DE19955898A1 - Trockenmittelbox - Google Patents
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Abstract
Es wird eine Trockenmittelbox 10 vorgeschlagen, die zum Entfeuchten von Luft, insbesondere für Druckluftbremsanlagen, dient. Die Trockenmittelbox 10 umfaßt ein Gehäuse 11 mit mindestens einem Ein- und Auslaß 14, 15, wobei das Gehäuse 11 von einem Behälter 12 und einem Flansch 13 gebildet ist. Weiterhin weist die Trockenmittelbox 10 einen Trockenmittelkörper 18 auf, der formstabil in das Gehäuse 11 eingebracht ist. Der Trockenmittelkörper 18 kann Kanäle zur Strömungsführung aufweisen, außerdem sind diverse Einbauvarianten des Trockenmittelkörpers 18 in das Gehäuse 11 möglich. Durch die formstabile Ausführung des Trockenmittelkörpers 18 können Bauteile, die zur Fixierung des granulatförmigen Trockenmittels erforderlich sind, eingespart werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Trockenmittelbox nach dem Oberbegriff des Patentanspru
ches 1.
Es ist aus der DE 197 04 178 eine Trockenmittelbox für einen Lufttrockner bekannt,
welche über einen Ein- und einen Auslaß verfügt. Der Einlaß ist mit einem Kanal im
Innern des Gehäuses lösbar verbunden. Der Kanal schließt an eine Lochplatte an,
welche über Einlaß- bzw. Auslaßöffnungen verfügt. An diese Lochplatte ist ein dem
Kanal gegenüberliegendes Rohrstück angeformt, welches die Strömungsrichtung der
Luft beeinflußt. Auf die Lochplatte ist ein mit granulatartigem Trockenmittel gefüllter
Behälter aufgebracht, wobei eine Schaumstoffschicht das Trockenmittel verspannt.
Zur Fixierung des mit Trockenmittel gefüllten Behälters auf der Lochplatte, dient ein
Deckel, welcher in das Gehäuse eingeschraubt ist. Das Trockenmittel kann durch
Entfernen des Behälters aus dem Lufttrockner ausgetauscht werden.
Bei der losen Schüttung des Trockenmittels ist jedoch keine exakte Füllung des Be
hälters möglich, daher besteht die Gefahr, daß sich Hohlräume zwischen dem gra
nulatartigen Trockenmittel bilden, die im Betrieb verkleinert werden und somit keine
Vorspannung mehr in dem Trockenmittel herrscht. Ein weiterer Nachteil dieser Aus
führung ist die Montage des mit Trockenmittel gefüllten Behälters auf die Lochplatte.
Hierbei muß das Rohrstück in das Trockenmittel eintreten, was bei einem optimal
gefüllten Behälter Probleme bereitet. Des weiteren sind bei dieser Ausführung eines
Lufttrockners Bauteile zum Halten und Verspannen des Trockenmittels notwendig,
dies verursacht einen Kosten- und Materialaufwand, außerdem wird das Teilegewicht
erhöht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Trockenmittelbox zu schaffen, welche
einfach montiert werden kann, wartungsfreundlich, preiswert und leicht ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Trockenmittelbox ist in vorteilhafter Weise geeignet, Luft zu
entfeuchten und dabei eine einfache Montage und Wartung zu gewährleisten.
Hierzu weist die Trockenmittelbox ein Gehäuse auf, welches über einen Behälter und
einen Flansch verfügt. Der Behälter ist dichtend mit dem Flansch verbunden. Dies
kann z. B. durch Verschrauben oder Verschnappen der Teile miteinander erfolgen,
wobei eine Dichtung eingesetzt werden kann. Das Gehäuse besitzt einen Einlaß und
einen Auslaß. Der Einlaß ist dichtend mit einem einteiligen Trockenmittelkörper, wel
cher z. B. in Sintertechnik mit Poren oder Gußtechnik mit urgeformten Kanälen her
gestellt ist, verbunden, wodurch keine Leckage zwischen Einlaß und Auslaß auftritt.
Der Trockenmittelkörper ist formstabil und kann als eigenständige Einheit in den Be
hälter eingesetzt werden. Dadurch können Granulatbehälter und deren Verspannein
heiten entfallen.
