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Die Neuerung betrifft eine stationäre Sprinkleranlage
für Regallager
entsprechend dem Oberbegriff des ersten Anspruches.
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Die Neuerung ist überall dort anwendbar, wo Sprinkler
als Löschvorrichtung
für Regallager,
insbesondere Hochregallager, Anwendung finden, bei denen mehrere
Regaleinheiten übereinander
angeordnet sind, auf denen das abzustellende Lagergut steht und
mehrere Regaleinheiten nebeneinander stehen und mit Sprinkler oder
Löschdüsen versehen
sind, die im Brandfall als Löschwasser über die
Regale oder deren Inhalt versprühen
und mit Rohrleitungen versehen sind, die zu einer Löschwasserversorgung führen. Große Hochregallager,
die im allgemeinen mehrere, mit Abstand voneinander und parallel
zueinander stehende Regalzeilen oder Regaleinheiten umfassen, sind
mit Feuerlöscheinrichtungen
in Form von Sprinkleranlagen oder Sprühdüsen versehen, die so aufgebaut
sind, daß bestimmte
Lagerebenen oder Regaleinheiten oder Lagerzeilen mit Sprinklern oder
Sprühdüsen versehen
sind, aus denen im Brandfall die Löschflüssigkeit austritt. Diese Sprühdüsen und
Sprinkler sind so angeordnet, daß sie mehreren Löschmittelzuleitungssystemen
mit sogenannten Falleitungen zugeordnet sind, an denen die aus einem
oder mehreren sogenannten Strangrohren bestehenden Strangrohrsysteme
angeschlossen sind, um letztere mit Löschmittel zu versorgen. Unter Berücksichtigung
der Bestückung
der Strangrohre mit Sprinklern oder Sprühdüsen, deren maximale Anzahl
von der sogenannten Wirkfläche,
in der im Brandfall Sprinkler oder Sprühdüsen geöffnet werden, abhängt, sind
die Strangrohre oder mehrere Regaleinheiten derart zu Gruppen zusammengefaßt, daß zum Beispiel
jede Regalzeile oder einzelne Längsabschnitte
einer oder mehrerer Regalzeilen eine in sich einheitliche Steigrohrgruppe
bilden. Wenn in einer Regaleinheit bzw. in einem Längsabschnitt
einer Regaleinheit ein Feuer ausbricht und die Sprinkler oder Sprühdüsen der
zu dieser Regaleinheit bzw. zu dem betreffenden Längsabschnitt
gehörenden
Strangrohrgruppe aus irgendeinem Grund versagen, wird das Feuer
zu spät
bemerkt mit der Folge, daß schon
ein erheblicher Schaden entstanden ist und in der Regel das gesamte
Lager einschließlich
dessen Regalgut vernichtet wird. Weiterhin ist es üblich, daß immer
drei benachbarte Gruppen von Regalen von einem und demselben Löschwasserzuführsystem
versorgt werden, was zur Folge hat, daß ein sehr großer Durchmesser
der Zuführleitungen
zu den einzelnen Regalen besteht, was baulich erhebliche Nachteile
aufweist, wobei weiterhin nachteilig, daß, wenn ein Löschwasserzuführsystem oder
eine Alarmventilstation ausfällt,
der gesamte nebeneinanderliegende Bereich des Regallagers nicht gelöscht wird,
was zur Folge hat, daß sich
der Brand rasch ausbreiten kann.
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Aus
DE 39 00598 A1 ist zwar eine stationäre Sprinkleranlage
für Hochregallager
mit wenigstens einer Regaleinheit mit mehreren übereinander angeordneten Lageretagen
für das
darauf abzustellende Lager gut bekannt, bei der im Brandfall automatisch auszulösende Sprinkler
in vorbestimmten Lageretagen so geschaltet sind, daß die übereinander
befindlichen Strangrohrsysteme in jedem Regalbereich in wenigstens
zwei voneinander unabhängige,
aneinander angrenzende Gruppen derart aufgeteilt sind und jede Gruppe über wenigstens
eine gemeinsame Falleitung an ein eigenes Löschmittelzuleitungssystem angeschlossen
ist, das in einem von einem Brandfall betroffenen Regalbereich beim
Versagen der einen Strangrohrsystemgruppe noch die andere Strangrohrsystemgruppe
in diesem Bereich zum Löschen
zur Verfügung
steht. Diese Lösung
sieht zwar eine Versorgung der Sprinkler in übereinander liegenden Regaletagen
vor, bietet aber keine Lösung für nebeneinander
angeordnete Regaleinheiten.
