DE2019407A1 - Trennkolben fuer hydropneumatische Energiespeicher - Google Patents

Trennkolben fuer hydropneumatische Energiespeicher

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DE2019407A1 DE19702019407 DE2019407A DE2019407A1 DE 2019407 A1 DE2019407 A1 DE 2019407A1 DE 19702019407 DE19702019407 DE 19702019407 DE 2019407 A DE2019407 A DE 2019407A DE 2019407 A1 DE2019407 A1 DE 2019407A1
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Description

  • Trennkolben für hydropneumatische Energiespeicher Die Erfindung bezieht sich auf einen Trennkolben für hydropneumatische Energiespeicher mit wenigstens einer zwischen Kolben und Druckbehälter angeordneten Dichtung, welche durch eine Vorspannung zusätzlich zu der vom jeweiligen Be;triebsdruck bewirkten Anpressung an die Behälterwandung angepresst wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen derartigen Trennkolben zu verbessern. Die Erfahrung hat gezeigt, dass insbesondere Trennkolben mit. Lö sungsmittelkammer eine einwandfreie. Abdichtung zwischen Druckflüssigkeit und Druckgas bewirken, wenn die Druckflüssigkeit zügig und weitgehend schwingungsfrei aus einem solchen Speicher entnommen wird.
  • In vielen Hydraulik-Anlagen erfolgt jedoch die Entnahme von Druckflüssigkeit aus dem Speicher sehr schlagartig, ungedrosselt und begleitet von Druckschwingungen. Hierbei wird der entsprechende Trennkolben aus seiner Ruhelage sehr stark in Richtung Flüssigkeitsraum beschleunigt, wobei jedoch die resultierende Beschleunigung der die Dichtung abstützenden Kolbenteile zeitlich gesehen unterschiedlich gross ist.
  • Bei einem bekannten Trennkolben wird z*Bo das die Dichtung flüssigkeitsseitig abstützende Kolbenteil bei entsprechender Druckabsenkung im Flüssigkeitsraum des Speichers sofort aufgrund der Druckdifferenz zwischen Gas- und Flüssigkeitsseite des Speichers sowie der entsprechenden Dichtungsvorspannung stark beschleunigt, während eine Beschleunigung des die Dichtung gasseitig abstützenden Kolbenteils erst erfolgt, wenn die Dichtungs-Haftreibung überwunden ist.
  • Durch diesen Vorgang wird die ursprünglich nur von der Federkraft vorgegebene zusätzliche Dichtungspressung stark herabgesetzt, und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem der Differenzdruck zwischen Gas- und Flüssigkeitsseite des Speichers erhebliche Werte erreicht. Kurzzeitige, doch sich ständig wieder-l holende Gasverluste können bei normaler Vorspannung der die Dichtung zusätzlich an die Speicherwandung anpressenden Feder hierbei nicht vermieden werden0 Eine extrem hohe, den Pressungsverlust an der Dichtung berücksichtigende Federvorspannung führt jedoch zu starken Reibungsverlusten und Dichtungsverschleiß und ist ohnehin bei üblichen Trennkolben aufgrund der hier vorliegenden konstruktiven Gegebenheiten mit normalen Druckfedern nicht darstellbar.
  • Wird ein Speicher mit einem solchen Trennkolben längere Zelt ohne Flüssigkeitsdruck, jedoch mit vorgespannter Gasfüllung gelagert, so treten ebenfalls Gasverluste auf, da in diesem Falle der Differenzdruck zwischen Gas- und Flüssigkeitsseite des Trennkolbens besonders gross ist und üblicherweise ein Vielfaches des sich während des Betriebes eines Speichers ergebenden Differenzdruckes erreicht, während die zusätzliche Vorspannung der Dichtung aufgrund der gleichbleibenden Federkraft bei der Lagerung des Speichers mit drucklosem Flüssigkeitsraum gegenüber dem Betriebszustand nicht erhöht wird.
