DE20105765U1 - Bodenverdichter - Google Patents

Bodenverdichter

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DE20105765U1 DE20105765U DE20105765U DE20105765U1 DE 20105765 U1 DE20105765 U1 DE 20105765U1 DE 20105765 U DE20105765 U DE 20105765U DE 20105765 U DE20105765 U DE 20105765U DE 20105765 U1 DE20105765 U1 DE 20105765U1
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D3/00Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
    • E02D3/02Improving by compacting
    • E02D3/046Improving by compacting by tamping or vibrating, e.g. with auxiliary watering of the soil

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Description

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Am Weinberg 15 D-35096 Weimar-Niedenveimar Telefon: 06421 78627 Telefax: 06421 7153
02.04.2001 G1029-Bu/kö
Weber Maschinentechnik GmbH, 57334 Bad Laasphe
Bodenverdichter
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Bodenverdichter gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Bodenverdichter, beispielsweise Rüttelplatten, Vibrationsplatten u.dgl., werden gewöhnlich zum Verfestigen von Erdmaterial, Schotter, Sand und Lehm sowie zum Glätten von heißem Asphalt oder gepflasterten Bodenbelägen verwendet. Sie besitzen eine meist wannenförmige Bodenplatte, auf der zur Erzeugung der erforderlichen Schwingungen ein motorbetriebener Schwingungsgeneratorblock angeordnet ist. Je nach Anzahl und Anordnung der drehbar gelagerten Unwuchtmassen, können die von Hand zu führenden Bodenverdichter selbstfahrend und/oder reversierbar ausgebildet sein.
Um die meist hohe Lärmentwicklung insbesondere auf harten Untergründen zu mindern, ist es bekannt, auf der Unterseite der Bodenplatte eine Dämmplatte aus einem Kunststoffmaterial, beispielsweise Polyurethan, anzubringen. Sie wird mittels Schraubbolzen an der Bodenplatte verschraubt und verhindert zudem, daß empfindliche Bodenbeläge wie Pflastersteine oder Betonsteine durch die Bodenplatte beschädigt werden.
Problematisch ist allerdings, daß sich die zumeist biegesteifen Dämmplatten nur mühsam an der endseitig gekrümmt ausgebildeten Bodenplatte festlegen lassen. Eine sorgfältige Verspannung ist aber erforderlich, damit die Dämmplatte optimal an der Bodenplatte anliegt und die von den Unwuchtmassen erzeugten Schwingungen unge-
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hindert auf den Untergrund übertragen werden. Ist die Dämmplatte nur unzureichend aufgespannt oder löst sich die Verspannung während des Betriebes wird die Maschine zu langsam oder sie fängt an, sich unkontrolliert zu bewegen.
Ziel der Erfindung ist es, die geschilderten Nachteile des Stand der Technik zu überwinden und einen Bodenverdichter zu schaffen, bei welchem die Dämmplatte mit nur wenigen Handgriffen rasch an der Bodenplatte festlegbar und dabei stets optimal verspannbar ist. Angestrebt wird ferner eine stabile, baulich einfache Konstruktion, die leicht zu handhaben ist.
Hauptmerkmale der Erfindung sind im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 12.
