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Türschloß Zusatz zu Patent (Pat.-Anm. P 17 03 694.1) Die Erfindung
bezieht sich auf ein Türschloß, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer mit einem
Zapfen zusammenwirkenden, zwischen Offen- und Schnapp- bzw. Schließ" stellung verschwenkbaren
Falle, einer Ratschenverzahnung an der Falle, einer mit der Verzahnung zusammenwirkenden
Klinke, einem Schalthebel und einem Zwischenstück zur Kupplung des Schalthebels
mit der Klinke, wobei zur Kupplung des Zwischenstücks ein weiterer an demselben
angreifender Hebel vorgesehen ist.
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Ein derartiges Türschloß ist Gegenstand des Hauptpatents ... (Pat.-Anm.
P 17 03 694.1). Dabei ist die Klinke wahlweise betätigbar, um die Falle in Schließstellung
zu haiten bzw. freizugeben, ferner ist der Schalthebel mit dem Zwischenstück in
eine bestimmte Stellung beweglich, wobei das Zwischenstück zwischen zwei Stellungen
bewegt werden kann, in denen der Schalthebel mit der Klinke gekuppelt bzw. nicht
gekuppelt ist. In eingekuppelter Stellung ist das Zwischenstück betätigbar, um die
Bewegung des Schalthebels auf die Klinke zu übertragen und dabei die Klinke außer
Eingriff mit
der Ratschenverzahnung der Falle zu bringen. Der Schalthebei
führt bezüglich der Klinke eine Iieerbewegung aus, wenn der Schalthebel mit dem
in entkuppelter Stellung befindlichen Zwischenstück in eine bestimmte Stellung bewegt
worden ist.
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Zwischen dem Schalthebel und dem Zwischenstück ist eine Iieerbewegungs-Verbindung
vorgesehen, welche das Zwischenstück bezüglich des Schalthebels zwischen eingekuppelter
und ausgekuppelter Stellung bei der Vbertragung der Bewegung des Schalthebels zum
Zwischenstück frei verschieben läßt, wenn das Zwischenstück entweder in eingekuppelter
oder ausgekuppelter Stellung sich befindet, wobei das Zwischenstück über einen vorrestimmten
Bereich innerhalb der eingekuppelten und ausgekuppelten Stellung beweglich ist,
wenn der Schalthebel in seine bestimmte Stellung bewegt worden ist. Am Zwischenstück
ist ein weiterer Hebel für eine Steuerbewegung angeordnet, wenn das Zwischenstück
in die aus gekuppelte Stellung verschoben worden ist. Der besagte Hebel ist in dieser
Steuerstellung betätigbar, um das Zwischenstück in eine eingekuppelte Stellung zu
bewegen, wenn die Falle aus ihrer Offenstellung in ihre Schließstellung gedreht
wird. Ferner sind Mittel vorgesehen, die den erwähnten weiteren Hebel mit dem Zwischenstück
verbinden, um eine Bewegung mit dem Zwischenstück aus der Steuerstellung heraus
zu bewirken, wenn das Zwischenstück in ausgekuppelter Stellung sich befindet und
durch den begrenzten Bereich vom Schalthebel bewegt wird, wobei die Falle mit Hilfe
des Zwischenstücks in Schließstellung gedreht werden kann, während das Zwischenstück
in ausgekuppelter Stellung verbleibt.
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Auf diese Weise ist das Schloß seibstentriegelnd, d.h.
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wird beim Schließen der Fahrzeugtür automatisch in den Entriegelungszustand
geschaltet, um eine unbeabsichtigte furverriegelung zu verhindern. Dies kann jedoch
außer Betrieb gesetzt werden, so daß das Schloß beim Tiirschließen die Verriegelungsstellung
beibehält, wenn zuvor bestimmte Operationen vorgenommen
werden.
Diese bestehen darin, daß der Schalthebel in die betätigte Stellung gebracht wird,
was nur dadurch zustande kommt, wenn der äußere Druckknopf niedergedrückt gehalten
wird, um den Schalthebel während des Türschließens in der betätigten Stellung zu
halten.
