DE202004018180U1 - Einsatz für einen zusammenklappbaren Schiebewagen für Kinder und/oder Puppen - Google Patents

Einsatz für einen zusammenklappbaren Schiebewagen für Kinder und/oder Puppen Download PDF

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Abstract

Einsatz für einen zusammenklappbaren Schiebewagen für Kinder und/oder Puppen mit einem Wagengestell, das mindestens aufweist:
– zwei spiegelbildlich angeordnete, in der Aufstellposition von vorn nach hinten ansteigend und im Wesentlichen V-förmig verlaufende, durchgehende oder aus miteinander verbundenen Abschnitten gebildete Gestellholme, deren untere Enden schwenkbar an oder in einem Verbindungsteil für andere Gestellteile und/oder einer vorderen Radanordnung mit mindestens einem Rad angelenkt sind, und
– mit mindestens einem Halter an jedem der Gestellholme zur Befestigung eines im Wesentlichen horizontal verlaufenden Einsatzes dadurch gekennzeichnet, dass
– der Einsatz (1) beidseitig Koppelelemente (2a, 2b) aufweist, die mit den Haltern verbindbar oder in diese einsetzbar und daran befestigbar sind,
– die Koppelelemente (2a, 2b) Lagerhalter (3a, 3b; 4a, 4b) mit senkrechten Schwenkachsen zur schwenkbeweglichen Lagerung des Endes mindestens jeweils einer sich nach vorne erstreckenden Tragestange (5a, 5b) des Einsatzes (1) aufweisen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Einsatz für einen zusammenklappbaren Schiebewagen für Kinder und/oder Puppen mit einem Wagengestell, das die im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale aufweist.
  • Schiebewagengestelle der gattungsgemäßen Art können grundsätzlich vier- oder dreirädrige Schiebewagengestelle sein. Beispielhaft wird hier ein Buggygestell genannt, wie es als zusammenlegbares Gestell bekannt ist, das sowohl seitlich als auch in der Höhe zusammenlegbar ist. Es kommt also darauf an, dass hier Kinderwagengestelle oder auch Puppenwagengestelle zur Anwendung gelangen, bei denen die seitlichen Gestellholme beim Zusammenklappen aufeinander zu bewegt werden. Dabei ist es völlig unbeachtlich, wie der weitere Gestellaufbau, insbesondere der untere Teil, konstruiert ist.
  • Aus der DE 202 08 353 ist ein zusammenklappbarer Schiebewagen für Kinder und/oder Puppen mit einem Wagengestell bekannt, das mindestens zwei obere spiegelbildlich angeordnete, von vorne nach hinten ansteigend und im Wesentlichen V-förmig verlaufende durchgehende oder aus miteinander verbundenen Abschnitten gebildete Gestellholme aufweist, deren untere Enden zum Verbringen aus einer zusammengelegten Stellung in eine Aufstellposition schwenkbar an einem Verbindungsteil angekoppelt sind. Im aufgestellten Zustand werden die Holme durch ein Spreizgestänge in der charakteristischen V-Position zueinander fixiert.
  • Eine andere Konstruktion des ähnlich aufgebauten Kinderwagens ist aus der DE 23 48 716 A bekannt. Diese Konstruktion weist ein Untergestell mit zwei V-förmig gegeneinander verschwenkbaren Holmen auf. Auf diesen Holmen sind schiebebeweglich Schieber als Standsäulen vorgesehen, die von Stützen in gewünschter Position gehalten werden, wenn das Gestell aufgestellt ist. An diesen Stützen sind ebenfalls mittels verschiebbarer Hülsen zwei Gestellholme angebracht, die V-förmig auseinander stehend und spiegelbildlich angeordnet und an den vorderen Enden der unteren Holme angelenkt sind, so dass sie in aufgestellter Position die Befestigung eines Sitzeinsatzes ermöglichen bzw. ein solcher Sitzeinsatz an den Gestellholmen befestigt ist. Dieses Gestell lässt sich ebenfalls zusammenlegen.
