DE20112865U1 - Verfahrbare Gleisbaumaschine - Google Patents

Verfahrbare Gleisbaumaschine

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DE20112865U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/06Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track
    • E01B27/10Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track without taking-up track

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

Bremen, den 1. August 2001
Unser Zeichen: W 2425 WWR/cmu
Anmelder/Inhaber: Hermann Wiebe Grundstücks-
Amtsaktenzeichen: Neuanmeldung
Patentanwälte
European Patent Attorneys
Dipl.-Ing. Günther Eisenführ
Dipl.-Ing. Dieter K. Speiser
Dr.-lng.WernerW. Rabus
Dipl.-Ing. Jürgen Brügge
Dipl.-Ing. Jürgen Klinghardt
Dipl.-Ing. Klaus G. Göken
Jochen Ehlers
Dipl.-Ing. Mark Andres
Dipl.-Chem. Dr. Uwe Stilkenböhmer
Dipl.-Ing. Stephan Keck
Dipl.-Ing. Johannes M. B. Wasiljeff
Patentanwalt
Dr.-Ing. Stefan Sasse
Rechtsanwälte
Ulrich H. Sander
Christian Spintig
Sabine Richter
Martinistrasse 24
D-28195 Bremen
Tel. +49-(0)421-36 35 0
Fax +49(0)421-337 8788 (G3)
Fax +49-10)421 -328 8631 (G4)
mail@eisenfuhr.com
http://www.eisenfuhr.com
Patentanwalt
European Patent Attorney
Dipl.-Phys. Frank Meier
Rechtsanwalt Rainer Böhm
München
Patentanwälte
European Patent Attorneys
Dipl.-Phys. Heinz Nöth
Dipl.-Wirt.-!ng. Rainer Fntsche
Lbm.-Chem. Gabriele Leißler-Gsrs:
Dipl.-Ing. Olaf Ungerer
Patentanwalt
Dipl.-Chem. Dr. Peter Schuler
Berlin
Patentanwälte European Patent Attorneys Dipl.-Ing. Henning Christiansen Dipl.-Ing. Joachim von Oppen Dipl.-Ing. Jutta Kaden Dipl.-Ing. Mathias Karlhuber
Alicante
European Trademark Attorney Dipl.-Ing. Jürgen Klinghardt
Hermann Wiebe Grundstücks- und Maschinenanlagen GmbH & Co. KG
Bahnhofstraße 45, 27313 Dörverden
Verfahrbare Gleisbaumaschine
Die Erfindung betrifft eine verfahrbare Gleisbaumaschine zur Erneuerung der Schotterbettung von Gleisen, insbesondere mit Gleishebeeinrichtungen, mindestens einer ersten Aushubeinrichtung zur Aufnahme von kontaminiertem oder verschmutztem Schotter unter dem angehobenen Gleis, Bearbeitungseinrichtungen zum Bearbeiten des kontaminierten Schotters, Einbaueinrichtungen zum Einbauen des bearbeiteten Schotters unter dem angehobenen Gleis, und mit einer ersten Förderanlage von der ersten Aushubeinrichtung zu den Bearbeitungseinrichtungen und einer zweiten Förderanlage von den Bearbeitungseinrichtungen zu den Einbaueinrichtungen.
Derartige Gleisbaumaschinen sind beispielsweise aus der DE 297 03 454.3 bekannt und werden eingesetzt, wenn der Unterbau oder die Schotterbettung von Gleisen erneuert oder saniert werden soll. Mit einer ersten Aushubeinrichtung wird - unter dem angehobenen Gleis - der verschmutzte und stumpfe Schotter aufgenommen, dann in der Maschine einer Bearbeitungseinrichtung, beispielsweise einer
Trennanlage zugeführt. Dort wird der kontaminierte Schotter mittels einer Siebanlage von kleinteiligem Abraum, verschmutztem Sand oder anderen Schmutzteilchen etc. befreit. Dieser kleinteilige Abraum (Feinmaterial) wird dann zu Verladewagen transportiert, welche zur Aufnahme dieses hoch kontaminierten Materials vorgesehen sind. Der gereinigte Schotter wird anschließend wieder - in der Maschine - Einbaueinrichtungen zugeführt, welche den gereinigten Schotter dann wieder unter den Schwellen des angehobenen Gleises abgeben und verdichten. Zusätzlich wird gegebenenfalls noch frischer Schotter zugeführt und zusammen mit dem gereinigten Schotter eingebaut. Es hat sich dabei gezeigt, dass der Siebevorgang, durchgeführt beispielsweise von einem Rüttelsieb, die an dem Schotter fest anhaftenden Schmutzteilchen nicht oder nur unvollkommen löst. Bei dieser bekannten Gleisbaumaschine ist daher die Reinigung des kontaminierten oder verschmutzten Schotters nicht immer vollständig befriedigend.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gleisbaumaschine der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass eine wirksame Reinigung des kontaminierten Schotters in einfacher Weise möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei der Gleisbaumaschine der eingangs genannten Art erfindungsgemäß gelöst durch mehrere Fluiddüsen an oder über der Trennanlage, welche über Fluidleitungen von einem Fluidtank unter Hochdruck stehendes Fluid erhalten und gegen den in der Trennanlage bearbeiteten Schotter unter Hochdruck sprühen.
Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, dass der in der Trennanlage befindliche Schotter zusätzlich mit einem Hochdruckfluid bearbeitet wird, wobei die Sprühstrahlen am Schotter anhaftende Schmutzteilchen so besser lösen.
Besonders bevorzugt wird als Fluid eine Reinigungsflüssigkeit, insbesondere Wasser, verwendet, um die Reinigungswirkung der unter Hochdruck aufgestrahlten Reinigungsflüssigkeit zu verbessern, werden in einer besonders bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung noch chemische Reinigungsmittel der Flüssigkeit zugesetzt, damit insbesondere ölhaltige Schmutzschichten vom Schotter besser entfernt werden können.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind mehrere Fluiddüsen über die Bearbeitungsfläche der Trennanlage verteilt angeordnet und mit ihren Fluid-Sprühstrahlen gegen den in der Trennanlage befindlichen Schotter gerichtet.
