DE19950729C1 - Vorrichtung zur Nutzung von Regenwasser für Regen- und Trockenphasenbetrieb - Google Patents
Vorrichtung zur Nutzung von Regenwasser für Regen- und TrockenphasenbetriebInfo
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Abstract
Es wird eine Vorrichtung (10) zur Nutzung von Regenwasser (R) für Regen- und Trockenphasenbetrieb beschrieben mit einem ersten Behälter (12), insbesondere einer Zisterne, und einem im ersten Behälter (12) angeordneten zweiten Behälter (14), insbesondere einem Pufferbehälter. Das Aufnahmevolumen des zweiten Behälters (14) ist deutlich geringer als das Aufnahmevolumen des ersten Behälters (12). In den ersten Behälter (12) mündet eine erste Zufuhrleitung (16) für Regenwasser (R), während eine zweite Zufuhrleitung (18) für Frischwasser (F) in den zweiten Behälter (14) mündet. Weiterhin ist eine vom Füllstand des zweiten Behälters (14) abhängige Steuerung (20) für die Frischwasserzufuhr vorgesehen. Eine Förderleitung (22) dient zum Fördern des Wassers aus dem zweiten Behälter (14) hin zu einem Verbraucher (24). Die erste Zufuhrleitung (16) mündet im Bodenbereich des ersten Behälters (12). Des weiteren sind Strömungsleitmittel vorgesehen, so daß das austretende Regenwasser (R) weg vom Boden (32) im wesentlichen vertikal nach oben strömt (Figur 2).
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Nutzung
von Regenwasser für Regen- und Trockenphasenbetrieb mit einem
ersten Behälter, insbesondere einer Zisterne oder dergleichen,
mit einem im ersten Behälter angeordneten zweiten Behälter,
insbesondere einem Pufferbehälter oder dergleichen, welcher
vorzugsweise als zweiter Behälter ausgebildet ist, dessen
Aufnahmevolumen deutlich geringer als das Aufnahmevolumen des
ersten Behälters ist, mit einer im ersten Behälter mündenden
ersten Zufuhrleitung für Regenwasser, mit einer im zweiten
Behälter mündenden zweiten Zufuhrleitung für Frischwasser, mit
einer vom Füllstand des zweiten Behälters abhängigen Steuerung
der Frischwasserzufuhr und mit einer Förderleitung zum Fördern
des Wassers aus dem zweiten Behälter hin zu einem Verbraucher.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der
DE 93 04 950 U1 bekannt. Sämtliche für diese Vorrichtung
benötigten Anschlüsse liegen im Dom der Zisterne, der nicht
der Wasserspeicherung dient. Innerhalb des eigentlichen
Speicherraumes der Zisterne sind somit keine
Installationsmaßnahmen erforderlich. Der auf dem
Zisternenboden stehende Pufferbehälter weist einen Sensor für
die Tankinhaltsmessung, Schwimmerschalter für den
Trockenlaufschutz sowie für die Frischwasserzufuhr auf.
Weiterhin sind ein Rückflußverhinderer für die Wasserentnahme
aus der Zisterne und zwischen Pufferbehälter und Zisterne
vorgesehen. Das über die Trinkwasserleitung zugeführte Wasser
wird über eine freie Strecke in den Pufferbehälter geleitet,
aus dem die Entnahmeleitung über einen Rückflußverhinderer
entweder das Zisternenwasser oder das zugeführte Trinkwasser
entnimmt, so daß das zugeführte Trinkwasser außerhalb des
Pufferbehälters nicht mit dem Restwasser in der Zisterne
vermischt wird. Der Pufferbehälter ist somit als geschlossener
Behälter ausgebildet, wobei aufwendige Rückflußverhinderer in
den Strömungsverbindungskanal zwischen Zisterne und
Pufferbehälter und in die Förderleitung geschaltet sind. Diese
Rückflußverhinderer sind nicht nur technisch aufwendig und
teuer, sondern neigen auch aufgrund der
Schwebstoffablagerungen am Zisternenboden, die mit dem
Regenwasser in die Zisterne gelangen, zur Einschränkung der
Funktionsfähigkeit beziehungsweise zum Ausfall. Insoweit
bedarf diese bekannte Vorrichtung intensiver Wartungsmaßnahmen
und ist auch teuer in der Anschaffung. Weiterhin sind bei der
bekannten Vorrichtung keine Maßnahmen vorgesehen, um das
Regenwasser und/oder Frischwasser gleichmäßig und langsam in
die Zisterne beziehungsweise den Pufferbehälter einzuleiten,
so daß eine Aufwirbelung der am Boden der Behältnisses
befindlichen Schwebstoffe und Bodensedimente vermieden ist.