Bei einem Bodenverdichter mit einer Bodenplatte, einem auf der Bodenplatte angeordneten, motorbetriebenen Schwingungsgeneratorblock und einer auf der Unterseite der Bodenplatte mittels Schraubbolzen festlegbaren Dämmplatte, wobei die Bodenplatte und die Dämmplatte jeweils entlang zweier senkrecht zur Längsrichtung verlaufender und in Bezug auf die Mitte der Bodenplatte einander gegenüberliegender Endkanten mit zueinander korrespondierenden Ausnehmungen zur Aufnahme der Schraubbolzen versehen sind, und wobei jeder Schraubbolzen mit wenigstens einer Mutter eine Schraubverbindung bildet, sieht die Erfindung vor, daß wenigstens ein Schraubbolzen ein Spannbolzen ist, der die Dämmplatte beim Anziehen der Schraubverbindung in Längsrichtung spannt. Die Befestigung der Dämmplatte und deren Verspannung auf der Bodenplatte erfolgen somit gleichzeitig, was den gesamten Arbeitsaufwand deutlich reduziert. Besondere Spannvorrichtungen oder andere Hilfsmittel zum Aufspannen der Dämmplatte sind nicht mehr erforderlich. Die gesamte Vorrichtung ist ohne besondere Fachkenntnisse einfach und bequem zu handhaben.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß der Spannbolzen beim Anziehen der Schraubverbindung um eine in Bezug auf die Plattenmitte innen liegende Kante einer Ausnehmung in der Bodenplatte verschwenkbar ist und dabei an einer in Bezug auf die Plattenmitte und in Längsrichtung außen liegende Lochkante einer Ausnehmung in der Dämmplatte kraftschlüssig angreift. Mit dem Anziehen der Schraubverbindung wird der Spannbolzens in der Art eines Kipphebels verschwenkt und die Dämmplatte simultan zu ihrer Festlegung verspannt. Die Handhabung ist gegenüber herkömmlichen Boden-
Verdichtern äußerst einfach. Weitere Bauelemente sind weder vorgesehen noch erforderlich, was die gesamte Konstruktion stark vereinfacht.
Gemäß einer weiteren wichtigen Ausgestaltung der Erfindung sind zumindest die Ausnehmungen, welche einen Spannbolzen aufnehmen, in Längsrichtung und zur Plattenmitte hin mit einer flach-konischen Erweiterung versehen sind. Ferner können die Ausnehmungen in einer Endkante der Dämmplatte Langlöcher und die Ausnehmungen in der gegenüberliegenden Endkante der Dämmplatte Rundlöcher sein. Hierdurch kann man Längenänderungen in der zumeist biegesteife Dämmplatte ausgleichen. Letztere wird bevorzugt zunächst an einer Seite mit den Schraubbolzen festgelegt und anschließend mittels in den gegenüberliegenden Löchern eingreifenden Spannbolzen verspannen. Letztere lassen sich durch die flach-konische Form der Ausnehmungen leicht nach innen schwenken und bequem einsetzen. Damit die Dämmplatte stets optimal gespannt wird, sind die Abstände der Außenkanten 43 der Löcher 41, 42 in der Dämmplatte 30 kleiner sind als die Abstände der oberen Innenkanten 23 derflach-konikschen Ausnehmungen 22 in der Bodenplatte 10 zuzüglich des zweifachen Außendurchmessers der Bolzen 32, 32'.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt einer Bodenplatte mit angesetzter Dämmplatte und
Fig. 2 die Bodenplatte von Fig. 1 mit verspannter Dämmplatte.
Die in Fig. 1 allgemein mit 10 bezeichnete Bodenplatte eines Bodenverdichters trägt einen (nicht dargestellten) Schwingungsgeneratorblock. Dieser besitzt in einem Gehäuse mehrere Unwuchtwellen, die radial derart gegeneinander verstellbar sind, daß sich die Maschine entweder vorwärts oder rückwärts bewegt oder auf der Stelle stehen bleibt. Für den Antrieb der Unwuchtwellen ist ein Antriebsmotor vorgesehen, dessen Gehäuse sich über (ebenfalls nicht gezeigte) elastische Lager an Längsrippen 12 der Bodenplatte 10 abstützt. Die Längsrippen 12 sorgen gemeinsam mit entsprechenden Querrippen 13 und einem umlaufenden Wulstrand 14, 15, 16 für eine ausreichende Steifigkeit der insgesamt wannenförmigen Bodenplatte 10. Letztere weist bodenseitig eine im wesentlichen plane Hauptfläche 17 auf, die in Längsrichtung L in
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nach oben gewölbte Endflächen 18, 19 ausläuft. Hierdurch kann der Bodenverdichter ungehindert vorwärts und rückwärts gleiten.
