DE201543C - - Google Patents
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- DE201543C DE201543C DENDAT201543D DE201543DA DE201543C DE 201543 C DE201543 C DE 201543C DE NDAT201543 D DENDAT201543 D DE NDAT201543D DE 201543D A DE201543D A DE 201543DA DE 201543 C DE201543 C DE 201543C
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- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 10
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F3/00—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
- B41F3/18—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
- B41F3/30—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE \5d. GRUPPE
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zur Ausübung des. an sich bekannten
Verfahrens, darin bestehend, daß das. Muster photomechanischer Hochdruckformen
auf lithographische Stein- oder Metallplatten auf mechanischem Wege, nämlich durch Druck,
unmittelbar übertragen wird.
In der Zeichnung ist die neue Maschine in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
ίο Fig. ι ist ein Aufriß der Maschine,
Fig. 2 eine Vorderansicht und
Fig. 3 ein Grundriß.
ίο Fig. ι ist ein Aufriß der Maschine,
Fig. 2 eine Vorderansicht und
Fig. 3 ein Grundriß.
Die Fig. 4 bis 8 zeigen im vergrößerten Maßstabe verschiedene Einzelteile, und zwar ist
Fig. 4 ein Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 6 und zeigt die Druckvorrichtung.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5 - 5 der Fig. 6.
Fig. 6 ist ein Horizontalschnitt nach Linie 6-6 der Fig. 4.
Fig. 7 zeigt den Stifthalter der Rapportvorrichtung. '.
Fig. 8 ist eine Vorderansicht dieses Stifthalters.
Fig. 9 ist ein Rapportpunkt.
Fig. 9 ist ein Rapportpunkt.
Die Maschine besteht aus einem Gestell 1, dessen Längsteile 3 durch Querverbindungen 2
miteinander verbunden sind (Fig. 2). Auf . diesen sind Schienen 4 befestigt. 5 ist der
Karren der Maschine, der an seiner Unterseite Rippen oder Schienen 7 besitzt, die den
Schienen 4 gegenüberliegen. Zwischen den Schienen 4 und 7 sind Rollen 6 angeordnet,
auf welchen der Karren 5 rollen kann. Die Bewegung desselben erfolgt von Hand. Zu
diesem Zweck besitzt der Karren 5 an seiner Unterseite zwei Zahnstangen 11, in welche
zwei am Gestell gelagerte Zahnräder 12 eingreifen.· Diese stehen ihrerseits mit zwei
ebenfalls am Gestell gelagerten Zahnrädern 16 und diese wiederum mit Zahnrädern 15 in
Eingriff. Letztere sitzen auf einer im Maschinengestell gelagerten Achse 14, welche von
außen durch Handräder 13 gedreht werden kann (Fig. 1).
Das Maschinengestell besitzt einen bügeiförmigen Aufsatz 8, unter welchem der Karren
5 hin und her bewegt werden kann. Unten am wagerechten Teil der Querverbindung des Aufsatzes 8 sind Führungsleisten 9
vorgesehen, die zur Führung einer Druckvorrichtung dienen (Fig. 2).
Die Druckvorrichtung besteht aus einem Schlitten 10, der auf den Führungsleisten 9
des Aufsatzes 8 verschiebbar ist und zwei mit Gewinde versehene Löcher besitzt, in welche
zwei Schrauben 17 eingeschraubt sind, so daß durch Drehen der Schrauben 17 der Schlitten
10 quer zur Maschine bewegt wird. Das Drehen der Schrauben erfolgt durch auf den
Enden derselben sitzende Zahnräder 18, 19, welche mit Zahnrädern 20 in Eingriff stehen,
die seitlich am Aufsatz 8 des- Gestells gelagert und durch ein Handrad 21 in Drehung, versetzt
werden.
Der Schlitten 10 besitzt an seinem unteren
Teil eine Büchse 22 und Rippen 23. An den Rippen ist eine Platte 24 befestigt, welche
mit einer Bohrung versehen ist.
Zwischen der Büchse 22 und der Platte 24 ist ein Schneckenrad 25 angeordnet (Fig. 4),
dessen Nabe ein Gewinde für eine Schraube 26 besitzt. Letztere ist mit einer Längsnut 27
versehen, in welche ein Federkeil der Büchse 22 und der Platte 24 eingreift, so daß eine
Drehung der Schraube vermieden wird. Der untere Teil der Schraube 26 stützt sich gegen
eine Platte 28 ab, die vermittels Federn (Fig. 2 und 5} an der Platte 24 aufgehängt ist.
