DE20017839U1 - Profil für den oberen Rand eines Schwimmbeckens und derart gestaltetes Schwimmbecken - Google Patents
Profil für den oberen Rand eines Schwimmbeckens und derart gestaltetes SchwimmbeckenInfo
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Description
WEICKMANN· :&*·
Patentanwälte
European Patent Attorneys · European Trade Mark Attorneys
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H. WEICKMANN DiPL-iNG. F. A. WEICKMANN
DIPL-CHEM. B. HUBER
DR.-iNc. H. LISKA
/ DIPL-PHYS. DR. J. PRECHTEL
DIPL-CHEM. DR. B. BÖHM DIPL-CHEM. DR. W. WEISS
DiPL-PHYS. dr. J. TIESMEYER DiPL-PHYS. dr. M. HERZOG DiPL-PHYS B. RUTTENSPERGER
DIPL.-PHYS. DR.-ING. V. JORDAN
Unser Zeichen:
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'&ogr;. Okt. ?MQ
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Sevylor International
2, rue Maurice Mallet
2, rue Maurice Mallet
F 92130 ISSY-LES-MOULINEAUX
Profil für den oberen Rand eines Schwimmbeckens und
derart gestaltetes Schwimmbecken
derart gestaltetes Schwimmbecken
Postfach 860 820, 81635 München, Deutschland, Tel. (*089) 45563 0, Fax (089) 45563 999, email@weickmann.de
Profil für den oberen Rand eines Schwimmbeckens
und derart gestaltetes Schwimmbecken
Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen an Schwimmbecken mit starrer Struktur, umfassend eine im wesentlichen vertikale starre Wand, im allgemeinen aus Blech, die sich entlang eines (im allgemeinen runden oder ovalen) geschlossenen Umfangs erstreckt, ferner umfassend eine nach oben geöffnete dichte, flexible Tasche (genannt "Liner"), die innerhalb des geschlossenen Umfangs angeordnet und entlang ihres Umfangsrands mit Mitteln zur kontinuierlichen Befestigung an der Wand versehen ist, sowie ein Profil, welches durch Übergreifen am oberen Rand der Wand befestigt und dazu ausgelegt ist, die Befestigungsmittel der dichten Tasche aufzunehmen.
Im Folgenden beachte man, dass in der gesamten Beschreibung und den Ansprüchen die Begriffe "horizontal", "vertikal", "innen" und "außen" mit Bezug auf die Montageposition des Profils auf dem Rand der Schwimmbeckenwand verwendet werden. Insbesondere verstehen sich die Begriffe "innen" und "außen" als zum "zum Inneren des Schwimmbeckens zeigend" bzw. "zum Äußeren des Schwimmbeckens zeigend".
Die Befestigung des Rands der flexiblen Tasche konnte durch Übergreifen des oberen Rands der Wand erfolgen, entweder direkt oder durch Befestigungsmittel in Form eines umgekehrten U mit einer Feststellung mit Hilfe des genannten Profils.
Wenn diese Schwimmbecken jedoch als eingegrabene Schwimmbecken gebildet werden, ist üblicherweise eine gemauerte Einfassung am Rand des Bassins vorgesehen, die sich über der starren Wand erstreckt, welche mit
dem die flexible Tasche haltenden Profil ausgestattet ist. Wenn sich ein Ausbau der flexiblen Tasche als nötig erweist, beispielsweise um sie zu ersetzen oder zu reparieren, ist ein Abnehmen des Profils wegen des Vorhandenseins der Einfassung unmöglich, und die Einfassung muss zerstört werden. Die Zerstörung der Einfassung und ihre Wiedererrichtung nach Durchführen der Reparatur sind langwierige und vor allem sehr lästige Arbeiten.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, sind auf dem Markt Mittel aufgetaucht, die es ermöglichen, die flexible Tasche an der starren Wand zu befestigen oder von ihr abzunehmen, ohne die Einfassung anfassen zu müssen, da diese Arbeiten an der inneren Seitenfläche der Wand und/oder des Profils ohne Abnahme des Profils durchgeführt werden können.