Damit die Bodenplatte 10 nicht unmittelbar mit dem zu glättenden bzw. zu verdichtenden Bodenbelag in Berührung kommt, trägt sie auf ihrer Unterseite eine Dämmplatte 30 aus Polyurethan. Diese wird mittels Schraubverbindungen V fest mit der Bodenplatte 10 verbunden, insbesondere formschlüssig auf dieser verspannt. Die Schraubverbindungen V werden von Schraubbolzen 32 und Muttern 33 gebildet, wobei einige der Schraubbolzen 32 als Spannbolzen 32' dienen, um die Dämmplatte 30 auf der Bodenplatte 10 zu verspannen.
Zur Aufnahme der Bolzen 32, 32' sind in den die Endflächen 18, 19 begrenzenden Wulstrandabschnitten 15, 16 mehrere Ausnehmungen 22 eingebracht, die in äquidistanten Abständen über die Breite der Bodenplatte 10 verteilt sind und deren Hauptachsen A jeweils senkrecht zur (nicht dargestellten) Tangente der Endflächen 18 bzw. 19 liegen. Korrespondierend hierzu sind in den einander gegenüberliegenden und senkrecht zur (Haupt-)Bewegungsrichtung bzw. Längsrichtung L verlaufenden Endkanten 36, 37 der Dämmplatte 30 Löcher 41, 42 vorgesehen. Bevorzugt sind pro Seite 3 oder 4 Schraubverbindungen V vorgesehen.
Man erkennt, daß jede in den Wulstrandabschnitten 15, 16 ausgebildete Ausnehmung 22 in Längsrichtung L und zur Plattenmitte M hin mit einer flach-konischen Erweiterung 24 versehen ist, wobei die dem Schwingungsgeneratorblock zugewandte Querschnittsfläche der Ausnehmung 22 kreisrund ausgebildet ist mit einem Innendurchmesser, der größer ist als der Außendurchmesser der Bolzen 32, 32'. In der Endfläche 18 bzw. 19 der Bodenplatte 10 bildet die Ausnehmung 22 gemeinsam mit der Erweiterung 24 ein Langloch, so daß sich ein in die insgesamt flach-konische Ausnehmung 22 eingesetzter Bolzen 32, 32' um einen durch den Öffnungswinkel der Erweiterung 24 vorgegebenen Schwenkwinkel in Längsrichtung L verschwenken läßt.
Die in der Dämmplatte 30 eingebrachten Löcher 41, 42 sind - wie in Fig. 1 und 2 jeweils rechts dargestellt - bevorzugt Rundlöcher, deren Innendurchmesser geringfügig größer ist als der Außendurchmesser der Bolzen 32, 32'. Gleiches gilt für die Breite der flach-konischen Ausnehmung 22 quer zur Längsrichtung L. Die Löcher 41, 42 liegen sowohl in Längsrichtung L als auch quer dazu fluchtend zu den Ausnehmungen 22, wobei die Abstände der oberen Außenkanten 43 der Löcher 41, 42
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kleiner sind als die Abstände der oberen Innenkanten 23 der Ausnehmungen 22 zuzüglich des zweifachen Außendurchmessers der Bolzen 32. Die fluchtende Anordnung der Löcher 41, 42 zu den Ausnehmungen 22 hat den Vorteil, daß die Bolzen 32, 32' auch bei nicht gespannter Dämmplatte 30 stets rasch und bequem einsetzbar sind. Die Lochkantenabstände sorgen hingegen dafür, daß die Dämmplatte 30 beim Anziehen der Schraubverbindungen V ausreichend gespannt wird und stets formschlüssig an der Unterseite der Bodenplatte 10 anliegt.
