DE20113073U1 - Leicht zu öffnende Folientasche und Abgabeanordnung dafür - Google Patents
Leicht zu öffnende Folientasche und Abgabeanordnung dafürInfo
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Description
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WEICKMANN
Patentanwälte European Patent Attorneys · European Trademark Attorneys
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| DI PL.-ING. | H. WEICKMANN (bis 31.1.on |
| DIPL.-1NC. | F. A. WEICKMANN |
| DIPL.-CHEM. | B. HUBER |
| DR.-ING. | H. LISKA |
| DIPL.-PHYS. DR. | J. PRECHTEL |
| DIPL.-CHEM. DR. | B.BÖHM |
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- 6. Aug. 2m
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Tung Hang Chum
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Shatin
Hong Kong
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Leicht zu öffnende Folientasche und Abgabeanordnung dafür
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.ma„H Toi rnflqi 4.RRfi3 O. Fax (089) 45563 999, email@weickmann.de
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I *
Die Erfindung betrifft die Herstellung und Abgabe von Kunststofftaschen, und insbesondere eine Anordnung einer Mehrzahl von Kunststofftaschen, von der offene Taschen einzeln abgegeben werden können, und die eine auffällige Abnahmestelle für jede Tasche bietet.
In der ganzen Welt sind Kunststofftaschen zum bevorzugten Mittel geworden, um in Läden und Märkten verkaufte Waren zu verpacken. Mit immer weiter entwickelten Herstellungstechniken wurden die Taschen extrem dünn, was ihre Aufbewahrung, Abgabe und Verwendung komplizierter macht. Derzeit ist es bekannt, eine Vielzahl dünner Folien-Kunststofftaschen aufeinanderzustapeln und sie an einem oder mehreren Punkten miteinander zu verkleben, so dass der zusammengehaltene Taschenstapel aufbewahrt und ordentlich dargeboten werden kann. Die verklebten Abschnitte sind typischerweise kein Teil der Tasche selbst, sondern Teil einef Taschenwurzel, von der sich jede Tasche an Perforationen zwischen der Tasche und der Taschenwurzel abreißen lässt.
Typischerweise ergreift der Kunde oder Mitarbeiter irgendeinen passenden Abschnitt der Tasche und übt eine Zugkraft aus, um die Perforationen aufzureißen und von der Taschenwurzel eine Tasche abzutrennen. Diese Bewegung öffnet die Tasche gewöhnlich nicht. Die dünne Folie, aus der die Taschen aufgebaut sind, verknittert leicht und neigt zu statischer Aufladung. Die lappigen Eigenschaften der Folie in Kombination mit statischen Aufladungen hat zur Folge, dass die Innenseiten der Tasche aneinander haften, was das Öffnen der Tasche unbequem und zeitaufwendig macht. Häufig erfordert das Öffnen der Tasche intensives Herumhantieren, was die Tasche möglicherweise kontaminiert. Häufig ist es so, dass der Verwender
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mehr als eine Tasche ergreift und abnimmt. Aus diesem Grund werden häufig nicht benutzte Taschen weggeworfen.
Es besteht Bedarf nach einer Anordnung zum Abgeben von Kunststofftaschen, die nicht nur leicht zu transportieren und darzubieten ist, sondern auch die Nachteile überwindet, die sich beim Abnehmen und Öffnen der Tasche ergeben, wie oben beschrieben.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine neue und verbesserte Kunststofftasche und eine Anordnung zum Abgeben von Kunststofftaschen anzugeben, die die Abgabe einzelner Taschen sicherstellt, die offen und gebrauchsfertig sind.
Eine weitere Aufgabe ist es, eine neue und verbesserte dünne Kunststofffolientasche anzugeben, die die Bildung eines Taschenstapels erlaubt, in dem das Abnehmen einer Tasche die folgende Tasche öffnet.
Eine weitere Aufgabe ist es, eine neue und verbesserte Abgabeanordnung von Kunststofftaschen anzugeben, die dem Verwender einen klar definierten Abnahmepunkt darbietet.
Zur Lösung der Aufgabe wird eine Kunststofffolientasche nach Anspruch 1 und eine Abgabeanordnung nach Anspruch 5 vorgeschlagen.