Aus der DE 296 39 957 A1 ist ebenfalls eine Vorrichtung zur
Nutzung von Regenwasser mit den eingangs genannten Merkmalen
bekannt. Diese Anlage besteht aus einem
Regenwasserauffangbecken, einer Pumpe zum Entnehmen von Wasser
und Einspeisen in einen Versorgungskreis, einem
Nachspeisebehälter, in den über ein steuerbares Ventil
Trinkwasser einspeisbar ist und aus dem die Pumpe Wasser
entnimmt. Der Nachspeisebehälter ist im
Regenwasserauffangbecken untergebracht oder direkt an diesem
angebaut und steht mit diesem in Verbindung. Ein Fühler ist im
Nachspeisebehälter vorgesehen, der bei Absinken des Pegels im
Nachspeisebehälter das steuerbare Ventil auf Trinkwasserzufuhr
steuert, wobei die Verbindung des Regenwasserauffangbeckens
mit dem Nachspeisebehälter derart ausgebildet ist, daß bei
abgesunkenem Regenwasserpegel Wasserfluß vom
Nachspeisebehälter zum Auffangbecken verhindert ist.
Auch die DE 195 01 511 C1 offenbart eine vergleichbare
Zisterne mit selbsttätiger Nachfüllung von Frischwasser bei
Unterschreitung eines unteren Füllstandes, wobei in der
Zisterne ein oben offener Behälter angeordnet ist, dessen
Durchmesser und Volumen um ein vielfaches kleiner als der
beziehungsweise das der Zisterne sind. Die Umfangswand des
Behälters ist von seinem Boden getrennt und schwimmfähig, so
daß sie auf dem Boden dicht aufsitzt, wenn der untere
Füllstand unterschritten wird. Bei Überschreitung des unteren
Füllstandes hebt die Umfangswand vom Boden ab. Das
Brauchwasser ist nur durch den Behälter hindurch entnehmbar.
Das Frischwasser ist bei Unterschreiten des unteren
Füllstandes der Zisterne und eines vorbestimmten Füllstandes
des Behälters in den Behälter einleitbar und die
Frischwasserzufuhr bei Überschreitung eines oberen Füllstandes
des Behälters absperrbar.
Weiterhin beschreibt die DE 295 02 159 U1 einen
Regenwassereinlauf für Wasserspeicher, welche alle für einen
Einlauf notwendigen Funktionen in einem Bauteil vereint. Das
Zulaufrohr kann in das Führungsrohr des Einlaufs eingesteckt
werden, so daß kein weiteres Befestigungsmaterial erforderlich
ist. Der Einlauf wird am Boden des Wasserspeichers
verschraubt, wobei durch eine Umlenkung des einströmenden
Wassers um 180° eine Aufwirbelung des sich im Laufe der Zeit
bildenden Bodensediments verhindert wird.
Schließlich offenbart die DE 297 07 990 U1 eine
Einlaufvorrichtung für Wasserbehälter, wie Zisternen oder
Regenwassertonnen, bestehend aus einem rohrförmigen Teil, an
dessen unteren Ende unterhalb der Wasserlinie eine
Auslaßöffnung angeordnet ist, wobei über die Auslaßöffnung ein
in seiner Länge einstellbares Rohrstück geschoben ist, an
dessen Ende eine Strömungsumlenkvorrichtung angeordnet ist.
Die Strömungsumlenkvorrichtung ist in einem Abstand zur
Auslaßöffnung arretierbar, wobei an ihrem oberen,
strömungsauslaßseitigen Ende ein Gewebeeinsatz mit einem
zwischen der Innenwand der Strömungsumlenkvorrichtung mit der
Außenwand des Rohrstücks reduzierbaren Strömungsquerschnitt
vorgesehen ist. Die Strömungsumlenkvorrichtung ist topfförmige
ausgebildet, wobei der Topfboden im Abstand zum Auslaßende des
Rohrstücks über die Reduzierung des Gewebeeinsatzes
einstellbar ist.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend
weiterzubilden, daß die Einleitung des Regenwassers
beziehungsweise Frischwassers in die Zisterne beziehungsweise
den Pufferbehälter dahingehend verbessert werden, daß bei
konstruktiv einfachem Aufbau der Vorrichtung unter
weitgehender Vermeidung von Aufwirbelungen der in den
Behältern befindlichen Bodensedimente und Schwebstoffe das aus
der Vorrichtung geförderte Wasser eine gute Qualität
beziehungsweise hohen Reinheitsgrad aufweist und somit
beispielsweise auch für den Betrieb einer Waschmaschine
verwendet werden kann.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung bei der Vorrichtung mit
den eingangs genannten Merkmalen im wesentlichen dadurch
gelöst, daß der Boden des zweiten Behälters mit Abstand zum
Boden des ersten Behälters angeordnet ist, die erste
Zufuhrleitung durch den Boden des zweiten Behälters geführt
ist und im Bodenbereich des ersten Behälters mündet, wobei das
Regenwasser zwischen dem Boden und dem Boden in den ersten
Behälter eingeleitet wird und Strömungsleitmittel vorgesehen
sind, so daß das eingeleitete Regenwasser weg vom Boden im
wesentlichen vertikal nach oben strömt.
