3 eine weitere schematische Darstellung des Ausfüh­ rungsbeispieles nach Fig. 1 mit betriebsfertig montierter Vergaseranordnung,
Fig. 4 eine Variante des Ausführungsbeispieles nach Fig. 3 mit einem über eine Zugfeder festgelegten Luftfil­ tergehäuse,
Fig. 5 eine weitere Variante mit einer Schraubverbindung zur Freilegung des Luftfiltergehäuses,
Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem ge­ meinsam mit dem Vergaser auf Führungsbolzen aufge­ fädelten Luftfiltergehäuse.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 und in den weiteren Ausführungsbeispielen nach den Fig. 4 bis 6 ist der in einem Gerätegehäuse 1 angeordnete Verbrennungsmotor 2 strichliert dargestellt. Innerhalb des Gerätegehäuses 1 sind - vorzugsweise einteilig mit diesem ausgebildet - Wände vorgesehen, welche einen Vergaserraum 5 von dem den Motor 2 aufnehmenden Motorraum 6 abtrennen. Eine derartige Trennwand 3 liegt zwischen dem Verbrennungsmotor 2 und ei­ nem im Vergaserraum 5 angeordneten Vergaser 4 und dient im wesentlichen dazu, den Vergaser 4 vor den Wärmeeinflüssen des Verbrennungsmotors 2 zu schützen.
Der Ansaugkanalabschnitt 9 des Vergasers 4 ist über ein in den Ausführungsbeispielen elastisch ausgeführtes Verbin­ dungsrohr 8 mit dem Einlaßkanal 7 des Verbrennungsmotors verbunden, um das im Vergaser 4 gebildete Gemisch dem Ver­ brennungsmotor 2 zuzuführen. Aufgrund der elastischen Aus­ bildung des Verbindungsrohres 8 ist auch eine vibrationsmä­ ßige Entkoppelung des Vergasers 4 vom Verbrennungsmotor 2 erreicht.
Wie Fig. 1 zeigt, sind auf der dem Vergaserraum 5 zuge­ wandten Seite der Trennwand 3 Führungsbolzen 10 vorgesehen, die etwa senkrecht zu einer Anlagefläche 11 stehen, an der die zugewandte Stirnseite 12 des Vergasers 4 zur Anlage kommt. Zur Zentrierung des Vergasers 4 sind zwei Führungs­ bolzen 10 vorgesehen, die zusammen mit der Längsmittelachse 13 des Ansaugkanalabschnittes 9 in einer Ebene liegen. Die Führungsbolzen 10 liegen somit zur Längsmittelachse 13 zu­ einander diametral auf beiden Seiten des Ansaugkanalab­ schnittes 9.
Wie Fig. 1 zeigt, ist die Trennwand 3 im Bereich der Anla­ gefläche 11 verstärkt, um die nachfolgend noch beschriebe­ nen Klemmkräfte aufnehmen zu können. Vorteilhaft sind die Führungsbolzen 10 und die Trennwand 3 aus Kunststoff, ins­ besondere einteilig aus Kunststoff, gefertigt.
Wie Fig. 2 zeigt, wird der Vergaser 4 auf die Führungsbol­ zen 10 aufgesteckt, wobei die Führungsbolzen 10 in Bohrun­ gen 14 des Vergasers 4 eingreifen, wodurch dessen Zentrie­ rung zum Verbindungsrohr 8 gewährleistet ist. Wie Fig. 2 weiter zeigt, sind die Führungsbolzen 10 kürzer als die in Richtung der Längsmittelachse 13 gemessene Länge des Verga­ sers 4 ausgeführt; im Ausführungsbeispiel sind die Füh­ rungsbolzen 10 nur etwa halb so lang wie der den Vergaser 4 durchsetzende und in Fig. 1 dargestellte Ansaugkanalab­ schnitt 9. Die Bohrungen 14 zur Aufnahme der Bolzen 10 sind in seitlichen Flanschen 15 des Vergasers 4 ausgebildet, der im gezeigten Ausführungsbeispiel vorteilhaft ein Membran­ vergaser ist.
