DE20103739U1 - Elektrisches Installationsgerät - Google Patents

Elektrisches Installationsgerät

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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description

Elektrisches Installationsgerät:
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Installationsgerät zur Montage in einer eckigen Wanddose.
Installationsgeräte sind elektrische Steckdosen, Schalter, Dimmer und andere Geräte, die in genormten Wanddosen untergebracht werden.
Die Normen von Wanddosen und Installationsgeräten unterscheiden sich von Land zu Land. In Deutschland sind zylindrische Wanddosen üblich, die einen Innendurchmesser von 60 mm haben und eine Tiefe von 40 mm. Dagegen sind in China rechteckige Wanddosen gebräuchlich, deren quadratischer Innenraum eine Kantenlänge von etwa 71 mm hat und die eine Tiefe von 48 mm. haben. Die Installationsgeräte, die in derartigen Wanddosen montiert werden, haben eine metallische Tragplatte, an der ein Sockel aus Kunststoff befestigt ist. Der Sockel ist entsprechend der Art des Installationsgerätes ausgebildet, beispielsweise als Steckdosensockel oder. Schaltersockel. Die Tragplatte wird der
Telefon: (0221) 916520 · Telef&x::(0221) 13**29C7 : telefexi(G#fe) $02£1]&Sgr;91*2&bgr;30*..' «Mail: mail@dompatent.de
jeweiligen Wanddose vorgesetzt und das Installationsgerät wird an der Wanddose befestigt. Die Befestigung erfolgt bei dem deutschen System in der Regel durch Krallen, die an dem. Sockel gelagert sind und durch Drehen von Schrauben ausgespreizt werden können, so dass sie sich an der Wanddose festkrallen. Bei dem chinesischen System sind in der Wanddose Gewindelaschen befestigt, in die Schrauben eingeschraubt werden können, welche durch die Tragplatte hindurchgehen,, so dass die Tragplatte gegen die Wanddose gezogen wird.
Das deutsche und das chinesische System sind nicht miteinander kompatibel, so dass für beide Systeme völlig unterschiedliche Wanddosen und Installationsgeräte hergestellt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches Installationsgerät zu schaffen, das in unterschiedlichen Wanddosen montiert werden kann, so dass eine einheitliche Produktion für die Systeme unterschiedlicher Länder möglich ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den im. Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen. Hiernach ist ein Installationsgerät mit einer metallischen Tragplatte und einem an der Tragplatte befestigten .aus Kunststoff bestehenden Sockel vorgesehen, das zum Einsetzen in eine runde Wanddose geeignet ist. Dieses Installationsgerät, das beispielsweise der deutschen Norm entspricht, ist- zusätzlich mit einer Adapterplatte versehen, die sich auf dem Rand der Öffnung der eckigen Wanddose - einer Wanddose beispielsweise nach dem chinesischen System - abstützt und in diese Wanddose hineinragende Zentrierelemente aufweist, wobei die Adapterplatte eine Öffnung zum Hindurchstecken des Sockels hat und die Tragplatte auf der Adapterplatte abgestützt ist.
Die Erfindung ermöglicht es, ein Installationsgerät, das der deutschen Norm entspricht, in Kombination mit einer Wanddose,
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die der chinesischen Norm entspricht, zu verwenden, obwohl das Installationsgerät eigentlich nicht in diese Wanddose hineinpasst. Ein wesentliches Element besteht in der Adapterplatte, die so ausgebildet und bemessen ist, dass sie in der Öffnung der eckigen Wanddose zentriert wird. Diese Zentrierung muss nicht notwendigerweise eine absolut feste Zentrierung sein. Es genügt vielmehr, wenn eine Verschiebung in einer Richtung verhindert wird, in der senkrecht hierzu verlaufenden Richtung aber noch eine Verschiebung in Grenzen möglich ist. Eine' solche Toleranz kann zur Erleichterung des Festschraubens von Vorteil sein. Die Adapterplatte hat eine Öffnung, durch die der Sockel hindurchpasst und eine Frontseite, gegen die die Rückseite der Tragplatte gelegt wird.
Die Adapterplatte benötigt keine separate Befestigung an der eckigen Wanddose. Sie kann als bloße Zwischenplatte ausgebildet sein, die zusammen mit der Adapterplatte mit Schrauben, die durch beide . Platten hindurchgesteckt werden, an der eckigen Wanddose festgeschraubt wird.
Vorzugsweise sind Positioniermittel vorgesehen, die dafür sorgen, dass die Tragplatte an der Adapterplatte gegen Verdrehung und Verschiebung gesichert wird, so dass die Adapterplatte eine komplette Fixierung der Tragplatte bzw. des gesamten Installationsgeräts, bewirkt. Solche Positioniermittel greifen mit Konturen am Rand der Tragplatte passend zusammen, wodurch die Tragplatte flach auf der Adapterplatte aufliegend zentriert wird.
Vorzugsweise ist ein Rahmen vorgesehen, der eine umlaufende Schürze aufweist, welche die Adapterplatte seitlich verdeckt. Dies hat zur Folge, dass der Rahmen sich mit seinem Rand bündig gegen die Wand bzw. Tapete der Umgebung der Wanddose legt und dabei sowohl die Wanddose als auch die Adapterplatte und die Tragplatte überdeckt.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vor-' gesehen, dass die Adapterplatte an ihrer Frontseite zwei parallele erhabene Leisten aufweist, zwischen denen die Trägerplatte angeordnet ist und an denen die Positioniermittel als Aussparungen vorgesehen sind. Zwischen den erhabenen Leisten ist die Tragplatte versenkt angeordnet. Die Höhe der Leisten ist etwa gleich der Stärke der Tragplatte.
Das erfindungsgemäße Installationsgerät kann als Steckdose, Schalter, Dimmer oder auch als elektronisches Gerät ausgebildet sein.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen: .
Fig. 1 eine Darstellung des Installationsgerätes mit eckiger Wanddose, Rahmen und Tastplatte, wobei das Installationsgerät ein üblicher Netzschalter, z.B. Lichtschalter ist,
