DE20119488U1 - Brandsicheres Wandelement mit Überströmeinrichtung - Google Patents

Brandsicheres Wandelement mit Überströmeinrichtung

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    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/74Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge
    • E04B2/7407Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge assembled using frames with infill panels or coverings only; made-up of panels and a support structure incorporating posts
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Description

DTS München *.. * \ .&555.&iacgr;&iacgr;&Eacgr;&EEgr;.&Ogr;&Kgr;)0&udigr;&. * . 1. 1/16
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Brandsicheres Wandelement mit Überströmeinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf Trennwände für den flexiblen Raumausbau und insbesondere auf ein brandsicheres Wandelement mit Überströmeinrichtung.
Moderne Bürolandschaften sollen in der Raumgestaltung variabel sein, um je nach Bedarf Bürogröße und Raumgestaltung verändern zu können. Die variable Raumgestaltung kann dabei durch verschiebbare Trennwände erfolgen. Da die Klimatisierung der Räume durch diese Veränderungen nicht beeinträchtigt werden darf, sind in den Zwischenwänden Zuluft- und Abluftelemente integriert.
Die Raumgestaltung erfolgt häufig aus Trennwänden in Leichtbauweise, wobei die Trennwände in Schalenbauweise aufgebaut sind. Zwischen einer Innen- und einer Außenschale befinden sich Dämmstoffe, die insbesondere die Aufgabe haben eine akustische Übertragung von Geräuschen, insbesondere Sprechgeräusche von einem Raumteil in den anderen Raumteil zu vermeiden.
In einem wertvollen Beitrag zum Stand der Technik wird in der Gebrauchsmusterschrift U 29 614 468 ein Wandelement mit Schalldämpfung und Luftdurchlaß beschrieben, das durch einen Luftströmweg und eine Anordnung von Dämmkulissen und Frontblechen eine Schalldämpfung und einen Luftaustausch zwischen den Raumteilen gewährleist. Dieses Wandelement hat aber den Nachteil, das im Brandfalle oder im Fall starker Rauchentwicklung in einem Raumteil der Brand bzw. der Rauch ungestört durch den Luftströmweg in den anderen Raumteil übertreten kann.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher ein Überströmelement in einem Wandelement und ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, das den Übertritt von Feuer und Rauch bei variablen Wänden von einem Raumteil in einen anderen Raumteil erschwert.
Diese Aufgabe wird durch ein Überströmelement in einem Wandelement gemäß Patentanspruch 1 gelöst. In einem unabhängigen Anspruch ist ein dazugehöriges Verfahren angegeben. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Aufgabe wird insbesondere durch ein Überströmelement gelöst, das mindestens zwei Schalen mit jeweils mindestens einem Luftdurchlaß und mindestens einem Innenbereich, der mindestens zwei Kulissen aufweist, gelöst, wobei die Schalen und die Kulissen einen Strömungsweg im Innenbereich begrenzen, so daß der Strömungsweg im Innenbereich zumindest teilweise zwischen den Kulissen verläuft und wobei im Strömungsweg der Luft mindestens eine Verschlußeinrichtung angeordnet ist.
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Die Schalen sind derart ausgestaltet, daß sie an einem Wandelement bzw. in einem Wandelement angebracht sind und das Überströmelement gegenüber den Raumseiten verblenden. Die Schalen sind bevorzugt kuchenblechartig ausgestaltet, da sie um 90 Grad umgekantet sind, wodurch eine erste Kante entsteht. Die Ränder der kuchenblechartigen Schalen sind bevorzugt nochmals um 90 Grad umgerannte, wodurch eine zweite Kante entsteht. Die Schalen sind bevorzugt hochkant stehend an dem Wandelement angebracht.
Der Luftdurchlaß ist als Luftdurchtrittsöffnung ausgestaltet. Der Strömungsweg verbindet die beiden Luftdurchtrittsöffnungen und gewährleistet dadurch eine Verbindung zwischen den zwei Raumteilen. Es können mehrere Luftdurchlässe an den Schalen angebracht sein, bevorzugt sind zwei Luftdurchlässe an den ersten Kanten jeder Schale angeordnet, besonders bevorzugt ein erster Luftdurchlaß an der unteren, dem Boden zugewandten Seite
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und ein zweiter Luftdurchlaß auf der, der Decke zugewandten Seite. Ganz besonders bevorzugt ist nur ein Luftdurchlaß an der dem Boden zugewandten ersten Kante angeordnet. An den Luftdurchlässen und im Strömungsweg bzw. im Bereich von Luftkanälen sind bevorzugt Filter angebracht, die die Reinhaltung der ausgetauschten Luft von einem Raumbereich in den anderen Raumbereich gewährleisten.