  • Aus der DE 23 48 716 A ist ein Schiebewagen in Form eines zusammenlegbaren Kinderwagens bekannt, insbesondere ein Sportwagen, bei dem der Sitz aus weichem Material auf einer zusammenlegbaren Rahmenkonstruktion angeordnet ist, die ein unteres scherenartig an einem Gelenkstück angelenktes Paar von Seitenholmen aufweist, die durch zusammenklappbare Querholme verbunden sind, wobei an dem Gelenkstück und an den Enden der Seitenholme je ein Rad angebracht ist. Werden die zusammenklappbaren Querholme angezogen, so fahren die beabstandeten Räder automatisch aufeinander zu. Die Räder sind auf Achsenbolzen aufgesteckt, die an den hinteren Längsholmen seitlich vorstehend vorgesehen sind. Das Vorderrad ist an einem Radlagerhalter montiert, der um eine vertikale Drehachse verschwenkbar ist, die an dem Gelenkstück befestigt ist. Es ist ersichtlich, dass die Stabilität des Wagengestells durch die zusammenklappbaren Querholme bestimmt ist, da weiter keine starren Verbindungsglieder zwischen den beiden Längsträgern vorgesehen sind.
  • Aus der DE 202 19 252 U ist ein zusammenlegbarer dreirädriger Schiebewagen mit Befestigungsvorrichtungen und Lageranordnungen für mindestens ein Vorderrad und für mindestens zwei seitliche Hinterräder mit der gattungsgemäßen Ausbildung bekannt, bei dem die beiden hinteren Stützstreben, die obenseitig an den Trageholmen befestigt sind, untenseitig an einem Lagergestänge fixiert sind, an dem Einzelradlager für die seitlichen hinteren Räder vorgesehen sind. Das Lagergestänge für ein Einzelradlager ist derart ausgelegt, dass die hinteren Räder aus einer von der Mittenlängsachse des Schiebewagens entfernten ersten Gebrauchsstellung in eine herangezogene zweite Gebrauchsstellung und aus dieser wieder in die erste verbringbar sind. Auch bei dieser Ausführung ist durch die jeweiligen vier seitlichen Schwenklager eine relativ instabile Konstruktion und Halterung der hinteren Räder gegeben. Eine solche Ausführung ist ferner aus der US 5,558,357 bekannt. Diese unterscheidet sich dadurch, dass nur ein einziger Längsträger unten vorgesehen ist, der vorderseitig eine Gabel zur Aufnahme des Vorderrades aufweist.
  • Weiterhin ist ein zusammenlegbarer dreirädriger Schiebewagen mit mindestens einem unteren Längsträger, an dem vorderseitig eine Lagervorrichtung für mindestens ein Vorderrad und Befestigungsmittel für die schwenkbare Befestigung von zwei schräg von vorne nach hinten ansteigend verlaufenden spiegelbildlich und beabstandet zueinander angeordneten Tragholmen mit Befestigungsmitteln für einen zwischengefügten Sitz- und/oder Liege- oder Transporteinsatz vorgesehen sind, aus der älteren Gebrauchsmusteranmeldung DE 20 2004 014 531 bekannt. Die Tragholme weisen Verlängerungen als Schiebestangen mit Griffen oder einen Schiebebügel auf. Die Tragholme sind über ein Stützgestänge direkt oder indirekt über Zwischenglieder mit mindestens einem Längsträger im hinteren Bereich befestigt. Das Gestell weist ferner rückseitig Lager für Hinterräder auf. Das Vorderrad kann ein feststehendes Rad sein oder aber auch eine Radanordnung aus mehreren Rädern, die an einem um eine senkrechte Achse drehbaren Halter gelagert sind, der in verschiedene Positionen nachführend schwenkt, wie dies bei Möbelrollen üblich ist.