Um eine derartige bekannte Gestaltung zu erläutern, ist in Fig. 1 der beigefügten Zeichnungen schematisch und perspektivisch ein Schwimmbecken 1 dargestellt (hier in einer Montagekonfiguration außerhalb des Bodens, es könnte jedoch in einer eingegrabenen Konfiguration verwendet werden), umfassend eine starre Wand 2, die durch eine Gruppe von nebeneinander angeordneten Blechen 3 gebildet ist, die durch beliebige, dem Fachmann bekannte, geeignete Mittel zusammengefügt und gehalten sind. Innerhalb des durch diese Wand 2 definierten geschlossenen Umfangs (insbesondere rund oder oval) ist eine flexible und dichte Tasche 4 angeordnet ("Liner", beispielsweise gebildet durch eine PVC-Folie), welche das Wasser enthält.
Der obere Rand der Wand 2 ist mit einem Profil 6 ausgestattet, welches die Doppelfunktion des Festhaltens der flexiblen Tasche 4 und der Verkleidung oben an der Wand 2 erfüllt, wobei dieses Profil, wie in Fig.2 im Querschnitt gezeigt, für eine seitliche Montage oder Demontage der flexiblen Tasche ausgelegt ist, wie oben erläutert, um im Fall eines eingegrabenen
Schwimmbeckens nicht durch das eventuelle Vorhandensein einer gemauerten Einfassung gestört zu werden.
Das in Fig.2 gezeigte bekannte Beispiel eines Profils 6 ist durch Zusammenfügen von zwei Profilen 7 und 8 gebildet.
Das Profil 7 ist mit einer ersten Rinne 9 gestaltet, die im wesentlichen vertikal verläuft und nach unten offen ist, und durch Übergreifen auf den oberen Rand der Wand 2 aufgesetzt wird.
An dem die vertikale Rinne 9 innen begrenzenden Innenflügel 10 ist eine zweite Rinne 11 vorgesehen, die ungefähr horizontal verläuft und nach innen offen ist und dazu ausgelegt ist, am Rand der flexiblen Tasche 4 vorgesehene Mittel zur kontinuierlichen Befestigung 12 aufzunehmen und festzuhalten. Im erläuterten Beispiel sind die Befestigungsmittel von einem herkömmlichen Typ (in der Technik unter dem Namen Hung-System bekannt): Der die Rinne 11 unten begrenzende untere Flügel 13 ist mit einer einen Haken bildenden Innenschulter versehen, wohingegen die an der flexiblen Tasche vorgesehenen Befestigungsmittel 1 2 mit einem starren oder halbstarren Profil gebildet sind, welches am Rand der flexiblen Tasche angebracht ist und ebenfalls in Form eines Hakens gebildet ist, der in die Rinne 11 eingesetzt werden und mit deren Innenhaken zusammenwirken kann.
Das auf den Rand der Wand 2 aufgesetzte Profil 7 weist eine verhältnismäßig geringe Dicke auf und kann sich als zerbrechlich erweisen. Außerdem ist das durch diese Gestaltung vermittelte Aussehen nicht besonders zufriedenstellend. Schließlich, und hierbei handelt es sich um einen beachtlichen Nachteil, findet wegen der Gestaltung der Horizontalrinne die flexible Tasche nur sehr weit unterhalb der Rinne eine Anlage an die Wand 2. Es besteht daher ein bedeutender Bereich der flexiblen Tasche unmittelbar unterhalb der Rinne, der nicht anliegt und daher
sehr empfindlich für Stöße durch Schwimmbeckenbenutzer ist. Dieser Bereich ist daher besonders anfällig für Risse.
Im allgemeinen ist vorgesehen, oben auf das beschriebene Profil 7 ein zweites sogenanntes Verkleidungsprofil 8 aufzusetzen, welches eine nach unten offene Vertikalvertiefung 14 aufweist und dazu ausgelegt ist, den Bereich des Profils 7 zu bedecken, der wiederum selbst den Rand der Wand 2 übergreift. Ferner weist das zweite Profil 8 einen verbreiterten oberen Bereich 1 5 auf, der einen Handlauf bildet. Außer zur Verbesserung der Verarbeitung des oberen Bereichs des Schwimmbeckens trägt das zweite Profil 8 in mechanischer Hinsicht auch zur Verstärkung der Flügel des Profils 7 bei, welche die die Wand 2 übergreifende Rinne 9 begrenzen, und zur Verstärkung des Klemmeffekts dieser Flügel an der Wand.
Diese bekannte Gestaltung weist jedoch verschiedene Nachteile auf.