Zum Festlegen der Dämmplatte 30 wird diese beispielsweise zunächst mit ihrer in der Zeichnung rechten Endkante 37 an der Unterseite der Bodenplatte 10 befestigt. Hierzu werden die Schraubbolzen 32 in die auf dieser Seite vorgesehenen Ausnehmungen 22 sowie Rundlöcher 42 eingeführt und mittels einer Mutter 33 verschraubt. Zieht man die von dieser und dem Schraubbolzen 32 gebildete Schraubverbindung V fest an, wird der Bolzen 32 mit seinem Kopf 34 gegen die im wesentlichen plane Oberseite 20 des Wulstrandabschnitts 16 gezogen. Die Mutter 33 stützt sich bevorzugt an einer sich über die gesamte Breite der Dämmplatte 30 erstreckende Schiene 35 ab, die von den Bolzen 32 durchsetzt wird. Die Oberseite 20 des Wulstrandabschnitts 16 und die Schiene 35 liegen bevorzugt rechtwinklig zu den Hauptachsen A der Ausnehmungen 22 bzw. der Löcher 42, so daß die Klemmkräfte der Bolzen 32 optimal auf die Kunststoffplatte 30 eingebracht und gleichmäßig verteilt werden.
Anschließend wird die noch freiliegende linke Endkante 36 der biegesteifen Dämmplatte 30 von Hand gegen die Bodenplatte 10 und in Richtung Wulstkante 15 gedrückt, wobei sich die Löcher 41 über die nach innen gerichteten, flach-konischen Erweiterungen 24 der Ausnehmungen 22 legen. Die einzuführenden Bolzen 32" lassen sich innerhalb der erweiterten Ausnehmung 22 zur Plattenmitte M hin verschwenken und ohne Probleme in die Löcher 41 einführen. Zieht man nun die auf den Bolzen 32' aufgeschraubte Mutter 33 an, wird der Bolzen 32' in der Art eines Kipphebels um die zur Plattenmitte M hin liegende obere Innenkante 23 der Ausnehmung 22 herum verschwenkt und automatisch senkrecht zur Tangente der Endfläche 18 ausgerichtet. Während dieser Schwenkbewegung greift der Bolzen 32' kraftschlüssig an der bezogen auf die Plattenmitte M außen liegende Lochkante 43 des Lochs 41 an und zieht die Dämmplatte 30 in Längsrichtung L über die Bodenplatte 10 bis sich der Bolzenkopf 34 und die zuvor aufgesetzte Stützschiene 35 flach auf die Oberseite des Wulstrandes 15 bzw. auf die Unterseite 31 der Dämmplatte 30 auflegen. Da letztere bereits einseitig fest an der Bodenplatte 10 verschraubt ist und die Abstände der
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oberen Außenkanten 43 der Löcher 41, 42 kleiner sind als die Abstände der oberen Innenkanten 23 der Ausnehmungen 22 zuzüglich des zweifachen Außendurchmessers der Bolzen 32, 32', wird die Dämmplatte von den in den Ausnehmungen 22 schwenkbar gelagerten Bolzen 32' formschlüssig über der Bodenplatte 10 verspannt.
Die Bolzen 32' bilden mithin Spannbolzen, die in der Art eines Kipphebels schwenkbar gelagert sind. Die Dämmplatte 10 läßt sich rasch und bequem auf der Bodenplatte 10 montieren. Zusätzliche Hilfsmittel sind nicht erforderlich. Da jedem Spannbolzen 32' in Längsrichtung L ein Schraubbolzen 32 gegenübersteht, wird die Dämmplatte 30 über die gesamte Breite der Bodenplatte 10 gleichmäßig verspannt. Sie liegt stets formschlüssig an und überträgt die von dem Schwingungsgeneratorblock erzeugten Schwingungen optimal auf den zu verdichtenden Boden.
