DE2001330B - Weiche fur Einschienenbahnen - Google Patents
Weiche fur EinschienenbahnenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft sowohl eine Weiche für Einschienenbahnen, deren bewegliche,
gCi'adc und/oder gekrümmte Verbindungsschienen in
festem Abstand zueinander an Pendelstützen angeordnet und um eine Pendelachse schwenkbar sind,
als auch eine solche, deren Verbindungsschienen senkrecht zu den durch die Schienenachsen gehenden
Vertikalebenen ?u den jeweiligen Schienenflächen
verschiebbar sind,
Bei bekannten Einschienenbahnen bestehen die Schienenstränge aus Profilen, beispielsweise aus einem
Doppel-T-Profil mit dem einen Flansch als Fahrschiene
und dem anderen Flansch zur Befestigung des
ίο Stranges. Auf dem Schienenflansch laufen Transporteinheiten,
die mit mindestens einem Laufradpaar am Schienenflansch geführt sind und die geeignet". Einrichtungen
zur Aufnahme von Lasten aufweisen. Die Transporteinheiten besitzen entweder einen eigenen
is Antrieb, der gewöhnlich aus einem Elektromotor und
einem Reduktionsgetriebe besteht, wobei ein Laufrad oder ein besonderes Antriebsrad die Transporteinheit
längs der Schienenstränge bewegt, oder einen Antrieb, der außerhalb der Transporteinheit angeordnet
ist.
Die Schienenstränge können horizontal oder auch vertikal und oder schräg verlaufen. Im Falle vertikaler
Stränge werden gewöhnlich weitere Laufradpaare mit Rädern, beispielsweise auf zwei gegenüberliegenden
Seiten des Schienenflansches angeordnet, damit die Führung der Transporteinheiten in allen
Lagen gewährleistet ist.
Für die Verteilung der Lasten an verschiedene Bestimmungsorte innerhalb einer solchen Anlage ist es
bekannt. Weichen vorzusehen, mit denen die jeweils gewünschte Schienenverbindung vor Ankunft der
Transporteinheit hergestellt wird, so daß sie ohne Anhalten durchfahren kann.
Bekannt sind Zungenweichen, bei welchen mindestens ein Schienenstück für beide Weichendurchfahrten
benutzt und hierzu in die betreffende Lage geschwenkt wird (deutsche Patentschrift 1148 573,
Fig. fi bis 9), während bei den bekannten Drehweichen
(USA.-Patentschrift 3 313 243, französische Patentschriften 525 922 und 1 575 762. deutsche Patentschriften
479 172 und 854 807) und bei den bekannten Schiebeweichen (deutsche Patentschrift
371 883) so viel bewegliche Verhindungsschienenstücke
wie Abzweigungen vorhanden sind, von wel-
chcn jeweils das gewünschte Verbindungsstück durch eine Dreh- bzw. Schiebebewegung in seine Betriebsstellung gebracht wird.
Fs ist eine Eigenar. der bekannten Weichen, daß sie nicht oder nur in beschränktem Maße anders als
in horizontalen Strängen angeordnet werden können. Würde man beispielsweise eine bekannte Drehweiche
vertikal einbauen, so würde zwar die Weichenstellung, bei der keine Richtungsänderung auftritt, auch in
dieser Anordnung funktionieren. Wenn jedoch eine andere Weichenstellung mit einer Richtungsänderung,
beispielsweise von der Vertikalen in die Horizontale, eingestellt würde, so sollte die Schienenfläche nach
dem Übergang in den horizontalen Strang ebenfalls horizontal sein.
Unter Schienenfläche wird hierbei eine durch die Berührungsspur der tragenden Laufrollen auf der
Schiene gehende gedachte Fläche verstanden. Bei horizontal oder vertikal verlegten Schienensträngen
ist die Schienennäche eine horizontale bzw. vertikale
Ebene. Beim eingangs erwähnten Doppel-T-Profil liegt der als Schiene dienende Flansch in der Schienenfläche.