Bevorzugt ist der Körper der dünnen Kunststofffolientasche aus hochdichtem Polyethylen (HDPE), wobei ein Streifen aus niedrigdichtem Polyethylen (LDPE) auf einen Abschnitt von Vorder- und Hinter-Außenseiten der Tasche aufgetragen ist. Das LDPE hat einen niedrigeren Schmelzpunkt als das HDPE. Die Erfindung nutzt dann die verschiedenen Schmelzpunkte unter Bildung der leicht lösbaren Bindung bzw. Klebung, die die Außenseiten benachbarter Taschen in einem Stapel verbindet. Wenn eine erste Tasche von dem Taschenstapel abgenommen wird, dann zieht sie die Vorderseite
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der folgenden Tasche mit sich, während die Bindung bzw. Klebung mit der nächsten Tasche die Rückseite festhält. Auf diese Weise wird dem Mitarbeiter oder Verbraucher immer ein deutlich sichtbarer und bequem ergreifbarer Abschnitt einer bereits offenen Tasche zum Abnehmen präsentiert. Ein physisches Manipulieren, d.h. Schütteln, Aufblasen oder Rubbeln, ist zum Öffnen der Tasche nicht erforderlich, was die Kontaminations-Wahrscheinlichkeit senkt. Die Taschen werden einzeln abgenommen, was das häufige Problem herkömmlicher Ausführungen überwindet, bei denen fehlerhaft mehrere Taschen abgenommen werden.
Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung kann eine flexible Trennlasche an dem Taschenstapel an einer Position angebracht sein, an der sie die vorderen und hinteren Abschnitte der oberen Tasche in dem Stapel trennt. Die Trennlasche verbiegt sich aus ihrer Position, wenn die obere Tasche abgenommen wird, bewegt sich dann zurück in die Stellung, in der sie die vorderen und hinteren Abschnitte der folgenden Tasche trennt. Die Trennlasche kann hell koloriert sein, um einen gut sichtbaren und gut definierten Abnahmepunkt anzuzeigen. Somit wird ein klar umrissener Abnahmepunkt dargeboten, was das Ergreifen mehrerer Taschen verhindert.
Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung kann der erfindungsgemäße verklebte HDPE/LDPE-Taschen-Verbund bei bekannten Hängetaschenanordnungen angewendet werden sowie auch bei Taschenstapeln, die aus einem Kasten oder einem anderen Behälter ausgegeben werden. In jeder Konfiguration wird dem Mitarbeiter/Verbraucher ein klar definierter Abnahmepunkt dargeboten, und die Taschen werden auf einmal abgegeben und geöffnet.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1
eine Frontansicht einer Hängeabgabeanordnung von Taschen;
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Fig. 2 eine Explosionsansicht einer Anordnung von Taschen, die aus
einer Umhüllung auszugeben sind; und
Fig. 3 eine Schnitt-Endansicht durch eine vollständige Tasche und
einen Teil einer zweiten Tasche mit Darstellung der Verkle
bung zwischen den äußeren Taschenschichten.
Fig. 1 zeigt eine Hängeabgabeanordnung 10 von Folientaschen 2. Die Taschen 2 sind hauptsächlich aus hochdichtem Polyethylen (HDPE) hergestellt. Das HDPE hat bevorzugt ein Molekulargewicht im Bereich von zwischen 0,935 und 0,95. HDPE mit diesem Molekulargewicht hat typischerweise einen Weich/Schmelzpunkt im Bereich von 1350C bis 16O0C. HDPE-Taschen herkömmlicher Dicke erwiesen sich für die Ausführung der Erfindung als praktikabel.
Nach einem Aspekt der Erfindung wird während der Extrusion der Taschen eine Schicht aus niederdichtem Polyethylen (LDPE) 1 auf einen Abschnitt beider Hauptaußenflächen aufgetragen, d.h. auf die vorderen und hinteren Außenseiten jeder Folientasche 2. Das LDPE hat bevorzugt ein Molekulargewicht im Bereich von angenähert 0,92 oder weniger. LDPE mit diesem Molekulargewicht hat typischerweise einen Weich/Schmelzpunkt im Bereich von 900C bis 1050C. Das LDPE wird bevorzugt in einer Schichtdicke von weniger als 0,002 mm und bevorzugt weniger als 0,001 mm aufgetragen.