Eine andere Möglichkeit, die Dämmplatte 30 an der Bodenplatte festzulegen, besteht darin, zunächst sämtliche Bolzen 32, 32' in den Ausnehmungen 22 bzw. den Löchern 41, 42 lose einzusetzen und anschließend die Muttern 33 jeweils über Kreuz festzuziehen. Hierdurch läßt sich die Dämmplatte 30 äußerst gleichmäßig verspannen, wobei jeder Bolzen 32 als Spannbolzen 32' um die Innenkanten 23 der Ausnehmungen 22 verschwenkt wird und dabei an den als Zugkanten wirkenden Außenkanten 43 der Löcher 41, 42 in der Dämmplatte 30 angreift.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß beispielsweise die in der Zeichnung links dargestellten Löcher 41 der Dämmplatte 30 als Langlöcher ausgebildet sind, während die am gegenüberliegenden Ende 37 der Dämmplatte 30 befindlichen Löcher 42 weiterhin Rundlöcher bilden. Die Breite der Langlöcher 41 quer zur Längsrichtung L entspricht dem Innendurchmesser der Rundlöcher 42.
Mit Hilfe der Langlöcher 41 ist es möglich, Längenänderungen in der Dämmplatte 30 auszugleichen, die beispielsweise bei längerem Gebrauch auftreten können. Hierzu wird die Dämmplatte 30 - wie in Fig. 2 gezeigt - zunächst mit ihrer in der Zeichnung linken Endkante 36 an der Unterseite der Bodenplatte 10 befestigt und zwar derart, daß die Außenkanten 43 der Löcher 42 in der gegenüberliegenden Endkante 37 der Dämmplatte 30 in Längsrichtung L mindestens in Höhe der Achse A der Ausnehmungen 22 liegen, Anschließend wird die rechte Seite der Dämmplatte 30 mittels der nunmehr rechts liegenden Spannbolzen 32' festgelegt. Zieht man die
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Schraubverbindungen V an, wird die Dämmplatte 30 von den Spannbolzen 32' über der Bodenplatte 10 verspannt.
Eine Sicherung der Schraubverbindungen V ist normalerweise nicht erforderlich, da die Klemmkraft der Schraub- bzw. Spannbolzen 32, 32' ausreicht, die Spannung in der Dämmplatte 30 zu halten. Man kann die Verbindungen V bei Bedarf aber auch sichern, beispielsweise mittels Kontermuttern, Spannscheiben, Sicherungsringen o.dgl.
Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern in vielfältiger Weise abwandelbar. So kann beispielsweise die flach-konische Ausnehmung 22 auch kegel- oder trichterförmig ausgebildet sein. Anstelle der Schienen 35 können einzelne Unterlegscheiben verwendet werden. Die Bodenplatte wird bevorzugt im Gußverfahren oder Druckgußverfahren hergestellt. Denkbar sind aber auch spanabhebende Fertigungsverfahren. Die Bolzen 32 können - entgegen den Darstellungen in Fig. 1 bzw. Fig. 2 - auch von unten in die Löcher 41, 42 und die Ausnehmungen 22 eingeführt werden, so daß die Bolzenköpfe 34 auf der Unterseite 31 der Dämmplatte 30 aufliegen. Dies hat zudem den Vorteil, daß die flach-konische Ausnehmung 22 als Einführhilfe wirkt. Die Schiene 35 zur Abstützung der Muttern 33 wird auf der Oberseite 20 der Wulstrandabschnitte 15, 16 aufgelegt. Man kann die Bolzen 32, 32' ferner mit Ihren Köpfen 34 an einer weiteren (nicht gezeigten) Querschiene anschweißen, was die Montage der Dämmplatte 30 und auch die Handhabung der Bolzen 32, 32' weiter vereinfachen würde.
In einer noch anderen Ausführungsform der Erfindung können die Löcher 41, 42 in den Endkanten 36, 37 der Dämmplatte 30 beiderseits als Langlöcher ausgebildet sein. Man hat hierdurch die Möglichkeit wahlweise auf beiden Seite einen Längenausgleich der Dämmplatte 30 vorzunehmen. Zudem wird das Einführen der Bolzen 32, 32' weiter vereinfacht.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.