In wirtschaftlicher Hinsicht stellt die Gestaltung des Profils 6 in Form von zwei getrennten Profilen 7 und 8, die jeweils eine eigene Funktion erfüllen, eine aufwendige Lösung dar, da man zwei getrennte Teile herstellen, lagern und transportieren muss.
Damit sich das Verkleidungsprofil 8 ausreichend am Profil 7 abstützt, ist es ferner erforderlich, dass insbesondere sein Innenflügel ausreichend tief am Profil 7 herabreicht, was ein beträchtliches Versetzen der Horizontalrinne 11 nach unten bezüglich der Spitze des Profils 7 erfordert. Daher reicht die flexible Tasche nicht mehr bis zur Spitze der Wand 2 hinauf, was sowohl in ästhetischer Hinsicht nachteilig sein kann, da Schlitze zwischen zwei aneinander stoßenden Abschnitten des Profils 7 sichtbar werden, als auch im Hinblick auf die Dichtigkeit, da das Wasser durch die Schlitze hindurchlaufen und zwischen die Wand 2 und die flexible Tasche 4 gelangen kann (die flexible Tasche 4 kann dann nicht mehr perfekt gegen
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die Wand 2 gedrückt werden und sie droht noch leichter durch Benutzer zerstört (zerrissen) zu werden).
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Profil vorzuschlagen, welches die verschiedenen genannten Nachteile beseitigt und die verschiedenen Anforderungen in der Praxis zufriedenstellender erfüllt, insbesondere dadurch, dass es alleine die Funktion des Festhaltens (Befestigung des Rands der flexiblen Tasche) und des Verkleidens des oberen Umfangs des Schwimmbeckens (Handlauf) kombiniert.
Die Erfindung schlägt zu diesem Zweck ein Profil für den oberen Rand einer im wesentlichen vertikalen, starren Tragwand vor, die sich entlang eines geschlossenen Außenumfangs eines Schwimmbeckens erstreckt, wobei innerhalb des Umfangs eine flexible und dichte Tasche angeordnet ist, die an ihrem Umfangsrand mit Mitteln zur kontinuierlichen Befestigung an der Wand ausgestattet ist, wobei das Profil umfasst (bei Betrachtung in der Montageposition):
eine im wesentlichen vertikal verlaufende und nach unten offene Rinne, die dazu ausgelegt ist, durch Übergreifen auf den Umfangsrand der starren Wand des Schwimmbeckens aufgesetzt zu sein, und
eine ungefähr horizontal verlaufende Rinne, die sich oben am Profil befindet und sich teilweise über der Vertikalrinne erstreckt, und die nach unten offen ist und dazu ausgelegt ist, die Mittel zur kontinuierlichen Befestigung des Umfangsrands der flexiblen Tasche aufzunehmen und festzuhalten,
wobei das erfindungsgemäß gestaltete Profil dadurch gekennzeichnet ist, dass sich die Horizontalrinne horizontal nach außen über die Vertikalrinne hinaus erstreckt, und dass sich der die Horizontalrinne oben begrenzende obere Flügel nach außen über den die Vertikalrinne begrenzenden Außenflügel hinaus erstreckt und als Verkleidungsstruktur für den oberen Umfang des Schwimmbeckens gebildet ist.
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Dank der erfindungsgemäßen Gestaltung vereinigt ein einziges Profil die Funktionen des Festhaltens des Rands der flexiblen Tasche und des Verkleidens des oberen Bereichs der Taschenhaltewand. Ein solches Profil kann durch Extrudieren von Kunststoff, Aluminium oder anderem hergestellt werden, was die Herstellungs-, Lager- und Transportkosten verringert. Wegen seiner Einstückigkeit bietet ein solches Profil eine Steifheit, die größer als jene von zwei zusammengefügten Profilen des Stands der Technik ist.
Schließlich ist die zum Befestigen des Rands der flexiblen Tasche dienende Horizontalrinne in den oberen Bereich des Profils hochversetzt, so dass sich die Tasche in der Montageposition über die gesamte Höhe des Schwimmbeckens erstreckt, wobei sie über eine maximale Höhe gegen das Blech gedrückt bleibt und die Anschlussschlitze aufeinanderfolgender Profilabschnitte verschließt, was eine gute Dichtigkeit zwischen der Wand und der flexiblen Tasche sicherstellt und eine gute Anlage der flexiblen Tasche an die Wand gewährleistet.