  • Die Beschreibung der verschiedenen zusammenfaltbaren Fahrgestelle für Kinderwagen und Puppenwagen ließe sich fortsetzen. Gemeinsam weisen diese Ausführungsformen schräg von vorne nach oben und V-förmig zueinander in der Aufstellposition des Wagengestells verlaufende Gestellholme auf; die darüber hinaus auch mehrgliedrig ausgeführt und z.B. durch Überklappen verkürzbar sein können. An diesen Gestellholmen befinden sich Halter z. B. in Form von Steckhülsen oder Ansätzen an den Gelenken, die eine Aufnahme aufweisen, in die Koppelelemente an Einsätzen einrastbar sind. Normalerweise sind nur zwei Halter auf gleicher Höhe an den Gestellholmen vorgesehen. Es hat sich gezeigt, dass, wenn ein Liegewageneinsatz mit einer Babytragetasche oder ein anderer einen festen Rahmen aufweisender Liegewageneinsatz zur Anwendung kommt, das Gestell erst dann wieder zusammengelegt werden kann, wenn der Liegewageneinsatz aus den Haltern mit den Koppelelementen entfernt und gesondert abgestellt wird.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde, den Einsatz so zu gestalten, dass er nicht entfernt werden muss, wenn das Gestell zusammengelegt wird.
  • Gelöst wird die Aufgabe durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Einsatzes gemäß der im Anspruch 1 angegebenen Lehre.
  • Diese Ausgestaltung sieht vor, dass der Einsatz selbst oder ein Rahmen hierfür vorgesehen ist, der sich auch dann zusammenlegen lässt, wenn die beiden V-förmig aufgestellten Gestellholme beim Zusammenlegen sich aufeinander zu bewegen und zusammengeklappt werden. Durch die erfindungsgemäße Anordnung folgen die beiden Tragestangen, die sich mindestens nach vorn vom Anlenkungspunkt erstrecken. Sie behindern durch die Anlenkung auch bei eingezogener Bogenausführung an den freien Enden in keinster Weise die Schwenkbewegung der beiden Gestellholme beim Zusammenklappen. Der Einsatz kann einseitig, wie angegeben, ausgeführt und beispielsweise aus einem an den Tragestangen befestigten zu einer Tragetasche oder zu einem Behältnis genähten Stoff gebildet sein. Der Einsatz kann aber auch oval ausgebildet sein, zu welchem Zweck rückseitig an dem Koppelelement weitere Stangen vorgesehen sind. Ebenso kann er so ausgebildet sein, dass er z.B. auch zur Aufnahme einer Babytragetasche oder eines Schlafsackes verwendet werden kann. Selbst dann, wenn die sich nach vorne und nach hinten erstreckenden Tragestangen über Verbindungselemente jeweils kopfseitig verbunden sind, werden das Zusammenfalten und die Bewegungskompensation nicht gehindert, wenn die Verbindungsteile schwenkbewegliche Schenkel oder Kettenglieder sind, die eine automatische Ausweichung über die gelenkigen Verbindungen ermöglichen.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen im Detail angegeben.
  • Die vorderen und hinteren Tragestangen sind zweckmäßigerweise in einer Ebene angeordnet, wenn sie und das Wagengestell aufgestellt sind, und können beispielsweise den oberen Rand eines Behältnisses bilden. Die Tragestangen können aber auch zur Befestigung eines formstabilen Tragebehältnisses dienen, das z.B. angeklippt werden kann. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, die hinteren Tragestangen an einem verschwenkbaren Koppelteil anzubringen, das an einem feststehenden Koppelteil des Koppelelementes um eine horizontale Achse verschwenkbar ist. Die hinteren Tragestangen können dann über die vorderen geschwenkt werden oder, falls sie nicht konturengleich ausgebildet sind, zwischen den vorderen Trage stangen einschwenken oder stirnseitig vorher enden. Es ist ersichtlich, dass dann praktisch ein U-förmiger Bügel gegeben ist, sofern Verbindungsteile stirnseitig vorgesehen sind.
