DE20004718U1 - Einsteck-Bolzen - Google Patents
Einsteck-BolzenInfo
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Description
DeIODEG Demmeler
Hebelbolzen
Beschreibung
Einsteck-Bolzen
Einsteck-Bolzen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einsteck-Bolzen zum Verbinden eines ersten und wenigstens eines zweiten Bauteils miteinander, wobei die Bauteile mit im wesentlichen kreis- oder langlochförmigen Durchgangsöffnungen versehen sind, in welche der Bolzen zum Verbinden der Bauteile einsteckbar ist und der mit kugelförmigen oder stiftförmigen Verhakungsmitteln versehen ist, die in einem Gehäuse des Bolzens radial verschiebbar gelagert sind und die sich an der Unterseite des vom ersten abgewandten zweiten bzw. letzten Bauteils abzustützen vermögen sowie mit einem Bund od.dgl. zum Abstützen des Bolzens an dem ersten Bauteil.
Aus der EP-A-O 541 904 ist ein derartiger Einsteck-Bolzen bekannt, der sehr gute Spanneigenschaften aufweist, da er mit einer Hand eingesteckt und durch einfaches Drehen am Handgriff gespannt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Einsteck-Bolzen der genannten Art so zu verbessern, daß er einfacher zu handhaben ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein nach außen herausgeführter Kipphebel bzw. Kniehebel vorgesehen ist, der in einer ersten Stellung die Verhakungsmittel freigibt, wodurch diese in das Bolzengehäuse zurückzutreten vermögen und der in einer zweiten Stellung die Verhakungsmittel in ihrer ausgefahrenen Position über einen Stempel od.dergl. verriegelt.
Dadurch ist erreicht, daß nach dem Einstecken des Bolzens in die Öffnungen der zu spannenden Bauteile lediglich der Kipphebel bzw. der Kniehebel umgelegt werden muß um eine sichere Spannung der Bauteile aneinander zu erreichen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel bzw. Kniehebel schwenkbar gelagert ist und eine Exzenterfläche bzw. das Ende eines Hebelarms aufweist, welche wenigstens mittelbar an den Verhakungsmitteln angreifen.
Mit Hilfe dieser Ausgestaltung des Kipphebels bzw. des Kniehebels ist ein effektives Spannen des Bolzens erreicht.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, daß der Kipphebel bzw. der Kniehebel am Bolzengehäuse schwenkbar gelagert ist und die Exzenterfläche bzw. einer der Hebelarme des Kniehebels an einem längsverschiebbaren Stempel anliegt, welcher seinerseits wenigstens mittelbar mit den Verhakungsmitteln in Verbindung steht.
Damit ist ein einfacher Aufbau des Bolzens erzielt, der eine sichere und schnelle Funktion erlaubt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel bzw. der Kniehebel an einem längsverschiebbaren Stempel schwenkbar gelagert ist und sich mit seiner Exzenterfläche bzw. seinem einen Hebelarm am Bolzengehäuse abstützt.
Auch mit dieser Ausgestaltung ist ein einfacher Aufbau des Einsteck-Bolzens erzielt, dessen Funktion einfach und sicher ist.
Eine weitere Lösung der Erfindungsgemäßen Aufgabe liegt darin, daß ein Hydraulikoder Pneumatikzylinder vorgesehen ist, der in seiner äußeren Kolbenstellung die Verhakungsmittel freigibt, wodurch diese in das Bolzengehäuse zurückzutreten vermögen und der in seiner inneren Kolbenstellung die Verhakungsmittel in ihrer ausgefahrenen Position verriegelt.
Damit ist ein besonders einfach zu spannender Einsteck-Bolzen geschaffen, der ohne Kraftaufwand betätigt werden kann.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß am Stempel bzw. Kolben eine Schrägfläche angeordnet ist, an welcher die Verhakungsmittel angreifen.
Dabei kann gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß die Schrägfläche des Stempels oder Kolbens vom Kipphebel bzw. Kniehebel her gegen die Verhakungsmittel gerichtet ist.