Es ist vorteilhaft, einen Ölabscheider zwischen den Einlaß und den Trockenmittelkör
per einzubringen. Hierbei sind z. B. Einbauvarianten zwischen Flansch und Trichter,
welche einen Strömungsweg der Luft definieren, oder im Spalt zwischen dem Be
hälter und dem Trockenmittelkörper möglich. Dadurch kann die ölhaltige Luft zuerst
entölt werden, bevor sie mit dem Trockenmittelkörper in Kontakt tritt. Hierdurch wird
die Standzeit des Trockenmittelkörpers verlängert, da das Öl die Poren, welche das
Wasser aufnehmen, nicht mehr verschließt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Trockenmittelkörper in
Segmente aufgeteilt, welche Kanäle zur Strömungsführung enthalten. Diese Kanäle
leiten die Luft vom Einlaß durch den Trockenmittelkörper hindurch. Hierbei kann die
Luft nach einmaligem Durchströmen des Trockenmittelkörpers zum Auslaß gelangen.
Bei anderen Durchströmungsvarianten wird die Luft, nachdem sie aus dem Troc
kenmittelkörper ausgetreten ist, durch den Behälter umgelenkt und strömt in Gegen
richtung erneut durch den Trockenmittelkörper in Richtung Auslaß. Durch das er
neute Durchströmen der Luft ist ein höherer Trockengrad zu erzielen.
Eine besondere Ausführungsform der Erfindung weist einen Spalt zwischen dem
Trockenmittelkörper und dem Gehäuse auf. Bei einer Luftzufuhr über den Spalt kann
die Luft an der Umfangsfläche des Trockenmittelkörpers bereits vorgetrocknet wer
den, bevor sie in den Trockenmittelkörper eintritt und in Richtung Auslaß strömt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Abdichtung des Trockenmittel
körpers zu dem Gehäuse vor. Hierdurch wird eine Querströmung verhindert, die un
zureichend getrocknete Luft in den Auslaß strömen ließe. Hierbei kann die Abdich
tung mittels eines Mantels erzielt werden. Dieser Mantel kann weiterhin schwin
gungsdämpfend wirken, wodurch der Trockenmittelkörper keinen direkten Erschütte
rungen ausgesetzt wird. Der Mantel kann verschiedene Ausführungen aufweisen.
Eine Variante besteht darin, einen Mantel aus Elastomer um den Trockenmittelkörper
zu legen, welcher dicht anliegt und je nach Ausführung der Manteldicke geringe,
schwache oder starke Stöße dämpft. Es sind auch Ausführungen mit strukturierten
Mänteln denkbar, welche auf der Innen- oder Außenseite Strukturen aufweisen kön
nen. Zur besseren Raumausnutzung kann bei dieser Variante auf einen Spalt zwi
schen dem Trockenmittelkörper und dem Gehäuse verzichtet werden, wodurch zu
sätzlich eine bessere Lagerung des Trockenmittelkörpers erzielt wird.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist die modulartige Ausfüh
rung des Trockenmittelkörpers. Der Trockenmittelkörper ist hierbei aus mindestens
zwei Trockenmittelmodulen zusammengesetzt, wobei die Trockenmittelmodule Strö
mungskanäle aufweisen können, was aber nicht zwingend erforderlich ist. Eine Kom
bination aus strömungsgerichteten mit nicht strömungsgerichteten Trockenmittelmo
dulen ist eine weitere Variante. Durch den modulartigen Aufbau wird die Entfeuch
tung der Luft verbessert, da die Luft beim Eintreten in ein strömungsgerichtetes Troc
kenmittelmodul noch eine turbulente Strömung aufweist, die jedoch nach einem be
stimmten Weg in eine lineare Strömung übergeht. Bei einer linearen Luftströmung
werden nur die Randbereiche durch den Kontakt mit dem Strömungskanal sehr gut
entfeuchtet und in der Mitte der Luftströmung bildet sich ein isolierter schlecht ent
feuchteter Bereich. Durch das Anordnen mehrerer Trockenmittelmodule hintereinan
der tritt die linearisierte Luft aus einem Strömungskanal aus und muß in einen ande
ren Strömungskanal eintreten, wobei sich die gut entfeuchtete mit der schlecht ent
feuchteten Luft vermischt und wieder eine turbulente Strömung der Luft erzielt wird.