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Aufgabe der Erfindung ist eine weitere Verbesserung des Schlosses
nach dem Hauptpatent ... (Pat.-Anm. P 17 03 694.1) insoweit, daß der Schalthebel
durch zeitweiliges und einmaliges Niederdrücken des äußeren Druckknopfes in die
betätigte Stellung gestellt werden kann, so daß die Tiir durch einfaches Zuschlagen
auf die übliche Art und Weise verriegelt werden kann.
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Demgemäß ist das erfindungsgemäße Türschloß gekennzeichnet durch
eine bei Bewegung des Schalthebels in die betätigte Stellung während der Offenstellung
der Falle und der Verriegelungsstellung des Verriegelungshebels wirksam werdende
lipp- oder Haltefeder, welche den Schalthebel in betätigter Stellung hält, so daß
die Falle bei unveränderter Verriegelungsstellung des Verriegelungshebels und unveränderter
be tätigter Stellung des Schalthebels in Schnapp- bzw. Schließstellung beweglich
ist. Vorzugsweise ist die Kippfeder zwischen dem Schalthebel und dem Verriegelungshebel
derart angeordnet, daß bei Bewegung des Schalt hebels in betätigte Stellung während
der Entriegelungsstellung des Verriegelungshebels der Schalthebel in Normalstellung
zurücklaufen kann, während bei Bewegung des Schaltebeis in betätigte Stellung während
der Verriegelungsstellung des Verriegelungshebels die Feder überkippt bzw. umspringt
und den Schalthebel in der betätigten Stellung hält. Vorteilhafterweise dräckt bei
der Bewegung des Schalthebels in die betätigte Stellung, während sich der Verriegelungshebel
in Entriegelungsstellung befindet,, die Feder den Schalthebel in die Normalstellung.
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Nachstehend ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Türschlosses
anhand der beigefügten Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Darin zeigen: Fig.
1 die Ansicht eines senkrechten Querschnitts durch ein erfindungsgemäßes Türschlosß;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Schlosses gemäß Fig. 1 in Schnappstellung, unverriegelt;
Fig. 3 die Ansicht gemäß Fig. 2 des Schlosses nach Fig. 1, unverriegelt und geöffnet
durch den äußeren Druckknopf; Fig. 4 die Ansicht gemäß Fig. 2 des Schlosses nach
Fig. 1, verriegelt, jedoch geöffnet Fig. 5 die Ansicht gemäß Fig. 2 des Schlosses
nach Fig. 1, eingestellt zur schlüssellosen Verriegelung des Schlosses; Fig. 6,
7 und 8 jeweils die Ansicht entsprechend Fig. 2 bzw. 3 bzw. 4 von einigen Schloßteilen;
Fig. 9 eine Ansicht entsprechend Fig. 6, welche die automatische Entriegelung des
Schlosses veranschaulicht Fig. 10 eine Ansicht entsprechend Fig. 5 von den Schloßteilen
gemäß Fig. 6, 7, 83 Fig. 11 bis 13 jeweils die perspektivische Ansicht verschiedener
Schloßteile; Fig. 14 die Ansicht des Schnittes entlang der Linie 14-14 in Fig. 5
in vergrößerter Wiedergabe.
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Eine Kraftfahrzeugtür 20 ist mit dem. erfindungsgemaßen Schloß versehen,
welches eine schwenkbar gelagerte Falle 21 aufweist, die mit einem Zapfen 23 zusammenwirkt,
der an einer Säule 34 des Türrahmens angeordnet ist, so daß die 2ur 20 dicht geschlossen
gehalten wird. Die Falle 21 ist gabelförmig ausgebildet und weist einen Schlitz
25 (Fig. 2) zur Aufnahme des Zapfens 23 auf. Die Berührung der Falle 21 an einer
Kante 26 des Schlitzes 25 mit dem Zapfen 23 dreht die Falle le 21 im Uhrzeigersinn
aus der in Fig. 3 wiedergegebenen geöffneten Stellung'in die in Fig. 2 dargestellte
Schnappstellung, in welcher die Falle 21 den Zapfen 23 umfat, um die §ur 20 geschlossen
zu halten.