Das Schneckenrad 25 (Fig. 4) steht mit einer Schnecke 29 in Eingriff, die als hohle Achse 30
(Fig. 5 und 6) ausgebildet und in Lagern des Schlittens gelagert ist. Die Achse 30 besitzt"
Bunde 31, so daß sie sich in der Längsrichtung in ihren Lagern nicht verschieben
kann. Im Innern dieser Achse ist eine Stange 32 mit einer Längsnut 33 vorgesehen, in die
ein Federkeil der hohlen Achse 30 eingreift. Die Stange 32 führt quer über die Maschine
hinweg und trägt an ihren Enden Handräder 34.
Beim Verschieben des Schlittens 10 quer zur Maschine gleitet somit die hohle Achse 30 auf
der Stange 32.
Vermöge der Querverschiebbarkeit des Schlittens 10 und der Längsverschiebbarkeit des
Karrens 5 kann man einen beliebigen Punkt desselben unter die Druckvorrichtung bringen.
Die Einrichtung zur Einhaltung des Registers (Fig. 7 und 8) besteht aus einem Rahmen
35. der um Zapfen 36 am Gestell 1 der Maschine drehbar ist, so daß er hochgeklappt
werden kann. Durch Gegengewichte 37 wird das Hochklappen erleichtert. In der oberen
Seite der beiden Längsteile des Rahmens sind schwalbenschwanzförmige Rinnen 38 (Fig. 2
und 3) vorgesehen, in welche Befestigungsschrauben zur Befestigung der Träger für Stangen 39
eingreifen, die zur Aufnahme der Registereinrichtungen dienen. Auf diesen Stangen 39
sind Stifthalter 40 (Fig. 7 und 8) verschiebbar angeordnet, die durch eine in eine Nut 41 der
Achsen 39 eingreifende Keilfeder geführt sind. Neben den Stifthaltern 40 ist je ein Bund 42
angeordnet, der mit ersteren durch eine Stellschraube 43 verbunden ist, die im Bund 42
drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist. SobaldN der Stifthalter 40 annähernd in seine
Lage gebracht ist, wird der Bund 42 durch eine Stellschraube 44 auf der Achse 39 festgestellt.
Nach der genauen Einstellung des Stifthalters durch die Stellschraube 43 wird
ersterer durch eine Stellschraube 45 festgestellt.
Der Stifthalter besitzt an seinem unteren
Teil einen Zapfen 46, auf dem eine auf ihm drehbare Scheibe 49 durch eine Schraube 48
und eine Unterlagsscheibe 47 gehalten wird. Die Scheibe 49 kann durch eine Stellschraube
52 auf dem Zapfen 46 festgestellt werden und trägt, seitlich einen Ansatz mit einer Bohrung,
in welcher eine Stange 50 verschoben werden kann, die eine Längsnut besitzt, in welche
ein Federkeil der Scheibe 49 eingreift, wodurch die Stange 50 geführt wird. . Diese besitzt
eine Stellschraube 51 und an dem einen Ende. eine mit Gewinde versehene Punktiernadel
54. v
Die Stange 50 mit der Punktiernadel· 54 kann in der Scheibe 49 durch eine Stellschraube
53 zunächst grob — und durch eine Stellschraube 51 fein — eingestellt werden.
Die Teile 58 (Fig. 2) stellen photomechanische Hochdruckformen dar, die auf den
Karren 5 gelegt werden. Der lithographische Stein oder die lithometallographische Platte
wird durch Druckschrauben 56 zwischen zwei Rahmen 55 festgehalten. Die Rahmen 55
sind um Scharniere 57 am Karren 5 drehbar, so daß der eingespannte lithographische Stein
o. dgl. auf die auf dem Karren befindliche photomechänische Hochdruckform herabgekippt
und von dieser wieder abgehoben 85 werden kann.
Die für den lithographischen Umdruck dienenden photomechanischen Hochdruckformen
für Mehrfarbendruck sind an ihren Unterlagklötzen oder an dem Cliche selbst mit Rapportpunkten
versehen. Diese erhält man, indem der Rand des Originalbildes vor der photomechanischen
Herstellung des betreffenden Cliches mit zwei Hauptrapportpunkten, wie ein solcher in Fig. 9 dargestellt ist, an geeigneten
Stellen versehen wird. Diese Punkte erseheinen dann bei der Ätzung auch auf dem
betreffenden Cliche wieder.