Durch diese Maßnahme wird der Aufwirbelung von Bodensedimenten
und Schwebstoffen im Bodenbereich des ersten Behälters bei
Eintritt von Regenwasser während der Regenphase
entgegengewirkt, da die Strömungsrichtung aufgrund der
speziellen Strömungsführung gerade weg vom Boden des ersten
Behälters gerichtet ist. Durch die Maßnahme, daß das
Regenwasser zwischen den mit Abstand zueinander angeordneten
Bodenbereichen des ersten Behälters und des zweiten Behälters
eingeleitet wird, läßt sich bereits eine Vergleichmäßigung
beziehungsweise Verringerung der Strömungsgeschwindigkeit
erzielen. Dieser Effekt wird noch dadurch weiter verbessert,
daß eine erste Strömungsleitwand in dem ersten Behälter
vorgesehen ist, mit der das eintretende Regenwasser gezielt
geführt beziehungsweise gelenkt und somit die
Strömungsgeschwindigkeit weiter vergleichmäßigt und verringert
wird. Von besonderem Vorteil erweist die Ausgestaltung, daß
der Boden des zweiten Behälters mit Abstand zum Boden des
ersten Behälters angeordnet ist und die erste Zufuhrleitung
durch den Boden des zweiten Behälters geführt ist. Somit sind
sämtliche für die Vorrichtung erforderlichen
Strömungsleitungen, nämlich die erste und zweite Zufuhrleitung
sowie die Förderleitung, zum zweiten Behälter geführt, wobei
jedoch die erste Zufuhrleitung nicht in unmittelbarer
Strömungsverbindung mit dem zweiten Behälter steht und
beispielsweise in einer Öffnung im Boden des zweiten Behälters
endet. Hierdurch kann das Regenwasser aus der ersten
Zufuhrleitung durch die Öffnung im Boden des zweiten Behälters
in den Zwischenraum zwischen den Böden von erstem und zweitem
Behälter strömen, um dann radial aus dem Zwischenraum zwischen
den Böden nach außen auszutreten.
Nach einer ersten vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
mündet die erste Zufuhrleitung im Bodenbereich des ersten
Behälters, so daß das austretende Regenwasser weg vom Boden im
wesentlichen nach oben strömt.
Nach einer weiteren vorteilhaften und eigenständigen
Ausgestaltung der Erfindung mündet die erste Zufuhrleitung
oberhalb des Bodenbereichs des ersten Behälters und unterhalb
des Bodenbereichs des zweiten Behälters. Von Vorteil ist auch
eine erste Strömungsleitwand zur Vergleichmäßigung und/oder
Verringerung der Strömungsgeschwindigkeit des eintretenden
Regenwassers im ersten Behälter angeordnet.
Dadurch, daß die erste Strömungsleitwand den zweiten Behälter
mit Abstand umfaßt sowie auf dem Baden des ersten Behälters
aufsitzt und unterhalb des Niveaus der Oberkante der
Seitenwand des zweiten Behälters endet, wird das radial nach
außen zwischen den Böden der Behälter austretende Wasser durch
den zwischen der Seitenwand des zweiten Behälters und der
Strömungsleitwand gebildeten Ringraum vertikal nach oben
gelenkt, wobei der durch den Ringraum gebildete
Öffnungsquerschnitt ein Vielfaches des Austrittsquerschnittes
der ersten Zufuhrleitung beträgt.
Es hat sich des weiteren als vorteilhaft erwiesen, daß
oberhalb der ersten Strömungsleitwand an der Seitenwand des
zweiten Behälters eine seitwärts auswärtskragende Ringwand
angeordnet ist, die sich bevorzugt in etwa über die Distanz
zwischen Strömungsleitwand und Seitenwand des zweiten
Behälters erstreckt. Durch diese Maßnahme wird das in dem
Ringraum im wesentlichen vertikal aufsteigende Regenwasser in
etwa in eine horizontale Richtung gelenkt, so daß die im
Regenwasser befindlichen Schwebstoffe sich außerhalb des
zweiten Behälters auf dem Boden des ersten Behälters und nicht
auch auf dem Boden des zweiten Behälters ablagern. Des
weiteren wird durch diese Maßnahme dafür gesorgt, daß die in
dem zulaufenden Regenwasser enthaltenen Sauerstoffanteile
beziehungsweise Sauerstoffbläschen sich mit dem bereits in dem
ersten Behälter befindlichen Regenwasser gut durchmischen und
das bereits gespeicherte Regenwasser mit Sauerstoff
anreichern.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist der außerhalb der ersten Strömungsleitwand liegende
Bodenbereich des ersten Behälters zumindest bereichsweise als
Schlammfang ausgebildet, so daß weitestgehend ausgeschlossen
ist, daß Bodensedimente und Schwebstoffe über die
Förderleitung zum Verbraucher gelangen.