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Die Falle 21 ist auf einer Achse 27 drehbar gelagert, die sich waagerecht
zwischen zwei senkrechten Supportplatten 29, 30 (Fig. 1) erstreckt, die im Abstand
voneinander angeordnet und miteinander verbunden sind, untergebracht innerhalb der
für 20. Die Supportplatte 29 ist an der Stirnwand 31- der Tifr 20 befestigt. Sie
weist eine Platte 33 auf, die sich zwischen den beiden Supportplatten 29, 30 erstreckt,
und zwar entlang der inneren BErwandung. Miteinander fluchtende, nicht dargestellte
Aussparungen in der Supportplatte 29 und der Tärstirnwand 31 erlauben ein Eindringen
des Zapfens 23 und sein Zusammenwirken mit der Falle 21, wenn die Tür 20 geschlossen
wird.
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Die Falle 21 ist auf der dem Schlitz 25 gegenüberliegenden Seite
mit gebogener Kante mit einer Ratschenverzahnung 34 versehen, welche ein Paar von
winklig gegeneinander versetzten Zähnen 35 und 36 aufweist, welche mit einer Klinke
37 zasammenwirken. Diese Klinke 37 ist auf einem Stift 39 verschwenkbar gelagert,
der mit der Supportplatte 29 oberhalb der Achse 27 verbunden ist. Die Klinke 37
weist einen Arm 40 auf, der sich nach unten zu der Ratschenverzahnung 34 hin erstreckt,
wobei
das freie Ende in Eingriff mit den Zähnen 35, 36 gebracht werden kann. Die Klinke
37 ist von einer Spiralfeder 41, welche den Stift 39 umgibt und am Stift 39 sowie
an einem waagerechten Flansch 43 der klinke 37 befestigt ist, auf die Ratschenverzahnung
34 zu vorbelastet. Greift die Klinke 37 am Zahn 35 an, dann ist die Falle 21 in
Schnappstellung (Fig. 2) gehalten. Greift die Klinke 37 am Zahn 36 an, dann ist
die Falle 21 in Sicherheitsschnappstellung gehalten. Eine Drehung der klinke 37
entgegen dem Uhrzeigersinn um den Stift 39 aus der in Fig. 2 wiedergegebenen Stellung
gibt die Ratschenverzahnung 34 frei und erlaubt eine Drehung der Falle 21 in die
in Fig. 3 dargestellte Offenstellung, in welcher der Zapfen 23 freigeben ist und
die Tür 20 geöffnet werden kann. Eine Zugfeder 44 Fig. 13), einerseits an einer
nicht dargestellten, waagerecht vorspringenden Zunge der Supportplatte 29 und andererseits
an einem seitlichen Finger 45 der Falle 21 angreifend, belastet die Falle 21 ständig
auf die Offenstellung zu.
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Um die Falle 21 von außerhalb des Fahrzeuges her ausklinken zu können,
ist ein nicht dargestellter Druckknopf in einem Außenhandgriff auf der Außenwand
der Fahrzeugtür 20 gleitend gelagert, welcher beim Niederdrücken die Klinke 37 auger
Eingriff mit der Ratschenverzahnung 34 verschwenken läßt, so daß die Falle 21 unter
der Wirkung der Feder 44 in Offenstellung schwenkt. Beim Niederdrücken des Druckknopfes
wird eine in der für 20 gleitend gelagerte Stange 50 nach innen gedrückt, und zwar
gegen einen umgebogenen Flansch 51 am unteren Ende eines senkrechten Arms 53 eines
die klinke 37 betätigenden Schalthebels 54. Dieser Schalthebel 54 (Fig. 12) weist
einen oberen Querarm 55 auf, der auf einem Bolzen 56 an der Supportplatte 30 verschwenkbar
gelagert ist. Durch Betätigung des Druckknopfes wird der Schalthebel 54 entgegen
dem Uhrzeigersinn um den Bolzen 56 in Betätigungsstellung verschwenkt, während
die
umgekehrte Schwenkbewegung durch eine noch zu beschreibende Kippfeder 90 bewerkstelligt
wird. Um die Falle 21 vom Fahrzeuginneren her freizusetzen, ist ein nicht dargestellter
Griff innen an der Zur 20 vorgesehen, der mit einer Stange 60 (Fig. 1) verbunden
ist. Diese Stange 60 greift am freien Ende eines Armes 61 eines zweiarmigen Winkelhebels
an, der auf einem Stift 63 drehbar gelagert ist. Bei Betätigung des Griffes und
damit der Stange 60 wird der Winkelhebel im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß der
zweite Arm 64 des Hebels unter den Querarm 55 des SchaLthebels 54 läuft und ihn
anhebt, d.h. der Schalthebel 54 entgegen dem Uhrzeigersinn in Betätigungsstellung
gedreht wird.
