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Die
Erfindung betrifft eine Anschlußeinrichtung
für ein
Gelenk mit einem Anschlußkopf
und einem Anschlußendteil
für die
Befestigung an einem Betätigungsorgan,
wobei der Anschlußkopf
einen Anschlußkäfig aufweist,
in dem ein Aufnahmeorgan für
die gelenkige Verbindung mit einem anzuschließenden Teil gehalten ist und
wobei zwischen Anschlußkäfig und
Aufnahmeorgan ein Stützring
aus einem gummielastischen Material angeordnet ist, über den
sich das Aufnahmeorgan an dem Anschlußkäfig zumindest in radialer Richtung
des Stützrings
abstützt
und der wenigstens zwei konzentrische Ringelemente aufweist, die
Abstand zueinander haben, wobei der Abstand durch wenigstens eine
die Ringelemente verbindenden Steg überbrückt ist.
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Anschlußeinrichtungen
der vorgenannten Art dienen dazu, Betätigungszüge oder Betätigungsgestänge mit einem zu betätigenden
Organ, z.B. ein Getriebe in Kraftfahrzeugen, zu verbinden. Sie bilden das
Ende eines solchen Betätigungszuges
oder Betätigungsgestänges. Ihr
Anschlußkopf
ist so ausgebildet, daß er
mit einem komplementären
Kopf an dem zu betätigenden
Organ gekuppelt werden kann. In den meisten Fällen ist er als Kugelkopf ausgebildet,
der in der Anschlußeinrichtung
in einer entsprechenden Kugelpfanne einrastbar ist.
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Um
eine Übertragung
von Geräuschen
und Vibrationen zu vermeiden, weisen die bekannten Anschlußeinrichtungen
einen Stützring
aus einem gummielastischen Material auf, der zwischen Anschlußkäfig und
Aufnahmeorgan angeordnet ist und über den sich das Aufnahmeorgan
an dem Anschlußkäfig zumindest
in radialer Richtung abstützt.
Bei der Anschlußeinrichtung
gemäß der
DE 197 55 284 A1 weist
entweder der Anschlußkäfig oder
das Aufnahmeorgan eine Profilierung in Form über den Umfang verteilter Zähne auf,
die an dem Stützring
anliegen. Hierdurch sollen über
den Umfang gleichmäßig verteilte
Hohlräume
geschaffen werden, in die das unter Druckspannung ausweichende Gummimaterial hineinverdrängt werden
soll. Einer solchen Art von Verdrängung setzt Gummi jedoch einen
erheblichen Widerstand entgegen.
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Deshalb
ist in der
DE 102
06 085 A1 vorgeschlagen worden, den Stützring so auszubilden, daß er über Noppen
an dem Aufnahmeorgan und/oder dem Anschlußkäfig anliegt, so daß eine im
wesentlichen nur punkt- oder linienförmige Anlage gegeben ist. Hierdurch
konnte eine bessere Entkopplung von Schallvibrationen bewirkt werden.
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Die
vorstehende Ausführungsform
hat frühere
Ausführungen
eines Stützrings
ersetzt, bei denen der Stützring
Hülsen form
mit einem H-förmigen Querschnitt
hatte, also aus zwei hülsenförmigen,
beabstandeten Ringelementen und einem die Ringelemente verbindenden
und den Abstand überbrückenden
Ringsteg bestanden. Diese Ausführungsform
eines Stützrings
war nicht geeignet, die auftretenden Vibrationen so zu eliminieren,
daß sie
nicht auf das zu betätigende
Organ, beispielsweise einen Schalthebel, übertragen wurden.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anschlußeinrichtung
so auszubilden, daß sie besonders
geeignet ist, an dem zu betätigenden
Organ auftretende Vibrationen aufzufangen, so daß sie an dem Betätigungsorgan
nicht mehr wahrgenommen werden können.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
daß der
bzw. die Stege schräg
zur Mittelachse des Stützrings
verläuft
bzw. verlaufen. Mit dieser Lösung
wendet man sich von der neueren Entwicklungsrichtung, repräsentiert
durch die
DE 197 55 281
A1 und
DE
102 06 085 A1 , wieder ab und kehrt zu der Grundform eines
Stützrings
mit H-förmigem Querschnitt
zurück,
jedoch erfindungsgemäß dadurch
verändert,
daß der
die beiden Ringelemente verbindende Steg nunmehr schräg zur Mittelachse des
Stützrings
verläuft.