Der Innenbereich ist das Verbindungselement zwischen den beiden Schalen. Die Kulissen im Innenbereich begrenzen und gestalten den Strömungsweg. Der Strömungsweg kann mannigfaltige Ausgestaltungen aufweisen, bis hin zu einem labyrinthartigen Weg. Besonders bevorzugt ist der Strömungsweg verzweigt und ganz besonders bevorzugt weist der Strömungsweg mehrere Windungen auf. Im Innenbereich sind mehrere Kulissen vorgesehen, vorzugsweise drei Kulissen, besonders bevorzugt zwei Kulissen.
Als Kulissen im Innenbereich sind zur Begrenzung des Strömungsweges bevorzugt Absorber vorgesehen. Sie gestalten einen im Innenbereich einen Strömungsweg, der den ungehinderten Durchgang von Schall und akustischen Lauten verhindert. Die Kulissen bilden einen Strömungsweg, der bevorzugt S-förmig ist und besonders bevorzugt die Form eines U aufweist. Bevorzugt sind die Kulissen Schallabsorber, die die durchlaufenden
Schallwellen absorbieren können.
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Die Kulissen bestehen bevorzugt aus Materialien der Brandschutzstufe Bl bis Al.
Besonders bevorzugt enthält die Kulisse mineralfaserfreie Stoffe wie beispielsweise
Melanin.
Die Verschlußeinrichtung ist derart angeordnet, daß sie den Strömungsweg verschließen kann. Die Verschlußeinrichtung umfaßt bevorzugt ein Verschlußelement und ein
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Auslöseelement, wobei das Auslöseelement das Verschlußelement veranlaßt den Strömungsweg zu verschließen.
Die Anordnung eines Überströmelements mit Verschlußvorrichtung in einem Wandelement hat den Vorteil, daß die Ausdehnung eines Brandes oder entstehenden Rauches von einem Raumbereich in einen anderen Raumbereich gebremst und verlangsamt werden kann und ansonsten ein Austausch von Luft zwischen den beiden Raumbereichen gewährleistet ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wandelements umfaßt die Verschlußeinrichtung ein Verschlußelement, ein Auslöseelement und/oder ein Schließelement. Das Verschlußelement ist derart ausgestaltet, daß durch das Verschlußelement der Strömungsweg der Luft verschließbar ist und besonders bevorzugt vollständig verschließbar ist. Als Verschlußelemente kommen aufschäumende Materialien in Betracht, besonders solche, die durch eine chemische Reaktion aufschäumbar sind. Darüber hinaus sind bevorzugt Schiebeelemente, Drehelemente und Klappelemente als Verschlußelemente vorgesehen.
Die Auslöseelemente sind zwischen dem Wandelement und dem Verschlußelement angebracht und haben die Aufgabe im Falle eines Brandes den Verschluß des Strömungsweges durch das Verschlußelement auszulösen. Als Auslöseelemente finden bevorzugt alle Sensoren bzw. Elemente Anwendung, die bei einer bestimmten Temperatur, einer bestimmten Transparenz der Luft oder einer bestimmten chemischen Luftzusammensetzung das Verschlußelement in der Verschlußeinrichtung frei geben können. Besonders bevorzugt kommen als Auslöseelemente Elemente zur Anwendung, die vor Ort die Verschlußeinrichtung frei geben, wie Kunststoffnieten und konventionelle
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Lotzusammensetzungen. Ganz besonders bevorzugt wird das Auslöseelement ferngesteuert, beispielsweise über einen Rauch- oder Feuermelder.