Das Verbindungsrohr 8 hat ein flanschartig erweitertes Ende 16, welches in einer ringförmigen Aufnahme 17 der Trennwand 3 zu liegen kommt. Das Verbindungsrohr 8 wird somit vom Vergaserraum 5 durch die Öffnung 18 der Trennwand 3 ge­ steckt, wobei das flanschartige Bnde 16 in der Aufnahme 17 zentriert ist und über deren Rand vorsteht. Damit bildet das flanschartige Ende 16 aufgrund des elastischen Materi­ als des Verbindungsrohres 8 ein axial vorgespanntes Dicht­ mittel zwischen der Trennwand 3 und der Stirnwand 12 des Vergasers 4. Das Dichtmittel kann auch eine Papier- oder Elastomerdichtung sein, wovon letztere an der Stirnseite 12 des Vergasers 4 oder an der Trennwand 3 anvulkanisiert oder als loser O-Ring ausgebildet sein kann. Die Stirnseite 12 kann auch eine zylindrische oder konische Vertiefung oder Erhöhung aufweisen, die das Dichtmittel mit einer radialen und/oder einer axialen Komponente andrückt. Des weiteren kann eine Dichtwirkung zwischen der Stirnseite 12 des Vergasers 4 und dem Verbindungsrohr 8 durch eine plan oder konisch ausgeführte Kontaktfläche unter Verzicht auf ein zusätzliches Dichtmittel erzeugt werden.
Am anderen Ende 19 des Vergasers 4 ist ein Ansaugluftfilter 70 angeschlossen, der ein Luftfiltergehäuse 20 und ein darin eingelegtes Filterelement 41 umfaßt. Die dem Ansaug­ luftfilter 70 zugewandte Stirnseite 21 des Vergasers 4 liegt an einer entsprechenden Wand 22 des Luftfiltergehäu­ ses 20 an. Um die Strömungsöffnung 23 lagerichtig zum An­ saugkanalabschnitt 9 zu plazieren, ist vorgesehen, zwischen der Stirnseite 21 des Vergasers 4 und der Wand 22 des Luft­ filtergehäuses 20 ebenfalls Zentriermittel anzuordnen, die in entsprechende Zentrieröffnungen des Vergasers eingrei­ fen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist auf der Wand 22 mindestens ein Zylinderstumpf 24 angeordnet; bevorzugt sind zwei zur Längsmittelachse 13 des Ansaugkanalabschnitts 9 diametral liegende Zylinderstümpfe 24 vorgesehen, die beid­ seitig des Ansaugkanalabschnittes 9 in entsprechende Zen­ trieröffnungen 25 in seitlichen Flanschen 15 des Vergasers 4 eingreifen. Die Zentriermittel an einer der beiden oder an beiden Stirnseiten 12, 21 des Vergasers 4 können auch so ausgebildet sein, daß am Vergaser 4 Führungsbolzen 10 oder Zylinderstümpfe 24 vorgesehen sind, die in entsprechende gehäusefeste Öffnungen greifen. Auch ist eine Zentrierung möglich über bezüglich des Vergasers 4 innen oder außen liegende Zentrierringe oder gehäusefeste Rippen, die den Vergaser 2 umfangsseitig umschließen.
Das im Schnitt etwa L-förmig ausgebildete Luftfiltergehäuse 20 ist im Bereich des einen Schenkels 26 mit einem Schwenk­ arm 27 versehen, dessen freies Ende 28 kugel- oder walzen­ artig erweitert ist. Das freie Ende 28 greift in die Lager­ Öffnung 31 einer Lagerstelle 29, die als verschraubtes, verschweißtes oder verklebtes Lagerelement aus Kunststoff oder Metall auf dem Boden 30 des Vergaserraumes 5 vorgese­ hen ist. Die Lageröffnung 31 liegt der Trennwand 3 zuge­ wandt.
Das freie Ende 28 des Schwenkarmes 27 wird in die Lager­ öffnung 31 eingesetzt oder eingeklinkt, so daß das Luft­ filtergehäuse 20 um die Schwenkachse 32 in Richtung auf die Trennwand 3 oder von dieser weg entsprechend dem Doppel­ pfeil 33 verschwenkbar ist. Die Schwenkachse 32 liegt quer zur Längsmittelachse 13 des Ansaugkanalabschnittes 9, ins­ besondere rechtwinklig zu dieser Längsmittelachse 13.