  • Es wurde ein weiterer Treunkolben für hydropneumatische Energiespeicher bekannt, bbi dem das, die Dichtung gasseitig abstützende, Kolbenteil auf seiner ganzen, nicht von der Dichtung beaufschlagten und dem Flüssigkeitsraum zugekehrten, Fläche vom Flüssigkeits-druck unmittelbar beaufschlagt wird0 Bei diesem Trennkolben bleibt auch bei hoher Beschleunigung aufgrund ungedrosselter Flüssigkeitsentnahme aus dem Speicher die einwandfreie Dichtigkeit der gasseitigen Dichtung erhalten, da hier die aus dem entsprechenden Differenzdruck resultierende, auf das die Dichtung gasseitig abstützende Kolbenteil wirkende, Beschleunigungskraft so lange durch höhere Dichtungspressung aufgenommen wird, bis auch die Haftreibung dieser Dichtung überwunden ist.
  • Nachteilig bei diesem Kolben ist jedoch., dass auch hier bei einer Lagerung des Speichers mit drucklosem Flüssigkeitsraum die zusätzliche Dichtungsvorspannung gegenüber dem Betriebszustand unverändert bleibt, so dass auch hier Gasverluste unvermeidbar sindo Weiterhin wurde als nachteilig festgestellt, dass bei - wie funktionsmassig vorgesehen - völlig gefüllter Kammer zwischen gas- und flüssigkeitsseitiger Dichtung aufgrund einer hier fehlenden Druckabsicherung die Dichtungspressung-so hohe Werte annehmen kann, dass ein Speicherbetrieb bei niedrigen Betriebsdrücken nicht mehr gewährleistet: wird, da der Trennkolben blockiert werden kann0 Bei weiteren bekannten Trennkolben wird nur ein Teil der nicht von der entsprechenden Dichtung beaufschlagten, der Blüssigkeitsseite des Speichers zugewandten Fläche des die Dichtung gasseitig abstützenden Kolbenteils unmittelbar vom jeweiligen Flüssigkeitsdruck beaufschlagt bzw0 es wird eine elastische Membrane zwischen Gas- und Flüssigkeitsseite des Drennkolbens eingesetzt0 Auch hier sind jedoch keine Lösungen bekanntgeworden, die einerseits eine genügende Dichtungspressung bei Beschleunigung des Trennkolbens und andererseits eine optimale Dichtungspressung bei der Lagerung von nur mit Druckgas vorgespannten Speichern bewirkens Bei bekanntgewordenen Trennkolben der oben genannten Art wurde weiterhin festgestellt, dass bei bestimmten Betriebszuständen sich Fremd- oder Abriebpaftikel zwischen die druckflüssigkeitsseitige, metallische Abstützung der Trennkolbendichtung und die Behälterwandung einklemmen können, so dass eine Verriefung der entsprechenden Druckbehälterwandung mit nachfolgender Undichtigkeit der Treunkolbendichtung entsteht.
  • Die Erfindung soll einen Trennkolben für hydropneumatische Energiespeicher ergeben, der sowohl bei stossartiger Entnahme von Druckflüssigkeit aus dem Speicher als auch bei Lagerung des Speichers mit drucklosem Blüssigkeits- und vorgespanntem Druckgasraum eine einwandfreie Abdichtung des Speicher-Gasraumes ergibt, ein Einklemmen von Fremdkörpern zwischen Trennkolben und Behälterwandung soll ausgeschlossen werden.
  • Weiterhin soll bei diesem Kolben vermieden werden, dass sich bei Anordnung einer Drenamittelkammer in derselben ein überhöhter Druck aufbauen kann, der zur Blockierung des Trennkolbens führen könnten Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass eine der beiden Hälften des Trennkolbens einen Druckausgleichskanal enthält, der die der Druckflüssigkeitssete zugewandte Stirnfläche der druckgasseitigen Hälfte des Trennkolbens unmittelbar und nur mit Ausnahme der direkt in die Druckflussigkeitsseite hineinragenden und der von der Dichtung beaufschlagten Fläche mit dem Druck der Druckflüssigkeitsseite des Energiespeichers beaufschlagt, wobei die drickflüssigkeitsseitige Hälfte des Trennkolbens mit einem Bund versehen ist, der bei einer Lagerung des Speichers ohne Flüssigkeitsdruck, jedoch mit vorgespannter Gasfüllung an den Speicherboden anliegt.