Unter Benutzung der so definierten Schienenfläche würde bei den bekannten Weichen, wenn
2 OÜi
sie in vertikaler Lage angeordnet werden, die Schienenfläche eine Vertikalebene darstellen, die auch
nach Obergang des Stranges in die Horizuntale eine vertikale Ebene sein würde. Grundsätzlich könnten
zwar die Transporteinheiten und die Einrichtungen zur Lastaufnahme für einen solchen Fall ausgelegt
werden, jetiuch wäre der Aufwand verhältnismäßig
groß. Aus diesem Grunde ist es bekannt, in vertikalen Strängen Schiebebühnen zu verwenden und die Richtungsänderung
vor oder nach derselben in den cinze!- nen Strängen vorzunehmen. Der Nachteil der Schiebebühne
besteht jedoch darin, daß die Transporteinheit zuerst auf die Schiebebühne fahren, hierauf anhalten
muß (mit Ausnahme beim durchgehenden Strang) und erst nach Verschiebung der Schiebebühne wieder
weiterfahren kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, Weichen für Einschienenbahnen zu schaffen, welche
die Einschränkung bezüglich des Einbaues nicht aufweist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer Weiche mit verschwenkbaren Verbindungsschienen
der eingangs beschriebenen Gattung dadurch gelöst, daß wenigstens eine Verbindungsschiene in der durch
die Schienenachse gehenden Vertikalebene zur Schienenfläche gekrümmt ist. Dadurch erreicht man, dnC
an Übergängen von Schienensträngen zu Schienensträngen in einer anderen Ebene, beispielsweise von
horizontalen zu senkrechten oder geneigten Schienensträngen, Weichen angeordnet werden können.
Bei einer Weiche mit verschiebbaren Verbindungsschienen der genannten Gattung wird die Aufgabe
gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß wenigstens eine Verbindungsschiene in der durch die Schienenachse
gehenden Vcrtikalebene zur Schienenfläche gekrümm, ist.
Zur Definition der Weichen gemäß der Erfindung werden zu deren Unterscheidung gegerüber den bekannten
Ausführungen die Begriffe »Schienenfläche«, der bereits vorstehend erläutert ist, und »die durch
die Schienenachse gehende Vertikalebene zur Schienenfläche« verwendet. Letztere ist beispielsweise bei
dem bereits erwähnten Doppel-T-Profil. bei dem auf dem Schienenflansch zwei Berührungsspuren der
Laufrollen die Schienenfläche definieren und die Schienenachse in der Mitte zwischen den beiden Berührungsspuren
lieg*, die durch den Steg des Profils gebildete Ebene, die senkrecht zu der von den Berührungsspuren
gebildeten Schienenfläche liegt.
In der Zeichnung sind von der Erfindung beispielsweise Ausfiihrungsformen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine schematisch dargestellte Seitenansicht
einer Weiche mit vertikal und horizontal angeordneten Anschlußschienen in einer Stellung, bei der das
Fahrzeug von einer vertikalen Schiene auf eine horizontale Schiene und umgekchr' geleitet wird,
Fig. 2 einen Grundriß der Weichenstcilun? nach
F i g. 1.
F i g. 3 die gleiche Seitenansicht wie in Fig. 1, jedoch
in einer Weichenstellung, bei der das FaKzeug auf der vertikalen Schiene fahren kann.
Fi g. 4 eine Seitenansicht der Weiche nach Fi g. 3
aus Richtung IV in F i g. 5,
Fig. 5 einen Grundriß der Weichenstellung nach F i g. 3,
Fig. 6 eine schcnmtisch dargestellte Seitenansicht
einer weiteren Weiche in einer Weichenstellung, bei der das Fahrzeug von einer vertikalen Schiene auf
eine horizontale Schiene, und umgekehrt, taliren
kann,
F i g. 7 einen Grundriß der Weichenstellung nach F i g. 6,
F i g. S die gleiche Seitenarsicht der Weiche wie in
F i g. 6, jedoch in einer Weichenstellung, bei der da*
Fahrzeug auf der vertikalen Schiene durchfahren kann,
F i c. 0 einen Grundriß der Weichenstellung nach Fig. 8,
Fig. 10 eine Seitenansicht einer Weiche nach Fig. 1, jedoch mit dem für seine Funktion notwendigen
Zubehör,
F i g. 11 einen Horizontalschnitt nach der Linie
IX-IX in Fig. 10,
Fig. 12 einen Schienenstoß einer horizontalen Anschliißsehiene
mit einer Verbindungsschiene einer Weiche,
F i g. 13 einen Grundriß des Schienenstoßes nach
Fig. 12,
Fig. 14 bis 19 eine schematische Darstellung von Durchfahrmöglichkeiten bei Weichen mit zwei verschieden
angeordneten beweglichen Verbindungsschienen,
F i g. 20 eine schematische, perspektivische Darstellung einer Weiche mit drei beweglichen Verbindungsschienen.