Es ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung jedoch auch möglich, daß die Schrägfläche des Stempels oder Kolbens von dem vom Kipphebel bzw. Kniehebel oder Zylinder abgewandten Ende des Bolzens her gegen die Verhakungsmittel gerichtet ist.
Mit beiden Ausgestaltungen des Stempels ist eine einwandfreie Funktion des Einsteck-Bolzens gewährleistet.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Stempels oder Kolbens eine Zentralkugel oder dergleichen angeordnet ist, welche mit den Verhakungsmitteln in Wirkverbindung steht.
Diese Zentralkugel kann erfindungsgemäß lose eingelegt oder am Stempel oder am Kolben befestigt sein.
Sehr vorteilhaft ist es gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung auch, wenn im Inneren des Bolzengehäuses, der Zentralkugel gegenüberliegend, ein Ansatz vorgesehen ist, der ein Überschreiten der Mittelpunktslinie der Verhakungsmittel durch den Mittelpunkt der Zentralkugel verhindert.
Damit wird erreicht, daß eine sichere Spannung mit dem Einsteck-Bolzen erreicht wird und nicht - durch Überschreiten des höchsten Spannpunktes - ein versehentliches Entspannen eintritt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Stempel bzw. Kolben gegenüberliegenden Seite der Zentralkugel auf der Innenseite des Bolzengehäuses eine Druckfeder angeordnet ist, die sich einerseits am Bolzengehäuse und andererseits an der Zentralkugel abstützt.
Diese Druckfeder dient zum einen der Sicherheit, daß kein Entspannen durch Überschreiten des höchsten Spannpunktes eintritt und zum anderen dazu, die Kugel beim Öffnen des Bolzens in ihre Ausgangslage zurückzudrücken.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, daß im Bolzengehäuse eine langlochförmige Durchbrechung vorgesehen ist, in welcher ein Querstift gelagert ist, an dem sich einerseits die Exzenterfläche des Kipphebels bzw. ein Arm des Kniehebels und andererseits ein Stempel abstützt, der mit den Verhakungsmitteln in Wirkverbindung steht, und daß die beiden Enden des Querstiftes in Ausnehmungen des Bund-Stückes gelagert sind.
Beim Schwenken des Kipphebels bzw. des Kniehebels wird der Stempel über den Querstift innerhalb des Bolzengehäuses bewegt, der seinerseits die Verhakungsmittel nach außen drückt. Gleichzeitig wird auch das Bund-Stück in Richtung auf die zu spannenen Bauteile zu bewegt.
Zum Einstellen der Spannweite können die beiden Enden des Querstiftes in Ausnehmungen des Bund-Stückes sitzen, die mit einer gewindeähnlichen Steigung ausgebildet sind.
Durch einfaches Verdrehen des Bund-Stückes kann damit die Spannweite des Einsteck-Bolzens voreingestellt werden.
Sehr vorteilhaft ist es auch, wenn gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung auch der Stempel mit einer langlochförmigen Ausnehmung versehen ist, in welcher sich der Querstift erstreck.
Beim Spannen wird über den Querstift zuerst das Bund-Stück gegen das erste Bauteil bewegt und erst wenn sich der Querstift ans Ende der Ausnehmung im Stempel anlegt auch der Stempel und damit die Verhakungsmittel bewegt.
Es hat sich als auch sehr vorteilhaft erwiesen, wenn erfindungsgemäß das Bund-Stück zweiteilig ausgebildet ist, wobei zwischen beiden ringförmig ineinander liegenden Bund-Stück-Teilen eine Gewindeverbindung vorgesehen ist.
Damit ist ein leichtes Einstellen der Spannweite des Bolzen gegeben.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gegeben, daß zwischen dem Querstift und dem Stempel eine Druckfeder angeordnet ist.
Auch diese Druckfeder dient der Anpassung der Spannweite an die jeweiligen Gegebenheiten.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß am dem Kipphebel bzw. Kniehebel oder Hydraulik- bzw. Pneumatikzylinder zugewandten Ende des Bolzengehäuses ein Außengewinde vorgesehen ist, auf dem ein mit Innengewinde versehener Bund-Ring sitzt.