Als Schließelement ist bevorzugt ein Schließmechanismus vorgesehen, der das Verschlußelement von einer Offenposition in eine Schließposition überführt, nachdem das Auslöseelement den Verschlußvorgang ausgelöst hat. Als Schließelement kommen bevorzugt einfach Umlenkrollen und besonders bevorzugt Federn in Betracht, die das Verschlußelement in seiner Offenposition halten. Verschlußelemente können durch das Eigengewicht in die Verschlußstellung fallen, bevorzugt können auch Memory-Legierungen genutzt werden, um in einem speziellen Temperaturbereich eine vordefinierte Form anzunehmen, die dann den Strömungsweg verlegt.
Vorteilhaft an dieser Anordnung ist, daß das Schließelement das Verschlußelement koordiniert und exakt führen kann, wodurch der Stömungsweg exakt verschlossen werden kann. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die Verschlußeinrichtung bei einmaliger Auslösung nicht ausgetauscht werden muß, sondern in seine Ursprungspostion zurück gebracht werden und erneut verriegelt werden kann, wodurch eine mehrmalige Nutzung des Verschlußmechanismusses ermöglicht wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Verschlußeinrichtung des Überströmelements in mindestens einer, besonders bevorzugt in beiden Schalen angeordnet.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Verschlußeinrichtungen an den Luftdurchlässen in den ersten Kanten der Schalen angeordnet. Die Lufdurchlässe werden bevorzugt mittels einer Klappe und ganz besonders mittels eines Verschiebemechanismusses verschlossen. Die Klappe und das Verschiebeelement können
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dabei die verschiedensten Ausgestaltungsformen haben. Beim Schiebeelement kommen besonders bevorzugt gelochte bzw. perforierte Schiebeelememte aus Metall zur Anwendung, die im offenen Zustand mit den Lochanordnungen der Kante der Schalen korrespondieren. In geschlossener Position überdeckt das Material der Kante die Lochanordnung des gelöcherten Schiebeelements und umgekehrt das Material des Verschlußelements die Lochanordnung der Kante.
In einer weiteren ganz besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Verschlußeinrichtung an der Wandung des Innenbereichs angebracht, so daß die Verschlußeinrichtung den Übertritt des Strömungweges vom Innenbereich zu einer der Schalen verschließen kann. Das Verschlußelement ist hier bevorzugt ein S chiebemechani smus.
Die Anordnung der Verschlußeinrichtung in mindestens einer der Schalen des Wandelements beinhaltet den Vorteil, daß der Verschluß des Strömungsweges schneller erfolgen kann, als wenn die Verschlußeinrichtung im Innern des Überströmelements angebracht wäre, da die Verschlußeinrichtung und damit das Auslöseelement durch seine Anordnung im Randbereich des Überströmelements näher am Ort des Entstehens eines Brandes angeordnet ist und daher ein frühzeitige Detektion eines Brandes bzw. einer Rauchentwicklung möglich ist. Gleiches gilt für die Anordnung zweier Verschlußeinrichtungen im Strömungsweg, da jede der Verschlußeinrichtungen an einer der Raumseiten des Wandelements angebracht sind.
In einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel umfaßt das Verschlußelement der Verschlußeinrichtung die beiden Kulissen, die sich gegeneinander bewegen lassen. Dabei kann die erste Kulisse im Innenbereich fest und die zweite Kulisse beweglich angeordnet sein und umgekehrt. Drüber hinaus können beide Kulissen beweglich angeordnet sein. Das
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Verschließelement besteht bevorzugt aus einem später zu beschreibenden Elektromotor, der die eine Kulisse gegen die andere Kulisse bzw. beide Kulissen gegeneinander bewegen kann. Dies beinhaltet den Vorteil, daß dadurch eine besonders dichte und gegen Feuer und Rauch lang beständige Verschlußeinrichtung geschaffen werden kann.
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In einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel umfaßt das Verschlußelement der Verschlußeinrichtung eine erste Schale die gegen eine erste Kulisse verschoben werden kann. Natürlich kann auch eine zweiten Schale gegen eine zweite Kulisse verschoben werden oder an beiden Schalen gleichzeitig eine derartige Verschlußeinrichtung angeordnet sein. Die erste Schale besteht dabei bevorzugt aus .nicht brennbaren Materialien nach DIN 4102 Klasse A (Metall, Stahl, verzinkter Stahl, Edelstahl, Mineralfasermaterialien, Regipsplatten, etc.) und besonders bevorzugt sind die ersten Kanten der Schale aus einem verformbaren Material. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß das Überströmelement einen besonders dichten Verschluß aufweist, sondern auch daß der Auslösezeitpunkt früh erfolgt, da die Verschlußeinrichtung am Rand des Überströmelements angeordnet ist.
