DE2010127A1 - Leitplanke - Google Patents

Leitplanke

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Publication number
DE2010127A1
DE2010127A1 DE19702010127 DE2010127A DE2010127A1 DE 2010127 A1 DE2010127 A1 DE 2010127A1 DE 19702010127 DE19702010127 DE 19702010127 DE 2010127 A DE2010127 A DE 2010127A DE 2010127 A1 DE2010127 A1 DE 2010127A1
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DE
Germany
Prior art keywords
guardrail
crash barrier
galvanized
paint
aluminum alloys
Prior art date
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Pending
Application number
DE19702010127
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Weisbender, Helmut, 5430 Montabaur
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Publication date
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Publication of DE2010127A1 publication Critical patent/DE2010127A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F15/00Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
    • E01F15/02Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
    • E01F15/04Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
    • E01F15/0407Metal rails
    • E01F15/0423Details of rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

  • "Leitplanke" Die Erfindung betrifft eine Leitplanke, insbesondere zur StraßenbegrenzungO Derartige Leitplanken wurden bisher aus profiliertem, verzinktem Schwarzblech hergestellt. Trotz den verhältnismäßig geringen Kilopreises für Schwarzblech erfadert die Verarbeitung erhebliche Aufwendungen. Das Schwarzblech muß zunächst zu langen Streifen ausgewalzt und danach profiliert werden. Der Profilierung kommt eine besondere Bedeutung zu, da das Blech nur eine einheitliche Stärke besitzt. Ein weiterer-Nachteil ist, daß das Blech verzinkt werden muß, und daß diese Verzinkung, wie bekannt, keinen verläßlichen Rostschutz bildet. Bereits Kratzer genügen, um an der unterbrochenen Verzinkung Rost zu bildender sich mit der Zeit auch unter der verzinkten Oberfläche ausbreitet Ein weiterer Nachteil ist es, daß diese verzinkten-Leitplanken nach ihrer Anbringung mit einem Barb- bzw. -liackanstrich versehen werden müssen. Diese nachträgliche Bearbeitung an der Baustelle ist mit weiterem Kostenaufwand verbunden. Auch der Farb- und Lackanstrich sind kein ausreichender Schutz gegen Korrosionserscheinungen. Es kommt hinzu, daX der Lack- oder Farbanstrich einer ständigen Pflege bedürfen, weil sie der Verschmutzung ununterbrochen durch von der Straßenoberfläche aufgeschleuderten Sand- oder Salzlösungen ausgesetzt sind. Durch die der Stabilisierung dienende Profilierung wird diese Erscheinung noch verstärkt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, alle diese Nachteile zu vermeiden und eine Leitplanke zu schaffen, die bei gleichem Preis korrosions- und tflegefrei ist, deren Wandstärke über die ganze Breite variabel gewählt werden kann. Außerdem soll eine bessere Lichtreflektion durch eine entr;prechende Oberflächenbehandlung, die im Herstellungswerk selbst vorgenommen wird, erzielt werden. Diese Oberflächenbehandlung soll unempfindlich gegen die normal anfallenden mechanischen Einwirkungen durch den Straßenverkehr sein und eine mechanische Reinigung, beispielsweise durch Bürstenfahrzeuge, gestatten.
  • Die Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß ein an sich bekanntes Material einer neuen Zweckbestimmung zugeführt wird. Hierdurch wird die Brauchbarkeit für ein neues Gebit, bzw.
  • ein neuer Gebrauchsartikel geschaffen. Die Leitplanke besteht erfindungsgemäß aus im Strangpreßverfahren gezogenen Aluminiumlegierungen. Insbesondere hat sich hierfür die Gruppe der ANs-Legierungen bewährt.
  • Die in Blöcken gegossene Legierung wird bekanntlich durch einen einzigen Pormgebungsprozeß, nämlich im Strangpreßverfahren hergestellt. Hierbei kann der Leitplanke eine über ihre breite unterschiedlich verlaufende Wandstärke zur Versteifung gegeben werden, so daß schmutzfangende Profile zu vermeiden und saubere, gut reflektierende Flächen tu gewinnen sind.
  • Zusätzliche Profilierungen können in beliebiger Form gleichzeitig vorgenommen werden. Nach dem Verlassen des Stranpressenmundstücks kann die bereits fertiggeformte Leitplanke in an sich bekannter-Weise im Säuberungsbad gereinigt und anschlieljend eloxiert werden. Hierbei wird man unter den bekannten Eloxier rungsmitteln diejenigen bevorzugen, die im Scheinwerferlicht der Fahrzeuge die günstigste Reflektion erzeugen.
  • Solche elovierten Oberflächen haben gegenüber jedem Laclc- und Farbanstrich den Vorteil großer Unempfindlichkeit gegenüber mechanischen und chemischen Einwirkungen-. Die im Strangpre--verfahren gezogenen Alüminiumlegierungen sind selbst so korrosionsbeständig, daB es durchaus möglich ist, anstelle der Eloxierung eine Farblackierung vorzunehmen, falls dies aus besonderen Gründen erwünscht ist.
  • Ihre Verwendung als Leitplanke hat gegenüber verzinktem. Eisenblech den-weiteren großen Vorteil, als Altmaterial einen mehrfach höheren Gegenwert zu erbringen als dies bei verzinntem Eisenblech der Fall ist. Der Schrottwert beträgt bei Eisen etwa 10 des Neuwertes, während der Schrottwert von durch Fahrunfällen zerstörten Leitplanken aus den genannten Aluminiumlegierungen wenigstens die Hälfte des Neuwertes verbringt.
  • In Figur 1 und 2 sind zwei verschiedene Querschnitte einer Leitplanke nach der Erfindung .gezeigt. Die Leitplanke 1 ist in beiden Beispielen in der Mitte geschwächt und am oberen und unteren Rande verstärkt. In Figur 1 sind die verstärkten Ränder 3 durch Sicken profiliert, in Figur 2 stellen die verstärksten Ränder 3 lediglich eine massive Abrundung dar.
  • ile letzte Ausführung hat den Vorteils keinerlei scharfe lCanten aufzuweisen, die zu größeren Verletsungen in Unglücksfällen führen könnten. Die reflektierende Oberfläche ist glatt und flachig, leicht mechanisch zu reinigen und gewährt hierdurch eine größere Sicherheit.

Claims (3)

  1. "Leitplanke"
    Ansprüche Leitplanke, insbesondere zur Straßenbegrenzung, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitplanke (1) aus im Strangpreßverfahren gezogenen Aluminiumlegierungen besteht.
  2. 2.) Leitplanke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitplanke (1) unterschiedliche Wandstärken (2,3) aufweist.
  3. 3.) Leitplanke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitplanke (1) eine eloxierte Oberfläche besitzt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010037118A1 (de) * 2010-08-23 2012-02-23 Muhr Und Bender Kg Schutzplanke für eine Sicherheitseinrichtung an einer Straße und Verfahren zur Herstellung einer Schutzplanke

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010037118A1 (de) * 2010-08-23 2012-02-23 Muhr Und Bender Kg Schutzplanke für eine Sicherheitseinrichtung an einer Straße und Verfahren zur Herstellung einer Schutzplanke
EP2423385A2 (de) 2010-08-23 2012-02-29 Muhr und Bender KG Schutzplanke für eine Sicherheitseinrichtung an einer Straße und Verfahren zur Herstellung einer Schutzplanke

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