Vorzugsweise erstrecken sich die zwei die Horizontalrinne definierenden Flügel des Profils nach außen über den Boden der Horizontalrinne hinaus, so dass dieser obere Flügel eine verhältnismäßig breite Platte bildet, die einen besseren Griff (Handlauf) für die Benutzer bietet.
Es ist wünschenswert, dass die die Horizontalrinne definierenden zwei Flügel des Profils außen durch einen Verbindungsbereich mit abgerundetem Querschnitt verbunden sind, so dass das Profil in diesem Bereich keine verletzenden Kantenbereiche aufweist.
Ferner ist es interessant, wenn der die Vertikalrinne begrenzende Außenflügel außen durch einen Verstärkungsflügel verstärkt ist, der von ihm beabstandet ist und mit ihm durch einen unteren Rücklaufbereich verbunden ist, um die Steifheit des Profils zu verbessern und um insbesondere zu
vermeiden, dass sich die die Vertikalrinne begrenzenden Flügel voneinander entfernen können: Die zwei Flügel werden somit als Klemme oben auf der Wand gehalten. Um weiterhin das Auftreten von verletzenden Kantenbereichen zu verhindern, kann man vorteilhafterweise vorsehen, dass der untere Rücklaufbereich, der den die Vertikalrinne begrenzenden Außenflügel und den diesen verstärkenden Verstärkungsflügel verbindet, einen abgerundeten Querschnitt aufweist.
Um einen einfachen Profilaufbau zu erzielen, der leicht kontinuierlich, ausgehend von einer Düse, herzustellen ist und gute Eigenschaften hinsichtlich der Befestigung des Rands der flexiblen Tasche aufweist, kann man vorsehen, dass sich der die Vertikalrinne innen begrenzende Innenflügel nach oben über den die Horizontalrinne unten begrenzenden unteren Flügel hinaus erstreckt und im Inneren und nahe der Öffnung dieser letzteren eine Leiste bildet, an der die Befestigungsmittel, die den Umfangsrand der flexiblen Tasche besetzen, befestigt werden können, wenn der Rand in die Horizontalrinne eingeführt ist.
Schließlich istwünschenswert, dassderdie Vertikalrinne innen begrenzende Innenflügel innen durch einen Verstärkungs- und Anlageflügel verstärkt ist, der in Vertikalrichtung mit einer in Richtung der Vertikalrinne zeigenden Konkavität gekrümmt ist, wobei dieser Verstärkungs- und Anlageflügel dazu ausgelegtist, den unterden Befestigungsmitteln befindlichen oberen Bereich der flexiblen Tasche in Anlage aufzunehmen, um das Herausziehen der Tasche entlang der Öffnung der Horizontalrinne zu vermeiden; wie oben betont, trägt diese Gestaltung dazu bei, die zwei die Vertikalrinne begrenzenden Flügel in Klemmposition oben auf der Wand zu halten. Ferner kann man diese Anordnung vervollständigen, indem man vorsieht, dass sich der freie Rand des die Horizontalrinne oben begrenzenden oberen Flügels nach innen über den genannten Verstärkungs- und Anlageflügel hinaus erstreckt, und nach unten annähernd parallel zum Verstärkungs- und Anlageflügel gekrümmt ist. Außerdem kann man vorsehen, dass der nach
unten gekrümmte Bereich des oberen Flügels wieder nach oben verläuft, um sich mit dem Ende des oberen Flügels zu verbinden, wobei er entlang des freien Rands des oberen Flügels einen den Rand versteifenden Rohrbereich definiert.
Gemäß einem anderen Aspekt schlägt die Erfindung ein Schwimmbecken mit starrer Struktur vor, umfassend:
eine im wesentlichen vertikale, starre Tragwand, die sich entlang eines geschlossenen Umfangs erstreckt,
- eine nach oben offene dichte, flexible Tasche, die innerhalb
des geschlossenen Umfangs angeordnet und an ihrem Umfangsrand mit Mitteln zur kontinuierlichen Befestigung an der Wand ausgestattet ist, und
ein Profil zur Befestigung des Umfangsrands der Tasche an der Wand,
welches Schwimmbecken dadurch gekennzeichnet ist, dass das Profil, mit dem es ausgestattet ist, mit allen oder einem Teil der o.g. Merkmale gebildet ist.