  • Ausserdem wird vorteilhafterweise eine Verbindungsbohrung zwischen der Lösungs- oder Trennmittelkammer und dem Ringraum der vorgespannten Dichtung vorgesehen, so dass ein unzulässig hoher Druck aus der Lösungs- oder rennmittelkammer über die Verbindungsbohrung und den Druckausgleichskanal in die Druckflüssigkeitsseite des Energiespeichers entweichen kann.
  • Durch die Anwendung des erfindungsgemässen Trennkolbens wird erreicht, dass bei stossartiger Entnahme von Druckflüssigkeit aus dem Energiespeicher sofort eine entsprechend grosse Beschleunigungskraft auf das die Dichtung gasseitig abstützende Kolbenteil wirkt, so dass ein Pressungsverlust und eine daraus resultierende Undichtigkeit sicher vermieden wird, weiterhin ergibt sich eine automatische Anpassung der Dichtungspressung an den Zustand des Speichers, da bei Druckbeaufschlagung des Trennkolbens auf seiner Flüssigkeits - und Gasseite die zusätzliche Dichtungspressung überwiegend nur von der Feder- oder/und Dichtungsvorspannung abhängt, während bei druckloser Flüssigkeitsseite die Dichtungspressung sofort auf ein Vielfaches des jeweiligen Gasdruckes ansteigt, wobei bei Treunkolben mit Lösungsmittelkammer, insbesondere die gasseitige Dichtung mit einem Vielfachen des Gasdruckes angepresst wird und daher eine Sättigung der in der Lösungskammer befindlichen Flüssigkeit mit Druckgas sicher vermieden wird. Bei relativ geringer Federvorspannung bzw. entsprechend niedriger Dichtungspressung und hoher Druckflächenübersetzung (gasbeaufschlagte Trennkolbenfläche/ Dichtungsfläche) wird hierdurch eine einwandfreie Dichtigkeit bei geringer Reibung des Trennkolbens erzielt.
  • Ausserdem können sich wegen der Abstreifeinrichtung keine Fremdkörper zwischen Kolben und Behälterwandung einklemmen und ein Blockieren des Trennkolbens wird ebenfalls durch die Druckabsicherung der Lösungs- bzwO Treunmittelkammer sicher vermieden.
  • In der Zeichnung stellen die Abbildungen 1 und 2 verschiedene Ausführungsformen von Drennkolben für hydropneumaische Energiespeicher dar, wobei von dem jeweiligen Druckbehälter nur ein Teilstück der Behälterwandung dargestellt ist.
  • Die Erfindung wird anhand der beiden Abbildungen näher erläutert, In Abb. 1 ist mit 1 ein Teilstück des Druckbehälters eines hydropneumatischen Energiespeichers dargestellt, zwischen dessen Druckflüssigkeitsseite 2 und seiner Druckgasseite 3 ein Trennkolben 4 dichtend und in Axialrichtung beweglich eingesetzt ist. Der Körper des Trennkolbens 4 besteht aus einer druckflüssigkeitsseitigen Hälfte 5 und einer druck gasseitigen Hälfte 6, wobei zwischen beiden Hälften 5, 6 eine Dichtung 7 angeordnet ist0 Die Dichtung 7 setzt sich beispielsweise zusammen aus einem großvolumigen, elastischen oder plastischen Ringkörper 7a, zwei druckfesten Stützringen 7b, 7c und einem eigentlichen Dichtring 7d, wobei zweckmässigerweise wenigstens einer der Ringe 7b, 7@, 7d oder ein zwischen diesen Ringen angeordneter, nicht dargestellter Zwischenring aus einem Werkstoff mit inkorporiertem Xrockenschmier- oder Gleitmittel besteht.
  • Die druckgasseitige Hälfte 6 des Trennkolbens 4 weist druckflüssigkeitsseitig einen Ansatz 8 auf1 an dessen äusserem Ende ein Sprengring 9 sowie eine Anschlagscheibe 10 angeordnet it.
  • Zwischen einer Schulter 11 der druckflüssigkeitsseitigen Kolbenhälfte 5 und der Anschlagsoheibe lo ist eine weitere Anschlagscheibe 12 sowie eine 1)ruokfeder 13 eingespannt.