Ein besonders bevorzugtes Schließelement ist ein Verschlußmechanismus, der über einen Motor und ganz besonders bevorzugt über einen Elektromotor betrieben werden kann. Ein derartiger Verschließmechanismus beinhaltet den Vorteil, daß das Verschlußelement exakt und in einem genau definierten Vorgang verschlossen und auch wieder geöffnet werden kann. Somit ist die Verschlußeinrichtung auch für ein mehrmaliges Öffnen und Schließen verwendbar.
Ganz besonders bevorzugt ist darüber hinaus ein Feuerüberwachungssystem als Auslöseelement vorgesehen. Vorteil des Feuerüberwachungssystems ist, daß es den Brandherd und/oder das Rauchentwicklungszentrum frühzeitig erkennen kann und zudem
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„intelligent" reagieren kann. Durch das Feuerüberwachungssystem kann die Verschließeinrichtung schon geschlossen werden, ohne daß der Brand seine zerstörerische Wirkung am Überströmelement bereits begonnen hat.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführungsform sind die Kulissen in die Schalen integriert. Die Integration findet dergestalt statt, daß der Strömungsweg der Luft zwischen den beiden Durchlässen alleine durch die Kulissen beschrieben und begrenzt wird. Die Kulissen bilden zudem gleichzeitig die Verblendung des Überströmelements im Wandelement nach außen. Dies beinhaltet den Vorteil, daß das Überströmelement einerseits kompakter gestaltet werden kann und zudem aus einer geringeren Anzahl von Bauelement zusammen gesetzt und damit kostengünstiger herstellbar ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden weiter in den Zeichnungen erläutert. Hierbei zeigen:
Figur 1 ein erfindungsgemäßes Überströmelement mit einem Verschlußelement
zwischen der Wandung des Innenbereichs und der ersten Kulisse;
Figur 2 ein erfindungsgemäßes Überströmelement mit einer Klappvorrichtung als
Verschlußelement in der ersten Schale;
Figur 3 ein erfindungsgemäßes Überströmelement mit einer Schiebevorrichtung als
Verschlußelement;
Figur 4 ein erfindungsgemäßes Überströmelement mit der zweiten Schale als
Verschlußelement;
Figur 5 ein erfindungsgemäßes Überströmelement mit den beiden Kulissen als
Verschlußelement;
Figur 6 ein erfindungsgemäßes Überströmelement mit einem ausdehnbaren Material
als Verschlußelement;
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Figur 7 ein erfindungsgemäßes Überströmelement mit zwei Verschlußelementen an
jedem Luftdurchlaß; und
Figur 8 ein erfindungsgemäßes Überströmelement mit den beiden Kulissen als
Verschlußelement.
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In Figur 1 ist ein Überströmelement 1 in einem Wandelement 2 dargestellt, bei dem eine Verschlußeinrichtung 10 zwischen der Wandung des Innenbereichs 4 und der ersten Kulisse 6.1 angeordnet ist. Das Überströmelement 1 gewährleistet einen Luftaustausch zwischen einem ersten Raumbereich 20 und einem zweiten Raumbereich 21, die durch ein Wandelement 2 von einander getrennt sind. Das Überströmelement 1 umfaßt einen erste Schale 5.1, einen Innenbereich 4 und eine zweite Schale 5.2. Die erste Schale 5.1 weist einen ersten Luftdurchlaß 7.1 auf, während die zweite Schale 5.2 einen zweiten Luftdurchlaß 7.2 aufweist. Im Innenbereich 4 sind eine erste Kulisse 6.1 und eine zweite Kulisse 6.2 vorgesehen. Der Strömungsweg 8 wird in der ersten Schale 5.1 durch die erste Schale 5.1 und der ersten Kulisse 6.1 begrenzt, im Innenbereich 4 durch die beiden Kulissen 6.1, 6.2 und in der zweiten Schale 5.2 durch die zweite Schale 5.2 und die zweiten Kulisse 6.2. Die Durchlässe 7 sind in den Schalen 5 im ersten umgekanteten Bereich eingelassen, wobei sie im Wandelement so angebracht sind, daß sie Richtung Fußboden weisen. Die Verschlußeinrichtung 10 ist an der Wandung des Innenbereichs 4 angeordnet und verschließt mit oberen der Kante der ersten Kulisse 6.1 den Strömungsweg 8.
