DE20106072U1 - Nagelkorrekturspange - Google Patents
NagelkorrekturspangeInfo
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Description
ABA/fHA/20010155
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Nagelkorr ekturspang e
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nagelkorrekturspange mit den weiteren Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
Nagelkorrekturspangen werden dann erforderlich, wenn Nägel eingewachsen sind oder eine Verletzung im Bereich des Nagelfalzes vorliegt. Vor allem der Großzehennagel ist durch den häufigen Kontakt mit Schuhen großen Belastungen ausgesetzt. Die Folge ist, daß der scharfkantige Nagelrand einen ständigen Druck auf den Nagelfalz ausübt. Daraus können Infektionen entstehen, die nicht selten die Bildung eines entzündlichen Granulationsgewebes und unerträgliche Schmerzen nach sich ziehen. Eine Verwachsung des Nagels kann aber auch durch einen Unfall oder durch sonstige Mißbildungen entstehen. Die Nagelkorrekturspange in ihrer Wirkung zielt darauf ab, den Nagel betreffend seine Konvexität etwas gerader zu stellen, d. h. die Flanken des Nagels links und rechts leicht nach oben zu heben, damit der Nagel das Wundgebiet freigibt, welches somit abheilen kann. Durch das leicht freigelegte Wundgebiet besteht auch die Möglichkeit, Medikamente z. B. in Salbenform auf das Wundgebiet aufzutragen.
Aus DE 42 07 797 ist bereits eine Nagelkorrekturspange bekannt, die zwei oder mehrere Spangenteile aus Draht umfaßt, welche seitlich über einem Teil des Nagels liegen und welche an einem Ende mit einem unter den Nagel greifenden Haken versehen sind. Am anderen Ende weisen die Spangenteile Verbindungsösen bzw. Verbindungsausbiegungen zur Verbindung mittels eines Verbindungsteils auf, wobei das Verbindungsteil eine Schlaufe aus Draht ist. Das geschlossene Ende der Schlaufe liegt in den Verbindungsösen bzw. Verbindungsausbiegungen der Spangenteile ein. Zur Gewährleistung einer gewissen Zugspannung auf den Nagelrand weisen die Spangenteile jeweils eine Federausbiegung auf.
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Vor dem Einsetzen der Nagelkorrekturspange sind die freien Enden des Verbindungsteils jeweils verdrillt, so daß ösenförmige Eindrehhilfen entstehen, in welche ein Windehaken eingeführt werden kann. Durch Drehen mit dem Windehaken werden die drei Teile der Spange fest miteinander verbunden.
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Die Spangenteile sind anfänglich über einen Verbindungsbügel zu einer Spange miteinander verbunden, der eine mittige, spitze Ausbiegung zum Greifen mit den Fingern aufweist. Die Ausbiegung gewährleistet jedoch keine stabile und sichere Handhabbarkeit der Spange, insbesondere bei dem diffizilen Vorgang des Einhakens der Spange unter den Nagelrand.
Die aus DE 37 11 755 C2 bekannte Nagelkorrekturspange weist ebenfalls zwei Spangenteile aus Draht auf, die an einem Ende mit einem unter den Nagel greifenden Haken versehen sind, wobei die Spangenteile am anderen Ende Verbindungsausbiegungen zur Verbindung mittels einer Federklammer aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nagelkorrekturspange so auszubilden, daß eine vereinfachte Handhabung beim Ansetzen an den Nagel möglich ist.
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Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen 2-17.
Erfindungsgemäß ist der Verbindungsbügel der Spange formgerecht zur Handhabung mit den Fingern ausgebildet. Besonders beim Einsetzen der Spange an den Nagelrand ist eine gute Handhabung und Führung von großem Vorteil, da z. B. ein fehlerhaftes Ansetzen des endseitigen Hakens am Nagelrand zu einer zusätzlichen Verletzung führen kann. Mittels der formgerechten Ausführung des Verbin-
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dungsbügels werden diese Gefahren reduziert und ein gezieltes Ansetzen bzw. Einhaken der Spange unter den Nagelrand ist in der gewünschten Weise möglich.