Des weiteren besteht eine vorteilhafte Ausgestaltung der
Steuerung der Frischwasserzufuhr darin, daß diese als
Schwimmerschalter oder dergleichen Niveauregler ausgebildet
und im zweiten Behälter angeordnet ist. Beispielsweise kann
mittels des im zweiten Behälter befindlichen
Schwimmerschalters ein Magnetventil der Frischwasserleitung
dann betätigt werden, wenn der Wasserpegel in dem zweiten
Behälter ein vorgegebenes beziehungsweise voreinstellbares
Niveau unterschreitet.
Nach einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
ist der zweite Behälter im Bodenbereich des ersten Behälters
positioniert, wobei durch das Niveau der Oberkante der
Seitenwand des zweiten Behälters im Bezug auf den Boden des
ersten Behälters die Höhe eines Niedrigwasserspiegels an
Regenwasser beziehungsweise der Übergang zwischen Regen- und
Trockenphasenbetrieb festgelegt wird. Somit bedarf es keiner
komplizierten Einstellungen von Steuerungen, Meßvorrichtungen
oder dergleichen, um die Höhe des minimal zulässigen
Niedrigwasserspiegels der jeweiligen Vorrichtung anzupassen,
vielmehr kann dies durch entsprechende Anordnung der Oberkante
der Seitenwand des zweiten Behälters in Bezug auf den Boden
des ersten Behälters geschehen.
Von Vorteil ist nach einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung im Bodenbereich des zweiten Behälters eine Pumpe,
insbesondere eine Druckpumpe oder Tauchpumpe positioniert, die
druckseitig mit der Förderleitung verbunden ist. Durch diese
Maßnahme kann das in der Vorrichtung befindliche Wasser
äußerst einfach hin zum Verbraucher gefördert werden, wobei
durch die Positionierung der Pumpe in dem zweiten Behälter die
Gefahr der Förderung von Bodensedimenten und Schwebstoffen
weitestgehend vermieden ist, die sich vorwiegend im
Bodenbereich des ersten Behälters ablagern.
Nach einer anderen vorteilhaften und eigenständigen
Ausgestaltung der Erfindung mündet die zweite Zufuhrleitung
bevorzugt in einem Bereich der Seitenwand beziehungsweise im
Bodenbereich des zweiten Behälters, wobei eine zweite
Strömungsleitwand zur Vergleichmäßigung und/oder Verringerung
der Strömungsgeschwindigkeit des in den zweiten Behälter
eintretenden Frischwassers angeordnet ist. Durch diese
Maßnahme wird insbesondere im Trockenphasenbetrieb der
Vorrichtung dafür gesorgt, daß etwaige im Bodenbereich des
zweiten Behälters befindliche Bodensedimente oder Schwebstoffe
aufgrund der im Trockenphasenbetrieb erforderlichen
Frischwasserzufuhr von dem in den zweiten Behälter
eintretenden Frischwasser nicht aufgewirbelt und
dementsprechend mittels der Pumpe über die Förderleitung nicht
zum Verbraucher gefördert werden.
Die Strömungsleitwand umfaßt nach einer besonderen
Ausführungsform der Erfindung die zweite Zufuhrleitung
bogenförmig, sitzt am Boden des zweiten Behälters auf, wobei
die Querseiten der Strömungsleitwand sich randseitig der
Seitenwand des zweiten Behälters anschließen, so daß eine
Zwischenkammer gebildet wird. Das zugeführte Frischwasser wird
somit gleichmäßig, wirbelfrei und hinsichtlich der
Strömungsgeschwindigkeit verlangsamt dem zweiten Behälter
zugeführt, so daß Turbulenzen und Wirbel im eigentlichen
Aufnahmebereich des zweiten Behälters außerhalb der
Zwischenkammer weitestgehend vermieden sind.
Von Vorteil liegt nach einer anderen Ausführungsform die
Oberkante der Strömungsleitwand unterhalb des Niveaus der
Oberkante der Seitenwand des zweiten Behälters und ist
insbesondere etwa in der halben Höhe der Seitenwand des
zweiten Behälters angeordnet.
Ein äußerst einfacher konstruktiver Aufbau ergibt sich auch
dadurch, daß die Pumpe im wesentlichen mittig im zweiten
Behälter angeordnet ist.
Bevorzugt ist der zweite Behälter als nach oben offenes,
topfartiges Behältnis ausgebildet.
Insgesamt funktioniert die Vorrichtung derart, daß das
Regenwasser während der Regenphase, also bei einem hohen
Füllungsgrad der Zisterne, ohne weiteres in den zweiten
Behälter, den Pufferbehälter fließen und bei Bedarf über die
Förderleitung zum Verbraucher gefördert werden kann. Die
Seitenwände des als oben offenes, topfartiges Behältnis
ausgebildeten zweiten Behälters verhindern des weiteren, daß
auf dem Boden des ersten Behälters befindliche Bodensedimente
oder dergleichen Schwebstoffe zum Einlaß der Förderleitung
gelangen. Während einer Trockenphase sinkt der Wasserstand in
der Zisterne ab bis auf ein durch die Oberkante der Seitenwand
des offenen, topfartigen Behältnisses gebildetes Niveau.