Findet ein Luftaustausch zwischen dem ersten Raumbereich 20 und dem zweiten Raumbereich 21 statt, so fließt die Luft entlang des Strömungsweges 8 vom ersten Luftdurchlaß 7.1 zum zweiten Luftdurchlaß 7.2. Entsteht nun im ersten Raumbereich 20 ein Feuer oder starker Rauch, so tritt der Rauch durch den Luftdurchlaß 7.1 in das Überströmelement 1 ein und löst den Verschlußmechanismus der Verschlußeinrichtung 10
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aus, wodurch die Verschlußeinrichtung 10 den Strömungsweg 8 verschließt und der Rauch nicht mehr vom ersten Raumbereich 20 in den zweiten Raumbereich 21 übertreten kann. Analoges gilt bei starker Rauchentwicklung im zweiten Raumbereich 21. Bricht hingegen ein Feuer im ersten Raumbereich 20 aus, so löst die Hitze des Feuers den Verschlußmechanismus der Verschlußeinrichtung 10 aus, wodurch wiederum der Strömungsweg 8 durch die Verschlußeinrichtung 10 verschlossen wird, damit kein Feuer vom ersten Raumbereich 20 in den zweiten Raumbereich 21 übertreten kann. Gleiches gilt für einen Feuerausbruch im zweiten Raumbereich 21. Der Verschlußmechanismus der Verschlußeinrichtung 10 ist ein auf Hitze und Rauch reagierendes aufschäumendes Material.
In Figur 2 ist ein Überströmelement 1 wie in Figur 1 dargestellt, allein die Verschlußeinrichtung 10 ist an der ersten Kante der ersten Schale 5.1 derart angebracht, daß der erste Durchlaß 7.1 im Offenzustand der Verschlußeinrichtung 10 geöffnet ist und im Schließzustand der Verschlußeinrichtung 10 geschlossen ist. Die Verschlußeinrichtung 10 umfaßt ein Verschlußelement 11, ein Auslöseelement 12 und ein Schließelement 13. Das Verschlußelement 11 ist eine Klappe, die in der Offenstellung entlang der zweiten Kante angeordnet ist. Das Auslöseelement 12 ist beispielsweise eine Kunststoffniete oder ein konventionelles Lot und das Schließelement 13 ist im Offenzustand der Verschlußeinrichtung 10 beispielsweise eine gespannte Feder.
Bei Temperaturerhöhung bzw. starker Rauchentwicklung wird das Auslöseelement 12 ausgelöst, d.h. die Kunststoffniete oder das konventionelle Lot schmilzt. Dadurch kann das Schließelement 13 das Verschlußelement 11 von seiner Offenstellung in eine Schließstellung überführen. In Schließstellung bedeckt die Verschlußelement 11 den ersten Luftdurchlaß, wodurch der Strömungsweg 8 im Überströmelement 1 luftdicht gesperrt ist.
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In Figur 3 ist ein Überströmelement 1 wie in Figur 1 dargestellt. Als Verschlußeinrichtung 10 ist aber eine Schiebevorrichtung vorgesehen, die ein Verschlußelement 11, beispielsweise einen Metall schieber, ein Auslöseelement 12 und ein Schließelement 13 aufweist. Die Verschlußeinrichtung 10 verschließt den Strömungsweg 8 beim Austritt aus dem Innenbereich 4 in die zweite Schale 5.2. Der Auslösemechanismus funktioniert wie in Figur 2 mit dem einen Unterschied, daß das Verschlußelement 11 eine Schiebevorrichtung und keine Klappe ist.