Bei der ersten Ätzung der Metallplatte er-: scheint der weiße Punkt auf dieser als Vertiefung,
so daß die Platte nachher mit Leichtigkeit durchbohrt werden kann, wodurch man am Rande des Cliches bzw. in dem Unterlagklotz
der Druckform Rapportpunkte erhält.
Die so mit Rapportpunkten versehenen Druckformen werden leicht mit Druckfarbe
eingefärbt, worauf die erste Druckform für die Grundfarbe auf einer gewünschten Stelle
des Karrens 5 vermittels einer Einspannvorrichtung beispielsweise durch Klammern festgehalten
wird. Der Rapportrahmen bzw. die Punktier vorrichtung 35 wird heruntergeklappt und die Rapport- bzw. Punktierstifte 54 auf
die Rapportpunkte bzw. Löcher der Druckform eingestellt. Sobald dies geschehen, wird
die Rapporteinrichtung wieder hochgeklappt und der im Rahmen 55 eingespannte lithographische
Stein bzw. die lithometallographische Platte auf die Druckform heruntergeklappt.
Der Karren 5 wird nun derart bewegt, daß die Druckform in ihrer Mitte unter Druck gesetzt werden kann. In der gleichen
Weise wie mit dem Cliche für die erste bzw. die Grundfarbe wird mit den Druckformen
für die anderen Farben, die natürlich von demselben mit Rapportpunkten nach Fig. 9
versehenen Original hergestellt sein müssen, verfahren, wobei jedoch darauf zu achten ist,
daß die Rapportpunkte der einzelnen Druckformen genau unter die entsprechenden Stifte
der Rapportvorrichtung zu liegen kommen.
Soll der Umdruck auf einen lithographischen Stein stattfinden, so ist die Rapportvorrichtung
der Dicke des Steins entsprechend hochzulegen, so daß sie in heruntergeklappter Stellung
über dem Einspannrahmen 55 für den Stein liegt. Dies kann z. B. durch Höherlegen
der Scharniere des Rahmens 35 erfolgen. Es könnte auch eine in dem Rahmen 55 festgespannte Metallplatte zur Aufnahme der
Hochdruckformen dienen, die genau eingestellt und mit auf der Platte befestigt werden.
Diese wird auf den auf dem Karren befestigten lithographischen Stein niedergelassen und der
Abdruck vollzogen. , Man erhält auf beide Arten einen unmittelbaren Umdruck auf die
lithographische Platte, die man nach den bekannten Verfahren behandeln und zum Drucken
weiter verwenden kann.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zur unmittelbaren Übertragung des Druckmusters photomechanischer Hochdruckformen auf lithographische Stein- oder Metallplatten, gekennzeichnet durch einen die Hochdruckformen und die lithographische Platte aufnehmenden Karren, über dem, quer zu demselben verschiebbar, eine Druckvorrichtung angeordnet ist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckvorrichtung aus einer gegen Drehung gesicherten Druckspindel (27) besteht, s die durch ein als Mutter ausgebildetes Schneckenrad (25) bewegt wird.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine aufklappbare Rapporteinrichtung zur Registereinhaltung der auf dem Karren befestigten, für· Mehrfarbendruck bestimmten Hochdruckformen.
- 4. Maschine nach Anspruch 3,' dadurch gekennzeichnet, daß die Rapporteinrichtung aus einem Rahmen mit auf diesem verstellbaren Stangen (39) besteht, die zur Aufnahme von Rapportstifthaltern (40) dienen.
- 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifthalter. (40) auf ihren Stangen (39) verschoben, durch Stellschrauben (45) eingestellt werden können und an ihrem unteren Teil eine drehbare Scheibe (49) mit in dieser grob und, mittels Schraube (51), fein einstellbarer Stange tragen, die eine als Rapportstift ausgebildete Schraube (54) besitzt. ■
- 6. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lithographische Stein- oder Metallplatte zur Aufnahme des Druckmusters von der photomechanischen Hochdruckform in einem am Karren drehbar gelagerten Rahmen (55) festgespannt wird/Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201543C true DE201543C (de) |
Family
ID=464098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201543D Active DE201543C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201543C (de) |
-
0
- DE DENDAT201543D patent/DE201543C/de active Active
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