Auch hiermit ist eine Voreinstellung der Spannweite des Einsteck-Bolzens ermöglicht.
Dabei hat es sich besonders bewährt, wenn gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung im Gewindeabschnitt des Bolzengehäuses oder des Bund-Ringes eine ringförmige Ausnehmung vorgesehen ist, in welche ein O-Ring oder dergleichen einsetzbar ist.
Damit erfährt der Bund-Ring eine Selbsthemmung, so daß ein ungewolltes Verstellen der voreingestellten Spannweite verhindert wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, daß im Inneren des Bolzen-Gehäuses eine Druckfeder vorgesehen ist, welche sich einerseits am Bolzen-Gehäuse und andererseits am Stempel bzw. Kolben abstützt und diesen in seine entriegelte Ausgangsposition zurückdrückt.
Damit ist beim Entriegeln des Kippebels, des Kniehebels bzw. des Zylinders erreicht, daß gleichzeitig auch der Stempel bzw. der Kolben in seine Ausgangslage zurückkehrt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß am Kipphebel bzw. am Kniehebel ein Handgriff angeordnet ist.
Damit ist ein einfaches Bedienen des Kipphebels bzw. des Kniehebels gewährleistet.
Erfindungsgemäß ist es dabei möglich, daß der Handgriff am Kipphebel bzw. am
Kniehebel angeformt ist.
Kniehebel angeformt ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, daß am Kipphebel
bzw. am Kniehebel eine radial verlaufende Ausnehmung vorgesehen ist, in welche der Handgriff einsteckbar ist.
bzw. am Kniehebel eine radial verlaufende Ausnehmung vorgesehen ist, in welche der Handgriff einsteckbar ist.
Damit ist der Kipphebel bzw. Kniehebel kürzer ausgebildet und kann nach dem
Entfernen des Handgriffs nicht ungewollt verstellt werden.
Entfernen des Handgriffs nicht ungewollt verstellt werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel bzw. der Kniehebel im Bereich seines freien Endes mit einer tangential verlaufenden unrunden Durchbrechung versehen ist, in welche ein abgewinkelter
Handgriff einsteckbar ist.
Handgriff einsteckbar ist.
Auch hiermit ist eine einwandfreie Betätigung des Einsteck-Bolzens gewährleistet und insbesondere bei herausgezogenem Handgriff ein ungewolltes Verstellen vermieden.
Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn erfindungsgemäß die
tangentiale Durchbrechung mit einem Innensechskant bzw. Innenzwölfkant versehen und zur Aufnahme eines entsprechenden Imbusschlüssels vorgesehen ist.
tangentiale Durchbrechung mit einem Innensechskant bzw. Innenzwölfkant versehen und zur Aufnahme eines entsprechenden Imbusschlüssels vorgesehen ist.
Damit kann ein meist sowieso vorhandener Imbus-Winkelschlüssel zum Betätigen des Einsteck-Bolzens verwendet werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Bolzen-Gehäuse auf seiner Außenseite mit wenigstens einer ringförmigen Nut zur Aufnahme eines O-Ringes od.dergl. versehen ist.
Insbesondere bei der Ausgestaltung mit verdrehbarem Bund-Ring ist dies sehr vorteilhaft, da sich das Bolzen-Gehäuse dann beim Verstellen des Bund-Ringes nicht mitdreht.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gegeben, daß die Ausdrückfläche der Verhakungsmittel mit unterschiedlichen Steigungen versehen ist.
Werden diese unterschiedlichen Steigungen zum Einsatz gebracht, kann sich sowohl die Klemmkraft als auch der Klemmweg verändern.
Sehr vorteilhaft ist auch eine weitere Ausgestaltung der Erfindung, bei welcher der Kipphebel, der Kniehebel bzw. der Zylinder-Kolben drei vorgegebene Stellungen aufweist, wobei in einer ersten Stellung der Einsteck-Bolzen entspannt ist und in entsprechende Bohrungen bzw. Öffnungen eingesetzt werden kann, während in einer zweiten Stellung der Bolzen vorgespannt ist, wobei die Verhakungsmittel ausgefahren sind und damit der Bolzen nicht mehr zurückgezogen werden kann und in einer dritten Stellung der Einsteck-Bolzen komplett gespannt ist.