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Der Schalthebel 54 ist zur Freigabe der Falle 21 mB der Klinke 37
über ein Zwischenstück 65 gekoppelt, das normalerweise (Fig. 2, 3 und ?) die Bewegung
des Schalthebels 54 auf die Klinke 37 überträgt, so daß letztere von der Ratschenverzahnung
34 wegschwenkt. Um das Schloß zu verriegeln und ein ungewolltes Öffnen der Tür 20
zu verhindern, wird das Zwischenstück 65 in eine Stellung (Fig. 4 und .8) verschoben
in welcher der Schalthebel 54 und die Klinke 37 voneinander entkoppelt sind, so
daß der Schalthebel 54 bei Betätigung gegenüber der Klinke 37 eine Beerbewegung
ausführt, d.h. die Klinke 37 nicht außer Eingriff mit der Rats,chenverzahnung 34
bewegt. Ein unbeabsichtigtes Verriegeln der Tür ist durch einen beweglichen Hebel
66 und den bereits erwäiuiten fingerartigen Hebel 45 (Fig. 13) verhindert. Diese
schalten das Zwischenstück 65 automatisch in Kopplungsstellung zurück, wenn die
Tür 20 geschlossen wird und das Zwischenstück 65 versehentlich in Entkopplungsstellung
geschaltet wurde. Die Hebel 66 und 45 werden jedoch durch das beabsichtigte VoreInstellen
des Schlosses vor Schließen der Tür 20 außer Betrieb gesetzt, wodurch die selbsttätige
Rückschaltung des Zwischenstücks 65 ausgeschlossen ist und das Schloß nach dem Schließen
der Tür 20 verriegelt bleibt.
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Das Zwischenstück 65 bleibt ständig mit dem Schalthebel 54 gekoppelt
und beweglich. Der bewegliche Hebel 66 ist dauernd auf dem Zwischenstück 65 gehalten,
so daß jede Bewegung des Schalthebels 54 jederzeit auf den beweglichen Hebel 66
Übertragen wird. Dadurch werden die Hebel 66 und 45 außer Betrieb gesetzt und das
Schloß voreingestellt, ohne daß eine gesonderte und zeitweilige bewegungsübertragende
Verbindung zu den Hebeln 66 und 45 vorgenommen werden müßte. Durch die unmittelbare
Verbindung des Hebels 66 mit dem Zwischenstück 65 und die ständige Verbindung des
Zwischenstücks 65 mit dem Schalthebel 54 ist das Schloß billiger und kompakter als
fruhere Schlösser derselben allgemeinen Art.
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Das Zwischenstück 65 ist aus der Xupplungsstellung (Fig. 3 und 7)
in die Entkupplungsstellung (Fig. 4 und 8) verschieblich, und zwar bei Verdrehen
eines Verriegelungshebels 67 aus der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung.
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Der Verriegelungshebel 67 ist verschwenkbar gelagert, und zwar auf
dem in Fig. 1 rechten Ende der Achse 27 rechts von der Supportplatte 30. Er weist
einen senkrechten Arm 68 (Fig. 11) auf, der durch einen bogenförmigen Schlitz 70
(Fig. 3) in der Supportplatte 30 in den Raum zwischen den Supportplatten 29 und
30 ragt. Das Zwischenstück 65 ist auf dem oberen Ende des Armes 68 um einen Zapfen
71 des Armes 68 verschwenkbar gelagert und zusätzlich mit dem oberen Ende des Arms
68 verschieblich. Zur Kupplung des Zwischenstücks 65 mit der klinke 37 ist ein vorspringender
Stift 73 am Zwischenstück 65 vorgesehen, der radial im Abstand vom Zapfen 71 angeordnet
in einen Schlitz 74 hineinragt, der im querarm 55 des Schalthebels 54 ausgebildet
ist.