Hierdurch wird der Steg nicht mehr – wie im Stand der Technik – auf Druck,
sondern auf Biegung beansprucht. Durch diese andere Beanspruchung
ist er besonders geeignet, auf das Aufnahmeorgan übertragene
Vibrationen aufzufangen und so zu eliminieren, daß sie nicht
mehr oder allenfalls geringfügig
auf den Anschlußkäfig übertragen
werden. Die Kraftübertragung
bei Betätigung
des Betätigungsorgans
wird hierdurch nicht behindert, da die Ringelemente nur einen geringen
Abstand zu haben brauchen, so daß sie schon nach einem kurzen Weg
auf Block gehen und dann eine exakte Kraftübertragung ermöglicht wird.
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Die
Ringelemente sind zweckmäßigerweise hülsenförmig ausgebildet,
wie dies schon im Stand der Technik der Fall war.
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Der
Steg ist vorteilhafterweise als durchgehender Ringsteg ausgebildet.
Selbstverständlich können aber über den
Umfang verteilt auch mehrere, in Umfangsrichtung beabstandete Stege
vorgesehen sein. Auch können
in Achsrichtung mehrere Stege übereinander
angeordnet werden, die auch jeweils als Ringstege ausgebildet sein
können.
Schließlich besteht
durchaus die Möglichkeit,
mehrere Ringelemente vorzusehen, die konzentrisch und im Abstand zueinander
angeordnet sind und jeweils durch einen oder mehrere schräg zur Mittelachse
des Stützrings verlaufende
Stege verbunden sind.
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In
vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Dicke
des Stegs bzw. der Stege im mittleren Bereich geringer ist als in
dem an den Ringelementen benachbarten Bereichen. Dabei kann vorgesehen
sein, daß die
Dicke des Stegs bzw. der Stege kontinuierlich zu den Ringelementen
hin zunimmt. Durch diese Gestaltung ist der Steg im Mittenbereich
besonders elastisch. Zudem wird vermieden, daß sich die Ringelemente bei
Belastung axial gegeneinander verschieben.
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In
der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
näher veranschaulicht.
Es zeigen:
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1 eine perspektivische Ansicht
der Anschlußeinrichtung;
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2 einen Längsschnitt
durch die Anschlußeinrichtung
gemäß 1;
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3 eine erste Ausführungsform
eines Stützrings
für die
Anschlußeinrichtung
gemäß den 1 und 2 und
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4 eine zweite Ausführungsform
eines Stützrings
für die
Anschlußeinrichtung
gemäß den 1 und 2.
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Die
in den 1 und 2 dargestellte Anschlußeinrichtung 1 weist
einen Anschlußkopf 2 und ein
mit diesem formschlüssig
verbundenes Anschlußendteil 3 auf.
Das Anschlußendteil 3 besteht
aus Metall und ist mit einer endseitig offenen Sackbohrung versehen,
in der das Endteil eines Betätigungszuges
angeschraubt oder eingepreßt
werden kann.
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Der
Anschlußkopf 2 weist
einen ringförmigen Anschlußkäfig 5 aus
einem harten Kunststoff auf, der auf das mit Nuten versehene Ende
des Anschlußendteils 3 aufgespritzt
ist, so daß beide
starr miteinander verbunden sind Der Anschlußkäfig 5 umgibt ein Aufnahmeorgan 6,
das der Verbindung mit dem zu betätigenden, d.h. anzuschließenden Teil
dient. Das Aufnahmeorgan 6 ist zweiteilig aufgebaut. Es
hat einen Ringkörper 7,
der innerhalb des Anschlußkäfigs 5 Hülsenform
und anschlußseitig
einen flanschartigen Kragen 8 hat. In dem Ringkörper 7 ist
eine Kugelpfanne 9 angeordnet, die zur Anschlußseite hin
offen ist und für
die Aufnahme eines passenden Kugelkopf bestimmt ist, In der gezeigten
Darstellung sitzt die Kugelpfanne 9 in einem konisch gestalteten
Abschnitt des Ringkörpers 7.
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Der
Ringkörper 7 wird
obenseitig durch einen Deckel 10 geschlossen, der auf den
Ringkörper 7 aufgeschraubt
oder aufgeklebt ist. Der Deckel 10 weist ein Federelement 11 aus
einem thermoplastischen Kautschuk auf, das an der Oberseite der
Kugelpfanne 9 anliegt. Auf diese Weise kann die Kugelpfanne 9 in
axialer Richtung nach oben ausweichen, wenn ein passender Kugelkopf
in die Kugelpfanne 9 eingedrückt werden soll. Sie gelangt
hierdurch in einen erweiterten Bereich des Ringkörpers 7, so daß der untere Öffnungsrand
der Kugelpfanne 9 nicht mehr außenseitig geführt ist
und auf diese Weise leicht aufweitbar ist. Nach Einschnappen des
Kugelkopfs wird die Kugelpfanne 9 durch das Federelement 11 wieder
in die gezeigte Stellung gedrückt,
in der sie allseitig an dem Ringkörper 7 anliegt und
deshalb nicht mehr auf geweitet werden kann. Der einmal eingeschnappte
Kugelkopf kann somit nicht mehr nach unten herausgezogen werden.