Anschließend wird das im zweiten Behälter befindliche Wasser
bei Bedarf über die Zufuhrleitung zum Verbraucher gefördert,
so daß das Wasserniveau beziehungsweise der Pegel in dem
zweiten Behälter abnimmt. Ein völliges Entleeren des zweiten
Behälters mit der damit einhergehenden Funktionsunfähigkeit
der Vorrichtung wird dadurch vermieden, daß bei Absinken des
Wasserpegels im zweiten Behälter unter ein vorgegebenes
unteres Niveau über eine Steuerung dem zweiten Behälter
Frischwasser zugeführt wird, bis der Wasserstand wieder einen
ausreichenden Pegel beziehungsweise ein ausreichendes Niveau
erreicht hat, welches jedoch durch eine entsprechende
Einstellung der Steuerung unterhalb dem Niveau der Oberkante
des offenen topfartigen Behältnisses liegt. Während der
Trockenphase wird somit je nach Bedarf Frischwasser in den
zweiten Behälter und nur in den zweiten Behälter eingelassen,
der aufgrund seines gegenüber dem ersten Behälter deutlich
verringerten Aufnahmevolumens nur einen Bruchteil des für den
ersten Behälter erforderlichen Wassers zur Erzielung eines
ausreichenden Füllstandes benötigt. Sobald im Anschluß an eine
Trockenphase wieder eine Regenphase mit der damit
einhergehenden Füllung des ersten Behälters über das durch die
Oberkante der Seitenwand des zweiten Behälters gegebenen
Niveaus eintritt, wird die Frischwasserzufuhr über die
Steuerung völlig unterbunden. Durch diese Maßnahme ist, wie
auch bei der bereits bekannten Vorrichtung, gewährleistet, daß
nicht unnötig große Mengen an Frischwasser der Zisterne
während der Trockenphase zugeführt werden, die dann nach
beispielsweise plötzlichem Eintreten einer Regenphase
praktisch "verloren" sind, da sich das zugeführte Frischwasser
mit dem Regenwasser vermischt. Letztendlich wird während einer
Trockenphase der Vorrichtung bei entsprechendem Bedarf das
Frischwasser periodisch in kleinen Portionseinheiten, die in
etwa durch das Aufnahmevolumen des zweiten Behälters definiert
sind, zugeführt, so daß bei Eintritt einer Regenphase im
Extremfall lediglich eine durch das Aufnahmevolumen des
zweiten Behälters definierte Menge an Frischwasser "verloren"
geht und sich mit dem dem ersten Behälter zugeführten
Regenwasser vermischt. Insoweit vereint die erfindungsgemäße
Vorrichtung nicht nur die Vorteile eines einfachen,
wartungsarmen, funktionssicheren und kostengünstigen Aufbaus,
sondern sorgt auch dafür, daß nur geringe Mengen an während
der Trockenphasen zugeführtem Frischwasser bei anschließendem
Eintritt einer Regenphase "verloren" gehen.
Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten
der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung der Ausführungsbeispiele. Dabei bilden alle
beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für
sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand
vorliegender Erfindung, auch unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in schematischer Darstellung,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in Seitenansicht während der Regenphase,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den zweiten Behälter der Fig. 2
in schematischer Darstellung,
Fig. 4 die Ansicht der Fig. 2 während der Trockenphase und
Fig. 5 die Ansicht der Fig. 3, ebenfalls während der
Trockenphase.
Ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist in Fig. 1 mit 10 bezeichnet. Die Vorrichtung
weist einen ersten Behälter 12, beispielsweise eine Zisterne,
und einen zweiten Behälter 14, insbesondere einen
Pufferbehälter, auf. Das Aufnahmevolumen des zweiten Behälters
14 ist deutlich geringer als das Aufnahmevolumen des ersten
Behälters 12 und kann beispielsweise 10% bis hinab zu 1%
oder weniger des Aufnahmevolumens des ersten Behälters 12
betragen. Die absolute Größe des Aufnahmevolumens des zweiten
Behälters 12 sollte jedoch nicht einen absoluten Wert von
beispielsweise 50 Litern oder gegebenenfalls auch 20 Litern
unterschreiten. In den ersten Behälter 12 mündet eine
Zufuhrleitung 16 für das Regenwasser R, welches über eine
Regenrinne 54 mit Fallrohr 56 und einen Filtersammler 58 der
Zufuhrleitung 16 zugeführt wird. Der äußere ersten Behälter 12
besitzt des weiteren einen Überlauf 60.
In den kleineren Behälter 14 mündet eine Zufuhrleitung 18 für
die Zufuhr von Frischwasser F. Des weiteren ist im zweiten
Behälter 14 eine Steuerung 20 für die Frischwasserzufuhr
vorgesehen. Das Wasser wird mittels einer Förderleitung 22 aus
der Vorrichtung 10 hin zu einem oder mehreren Verbrauchern 24
gefördert. Der kleinere zweite Behälter 14 ist als nach oben
offenes, topfartiges Behältnis ausgebildet und im wesentlichen
im Bodenbereich 26 des größeren ersten Behälters 12
positioniert. Durch das Niveau 28 (Fig. 4) der Oberkante der
Seitenwand 30 des kleineren zweiten Behälters 14 im Bezug auf
den Boden 32 des größeren ersten Behälters 12 ist die Höhe
eines Niedrigwasserspiegels an Regenwasser beziehungsweise der
Übergang zwischen Regen- und Trockenphasenbetrieb festgelegt.