Zur formgerechten Handhabung kann der Verbindungsbügel eine im wesentlichen mittig angeordnete U- oder trapezförmig ausgebildete Fingerausbiegung aufweisen, deren sich gegenüberliegende Seiten nach außen gewölbt sind. Damit ist eine optimale Führung z. B. mit den drei mittleren Fingern der linken oder rechten Hand geschaffen, wobei der Zeigefinger in der Fingerausbiegung einliegt und der Daumen und Mittelfinger rechts bzw. links von außen an der Ausbiegung anliegen. Die Wölbung der gegenüberliegenden Seiten der Fingerausbiegung fördert die Haltestabilität am Mittelfinger. Durch diese spezielle Ausgestaltung des Verbindungsbügels wird eine sichere Führung ermöglicht, ohne daß die Spange z. B. eine unerwünschte Kippbewegung beim Ansetzen auf den Nagel durchführt.
An die Fingerausbiegung können zu beiden Seiten Griffschenkel angrenzen, die nach unten geneigt sind. Zusätzlich können die Griffschenkel nach außen gewölbt sein. Durch diese besondere Ausgestaltung ist die Spange bereits beim Ansetzen an den Nagel der natürlichen, konvexen Krümmung des Nagels angepaßt, was ebenfalls eine erleichterte Handhabung mit sich bringt.
Die Federausbiegungen können senkrecht zur Ebene der Verbindungsausbiegungen liegen und liegen damit auf dem Nagel flach auf. Sie stehen demnach nicht störend nach oben ab.
Die Federausbiegungen können dachartig ausgebildet sein, wobei das Dach einen Winkel &agr; von ca. 50° - 100°, insbesondere ca. 60° einschließen kann. Durch diese relativ flache Ausbildung der Federausbiegung ist diese geeignet, den Zug beim Anbringen der Schlaufe gering nachzugeben und ihm dann zu widerstehen, so daß die nötige Spannung auf den Nagelrand ausgeübt wird.
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Die freien Enden des Verbindungsteils bzw. der Schlaufe können mit aufgerollten, ösenförmigen Eindrehhilfen versehen sein. Durch das Aufrollen des Drahtes wird weder eine wesentliche Verhärtung des Materials noch eine Veränderung der Drahtstärke hervorgerufen. Außerdem entstehen dadurch keine wesentlichen Materialveränderungen, die zu einem Abbrechen der Ösen führen würden.
Mit besonderem Vorteil können unterschiedliche Spangen und/oder unterschiedliche Schlaufen in mindestens zwei unterschiedlichen Größen zur Verfügung stehen, mit welchen sich eine sehr viel breitere Variationsmöglichkeit ergibt und damit eine optimale Anpassung und Korrektur des jeweiligen Nagels erreicht werden kann.
Dementsprechend können unterschiedliche Schlaufen vorgesehen sein, die im wesentlichen U-förmig ausgebildet sind und die sich durch den Abstand a der sich gegenüberliegenden Schenkel voneinander unterscheiden. Insbesondere gibt es eine ganze Serie von Schlaufen mit einem unterschiedlichen Abstand a, die für eine unterschiedliche Krafterzeugung, für unterschiedliche Nagelgrößen und dergleichen eingesetzt werden können.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Schlaufen in mindestens zwei Längen 1 voneinander unterscheiden. Beim Verdrillen der freien Enden der Schlaufen können bei den unterschiedlichen Schlaufenlängen unterschiedliche Kräfte ausgeübt werden.
