DE201543C - - Google Patents

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DE201543C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/18Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
    • B41F3/30Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE \5d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1907 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zur Ausübung des. an sich bekannten Verfahrens, darin bestehend, daß das. Muster photomechanischer Hochdruckformen auf lithographische Stein- oder Metallplatten auf mechanischem Wege, nämlich durch Druck, unmittelbar übertragen wird.
In der Zeichnung ist die neue Maschine in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
ίο Fig. ι ist ein Aufriß der Maschine,
Fig. 2 eine Vorderansicht und
Fig. 3 ein Grundriß.
Die Fig. 4 bis 8 zeigen im vergrößerten Maßstabe verschiedene Einzelteile, und zwar ist Fig. 4 ein Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 6 und zeigt die Druckvorrichtung.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5 - 5 der Fig. 6.
Fig. 6 ist ein Horizontalschnitt nach Linie 6-6 der Fig. 4.
Fig. 7 zeigt den Stifthalter der Rapportvorrichtung. '.
Fig. 8 ist eine Vorderansicht dieses Stifthalters.
Fig. 9 ist ein Rapportpunkt.
Die Maschine besteht aus einem Gestell 1, dessen Längsteile 3 durch Querverbindungen 2 miteinander verbunden sind (Fig. 2). Auf . diesen sind Schienen 4 befestigt. 5 ist der Karren der Maschine, der an seiner Unterseite Rippen oder Schienen 7 besitzt, die den Schienen 4 gegenüberliegen. Zwischen den Schienen 4 und 7 sind Rollen 6 angeordnet, auf welchen der Karren 5 rollen kann. Die Bewegung desselben erfolgt von Hand. Zu diesem Zweck besitzt der Karren 5 an seiner Unterseite zwei Zahnstangen 11, in welche zwei am Gestell gelagerte Zahnräder 12 eingreifen.· Diese stehen ihrerseits mit zwei ebenfalls am Gestell gelagerten Zahnrädern 16 und diese wiederum mit Zahnrädern 15 in Eingriff. Letztere sitzen auf einer im Maschinengestell gelagerten Achse 14, welche von außen durch Handräder 13 gedreht werden kann (Fig. 1).
Das Maschinengestell besitzt einen bügeiförmigen Aufsatz 8, unter welchem der Karren 5 hin und her bewegt werden kann. Unten am wagerechten Teil der Querverbindung des Aufsatzes 8 sind Führungsleisten 9 vorgesehen, die zur Führung einer Druckvorrichtung dienen (Fig. 2).
Die Druckvorrichtung besteht aus einem Schlitten 10, der auf den Führungsleisten 9 des Aufsatzes 8 verschiebbar ist und zwei mit Gewinde versehene Löcher besitzt, in welche zwei Schrauben 17 eingeschraubt sind, so daß durch Drehen der Schrauben 17 der Schlitten 10 quer zur Maschine bewegt wird. Das Drehen der Schrauben erfolgt durch auf den Enden derselben sitzende Zahnräder 18, 19, welche mit Zahnrädern 20 in Eingriff stehen, die seitlich am Aufsatz 8 des- Gestells gelagert und durch ein Handrad 21 in Drehung, versetzt werden.
Der Schlitten 10 besitzt an seinem unteren
Teil eine Büchse 22 und Rippen 23. An den Rippen ist eine Platte 24 befestigt, welche mit einer Bohrung versehen ist.
Zwischen der Büchse 22 und der Platte 24 ist ein Schneckenrad 25 angeordnet (Fig. 4), dessen Nabe ein Gewinde für eine Schraube 26 besitzt. Letztere ist mit einer Längsnut 27 versehen, in welche ein Federkeil der Büchse 22 und der Platte 24 eingreift, so daß eine Drehung der Schraube vermieden wird. Der untere Teil der Schraube 26 stützt sich gegen eine Platte 28 ab, die vermittels Federn (Fig. 2 und 5} an der Platte 24 aufgehängt ist. Das Schneckenrad 25 (Fig. 4) steht mit einer Schnecke 29 in Eingriff, die als hohle Achse 30 (Fig. 5 und 6) ausgebildet und in Lagern des Schlittens gelagert ist. Die Achse 30 besitzt" Bunde 31, so daß sie sich in der Längsrichtung in ihren Lagern nicht verschieben kann. Im Innern dieser Achse ist eine Stange 32 mit einer Längsnut 33 vorgesehen, in die ein Federkeil der hohlen Achse 30 eingreift. Die Stange 32 führt quer über die Maschine hinweg und trägt an ihren Enden Handräder 34.