Zur Montage des Luftfiltergehäuses 20 wird dieses in Rich­ tung auf die Trennwand 3 geschwenkt, bis die Wand 22 des Luftfiltergehäuses 20 an der Stirnseite 21 des Vergasers 4 dicht anliegt. Zweckmäßig wird zwischen der Stirnseite 21 und der Wand 22 ein Dichtelement angeordnet, um das Ansau­ gen von Falschluft zu unterbinden.
Im Bereich des anderen Schenkels 35 ist an dem Luftfilter­ gehäuse 20 ein Verriegelungsarm 36 angeordnet, an dessen freiem Bnde ein Rasthaken 37 vorgesehen ist. Der Rasthaken 37 bildet zusammen mit einer Rastkante 34 der Trennwand 3 eine Verriegelungsvorrichtung 40, über die das Luftfilter­ gehäuse 20, wie in Fig. 3 gezeigt, gehäusefest verriegelt wird. Hierzu wird das Luftfiltergehäuse 20 so weit in Rich­ tung Trennwand 3 verschwenkt, bis der Rasthaken 37 die Rastkante 34 der Trennwand 3 hintergreift.
Vorteilhaft erstreckt sich die Rastnase 37 über eine Teil­ länge der Rastkante 34, so daß über einen breiten Rastab­ schnitt eine sichere Abstützung der aufgebauten Klemmkräfte gewährleistet ist.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist das Luftfiltergehäu­ se 20 in Betriebsposition alternativ über eine Zugfeder 55 verriegelt, die an ihren beiden Enden in je eine Bohrung 56, 57 in der Trennwand 3 sowie im Verriegelungsarm 36 ein­ gehängt ist. Eine weitere Verriegelungsmöglichkeit zeigt Fig. 5 mit einer Schraubverbindung 54 zwischen dem Verrie­ gelungsarm 36 und der Trennwand 3. Im hier gezeigten Aus­ führungsbeispiel ist dabei an der Trennwand 3 eine Abwinke­ lung 58 vorgesehen mit einer Verdickung 59 zur Aufnahme ei­ ner Blechschraube 60. An Stelle der Blechschraube 60 kann auch eine Gewindeschraube mit Mutter, ein Schnellverschluß oder dgl. vorgesehen sein.
Die sich beim Verriegeln des Luftfiltergehäuses 20 ergeben­ den elastischen Verformungen erzeugen eine Klemmkraft. Diese Klemmkraft hält den Vergaser 4 in Längsrichtung des Ansaugkanalabschnittes 9 sicher zwischen der Trennwand 3 und der Wand 22 des Luftfiltergehäuses 20 geklemmt. Zur Er­ höhung der Klemmkraft kann zusätzlich auch ein elastisches Federelement zwischen dem Vergaser 4 und den Trennwänden 3 und 22 vorgesehen sein. Der Vergaser 4 ist in seiner Ein­ baulage gehäusefest fixiert, wobei über die Klemmkräfte gleichzeitig die Dichtkräfte aufgebaut werden, die auf den Stirnseiten 12 und 21 des Vergasers 4 eine dichte Anlage an die Anlageflächen der Trennwände 3 und 22 gewährleisten. Zur Erhöhung der Dichtwirkung zwischen der Stirnseite 21 und der Trennwand 22 kann ein Dichtmittel vorgesehen sein, wie es für die Stirnseite 12 beschrieben ist.
Bevorzugt sind das Luftfiltergehäuse 20, dessen Schwenkarm 27, der Verriegelungsarm 36 und ggf. der Rasthaken 37 aus Kunststoff, insbesondere einteilig aus Kunststoff, gefer­ tigt.