Die Taschen werden durch übliche Extrusion und teilweise Kombination hergestellt. Diese Verfahren der Kunststofftaschenherstellung sind dem Fachmann bekannt und verständlich. Während der Taschenherstellung wird das LDPE während der Extrusion des Taschenmaterials eingeschlossen. Das HDPE und das LDPE werden gleichzeitig extrudiert. Das LDPE-Material wird dann teilweise mit der Außenseite des HDPE-Taschenmaterials kombiniert, um eine Außenschicht zu bilden. In der Extrusionsstufe kann das
Taschenmaterial als Schlauch oder Schicht hergestellt werden. Das LDPE wird bevorzugt in einem Streifen entlang einem Abschnitt des Taschenmaterials aufgetragen, der in der Mitte bzw. Medianen der fertigen Taschen positioniert wird. Wenn die Taschen gestapelt und geschnitten werden, fällt, nach einem Aspekt der Erfindung, der LDPE-Streifen bevorzugt mit der Mitte der Taschenöffnung zusammen.
Fig. 3 ist eine Schnittansicht durch eine Tasche und einen Teil einer zweiten Tasche. Der Taschenkörper 2 ist aus HDPE gebildet, in diesem Fall als Schlauch extrudiert. Ein Streifen aus LDPE 1 wird teilweise mit gegenüberliegenden Außenflächen des HDPE-Schlauchs kombiniert oder damit verbunden bzw. verklebt. Der Schlauch wird dann, wie hierin beschrieben, zu Taschen gefaltet, geschnitten und geformt. Dann wird Wärme verwendet, um zwischen den äußeren LDPE-Abschnitten 1 eine Bindung bzw. Klebung 7 herzustellen. Die verwendete Temperatur liegt in einem Bereich, um das LDPE teilweise zu schmelzen, reicht jedoch nicht aus, den HDPE-Taschenkörper 2 weichzumachen oder zu schmelzen. Die Innenflächen der Tasche, die aus HDPE gebildet sind, bleiben voneinander frei.
Die einzelnen Taschen 2 werden von dem extrudieren Schlauch abgeschnitten oder aus Schichttaschenmaterial geformt, was in der Technik bekannt ist. Die dargestellten Taschen 2 werden aus einem extrudieren Schlauch aus Taschenmaterial gebildet und sind so aufgebaut, dass sie jederseits einer Öffnung symmetrische Handgriffe aufweisen. Ein Bereich des extrudieren Schlauchs über der Öffnung und zwischen den Griffen wird als Taschenwurzel 4 benutzt. Bei den Herstellungsschritten werden zwischen der Taschenwurzel 4 und der Tasche 2 Perforationen 5 ausgebildet, während die Oberseite der Griffe und der Boden der Tasche bei 16 versiegelt wird. Ein Teil des HDPE-Materials wird entfernt und in zusätzlichen Taschen recycelt. Natürlich ist die hierin beschriebene Erfindung auch mit anderen Taschenkonfigurationen kompatibel.
AIIe Taschenwurzeln 4 werden mit geschmolzenen Durchgangslöchern 6 verbunden. Die einzelnen Taschen 2 lassen sich von den miteinander verbundenen Taschenwurzeln an den Perforationen 5 abtrennen. Die Durchgangslöcher 6 gestatten das Aufhängen der Abgabeanordnung 10 an einer passenden Stelle für den Verbraucher oder Mitarbeiter, was in der Technik bekannt ist.
Fig. 1 zeigt eine Hängeanordnung zur Abgabe von Taschen 2. Nach einem Aspekt der Erfindung sind die Taschen in einer Vielzahl von angenähert 50 bis 300 aufeinander gestapelt, obwohl auch andere kleinere oder größere Stapel möglich sind. Wärme und Druck werden auf die gestapelten Taschen an einer Stelle ausgeübt, die dem LDPE-Folienabschnitt entspricht. Zum Beispiel: Für einen Stapel von 100 Taschen, hergestellt aus HDPE-Folie mit 0,007 mm Dicke, mit einer LDPE-Schicht von weniger als 0,001 mm Dicke, wird Wärme mittels erhitzten Druckpunkten ausgeübt, die an gegenüberliegenden Seiten des Stapels angeordnet sind. Die Konfiguration und Position der erhitzten Druckpunkte bestimmt die Konfiguration und Position der resultierenden Verklebung 7 zwischen den Taschenaußenflächen. Eine Temperatur von angenähert 1000C wird für eine Dauer von angenähert 30 Sekunden ausgeübt. Im Ergebnis wird eine Verklebung 7 zwischen den LDPE-Lagen, die nur die Außenflächen der benachbarten Taschen in dem Stapel verbinden, hergestellt.