F i g. 21 einen Grundriß der Weiche nach F i g. 20,
F i g. 22 eine schematische Darstellung der Durchfahrmöglichkeiten
bei der Weiche nach F i g. 20,
F i g. 23 eine schematische, perspektivische Darstellung einer Weiche mit zwei um eine vertikale
Achse drehbaren Verbindungsschienen, wobei die gekrümmte Verbindungsschiene in Betriebsstellung
steht, und
F i g. 24 eine schematische, perspektivische Darstellung einer Schiebeweiche mit zwei beweglichen
Verbindungsschienen, wobei die gekrümmte Verbindungsschiene in Betriebsstellung steht.
In Fig. 1 bis 5 ist eine in einem vertikalen Schienenstrang eingebaute Weiche einer Transportanlage
schematisch dargestellt. Diere besteht aus einem vertikalen und einem horizontalen Strang, die im Querschnitt
ein Doppel-T-Profil mit ungleich breiten Flanschen aufweisen, deren breiterer Flansch die Schiene
für die verkehrenden Transporteinheiten und auch die Schienenfläche darstellt. Mit 1 ist der untere vertikale
Schienenstrang mit einem breiteren Schienenflansch 2 bezeichnet, dessen Ende den Verzweigungspunkt der Weiche darstellt, von dem aus wahlweise
die Durchfahrt in einen der zwei Zweite, nämlich in einen oberen vertikalen Schienenstrang 3 oder in
einen horizontalen Schienenstrang 4 erfolgt. Diese beiden fichienenstränpc 3. 4 weisen Schienenflansche
5. 6 auf. Zur Wahl einer Durchfahrt wird eine der beiden bewegbaren Verbindungsschienen 7, 8, die
Schiencnflansche 9, 10 besitzen, so geschwenkt, bis sie mit dem Strang 1 einerseits und einem der beiden
Stränge 3. 4 fluchtet. Hierbei bilden entweder die Schienenfli.nschc 2. 9. 6 oder 2, 10. 5 eine durchgehende
Schienenbahn. Die Pfeile 12, 13 geben die jeweils möglichen Durchfahrrichtungen bei der betreffenden
Weichenstellung an.
Die Pendelachse 11 des beweglichen Teiles der
Weiche mit den beiden Verbindungsschienen 7. 8 verläuft parallel zum vertikalen Strang, und die beiden
Verbindungsschienen schließen mit zu den Schienenflachen normalen Ebenen durch die Schienenachsen
5 6
einen Winkel λ ein. Betrachtet man die Schienen- dämpfer 50 auf einige Winke! 51 abgestützt die im
flächen der beiden Verbindungsschienen, so ist die- Mauerwerk 52 befestigt sind. Die beiden V erbinenige
der Verbindungsschiene 7 gewölbt und die- dungsschienen 37, 39 werden durch weitere Teile, wie
en ge der Verbindungsschiene 8 eben, so daß sie sie!, die Profilplatte 53 Stütze 54 und Arm 55 mamnia,-nicht
zur Deckung bringen lassen. Dies ist für die 5 gehalten und bilden eine stabile Kons ruktmn Die
Weiche wesentlich Bei" den bekannten horizontal Lagerung am oberen hnde des beweglichen Feiles
eingebauten Weichen liegen dagegen die Schienen- erfolgt in Verbindung mit einem am Strang 44 bcfiächen
der Verbindungsschienen in ein und derselben festigten Antr.eb 56. beispielsweise Schwenknio or.
Ebene Die Pendelachse braucht nicht parallel zum dessen Welle 57 mit Laschen 58 des beweglichen
vertikalen Strang zu verlaufen, sondern kann beliebig io Teiles fest verbunden und in einer Lasche 59 gelagert
dazu verlaufen Die Lage der Pendelachse wird ist. die ihrerseits am Profil 49 befestigt ist. Die beiden
— dies eilt für alle hier beschriebenen Weichen — vertikalen Stränge 35, 44 sind mit Stützen 60. 61
zweckmäßig so gelegt, daß die Verbindungsschienen ebenfalls am Profil 49 befestigt. Die Pendelachse 41
unbehindert ihre Betriebsstellung einnehmen können des beweglichen Teiles wird einerseits durch den
und nicht zu nahe beieinander verlaufen. »5 Zapfen 47 und andererseits durch die Welle 57 ge-
An Stelle der schwenkbaren Lagerung könnten die bildet.