In Figur 4 ist ein Überströmelement 1 vorgesehen, das den gleichen Aufbau aufweist, wie das Überströmelement 1 in Figur 1. Als Verschlußeinrichtung 10 dient dabei aber die zweite Schale 5.2 und die zweite Kulisse 6.2. Der Strömungsweg 8 des Überströmelements 1 wird dadurch verschlossen, daß die zweite Schale 5.2 durch ein Schließelement 13 an die zweite Kulisse 6.2 gedrückt wird. Auslöseelement 12 ist ein Rauch- oder Feuermelder, der eine Rauchentwicklung bzw. ein Feuer im ersten oder zweiten Raumbereich 20, 21 detektiert. Das Auslöseelement 13 setzt einen Elektromotor, der als Schließelement 13 fungiert in Gang. Das Schließelement 13 führt das Verschlußelement 11 von seiner Offenposition in seine Schließposition. Das Verschlußelement 11, nämlich die zweite Schale 5.2, wird gegen die zweit Kulisse 6.2 bewegt. Die oberen und unteren ersten Kanten der zweiten Schale 5.2 sind bevorzugt aus dünnem Blechmaterial bzw. aus verformbarem Material. Die Blechfront der zweiten Schale 5.2 ist hingegen aus hartem Material. Dadurch müssen beim Schließen der Verschlußeinrichtung 10 nicht zu hohe Kräfte aufgewendet werden.
In Figur 5 ist ein Überströmelement 1 wie in Figur 1 dargestellt. Die Verschlußeinrichtung 10 umfaßt die erste und zweite Kulisse 6.1, 6.2, die im Falle eines Brandes bzw. bei starker Rauchentwicklung schließt. Die erste Kulisse 6.1 ist fest im Innenbereich 4 angeordnet, während die zweite Kulisse 6.2 im Innenbereich 4 beweglich gelagert ist. Natürlich kann
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auch die erste Kulisse 6.1 beweglich gelagert und die zweite Kulisse fest angeordnet sein. Das Auslöseelement 12, beispielsweise eine Feuer- bzw. Rauchmeldeanlage, veranlaßt das Schließelement 13, beispielsweise ein Elektromotor, die Verschlußeinrichtung 10 von einem offenen Zustand in einen geschlossenen Zustand zu überführen, d.h. die zweite Kulisse 6.2 gegen die erste Kulisse 6.1 zu bewegen.
In Figur 6 ist ein Überströmelement 1 vorgesehen, dessen Kulissen 6 in die Schalen 5 des Überströmelements integriert sind. Der Strömungsweg 8 wird nunmehr allein durch die Kulissen 6.1 und 6.2 begrenzt und verbindet den ersten Luftdurchlaß 7.1 mit dem zweite Luftdurchlaß 7.2. Die Kulissen 6.1, 6.2 sind dabei nicht mehr rechteckförmig ausgebildet, sondern haben in seitlicher Perspektive die Form eines U bzw. T. Die Verschlußeinrichtung 10 ist am schmalen Ende der t-förmigen Kulisse 6.2 angeordnet und funktioniert wie in Figur 1 bereits beschrieben.
In Figur 7 ist ein Überströmelement 1 wie in Figur 6 dargestellt. Das Überströmelement 1 weist eine erste Verschlußeinrichtung 10.1 und eine zweite Verschlußeinrichtung 10.2 auf, wobei die erste Verschlußeinrichtung 10.1 den ersten Luftdurchlaß 7.1 und die zweite Verschlußeinrichtung 10.2 den Luftdurchlaß 7.2 verschließen kann. Die Verschlußeinrichtungen 10.1, 10.2 sind auf den Schmalseiten der U-förmigen Kulisse 6.1 angeordnet. Die erste Verschlußeinrichtung 10.1 umfaßt ein erstes Auslöseelement 12.1, ein erstes Verschlußelement 11.1 und ein erstes Schließelement 13.1. Die zweite Verschlußeinrichtung 10.2 weist ein zweites Auslöseelement 12.2, ein zweites Verschlußelement 11.2 und ein zweites Schließelement 13.2 auf. Die Bauteile der ersten und zweiten Verschlußeinrichtung 10.1, 10.2 sind die gleichen wie in Figur 2. Es können natürlich auch unterschiedliche Verschlußeinrichtungen 10.1, 10.2 mit verschiedenen Schließ- und Auslöse bzw. Verschlußelementen gewählt werden.