  • Die druckflüssigkeitsseitige Kolbenhälfte 5 des Treunkolbens 4 besitzt einen Bund 14, dessen Anschlagfläche 15 bei völliger Verschiebung des Treunkolbens 4 in Richtung Druckflüssigkeitsseite 2 an einer nicht dargestellten Begrenzung des Druckbehälters 1 zur Anlage kommt.
  • Der Bund 14 der druckflüssigkeitsseitigen Kolbenhälfte 5 des Trennkolbens 4 trägt eine Abstreifeinrichtung 16, deren hbstreiflippe 17 an der Wandung des Druckbehälters 1 anliegt und in die Richtung der Druckflüssigkeitsseite 2 des hydropneumatischen Energie speichers weist.
  • Die Dichtung 7 ist zweckmässigerweise an der Trennfuge 18 zwischen den beiden Kolbenhälften 5, 6 mittels eines Ringes 19 abgestützt. Innerhalb der druckflüssigkeitsseitigen Trennkolbenhälfte 5 bzw. der druckgasseitigen Kolbenhälfte 6 ist ein Druckausgleichskanal So bzw. 21 vorgesehen, so dass die der D truckflüs s igke its seite 2 des hydropneumat is chen Energespeichers zugewandte Stirnfläche 22 der gasseitigen Kolbenhälfte 6 mit Ausnahme ihrer, von der Dichtung 7 beaufschlagten Fläche 23 unmittelbar und völlig von dem jeweiligen Druck der Druckflüssigkeitsseite 2 des Energiespeichers beaufschlagt wird.
  • Eine @nem Lösungsmittel für die Betriebsflüssigkeit des En@@ speichers oder mit einem anderen Trenungsmittel angefüllte Kammer 24 ist in den Trennkolben 4 eingearbeitet und wird nach aussen begrenzt durch die Wandung des Druckbehälters 1 sowie abgediihtet.mittels der Dichtungen 7 und 25.
  • Zwischen der Kammer 24 und dem Ringraum der Dichtung 7 erstreckt sich eine Verbindungsbohrung 26.
  • In Abb. 2 wurden für die entsprechenden Bauelemente gleiche Bezeichnungen wie in Abbe 1 gewählt, so dass sich eine detaillierte Beschreibung der Abb. 2 erübrigt.
  • Die Funktion des Erfindungsgegenstandes wird anhand der Abb.
  • 1 und Abb. 2 erläutert: Während des Betriebes eines hydropneumatisohen Energiespeichers herrscht bei Vernachlässigung der Reibung des Trennkolbens 4 und bei langsamer und zügiger Volumenänderung auf der Flüssigkeitsseite 2 des Speichers auf beiden Seiten des Trennkolbens 4 d.h. in den Speicherseiten 2 und 3 der gleiche Druck. Die Dichtung 7 wird wegen der Vorspannung der Druckfeder 13 ständig mit einer über dem jeweiligen Betriebsdruck liegenden Pressung an die Wandung des Druokbehälters 1 angepresst. Der über dem Betriebsdruok liegende Pressungsanteil kann relativ gering sein, da kein nennenswerter Differenzdruck zwischen den Behälterseiten 2 und 3 bzw. zwischen der Kammer 24 und der Druckgasseite 3 auftritt0 Bei einer plötzlichen, stossartigen Entnahme von Flüssigkeit aus der Druckilüssigkeitsseite 2 des Speichers entsteht aufgrund der Trägheit des Trennkolbens 4 sowie der Reibung der Dichtung 7 ein Differenzdruck zwischen den Seiten 2 und 3 des Speichers, wobei der höhere Druck in der Druckgasseite 3 ansteht und der Treunkolben 4 in Richtung der DruckSlüssigkeitsseite 2 beschleunigt wird0 Wegen der direkten gasseitigen Druckbeaufschlagung der Kolbenhälfte 6 und der unmittelbaren flüssigkeitsseitigen Druckbe aufschlagung der grösstmöglichen Fläche (gesamte Fläche 22 abzügl. Fläche 23) dieser die Dichtung 7 gasseitig abstützenden Kolbenhälfte 6 über den Druckausgleichskanal 20, 21 ergibt sich hier eine hohe Beschleunigungskraft, die ihrerseits wiederum zu einer höheren Pressung in der Dichtung 7 führt, da während der Beschleunigung anfänglich eine entsprechende höhere Dichtungsreibung überwunden werden muss und auch die Dichtung 7 selbst beschleunigt wird. Diese höhere Pressung ist um so grösser, je höher der Differenzdruck zwischen den Seiten 2 und 3 des Speichers und damit auch je höher die jeweilige Beschleunigung des Trennkolbens 4 in Richtung Druckflüssigkeitsseite 2 des Speiahers ist.