Die Trockenmittelmodule können z. B. an Stegen des Gehäuses dichtend befestigt
werden.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind Verbindungsstücke vorgese
hen, welche die einzelnen Trockenmittelmodule miteinander dichtend verbinden.
Diese Verbindungsstücke können ringförmig ausgebildet sein und die Trockenmittel
module an ihrem Umfang umschließen, wobei die Verbindungsstücke die Trocken
mittelmodule ausreichend beabstanden, um die erwünschten Verwirbelungen zu er
zeugen. Bei anderen Ausführungen weisen die Verbindungsstücke einen Trennbo
den auf, der für die Luft durchlässig ist. Die Luftdurchlässigkeit des Trennbodens
kann durch Schlitze, Löcher oder sonstige Durchbrechungen des Trennbodens erfol
gen. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist die Verwendung eines Verbin
dungsstückes, in das alle Trockenmittelmodule integriert sind. Die Verbindungsstüc
ke können aus Metall gefertigt sein und dichtend mit den Trockenmittelmodulen ver
klebt oder unter Verwendung einer Dichtung mechanisch an den Trockenmittelkör
pern befestigt sein. Des weiteren sind Ausführungen aus Kunststoff, insbesondere
aus Elastomeren denkbar. Bei der Auswahl des Werkstoffes der einzelnen Verbin
dungsstücke können auch Kombinationen aus Metall und Kunststoff gewählt werden.
Es ist vorteilhaft, den Trockenmittelkörper mit einer Feder im Gehäuse zu verspan
nen. Dadurch wird vermieden, daß der Trockenmittelkörper im Gehäuse schwingt
und sich dadurch selbst zerstört. Die Feder kann in Form einer Spiral- oder Blattfeder
ausgebildet sein. Andere Federn, die z. B. durch ihre Materialeigenschaften wie Kom
pressibilität z. B. bei Schaumstoffen, ihre Geometrie insbesondere Wellenform oder
mechanische Getriebe die Funktion einer Feder erfüllen, sind ebenfalls möglich.
Weiterhin kann der Trockenmittelkörper in das Gehäuse eingeklebt sein. Dadurch
werden Relativbewegungen des Trockenmittelkörpers zum Gehäuse verhindert.
Eine weitere Variante, den Trockenmittelkörper in dem Gehäuse zu befestigen, be
steht darin, den Trockenmittelkörper und/oder das Gehäuse mit Befestigungspunkten
zu versehen. In einer ersten Ausführung weist nur der Trockenmittelkörper Befesti
gungspunkte auf, welche sich an dem Gehäuse abstützen, wobei das Gehäuse über
keine ausgebildeten Befestigungspunkte verfügt. Eine zweite Variante sieht nur an
das Gehäuse angeformte Befestigungspunkte vor, an welchen der Trockenmittelkör
per abgestützt ist. Und eine dritte Ausführung weist sowohl an dem Trockenmittel
körper als auch an dem Gehäuse Befestigungspunkte auf, die gemeinsam die Befe
stigung des Trockenmittelkörpers im Gehäuse bewirken. Die Verbindung des Troc
kenmittelkörpers mit dem Gehäuse kann durch z. B. Klipsen, Schrauben oder durch
einen Bajonett-Verschluß erzielt werden. Des weiteren kann der Trockenmittelkörper
ohne Halteteile in das Gehäuse eingeklemmt sein.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand von schematischen Ausfüh
rungsbeispielen beschrieben.
Hierbei zeigt
Fig. 1 eine Trockenmittelbox im Schnitt,
Fig. 2 einen Ausschnitt X gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Ausschnitt X gemäß Fig. 1,
Fig. 4 einen Ausschnitt Y gemäß Fig. 1,
Fig. 5 einen Ausschnitt Y gemäß Fig. 1,
Fig. 6 eine Trockenmittelbox im Schnitt,
Fig. 7 einen modulartig aufgebauten Trockenmittelkörper.