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Wird der Verriegelungshebel 67 in Entriegelungsstellung (Fig. 2)
gedreht, so daß das Zwischenstück 65 sich in Kupplungsstellung verschiebt, dann
erstreckt sich eine am oberen Ende des Zwischenstücks 65 ausgebildete Nase 75 entlang
dem
Flansch 43 der Klinke 37. Bei Betätigung des Schalthebels 54 entgegen dem Uhrzeigersinn
liegt dann die Unterkante des Schlitzes 74 am Stift 73 an und dreht das Zwischenstück
65 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 71. Dabei bewegt sich die Nase 75 an
den Flansch 43, und die Klinke 37 verschwenkt entgegen dem Uhrzeigersinn um den
Stift 39 (Fig. 3) außer Eingriff mit der Ratschenverzahnung 34, so daß die Falle
21 den Zapfen 23 freigibt. Bei Bewegung des Verriegelungshebels 67 in Verriegelungsstellung
(Fig. 4) gleitet, der Stift 73 bezüglich des Schalthebels 54 von einem Ende des
Schlitzes 74 zum, anderen, so daß die Nase 75 sich vom Flansch 43 weg verschiebt.
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Demgemäß hat eine Betätigung des Schalthebels 54zur Freigabe der Balle
21 zwar eine begrenzte Verschwenkung des Zwischenstücks 65 mittels des Stiftes 73
und des Schlitzes 74 zur Folge, bewirkt jedoch nur eine Leerbewegung der Naser 75
am Flansch 43 vorbei, so daß die Klinke 37 im Eingriff mit der Falle 21 bleibt und
diese hält. Der Schalthebel 54 führt bezüglich der Klinke 37 eine Leerbewegung aus,
so daß die für 20 so lange nicht freigegeben werden kann1 wie der Verriegelungshebel
67 die Verriegelungsstellung einnimmt und das Zwischenstück 65 von-der Klinke 37
losgekuppelt ist.
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Zur Verdrehung des Verriegelungshebels 67 zwischen der Verriegelungs-
und Entriegelungsstellung ist ein nicht dargestellter, vom Fahrzeuginneren her zugänglicher
Knopf vorgesehen, der mit dem Hebel 67 über eine senkrechte Stange 76 (Fig. 2) verbunden
ist. Die Stange 76 ist am unteren Ende an einem Arm 77 des Hebels 67 angelenkt,
welcher radial von der Achse 27 weg und quer zum senkrechten Arm 68 verläuft. Die
Auf-und Abwärtsbewegung des Knopfes verdreht den Hebel 67 zwischen der Verriegelungs-
und Entriegelungsstellung hin und her. Zusätzlich kann das Schloß von außerhalb
des Fahrzeuges mittels eines Schlüssels entriegelt werden, der nach Einführung in
einen nicht dargestellten Schlüsselvqrriegelungsmechanismus bei
seiner
Umdrehung darin ein Glied 79 (Fig. 3) betätigt, das an einer Nase 80 des Verriegelungshebels
67 angelenkt ist, so daß der Hebel 67 sich in Entriegelungsstellung bewegt.
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Eine am Arm 77 und an der Supportplatte 30 angreifende Torsionsfeder
81 (Fig. 2) kippt in die eine oder die andere Endstellung, wenn der Hebel 67 zwischen
seinen Stellungen bewegt wird. Diese bistabile Feder 81 hält den Hebel 67 federnd
in jeder der beiden Stellungen fest.
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Der bewegliche Hebel 66 zur Verhinderung einer unbeabsichtigten Verriegelung
der Tiir 20 ist an einem Ende unmittelbar verschwenkbar mit dem Zwischenstück 65
verbunden, und zwar über den Stift 73 des Zwischenstücks 65. Zwischen seinen Enden
weist der Hebel ( @ einen Längsschlitz 83 (Fig. 6) auf, in welchen ein Fdrungsstift
84 hineinragt, der waagerecht von der Supportplatte 30 vorsteht. Wird der Verriegelungshebel
67 von der Entriegelungsstellung (Fig. 3 und 7) in die Verriegelungsstellung (Fig.