  • Beim Zusammenklappen werden die Koppelelemente aufeinander zu bewegt und bilden mit dem Wagengestell eine zusammengefaltete Einheit. Die Koppelelemente können dabei, je nach Ausführung des Wagengestells, auch an Haltern befestigt sein, die an Schwenkachsen der Gestellholme angebracht sind, so dass keine zusätzlichen Halter an den Gestellholmen vorgesehen sein müssen. Der Einsatz kann mit seinen Koppelelementen auch so ausgeführt sein, dass er im aufgestellten Zustand von den Haltern an den Gestellholmen abnehmbar ist. Sind die Tragestangen über Verbindungselemente stirnseitig drehbeweglich verbunden, so entsteht praktisch ein ovaler oder rechteckförmiger Rahmen. Die Länge des Verbindungselementes und dessen Ausführung bestimmen den Abstand der Tragestangen an den äußeren Enden. Bei Kettenausführung oder Schenkelausführung ist ein Zusammenfahren möglich, um einen geringen Abstand zu erzielen. In jedem Fall kann der Abstand der Koppelelemente wesentlich geringer sein. Sind darüber hinaus an der Unterseite ausklappbare Füße vorgesehen, so kann dieses Gestell separat auf dem Boden aufgestellt werden. Anstelle solcher Beine oder ergänzend zu solchen Beinen können auch Winkelelemente vorgesehen sein, die einen senkrechten und einen abgewinkelten, nach innen weisenden Abschnitt aufweisen, so dass mit dem Winkelabschnitt ein einsetzbares Behältnis untergriffen werden kann. Anstelle solcher Winkelelemente können aber auch quer vorgesehene Tragegurte angebracht sein, die an den paarig zueinander angeordneten Tragestangen befestigt sind. An den Tragestangen kann aber auch ein aus Stoff oder Folie gefertigtes Behältnis aus zwei Teilen befestigt sein. Beim Zusammenfalten behindert der Stoff den Zusammenfaltvorgang nicht.
  • Im Falle der Verwendung schwenkbarer Koppelteile ist es zweckmäßig, Arretierungen vorzusehen, so dass der schwenkbare Koppelteil gegenüber dem feststehenden zumindest in der Aufstellposition arretiert ist. Des weiteren kann auch an den Tragestangen, an denen sich das Kopfteil des beispielsweise eingesetzten Babyträgers befindet, ein Haubenbügel angebracht sein und auch eine Haube aus Stoff oder Folie, die mit dem Rahmen oder dem Behältnis aus Stoff oder Folie verbunden ist. Dieser schwenkbare Haubenbügel ist obenseitig an den paarigen Tragestangen oder seitlich angelenkt. Damit dieser den Faltvorgang nicht behindert, muss er entweder aus elastischem Material bestehen oder mehrgliedrig ausgeführt sein, so dass der Faltvorgang ungehindert durchgeführt werden kann. Der Bügel kann aber auch leicht lösbar an den Schwenkgelenken befestigt sein, beispielsweise durch Aufrasten auf Lagerbolzen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele ergänzend erläutert.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 in perspektivischer Darstellung einen Einsatz nach der Erfindung im aufgestellten Zustand, wie er beispielsweise in ein Wagengestell eines Kinderwagens einsetzbar ist,
  • 2 die Rahmenkonstruktion des Einsatzes nach 1,
  • 3 eine Variante der Rahmenkonstruktion mit abhängenden Querverbindungsbändern,
  • 4 eine Variante mit ausklappbaren Füßen,
  • 5 ein Ausführungsbeispiel in perspektivischer Ansicht des oberen Rahmenteils mit vorgeklappten hinteren Tragestangen und
  • 6 den zusammengeklappten Rahmen nach 5.