Mit besonderem Vorteil können auch unterschiedliche Spangen vorgesehen sein, die sich voneinander in der Größe der endseitigen Haken unterscheiden. Die unterschiedlichen Haken sind damit den unterschiedlichen Nageldicken individuell angepaßt. So ist beispielsweise für die Korrektur des Zehennagels eines Mannes eine Spange mit einem entsprechend großen Haken vorgesehen, während für die
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Korrektur des Zehennagels einer Frau oder eines Kindes eine Spange mit einem vergleichsweise kleiner ausgebildeten Haken eingesetzt wird.
Die Ausbildung der Haken der unterschiedlichen Spangen können sich dabei in ihrer Länge oder in ihrem Radius unterscheiden, wobei sie der natürlichen Form des Nagelrandes angepaßt sind.
Zur Erzeugung unterschiedlicher Kräfte können sich unterschiedliche Spangen und/oder unterschiedliche Schlaufen in jeweils unterschiedlichen Drahtdurchmessern unterscheiden. Insbesondere können die Schlaufen Drahtdurchmesser von 0,40 mm und 0,30 mm aufweisen. Die Drahtdurchmesser der Spangen können beispielsweise 0,40 mm und 0,50 mm betragen. Da die Schlaufen miteinander verbunden bzw. verdrillt werden, ist das dafür verwendete Drahtmaterial relativ weich. Im Gegensatz dazu soll die Spange eine gewisse Federsteifigkeit aufweisen, so daß das dafür vorgesehene Drahtmaterial relativ harte Werkstoffeigenschaften aufweist.
Mit besonderem Vorteil können die Verbindungsösen bzw. die Verbindungsausbiegungen so bemessen sein, daß mindestens zwei Schlaufen einsetzbar sind. Dies ist insbesondere dann erforderlich, wenn z. B. nach einer gewissen Zeit zu den bereits aufgesetzten Spangenteilen eine weitere, z. B. dickere und stärkere Spange aufgesetzt wird, um eine Entspannung bzw. gleichmäßige Kräfteverteilung herbeizuführen. Das Einfügen der weiteren Spange erfordert ausreichend Platz in den Verbindungsausbiegungen der ersten Spangenteile, um eine zweite Schlaufe einzusetzen, mit welcher sämtliche Spangenteile nachgespannt werden können.
Die Spangen und/oder die Schlaufen können aus Edelstahldraht mit höchstens 7 Gew.-% Nickel bestehen, was u. U. für Allergiker von besonderem Vorteil ist.
Das Verfahren zur Nagelkorrektur zeichnet sich dadurch aus, daß mindestens ein weiteres Spangenteil an den Nagel eingesetzt und dieses Spangenteil verspannt
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wird. Mit den ersten Spangenteilen kann z. B. eine Vorspannung erzielt werden und durch Einsetzen des weiteren Spangenteils eine Entspannung herbeigeführt werden. Durch das Ansetzen von zwei Spangenteilen auf der gleichen Seite des Nagels wird außerdem eine gleichmäßigere Kräfteverteilung erzielt und die Gefahr des Einreißens des Nagelrandes wird verhindert. Der Heilungsprozeß kann aufgrund des höheren Zuges und der höheren Rückstellkraft durch das weitere Spangenteil bedeutend verkürzt werden.
Das weitere Spangenteil kann in der üblichen Weise mittels eines endseitigen Hakens unter den Nagelrand des Nagels eingehängt werden. Zur Befestigung des weiteren Spangenteils kann in dessen endseitige Verbindungsöse bzw. Verbindungsausbiegung eine weitere Schlaufe eingeführt werden. Die weitere Schlaufe kann in die Verbindungsöse bzw. Verbindungsausbiegung mindestens des dem weiteren Spangenteil gegenüberliegenden Spangenteils eingelegt werden. Es ist jedoch auch möglich, daß die weitere Schlaufe in alle bereits am Nagel anliegenden Spangenteile eingeführt wird und damit beim Anziehen des weiteren Spangenteils auch ein Nachspannen der ersten beiden Spangenteile erzeugt wird. Die freien Enden der weiteren Schlaufe können ebenfalls bis zur Verspannung der Spangenteile verbunden werden.
