DE1996393U - Gleiskette mit ein- oder doppelseitigem belag ihrer kettenglieder - Google Patents

Gleiskette mit ein- oder doppelseitigem belag ihrer kettenglieder

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DE1996393U
DE1996393U DE19681996393 DE1996393U DE1996393U DE 1996393 U DE1996393 U DE 1996393U DE 19681996393 DE19681996393 DE 19681996393 DE 1996393 U DE1996393 U DE 1996393U DE 1996393 U DE1996393 U DE 1996393U
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DE19681996393
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Description

Hu./Sa.
^irma DiEHL K. G-. , Remscheid, ITeuenkamper Str. 35
Gleiskette mit ein- oder doppelseitigem Belag ihrer Kettenglied*
Die feuerung bezieht sich auf eine Gleiskette mit ein= oder doppelseitigem Belag ihrer, insbesondere als Rohrkörper ausgebildeten Kettenglieder, bei denen der die Kettengelenkbolzen aufnehmende Rohrkörper an der Oberseite einen wenigstens über die Breite der Laufräder sich erstreckenden, elastischen Belag aufweist.
Es ist bekannt, die Kettenglieder einer Gleiskette nicht nur zum Boden hin mit einem elastischen Laufstollen, sondern auch an der Oberseite, wenigstens über die Breite der Laufräder, mit einem elastischen Belag, z. B. Gummi, zu versehen. Dieser Belag wurde bisher durch Aufvulkanisieren unmittelbar auf den gegossenen, geschmiedeten oder zusammengeschweißten Körper mit dem Kettenglied fest verbunden.
Die Haltbarkeit, d. h. die Lebensdauer dieses Belags, entspricht aber nur selten der Lebensdauer aller anderen Festteile der Kettenglieder, d. h. er verkürzt unerwünschterv/eise die Gesamtlauf dauer der Kette.
Aufgabe der Neuerung ist es, den laufradseitigtsn Belag auswechselbar zu befestigen, damit er ausgetauscht werden kann, sobald er verschlissen bzw. unter das zulässige Maß abgenützt ist.
Bei der Gleiskette nach der Neuerung weist das Kettenglied einen die Röiire verbindenden Steg auf, an dem silo; flftrn elastischen Belag als Auflage und Passung dienender, platten-, karton-* oder rahmenartiger Tragkörper auswechselbar befestigt ist, in dem seinerseits der elastische Kunststoff- oder Gusunibelag an- baw. cinvulkanisiert· -, -geklebt oder anderweitig verankert ist.
Dabei kann der plattenförmige Tragkörper mit, vornehmlich
in Fahrtrichtung verlaufenden, in den elastischen Belag
einspringenden Versteifungssicken versehen sein. Bei Gleisketten, bei denen auf gemeinsamen Gelenkbolzen axial nebeneinander zwei Kettenglieder aufgeschoben sind, kann der Tragkörper für die Beläge aus einem Stück bestehen, das zwischen den
Kettengliedern eine Einschnürung und in diesem Bereich eine vornehmlich durch Hochbiegen der Bänder herbeigeführte Versteifung aufweist. Der Tragkörper kann in an sich bekannter Weisse an den Gleiskettengliedern durch Einschieben und/oder Anschrauben befestigt sein.
Einzelheiten der Neuerung gehen aus der Beschreibtuag zweier in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele hervor.
Bs zeigen;
?ij. 1 einen Teil-Längsschnitt durch eine Gleiskette mit zwei axial nebeneinander angeordneten Kettengliedern und neuerungsgeinäß auf diesen laufradseitig befestigte} elastiseiiei Belägan, wobei ein abgebrochen dargestellter Seil abgeschraubt dargestellt ist;
Fig. 2 eine Draufsicht eines aus zv/ei miteinander verbundonen Platten bestellenden Tragkörpers vor dem Aufbringen des Belages;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Gleiskettengliedeo mit aufgeschraubtem Oberielag und eingeschobenem laufatollon;
Pig. 4 eine Schnittansicht des Tragkörpers mit Belag in Blickrichtung IV in Fig. 1;
3?ig= lj eine Schnitt ansicht des Tragkörpers und des Bolagoo in Blickrichtung V in Fig. Ϊ;
Pig. 6 eine Draufsicht einer Hälfte eines Doppelkettongliode3 mit einer Oberbelagbefestigung nach der Neuerung in anderer Ausführung;
Pig. 7 eine Schnittansicht des Kettengliedes nach der Linie VII - VII in Fig. 6.
Nach Fig. 1 sind auf durchgehende Gelenkbolzen 1, 2 Kettonjrliedkörper 3. 4. in genau definiertem Abstand zueinander, aufgeschoben. Nach unten zum Boden hin, sind sie mit I?aufetollen 5, 6 versehen. Oben ist an den beiden Gliedkörpern 3, 4 mittels Schrauben 7, 8, die in Gewindebohrungen 9, 10 der Kottengliedkörper 3> 4 eingedreht sind, ein plattenförmiger Tragkörper 11, 12 befestigt. An der Oberseite v/eist der Doppeltragkörper 11, 12 elastische Beläge 13, 14 auf, die mit dem plattenförmigen Tragkörper 11, 12 durch Aufvulkanisieren* Ankleben oder auf andere Weise fest verbunden sind. Wie aus dem rechten, geschnittenes Teil der Mg. 1 ersichtlich ist, v/eisen die beiden plattenförmigen Teile 11, 12 des Tragkörpers in Fahrtrichtung verlaufenäe, in uie Beläge 13, 14 hinein vorspringende Versteifungssicken 15 auf.
Γ~
Wie Pig. 2 veranschaulicht , sind die beiden Platten 11, 12
de3 Tragkörpers durch einen eingeschnürten Teil 16 miteinander
verbunden. Zur Versteifung sind Ränder 17, 18 dieses Steges
16 hochgebogen. Zu beiden Seiten v/eisen die Platten 11, 12
noch Laschen 19, 20 auf, die mit Bohrungen 21, .22 für die
Befestigungsschrauben 7, 8 (Pig. 1) versehen sind*
Aus Pig. 3 ist ersichtlich, daß der Belag 13 sich über I die gesamte Breite des Tragkörpers 11, 12 und diesei: nahezu
über die gesamte Breite des Kettengliedes 3 erstreckt, ),
Statt den Tragkörper 11, 12 aufzuschrauben, könnten an den j
Kettengliedkörpern 3, 4 auch Führungen vorgesehen sein, I-
in die der Tragkörper 11, 12 rastend einschiebbar ist und ■
zwar in analoger Ausführung zu den laufstollen 5> 6, deren ,
Tragkörper 23, 24 bzw. 25, 26 in Pührungsnuten 27, 28 |
der Kettengliedkörper 3, 4 eingeschoben sind. Γ
Die Pig. 4 und 5 zeigen in Schnitten durch den Tragkörper ,■ 11, 12 v/ie die nötige Versteifung der plattenförmigen
Grundkörper erzielt wird. Die Tragkörper könnten aber t
auch ringsum ein Kasten- oder Rahmenprofil aufweisen in j bzw. hinter das der elastische Belag greift.
< Bei der Ausführung nach Pig. 6 bzw. 7 sind rohrförmige f
Teile 30, 31 eines Kettengliedes 29 mittels eines etwa |
in der Ebene der Rohrachsen verlaufenden VerbindungsSteges 32
verbunden. Dieser ist mit Bohrungen 33 versehen, durch die
Schäfte 34 von Schrauben 35 ragen? die in einer, entsprechend
der Wölbung einer Wanne 36 über den Steg 32 geformten Platte 37
befestigt sind. Auf bzw. an dieser Platte 37 ist ein elastisches
Polster 38 verankert, das oberseitig an den Rändern etwa mit dem
Kettenglied 29 abschließt, und wegen seiner Elastizität und
Nachgiebigkeit beim Überrollen der laufräder, in der Mitte
etwas über den Randbereich hervorragend geformt ist.
(13» H) vorgesehen ist, welcher zwischen den Kettengliedern (3, 4) eine Einschnürung (16) aufweist und in diesem Bereich vornehmlich durch Höchbiegen der Händer (17> 18 ) versteift ist.
Gleiskette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Rohre (30, 31) verbindende Steg (32) des Kettengliedes (29) etwa in Höke einer durch die Mtteiacnsen «er Eohre (30, 31) gelegten Ebene verläuft, wodurch das Kettenglied (29) nach oben eine wannenartige Vertiefung (3β) erhält, in die ein elastisches, die Qberkaate des Gleiskettengliedes (29) etwas überragendes, auf einer Grundplatte (37) auf vulkanisiertes bzw.· aufgeklebtes Polster (38) einlegbar und mittels in der Grundplatte ('5I) eingesetzter, den Steg (32) durchdriugender Schrauben (34, 35) befestigbar ist.