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Zwischen
der Außenseite
des Ringkörpers 7 und
der Innenseite des Anschlußkäfigs 5 ist
ein Stützring 13 aus
einem gummielastischen Material, beispielsweise thermoplastischem
Kautschuk, angeordnet. In axialer Richtung wird der Stützring 13 einerseits
von dem Kragen 8 des Ringkörpers 7 und andererseits
von dem Deckel 10 eingefaßt. Kragen 8 und Deckel 10 stehen
radial so weit über,
daß sie
sich an dem Anschlußkäfig 5 abstützen, so
daß das
Aufnahmeorgan 6 axial unbeweglich in dem Anschlußkopf 2 gehalten
wird und der Stützring 13 allseitig
eingefaßt
ist.
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Die
besondere Ausbildung des in 2 zu erkennenden
Stützrings 13 ergibt
sich aus 3. Der Stützring 13 weist
zwei hülsenförmige Ringelemente 14, 15 auf,
die konzentrisch um eine Mittelachse 16 angeordnet sind.
Dabei ist das äußere Ringelement 14 in
axialer Richtung kürzer
ausgebildet als das innere Ringelement 15 mit der Folge,
daß das
innere Ringelement 15 untenseitig über das äußere Ringelement 14 vorsteht.
Obenseitig enden die Ringelemente 14, 15 auf gleicher
Höhe.
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Die
beiden Ringelemente 14, 15 haben in radialer Richtung
Abstand zueinander. Der Abstand wird über einen Ringsteg 17 überbrückt. Der
Ringsteg 17 erstreckt sich schräg zur Mittelachse 16 des Stützrings 13.
Der Ringsteg 17 ist an den Ringelementen 14, 15 jeweils über eine
breite Basis angeformt und verjüngt
sich jeweils zur Mitte hin, so daß seine Dicke im mittleren
Bereich wesentlich geringer ist als in den Bereichen benachbart
zu den Ringelementen 14, 15. Hierdurch ist der
Ringsteg 17 in radialer Richtung, d.h. senkrecht zur Mittelachse 16 sehr flexibel.
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Wie
aus 2 zu ersehen ist,
wird nur das innere Ringelement 15 zwischen Deckel 10 und
Kragen 8 axial unverrückbar
gehalten. Da das äußere Ringelement 14 kürzer ist,
kann es sich in axialer Richtung bewegen. Eine solche Axialbewegung
tritt – wenn
auch in einem geringen Umfang – auf,
wenn eine radiale Kraft auf den Stützring 13 einwirkt,
verursacht durch eine Zug- oder Druckkraft, die auf das Anschlußendteil 3 ausgeübt wird,
Diese Kraft wird dann auf das Aufnahmeorgan 6 übertragen,
wenn das äußere Ringelement 14 auf
Block mit dem inneren Ringelement 15 gegangen ist. Ohne
Kraftaufprägung
eliminiert der Ringsteg 17 die Vibrationen, die von dem
zu betätigenden
Organ ausgehen.
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In 4 ist eine weitere Ausführungsform
eines Stützrings 21 dargestellt.
Der Stützring 21 weist – wie der
Stützring 13 – ein äußeres Ringelement 22 und
ein inneres Ringelement 23 auf, die zu einer Mittelachse 24 konzentrisch
angeordnet sind. Die Ringelement 22, 23 sind in
diesem Fall gleich lang ausgebildet und enden jeweils auf gleicher
Ebene. Der Abstand zwischen den beiden Ringelementen 22, 23 wird
durch einen Ringsteg 25 überbrückt. Wie bei dem Stützring 13 bilden
Ringelemente 22, 23 und Ringsteg 25 ein
einstückiges
Formteil aus einem elastomeren Kunststoff.
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Der
Ringsteg 13 verläuft
auch hier schräg
zur Mittelachse 24. Im Unterschied zu dem Stützring 13 ist
der Ringsteg 25 jedoch nicht zur Mitte hin verjüngt, sondern über seine
gesamte Länge
gleich dick ausgebildet. Hierdurch ist die Verbindung zwischen den beiden
Ringelementen 22, 23 steifer.