Die Taschenkörper aus HDPE haben einen höheren Schmelzpunkt als die LDPE-Schicht. Im Ergebnis bleiben die Innenflächen der Taschen getrennt, während die Außenflächen benachbarter Taschen miteinander verbunden sind. Ferner ist die Klebung, die zwischen den dünnen LDPE-Schichten an den Außenflächen der Taschen gebildet ist, relativ schwach. Eine dickere LDPE-Schicht würde eine ungewünscht stabile Verbindung ergeben. Die LDPE-Schicht ist bevorzugt weniger als 0,002 mm dick, und weiter bevorzugt weniger als 0,001 mm dick. Wenn ein Verbraucher oder Mitarbeiter eine erste Tasche ergreift, trennen sich die Innenflächen leicht voneinander.
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Der vordere Abschnitt einer ersten Tasche wird vom Verwender abgenommen, während ein hinterer Abschnitt der ersten Tasche über seine Verbindung 7 an der folgenden Tasche zurückgehalten wird. Jede Tasche öffnet sich zuverlässig und in vorhersagbarer Weise. Ferner wird während der Abnahme der vordere Abschnitt der folgenden Tasche von der hinteren Schicht weggezogen.
Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine flexible Trennlasche 14 angeordnet, um die Trennung zwischen der vorderen und hinteren Schicht einer Tasche, die durch das Abnehmen der vorherigen Tasche eingeleitet ist, beizubehalten. Die Trennlasche 14 biegt sich nach außen, während eine Tasche abgenommen wird, fällt jedoch zurück, um die Trennung zwischen den Schichten der nächsten Tasche in dem Stapel beizubehalten. Die Trennlasche 14 ist bevorzugt aus stabilem, hell koloriertem, schwerem bzw. dickem Polyethylen hergestellt. Die Trennlasche zeigt klar an, wo die nächste Tasche zu ergreifen und abzunehmen ist. Durch die Trennlasche 14 wird die Oberseite der nächsten Tasche immer aufeinander folgend von dem Stapel abgetrennt. Die Trennlasche 14 kann an der Taschenwurzel fixiert sein, wie dargestellt, oder kann festgeklemmt oder anderweitig angeordnet sein, so dass sie nahe an der Taschenöffnung verbleibt.
Fig. 2 zeigt eine alternative Abgabeanordnung 20 von Taschen, die zur Abgabe aus einem Kasten oder anderem Behälter konfiguriert ist. Die Taschen dieser Anordnung sind für alle praktischen Zwecke identisch mit den Taschen, die anhand der Anordnung von Fig. 1 beschrieben sind. Die Herstellung der Taschen 2 und die Bildung der Klebungen 7 zwischen den Taschen erfolgt so, wie oben anhand der Hängeabgabeanordnung 10 beschrieben.
In der verpackten Abgabeanordnung 20 besteht die Taschenwurzel 4 aus Abschnitten benachbart jedem Handgriff und einem Abschnitt benachbart der Taschenöffnung. Die Taschen werden wie oben beschrieben geformt
und gestapelt. DieTaschenwurzelabschnitte 4 werden zusammengeschmolzen. Die thermische Klebung 7 wird dann so ausgebildet, wie oben anhand der Hängeabgabeanordnung 10 beschrieben. Die thermische Klebung 7 verbindet die Außenflächen benachbarter Taschen wie zuvor diskutiert. In der dargestellten Ausführung sind die gestapelten, verklebten Taschen durch die Taschenwurzeln 4 auf einer starren Grundplatte 9 angeordnet und dort fixiert. Zwischen den Taschenwurzeln und den Taschen selbst sind Perforationen 5 vorgesehen. Nach Bedarf können andere Taschenabgabe-Konfigurationen benutzt werden, die andere LDPE-Schichtkonfigurationen enthalten können.