Man kann die Wirksamkeit der Befestigung des Rands der flexiblen Tasche in der Horizontalrinne verbessern, indem man ferner einen profilierten Blockierring vorsieht, der dazu ausgelegt ist, in die Horizontalrinne zwischen den Befestigungsmitteln der flexiblen Tasche, die in letztere eingeführt sind, und dem oberen Flügel der Rinne eingeführt zu sein, um dort die Befestigungsmittel der Tasche zu blockieren.
Ferner kann der Ring aus einem transparenten Material gebildet sein oder einen Lichtleiter wie z.B. eine optische Faser, oder ein Bündel optischer Fasern enthalten: Man kann dann durch Anleuchten wenigstens eines seiner Enden eine Lichtrampe herstellen, was zur Verschönerung des Schwimmbeckens beiträgt.
Die Erfindung wird besser verstanden werden beim Lesen der nachfolgenden Beschreibung bestimmter Ausführungsformen, die ausschließlich zur Erläuterung angegeben werden. In dieser Beschreibung wird Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genommen, in denen:
Fig.3 eine Querschnittsansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Profils ist;
Fig.4 eine Querschnittsansicht des oberen Bereichs eines erfindungsgemäß gestalteten Schwimmbeckens mit dem Profil aus Fig.3 ist;
Fig.5 eine Querschnittsansicht einer Ausführungsvariante einer Montagekomponente aus Fig.4 ist; und
Fig.6 eine Querschnittsansichteinerverstärkten Ausführungsvariante des Profils aus Fig.3 ist.
Zunächst mit Bezug auf Fig.3 umfasst das Profil 16 eine im wesentlichen vertikal verlaufende Rinne 17, die durch zwei Flüge! begrenzt ist, einen inneren 18 bzw. einen äußeren 19, wobei die Rinne 17 nach unten offen ist.
Ferner umfasst das Profil 16 eine Rinne 20, die annähernd horizontal verläuft und nach innen offen ist und durch zwei Flügel begrenzt ist, einen unteren 21 und einen oberen 22. Die Horizontalrinne 20 befindet sich oben am Profil und verläuft teilweise über der Vertikalrinne 17.
Erfindungsgemäß erstreckt sich die horizontale Rinne 20 horizontal nach außen über die Vertikalrinne 17 hinaus, was insbesondere dazu führt, dass der die Horizontalrinne 20 oben begrenzende obere Flügel 22 sich nach außen über den die Vertikalrinne 17 außen begrenzenden Außenflügel 19 hinaus erstreckt.
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Wie in Fig.3 gut sichtbar ist, kann man erfindungsgemäß ferner vorsehen, dass der obere Flügel 22 und der untere Flügel 21, die die Horizontalrinne 20 begrenzen, sich nach außen über den Boden 23 der Horizontalrinne 20 hinaus erstrecken, und dass diese zwei Flügel 21 und 22 an ihren Außenenden durch einen insbesondere halbkreisförmigen Verbindungsabschnitt 24 mit abgerundetem Querschnitt verbunden sind. Wie in Fig.3 zu sehen, können der Abschnitt 24, die Außenenden der zwei Flügel 21 und 22, und der Boden 23 der Horizontalrinne 20 zusammen einen Rohrbereich 25 definieren, der im erläuterten Beispiel einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, jedoch jeden anderen Umfangsverlauf haben könnte.
Auf diese Weise gestaltet man ein Profil, das nicht nur perfekt dazu geeignet ist, die Funktion des Festhaltens (Befestigen des Rands der flexiblen Tasche) zu gewährleisten, sondern das auch geeignet ist, den oberen Rand des mit ihm versehenen Schwimmbeckens zu verkleiden, indem es insbesondere einen Handlauf für die Benutzer bildet.
Der die Vertikalrinne 17 außen begrenzende Außenflügel 19 ist vorzugsweise außen durch einen Verstärkungsflügel 26 verstärkt, der von ihm beabstandet ist und mit ihm durch einen unteren Rücklaufbereich 27 verbunden ist; letzterer weist ebenso wie der genannte Bereich 24 vorzugsweise einen abgerundeten Querschnitt auf, insbesondere halbkreisförmig, um Kanten zu vermeiden.
In einer einfachen Ausführungsform kann der die Rinne 17 innen begrenzende Innenflügel 18 nach oben über den unteren Flügel 21 hinaus verlängert sein, welcher die Horizontalrinne 20 unten begrenzt, und er definiert somit innerhalb dieser Rinne und nahe ihrer Öffnung eine zum Boden der Horizontalrinne 20 zeigende Leiste 28. Diese Leiste 28 ist zum Befestigen des Rands der flexiblen Tasche ausgelegt, wie später erläutert werden wird.