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In Figur 8 ist Überströmelement 1 wie in Figur 6 dargestellt, das eine Verschlußeinrichtung wie in Figur 5 aufweist. Die Verschlußeinrichtung 10 ist die erste Kulisse 6.1 und die zweite Kulisse 6.2, die gegeneinander bewegbar sind, um den Strömungsweg 8 zu verschließen. Einerseits kann die erste Kulisse 6.1 beweglich gelagert und die zweite Kulisse 6.2 fest angeordnet sein, andererseits kann auch die erste Kulisse 6.1 fest angeordnet und die zweite Kulisse 6.2 beweglich gelagert sein.
Die vorliegende Erfindung beinhaltet ein Überströmelement in einem Wandelement und ein dazu gehörendes Verfahren, das den Übertritt von Feuer und Rauch bei variablen Wandelementen von einem Raumteil in einen anderen Raumteil erschwert.
Die Erfindung betrifft ein Überströmelement mit Brandverschluß in einem variablen Wandelement und ein dazu gehörendes Verfahren. Der Brandverschluß verschließt den Strömungsweg der Luft im Überströmelement, durch den ein Luftaustausch zwischen einem ersten Raumbereich und einem zweiten Raumbereich stattfinden kann. Der Verschluß des Strömungsweges kann durch chemisch reagierende ausdehnbare Materialien und durch Klappen oder Schieber erfolgen, die im Strömungsweg angeordnet sind. Der Verschluß kann auch dadurch hergestellt werden, daß die Schalen an die Kulissen des Innenbereichs des Überströmelements gepreßt werden. Darüber hinaus kann ein Verschluß des Strömungsweges durch dichten Verschluß beider Kulissen im Überströmelement erfolgen.
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Bezugszeichenliste
1 Überströmelement
5 2 Wandelement
4 Innenbereich
5 Schale
6 Kulisse
7 Luftdurchlaß
10 8 Strömungsweg
10 Verschlußeinrichtung
11 Verschlußelement
12 Auslöseelement
13 Schließelement
15 20 erster Raumbereich
21 zweiter Raumbereich

Claims (9)

1. Überströmelement (1) in einem Wandelement (2), das mindestens zwei Schalen (5) mit jeweils mindestens einem Luftdurchlaß (7) und mindestens einen Innenbereich (4) mit mindestens zwei Kulissen aufweist, wobei die Schalen (5) und die Kulissen (6) einen Strömungsweg (8) der Luft begrenzen, so daß der Stömungsweg (8) im Innenbereich (4) zumindestens teilweise zwischen den Kulissen (6) verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß im Strömungsweg (8) der Luft mindestens eine Verschlußeinrichtung (10) angeordnet ist.
2. Überströmelement (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußeinrichtung (10) ein Verschlußelement (11), ein Auslöseelement (12) und/oder einen Schließelement (13) aufweist.
3. Überströmelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußeinrichtung (10) in mindestens einer der Schalen (5) angeordnet ist und daß der erste Luftdurchlaß (7) mittels einer Klappe als Verschlußelement (11) verschließbar ist.
4. Überströmelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußeinrichtung (10) in mindestens einer der Schalen (5) angeordnet ist und daß der erste Luftdurchlaß (7) mittels eines Verschiebemechanismusses als Verschlußelement (11) verschließbar ist.
5. Überströmelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (11) der Verschlußeinrichtung (10) die beiden Kulissen (6) umfaßt, die gegeneinander bewegbar sind.
6. Überströmelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (11) der Verschlußeinrichtung (10) eine erste Schale (5.1) aufweist, die gegen eine erste Kulisse (6.1) bewegbar ist.
7. Überströmelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließelement (13) einen Elektromotor aufweist.
8. Überströmelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseelement (12) über ein Feuerüberwachungssystem auslösbar ist.
9. Überströmelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulissen (6) in die Schalen (5) integriert sind.
DE20119488U 2000-11-30 2001-11-30 Brandsicheres Wandelement mit Überströmeinrichtung Expired - Lifetime DE20119488U1 (de)

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CH705557A1 (de) * 2011-09-26 2013-03-28 Planet Gdz Ag Gebäudeinnenwand.

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