4 und 8) verschwenkt, und zwar bei freigegebener für 20, dann besflgt sich der Hebel
66 mit dem Zwischenstück 65, während er zugleich sich im Uhrzeigersinn um den Stift
73 dreht, und zwar durch den Führungsstift 84, der an den Wanten des Schlitzes 83
anliegt. Die endgültige Bewegung des Verriegelungshebels 67 in die Verriegelungsstellung
bewegt den Hebel 66 in die in Fig. 8 wiedergegebene aktive Stellung, wobei das freie
Ende 85 des Hebels 66 in der Bahn liegt, welche der feste Hebel 45 durchläuft, wenn
die Falle 21 am Zapfen 23 angreift und in die Schnappstellung dreht. Der Hebel 45
ist als Finger auf der Falle 21 ausgebildet, wie bereits erwähnt.
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Wird der Verriegelungshebel 67 durch versehentliches Niederdrücken
des erwahnten inneren knopfes an der geöffneten Fahrzeugtür 20 in Verriegelungsstellung
gedreht, dann greift der Finger 45 am freien Ende 85 des Hebels 66 an, wenn die
Tür
20 geschlossen und die Falle 21 in die Schnappstellung gedreht wird, so daß der
Finger 45 ein Anstoßelement, an der Falle 21 darstellt. Der Hebel 66 wird um den
Führungsstift 84 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und wirkt über den Stift 73
auf das Zwischenstück 65 ein, so daß dieses von rechts nach links (Fig. 9) verschoben
wirde Die auf das Zwischenstück 65 aufgebrachte Kraft wird auf den Verriegelungshebel
67 abertragen, der sich entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 27 dreht und zurück
in die Entriegelungsstellung. Die Feder 81 schnappt über und druckt den Verriegelungshebel
67 in die Entriegelungsstellung, während der Hebel 66 um den Stift 73 verschwenkt,
am Stift 84 entlanggleitend, so daß das freie Ende des Hebels 66 aus der Bewegungsbahn
des Fingers 45 herausbewegt ist, wie in Fig. 7 dargestellt, und beim normalen Drehen
der Falle 21 zwischen der Schnappstellung und der Offenstellung nicht betätigt wird,
wenn die Tur 20 auf normale Weise geschlossen und geöffnet wird. Bei dieser Anordnung
führt, der Hebel 66 das Schloß automatisch beim Schließen der DWr 20 in EStriegelungsstellung
zurück und verhindert, daß eine unbeabrichtigte Verriegelung erfolgt, wenn der besagte
Knopf im Fahrzeuginneren aus Versehen niedergedrückt wurde.
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Die Voreinstellung des Schlosses zur Außerbetriebsetzung des Hebels
66 und Ermöglichung einer schlüssellosen Verriegelung der Uur 20 von außerhalb des
Fahrzeuges erfolgt durch zwei getrennte und beabsichtigte Handgriffe, die in der
richtigen Reihenfolge vorgenommen werden müssen. Zunächst muß der besagte Innenknopf
bei offener Tür 20 niedergedrückt werden, so daß der Verriegelungshebel 67 in Verriegelungsstellung
gedrückt und der Schalthebel 54 von der klinke 37 losgekuppelt wird. Danach muß
der Schalthebel 54 durch Niederdrücken des Druckknopfes 46 in betätigte Stellung
bewegt werden, in' welcher Stellung der Schalthebel 54 während des Zuschlagens der
für 20 verbleiben muß, damit der Hebel 66 außer Betrieb bleibt
und
der Verriegelungshebel 67 nicht unmittelbar in Entriegelungsstellung läuft. Wie
aus Fig. 10 hervorgeht, bewirkt eine Betätigung des Schalthebels 54, wenn sich der
Verriegelungshebel 67 in Verriegelungsstellung befindet, eine Anlage der Unterkante
des Schlitzes 74 am Stift 73, und damit eine Verdrehung des Zwischenstücks 65 entgegen
dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 71 um einen begrenzten Winkel, obwohl sich das Zwischenstück
65 in Entkupplungsstellung befindet. Gleichzeitig bewegt das Zwischenstück 65 den
Hebel 66 am Stift 84 entlang und hebt den Hebel 66 in die in Fig.10 wiedergegebene
Außerbetriebsstellung, wobei das freie Ende 85 des Hebels von der Bahn des Fingers
45 der Falle 21 nach oben bewegt ist. Der Finger 45 greift daher nicht am Hebel
66 an, wenn die Zur 20 geschlossen und die Falle 21 in Schnappstellung gedreht wird.