Das gehäusefest verriegelte Luftfiltergehäuse 20 ist auf der dem Boden 30 abgewandten Seite offen und mit einem um­ laufenden Rand 38 versehen, auf dem ein Dichtrahmen 39 des flächigen Filterelementes 41 aufliegt. Das Filterelement 41 wird in seiner Lage durch einen dem Rahmen 38 korrespondie­ rend ausgebildeten Niederhalter 42 fixiert, der an einem Luftfilterdeckel 43 ausgebildet ist. Der Luftfilterdeckel 43 ist Teil einer das Gerätegehäuse 1 verschließenden Haube 44, die an ihrem einen, dem Vergaserraum 5 abgewandten Ende 45 mit Schwenkbolzen 46 in gehäusefesten Lagern 47 gehalten ist. Die Haube ist nach Fig. 2 um die Bolzenachse 48 in Richtung des Doppelpfeiles 49 zu öffnen und zu schließen, wobei sie in ihrer Schließstellung - wie Fig. 3 zeigt - an ihrem anderen Ende 51 über eine Rastvorrichtung 50 gehäusefest zu fixieren ist.
Die Rastvorrichtung 50 besteht aus einem am Luftfilterge­ häuse 20 vorgesehenen Rastglied, welches im gezeigten Aus­ führungsbeispiel als Rastzunge 52 ausgebildet ist. Die Rastzunge 52 greift in eine Rastöffnung 53 (Fig. 2) des Luftfilterdeckels 43, wobei in der gezeigten Betriebsstel­ lung der Dichtrahmen 39 von dem Niederhalter 42 dicht auf dem umlaufenden Rand 38 des Luftfiltergehäuses 20 gehalten ist. Die Rastvorrichtung 50 kann auch am Gerätegehäuse 1 und insbesondere im Bereich der Trennwand 3 vorgesehen sein.
Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Führungsbolzen 10 wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 angeordnet, jedoch länger als die in Richtung der Längsmit­ telachse 13 (Fig. 1) gemessene Länge des Vergasers 4 ausge­ führt sind. Der Vergaser 4 weist auf zwei Seiten je zwei Flansche 15 mit Bohrungen 14 auf, mittels derer er auf die Führungsbolzen 10 aufgefädelt ist. Das Luftfiltergehäuse 20 weist zwei Bohrungen 61 auf, mittels derer dieses ebenfalls auf die Führungsbolzen 10 aufgesteckt ist.
Am Boden 30 ist eine Nase 62 als Lager 47 für den Luftfil­ terdeckel 43 angeordnet und vorzugsweise einteilig mit dem Boden 30 ausgebildet. Der Luftfilterdeckel 43 weist an sei­ nem dem Boden 30 zugewandten Bnde 45 einen Halterungsarm 63 auf mit einer Kante 64, die die Nase 62 hintergreift, und an dem gegenüberliegenden Ende 51 einen Flansch 65 für eine Schraubverbindung 66. Die Trennwand 3 ist in Richtung des Flansches 65 abgewinkelt und weist ebenfalls einen Flansch 67 mit einer Gewindebohrung 68 auf. Die Gewindebohrung 68 kann spritzgufstechnisch in den Flansch 65 eingebracht oder als separate, eingelegte, aufgenietete oder aufgeklebte Mutter ausgebildet sein. Im verriegelten Zustand des Luft­ filterdeckels 43 liegen die beiden Flansche 65, 67 bündig aneinander und werden durch eine Rändelschraube 69 gehal­ ten. Statt der Rändelschraube 69 kann auch ein Schnell- oder Bajonettverschluß oder dgl. vorgesehen sein.
Der Niederhalter 42 des Luftfilterdeckels 43 liegt auf dem Rand 38 des Luftfiltergehäuses 20 auf. Durch das Anziehen der Schraubverbindung 66 und die damit einhergehenden ela­ stischen Verformungen werden über den Niederhalter 42 und das Luftfiltergehäuse 20 die Klemmkräfte erzeugt, die den Vergaser 4 zwischen der Trennwand 3 und der Wand 22 des Luftfiltergehäuses 20 halten.