In Fig. 1 ist eine Trockenmittelbox 10 in zwei Varianten im Schnitt dargestellt. Die
Trockenmittelbox 10 wird im wesentlichen durch ein Gehäuse 11 gebildet, welches
einen Behälter 12 aus Kunststoff und einen Flansch 13 aus Metall umfaßt. Bei die
sem Ausführungsbeispiel sind die Gehäuseteile 12, 13 miteinander dichtend ver
schraubt. Der Flansch 13 umschließt einen Einlaß 14 und einen Auslaß 15, wobei
der Auslaß 15 durch ein Anschlußstück 16 von dem Einlaß 14 getrennt ist. In das
Anschlußstück 16 aus Metall ragt ein Trichter 17, ebenfalls aus Metall, hinein, wobei
beide Bauteile dichtend miteinander verbunden sind. In dem Trichter 17 ist ein Troc
kenmittelkörper 18 abgestützt. Die Materialauswahl der einzelnen Bauteile ist belie
big. Die Bauteile können sowohl in Kunststoff als auch in Metall ausgeführt sein, wo
bei Kombinationen aus Kunststoff und Metall denkbar sind.
Die linke Bildhälfte der Fig. 1 zeigt die Anordnung eines Ölabscheiders 19, welcher
an dem Flansch 13 und dem Trichter 17 abgestützt ist. Die Rohluft wird zuerst durch
den Ölabscheider 19 geleitet, bevor sie auf den Trockenmittelkörper 18 trifft. Durch
die Verwendung eines Ölabscheiders 19, wird der Trockenmittelkörper 18 nicht durch
Öltropfen zugesetzt, wodurch sich die Standzeit des Trockenmittelkörpers 18 we
sentlich erhöht. Die Trockenmittelbox 10 weist einen Spalt 20 zwischen dem Behälter
12 und dem Trockenmittelkörper 18 auf. In diesem Spalt 20 wird die entölte Luft an
dem Trockenmittelkörper 18 entlang geleitet, wodurch eine erste Vortrocknung der
Luft stattfindet. Nachdem sich die Luft in einem, von dem Behälter 12 und dem Troc
kenmittelkörper 18 gebildeten Sammelraum 21 befindet, wird sie umgelenkt und in
den Trockenmittelkörper 18 geleitet, der aus Trockeneigenschaften aufweisendem
Material gesintert ist und luftdurchlässige Poren aufweist. In dem Trockenmittelkörper
18 strömt die Luft in Richtung Auslaß 15, wobei kein definierter Fließweg 22 einge
halten wird.
Auf der rechten Bildhälfte in Fig. 1 ist der Ölabscheider 19' in den Spalt 20' zwi
schen Behälter 12 und Trockenmittelkörper 18 eingebracht. Bei dieser Ausführung
wird die Luft über die gesamte Länge des Spaltes 20 entölt, wodurch eine bessere
Entölung der Luft erzielt wird, als bei der Ausführung auf der linken Bildhälfte. Nach
dem die Luft den Sammelraum 21 erreicht hat, wird sie in den Trockenmittelkörper 18
geleitet. Bei dieser Ausführung ist der Trockenmittelkörper 18 im Gießverfahren her
gestellt, wobei Fließwege 22' bei der Trockenmittelkörperherstellung urgeformt wer
den. Diesen Fließwegen 22' muß die Luft beim Durchströmen folgen.
Die entölte und getrocknete Luft strömt bei beiden Ausführungen in den Trichter 17
und wird von diesem in den Auslaß 15 geleitet, von wo aus die Luft dem System wie
der zugeführt wird.
In Fig. 2 ist ein Ausschnitt X gemäß der linken Bildhälfte von Fig. 1 dargestellt.
Hierbei ist der Trockenmittelkörper 18 in Haltestege 23 eingeschraubt. Diese Halte
stege 23 können direkt an den Behälter 12 gemäß Fig. 1 angeformt sein, oder als
eigenständiges Bauteil durch z. B. Schrauben, Schweißen oder Kleben in dem Be
hälter 12 befestigt werden. Es sind mehrere Haltestege 23 vorzusehen, die den
Trockenmittelkörper 18 am Umfang abstützen. Hierbei ist auf ausreichende Abstände
der Haltestege 23 zueinander zu achten, damit die Luft ohne erhebliche Widerstände
fließen kann. Die Abstände dürfen aber nicht zu groß gewählt werden, damit der
Trockenmittelkörper ausreichend abgestützt werden kann.