  • Auf diese Weise wird bei dem erfindungsgemässen Trennkolben erreicht dass sich die Pressung der Dichtung 7 selbsttätig an den jeweiligen Differenzdruck anpasst und damit beim Betrieb eines solchen Speichers unabhängig von der Art der Blüssigkeitsentnahme eine einwandfreie Abdichtung bei geringstmöglicher Reibung des Trennkolbens 4 ergibt Wird bei einem Speicher mit einem Trennkolben nach Abb. 1 oder Abb. 2 der Druck auf der Flüssigkeitsseite 2 abgelassen und auf der Gasseite 3 beibehalten, so verschiebt sich der Trennkolben 4 völlig in Richtung der Druckflüssigkeitsseite 2 des Speichers und der Bund 14 legt sich mit seiner Anschlagfläche 15 an den nicht dargestellten Speicherboden bzw. an eine ebenfalls nicht dargestellte Begrenzung des Druckbehälters 1 an. Bei diesem Speicherzustand ist die grösstmögliche, der Druckflüssigkeitsseite 2 des Speichers zugewandte Fläche (gesamte Fläche 22 abzüglich Fläche 23) der die Dichtung gasseitig abstützenden Kolbenhälfte 6 nicht abgestützt. Da die auf die Dichtungspressung einwirkende Vorspannung der Druckfeder 13 sowie die gasseitig Druckbeaufschlagung der Kolben hälfte 6 erhalten bleibt und die druckmittelseitige Ahstützung der Kolbenhälfte 6 nur auf der von der Dichtung 7 beaufschlagten Fläche 23 erfolgt, ergibt sich bei diesem Speicherzustand eine extrem hohe Pressung der Dichtung 7, so dass selbst eine hohe Gasvorspannung in der Druckgasseite 3 über lange Zeit sicher abgedichtet wird.
  • Die in Richtung Druckflüssigkeitsseite 2 des Energiespeichers weisende Abstreiflippe 17 der Abstreifeinrichtung 16 streift bei jeder Bewegung des Trennkobens 4 in Richtung der Druck flüssigkeitsseite 2 die aus der Hydraulik-Anlage stammenden Fremdkörper von der entsprechenden Wandung des Druckbehälters 1 ab, bevor solche Fremdkörper zwischen Behälterwandung und Trennkolben 4 eingeklemmt werden und zu Riefenbildung und Dichtungsverschleiss führen können.
  • Ist bei einem Trennkolben nach Abb. 1 die Kammer 24 bei der Montage oder aufgrund sonstiger Umstände völlig mit einem Lösungsmittel für die Betriebsflüssigkeit oder einem anderen Trennmittel gefüllt worden, so erfolgt bei der betriebsmässigen Erwärmung des Speichers eine Druckerhöhung in der Kammer 24. Der Druck in der Kammer 24 kann je nach Umständen und Füllungsgrad über den jeweiligen Druck in den Druckseiten 2 bzw. 3 ansteigen, da die Kammer 24 mittels der Dichtungen 7 und 25 von den Druckseiten 2, 3 abgetrennt iEt0 Die entspreche Abb. 1 vorgesehene Verbindungsbohrung 26 bewirkt eine ittelbare Druckbeaufschlagung des Ringes 19 und damit auch der Dichtung 7 mit dem Druck der Kammer 24.