Beim Verschieben des Schlittens 10 quer zur Maschine gleitet somit die hohle Achse 30 auf der Stange 32.
Vermöge der Querverschiebbarkeit des Schlittens 10 und der Längsverschiebbarkeit des Karrens 5 kann man einen beliebigen Punkt desselben unter die Druckvorrichtung bringen. Die Einrichtung zur Einhaltung des Registers (Fig. 7 und 8) besteht aus einem Rahmen 35. der um Zapfen 36 am Gestell 1 der Maschine drehbar ist, so daß er hochgeklappt werden kann. Durch Gegengewichte 37 wird das Hochklappen erleichtert. In der oberen Seite der beiden Längsteile des Rahmens sind schwalbenschwanzförmige Rinnen 38 (Fig. 2 und 3) vorgesehen, in welche Befestigungsschrauben zur Befestigung der Träger für Stangen 39 eingreifen, die zur Aufnahme der Registereinrichtungen dienen. Auf diesen Stangen 39 sind Stifthalter 40 (Fig. 7 und 8) verschiebbar angeordnet, die durch eine in eine Nut 41 der Achsen 39 eingreifende Keilfeder geführt sind. Neben den Stifthaltern 40 ist je ein Bund 42 angeordnet, der mit ersteren durch eine Stellschraube 43 verbunden ist, die im Bund 42 drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist. SobaldN der Stifthalter 40 annähernd in seine Lage gebracht ist, wird der Bund 42 durch eine Stellschraube 44 auf der Achse 39 festgestellt. Nach der genauen Einstellung des Stifthalters durch die Stellschraube 43 wird ersterer durch eine Stellschraube 45 festgestellt.
Der Stifthalter besitzt an seinem unteren
Teil einen Zapfen 46, auf dem eine auf ihm drehbare Scheibe 49 durch eine Schraube 48 und eine Unterlagsscheibe 47 gehalten wird. Die Scheibe 49 kann durch eine Stellschraube 52 auf dem Zapfen 46 festgestellt werden und trägt, seitlich einen Ansatz mit einer Bohrung, in welcher eine Stange 50 verschoben werden kann, die eine Längsnut besitzt, in welche ein Federkeil der Scheibe 49 eingreift, wodurch die Stange 50 geführt wird. . Diese besitzt eine Stellschraube 51 und an dem einen Ende. eine mit Gewinde versehene Punktiernadel 54. v
Die Stange 50 mit der Punktiernadel· 54 kann in der Scheibe 49 durch eine Stellschraube 53 zunächst grob — und durch eine Stellschraube 51 fein — eingestellt werden.
Die Teile 58 (Fig. 2) stellen photomechanische Hochdruckformen dar, die auf den Karren 5 gelegt werden. Der lithographische Stein oder die lithometallographische Platte wird durch Druckschrauben 56 zwischen zwei Rahmen 55 festgehalten. Die Rahmen 55 sind um Scharniere 57 am Karren 5 drehbar, so daß der eingespannte lithographische Stein o. dgl. auf die auf dem Karren befindliche photomechänische Hochdruckform herabgekippt und von dieser wieder abgehoben 85 werden kann.
Die für den lithographischen Umdruck dienenden photomechanischen Hochdruckformen für Mehrfarbendruck sind an ihren Unterlagklötzen oder an dem Cliche selbst mit Rapportpunkten versehen. Diese erhält man, indem der Rand des Originalbildes vor der photomechanischen Herstellung des betreffenden Cliches mit zwei Hauptrapportpunkten, wie ein solcher in Fig. 9 dargestellt ist, an geeigneten Stellen versehen wird. Diese Punkte erseheinen dann bei der Ätzung auch auf dem betreffenden Cliche wieder.