Die Trennanlage enthält bevorzugt mindestens ein Schwingsieb und/oder mindestens ein Rüttelsieb. Vor oder nach der Trennanlage lässt sich bevorzugt noch eine Brecheranlage zum Zerkleinern des Schotters vorsehen, die den Schotter zerbricht und dadurch wieder scharfkantig macht.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche gekennzeichnet.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Die Figur zeigt eine schematische Seitenansicht des zentralen Bereichs einer
erfindungsgemäßen Gleisbaumaschine.
Dargestellt sind eine zentrale Arbeitsmaschine 1a mit einer Brücke 2, deren Enden auf gleisverfahrbaren Drehgestellen 5 ruhen. Die Brücke 2 kann zweigeteilt sein, an der Stoßstelle der beiden Teile 2a, 2b ist in der dargestellten Ausführungsform ein mittleres Drehgestell 5b vorgesehen, welches gegebenenfalls während eines Arbeitsvorganges zusammen mit dem Gleis anhebbar ist, um Freiraum unter dem Gleis für die Schotterbearbeitung zu schaffen. An der Brücke sind außerdem Gleishebeeinrichtungen 3 vorgesehen, welche zum Anheben des Gleises unterhalb der Brücke dienen und unter dem Gleis ausreichend Raum für die Bearbeitungsgeräte erzeugen. An die Arbeitsmaschine 1a ist mindestens ein Arbeitswagen 1b
angekoppelt, der ebenfalls auf gleisverfahrbaren Drehgestellen verfahrbar ist und mehrere Schotterbearbeitungseinrichtungen aufweist. An den Schotterbearbeitungswagen 1 b sind vorn an der Gleisbaumaschine noch Verladewagen 100 angekoppelt. Außerdem lassen sich auch hinter der Arbeitsmaschine 1a verschiedene Bearbeitungswagen (nicht dargestellt) und/oder Verladewagen (nicht dargestellt) ankoppeln.
Die Arbeitsmaschine 1 a und der Schotterbearbeitungswagen 1 b enthalten mehrere Einrichtungen, welche bei den verschiedenen Arbeitsschritten zur Erneuerung oder zur Sanierung des Gleisunterbaus zum Einsatz kommen. Mittels der Gleishebeeinrichtungen 3 wird das Gleis 20, auf welchem die Gleisbaumaschine fährt, und dessen Unterbau saniert werden soll, im Bereich der Brücke 2 angehoben. Eine erste Aushubeinrichtung 4 ist an der Brücke 2 angebracht und dient zur Aufnahme einer ersten oberen Materialschicht, die im wesentlichen aus Schotter und zwischen sowie unter dem Schotter befindlichem kleinteiligen Abraum oder Schmutzpartikel, und ggf. auch noch in geringem Umfang aus unmittelbar darunter befindlichen Teilen der Planumsschutzschicht besteht.
Vorgesehen ist ferner eine zweite Aushubeinrichtung 6, welche die Planumsschutzschicht abräumt. Auf dem Schotterbearbeitungswagen Ib befindet sich eine Brecheranlage 25 zum Zerkleinern des Schotters. Außerdem ist eine Trennanlage 24 vorgesehen, die beispielsweise ein Schwingsieb oder ein Rüttelsieb enthält, welches Schotter unterschiedlicher Größe trennt, insbesondere jedoch auch den kleinteiligen Abraum, wie beispielsweise kontaminierten Sand etc. absiebt. An bzw. hinter der Brücke sind auch noch Einbaueinrichtungen 10 vorgesehen, welche unter Zufuhr von frischem Sand eine neue Planumsschutzschicht einbauen bzw. auf die neue Planumsschutzschicht Schotter ablegen, wobei die von den Bearbeitungseinrichtungen 24, 25 angelieferte Schotter wieder unter das Gleis 20 gelegt wird, wobei ggf. auch noch frischer Schotter zugesetzt wird. Eine erste Förderanlage 30 verläuft von der ersten Aushubeinrichtung 4 zu dem Schotterbearbeitungswagen 1b und dort durch die Brecheranlage 25 hindurch, in welcher der Schotter
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• ·
gebrochen wird. Die erste Förderanlage 30 führt den gebrochenen Schotter anschließend zu einer Trennanlage 24, die beispielsweise übereinander unterschiedlich großmaschige Rüttelsiebe oder Schwingsiebe enthält, um Schotter unterschiedlicher Größe zu trennen, und um insbesondere auch den kieinteiligen Abraum, wie kontaminierten Sand etc., von dem Schotter zu entfernen.
In der Trennanlage 24 sind mehrere Fluiddüsen 26 vorgesehen, die von einem Fluidtank (nicht dargestellt) unter Hochdruck stehendes Fluid zugeführt erhalten und gegen den in der Trennanlage 24 befindlichen Schotter unter Hochdruck abstrahlen, um an dem Schotter anhaftende Schmutzpartikel abzulösen. Das unter Hochdruck stehende Fluid ist bevorzugt eine Flüssigkeit. Besonders bevorzugt wird Wasser eingesetzt, welches zur Verbesserung der Reinigungswirkung auch noch chemische Reinigungsmittelzusätze aufweisen kann.
Der von der Trennanlage 24 abgegebene gereinigte Schotter wird über eine zweite Förderanlage 40 wieder zurückgeführt und zu diesem Zweck mittels verschiedener Förderbänder über der Brücke 2 zu den Schottereinbaueinrichtungen 1 2 geführt und dort wieder unter dem Gleis, ggf. unter Zugabe von frischem Schotter, eingebaut.
Eine dritte Förderanlage 50 nimmt unter der Trennanlage 24 den kieinteiligen Abraum, Schmutzpartikel sowie ggf, die beim Brechen entstandenen zu kleinen Schotterteile auf. Die dritte Förderanlage 50 fördert diesen Abraum in Verladewagen 100 (nicht dargestellt).
Vorgesehen ist ferner noch eine vierte Förderanlage, welche das von der zweiten Aushubeinrichtung 6 aufgenommene Material der Planumsschutzschicht in einen Verladewagen 100 abfördert.