In Fig. 3 ist in ein Ausschnitt X gemäß der linken Bildhälfte von Fig. 1 dargestellt,
der eine weitere Variante der Abstützung des Trockenmittelkörpers 18 in dem Be
hälter 12 aufzeigt. Hierbei ist der Trockenmittelkörper 18 mittels einer Verschnap
pung 24 mit den Haltestegen 23' verbunden. Auch bei dieser Variante sind mehrere
Haltestege 23' erforderlich, die eine ausreichende Abstützung des Trockenmittelkör
pers 18 bewirken. Der Trockenmittelkörper 18 weist eine umlaufende Formnut 25
auf, in welche die Haltestege 23 eingreifen. Durch die umlaufende Formnut 25 in
dem Trockenmittelkörper 18, wirkt sich ein Verdrehen bei der Montage nicht negativ
aus.
In Fig. 4 ist ein Ausschnitt Y gemäß Fig. 1 dargestellt. Der Trockenmittelkörper 18
ist in einer Fassung 26 gehalten. Diese Fassung 26 kann an den Trichter 17 gemäß
Fig. 1 angeformt, oder als eigenständiges Bauteil in die Trockenmittelbox 10 gemäß
Fig. 1 integriert sein. Dabei ist zu beachten, daß die Fassung 26 dichtend mit dem
Trichter 17 verbunden ist. Der Trockenmittelkörper 18 weist umlaufend einen Form
bereich 28 auf, der in eine dazugehörige Aufnahmenut 29 eingeschnappt ist. Um die
beiden Bauteile miteinander zu verbinden, muß die Fassung 26 geschlitzt oder un
terbrochen sein, damit sie bei der Montage auffedern und den Trockenmittelkörper
18 aufnehmen kann. Um einen Leckluftstrom zwischen Einlaßluftstrom und Auslaß
luftstrom zu verhindern, ist eine Dichtung 27 zwischen den Trockenmittelkörper 18
und die Fassung 26 eingebracht, wobei die Dichtung 27 unterhalb dieser Verbindung
angeordnet ist. Die Fassung 26 kann in Kunststoff oder Metall ausgeführt sein.
In Fig. 5 ist ein Ausschnitt Y gemäß Fig. 1 dargestellt, der eine weitere Befesti
gungsvariante des Trockenmittelkörpers 18 in der Fassung 26 darstellt. Bei dieser
Ausführung ist der Trockenmittelkörper 18 in die Fassung 26 eingeschraubt. Wie in
Fig. 4 beschrieben, ist auch bei dieser Ausführung eine Dichtung 27 vorgesehen,
welche die Einlaß- von der Auslaßluft dichtend trennt.
In Fig. 6 ist eine Trockenmittelbox 10 im Schnitt dargestellt, wobei die linke und die
rechte Bildhälfte unterschiedliche Ausführungen zeigen. Das Gehäuse 11 wird durch
den Behälter 12 aus Metall und den Flansch 13 ebenfalls aus Metall gebildet, wobei
diese Bauteile dichtend miteinander verbunden sind. Der Flansch 13 ist bei dieser
Variante scheibenförmig ausgeführt und kann an Anschlußbauteile angeschraubt
werden. Der Einlaß 14 wird durch Bohrungen 30 in dem Flansch 13 gebildet, welche
so angeordnet sind, daß nur der äußere Bereich des Trockenmittelkörpers 18 ange
strömt wird. Der Auslaß 15 wird durch eine große, zentral angeordnete Öffnung 31
gebildet. Der Trichter 17 ist bei dieser Ausführung ebenfalls scheibenförmig, jedoch
in Kunststoff ausgeführt. Er weist eine Kontaktfläche 32 zum Flansch 13 und eine
Dichtfläche 33 für die Dichtung 27 auf. Die Dichtung 27 bildet einen Innenraum 34,
der ein Ausströmen der Luft in den Auslaß 15 ermöglicht. Der Trockenmittelkörper 18
weist eine Abdichtung 35 zum Behälter 12 auf.