Bei der ersten Ätzung der Metallplatte er-: scheint der weiße Punkt auf dieser als Vertiefung, so daß die Platte nachher mit Leichtigkeit durchbohrt werden kann, wodurch man am Rande des Cliches bzw. in dem Unterlagklotz der Druckform Rapportpunkte erhält.
Die so mit Rapportpunkten versehenen Druckformen werden leicht mit Druckfarbe eingefärbt, worauf die erste Druckform für die Grundfarbe auf einer gewünschten Stelle des Karrens 5 vermittels einer Einspannvorrichtung beispielsweise durch Klammern festgehalten wird. Der Rapportrahmen bzw. die Punktier vorrichtung 35 wird heruntergeklappt und die Rapport- bzw. Punktierstifte 54 auf die Rapportpunkte bzw. Löcher der Druckform eingestellt. Sobald dies geschehen, wird die Rapporteinrichtung wieder hochgeklappt und der im Rahmen 55 eingespannte lithographische Stein bzw. die lithometallographische Platte auf die Druckform heruntergeklappt. Der Karren 5 wird nun derart bewegt, daß die Druckform in ihrer Mitte unter Druck gesetzt werden kann. In der gleichen
Weise wie mit dem Cliche für die erste bzw. die Grundfarbe wird mit den Druckformen für die anderen Farben, die natürlich von demselben mit Rapportpunkten nach Fig. 9 versehenen Original hergestellt sein müssen, verfahren, wobei jedoch darauf zu achten ist, daß die Rapportpunkte der einzelnen Druckformen genau unter die entsprechenden Stifte der Rapportvorrichtung zu liegen kommen.
Soll der Umdruck auf einen lithographischen Stein stattfinden, so ist die Rapportvorrichtung der Dicke des Steins entsprechend hochzulegen, so daß sie in heruntergeklappter Stellung über dem Einspannrahmen 55 für den Stein liegt. Dies kann z. B. durch Höherlegen der Scharniere des Rahmens 35 erfolgen. Es könnte auch eine in dem Rahmen 55 festgespannte Metallplatte zur Aufnahme der Hochdruckformen dienen, die genau eingestellt und mit auf der Platte befestigt werden. Diese wird auf den auf dem Karren befestigten lithographischen Stein niedergelassen und der Abdruck vollzogen. , Man erhält auf beide Arten einen unmittelbaren Umdruck auf die lithographische Platte, die man nach den bekannten Verfahren behandeln und zum Drucken weiter verwenden kann.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zur unmittelbaren Übertragung des Druckmusters photomechanischer Hochdruckformen auf lithographische Stein- oder Metallplatten, gekennzeichnet durch einen die Hochdruckformen und die lithographische Platte aufnehmenden Karren, über dem, quer zu demselben verschiebbar, eine Druckvorrichtung angeordnet ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckvorrichtung aus einer gegen Drehung gesicherten Druckspindel (27) besteht, s die durch ein als Mutter ausgebildetes Schneckenrad (25) bewegt wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine aufklappbare Rapporteinrichtung zur Registereinhaltung der auf dem Karren befestigten, für· Mehrfarbendruck bestimmten Hochdruckformen.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3,' dadurch gekennzeichnet, daß die Rapporteinrichtung aus einem Rahmen mit auf diesem verstellbaren Stangen (39) besteht, die zur Aufnahme von Rapportstifthaltern (40) dienen.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifthalter. (40) auf ihren Stangen (39) verschoben, durch Stellschrauben (45) eingestellt werden können und an ihrem unteren Teil eine drehbare Scheibe (49) mit in dieser grob und, mittels Schraube (51), fein einstellbarer Stange tragen, die eine als Rapportstift ausgebildete Schraube (54) besitzt.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lithographische Stein- oder Metallplatte zur Aufnahme des Druckmusters von der photomechanischen Hochdruckform in einem am Karren drehbar gelagerten Rahmen (55) festgespannt wird/
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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