Claims (9)

1. Verfahrbare Gleisbaumaschine zur Erneuerung der Schotterbettung an Gleisen, mit mindestens einer ersten Aushubeinrichtung (4) zur Aufnahme von kontaminiertem oder verschmutztem Schotter unter dem Gleis, Bearbeitungseinrichtungen (24, 25) zum Bearbeiten des kontaminierten Schotters, Einbaueinrichtungen (12) zum Einbauen des bearbeiteten Schotters unter dem Gleis (20) und mit einer ersten Förderanlage (30) von der ersten Aushubeinrichtung zu den Bearbeitungseinrichtungen (24, 25), und einer zweiten Förderanlage (40) von den Bearbeitungseinrichtungen (24, 25) zu den Einbaueinrichtungen (12), wobei die Bearbeitungseinrichtungen (24, 25) eine Trennanlage (24) enthalten zum Trennen des Schotters von kleinteiligem Abraum oder Schmutzanteilen, und wobei mindestens ein Verladewagen (100) zur Aufnahme des vom Schotter abgetrennten Materials, und eine dritte Förderanlage (50) zum Verbringen des abgetrennten Materials zu dem/den Verladewagen (100) vorgesehen sind, gekennzeichnet durch mehrere Fluiddüsen (26) an oder über der Trennanlage (24), welche über Fluidleitungen von einem Fluidtank unter Hochdruck stehendes Fluid zugeführt erhalten und gegen den in der Trennanlage (24) befindlichen Schotter sprühen.
2. Gleisbaumaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Gleishebeeinrichtungen (3) zum Anheben des Gleises (20) unter einer Brücke (2) der Gleisbaumaschine.
3. Gleisbaumaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Fluiddüsen (26) über die Bearbeitungsfläche der Trennanlage (24) verteilt angeordnet und mit ihrem Fluidstrahl gegen den in der Trennanlage (24) befindlichen Schotter gerichtet sind.
4. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Fluid eine Reinigungsflüssigkeit, insbesondere Wasser, verwendet wird.
5. Gleisbaumaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsflüssigkeit chemische Reinigungsmittel enthält.
6. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungseinrichtungen (20) vor oder nach der Trennanlage (24) eine Brecheranlage (25) zum Zerkleinern des Schotters enthalten.
7. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennanlage (24) mindestens ein Schwingsieb enthält.
8. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Aushubeinrichtung (6) zur Aufnahme von unter dem Schotter befindlichem Bodenmaterial, und eine vierte Förderanlage (60) zum Verbringen des ausgehobenen Bodenmaterials zu mindestens einem Verladewagen (100) vorgesehen ist.
9. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu dem bearbeiteten Schotter frischer Schotter zugeführt und von den Einbaueinrichtungen (12) eingebaut wird.
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