DE20200202U1 - Fenster - Google Patents

Fenster

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DE20200202U1 DE20200202U DE20200202U DE20200202U1 DE 20200202 U1 DE20200202 U1 DE 20200202U1 DE 20200202 U DE20200202 U DE 20200202U DE 20200202 U DE20200202 U DE 20200202U DE 20200202 U1 DE20200202 U1 DE 20200202U1
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Description

Fenster
Die Erfindung betrifft ein Fenster mit einem äußeren Fensterrahmen, an dem ein Fensterflügel um eine im wesentlichen horizontale Achse kippbar gelagert ist, wobei der Fensterflügel in seiner Kippstellung mittels zumindest eines Sicherungsarms an dem Fensterrahmen gehalten ist.
Ein Fenster bekannten Aufbaus besitzt einen geschlossenen und in vielen Fällen rechteckigen Fensterrahmen, der in einem Ausschnitt einer Gebäudewand festgelegt ist. An dem Fensterrahmen ist zumindest ein Fensterflügel gelagert, der seinerseits einen Flügelrahmen besitzt, an dem eine oder mehrere Glasscheiben gehalten sind. Der Fensterflügel kann zwischen einer geschlossenen Stellung, in der die Öffnung des Fensterrahmens ausgefüllt ist, und einer geöffneten Stellung verstellt werden, in der die Öffnung des Fensterrahmens zumindest teilweise freigegeben ist.
Wenn der Fensterflügel nur um eine im wesentlichen vertika-0 Ie Achse relativ zu dem Fensterrahmen schwenkbar ist, wird
Z1000219
das Fenster als Drehfenster bezeichnet. Wenn hingegen der Fensterflügel nur um eine im wesentlichen horizontale Achse relativ zu dem Fensterrahmen schwenkbar ist, spricht man von einem reinen Kippfenster. Zusätzlich dazu sind auch Fenster bekannt, bei denen sich der Fensterflügel wahlweise zuwohl um eine vertikale Achse als auch um eine horizontale Achse schwenken läßt. Derartige Fenster werden in der Regel Dreh-Kipp-Fenster bezeichnet.
Es sind verschiedene in ein Fenster integrierte Alarmsysteme bekannt, um einen Einbruch oder Einbruchsversuch an einem Fenster zu signalisieren. Diese sind bei einem geschlossenen Fenster auch relativ effektiv, indem eine unplanmäßige Relativbewegung zwischen dem Fensterrahmen und dem Fensterflügel erfaßt und gegebenenfalls ein Alarm ausgelöst wird. Ein geöffnetes Drehfenster hingegen setzt einem Einbrecher keinerlei Widerstand entgegen, so daß sich in diesem Fall über eine Relativbewegung zwischen dem Fensterrahmen und dem Fensterflügel kein Einbruchsversuch feststellen läßt. Wesentlich komplizierter ist es jedoch im Fall eines gekippten Fensterflügels, wobei der Fensterflügel mit dem Fensterrahmen in bekannter Weise einen Winkel von ca. 10° bis 20° einschließt und zwischen den beiden Bauteilen ein keilartiger Spalt gebildet ist. Der Fensterflügel wird in seiner gekippten Stellung üblicherweise durch einen oder mehrere Sicherungsarme, sogenannte Scheren, gehalten, die zwischen dem Fensterflügel und dem Fensterrahmen verlaufen und an beiden Bauteilen gelenkig angeschlossen sind. Im folgenden soll beispielhaft davon ausgegangen werden, daß der Fensterflügel um eine untere horizontale Achse relativ zu dem Fenster schwenkt und sich der keilförmige Öffnungsspalt im oberen Bereich des Fensters befindet. In diesem Fall ist der Sicherungsarm in der oberen Hälfte der vertikalen seitlichen Abschnitte des Fen-
sterrahmens bzw. des Fensterflügels entweder auf einer oder auf beiden Seiten angeordnet.