Die gestapelten, geklebten Taschen und die Grundplatte 9 werden in einen Kasten, einen Kunststoffsack 11 oder einen anderen Behälter eingesetzt, der eine Öffnung 1 2 aufweist. Die Öffnung 12 ist so angeordnet, dass der
is Abnahmeabschnitt 8 der oberen Tasche aus der Öffnung vorsteht. Der Behälter kann an einem nachfüllbaren Spender (nicht gezeigt) permanent angebracht sein. Der Mitarbeiter oder Verbraucher ergreift den Abnahmeabschnitt 8, um eine Tasche abzunehmen. Die Klebung 7 zwischen den Außenschichten der Tasche hemmt das Abnehmen des hinteren Abschnitts der Tasche. Dies öffnet die Tasche zwangsweise, während sie abgenommen wird. Jede Tasche trennt sich von den Taschenwurzeln 4 entlang den Perforationen 5. Die Klebung 7 zieht den nächsten Abnahmeabschnitt 8 duch die Öffnung, wobei die ersten Perforationen 5 benachbart der oberen mittleren Taschenwurzel 4 brechen.
In dieser dargestellten Ausführung 20 und nach einem anderen Aspekt der Erfindung ist die Verbindung zwischen der Tasche 2 und der Wurzel 4, die durch Perforationen 5 benachbart der oberen mittleren Taschenwurzel ausgebildet ist, bevorzugt weniger stabil als die Verbindung zwischen der Tasche 2 und Wurzelabschnitten, die durch Perforationen benachbart den Handgriffwurzeln 4 ausgebildet sind. Die thermische Klebung 7 zwischen benachbarten Taschenaußenschichten ist stabil genug, um die Perforation
an der oberen mittleren Taschenwurzel aufzubrechen und den nächsten Abnahmeabschnitt 8 durch die Öffnung zu ziehen, bevor die Taschenverbindungen mit den Griffwurzeln die Tasche zurückhalten und die Klebung 7 aufbrechen. Es wird nur die abgenommene Tasche berührt oder zur Umgebung freigelegt. Diese Anordnung hält die gestapelten Taschen eng und in sauberer Umgebung zusammen.
Die Festigkeit der thermischen Klebung 7 und der durch die Perforationen gebildeten Verbindungen kann nach Bedarf eingestellt werden, um, für eine gegebene Taschenabgabeanordnung, für gewünschte Taschenöffnungs- und -Abzieheigenschaften zu sorgen. Thermische Klebungen mit einer größeren Oberflächenausdehnung sind stabiler als thermische Klebungen mit einer kleineren Oberflächenausdehnung. Mehrere Klebungen sind stabiler als Einzelklebungen. Perforierte Verbindungen, in denen die Stege des Taschenmaterials zwischen den Perforationen kleiner sind, sind schwächer als perforierte Verbindungen, in denen die Stege aus Taschenmaterial größer sind. Auch die Dicke der Taschenfolie und die Dicke der Schicht mit niedrigem Schmelzpunkt beeinflusst die Festigkeit der thermischen Klebung und der Perforationsverbindungen.
Offenbart wurde eine bevorzugte Ausführung einer extrudierten HDPE-Tasche mit einer LDPE-Teilschicht. Dem Fachmann ist ersichtlich, dass auch andere Taschenmaterialien die erfindungsgemäßen Prinzipien nutzen können. Beispielsweise kann ein Polypropylen-Taschenmaterial mit einer LDPE-Schicht eine praktische Ausführung der Erfindung ergeben. Anwendbar sind auch andere Polymerfolien oder Schichtmaterialien.
Bei der Herstellung von Kunststofftaschen (2) wird eine Kunststoffschicht (7) mit der Außenseite der Tasche (2) kombiniert, um einen Abschnitt der Außenseite zu bilden, dessen Schmelzpunkt niedriger ist als die Innenseite der Tasche (2). Die Taschen (2) sind in Stapeln angeordnet, und es wird Wärme angewendet, um die Schicht (7) mit niedrigem Schmelzpunkt zu
verkleben. Zwischen den benachbarten Außenseiten der Taschen wird eine relativ schwache Verklebung hergestellt, während die Tascheninnenseiten voneinander frei bleiben. Die schwache Klebung ist entlang der Mitte der Tasche (2) und nahe der Taschenöffnung angeordnet. Durch die Klebung wird beim Abnehmen einer ersten Tasche eine zweite Tasche aufgezogen. Es ist eine flexible Trennlasche (14) vorgesehen, durch die die Trennung der Innenseiten der offenen Tasche (2) erhalten bleibt. Die Trennlasche (14) kann auffällig sein, um, in einer Hängetaschenabgabeanordnung, einen deutlich ersichtlichen Abnahmepunkt für die obere Tasche zu präsentieren.