Verbindungsschienen mit dem beweglichen Teil der Der horizontale Strang 42 ist. ebenfalls über
Weiche auch verschiebbar angeordnet sein, siehe die Schwingungsdämpfer, mit einer Stutze 62 an einem
nachfolgende Beschreibung von F i g. 23 und 24. Ob Gebäudeteil 63 befestigt. Durch das Einfügen von
der bewegliche Teil der Weiche schwenkbar oder ver- 20 Schwingungsdämpfern wird die Übertragung von
schiebbar ausgebildet wird, hängt von verschiedenen Schwingungen an die Gebäudeteile und damit d'o
Faktoren ab. beispielsweise von den Kosten, von dem Ausbreitung von Geräuschen verhindert.
Platzbedarf u. dgl. Im allgemeinen ist bei einer In Fig. 10 kann eine Durchfahrt über die Schic
Weiche bei der der bewegliche Teil schwenkbar aus- nenflansche 36, 38. 43 erfolgen. Damit ein einwandsebildet
ist und die deshalb treffend als Pendel- 25 freies, Fluchten der Schienenstöße erreicht wird, wird
weiche bezeichnet werden kann, der Platzbedarf ge- beim Übergang auf den horizontalen Strang 42 eine
ring und die Antriebseinrichtung einfacher und des- Einrastvorrichtung vorgesehen, die aus einem Winkel
halb diese Weiche wirtschaftlicher. 65 auf dem Strang 42 und einem auf der Verbin-
In F i g. 6 bis 9 ist eine weitere Ausführungsform dungsschiene 37 abgestützten, betätigbaren und m
einer Weiche dargestellt, bei der der Verzweigungs- 30 den Winkel 65 eingreifenden Raststift 66 besteht. Die
punkt am Ende eines oberen vertikalen Stranges 20 Teile 65. 66 können auch vertauscht werden, so da"
Iie°t von dem aus wahlweise die Durchfahrt in einen der Raststift 66 auf dem Strang 42 und der Winke1
horizontalen Strang 22 über eine Verbindungsschiene 65 auf der Verbindungsschiene 37 angeordnet ist.
24 oder in den unteren vertikalen Strang 26 mit der Während bei zwei Verbindungsschienen an Steile eier
Verbindungsschiene 28 hergestellt werden kann. Für 35 Einrastvorrichtung auch zwei einfache seitliche Andie
Durchfahrt in den horizontalen Strang 22 stehen schlage zur Erreichung eines genauen Fluchtens der
die Schienenflansche 21. 25. 23 in Verbindung, wäh- Schienenstöße ausreichen würden, werden bei dr.i
rend bei der Durchfahrt in den unteren vertikalen (siehe die nachfolgende Beschreibung von F i g. 2"
Strang 26 die Schienenflansche 21, 29. 27 fluchten. bis 22) und mehr Verbindungsschienen zweckmäßig
Die beiden bewegbaren Verbindungsschienen 24, 28 40 Einrastvorrichtungen, wie vorstehend beschrieben.
sind, ähnlich wie bei der Ausführung nach Fig. 1 verwendet. Damit die Stöße der Schienenflansche
bis 5. um eine senkrechte Achse schwenkbar, wobei auch dann fluchten, wenn die Last durchfährt, wird
zwischen den Normalebenen der Schienenflächen ein nach Fig. 12 und 13 ein gegenseitiger Eingriff der
Winkel -v eingeschlossen ist. der zweckmäßig kleiner Schienenstöße vorgesehen. Hierzu wird der Spalt zwials
90c gewählt ist. um einerseits damit einen gerin- 45 sehen dem Strang 42 und der Verbindungsschiene 37
gen Platzbedarf bei genügendem Abstand der Ver- durch Nut- und Federstücke 70 bzw. 71. Jie an den
bindungsschienen zu erreichen und andererseits die betreffenden Schienenflanschen 43 bzw. 38 ange-Verstellzeit
zu verkürzen. bracht sind, überbrückt. Durch den Eingriff von Nut
Fi" 10 und 11 zeigen eine vollständige Weiche. und Feder wird erreicht, daß die beiden Schienendie
der prinzipiellen Ausführung nach Fig. 1 bis 5 5° flansche 38. 43 auch beim Durchfahren einer L;:^.