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Es ist daher Aufgabe der Neuerung,
eine stationäre
Feuerlöschanlage
für Regailager
zu schaffen, bei der die Funktionssicherheit erhöht wird und bei der Zuleitungsrohre
zu den einzelnen Regaleinheiten mit relativ dünnem Durchmesser verwendbar
sind.
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Diese Aufgabe wird durch eine stationäre Feuerlöschanlage
nach den Merkmalen des ersten Anspruches gelöst.
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Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen
der Neuerung wieder.
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Die stationäre Feuerlöschanlage für ein Regallager, welches aus
mehreren nebeneinander liegenden Regaleinheiten besteht, zeichnet
sich dadurch aus, daß Strangrohre
mit einer vorbestimmten Anzahl von im Brandfall auszulösenden Düsen oder Sprinklern
Löschbereiche
bilden, wobei jeder Strang mit einem Löschwasserzuführsystem
in Verbindung steht und von diesem versorgt wird, wobei die Strangrohre
von nebeneinander liegenden Löschbereichen
zu unterschiedlichen Löschwasserzuführsystemen
führen.
Die Löschwasserzuführsysteme
sind jeweils mit einer Alarmventilstation versehen. Vorteilhaft
ist es, jeweils eine Alarmventilstation für drei Löschwasserbereiche vorzusehen.
Damit ist gewährleistet,
daß für jede einzelne
Regalzeile ein relativ dünner
Strang verwendbar ist. Durch das Nebeneinanderliegen unterschiedlicher
Löschbereiche
kann das Ausbreiten eines Brandes dann vermieden werden, wenn eine
Alarmventilstation ausfällt.
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Die Aufteilung der Löschwasserzuführungen erfolgt
in der Weise, daß die
Strangrohre der ersten Alarmventilstation zu den Löschbereichen
der ersten, vierten und siebenten Regaleinheit führen, die Strangrohre der zweiten
Alarmventilstation zu den Löschbereichen
der vierten, fünften
und achten Regaleinheit und die Strangrohre der dritten Alarmventilstation
zur dritten, sechsten und neunten Regaleinheit. Sind mehr als neun
Regale vorhanden, kann diese Aufteilung in analoger Weise fortgesetzt
werden. Es ist jedoch nicht zwingend, daß nur drei Gruppen (=Alarmventilstation)
vorgesehen werden. Es können
auch vier oder mehr Gruppen vorhanden sein. Bei fünf Gruppen
wäre die
Anordnung der Regale zu den Gruppen: Gruppe 1: Regal 1, 6, 11;
Gruppe 2: Regal 2, 7, 12; Gruppe 3: Regal 3, 8, 13 usw. Entscheidend
ist nur, daß drei
beliebig aneinander grenzende Regale an drei verschiedenen Gruppen angeschlossen
werden, um die erforderliche Gesamtwassermenge auf drei Gruppen
verteilen zu können.
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In ähnlicher Weise können auch
Sprinkler oder Löschdüsen an der
Decke des Regallagers eingebunden werden.
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Im Folgenden wird die Neuerung an
einem Ausführungsbeispiel
und einer Figur näher
erläutert.
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Die Figur zeigt ein Regallager, bestehend aus
mehreren Regaleinheiten 13, an denen Sprinkler oder Düsen angeordnet
sind, die über
Strangrohre 1, 2, 3 mit Löschwasser
versorgt werden, wobei eine Aufteilung in Löschwasserbereiche erfolgt und
den Strangrohren 1, 2, 3 Alarmventilstationen
zugeordnet sind. Im Alarmfall, beispielsweise einem Brand zwischen
der zweiten und dritten Regalreihe 5, 6, werden
die Alarmventilstationen der Strangrohre 2 und 3 ausgelöst. Sofern
eine der beiden Alarmventilstationen und damit ein Strang, z. B.
2 ausfällt,
kann ein Löschen
durch die Sprinklerdüsen
im Bereich der anderen Alarmventilstation mit dem anderen Strang 3 erfolgen.
Die Feuerlöschanlagen
hat den Vorteil, daß dünnere Zuführungsrohre
zu den einzelnen Regalen 13 verwendbar sind und noch bei
Ausfall einer Alarmventilstation ein Ausbreiten des Brandes verhindert werden
kann.