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Der Hebel 66 kann daher den Verriegelungshebel 67 nicht in Entriegelungsstellung
bewegen, so daß das Schloß beim Schließen der ?ur 20 in Verriegelungsstellung bleibt.
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Das im Hauptpatent ... (Pat.-Anm. P 17 03 694.1) geoffenbarte Schloß
wird zur schlüssellosen Verriegelung dadurch eingestellt, daß der Innenknopf niedergedrückt
und der äußere Druckknopf niedergehalten wird, um den Schalthebel 54 während des
Tiirschließens in Betriebsstellung zu halten. Erfindungsgemäß ist statt des Erfordernisses
des Niederhaltens des äußeren Druckknopfes dafür Vorsorge getroffen, daß der Schalthebel
54 in betätigter Stellung gehalten bleibt, wenn er einmal in diese bewegt worden
ist, und zwar durch eine einmalige Betätigung des Druckknopfes, so daß die Tür 20
normal geschlossen werden kann, um eine schlüssellose Verriegelung zustande kommen
zu lassen. Dazu ist die bistabile Kippfeder 90 vorgesehen, welche den Schalthebel
54 in betätigter Stellung (Fig. 5) hält, in welche er verschwenkt, wenn der Druckknopf
46 niedergedrückt wird, und zwar bei in Verriegelungsstellung befindlichem Verriegelungshebel
67 und bei in Entkopplungsstellung befindlichem Zwischenstück 65. Da die Feder 90
den Hebel 54 in betätigter
Stellung hält, verbleibt der Hebel
66 in der Außerbetriebsstellung (Fig. 5), so daß der Hebel 66 in dieser inaktiven
Stellung selbst dann bleibt, wenn der Druckknopf losgelassen wird. -Die Tür 20 kann
daher geschlossen werden, ohne den Druckknopf während dieses Vorganges niedergedrückt
halten zu müssen, wobei trotzdem das Schloß in verriegeltem Zustand bleibt.
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Wie aus Fig. 2 und 14 hervorgeht, handelt es sich bei der Feder 90
um eine Spiralfeder, die zwischen dem senkrechten Arm 53 des Schalthebels 54 und
dem unteren Endabschnitt des Verriegelungshebels 67 angeordnet ist. Ein Ende 9i
der Feder 90 greift in eine Bohrung 93 im Arm 53 ein, das andere Ende 94 in eine
Bohrung 95 des Verriegelungshebels 67. Nimmt letzterer die Entriegelungssteflung
(Fig. 2) ein, dann liegt das Federende 91 links von einer imaginären Mittellinie
a, die zwischen dem Federende 94 und der Mitte des Zapfens 56 verläuft, auf dem
der Schalthebel 54 sitzt. Die Feder 90 drückt den Hebel 54 also im Uhrzeigersinn
um den Zapfen 56 und hält den Hebelflansch 51 gegen das Ende der Stange 50 gepreßt,
die mit dem äußeren Druckknopf 46 verbunden ist. Wird dieser niedergedrückt, wenn
sich der Verriegelungshebel 67 in Entriegelungsstellung (Fig.
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3) befindet, dann dreht sich der Schalthebel 54 entgegen dem Uhrzeigersinn
um den Zapfen 56 in die Betätigungsstellung, , so daß die Klinke 37 außer Eingriff
mit der Ratschenverzahnung 34 kommt. Das Federende 91 bleibt jedoch links von der
imaginären Linie a, wie aus Fig. 3 hervorgeht. Wird also der Druckknopf freigegeben,
dann dreht die Feder 90 den Hebel 54 im Uhrzeigersinn um den Zapfen 56 zurück in
die normale unbetätigte Stellung (Fig. 2). Die Feder 90 dient also dazu, den Schalthebel
54 aus der betätigten Stellung zu drücken, Um die 'Pür 20 von außen ohne Schlüssel
zu verriegeln, wird der Hebel 67 zunächst aus der Entriegelungsstellung (Fig.