Ein derart ausgebildeter Einsteck-Bolzen ist besonders zum Spannen von Bauteilen mit differierenden Dicken sehr vorteilhaft, da in der mittleren Spannstufe ein gezieltes Einstellen des Bolzens auf die vorliegende Gesamtdicke leicht möglich ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Einsteck-Bolzen mit einem angeformten, als Handgriff ausgebildeten Kipphebel, der an einem Bolzen-Gehäuse schwenkbar gelagert ist und mit einem Stempel, dessen vom Handgriff abgewandtes Ende mit kugelförmigen Verhakungsmitteln zusammenwirkt,
Fig.2 einen Längsschnitt durch einen weiteren Einsteck-Bolzen, mit einem verhältnismäßig kurzen Kipphebel der mit einer im Querschnitt sechseckigen Durchbrechung versehen ist,
Fig.3 einen weiteren Einsteck-Bolzen ebenfalls im Längsschnitt, bei dem zwischen dem Stempel und den kugelförmigen Verhakungsmitteln eine Zentralkugel angeordnet ist und bei dem ein angeformter Handgriff vorgesehen ist,
Fig.4 einen Einsteck-Bolzen ähnlich dem nach Fig.3, jedoch mit einem kurzen Kipphebel, der mit einer radial verlaufenden Bohrung versehen ist, in welche ein Handgriff einsteckbar ist,
Fig.5 einen Einsteck-Bolzen mit Zentralkugel, unter der im Inneren des Bolzen-Gehäuses ein Anschlag für die Zentralkugel vorgesehen ist,
Fig.6 einen Einsteck-Bolzen, der mit einem Querstift versehen ist, zur Verbindung des Kipphebels mit dem Stempel und einem Bund-Stück,
Fig.7 einen Einsteck-Bolzen ähnlich Fig. 6, wobei der Stempel eine langlochförmige Ausnehmung zur Aufnahme des Querstiftes aufweist,
Fig.8 einen Einsteck-Bolzen ebenfalls mit einem Langloch im Stempel, wobei zwische Querstift und Stempel eine Druckfeder vorgesehen ist und
Fig.9 einen Einsteck-Bolzen der mit einem Hydraulikzylinder ausgestattet ist.
Mit 1 und 2 sind in Fig.l zwei Bauteile bezeichnet, die durch einen Einsteck-Bolzen zusammengespannt sind. Der Einsteck-Bolzen 3 hat ein Bolzengehäuse 4 an dessen oberem Ende zwei Laschen 5 angeformt sind, zwischen denen sich ein Kipphebel 6
befindet, der schwenkbar an den beiden Laschen 5 über einen Drehzapfen 7 gelagert ist. Der Kipphebel 6 weist eine Exzenterfläche 8 auf, mit der er an der Stirnfläche eines Stempels 9 anliegt, der innerhalb des Bolzengehäuses 4 verschiebbar gelagert ist. Anstelle eines Kipphebels mit Exzenter kann auch ein zweiarmiger Kniehebel vorgesehen sein, dessen einer Hebelarm am Stempel 9 anliegt. Das vom Kipphebel 6 abgewandte Ende des Stempels 9 ist mit einem konischen Absatz 10 versehen, der an kugelförmigen Verhakungsmitteln 12 angreift, die in radialen Bohrungen 13 des Bolzengehäuses 4 radial verschiebbar gelagert sind. An den konischen Absatz 10 schließt ein zylindrischer Ansatz 11 an, der ein unkontrolliertes Nachinnengleiten der Verhakungsmittel 12 verhindert. Es könne anstelle der kugelförmigen Verhakungsmittel auch stiftförmige Verhakungsmittel zum Einsatz kommen.