Im Bodenbereich 34 des kleineren zweiten Behälters 14 ist eine
Pumpe 36, insbesondere eine Druckpumpe oder Tauchpumpe
angeordnet, die druckseitig mit der Förderleitung 22 verbunden
ist. Dabei kann die Steuereinheit der Pumpe 36 als
automatische durchflußabhängige Einheit ausgebildet sein. Nach
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 mündet die
Regenwasserzufuhrleitung 16 im Bodenbereich 40 des kleineren
zweiten Behälters 14, so daß das austretende Regenwasser R weg
vom Boden des zweiten Behälters 14 im wesentlichen vertikal
nach oben zwischen Seitenwand 30 und 48 in den äußeren ersten
Behälter 12 strömt. Die Pumpe 36 ist nach dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 1 im wesentlichen mittig in dem
kleineren zweiten Behälter 14 angeordnet. Die
Frischwasserzufuhrleitung 18 mündet bevorzugt in einem Bereich
der Seitenwand 30 und im Bodenbereich 34 des kleineren zweiten
Behälters 14.
Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 bis 5 ist in dem
kleineren zweiten Behälter 14 eine zweite Strömungsleitwand 38
zur Vergleichmäßigung und/oder Verringerung der
Strömungsgeschwindigkeit des in den kleineren zweiten Behälter
14 eintretenden Frischwassers F angeordnet. Die
Strömungsleitwand 38 umfaßt die Frischwasserzufuhrleitung 18
bogenförmig, sitzt am Boden 40 des kleineren zweiten Behälters
14 auf und schließt sich randseitig der Seitenwand 30 des
kleineren zweiten Behälters 14 zur Bildung einer
Zwischenkammer 42 an. Die Oberkante 44 der Strömungsleitwand
38 liegt unterhalb des Niveaus der Oberkante der Seitenwand 30
des kleineren zweiten Behälters 14 und ist insbesondere etwa
in der halben Höhe der Seitenwand 30 angeordnet.
Ein weiterer Unterschied zwischen dem Ausführungsbeispiel der
Fig. 2 bis 5 und dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1
besteht darin, daß die Regenwasserzufuhrleitung 16 oberhalb
des Bodenbereichs 26 des größeren ersten Behälters 12 und
unterhalb des Bodenbereichs 34 des kleineren zweiten Behälters
14 mündet. Dabei ist bevorzugt eine Strömungsleitwand 48 zur
Vergleichmäßigung und/oder Verringerung der
Strömungsgeschwindigkeit des eintretenden Regenwasser R im
größeren ersten Behälter 12 angeordnet. Der Boden 40 des
kleineren zweiten Behälters 14 ist mit Abstand zum Boden 32
des größeren ersten Behälters 12 positioniert, wobei die
Regenwasserzufuhrleitung 16 durch den Boden 40 des kleineren
zweiten Behälters 14 geführt ist. Die erste Strömungsleitwand
48 umfaßt den kleineren zweiten Behälter 14 beziehungsweise
dessen Seitenwand 30 mit Abstand und sitzt auf dem Boden 32
des äußeren ersten Behälters 12 auf. Die Strömungsleitwand 48
endet des weiteren unterhalb des Niveaus 28 der Oberkante der
Seitenwand 30 des kleineren zweiten Behälters 14. Der zwischen
Strömungsleitwand 48 und der Seitenwand 30 des kleineren
zweiten Behälters 14 gebildete Ringraum wird durch eine
Ringwand 50 übergriffen, die oberhalb der Strömungsleitwand 48
mit Abstand zu dieser an der Seitenwand 30 des kleineren
zweiten Behälters 14 seitwärts auswärtskragend angeordnet ist.
Der außerhalb der Strömungsleitwand 48 liegende Bodenbereich
26 des äußeren ersten Behälters 12 ist zumindest bereichsweise
als Schlammfang 52 ausgebildet. Die Steuerung 20 der
Frischwasserzufuhr ist als Schwimmerschalter oder dergleichen
Niveauregler ausgebildet und im kleineren zweiten Behälter 14
angeordnet.