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3) in die Verriegelungsstellung (Fig. 4) gedreht, und zwar durch Betätigung
der Innenknopfstange 76. Dabei schwingt das rechte Ende 94 der Feder 90 nach links
und nimmt die Stellung gemäß Fig. 4 ein. Dabei verläuft eine imaginäre Linie b,
auf welcher das Federende 94 und die Mitte des Zapfens 56 liegen, links von der
Linie a, welche durch diese Elemente in der Entriegelungsstellung des Hebels 67
läuft.
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Wenn der Hebel 67 einfach auf die beschriebene Art und Weise in die
Entriegelungsstellung bewegt ist, dann ragt das freie Ende 85 des Hebels 66 in die
Bewegungsbahn des Fingers 45 der Falle 21. Wird also die Tür 20 geschlossen, dann
bewirkt der Finger 45, daß der Hebel 67 wieder die Entriegelungsstellung (Fig. 2)
einnimmt. Durch zeitweiliges Niederdrücken des Druckknopfes 46 vor dem Schließen
der Tür 20 kann jedoch der Hebel 66 außer Betrieb gesetzt und in die inaktive Stellung
gebracht werden, so daß die Zur 20 schlüssellos verriegelt werden kann. Ist der
Druckknopf niedergedrückt, wird der Hebel 54 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen
56 in die Betriebsstellung (Fig. 5) gedreht, damit auch das Zwischen stück 65 entgegen
dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 71, so daß der Hebel 66 nach oben in die inaktive
Stellung gezogen wird, außerhalb der Bahn des Fingers 45 (Fig. 5). Ist der Hebel
54 in die betätigte Stellung gedreht, dann schnappt die Feder 90 über die Mitte,
d.h. das Federende 91 bewegt sich von links nach rechts über die Linie b hinweg
(Fig. 5). Dabei kippt die Feder 90 den Hebel 54 in die Betätigungsstellung und hält
ihn dort, und damit auch den Hebel 66 in der inaktiven Stellung, selbst wenn der
Druckknopf 46 anschließend freigegeben wird und die Stange 50 sich vom Flansch 51
des Hebels 54 wegbewegt.
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Da der Hebel 66 so außer Betrieb ist und in der inaktiven Stellung
gehalten bleibt, bleibt das Schloß während des Tärschliessens verriegelt, selbst
wenn der äußere Druckknopf dabei nicht niedergedrückt gehalten bleibt. Die Einfachheit
der Eonstruktion
bleibt erhalten, obwohl die mit dem schlüssellosen
Verriegeln verbundenen Vorgänge vereinfacht sind.
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Der Verriegelungshebel 67 muß bei offener Zur 20 erst von Hand in
Verriegelungsstellung gebracht werden, bevor das zeitweilige Niederdrücken des Druckknopfes
46 die Voreinstellung des-Schlosses zum schlüssellosen Verriegeln bewirkt. Wird
der Druckknopf niedergedrückt, wenn sich der Hebel 67 in Entriegelungsstellung (Fig.
3) befindet, dann schaltet die Feder 90 den Hebel 54 einfach in die Normalstellung
zurück, wenn der Druckknopf freigegeben wird, und kippt nicht über, um den Hebel
54 und den Hebel 66 in Betätigungs- bzw. inaktiver-Stellung zu halten. Demgemäß
findet keine unbeabsichtigte CPürverriegelung durch zufälliges Nieaerdrücken des
Druckknopfes 46 statt, sondern es kann nur dann verriegelt werden, wenn dem Niederdrücken
des Druckknopfes 46 eine Verschiebung des Hebels 67 in die Verriegelungsstellung
vorausgeht.
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Um die Schwingung des Hebels 54 entgegen dem Uhrzeigersinn in die
Betriebsstellung beim Umschlagen der Feder 90 zu begrenzen, greift die Unterkante
97 (Fig. 5 und 12) des Armes 53 des Hebels 54 am Flansch 77 des Hebels 67 an, wie
aus Fig. 5 ersichtlich. Wenn der Hebel 67 in die Entriegelungsstellung zurückkehrt,
bei einer Tärentriegelung mittels Schlüssel oder durch den Innenknopf, dann schnappt
die Feder 90 über die Linie b zurück und bewegt den Hebel 54 in die normale, unbetätigte
Stellung (Fig. 2) zurück.