Claims (9)
1. Kunststofftasche, umfassend:
einen Taschenkörper (2), aufgebaut aus einer ersten Kunststofffolie mit einer ersten Schmelztemperatur, wobei der Taschenkörper (2) vordere und hintere Außen- und Innenflächen aufweist; und
eine Schicht (7) aus einer zweiten Kunststofffolie bzw. einem zweiten Kunststofffilm mit einer zweiten Schmelztemperatur,
wobei die Schicht (7) auf die vorderen und hinteren Außenflächen aufgetragen ist und die zweite Schmelztemperatur niedriger ist als die erste Schmelztemperatur.
einen Taschenkörper (2), aufgebaut aus einer ersten Kunststofffolie mit einer ersten Schmelztemperatur, wobei der Taschenkörper (2) vordere und hintere Außen- und Innenflächen aufweist; und
eine Schicht (7) aus einer zweiten Kunststofffolie bzw. einem zweiten Kunststofffilm mit einer zweiten Schmelztemperatur,
wobei die Schicht (7) auf die vorderen und hinteren Außenflächen aufgetragen ist und die zweite Schmelztemperatur niedriger ist als die erste Schmelztemperatur.
2. Kunststofftasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (7) auf einen Abschnitt der vorderen und hinteren Außenflächen aufgetragen ist.
3. Kunststofftasche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (7) entlang einer Medianen der vorderen und hinteren Außenflächen des Taschenkörpers (2) aufgetragen ist.
4. Kunststofftasche nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kunststofffolie hochdichtes Polyethylen (HDPE) und die zweite Kunststofffolie niedrigdichtes Polyethylen (LDPE) ist.
5. Abgabeanordnung von Innen- und Außenseiten aufweisenden Kunststofftaschen (2), wobei die Abgabeanordnung (10) umfasst:
eine Mehrzahl von in einem Stapel angeordneten Kunststofftaschen (2), deren Außenseiten einander berühren,
dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseiten benachbarter Taschen in dem Stapel an einer ersten Stelle miteinander verklebt sind und die Innenseiten an der ersten Stelle nicht miteinander verklebt sind.
eine Mehrzahl von in einem Stapel angeordneten Kunststofftaschen (2), deren Außenseiten einander berühren,
dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseiten benachbarter Taschen in dem Stapel an einer ersten Stelle miteinander verklebt sind und die Innenseiten an der ersten Stelle nicht miteinander verklebt sind.
6. Abgabeanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede Tasche (2) in der Anordnung (10) ein offenes Ende und ein geschlossenes Ende aufweist und dass die erste Stelle dem offenen Ende benachbart ist.
7. Abgabeanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Tasche (2) in der Anordnung (10) eine Taschenwurzel (4) aufweist, die mit dem offenen Ende durch eine Perforationsverbindung (5) verbunden ist und die Taschenwurzeln (4) miteinander verbunden sind, wobei die Anordnung (10) ferner eine Trennlasche (14) aufweist, die ausgebildet ist, um in das offene Ende einer in dem Stapel oben liegenden Tasche (2) vorzustehen.
8. Abgabeanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenntasche (14) federnd flexibel ist, so dass sich die Trennlasche (14) während der Trennung der oberen Tasche (2) von dem Taschenstapel verbiegt und in eine Stellung zurückkehrt, in der sie in das offene Ende der oberen Tasche in dem Stapel vorsteht.
9. Abgabeanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl von Kunststofftaschen (2) von einem Behälter (11) umgeben ist, wobei der Behälter (11) eine Öffnung (12) aufweist, durch die ein Abnahmeabschnitt einer oberen Tasche (2) in dem Stapel vorsteht, wobei die Öffnung (12) und die Klebung (7) so konfiguriert sind, dass beim Abziehen der oberen Tasche (2) ein Abnahmeabschnitt (8) durch die Öffnung (12) gezogen wird, wonach die Klebung (7) bricht.
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