Die Funktionsweise der Vorrichtung 10 gemäß Fig. 1 ist wie
folgt:
Während der Regenphase ist der äußere erste Behälter 12, wie
in der Fig. 1 dargestellt, mit Regenwasser R gefüllt. Bei
Bedarf wird Wasser aus der Vorrichtung 10 mittels der Pumpe 36
über die Förderleitung 22 hin zu dem oder den Verbrauchern 24,
beispielsweise Toilettenspülung, Waschmaschine, Gießwasser für
den Garten oder dergleichen gefördert. Während einer möglichen
Trockenphase sinkt das Wasserniveau innerhalb des größeren
ersten Behälters 12 bei entsprechendem Verbrauch ständig ab,
bis der Wasserpegel mit der Oberkante der Seitenwand 30 des
kleineren zweiten Behälters 14 übereinstimmt. Ein weiteres
Absinken des Wasserpegels in dem größeren ersten Behälter 12
ist nicht möglich, da eine Strömungsverbindung zwischen dem
größeren ersten Behälter 12 und dem kleineren zweiten Behälter
14 lediglich über die Oberkante der Seitenwand 30 besteht. Ist
auch ein Teil des Wassers aus dem kleineren zweiten Behälter
14 während der Trockenphase abgezogen worden, wird über die
Steuerung 20 der Füllstand des kleineren zweiten Behälters 14
durch Zufuhr von Frischwasser F wieder erhöht, wobei die
Steuerung derart eingestellt ist, daß ein Überlaufen des
kleineren zweiten Behälters 14 durch die Füllung mit
Frischwasser F vermieden ist. Durch diese Maßnahme können die
an die Vorrichtung 10 angeschlossenen Verbraucher auch während
einer Trockenphase Wasser aus der Vorrichtung 10 gespeist
werden, ohne daß aufwendige Umschaltmaßnahmen in den
entsprechenden Leitungssystemen erforderlich sind. Dadurch,
daß der kleinere zweite Behälter 14 ein deutlich geringeres
Aufnahmevolumen als der äußere ersten Behälter 12 besitzt,
brauchen der Vorrichtung 10 während einer Trockenphase nicht
unnötig große Mengen an Frischwasser F zugeführt zu werden,
die sich bei einer anschließenden Regenphase mit dem in die
Vorrichtung 10 eintretenden Regenwasser R vermischen und
insoweit "verloren" sind, als auch das Mischwasser aus
Frischwasser F und Regenwasser R lediglich zur Speisung der
Verbraucher 24, aber nicht mehr als reines Frischwasser F
verwendet werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß
aufgrund der Einspeisung des Frischwassers F in den kleineren
zweiten Behälter 14 Verwirbelungen der Bodensedimente und
Schwebstoffe im Bereich des Bodenbereiches 26 des größeren
ersten Behälters 12 nicht auftreten.
Die in den Fig. 2 bis 5 dargestellte Vorrichtung 10
funktioniert entsprechend der beschriebenen Funktionsweise der
Fig. 1, so daß im folgenden lediglich auf die Unterschiede
eingegangen wird:
Zum einen ist zwischen der Mündung der
Frischwasserzufuhrleitung 18 und der Pumpe 36 im kleineren
zweiten Behälter 14 eine weitere Strömungsleitwand 38 zur
Vergleichmäßigung und/oder Verringerung der
Strömungsgeschwindigkeit des in den kleineren zweiten
Behälters 14 eintretenden Frischwasser F vorgesehen, welches
während einer Trockenperiode zugeführt wird. Hierdurch wird
einer Verwirbelung von etwaig auf dem Boden 40 des kleineren
zweiten Behälters 14 befindlichen Sedimenten oder
Schwebstoffen entgegengewirkt. Des weiteren ist die
Regenwasserzufuhrleitung 16 durch den Boden 40 des kleineren
zweiten Behälters 14 geführt, so daß das während einer
Regenphase in die Vorrichtung 10 zufließende Regenwasser R
zwischen dem Boden 40 des kleineren zweiten Behälters 14 und
dem Boden 32 des größeren ersten Behälters 12, die beabstandet
zueinander angeordnet sind in die Vorrichtung eintritt. Von
der Austrittsöffnung der Regenwasserzufuhrleitung 16 strömt
das Regenwasser R in horizontaler Richtung radial nach außen
und wird durch den Ringraum zwischen der Strömungsleitwand 48
und der Seitenwand 30 des kleineren zweiten Behälters 14 in
vertikale Richtung nach oben gelenkt. Nach Austritt des
Regenwasser R aus dem Ringraum wird dieses durch die Ringwand
50 wieder im wesentlichen in horizontale Richtung umgelenkt.