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Ebenso kann es vorteilhaft sein, dass der die Rinne 17 innen begrenzende Innenflügel 18 innen durch einen Flügel 29 verstärkt ist, der in Vertikalrichtung mit einer in Richtung der Vertikalrinne zeigenden Konkavität gekrümmt ist. Dieser gekrümmte Flügel 29 ist mit dem oberen und dem unteren Ende des Innenflügels 18 verbunden, den er verstärkt, und ferner, wie später deutlich werden wird, dient er als krummlinige Anlage für den oberen Teil der flexiblen Tasche und verhindert, dass diese im Kontakt mit einem eckigen Bereich beschädigt wird.
Durch den Verstärkungsflügel 26 und den Verstärkungs- und Anlageflügel 29 werden die zwei Flügel 19 und 18 jeweils versteift, und da man verhindert, dass sie sich ungewollt voneinander entfernen, stellt man sicher, dass sie die Wand 2 richtig einklemmen, wie später deutlich werden wird.
Schließlich kann man eine Versteifung des Innenrands (freier Rand) des oberen Flügels 22 wünschen. Zu diesem Zweck kann man die Dicke dieses Rands örtlich erhöhen, was ihm das Aussehen eines Wulsts 35 verleiht. Damit die obere Fläche des Flügels 22 über die gesamte Breite des Flügels eben bleibt, bedeutet dies, dass man die Vergrößerung der Dicke an der unteren Fläche des Flügels 22 vornimmt; diese untere Fläche leitet daher eine zum gekrümmten Flügel 29 annähernd parallele Krümmung nach unten ein.
In Fig.4 ist das Profil 16 in der Montageposition gezeigt, wobei Fig.4 im Querschnitt die Gestaltung des oberen Bereichs eines Schwimmbeckens erläutert. Mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 übergreift das Profil 16 oben Elemente 3, welche die Wand 2 bilden, wobei die Flügel 18, 19, welche die Vertikalrinne 17 begrenzen, diese Wand unter der Wirkung der Verstärkungsflügel 29 bzw. 26 stark einklemmen.
Die Befestigungsmittel 12, die den Umfangsrand der flexiblen Tasche 4 besetzen, sind in die Horizontalrinne 20 gedrückt und in dieser durch
Zusammenwirken des Schnabels 30, mit dem diese Befestigungsmittel versehen sind (s. auch Fig.1), mit der Leiste 28 innerhalb der Rinne 20 festgeklemmt.
Unter dem Druck, der vom Wasser 31 seitlich ausgeübt wird, mit dem das Schwimmbecken gefüllt ist, wird die flexible Tasche 4 gegen die Wand 2 gedrückt, und im Bereich des Profils 16 gegen den gekrümmten Flügel 29, der die flexible Folie bis zur Öffnung der Rinne 20 begleitet und verhindert, dass sie an einer scharfen Kante beschädigt wird. Ferner führt der gekrümmte Flügel 29 die flexible Tasche gleichsam bis zum Kontakt mit der Wand 2, so dass keine Fehlstelle hinsichtlich der der flexiblen Tasche verliehenen Anlage besteht: Man beseitigt somit einen Grund für ein Reißen der flexiblen Tasche.
Dank der verwendeten Gestaltung verläuft die flexible Tasche 4 ferner gleichsam bis zur Spitze des Profils hoch: Diese Tasche tarnt den Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Profilabschnitten und bietet insbesondere eine bessere Dichtigkeit, indem sie verhindert, dass das Wasser aus dem Schwimmbecken durch diese Zwischenräume eintritt und zwischen die Tasche und die Wand gelangt.
Um sich gegen die schlimme Folge eines lokal schlechten Andrückens der Befestigungsmittel 1 2 an das Innere der Horizontalrinne 20 zu wappnen, kann man den Zusammenhalt dadurch sicherstellen, dass man mit Gewalt einen profilierten Blockierring 32 einführt, der ungefähr den Querschnitt eines Flugzeugflügel aufweist, mit einer Dicke, die von seinem Einführende zu seinem freien Ende hin zunimmt. Ein solcher Ring 32 wirkt wie ein Profilkeil, der die Befestigungsmittel 12 unabhängig von ihrer richtigen oder lokal falschen Montagesituation blockiert.