entspricht. Der untere vertikale Strang 35 mit dem fluchten. Bei einer Pendehveiche werden zweckmäßig
Schienenflansch 36 bildet an seinem Ende den Ver- die Stücke 70. 71 auf einem zur Drehachse dei
zweigungspunkt. an den wahlweise eine Verbindungs- Weiche konzentrischen Kreis 72 angeordnet,
schiebe 37 mit Schienenflansch 38 oder eine Verbin- In Fig. 14 bis 19 sind schematisch die Durchfahr-
dungsschiene 39 mit Schienenflansch 40 durch 55 möglichkeiten bei Weichen mit zwei verschieden an-Schwenken
um die Achse 41 eingeschwenkt werden geordneten beweglichen Verbindungsschienen dargekann.
Die Verbindungsschiene 37 ermöglicht die stellt. Hierbei liegt bei Fig. 14 und" 15 der Verzwei-Durchfahrt
zu einem horizontalen Strang 42 mit gungspunkt im vertikalen Strang, während er bei
Schienenflansch 43. während die Verbindungsschiene Fig. 18 und 19 im horizontalen Strang liegt. Die je-39
die Durchfahrt in den oberen vertikalen Strang 44 60 weilige Anordnung der Verbindungsschienen ergibt
mit Schienenflansch 45 ermöglicht. Der um die Pen- sich aus den Anforderungen des jeweiligen Bedarfsdelachse
41 schwenkbare Teil der Weiche besteht falles.
neben den beiden Verbindungsschienen 37. 39 aus Fig. 16 und 17 zeigen, daß die Weiche keineswegs
einem kurzen Schwenkarm 46. der eine Bohrung zur nur für vertikale und horizontale Stränge benutzbar
Aufnahme eines Zapfens 47 aufweist, der seinerseits 65 ist. sondern auch für beliebig angeordnete schräge
mit einer Lasche 48 an einem Profil 49 befestigt ist. Stränge. Wird hierbei eine Pendelweiche verwendet,
welch letzteres parallel zur Pendelachse 41 verläuft. so kann die Schwenkachse parallel zum jeweiliger
Das Profil 49 ist über eine Anzahl Schwingungs- Strang ohne Richtungsänderung liegen. In den
Fig. 14 bis 19 sind mit den betreffenden Buchstaben
die möglichen Durchfahrten bezeichnet, wobei O oben, U unten und H horizontal bedeutet.
In Fig. 20 bis 22 wird eine Weiche erläutert, die
als Pendelweiche ausgebildet ist und drei Verbindungsschiencn
aufweist. F.s sind folgende Durchfahrten möglich:
Vom unteren zum oberen vertikalen Strang U-O mit Hilfe der Verbindungsschiene 80,
vom unteren vertikalen Strang zum einen horizontalen Strang U-Hl mit Hilfe der Verbindungsschiene 81 und
vom unteren vertikalen Strang zum einen horizontalen Strang U-Hl mit Hilfe der Verbindungsschiene 81 und
vom anderen horizontalen Strang zum oberen vertikalen Strang Hl-O mit Hilfe der Verbindungsschiene
82.
Die drei Verbindungsschienen sind um eine parallel zu den vertikalen Strängen angeordnete Pendelachse
83 schwenkbar. Die Winkel β und γ zwischen den die Schienenachsen enthaltenden, zu den Schienenflächen
I normalen Ebenen II werden zweckmäßig kleiner als 90° ausgeführt, so daß der Gesamtwinkel
/)'-;■ kleiner als 180" ist.
Die Verbindungsschienen können auch anders angeordnet sein, als dies in Fig. 20 und 22 dargestellt
wurde. Es lassen sich dann andere Durchfahrmöglichkeiten erzielen. Auch die Pendelachse kann anders,
beispielsweise schräg, verlaufen.
In Fig. 23 ist eine als Pendelweiche ausgeführte
Weiche dargestellt, deren Durchfahrmoglichkeiten denjenigen nach Fig. 19 entsprechen. Am Ende eines
horizontalen Schienenstranges 100 befindet sich der Verzwcigiingspunkt, und der bewegbare Teil de
Weiche verbindet den Strang 100 entweder mit einen vertikalen Strang 101 oder mit einem horizontale!