Auf der linken Bildhälfte der Fig. 6 ist der gesinterte Trockenmittelkörper 18 direkt in
den Behälter 12 eingesetzt und mit einer Abdichtung 35 im oberen Stirnbereich des
Trockenmittelkörpers 18 versehen. Der Trockenmittelkörper 18 weist bei dieser Aus
führung keine geometrisch ausgebildeten Befestigungspunkte auf. Zur Montage wird
der Trockenmittelkörper 18 in den Behälter 12 eingesetzt und mit dem Flansch 13
über den Trichter 17 und die Dichtung 27 verspannt. Der Trockenmittelkörper 18 be
sitzt keine Strömungsführung, daher ist eine Trennwand 36 integriert, welche eine
Querströmung, und die damit verbundene unzureichende Trocknung der Luft, ver
hindert.
Auf der rechten Bildhälfte der Fig. 6 ist der Trockenmittelkörper 18 von einem Man
tel 37 aus z. B. Elastomer umgeben. Dieser Mantel bewirkt einerseits eine Abdichtung
zwischen dem Behälter 12 und dem Trockenmittelkörper 18 und andererseits eine
Schwingungsdämpfung, die den Trockenmittelkörper 18 vor, ihn zerstörenden,
Schwingungen schützt. Bei dieser Ausführung ist der Trockenmittelkörper 18 so aus
gebildet, daß die Luft in Kanälen geführt wird. Dadurch ist die Einbringung einer
Trennwand, wie auf der linken Bildhälfte dargestellt, nicht erforderlich.
In Fig. 7 ist ein modulartig aufgebauter Trockenmittelkörper 18' dargestellt, der aus
drei, durch Verbindungsstücke 38 verbundenen, Trockenmittelmodulen 39 gebildet
wird. Die Verbindungsstücke 38 sind dichtend mit den Trockenmittelmodulen 39 ver
bunden, damit keine Vermischung der Roh- mit der Reinluft erfolgt. Hierzu bestehen
die Verbindungsstücke 38 aus Metall und sind mit den Trockenmittelmodulen 39
dichtend verklebt. Eine weitere Aufgabe der Verbindungsstücke 38 besteht darin, die
Trockenmittelmodule 39 zu beabstanden und somit neue Einlaufstrecken bei gegos
senen Trockenmittelmodulen 39 zu schaffen. Des weiteren können die Verbindungs
stücke die Trockenmittelmodule 39 in ringförmige Segmente einteilen, welche dich
tend voneinander getrennt sein können.
Claims (11)
1. Trockenmittelbox (10), insbesondere zur Entfeuchtung von Kompressorluft, auf
weisend zumindest ein Gehäuse (11), ein darin eingebrachtes Trockenmittel,
mindestens einen Einlaß (14) und einen Auslaß (15), wobei der Auslaß (15) zu
mindest durch das Trockenmittel vom Einlaß (14) getrennt ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Trockenmittel mindestens einen formstabilen Trockenmittelkör
per (18) umfaßt.
2. Trockenmittelbox (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ölab
scheider (19) zwischen dem Einlaß (14) und dem Trockenmittelkörper (18) einge
bracht ist.
3. Trockenmittelbox (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Trockenmittelkörper (18) Kanäle zur Strömungsführung
aufweist.
4. Trockenmittelbox (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Trockenmittelbox (10) einen Spalt (20) zwischen dem
Trockenmittelkörper (18) und dem Gehäuse (11) aufweist.
5. Trockenmittelbox (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Trockenmittelbox (10) eine Abdichtung zwischen dem
Trockenmittelkörper (18) und dem Gehäuse (11) aufweist.
6. Trockenmittelbox (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Trockenmittelkörper (18) von einem Mantel (37) umgeben
ist.
7. Trockenmittelbox (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Trockenmittelkörper (18) modulartig ausgeführt ist.
8. Trockenmittelbox (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur dich
tenden Verbindung der Trockenmittelmodule (39) untereinander Verbindungs
stücke (38) vorgesehen sind.
9. Trockenmittelbox (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Trockenmittelkörper (18) mittels einer Feder im Gehäuse
(11) vorgespannt ist.
10. Trockenmittelbox (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich
net, daß der Trockenmittelkörper (18) in das Gehäuse (11) eingeklebt ist.
11. Trockenmittelbox (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Trockenmittelkörper (18) und das Gehäuse (11) über Be
festigungspunkte korrespondieren.
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