Claims (4)

PA206 2B2-3.UÜ ( SchutzansprüchE
1. Gleiskette mit ein- oder doppelseitigem Belag ihier, insbesondere als Sohrkörper ausgebildeten Kettenglieder, bei denen der die Kettengelenkbolzen aufnehmende Rohrkörper an der Oberseite einen wenigstens über die Breite der Laufräder sich erstreckenden, elastischen Belag aufweist, gekennzeichnet durch einen die Rohre für die Gelenkbolzen (1, 2) verbindenden Körper (3, 4) bzw. Steg (32), an dem ein, dem elastischen Belag (13, 14; 38)
^ als Auflage und Fassung dienender, platten-, kasten- oder rahmenartiger Tragkörper (11, 12; 37) auswechselbar befestigt ist, in dem seinerseits der elastische Kunststoff- oder Gummibelag (13, H; 38) einvulkanisier-c* -geklebt oder anderweitig verankert ist.
2. Gleiskette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der platteiiförroige TragkÖ3?per (11, 12) mit vornehmlich in Fahrtrichtung verlaufenden., in den elastischen Belag (13, H) einspringenden Yersteifungssicken (15) versehen ist.
3· Gleiskette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet t daß die Tragkörper (11, 12) an den dem elastischen Belag (13, H) benachbarten, von den Laufrädern nicht überrollten Seiten mit durchbohrten Laschen (19, 20) und die Körper (3, 4) darunter mit Gewindebohrungen (9, 10) für Befestigungsschrauben (7, 8) verseher, sind.
4. Gleiskette nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei der zwei Kettenglieder axial nebeneinander auf durchgehende Gelenkbclsen in einem festgelegten Abstand aufgeschoben sind, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Kettenglieder (3, 4) ein gemeinsamer Tragkörper (11, 12) für die elastischen Beläge
DE19681996393 1968-04-09 1968-04-09 Gleiskette mit ein- oder doppelseitigem belag ihrer kettenglieder Expired DE1996393U (de)

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DE1996393U true DE1996393U (de) 1968-11-07

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ID=5758075

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DE (1) DE1996393U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19820175C1 (de) * 1998-04-29 1999-12-30 Diehl Remscheid Gmbh & Co Gleiskettenglied

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19820175C1 (de) * 1998-04-29 1999-12-30 Diehl Remscheid Gmbh & Co Gleiskettenglied

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