Es ist auch möglich, daß nach dem Ansetzen der ersten beiden sich gegenüberliegenden Spangenteile ein oder zwei Tage später eine Nachbehandlung durch Salben oder durch Nachschneiden der eingewachsenen Nagelseite oder des eingewachsenen Nagels erfolgt. Anschließend kann das weitere Spangenteil aufgesetzt werden und damit eine Nachspannung herbeiführen.
Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in den Zeichnungsfiguren näher erläutert. Diese zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Nagelkorrekturspange vor dem Einsetzen;
Titel: Nagelkorrekturspange 05.04.01
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Fig. 2-4 das Einsetzen der Nagelkorrekturspange;
Fig. 5 die eingesetzte Nagelkorrekturspange;
Fig. 6 eine Seitenansicht sowie eine Hinteransicht auf die Spange;
Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts aus Fig. 6;
Fig. 8 eine Seitenansicht sowie eine Draufsicht auf die Nagelkorrektur
spange;
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung einer Serie von Spangen;
Fig. 10 eine Hinteransicht auf eine Schlaufe;
Fig. 11 eine Seitenansicht auf die Schlaufe gemäß Fig. 10 sowie
Fig. 12 eine perspektivische Darstellung einer Serie von Schlaufen.
Die Spange 24 besteht aus zwei Spangenteilen 1, 2 aus Draht, die seitlich über einem Teil eines Nagels 30 liegen, an einem Ende mit einem unter den Nagelrand 31, 32 greifenden Haken 3, 4 versehen sind und am anderen Ende Verbindungsösen bzw. Verbindungsausbiegungen 5, 6 zur Verbindung mittels einer als Schlaufe 7 geformten Verbindungsteils sowie jeweils mindestens eine Federausbiegung 9, 10 aufweisen. Die freien Enden 11, 12 der Schlaufe 7 sind miteinander verbunden, wobei vor dem Einsatz der Spange 24 die Spangenteile 1, 2 über einen Verbindungsbügel 8 miteinander verbunden sind, der formgerecht zur Handhabung mit den Fingern ausgebildet ist.
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Im einzelnen weist der Verbindungsbügel 8 eine im wesentlichen mittig angeordnete U- oder trapezförmig ausgebildete Fingerausbiegung 16 auf, deren sich gegenüberliegende Seiten 17, 18 nach außen gewölbt sind. An die Fingerausbiegung 16 grenzen zu beiden Seiten Griffschenkel 19, 20, die nach unter geneigt und nach außen gewölbt sind. Ferner sind Federausbiegungen 21, 22 vorhanden, die senkrecht zur Ebene der Verbindungsausbiegung 5, 6 liegen. Im einzelnen sind die Federausbiegungen 21, 22 dachartig ausgebildet, das „Dach" 23 schließt einen Winkel &agr; von 50 - 100°, insbesondere von 60° ein.
Die freien Enden 11, 12 des Verbindungsbügels 8 haben aufgerollte, ösenförmige Eindrehhilfen 13, 14, die das Eindrehen und dann Spannen der Spange 24 insgesamt erleichtern.
Insgesamt sind unterschiedliche Spangen 24 und/oder unterschiedliche Schlaufen 7 in mindestens zwei unterschiedlichen Größen vorgesehen, um den unterschiedlichen Größenanforderungen unterschiedlicher Nägel zu genügen. Die Schlaufe 7 ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet, die sich gegenüberliegenden Schenkel 25, 26 haben einen Abstand A voneinander. Auch die Längen L der Schenkel 25, 26 können bei unterschiedlichen Schlaufen 7 unterschiedliche Längen haben. Unterschiedliche Spangen 24 haben endseitige Haken 3, 3', 3"; 4, 4', 4" mit unterschiedlichen Ösen und unterschiedlichen Längen. Auch unterscheiden sich die Haken 3, 3', 3"; 4, 4', 4" unterschiedlicher Spangen in ihrem Radius. Ferner sind unterschiedliche Spangen 24 und/oder Schlaufen in mindestens zwei unterschiedlichen Drahtstärken oder Drahtdurchmessern vorgesehen. Die Verbindungsösen bzw. Verbindungsausbiegungen 5, 6 sind so bemessen, daß mindestens zwei Schlaufen 7, 7' einsetzbar sind. Die Spangen 24 und/oder die Schlaufen 7 bestehen aus Edelstahldraht mit höchstens 7 % Nickel.
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BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 | Spangenteil |
| 2 | Spangenteil |
| 3, 3', 3" | Haken |
| 4, 4', 4" | Haken |
| 5 | Verbindungsausbiegung |
| 6 | Verbindungsausbiegung |
| 7, T, 7" | Schlaufe |
| 8 | Verbindungsbügel |
| 9 | Federausbiegung |
| 10 | Federausbiegung |
| 11 | freies Ende |
| 12 | freies Ende |
| 13 | Eindrehhilfe |
| 14 | Eindrehhilfe |
| 15 | geschlossenes Ende |
| 16 | Fingerausbiegung |
| 17 | Seite |
| 18 | Seite |
| 19 | Griff schenkel |
| 20 | Griffschenkel |
| 21 | Federausbiegung |
| 22 | Federausbiegung |
| 23 | Dach |
| 24 | Spange |
| 25 | Schenkel |
| 26 | Schenkel |
| 27 | Weiteres Spangenteil |
| 28 | Weitere Schlaufe |
| 30 | Nagel |
| 31 | Nagelrand |
| 32 | Nagelrand |
| 33 | Zehe |
| 34 | Zeigefinger |
UF Vi 11 i Vr,
Claims (17)
1. Nagelkorrekturspange (Spange 24), insbesondere für Fußnägel mit mindestens zwei Spangenteilen (1, 2) aus Draht, welche seitlich über einem Teil des Nagels (30) liegen, an einem Ende mit einem unter dem Nagelrand (31, 32) greifenden Haken (3, 4) versehen sind, am anderen Ende Verbindungsösen bzw. Verbindungsausbiegungen (5, 6) zur Verbindung mittels einer als Schlaufe (7) geformten Verbindungsteils sowie jeweils mindestens eine Federausbiegung (9, 10) aufweisen, und die freien Enden (11, 12) der Schlaufe (7) miteinander verbunden sind, wobei vor dem Einsatz der Nagelkorrekturspange dadurch gekennzeichnet, daß
- die Spangenteile (1, 2) über einen Verbindungsbügel (8) miteinander verbunden sind,
- der Verbindungsbügel (8) formgerecht zur Handhabung mit den Fingern ausgebildet ist.
2. Nagelkorrekturspange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbügel (8) eine im wesentlichen mittig angeordnete U- oder trapezförmig ausgebildete Fingerausbiegung (16) aufweist, deren sich gegenüberliegende Seiten (17, 18) nach außen gewölbt sind.
3. Nagelkorrekturspange nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Fingerausbiegung (16) zu beiden Seiten Griffschenkel (19, 20) angrenzen, die nach unten geneigt sind.
4. Nagelkorrekturspange nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffschenkel (19, 20) nach außen gewölbt sind.
5. Nagelkorrekturspange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federausbiegungen (21, 22) senkrecht zur Ebene der Verbindungsausbiegungen (5, 6) liegen.
6. Nagelkorrekturspange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federausbiegungen (21, 22) dachartig ausgebildet sind.
7. Nagelkorrekturspange nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach (23) einen Winkel α von ca. 50°-100°, insbesondere ca. 60° einschließt.
8. Nagelkorrekturspange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden (11, 12) der Schlaufe (7) mit aufgerollten ösenförmigen Eindrehhilfen (13, 14) versehen sind.
9. Nagelkorrekturspange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterschiedliche Spangen (24) und/oder unterschiedliche Schlaufen (7) in mindestens zwei unterschiedlichen Größen vorgesehen sind.
10. Nagelkorrekturspange nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufe (7) im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und die sich gegenüberliegenden Schenkel (25, 26) einen Abstand a zueinander aufweisen, wobei mindestens zwei Schlaufen (7, 7', 7") vorgesehen sind, die sich in ihren Abständen a unterscheiden.
11. Nagelkorrekturspange nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß Schlaufen (7, 7', 7") in mindestens zwei Längen 1 vorgesehen sind.
12. Nagelkorrekturspange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei unterschiedliche Spangen (24) vorgesehen sind, die sich voneinander in der Größe der endseitigen Haken (3, 3', 3", 4, 4', 4") unterscheiden.
13. Nagelkorrekturspange nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Haken (3, 3', 3", 4, 4', 4") von unterschiedlichen Spangen (24) in der Länge unterscheiden.
14. Nagelkorrekturspange nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Haken (3, 3', 3", 4, 4', 4") von unterschiedlichen Spangen (24) in ihrem Radius unterscheiden.
15. Nagelkorrekturspange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterschiedliche Spangen (24) und/oder Schlaufen (7) in mindestens zwei unterschiedlichen Drahtdurchmessern vorgesehen sind.
16. Nagelkorrekturspange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsösen bzw. die Verbindungsausbiegungen (5, 6) so bemessen sind, daß mindestens zwei Schlaufen (7, 7') einsetzbar sind.
17. Nagelkorrekturspange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spange (24) und/oder die Schlaufe (7) aus Edelstahldraht mit höchstens 7 Gew.-% Nickel besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20106072U DE20106072U1 (de) | 2001-04-06 | 2001-04-06 | Nagelkorrekturspange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20106072U DE20106072U1 (de) | 2001-04-06 | 2001-04-06 | Nagelkorrekturspange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20106072U1 true DE20106072U1 (de) | 2001-06-21 |
Family
ID=7955446
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20106072U Expired - Lifetime DE20106072U1 (de) | 2001-04-06 | 2001-04-06 | Nagelkorrekturspange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20106072U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005039147B3 (de) * | 2005-08-17 | 2006-10-05 | Brigitte Rathenow | Nagelkorrekturspange sowie Werkzeug zur Anbringung einer solchen Spange an einem Nagel, insbesondere einem Fußnagel |
| DE102006010299A1 (de) * | 2006-03-07 | 2007-09-13 | 3To Gmbh | Vorrichtung zur Nagelkorrektur |
| DE102006018987A1 (de) * | 2006-04-25 | 2007-10-31 | 3To Gmbh | Vorrichtung zur Nagelkorrektur mit hakenförmigen Krafteinleitungselementen |
| EP2066273A4 (de) * | 2006-09-28 | 2011-11-30 | Jae Young Kim | Korrekturvorrichtung für eingewachsene und eingeschwungene zehennägel |
-
2001
- 2001-04-06 DE DE20106072U patent/DE20106072U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102005039147B3 (de) * | 2005-08-17 | 2006-10-05 | Brigitte Rathenow | Nagelkorrekturspange sowie Werkzeug zur Anbringung einer solchen Spange an einem Nagel, insbesondere einem Fußnagel |
| EP1754459A1 (de) | 2005-08-17 | 2007-02-21 | RATHENOW, Brigitte | Nagelkorrekturspange sowie Werkzeug zur Anbringung einer solchen Spange an einem Nagel, insbesondere einem Fussnagel |
| DE102006010299A1 (de) * | 2006-03-07 | 2007-09-13 | 3To Gmbh | Vorrichtung zur Nagelkorrektur |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010726 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20040526 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20070522 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20090513 |
|
| R071 | Expiry of right |