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung der Komponenten des elektrischen Installationsgerätes, teilweise geschnitten,
Fig. 3 das elektrische Installationsgerät im montierten. Zustand, und
Fig. 4 die Montage von Tragplatte und Adapterplatte an der eckigen Wanddose.
Fig. 1 zeigt schematisch die wesentlichen Komponenten des elektrischen Installationsgeräts. Dieses weist eine aus Kunststoff bestehende, eckige Wanddose 10 auf, die nach der
chinesischen Norm ausgebildet ist. Die Wanddose hat eine quadratische Öffnung 11 mit einer Kantenlänge von etwa .71 mm. Sie besteht aus Kunststoff und wird in der Wand eines Gebäudes oder Raumes versenkt untergebracht, so dass die Öffnung 11 im Wesentlichen bündig mit der Wandoberfläche liegt.
Das Installationsgerät weist eine metallische Tragplatte 12 auf. Diese Tragplatte 12 ist im Wesentlichen eben und sie enthält in einer zentralen Öffnung 13 einen Kunststoffsockel, der in Fig.l nicht dargestellt ist.
In der. quadratischen Öffnung 11 der Wanddose 10 findet sich eine Adapterplatte 14, die an zwei einander gegenüberliegenden parallelen Seiten des Randes 15 abgestützt ist. Die Adapterplatte 14 hat an ihrer Frontseite 16 zwei parallele erhabene Leisten 17,18, welche die Frontseite 16 begrenzen. In Längsrichtung der Leisten 17 und 18 kann die Adapterplatte 14 geringfügig verschoben werden.
An der Frontseite der Adapterplatte befinden sich in den Leisten 17 und 18 Positioniermittel, bei denen es sich um Aussparungen 19,20 handelt. In diese Aussparungen 19,20 dringen vorspringende Konturen 21,22, die vom Rand der Tragplatte 12 abstehen, ein. Auf diese Weise wird die an der Frontseite 11 der Adapterplatte 14 anliegende Tragplatte 12 relativ zur Adapterplatte fixiert. Die Befestigung von Adapterplatte 14 und Tragplatte 12 an der Wanddose erfolgt mit Schrauben 23,24, die durch bogenförmige Langlöcher 25,26 der Tragplatte 12 und durch entsprechende Langlöcher der Adapterplatte 14 hindurchgesteckt und im Innern der Wanddose in ein Schraubgewinde eingedreht werden.
Zu dem Installationsgerät gehört ein quadratischer Rahmen 27, der eine Öffnung 28 hat,. in welcher eine bewegbarer Tastplatte 29 angeordnet ist. Der Rahmen 27 bedeckt die Vorderseite der
5.
Wanddose 10 und seine Öffnung ist durch die Tastplatte 29 verschlossen. Das beschriebene Installationsgerät ist ein Schalter, der durch Kippen der Tastplatte 29 betätigt wird.
Figur 2 zeigt die einzelnen Komponenten des Installationsgerätes. Die eckige Wanddose 10 enthält in ihren Seitenwänden und in der Bodenwand herausbrechbare Wandteile 30, um Kabel aus der Wand hindurchführen zu können. In zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden sind Gewindelaschen 31 angeordnet, die ein Schraubgewinde 32 enthalten, in das die Schrauben 23,24 eingeschraubt werden können.
Die Adapterplatte 14 weist hinter den Leisten 17 und 18 Stützflächen 33 auf, die sich am vorderen Rand 11 der Wanddose 10 abstützen. Von den Stützflächen 33 erstrecken sich Zentrierelemente 34 in die Öffnung der Wanddose hinein, um die Adapterplatte in der Wanddose zu zentrieren.
Die Tragplatte 12 weist nach hinten abstehende abgebogene Laschen 35 auf, zwischen denen ein aus Kunststoff bestehender Sockel 36 befestigt ist. Außerdem sind an den Laschen 35 bewegbare Krallen 37 gelagert, die normalerweise dazu dienen, die Tragplatte mit dem an ihr befestigten Sockel 36 in einer runden Wanddose zu verankern. Diese Krallen werden jedoch bei der hier vorgesehenen Montageart nicht benötigt. An dem Sockel 36 befindet sich eine schwenkbare Wippe 38 (Figur 4), die an ihrer Frontseite offene Kanäle '39 zum Einstecken von Beinen 40 (Fig. 2) der Tastplatte 29 aufweist. Auf diese Weise wird die Tastplatte 29 mit der Wippe 38 verbunden, so dass der in dem Sockel 36 befindliche Schalter durch Bewegen der Tastplatte 29 betätigt werden kann. An der Rückseite der Tastplatte 29 befinden sich außerdem Federelemente 41, die durch Aussparungen 42 der Tragplatte 12 hindurchgedrückt werden können, um die Tastplatte rastend, jedoch kippfähig, an der Tragplatte zu verankern .
Der Rahmen 27 ist mit einer rückwärtigen Fläche 4 3 der Frontseite der Tragplatte 12 zugewandt. Von der Fläche 43 erstreckt sich eine umlaufende Wand 44 nach vorne. Diese Wand begrenzt einen Aufnahmeraum 45 für die Tastplatte 29. Daran schließt sich eine umläufende Schürze 45 an, die einen wulstartigen äußeren Rand 46 bildet. Die Schürze 45 überragt die Anlagefläche 43 nach hinten (in Fig. 2 nach rechts) in einem Maße, das etwa gleich der Summe der maximalen Stärke des vor der Wanddose 10 befindlichen Teils der Adapterplatte 14 ist. Die Schürze 45 hat eine so große Kantenlänge, dass sie die eckige Wanddose 10 gemäß Fig. 3 mit Abstand überdeckt, so dass der Rahmen auch die Adapterplatte 14 und die Tragplatte 12 überdeckt und die Schürze 45 auf der anschließenden Wand 47 aufsetzt.
Gemäß Fig. 4 sind in der Adapterplatte 14 bogenförmige Langlöcher 4 8 vorgesehen, welche mit den Langlöchern 26 der Tragplatte 12 zur Deckung gebracht werden können. Die Langlöcher 4 8 umgeben die mittlere Öffnung 4 9 der .Adapterplatte. Diese Öffnung 49 ist so bemessen, dass der an der Rückseite der Tragplatte 12 befestigte Sockel 36 hindurchgesteckt werden kann. Der Sockel 36 steht dann frei in das Innere der Wanddose 10 hinein ab.
Zur Befestigung der Tragplatte 12 mit den zugehörigen Komponenten an der rechteckigen Wanddose wird ausschließlich eine flache Adapterplatte 14 benötigt, die einerseits passend an dem Rand 11 der Wanddose" abgestützt ist und andererseits ein Zentrierelement für die Tragplatte 12 bildet. Auf diese Weise ist es möglich, ein für runde Wanddosen vorgesehenes Installationsgerät in einer größeren eckigen Wanddose zu montieren.