  • In dem Ausführungsbeispiel in 1 ist ein Einsatz 1 nach der Erfindung dargestellt. Dieser besteht aus zwei paarig auf gleicher Höhe angeordneten vorderen Tragestangen 5a, 5b, die über ein Verbindungsteil aus zwei um senkrechte Achsen miteinander verbundenen Schenkeln 9a, 9b schwenkbeweglich miteinander verbunden sind, zu welchem Zweck Schwenklager mit senkrechten Achsen 14 vorgesehen sind. Die anderen Enden der beiden Tragestangen 5a, 5b sind an Lagerhaltern 4a, 4b befestigt, die an dem feststehenden Koppelteil 7a, 7b beidseitig vorgesehener Koppelelemente 2a, 2b vorgesehen sind. Diese Koppelelemente 2a, 2b sind so ausgestaltet, dass sie an Haltern eines Kinderwagengestells (nicht dargestellt) angesteckt oder daran durch Rastverbindung befestigt werden können. Auf der Innenseite der feststehenden Koppelteile 7a, 7b sind schwenkbare Koppelteile 8a, 8b vorgesehen. Diese sind über Schraub- oder Nietbolzen 15 so mit den feststehenden Koppelteilen 7a, 7b verbunden, dass sie aus der dargestellten Position nach links verschwenkbar sind. Ihre konstruktive Ausgestaltung ist so ausgelegt, dass in der aufgestellten Position ein Weiterdrehen nach rechts nicht möglich ist. Hierzu können Anschläge aber auch Rasten vorgesehen sein. An den schwenkbaren Koppelteilen 8a, 8b sind ebenfalls Lagerhalter 3a, 3b vorgesehen, die jeweils eine senkrechte Schwenkachse aufweisen. An diesen Lagerhaltern 3a, 3b sind die hinteren Tragestangen 6a, 6b schwenkbeweglich befestigt, so dass sie nach außen bzw. auch nach innen mindestens um ein definiertes Maß verschwenkbar sind. Die Tragestangen sind gebogen ausgeführt, so dass ein ovaler Einsatz zusammen mit den Schenkeln 9a und 9b des Verbindungsteils entsteht. Handelt es sich um ein Verbindungsteil 20, das als Brückenteil ausgebildet und über die Gelenke 14 an den stirnseitigen Enden der Tragestangen 6a und 6b angelenkt ist, so ist ersichtlich, dass dieses Bogenelement, das den Verbindungsteil 20 bildet, den nominalen Abstand auch im zusammengeführten Zustand der Koppelelemente 2a, 2b bildet. Die Enden der Tragestangen 5a, 5b und 6a, 6b, die an den Lagerhaltern 4a, 4b und 3a, 3b schwenkbeweglich befestigt sind, können also beim Aufeinanderzubewegen der Koppelelemente 2a, 2b verschwenken, wobei, wie aus 6 ersichtlich ist, eine U-förmige Verstellung der Tragestangen 5a, 5b und 6a, 6b gegeben ist.
  • 1 zeigt ferner, dass an dem so aufgestellten Rahmen an der Unterseite ein Behältniskörper 17 aus Stoff oder Folie an den Tragestangen und Verbindungsteilen 20 befestigt ist. Durch das flexible Textil ist auch ein Überklappen der Tragestangen 6a, 6b von rechts nach links ungehindert möglich. Des weiteren zeigt 1, dass ein Haubenbügel 13 an Haltern 18, die an den vorderen Tragestangen 5a und 5b vorgesehen sind, angelenkt ist. Dieser Haubenbügel 13 spannt eine Haube 19 aus Stoff oder Folie. Der Haubenbügel 13 kann aus federndem Material bestehen, z. B. einem Federstab. Er kann aber auch mehrgliedrig ausgeführt sein, um eine seitliche Faltung zu ermöglichen. Er kann darüber hinaus aber auch auf die Lagerbolzen der Halter 18 aufsteckbar ausgeführt sein, so dass er leicht entfernbar ist.
  • 2 zeigt den abgeklappten Haubenbügel 13 und nur die ovale Anordnung der Tragestangen mit den Verbindungselementen, die aus Schenkeln oder aus einem Teil bestehen, der an den Tragestangen angelenkt ist.
  • 3 zeigt eine Variante, bei der an den Tragestangen 5a, 5b und 6a, 6b Querverbindungsbänder 10 und 11 angebracht sind. Diese sind in einer ausgeprägten Form dargestellt und verdeutlichen, dass in einen solchen Rahmen beispielsweise eine Babytragetasche einsetzbar ist, die von den Querverbindungsbändern 10 und 11 untergriffen wird. Beim seitlichen Zusammenfahren behindern diese Bänder die Bewegungen nicht.
  • 4 zeigt eine Variante, bei der es möglich ist, an der Unterseite der Tragestangen 5a, 5b und 6a, 6b ausklappbare Füße 12 vorzusehen, um den Rahmen im vom Wagengestell abgenommenen Zustand auf einem Boden aufstellen zu können.