Ein gekipptes Fenster stellt für einen geübten Einbrecher kein großes Hindernis dar. Mit einfachen Werkzeugen lassen sich die Sieherungsarme herausbrechen, so daß der Fensterflügel vollständig geöffnet werden kann. Um einen Einbrecher bei einem Einbruch zu überraschen, ist es grundsätzlich sinnvoll, daß die Polizei oder sonstige Sicherungskräfte möglichst frühzeitig über den Einbruchsversuch informiert werden. Dies läßt sich mit herkömmlichen Alarmsystemen bei einem geschlossenen Fenster dadurch erreichen, daß bereits eine unplanmäßige Relativbewegung zwischen dem Fensterrahmen und dem Fensterflügel einen Alarm auslöst.
Bei einem gekippten Fenster erfolgt jedoch in der Regel keine Alarmierung der Polizei oder Sicherungskräfte, da das Fenster bereits geöffnet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein kippbares 0 Fenster der genannten Art zu schaffen, bei dem auch in der gekippten Stellung ein Einbruchsversuch frühzeitig feststellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem kippbaren Fenster der genannte Art dadurch gelöst, daß der Sicherungsarm einen Alarmdraht aufweist und daß bei Durchtrennen des Alarmdrahtes ein Alarm auslösbar ist.
Wenn ein Einbrecher durch ein gekipptes Fenster in ein Ge-0 bäude eindringen will, muß er in der Regel zumindest einen Sicherungsarm herausbrechen. Dies wird bei dem erfindungsgemäßen Fenster erfaßt und es wird bei der Polizei oder sonstigen Sicherungskräften ein Alarm ausgelöst. Auf diese Weise ist auch eine Überwachung eines gekippten und somit geöffneten Fensters möglich.
In bevorzugter Ausgestaltung besteht der Sicherungsarm aus einem Material, das unter einer von einem Menschen aufbringbaren Belastung verformbar und/oder zerstörbar ist. Dabei handelt es sich beispielsweise um Kunststoff, wobei der Alarmdraht in den Sicherungsarm eingebettet und insbesondere eingespritzt ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, daß der Alarmdraht im Laufe der Gebrauchsdauer des Fensters vor Beschädigungen geschützt ist, wodurch die Wahrschein-10. lichkeit von Fehlalarmen wesentlich reduziert ist. Darüber hinaus kann ein Einbrecher am Sicherungsarm von außen nicht erkennen, ob sich darin ein Alarmdraht befindet, so daß er die Alarmauslösung nicht sofort feststellen kann.
Ein Sicherungsarm wird in der Regel sowohl am Fensterrahmen als auch am Fensterflügel gelenkig gelagert. Einer der Lagerpunkte ist als reines Schwenklager ausgebildet, während der andere Lagerpunkt zusätzlich zu der Schwenkung eine Verstellung in Längsrichtung des Sicherungsarms ermöglicht.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das reine Schwenklager des Sicherungsarms, über das der Sicherungsarm an dem Fensterrahmen oder dem Fensterflügel schwenkbar gelagert ist, als Eintritts- und Austrittsstelle des Alarmdrahtes in den Sicherungsarm dient.
Der Alarmdraht, der in den Sicherungsarm eingebettet ist, liegt mit seinen beiden Enden im Bereich des reinen Schwenklagers und kann bei der Montage des Fensters mit weiterführenden Leitungen verbunden werden.
Das weitere Schwenklager des Sicherungsarms, das zusätzlich eine Längsverstellung erlaubt, ist erfindungsgemäß als sich längs des Sicherungsarms erstreckende Führungsnut ausgebildet. Der Alarmdraht verläuft von dem reinen Schwenklager durch den Sicherungsarm zu der Führungsnut und umläuft diese im wesentlichen vollständig, bevor er zu dem reinen
Schwenklager zurückgeführt ist. Wenn ein Einbrecher den Sicherungsarm im Bereich der Führungsnut zerstören sollte, wird auf diese Weise zuverlässig ein Alarm unabhängig davon ausgelöst, an welcher Stelle der Führungsnut der Sieherungsarm aufgebrochen wird.