Claims (9)

1. Elektrisches Installationsgerät zur Montage in einer eckigen Wanddose (10), wobei das Installationsgerät eine metallische Tragplatte (12) und einen an der Tragplatte befestigten aus Kunststoff bestehenden Sockel (36) aufweist und zum Einsetzen in eine runde Wanddose geeignet ist, gekennzeichnet durch eine Adapterplatte (14), die sich auf dem Rand (11) der Öffnung der eckigen Wanddose (10) abstützt und in diese Wanddose hineinragende Zentrierelemente (34) aufweist, wobei die Adapterplatte (14) eine Öffnung (49) zum Hindurchstecken des Sockels (36) hat und die Tragplatte (12) auf der Adapterplatte (14) abgestützt ist.
2. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterplatte (14) an ihrer Frontseite Positioniermittel (19, 20) aufweist, die mit Konturen (21, 22) am Rand der Tragplatte (12) passend zusammengreifen, wodurch die Tragplatte (12) flach auf der Adapterplatte (14) aufliegend zentriert wird.
3. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterplatte (14) und die Tragplatte (12) übereinander passende längliche Schlitze (26, 48) aufweisen und dass Schrauben (23, 24), die durch die Schlitze von Adapterplatte und Tragplatte hindurchgehen, in Schraubgewinde (32) der eckigen Wanddose einschraubbar sind.
4. Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1- 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rahmen (27) vorgesehen ist, der eine umlaufende Schürze (45) aufweist, welche die Adapterplatte (14) seitlich verdeckt.
5. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schürze (45) eine so große Kantenlänge hat, dass sie die eckige Wanddose (10) mit seitlichem Abstand überdeckt.
6. Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1- 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterplatte (14) an ihrer Frontseite zwei parallele erhabene Leisten (17, 18) aufweist, zwischen denen die Tragplatte (12) angeordnet ist und an denen die Positioniermittel (19, 20) als Aussparungen vorgesehen sind.
7. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Leisten (17, 18) etwa gleich der Stärke der Tragplatte (12) ist.
8. Elektrisches Installationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (36) ein Steckdosensockel ist.
9. Elektrisches Installationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel ein Schaltersockel ist.
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