Der Stempel 9 ist mit einem Absatz 14 versehen, an dem sich das eine Ende einer Druckfeder 15 abstützt, deren anderes Ende sich an einem Absatz 16 des Bolzengehäuses abstützt. An der Außenseite des Bolzengehäuses greift ein Bund-Ring 17 an, der mit einem Innengewinde 18 versehen ist, das in ein entsprechendes Außengewinde 19 des Bolzengehäuses 4 eingreift. Der Bund-Ring 17 ist innerhalb des Innengewindes 18 mit einer umlaufenden Nut versehen, in welche ein O-Ring 20 eingestzt ist. Am Kipphebel 6 ist ein Handgriff 21 angeformt, der zum schnellen Spannen des Einsteck-Bolzens 3 dient.
Zum Freigeben der beiden Bauteile 1 und 2 wird der Kipphebel 6 mittels des Handgriffs 21 nach oben geschwenkt, so daß die Druckfeder 15 den Stempel 9 nach oben zu drücken vermag. Der konische Absatz 10 gibt dabei die kugelförmigen Verhakungsmittel 12 frei, wodurch diese nach innen ausweichen können. Der zylindrische Ansatz 11 verhindert dabei, daß die Verhakungsmittel 12 zuweit nach innen gelangen. Der Einsteck-Bolzen kann damit gegen den Kipphebel zu aus den beiden Bauteilen herausgezogen werden.
Zum erneuten Spannen zweier oder auch mehrerer Bauteile wird der Einsteck-Bolzen in entsprechende Durchbrechungen der Bauteile eingesteckt. Stimmt dabei der
• ·
• 4
• ·
Abstand der kugelförmigen Verhakungsmittel 12 von dem Bund-Ring 17 nicht mit der Gesamtdicke der beiden Bauteile überein, kann der Abstand durch Drehen am Bund-Ring angepasst werden. Sobald dies erfolgt ist, wird der Kipphebel mit Hilfe des Handgriff geschwenkt und die kugelförmigen Verhakungsmittel legen sich an die Unterseite des ihnen zugewandten Bauteils an, während gleichzeitig der Bund-Ring sich an das andere Bauteil anlegt.
Beim Ausfuhrungsbeispiel nach Fig.2 entspricht der Einsteck-Bolzen 23 in seinem wesentlichen Aufbau dem Einsteck-Bolzen 3 nach Fig.l. Lediglich der Kipphebel 26 ist mit einer sechseckigen Durchbrechung 27 versehen, in welche ein Sechskant-Imbusschlüssel eingesteckt werden kann, der dann als Handgriff dient.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig.3 zeigt einen Einsteck-Bolzen 33, der wieder weitgehend dem Einsteck-Bolzen 3 nach Fig. 1 gleicht. Lediglich der Stempel 39 ist etwas kürzer ausgebildet und anstelle des konischen Absatzes 10 ist eine Zentralkugel 30 vorgesehen. Diese Zentralkugel 30 liegt lose am Stempel 39 an, sie kann aber auch mit diesem verbunden sein. Zwischen der Zentralkugel 30 und dem Bolzengehäuse 4 ist eine Druckfeder 31 angeordnet, welche die Zentralkugel im entspannten Zustand gegen den Stempel 39 drückt. Diese Druckfeder verhindert gleichzeitig, daß die Zentralkugel mit ihrem Mittelpunkt über die Mittelpunktsebene der kugelförmigen Verhakungsmittel 12 nach unten gedrückt werden kann.
Der Einsteck-Bolzen 43 nach Fig.4 entspricht in seinem inneren Aufbau weitgehend dem nach Fig.3, lediglich ist die Zentralkugel 30 in nicht dargestellter Weise mit dem Stempel 39 verbunden, wodurch keine Druckfeder notwendig ist, da die Zentralkugel mit dem Stempel zurückgezogen wird.
Der Kipphebel 46 ist wieder kurz ausgebildet wie beim Ausfuhrungsbeispiel nach Fig.2, er ist jedoch mit einer radial verlaufenden Bohrung 40 versehen, in die ein herausnehmbarer Handgriff 41 eingesteckt ist.