  • übersteigt nun der Druck in der Kammer 24 den jeweiligen Betriebsdruck in den Seiten 2 und 3 um eine bestimmte, konstruktiv festgelegte Grösse, so wird die druckgasseitige Hälfte 6 des Trennkolbens 4 relativ zu der entsprechenden druckflüssigkeitsseitigen Hälfte 5 aufgrund des übermässigen Druckes in der Kammer 24 und der damit zusammenhängenden erhöhten Pressung in der Dichtung 7 entgegen der Kraft der Druckfeder 13 in Richtung der Druckgasseite 3 verschoben.
  • Hierbei kann der übermässige Druck aus der Kammer 24 über die Verbindungsbohrung 26, die Trennfuge 18 und den Druckausgleichskanal 20, 21 in die Druckflüssigkeitsseite 2 des hydropneumatischen energiespeichers entweichen, wodurch ein Blockieren des Trennkolbens 4 wegen in Bezug auf den jeweiligen Betriebsdruck überhöhtem Druck in der Kammer 24 und damit verbundener überhöhter Pressung der Dichtungen 7 und 25 sicher verhindert wird.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht nur auf die Äaisführungsbeispiele entsprechend Abb. 1 und Abb. 2, insbesondere kann auch die mit einem Lösungs- oder Trennmittel angefüllte Kammer 24 von zwei Dichtungen (ähnlich Dichtung 7) begrenzt sein, wobei beispielsweise beide Dichtungen durch Federkraft und vom jeweiligen Druck der Druckgasseite des bydropneumatischen Energiespeichers beaufschlagt sein können.

Claims (1)

Patent ansprüche
1. Trennkolben für hydropneumatische Energiespeicher mit wenigstens einer zwischen Kolben und Druckbehälter angeordnetten Dichtung, welche durch eine Vorspannung zusätzlich zu der vom jeweiligen Betriebsdruck bewirkten Anpressung an die Behälterwandung angepresst wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Hälften des Trennkolbens (4) einen Druckausgleichskanal (20, 21) enthält, der die der Druckflüssigkeitsseite (2) zugewandte Stirnfläche der druckgasseitigen Hälfte (6) des Trennkolbens unmittelbar und nur mit Ausnahme der direkt in die Druckflüssigkeitsseite hineinragenden und der von der Dichtung (7) beaufschlagten Fläche (23) mit dem Druck der Druckflüssigkeitsseite d.es Energiespeichers beaufschlagt-, wobei die druckflüssigkeitsseitige Hälfte (5) des Trennkolbens mit einem Bund (14) versehen ist, der bei einer Lagerung des Speichers ohne Flüssigkeitsdruck, jedoch mit vorgespannter Gasfüllung an den Speicherboden anliegt0 2.) Trennkolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die druckflüssigkeitsseitige Hälfte (5) des Trennkolbens (4) eine Abstreifeinrichung (16) aufweist, deren Abstreiflippe (17) in die Richtung der Druckflüssigkeits seite (2) des Energiespeichers weist.
3.) trennkolben nach Anspruch 1 oder 2 mit einer Kammer, die mit einem Trennmittel gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindungsbohrung (26) zwischen der' Lösungs- oder Trennmittelkammer (24) und dem Ringraum der vorgespannten Dichtung (7) vorgesehen ist.
4.) Trennkolben nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Hälfte (5) des I eine weitere Dichtung (25, 16) aufweist.
50) Trennkolben nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Dichtungen (16) als Abstreifeinrichtung ausgebildet ist, 6.) Trennkolben nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (7) als O-Ring-Dichtung aus einem weichen Werkstoff ausgebildet ist.
7*) Trennkolben nach einem der Ansprüche 1 - 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (7) aus mehreren Teilen (7a, 7b, 7G) besteht, von denen mindestens einer als Stützring (7b, 7ct 19) ausgebildet ist, 8.) Trennkolben nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (7) zwischen den beiden Kolbenhälften (5, 6) angeordnet und von beiden Kolben hälften beaufschlagt ist.
9.) Trennkolben nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kolbenhäften (5, 6) mittels einer Feder (13) miteinander verspannt sind.
10.) Trennkolben nach Ansprüch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (7) unter der Vorspannung der Feder (13) steht.
1 Trennkolben nach einem der Ansprüche 1 - lo, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (7) unter Eigenspannung an der Speicherwandung (1) angedrückt gehalten ist.
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