Man kann von der Verwendug des Rings 32 profitieren, indem man ihn über seine klassische Rolle als Blockierorgan hinaus eine Lichtleiterrolle spielen
lässt, um bei Nacht das Schwimmbecken durch ein Lichterspiel zu verschönern. Zu diesem Zweck ist der Ring 32 aus einem transparenten oder lichtdurchlässigen Kunststoff gefertigt, der geeignet ist, ihn die Rolle eines Lichtleiters spielen zu lassen, wenn er an einem seiner Enden oder an beiden Enden beleuchtet wird.
Zum gleichen Zweck kann man den Ring (Ring 32' in Fig.5) auch mit der gleichen Außengestalt herstellen, wobei man aber einen inneren Freiraum 33 reserviert, in dem sich eine optische Faser 34 oder ein Bündel optischer Fasern befindet.
Zur Erhöhung der Festigkeit des freien Rands des die Horizontalrinne 20 begrenzenden oberen Flügels 22 kann man den Wulst 35 durch eine in Fig.6 erläuterte steifere Rohrgestaltung 36 ersetzen. Zu diesem Zweck weist der Flügel 22 einen gekrümmten Bereich 37 auf, der nach unten gekrümmt ist, wobei er annähernd parallel zum gegenüberliegenden Verstärkungsflügel 29 bleibt, und dann wieder nach oben verläuft, wo er sich mit dem Flügel 22 verbindet, dessen obere Fläche eben bleibt.
Selbstverständlich können die erfindungsgemäßen Gestaltungen zu zahlreichen Ausführungsvarianten führen, insbesondere im Hinblick auf die geometrische Gestalt des Profils 16 sowie die Zahl, die Position und die Gestalt der Flügel und der Verstärkungsstrukturen. Die oben besonders erläuterten und beschriebenen Ausführungsformen weisen eine verhältnismäßig einfache Struktur auf und sind mittels eines Kunststoff-Extrudierverfahrens einfach herzustellen, wobei sie jedoch hinsichtlich der von ihnen vermittelten technischen Effekte wirksam sind.
Zusammenfassend betrifft die Erfindung ein Profil 16, mit dem der obere Rand einer im wesentlichen vertikalen, starren Tragwand 2 ausgestattet ist, die sich entlang eines geschlossenen Umfangs eines Schwimmbeckens erstreckt, wobei innerhalb des Umfangs eine flexible und dichte Tasche 4
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angeordnet ist, die an ihrem Umfangsrand mit Mitteln 12 zur kontinuierlichen Befestigung an der Wand ausgestattet ist; das Profil 16 (in der Montageposition betrachtet) umfasst: eine nach unten offene Vertikalrinne 17, die den Umfangsrand der starren Wand 2 übergreift; und eine Horizontalrinne 20, die nach unten offen ist und die Befestigungsmittel 1 2 der flexiblen Tasche 4 hält; die Horizontalrinne 20 befindet sich oben am Profil 16 und erstreckt sich teilweise über der Vertikalrinne 17 und horizontal nach außen über diese hinaus, und der die Horizontalrinne 20 oben begrenzende obere Flüge! 22 ist als Verkleidungsstruktur für den oberen Umfangsrand des Schwimmbeckens gestaltet.
Claims (12)
1. Profil (16) für den oberen Rand einer im wesentlichen vertikalen, starren Tragwand (2), die sich entlang eines geschlossenen Außenumfangs eines Schwimmbeckens erstreckt, wobei innerhalb des Umfangs eine flexible und dichte Tasche (4) angeordnet ist, die an ihrem Umfangsrand mit Mitteln (12) zur kontinuierlichen Befestigung an der Wand ausgestattet ist, wobei das Profil (16) umfasst (bei Betrachtung in der Montageposition): dadurch gekennzeichnet, dass sich die Horizontalrinne (20) horizontal nach außen über die Vertikalrinne (17) hinaus erstreckt, und dass sich der die Horizontalrinne (20) oben begrenzende obere Flügel (22) nach außen über den die Vertikalrinne (17) begrenzenden Außenflügel (19) hinaus erstreckt und als Verkleidungsstruktur für den oberen Umfang des Schwimmbeckens gebildet ist.