Beim Ausfuhrungsbeispiel nach Fig.5 ist das Bolzengehäuse 54 des Einsteck-Bolzens 53 an seiner Außenseite mit zwei Umfangsrillen 50 versehen, in welche O-Ringe eingesetzt sind, die einen Reibschluß mit einem der Bauteile 1,2 herbeiführen, was beim Verdrehen des Bund-Ringes 17 sehr vorteilhaft ist. Diese Umfangsrillen 50 und damit die O-Ringe können auch so angeordnet sein, daß jeweils einer mit einem der Bauteile in Verbindung steht.
Im Inneren des Bolzengehäuses 54 ist noch ein Ansatz 55 vorgesehen, an welchen sich die Zentralkugel 30 im völlig eingedrückten Zustand des Stempels 39 anlegt, wodurch die Bewegung der Zentralkugel 30 begrenzt wird.
In Fig.6 ist ein Einsteck-Bolzen 63 dargestellt, dessen Bolzengehäuse 64 mit einer langlochförmigen Ausnehmung 60 versehen ist, durch welche ein Querstift 61 gesteckt ist, dessen beide Enden in Ausnehmungen eines Bund-Ringes 67 liegen.
Beim Schwenken des Kipphebels 6 bewegt sich der Querstift 61 innerhalb der langlochförmigen Ausnehmung 60 des Bolzengehäuses 64 nach unten und nimmt dabei den Bund-Ring 67 mit. Der Querstift legt sich außerdem an den Stempel 9 an und drückt diesen nach unten und damit die kugelförmigen Verhakungsmittel 12 nach außen. Zum Einstellen der Spannweite des Einsteck-Bolzens 63 können die Ausnehmungen, in welche die Enden des Querstiftes 61 eingreifen, mit einer gewindeähnlichen Steigung versehen sein, so daß durch Drehen des Bund-Ringes die Spannweite eingestellt wird.
Es kann aber auch, wie in Fig.7 dargestellt, der Stempel mit einer langlochförmigen Ausnehmung 77 versehen sein, so daß zuerst der Bund-Ring gegen das eine Bauteil 1 und erst beim weiteren Spannen der Querstift 61 gegen den Stempel und damit die Verhakungsmittel 12 gegen das andere Bauteil 2 gepresst werden. Der Bund-Ring besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus zwei ineinander liegenden ringförmigen Teilen 78 und 79, die mit einem Innen- bzw. Außengewinde versehen
sind und so gegeneinander verstellt werden können um die Spannweite des Bolzens einzustellen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.8 ist ein einteiliger Bund-Ring 67 vorgesehen, während zwischen dem Querstift 61 und dem Grund der langlöchförmigen Ausnehmung 77 des Stempels eine Druckfeder 88 angeordnet ist.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 zeigt einen Einsteck-Bolzen, der anstelle des Kipphebels bzw. Kniehebels mit einem Hydraulikzylinder 90 ausgerüstet ist, der einen gegen den Stempel gerichteten Kolben 91 aufweist. Es ist dabei möglich, den Kolben auch als Stempel zu verwenden, was sich besonders bei der Ausgestaltung mit Zentralkugel anbietet.
Claims (29)
1. Einsteck-Bolzen (3, 23, 33, 43, 53, 63) zum Verbinden eines ersten und wenigstens eines zweiten Bauteils (1, 2) miteinander, wobei die Bauteile mit im wesentlichen kreis- oder langlochförmigen Durchgangsöffnungen versehen sind, in welche der Bolzen zum Verbinden der Bauteile einsteckbar ist und der mit kugelförmigen oder stiftförmigen Verhakungsmitteln (12) versehen ist, die in einem Gehäuse (4, 54, 64) des Bolzens radial verschiebbar gelagert sind und die sich an der Unterseite des vom ersten abgewandten zweiten bzw. letzten Bauteils (2) abzustützen vermögen sowie mit einem Bund (17, 67) od. dgl. zum Abstützen des Bolzens an dem ersten Bauteil, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach außen herausgeführter Kipphebel (6, 26, 46) bzw. Kniehebel vorgesehen ist, der in einer ersten Stellung die Verhakungsmittel (12) freigibt, wodurch diese in das Bolzengehäuse (4, 54, 64) zurückzutreten vermögen und der in einer zweiten Stellung die Verhakungsmittel in ihrer ausgefahrenen Position über einen Stempel (9, 39) od. dergl. verriegelt.
2. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel (6, 26, 46) bzw. Kniehebel schwenkbar gelagert ist und eine Exzenterfläche (8) bzw. das Ende eines Hebelarmes aufweist, welche wenigstens mittelbar an den Verhakungsmitteln (12) angreifen.
3. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel als Kniehebel ausgebildet ist und einer der Hebelarme des Kniehebels wenigstens mittelbar an den Verhakungsmitteln (12) angreift.
4. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel (6, 26, 46) bzw. der Kniehebel am Bolzengehäuse (4, 54, 64) schwenkbar gelagert ist und die Exzenterfläche (8) bzw. einer der Hebelarme des Kniehebels an einem längsverschiebbaren Stempel (9, 39) anliegt, welcher seinerseits wenigstens mittelbar mit den Verhakungsmitteln (12) in Verbindung steht.
5. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel (6, 26, 46) bzw. der Kniehebel an einem längsverschiebbaren Stempel schwenkbar gelagert ist und sich mit seiner Exzenterfläche (8) bzw. seinem einen Hebelarm am Bolzengehäuse abstützt.
6. Einsteck-Bolzen zum Verbinden eines ersten und wenigstens eines zweiten Bauteils (1, 2) miteinander, wobei die Bauteile mit im wesentlichen kreis- oder langlochförmigen Durchgangsöffnungen versehen sind, in welche der Bolzen zum Verbinden der Bauteile einsteckbar ist und der mit kugelförmigen oder stiftförmigen Verhakungsmitteln (12) versehen ist, die in einem Gehäuse (4, 54, 64) des Bolzens radial verschiebbar gelagert sind und die sich an der Unterseite des vom ersten abgewandten Bauteils (2) abzustützen vermögen sowie mit einem Bund (17, 67) od. dgl. zum Abstützen des Bolzens an dem ersten Bauteil, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hydraulik- oder Pneumatikzylinder (90, 91) vorgesehen ist, der in seiner äußeren Kolbenstellung die Verhakungsmittel (12) freigibt, wodurch diese in das Bolzengehäuse (4, 54, 64) zurückzutreten vermögen und der in seiner inneren Kolbenstellung die Verhakungsmittel (12) in ihrer ausgefahrenen Position verriegelt.
7. Einsteck-Bolzen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Stempel (9) bzw. Kolben (91) eine Schrägfläche (10) angeordnet ist, an welcher die Verhakungsmittel (12) angreifen.
8. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägfläche (10) des Stempels (9) oder Kolbens (91) vom Kipphebel (6, 26, 46) bzw. Kniehebel oder Zylinder (90) her gegen die Verhakungsmittel (12) gerichtet ist.
9. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägfläche des Stempels (9) oder Kolbens (91) von dem vom Kipphebel (6, 26, 46) bzw. Kniehebel oder Zylinder (90) abgewandten Ende des Bolzens her gegen die Verhakungsmittel (12) gerichtet ist.
10. Einsteck-Bolzen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Stempels (39) oder Kolbens (91) eine Zentralkugel (30) oder dergleichen angeordnet ist, welche mit den Verhakungsmittels (12) in Wirkverbindung steht.
11. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralkugel (30) am Stempel (39) oder Kolben (91) befestigt ist.
12. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Bolzengehäuses (54), der Zentralkugel (30) gegenüberliegend, ein Ansatz (55) vorgesehen ist, der ein Überschreiten der Mittelpunktslinie der Verhakungsmittel (12) durch den Mittelpunkt der Zentralkugel (30) verhindert.
13. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 8, 9, 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Stempel (39) bzw. Kolben (91) gegenüberliegenden Seite der Zentralkugel (30) auf der Innenseite des Bolzengehäuses (4) eine Druckfeder (31) angeordnet ist, die sich einerseits am Bolzengehäuse (4) und andererseits an der Zentralkugel (30) abstützt.
14. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bolzengehäuse (64) eine langlochförmige Durchbrechung (60) vorgesehen ist, in welcher ein Querstift (61) gelagert ist, an dem sich einerseits die Exzenterfläche (8) des Kipphebels (6) bzw. ein Arm des Kniehebels und andererseits ein Stempel (9) abstützt, der mit den Verhakungsmitteln (12) in Wirkverbindung steht, und daß die beiden Enden des Querstiftes (61) in Ausnehmungen des Bund-Stückes (67) gelagert sind.
15. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden des Querstiftes (61) in Ausnehmungen des Bund-Stückes (67) sitzen, die mit gewindeähnlichen Steigungen ausgebildet sind.
16. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Stempel (9) mit einer langlochförmigen Ausnehmung (77) versehen ist, in welcher sich der Querstift (61) erstreckt.
17. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Bund- Stück zweiteilig ausgebildet ist, wobei zwischen beiden ringförmig ineinander liegenden Bund-Stück-Teilen (78, 79) eine Gewindeverbindung vorgesehen ist.
18. Einsteck-Bolzen nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Querstift (61) und dem Stempel (9) eine Druckfeder (88) angeordnet ist.
19. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am dem Kipphebel (6, 26, 46) bzw. Kniehebel oder Hydraulikzylinder zugewandten Ende des Bolzengehäuses (4) ein Außengewinde (19) vorgesehen ist, auf dem ein mit Innengewinde (18) versehener Bund-Ring (17) sitzt.
20. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß im Gewindeabschnitt (18, 19) des Bolzengehäuses (4) oder des Bund-Ringes (17) eine ringförmige Ausnehmung vorgesehen ist, in welche ein O-Ring (20) oder dergleichen einsetzbar ist.
21. Einsteck-Bolzen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Bolzen-Gehäuses (4) eine Druckfeder (15) vorgesehen ist, welche sich einerseits am Bolzen-Gehäuse (4) und andererseits am Stempel (9) bzw. Kolben (91) abstützt und diesen in seine entriegelte Ausgangsposition zurückdrückt.
22. Einsteck-Bolzen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Kipphebel (6) bzw. am Kniehebel ein Handgriff (21) angeordnet ist.
23. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (21) am Kipphebel (6) bzw. am Kniehebel angeformt ist.
24. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß am Kipphebel (46) bzw. am Kniehebel eine radial verlaufende Ausnehmung (40) vorgesehen ist, in welche der Handgriff (41) einsteckbar ist.
25. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel (26) bzw. der Kniehebel im Bereich seines freien Endes mit einer tangential verlaufenden unrunden Durchbrechung (27) versehen ist, in welche ein abgewinkelter Handgriff einsteckbar ist.
26. Einsteck-Bolzen nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die tangentiale Durchbrechung (27) mit einem Innensechskant bzw. Innenzwölfkant versehen und zur Aufnahme eines entsprechenden Imbusschlüssels vorgesehen ist.
27. Einsteck-Bolzen nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bolzen-Gehäuse (54) auf seiner Außenseite mit wenigstens einer ringförmigen Nut (50) zur Aufnahme eines O-Ringes od. dergl. versehen ist.
28. Einsteck-Bolzen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrückfläche der Verhakungsmittel (12) mit unterschiedlichen Steigungen versehen ist.
29. Einsteck-Bolzen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel (6, 26, 46), der Kniehebel bzw. der Zylinder- Kolben drei vorgegebene Stellungen aufweist, wobei in einer ersten Stellung der Einsteck-Bolzen (3, 23, 33, 43, 53, 63) entspannt ist und in entsprechende Bohrungen bzw. Öffnungen eingesetzt werden kann, während in einer zweiten Stellung der Bolzen vorgespannt ist, wobei die Verhakungsmittel (12) ausgefahren sind und damit der Bolzen nicht mehr zurückgezogen werden kann und in einer dritten Stellung der Einsteck-Bolzen komplett gespannt ist.
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