Ein herkömmliches rechteckiges Fenster besitzt einen entsprechenden rechteckigen Fensterrahmen mit zwei vertikalen seitlichen Abschnitten, einem unteren horizontalen Abschnitt und einem oberen horizontalen Abschnitt. Um eine zuverlässige Alarmauslösung bei einem Einbruchsversuch zu gewährleisten, sollte an beiden vertikalen Abschnitten des Fensterrahmens bzw. des Fensterflügels jeweils ein Sicherungsarm des genannten Aufbaus angeordnet sein.
Um der Polizei oder den Sicherungskräften einen möglichst langen Zeitraum zur Anfahrt und zum Eingreifen und somit zum Ergreifen des Einbrechers zu verschaffen, sollte das Fenster nach der Alarmauslösung dem Einbrecher einen weiteren Widerstand gegen das Eindringen bieten. Dies wird in erfindungsgemäßer Ausgestaltung des Fensters vorzugsweise dadurch erreicht, daß zwischen dem Sicherungsarm und der horizontalen Kippachse ein weiterer Sicherungsarm angeordnet ist, der den Fensterrahmen und den Fensterflügel ver-5 bindet. Auch der weitere Sicherungsarm kann mit einem Alarmdraht ausgestattet sein, es ist jedoch bevorzugt, daß der weitere Sicherungsarm dem Einbrecher einen großen mechanischen Widerstand entgegensetzt, weshalb er vorzugsweise aus Metall besteht. Auch der weitere Sicherungsarm soll-0 te an beiden vertikalen Abständen des Fensterrahmens bzw. des Fensterflügels angeordnet sein.
Ein kippbares Fenster besitzt in der Regel zwischen der Oberseite und/oder der Unterseite des Fensterflügels und dem Fensterrahmen ein Beschlagteil. Um das Fenster auch ge-
gen Aufhebeln aus seiner geschlossenen Stellung in erfindungsgemäßer Weise zu schützen, ist in bevorzugter Ausgestaltung vorgesehen, daß das Beschlagteil einen Alarmdraht aufweist, der bei seinem Durchtrennen einen Alarm auslöst. Das Beschlagteil besteht vorzugsweise aus Kunststoff, wobei der Alarmdraht in das Beschlagteil vollständig eingebettet und insbesondere eingespritzt ist. Auch bei dem Beschlagteil kann vorgesehen sein, daß der Alarmdraht im Bereich einer Befestigungsschraube in das Beschlagteil eintritt sowie aus diesem austritt.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ersichtlich. 15
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Fensters,
20
Fig. 2 eine Seitenansicht des Fensters gemäß Fig. 1 in der gekippten Stellung,
Fig. 3 eine Aufsicht auf einen Sicherungsarm, 25
Fig. 4 den Schnitt IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 den Schnitt V-V in Fig. 3,
Fig. 6 den Schnitt VI-VI in Fig. 3,
Fig. 7 eine Aufsicht auf ein Beschlagteil,
Fig. 8 den Schnitt VIII-VIII in Fig. 7 und 35
Fig. 9 den Schnitt IX-IX in Fig. 7.
Die Figuren 1 und 2 zeigen ein Fenster 10, das einen äußeren, rechteckigen Fensterrahmen 11 umfaßt, in dem ein Fensterflügel 12 angeordnet ist, der einen ebenfalls rechtekkigen Flügelrahmen 13 und eine mittige Glasscheibe 14 aufweist. Der Fensterflügel 12 ist relativ zu dem äußeren Fensterrahmen 11 um eine im unteren Bereich des Fensterflügels 12 verlaufende, horizontale Achse H schwenkbar, so daß der Fensterflügel 12 in eine in Fig. 2 dargestellte gekippte e Stellung gebracht werden kann, in der der Fensterflügel 12 mit dem Fensterrahmen 11 einen Winkel von ca. 10° einschließt und zwischen den beiden Bauteilen im oberen Bereich ein keilartiger Spalt A gebildet ist. Das Fenster 10 besitzt darüber hinaus in bekannter Weise einen Fenstergriff 15 mit einem Schließmechanismus, mittels dessen das Fenster in der geschlossenen Stellung verriegelbar ist.