Durch diese Maßnahme wird, wie Fig. 2 zu entnehmen ist,
gewährleistet, daß das in dem äußeren ersten Behälter 12
bereits befindliche Regenwasser R durch die in dem frisch
zuströmenden Regenwasser R befindlichen Sauerstoffbläschen gut
durchmischt und somit auch das bereits gespeicherte
Regenwasser R wieder mit Sauerstoff angereichert wird. Die in
dem zuströmenden Regenwasser R enthaltenen Schwebstoffe 64
können sich in dem radial äußeren Bodenbereich 26 des äußeren
ersten Behälters 12 rasch ablagern. Insgesamt wird durch diese
Maßnahmen gewährleistet, daß die Zufuhr von Wasser, sei es nun
Regenwasser R durch die Zufuhrleitung 16 oder Frischwasser F
durch die weitere Zufuhrleitung 18 die im Bodenbereich des
größeren ersten Behälters 12 oder gegebenenfalls auch
kleineren zweiten Behälters 14 abgelagerten Sedimente nicht
aufgewirbelt werden, so daß die Qualität und Sauberkeit des
aus der Vorrichtung 10 geförderten Wassers erheblich
verbessert wird. Als besonders vorteilhaft erweist sich in
diesem Zusammenhang die Maßnahme, den kleineren zweiten
Behälter 14 beziehungsweise dessen Seitenwand 30 in Verbindung
mit der Strömungsleitwand als Mittel zur Verlangsamung und
Vergleichmäßigung des zuströmenden Regenwassers R einzusetzen.
10
Vorrichtung
12
erster Behälter
14
zweiter Behälter
16
Zufuhrleitung (für Regenwasser)
18
Zufuhrleitung (für Frischwasser)
20
Steuerung
22
Förderleitung
24
Verbraucher
26
Bodenbereich (von
12
)
28
Niveau (für Frischwasseranforderung)
30
Seitenwand (von Innenbehälter
14
)
32
Boden (von
12
)
34
Bodenbereich (von Innenbehälter
14
)
36
Pumpe
38
Strömungsleitwand
40
Boden (von Innenbehälter
14
)
42
Zwischenkammer
44
Oberkante (von
38
)
48
Strömungsleitwand (Außenwand von Außenbehälter
14
)
50
Ringwand
52
Schlammfang
54
Regenrinne
56
Fallrohr
58
Filtersammler
60
Überlauf
62
Sauerstoffbläschen
64
Schwebstoffe
F Frischwasser
R Regenwasser
F Frischwasser
R Regenwasser
Claims (4)
1. Vorrichtung (10) zur Nutzung von Regenwasser (R) für Regen-
und Trockenphasenbetrieb mit einem ersten Behälter (12),
insbesondere einer Zisterne oder dergleichen, mit einem im
ersten Behälter (12) angeordneten zweiten Behälter (14),
insbesondere einem Pufferbehälter oder dergleichen, dessen
Aufnahmevolumen deutlich geringer als das Aufnahmevolumen
des ersten Behälters (12) ist, mit einer im ersten Behälter
(12) mündenden ersten Zufuhrleitung (16) für Regenwasser
(R), mit einer im zweiten Behälter (14) mündenden zweiten
Zufuhrleitung (18) für Frischwasser (F), mit einer vom
Füllstand des zweiten Behälters (14) abhängigen Steuerung
(20) der Frischwasserzufuhr und mit einer Förderleitung
(22) zum Fördern des Wassers aus dem zweiten Behälter (14)
hin zu einem Verbraucher (24), dadurch gekennzeichnet, daß
der Boden (40) des zweiten Behälters (14) mit Abstand zum
Boden (32) des ersten Behälters (12) angeordnet ist, die
erste Zufuhrleitung (16) durch den Boden (40) des zweiten
Behälters (14) geführt ist und im Bodenbereich (26) des
ersten Behälters (12) mündet, wobei das Regenwasser (R)
zwischen dem Boden (32) und dem Boden (40) in den ersten
Behälter (12) eingeleitet wird und Strömungsleitmittel
vorgesehen sind, so daß das eingeleitete Regenwasser (R)
weg vom Boden (32) im wesentlichen vertikal nach oben
strömt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
als Strömungsleitmittel endseitig der ersten Zufuhrleitung
(16) ein Zwischen- und Ringraum zwischen Innen- und
Außenbehälter angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Zufuhrleitung (16) oberhalb des Bodenbereichs
(26) des ersten Behälters (12) und unterhalb des
Bodenbereichs (34) des zweiten Behälters (14) mündet.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß als Strömungsleitmittel eine
erste Strömungsleitwand (48) zur Vergleichmäßigung und/oder
Verringerung der Strömungsgeschwindigkeit des eintretenden
Regenwassers (R) im ersten Behälter (12) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19950729A DE19950729C1 (de) | 1999-10-21 | 1999-10-21 | Vorrichtung zur Nutzung von Regenwasser für Regen- und Trockenphasenbetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19950729A DE19950729C1 (de) | 1999-10-21 | 1999-10-21 | Vorrichtung zur Nutzung von Regenwasser für Regen- und Trockenphasenbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19950729C1 true DE19950729C1 (de) | 2001-06-13 |
Family
ID=7926407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19950729A Expired - Fee Related DE19950729C1 (de) | 1999-10-21 | 1999-10-21 | Vorrichtung zur Nutzung von Regenwasser für Regen- und Trockenphasenbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19950729C1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP1803856A1 (de) * | 2005-12-30 | 2007-07-04 | V2Rb | Vorrichtung zur Rückgewinnung von Regenwasser |
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1999
- 1999-10-21 DE DE19950729A patent/DE19950729C1/de not_active Expired - Fee Related
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|---|---|---|---|
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |