DE20106892U1 - Schachteinstieg und Steigleiter - Google Patents

Schachteinstieg und Steigleiter

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DE20106892U1
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Schmitz Thomas Dipl-Ing De
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Stahlbau Kurt Klatetzki & GmbH
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06C—LADDERS
    • E06C9/00—Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes
    • E06C9/02—Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes rigidly mounted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

• ·
* · ·*·» &phgr; J J J
Dipl.-Chem. E.L. FRITZ Dr. Dipl.-Phys. R. BASFELD Dipl.-Phys. E. HARAZIM Patentanwälte
M. HOFFMANN
B. HEIN Rechtsanwälte
Ostentor 9 59757 Arnsberg GM 01/024 19.04.2001/BR
Stahlbau Kurt Klatetzki GmbH & Co. KG Am Stadtwald 4
58739 Wickede
"Schachteinstieg und Steigleiter"
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-1-
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schachteinstieg nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie eine Steigleiter nach Anspruch 6.
Schachteinstiege sind hinreichend bekannt. Es handelt sich hierbei zumeist um Rohre, die senkrecht von der Erdoberfläche zu einem im Erdreich vorgesehenem Schacht oder Kammer verlaufen. Dabei können diese Schachteinstiege als Abstieg für das Wartungspersonal, beispielsweise aber auch als Zuleitung für Regenwasser in einen Abwasserkanal dienen.
Bei dem Schachteinstieg handelt es sich zumeist um senkrecht aufgestellte Betonröhren, die zu einem senkrechten Kanal verbunden worden sind und in einem im Erdreich verlegten Schacht oder Sammelbecken münden. Dabei sind in den Wänden der Betonröhren Steigeisen vorgesehen, die einen sicheren Abstieg ermöglichen sollen.
Als nachteilig in diesem Zusammenhang erweist es sich jedoch, daß die Steigeisen zuvor einzeln in die Betonröhren eingegossen, eingebohrt oder gedübelt werden müssen, wodurch sich nicht unerheblich höhere Kosten ergeben. Darüber hinaus brechen diese eingegossenen Steigeisen relativ leicht aus, so daß die Unfallgefahr im Laufe der Zeit erheblich wächst, da sich das Wartungspersonal auf das Vorhandensein bzw. die Festigkeit der Steigeisen verlässt.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung liegt somit in der Bereitstellung eines Schacheinsieges, der preiswerter und sicherer als in die Wand von Betonröhren eingegossene, eingebohrte oder gedübelte Steigeisen sind.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch einen Schachteinstieg mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Durch die Bereitstellung eines Schachteinstiegs, wobei die Sprossen entlang mindestens einer Strebe angebracht sind, wobei die Strebe an der Wand über Befestigungsmittel festlegbar ist, wird eine Einstiegshilfe
für Schachtanlagen bereitgestellt, die nachträglich angebracht werden kann und wesentlich unempfindlicher gegenüber Verwitterungserscheinungen ist, als eingegossene, gebohrte oder gedübelte Steigbügel. Aufgrund der Schweißverbindung zwischen der Strebe und den Sprossen ist die Wahrscheinlichkeit eines unvorhergesehenen Ausbrechens der Sprosse auszuschließen.
Vorteilhafterweise sind zwei Streben parallel zueinander angeordnet und mit geeigneten Befestigungsmittel an der Wand des Schachteinstiegs angebracht. Hierdurch wird ein Verzopfen mit Feststoffen unmöglich. Zwischen den Streben sind die Sprossen angeordnet und es ergibt sich eine noch bessere Befestigungsmöglichkeit der Sprossen. 15
Darüber hinaus ist es von Vorteil, die Sprossen derart zu gestalten, daß sie aus einer Trittfläche bestehen, die angemessen von den Streben über einen Ausleger beabstandet sind. Hierdurch wird eine ausreichende Trittfläche für das Hinab- bzw. Aufsteigende Wartungspersonal geschaffen, wobei der gesamte Fuß und nicht nur die Fußflächen auf den Trittflächen Halt finden.
Weiterhin vorteilhaft ist es als Befestigungsmittel Gewindedübel zu verwenden, die zuvor in der Wand angebracht werden können und deren Gewindeschäfte mit geeigneten Bohrungen der Streben verschraubt werden können.
Als Material für Streben, Befestigungsmittel und Sprossen bietet sich vornehmlich ein rostfreier und säurebeständiger Stahl an, um den aggressiven Umweltbedingungen, die beispielsweise in Abwasserschächten herrschen, über einen langen Zeitraum standhalten zu können.
Vorteilhafterweise handelt es sich um elektropolierte Oberflächen, so daß eine schnelle Reinigung gewährleistet ist.
AIs weiterhin vorteilhaft erweist es sich, daß zwischen Ausleger und Trittfläche ein Winkelstück vorgesehen ist, da ein seitlicher Anschlag geschaffen wird, der einem seitlichen Abrutschen des Wartungspersonals entgegenwirkt.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen 5
Fig. 1 ein erfindungsgemäßer Schachteinstieg in einer Seitenansicht;
Fig. 2 ein erfindungsgemäßer Schachteinstieg in einer Schnittansicht;
Fig. 3 ein erfindungsgemäßer Schachteinstieg in einer Draufsicht.
Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen.
Ein erfindungsgemäßer Schachteinstieg 1 umfasst im wesentlichen zwei senkrechte Streben 2 die über Gewindedübel an einer Wand 8 des Schacht.einstiegs 1 befestigt sind. 20
Bei den Streben 2 handelt es sich um hohle Vierkantprofile, die vornehmlich aus einem elektropolieren nicht rostenden und säurebeständigen Stahl hergestellt sind.
Ausladend an den Streben 2 sind Sprossen 3 angebracht, die in einem geeigneten Abstand entlang der Streben 2 angeordnet sind.
Bei den Sprossen 3 handelt es sich um jeweils zwei Ausleger 4, zwischen denen über ein Winkelstück 5 eine Trittfläche 6 angeordnet ist, die vorteilhafterweise mit einer Anti-Rutsch Beschichtung oder Ausbeulungen versehen ist.
Auch bei dem Sprossenmaterial handelt es sich vorteilhafterweise um einen elektropolieren nichtrostenden und säurefesten Stahl.

Claims (8)

1. Schachteinstieg (1), umfassend mindestens eine den Schachteinstieg (1) umgebende Wand (8) und eine entlang der Einstiegsrichtung angebrachte Anordnung von Sprossen (3), dadurch gekennzeichnet, daß die Sprossen (3) entlang mindestens einer Strebe (2) angebracht sind, wobei die Strebe (2) an der Wand (8) über Befestigungsmittel (Gewindedübel 7) festlegbar ist.
2. Schachteinstieg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Streben (2) parallel zueinander angeordnet sind.
3. Schachteinstieg nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprossen (3) eine Trittfläche (6) umfassen, die ausladend zu der Strebe (2) angebracht ist.
4. Schachteinstieg nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den Befestigungsmitteln um Gewindedübel (7) handelt.
5. Schachteinstieg nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Material von Strebe (2) und Sprossen (3) und Befestigungsmitteln vornehmlich um einen rostfreien und säurebeständigen Stahl handelt.
6. Schachteinstieg nach eine der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen von Strebe (2) und Sprossen (3) elektropoliert sind.
7. Schachteinstieg nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Winkelstück (5) zwischen Ausleger (4) und Trittfläche (6) vorgesehen ist.
8. Steigleiter für einen Schachteinstieg umfassend mindestens eine an einer Wand (8) festlegbare Strebe (2), sowie mindestens eine, ausladend von der Strebe (2) angebrachte Sprosse (3).
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EP1253281A1 (de) * 2001-04-23 2002-10-30 Thomas Dipl.-Ing. Schmitz Schachtleiter
CN110067262A (zh) * 2018-01-23 2019-07-30 河北盛世金井塑业有限公司 一种塑料水表阀门井脚蹬安装结构
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DE8528129U1 (de) 1985-10-03 1986-01-02 Bernhard Himmelsbach Leitern- und Gerüstefabrik GmbH, 7832 Kenzingen Dachleiter
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