In der gekippten Stellung des Fensterflügels 12 ist dieser einerseits im Bereich der horizontalen Achse H an dem Fensterrahmen 11 gehalten. Darüber hinaus ist in beiden vertikalen Abschnitten des Fensterrahmens 11 bzw. des Flügelrahmens 13 in ihrer oberen Hälfte jeweils ein Sicherungsarm angeordnet, der sowohl an dem Fensterrahmen 11 als auch dem Flügelrahmen 13 schwenkbar gelagert ist und die Kippstellung definiert. Der Sicherungsarm 16 ist in den Figuren 3 bis 6 im einzelnen dargestellt. Er ist als stabförmiges Kunststoffteil ausgebildet und besitzt in seinem gemäß Fig. 3 linken Endabschnitt eine Bohrung 22 mit abgestuftem 0 Durchmesser zur Aufnahme einer Befestigungsschraube, die üblicherweise am Fensterrahmen 11 angebracht ist und für den Sicherungsarm 16 ein reines Schwenklager S bildet. Im entgegensetzten, gemäß Fig. 3 rechten Endabschnitt des Sicherungsarms 16 ist eine in Längsrichtung des Sicherungsarms verlaufende Führungsnut 20 ausgebildet, die eine seit-
liehe Einführdurchbrechung 21 besitzt. In die Führungsnut 21 ist ein mit einem Kopf versehener Führungsstift des Flügelrahmens 13 einführbar, der bei der Verstellbewegung des Fensterrahmens 12 längs der Führungsnut 20 verschoben wird. Die Führungsnut 20 ist mit einer Hinterschneidung 20a versehen, um den Kopf des Führungsstifts auszugssicher in der Führungsnut 2 0 zu halten.
In den aus Kunststoff bestehenden Sicherungsarm 16 ist ein Alarmdraht 23 eingespritzt. Dieser erstreckt sich von einer seitlichen taschenartigen Ausbuchtung 22a der Bohrung 22 in Längsrichtung des Sicherungsarms 16 und läuft um die Führungsnut 22 bis zu einer Seite der Einführdurchbrechung 21 herum und wird dann als zweite Lage um den Außenumfang der Führungsnut 20 bis zur anderen Seite der Einführdurchbrechung 21 herumgeführt und verläuft dann bis zur Bohrung 22 zurück. Der Alarmdraht 23 läuft dann um die Bohrung 22 im wesentlichen vollständig herum und ist zu der Ausbuchtung 22a zurückgeführt, so daß der Alarmdraht 23 an der Bohrung 0 22 in den Sicherungsarm 16 eintritt und auch aus diesem austritt.
Wie die Fig. 6 zeigt, verläuft der Alarmdraht 23 im Bereich der Führungsnut 20 in den oberseitigen, die Hinterschnei düngen 20a bildenden Flanschen, da diese bei einem Einbruchsversuch am leichtesten versagen. Im Bereich zwischen der Bohrung 22 und der Führungsnut 20 ist der Alarmdraht 23 im wesentlichen diagonal bezüglich der Höhe des Sicherungsarms 16 geführt, wie Fig. 4 zeigt. Im Bereich der Bohrung 22 verläuft der Alarmdraht 23 in seitlichen Flanschen, die eine axiale Sicherung des Sicherungsarms 16 in dem Schwenklager S bilden.
Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, ist auf jeder Seite des 5 Fensterrahmens zwischen dem jeweiligen Sicherungsarm 16 und
: 9·
der unteren horizontalen Kippachse H ein weiterer Sicherungsarm 17 angeordnet, der eine zweite, von einem Einbrecher nach Zerstörung der Sicherungsarme 16 zu überwindende Sicherung darstellt. Der weitere Sicherungsarm 17 besteht aus Metall und ist in der unteren Hälfte der beiden vertikalen Abschnitte des Fensterrahmens bzw. des Fensterflügels 12 angeordnet.