Strang 102. Hierzu sind die Verbindungsschienen 103 104 mit ihren Halterungen 105 bis 110 um eine Pen
delachse 111 drehbar gelagert.
In F i g. 24 ist eine Schiebeweiche für die Durch fahrmöglichkeiten nach Fig. 14 dargestellt. Am Endi
des vertikalen Stranges 115 befindet sich der Ver
ίο zweigungspunkt, und der bewegbare Teil der Weichi
verbindet den Strang 115 entweder mit einem hori zontalen Strang 116 oder mit einem vertikalen Stranj
129. Durch eine Schiebebewegung wird die jeweil benötigte Verbindungsschiene 117 oder 118 in di<
Betriebsstellung gebracht. Die Verbindungsschienei 117. 118 sind auf einem Rahmen 114, ll£ 120, 12]
befestigt, an dem sich Führungen 122 bis Ϊ25 befin
den, die auf Schiebestangen 127, 128 verschiebba geführt sind. Die Schiebeweiche nach Fig. 24 ent
spricht bezüglich der Betriebsstellungen der Pendel weiche nach F i g. 1 bis 5 und 10 und 11. Es lassei
sich somit alle Weichen mit der beschriebenen An Ordnung der Verbindungsschienen, die gegenüber dei
bekannten Weichen mit »ebener« Anordnung de Verbindungsschienen als Weichen mit »räumlichen
Anordnung der Verbindungsschienen bezeichnet wer den kann, als Pendel- oder Schiebeweiche ausbilden
An Stelle des erwähnten Doppel-T-Profils kann de
Schienenstrang ein anderes Profil aufweisen, z. B. eil
auf dem Kopf stehendes T oder ein U-Profil mit ab wärts gerichteten Schenkeln, an denen nach einwärt:
oder nach auswärts gerichtete Lauf-Flanschen ange ordnet sind.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
109 510/14
Claims (9)
1. Weiche für Einschienenbahnen, deren bewegliche, gerade und/oder gekrümmte Verbindungsschienen
in festem Abstand zueinander an Pendelstützen angeordnet und um eine Pendelachse
schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Verbindungsschiene (7, 24, 37, 81, 82, 103) in der durch die
Schienenachse gehenden Vertikalebene zur Schienenfläche gekrümmt ist.
2. Weiche für Einschienenbahnen, deren bewegliche, gerade und/oder gekrümmte Verbindungsschienen
in festem Abstand zueinander senkrecht zu den durch die Schienenachsen gehenden Vertikaleöenen zu den jeweiligen Schienenflächen
verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Verbindungsschiene
(117) in der durch die Schienenachse gehenden Vertikalebene zur Schienenfläche gekrümmt ist
(Fig. 24).
3. Weiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die durch die Schienenachsen
gehenden Vertikalebenen zu den jeweiligen Schienenflächen der Verbindungsschienen in einer
Achse schneiden und daß diese Achse mit der Pendelachse (II. 30, 41.. 83) -usammenfällt.
4. Weiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
daß die Pendelachse (' 11) zwischen den durch die Schienenachsen gehenden Vertikalebenen zu den jeweiligen Schienenflächen der
Verbindungsschienen (103, 104) liegt (Fig. 23).
5. Weiche nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Schienenachsen
gehenden Vertikalebenen zu den jeweiligen Schienenflächen
der Verbindungsschienen (103. 1041 parallel zueinander liegen (F i g. 23).
6. Weiche nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte
Schwenkbereich bei zwei Verbindungsschienen ein Winkelmaß von weniger als 90 und bei drei
Verbindungsschienen ein Winkelmaß von weniger als 180° aufweist.
7. Weiche nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsschiene
(37) mittels einer Nut-Feder-Verbindung (70, 71) mit einer Anschlußschiene (42)
kuppelbar ist (Fig. 12 und 13).
8. Weiche nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der
Verbindungsschiene (37) und der Anschlußschiene (42) eine F.inrastvorrichtung (65. 66) angeordnet
ist (Fi g. 10).
9. Weiche nach einem der Ansprüche I und 3 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsschiene
und die Anschlußschienc mittels eines festen Anschlags in ihrer fluchtenden Lage
gehalten werden.
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