Claims (22)

1. Vergaseranordnung in einem Arbeitsgerät mit einem Ver­ brennungsmotor (2), dessen Einlaßkanal (7) über ein Verbindungsrohr (8) mit dem Ansaugkanalabschnitt (9) eines insbesondere als Membranvergaser ausgebildeten Vergasers (4) verbunden ist, wobei das Verbindungsrohr (8) eine zwischen dem Verbrennungsmotor (2) und dem Vergaser (4) angeordnete Trennwand (3) durchragt, an der der Vergaser (4) festgelegt ist, und mit einem Ver­ brennungsluft zuführenden Ansaugluftfilter (70), der an dem von der Trennwand (3) abgewandten Ende (19) des An­ saugkanalabschnittes (9) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergaser in Längsrich­ tung des Ansaugkanalabschnittes (9) zwischen der Trenn­ wand (3) und einer weiteren Wand (22) geklemmt gehalten ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansaugluftfilter (70) ein Luftfiltergehäuse (20) umfaßt und daß die weitere Wand (22) eine Wand des Luftfiltergehäuses (20) ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftfiltergehäuse (20) in einer gehäusefesten Lagerstelle (29) schwenkbar ein­ gehängt und über eine Zugfeder (55) gehäusefest verrie­ gelbar ist.
4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftfiltergehäuse (20) in einer gehäusefesten Lagerstelle (29) schwenkbar ein­ gehängt und über eine Schraubverbindung (94) gehäuse­ fest verriegelbar ist.
5. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftfiltergehäuse (20) in einer gehäusefesten Lagerstelle (29) schwenkbar ein­ gehängt und über eine Rastverbindung (40) gehäusefest verriegelbar ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtung (40) aus einem Rasthaken (37) gebildet ist, der eine Rast­ kante (34) der Trennwand (3) hintergreift.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasthaken (37) am Bnde eines Verriegelungsarms (36) angeordnet ist, der an dem Luftfiltergehäuse (20) vorgesehen ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftfiltergehäuse (20) über einen Schwenkarm (27) an der Lagerstelle (29) ge­ halten ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftfiltergehäuse (20), dessen Schwenkarm (27) und der Verriegelungsarm (36) mit dem Rasthaken (37) vorzugsweise einteilig aus Kunststoff gefertigt sind.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf zumindest einer Wand (3, 22) Zentriermittel (10, 24) angeordnet sind, die in entsprechende Zentrieröffnungen (14, 25) des Vergasers (4) eingreifen.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trennwand (3) in Bohrungen (14) des Vergasers (4) eingreifende Führungs­ bolzen (10) angeordnet sind.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbolzen (10) und die Trennwand (3) vorzugsweise einteilig aus Kunststoff gefertigt sind.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (3) Teil ei­ nes Gerätegehäuses (1) des Arbeitsgerätes ist.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Vergaser (4) und der Wand (3, 22) eine Dichtung angeordnet ist.
15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr (8) aus einem elastischen Material besteht und das dem Vergaser (4) zugewandte Ende (16) zur Bildung einer Dichtung flanschartig ausgebildet ist.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftfiltergehäuse (20) durch einen Luftfilterdeckel (43) verschließbar ist, der an einem Ende (45) in einem gehäusefesten Lager (47) schwenkbar gehalten ist.
17. Anordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftfilterdeckel (43) an seinem anderen Bnde (51) über eine Schraubverbindung (66) gehäusefest festlegbar ist.
18. Anordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftfilterdeckel (43) an seinem anderen Bnde (51) über eine Rastvorrichtung (50) gehäusefest festlegbar ist.
19. Anordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtung (50) ein am Luftfiltergehäuse (20) vorgesehenes Rastglied (52) ist, welches in Raststellung in eine Rastöffnung (53) des Luftfilterdeckels (43) eingreift.
20. Anordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastglied eine Rast­ zunge (52) ist.
21. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftfilterdeckel (43) Niederhalter (42) aufweist, die in Betriebsstellung des Luftfilterdeckels (43) auf dem Ansaugluftfilter (70) auf liegen.
22. Anordnung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansaugluftfilter (70) ein in das Luftfiltergehäuse (20) eingelegtes Filter­ element (41) mit einem Dichtungsrand (39) umfaßt, auf dem die Niederhalter (42) aufliegen.
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