Zusätzlich dazu ist zwischen der Oberseite und der Unterseite des Fensterflügels 12 und dem Fensterrahmen 11 ein Beschlagteil 19 angeordnet, dessen Aufbau aus den Figuren bis 9 ersichtlich ist. Das Beschlagteil 19 ist als Kunststoff leiste ausgebildet, die in ihren Endabschnitten jeweils eine abgestufte Bohrung 25 aufweist, so daß es über nicht dargestellte Befestigungsschrauben an dem Fensterrahmen 11 angebracht werden kann. Im mittleren Bereich des Beschlagteils 19 zwischen den Bohrungen 25 verläuft eine sich in Längsrichtung des Beschlagteils 19 erstreckende Führungsnut 26 mit einer seitlichen Einführdurchbrechung 24.
Über die Einführdurchbrechung 24 ist in die Führungsnut 26 ein am Flügelrahmen 13 gelagerter, mit einem Kopf versehener Bolzen in bekannter Weise einführbar. Um den Bolzen auszugssicher in der Führungsnut 26 zu halten, besitzt diese eine umlaufende Hinterschneidung 26a.
In das Beschlagteil 19 ist ein Alarmdraht 28 eingespritzt. Der Alarmdraht 2 8 wird in einer taschenartigen Ausbuchtung der gemäß Fig. 7 linksseitigen Bohrung 25 zugeführt, verläuft dann bis zu einem Rand der Zuführdurchbrechung 24, erstreckt sich dann vollständig über den Umfang der Führungsnut 26 bis zur anderen Seite der Zuführdurchbrechung 24 und verläuft um die Führungsnut 26 herum zurück zu der Ausbuchtung 25a. Auf diese Weise umläuft der Alarmdraht 28 die Führungsnut 26 über weite Abschnitte ihres Umfangs in Doppellage. Wie die Fig. 9 zeigt, liegt der Alarmdraht 26
in den oberen, nach innen gerichteten Flanschen 19a des Beschlagteils 19, die die Hinterschneidungen 26a bilden.

Claims (9)

1. Fenster mit einem äußeren Fensterrahmen (11), an dem ein Fensterflügel (12) um eine im wesentlichen horizontale Achse (H) kippbar gelagert ist, wobei der Fensterflügel (12) in seiner Kippstellung mittels zumindest eines Sicherungsarms (16) an dem Fensterrahmen (11) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsarm (16) einen Alarmdraht (23) aufweist und daß bei Durchtrennen des Alarmdrahts (23) ein Alarm auslösbar ist.
2. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsarm (16) aus Kunststoff besteht und daß der Alarmdraht (23) in den Sicherungsarm (16) eingebettet ist.
3. Fenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsarm (16) ein Schwenklager (S) aufweist, über das er an dem Fensterrahmen (11) oder dem Fensterflügel (12) schwenkbar gelagert ist, und daß der Alarmdraht (23) an dem Schwenklager (S) in den Sicherungsarm (16) eintritt sowie aus diesem austritt.
4. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsarm (16) eine Führungsnut (20) aufweist und daß der Alarmdraht (23) im wesentlichen vollständig um die Führungsnut (20) umläuft.
5. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden vertikalen Abschnitten des Fensterrahmens (11) bzw. des Fensterflügels (12) jeweils ein Sicherungsarm (16) angeordnet ist.
6. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Sicherungsarm (16) und der horizontalen Achse (H) ein weiterer Sicherungsarm (17) angeordnet ist, der den Fensterrahmen (11) und den Fensterflügel (12) verbindet.
7. Fenster nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Sicherungsarm (17) aus Metall besteht.
8. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Oberseite und/oder der Unterseite des Fensterflügels (12) und dem Fensterrahmen (11) ein Beschlagteil (19) angeordnet ist, das einen Alarmdraht (28) aufweist, der bei seinem Durchtrennen einen Alarm auslöst.
9. Fenster nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschlagteil (19) aus Kunststoff besteht und daß der Alarmdraht (28) in das Beschlagteil (19) eingebettet ist.
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