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Bezugszeichen liste
A Achse
L Längsrichtung
V Verschraubung
10 Bodenplatte
12 Längsrippe
13 Querrippe
14 Wulstrand
15 Wulstrandabschnitt
16 Wulstrandabschnitt
17 Hauptfläche
,18 Endfläche
19 Endfläche
20 Oberseite
22 Ausnehmung
23 Innenkante
24 Erweiterung
30 Dämmplatte
31 Unterseite
32 Schraubbolzen
32' Spannbolzen
33 Mutter
34 Bolzenkopf
35 Schiene
36 Endkante
37 Endkante
41 Langloch
42 Rundloch
43 Außenkante

Claims (15)

1. Bodenverdichter mit einer Bodenplatte (10), einem auf der Bodenplatte (10) angeordneten, motorbetriebenen Schwingungsgeneratorblock und einer auf der Unterseite der Bodenplatte (10) mittels Schraubbolzen (32) festlegbaren Dämmplatte (30), wobei die Bodenplatte (10) und die Dämmplatte (30) jeweils entlang zweier senkrecht zur Längsrichtung (L) verlaufender und in Bezug auf die Mitte (M) der Bodenplatte (10) einander gegenüberliegender Endkanten (15, 16 bzw. 36, 37) mit zueinander korrespondierenden Ausnehmungen (22; 41, 42) zur Aufnahme der Schraubbolzen (32) versehen sind, und wobei jeder Schraubbolzen (32) mit wenigstens einer Mutter (33) eine Schraubverbindung (V) bildet, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Schraubbolzen (32) ein Spannbolzen (32') ist, der die Dämmplatte (30) beim Anziehen der Schraubverbindung (V) in Längsrichtung (L) spannt.
2. Bodenverdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbolzen (32) beim Anziehen der Schraubverbindung (V) um eine in Bezug auf die Plattenmitte (M) innen liegende Kante (23) einer Ausnehmung (22) in der Bodenplatte (10) verschwenkbar ist und dabei an einer in Bezug auf die Plattenmitte (M) und in Längsrichtung (L) außen liegende Lochkante (43) einer Ausnehmung (41) in der Dämmplatte (30) kraftschlüssig angreift.
3. Bodenverdichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbolzen (32') als Kipphebel gelagert ist.
4. Bodenverdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Ausnehmungen (22) in der Bodenplatte (10), welche einen Spannbolzen (32') aufnehmen, in Längsrichtung und zur Plattenmitte (M) hin mit einer flach-konischen Erweiterung (24) versehen sind.
5. Bodenverdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (41) in den Endkanten (36, 37) der Dämmplatte (30) Rundlöcher sind.
6. Bodenverdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (41) in zumindest einer Endkante (36) der Dämmplatte (30) zu Langlöchern erweitert sind.
7. Bodenverdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (41, 42) in Längsrichtung (L) und quer dazu fluchtend zu den Ausnehmungen (22) liegen.
8. Bodenverdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der Außenkanten (43) der Löcher (41, 42) in der Dämmplatte (30) kleiner sind als die Abstände der oberen Innenkanten (23) der flach-konikschen Ausnehmungen (22) in der Bodenplatte (10) zuzüglich des zweifachen Außendurchmessers der Bolzen (32, 32').
9. Bodenverdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schraubverbindung (V) über wenigstens ein Flachelement (35) auf der Dämmplatte (30) und/oder der Bodenplatte (10) abgestützt ist.
10. Bodenverdichter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Flachelements (35) in Längsrichtung (L) größer ist als die Länge der Langlöcher (41) in der Dämmplatte (30).
11. Bodenverdichter nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Flachelement (35) eine Unterlegscheibe ist.
12. Bodenverdichter nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Flachelement (35) eine sich quer zur Längsrichtung (L) erstreckende Schiene ist.
13. Bodenverdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Spannbolzen (32') in Längsrichtung (L) ein Schraubbolzen (32) zugeordnet ist.
14. Bodenverdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Bolzen (32, 32') mittels einer Querschiene starr miteinander verbunden sind.
15. Bodenverdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schraubverbindungen (V) gesichert oder sicherbar ist.
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