- eine im wesentlichen vertikal verlaufende und nach unten offene Rinne (17), die dazu ausgelegt ist, durch Übergreifen auf den Umfangsrand der starren Wand (2) des Schwimmbeckens aufgesetzt zu sein, und
- eine ungefähr horizontal verlaufende Rinne (20), die sich oben am Profil (16) befindet und sich teilweise über der Vertikalrinne (17) erstreckt, und die nach unten offen ist und dazu ausgelegt ist, die Mittel (12) zur kontinuierlichen Befestigung des Umfangsrands der flexiblen Tasche (4) aufzunehmen und festzuhalten,
2. Profil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die zwei die Horizontalrinne (20) definierenden Flügel (21, 22) des Profils nach außen über den Boden (23) der Horizontalrinne (20) hinaus erstrecken.
3. Profil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Horizontalrinne (20) definierenden zwei Flügel (21, 22) des Profils außen durch einen Verbindungsbereich (24) mit abgerundetem Querschnitt verbunden sind.
4. Profil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Vertikalrinne (17) begrenzende Außenflügel (19) außen durch einen Verstärkungsflügel (26) verstärkt ist, der von ihm beabstandet ist und mit ihm durch einen unteren Rücklaufbereich (27) verbunden ist.
5. Profil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rücklaufbereich (27), der den die Vertikalrinne (17) begrenzenden Außenflügel (19) und den diesen verstärkenden Verstärkungsflügel (26) verbindet, einen abgerundeten Querschnitt aufweist.
6. Profil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der die Vertikalrinne (17) innen begrenzende Innenflügel (18) nach oben über den die Horizontalrinne (20) unten begrenzenden unteren Flügel (21) hinaus erstreckt und im Inneren und nahe der Öffnung dieser letzteren eine Leiste (28) bildet, an der die Befestigungsmittel (12), die den Umfangsrand der flexiblen Tasche besetzen, befestigt werden können, wenn der Rand in die Horizontalrinne eingeführt ist.
7. Profil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der die Vertikalrinne (17) innen begrenzende Innenflügel (18) innen durch einen Verstärkungs- und Anlageflügel (29) verstärkt ist, der in Vertikalrichtung mit einer in Richtung der Vertikalrinne zeigenden Konkavität gekrümmt ist, wobei dieser Verstärkungs- und Anlageflügel (29) dazu ausgelegt ist, den unter den Befestigungsmitteln (12) befindlichen oberen Bereich der flexiblen Tasche (4) in Anlage aufzunehmen, um das Herausziehen der Tasche entlang der Öffnung der Horizontalrinne (20) zu vermeiden.
8. Profil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich der freie Rand des die Horizontalrinne (20) oben begrenzenden oberen Flügels (22) nach innen über den genannten Verstärkungs- und Anlageflügel (29) hinaus erstreckt, und nach unten annähernd parallel zum Verstärkungs- und Anlageflügel (29) gekrümmt ist.
9. Profil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der nach unten gekrümmte Bereich (37) des oberen Flügels (22) wieder nach oben verläuft, um sich mit dem Ende des oberen Flügels (22) zu verbinden, wobei er entlang des freien Rands des oberen Flügels einen den Rand versteifenden Rohrbereich (36) definiert.
10. Schwimmbecken mit starrer Struktur, umfassend: dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (16) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 gebildet ist.
- eine im wesentlichen vertikale, starre Tragwand (2), die sich entlang eines geschlossenen Umfangs erstreckt,
- eine nach oben offene dichte, flexible Tasche (4), die innerhalb des geschlossenen Umfangs angeordnet und an ihrem Umfangsrand mit Mitteln (12) zur kontinuierlichen Befestigung an der Wand ausgestattet ist, und
- ein Profil (16) zur Befestigung des Umfangsrands (12) der Tasche (4) an der Wand (2),
11. Schwimmbecken nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ferner ein profilierter Blockierring (32, 32') vorgesehen ist, der dazu ausgelegt ist, in die Horizontalrinne (20) zwischen den Befestigungsmitteln (12) der flexiblen Tasche (4), die in letztere eingeführt sind, und dem oberen Flügel (22) der Rinne (20) eingeführt zu sein, um dort die Befestigungsmittel der Tasche zu blockieren.
12. Schwimmbecken nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (32, 32') aus einem transparenten Material gefertigt und dazu ausgelegt ist, bei Beleuchtung wenigstens einer seiner Enden eine Lichtrampe zu bilden.
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