  • 5 zeigt, dass vor dem Zusammenfahren eines Kinderwagengestells es zweckmäßig ist, die hinteren Tragestangen durch Verdrehen der schwenkbaren Koppelteile 8a, 8b auf die vorderen Tragestangen 5a und 5b zu schwenken. Die hinteren Tragestangen sind in dieser Ausführung kürzer gehalten. Der Haubenbügel 13 befindet sich ebenfalls in einem abgeklappten Zustand. Die Schwenkverbindungen 14 zwischen den Tragestangen 5a, 5b und 6a, 6b einerseits und den Verbindungsteilen 20 andererseits stellen sicher, dass demgegenüber die Tragestangen verschwenkt werden können. Der so gebildete Einsatz kann also die aus 6 ersichtliche zusammengefahrene Position einnehmen, wobei sich die Tragestangen 5a, 5b und 6a, 6b entsprechend den Verbindungsteilen 20 nach außen aufstellen. Dies ist möglich, da die schwenkbewegliche Anbindung der Tragestangen 5a, 5b und 6a, 6b an den Lagerhaltern 3a, 3b bzw. 4a, 4b gegeben ist. Es ist ersichtlich, dass ein Kinderwagengestell, z.B. von Kinderwagen der eingangs beschriebenen Art, ausgestattet mit einem solchen Einsatz zusammengefaltet werden kann und dass dabei der Einsatz nicht entfernt werden muss.
  • 1
    Einsatz
    2a
    Koppelelement
    2b
    Koppelelement
    3a
    Lagerhalter
    3b
    Lagerhalter
    4a
    Lagerhalter
    4b
    Lagerhalter
    5a
    Tragestange
    5b
    Tragestange
    6a
    Tragestange
    6b
    Tragestange
    7a
    feststehendes Koppelteil
    7b
    feststehendes Koppelteil
    8a
    schwenkbares Koppelteil
    8b
    schwenkbares Koppelteil
    9a
    Schenkel
    9b
    Schenkel
    10
    Querverbindungsband
    11
    Querverbindungsband
    12
    Fuß
    13
    Haubenbügel
    14
    Schwenkverbindung
    15
    Schraub- oder Nietbolzen
    16
    Stoffbezug
    17
    Behältniskörper
    18
    Halter
    19
    Haube
    20
    Verbindungsteil

Claims (18)

  1. Einsatz für einen zusammenklappbaren Schiebewagen für Kinder und/oder Puppen mit einem Wagengestell, das mindestens aufweist: – zwei spiegelbildlich angeordnete, in der Aufstellposition von vorn nach hinten ansteigend und im Wesentlichen V-förmig verlaufende, durchgehende oder aus miteinander verbundenen Abschnitten gebildete Gestellholme, deren untere Enden schwenkbar an oder in einem Verbindungsteil für andere Gestellteile und/oder einer vorderen Radanordnung mit mindestens einem Rad angelenkt sind, und – mit mindestens einem Halter an jedem der Gestellholme zur Befestigung eines im Wesentlichen horizontal verlaufenden Einsatzes dadurch gekennzeichnet, dass – der Einsatz (1) beidseitig Koppelelemente (2a, 2b) aufweist, die mit den Haltern verbindbar oder in diese einsetzbar und daran befestigbar sind, – die Koppelelemente (2a, 2b) Lagerhalter (3a, 3b; 4a, 4b) mit senkrechten Schwenkachsen zur schwenkbeweglichen Lagerung des Endes mindestens jeweils einer sich nach vorne erstreckenden Tragestange (5a, 5b) des Einsatzes (1) aufweisen.
  2. Einsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an demselben oder an mindestens einem weiteren Lagerhalter (3a, 3b) an den Koppelelementen (2a, 2b) mindestens eine weitere Tragestange (6a, 6b) um eine senkrechte Achse schwenkbeweglich und sich nach hinten erstreckend vorgesehen ist.
  3. Einsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (2a, 2b) aus einem feststehenden Koppelteil (7a, 7b) und einem daran drehbar um mindestens einen Winkel von ca. 180° verschwenkbaren Koppelteil (8a, 8b) besteht, dass die Drehachse quer zur Längsachse des Schiebewagens bzw. des Einsatzes (1) verläuft, dass an dem feststehenden Koppelteil (7a, 7b) der Lagerhalter (4a, 4b) für die nach vorne sich erstreckende Tragestange (5a, 5b) und an dem drehbaren Koppelteil (8a, 8b) der Lagerhalter (3a, 3b) für die sich nach hinten erstreckende Tragestange (6a, 6b) vorgesehen sind und dass die hintere Tragestange (6a, 6b) über die vordere (5a, 5b) verschwenkbar ist, wobei beim seitlichen Zusammenschwenken der Gestellholme des Fahrgestells in die Verstauposition, die komplementären Tragestangen (5a, 5b, 6a, 6b) sich aufeinander zu bewegen.
  4. Einsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen paarweise angeordneten Tragestangen (5a, 5b, 6a, 6b) über einen Verbindungsteil (20) oder über Schenkel (9a, 9b) eines solchen frontseitig und/oder rückseitig miteinander verbunden sind, die an den Tragestangen (5a, 5b, 6a, 6b) angelenkt sind, deren Achsen (14) ebenfalls senkrecht verlaufen.
  5. Einsatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (20) und/oder die Schenkel (9a, 9b) der Verbindungsteile mehrgliedrig sind.
  6. Einsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Tragestangen (5a, 5b) über Querverbindungsbänder (10, 11) zur Aufnahme eines einsetzbaren wannenförmigen Behältnisses miteinander verbunden sind.
  7. Einsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Tragestangen (5a, 5b) herunterklappbare oder fest montierte Winkelelemente vorgesehen sind, die ein einsetzbares Behältnis mit dem Abwinklungsabschnitt an den Winkelelementen untergreifen.
  8. Einsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Tragestangen (5a, 5b; 6a, 6b) nach unten ausklappbare Füße (12) vorgesehen sind.
  9. Einsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Haubenbügel (13) an Gelenken an paarigen Tragestangen (5a, 5b) angelenkt ist und dass der mindestens eine Haubenbügel (13) entweder aus federndem Bandmaterial besteht oder aus Kettengliedern gebildet ist, die über gelenkige Teile miteinander verbunden sind und als geschlossener Bügel leicht abnehmbar ausgeführt ist.
  10. Einsatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem feststehenden Koppelteil (7a, 7b) und dem schwenkbaren Koppelteil (8a, 8b) Rastelemente vorgesehen sind, die die schwenkbaren Koppelelemente (8a, 8b) in der Schwenkposition gesichert arretieren, in welcher die Tragestangen (6a, 6b) nach hinten verschwenkt sind, und dass die Lagerhalter so ausgebildet sind, dass der Schwenkweg der Tragestangen (5a, 5b, 6a, 6b) beschränkt ist.
  11. Einsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus einem textilen Stoff genähtes oder aus Folie gefertigtes Behältnis an den Tragestangen (5a, 5b, 6a, 6b) befestigt ist.
  12. Einsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz durch Abnahme der Koppelelemente (2a, 2b) von den Haltern an den Trageholmen des Fahrgestelles abnehmbar ist.
  13. Einsatz nach Anspruch 12 in Verbindung mit Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelelemente oder Füße in mindestens vier Positionen an den Tragestangen (5a, 5b; 6a, 6b) angelenkt sind und aufstellbar sowie in der aufgestellten Position selbsthaltend oder arretiert sind.
  14. Einsatz nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelelemente (2a, 2b ) aus Kunststoff bestehen und die Lagerhalter (4a, 4b; 3a, 3b) jeweils angeformt sind.
  15. Einsatz nach Anspruch 1, 2, 3 oder 14 , dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerhalter jeweils in Verlängerung zum jeweiligen Koppelteil (7a, 7b, 8a, 8b) an den Koppelelementen (2a, 2b) längsachsenparallel zum Einsatz vorgesehen sind und die Enden der Tragestangen (5a, 5b, 6a, 6b) in den Lagerhaltern (3a, 3b, 4a, 4b) enden.
  16. Einsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er als Nachrüstsatz für einen Kinderwagen oder einen Puppenwagen ausgebildet ist und dass die Koppelelemente als Rastelemente ausgebildet sind, die in Halter an den Gestellholmen wieder lösbar einrastbar sind.
  17. Einsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen Tragestangen (5a, 5b) länger als die hinteren Tragestangen (6a, 6b) sind.
  18. Einsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Einbringung zwischen den seitlichen Gestellholmen eines drei- oder vierrädrigen Kinderwagengestells.
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