DE202005013861U1 - Fahrradgriff - Google Patents

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Abstract

Fahrradgriff, insbesondere Enduro-Fahrradgriff, mit
einem im Wesentlichen zylindrischen Greifelement (10), und
einer an einer Innenseite des Greifelements (10) angeordneten Abrutschsicherung (12),
wobei die Abrutschsicherung (12) als gegenüber dem Greifelement (10) in radialer Richtung vorstehender Ansatz ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Fahrradgriff, insbesondere einen Enduro-Fahrradgriff.
  • Beim Fahren anspruchsvoller Passagen ist es insbesondere bei Mountainbikes wichtig, dass ein sicherer Halt des Radfahrers am Fahrradgriff gewährleistet ist. Dies gilt beispielsweise auch beim Bergabfahren, bei Sprüngen etc.
  • Eine weitere Anforderung an Fahrradgriffe besteht im Greifkomfort. Häufig tritt bei Fahrradgriffen die Problematik auf, dass der Handballen während des Fahrens taub wird. Insbesondere tritt dies im Bereich der Außenseite des Handballens, d.h. unterhalb des kleinen Fingers, auf. Bei derartig auftretender partieller Taubheit des Handballens ist ein sicheres Greifen des Fahrradgriffs, insbesondere bei anspruchsvollen Situationen, nicht mehr gewährleistet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Fahrradgriff, insbesondere einen Enduro-Fahrradgriff zu schaffen, bei dem die Fahrsicherheit erhöht wird. Eine weitere alternative Aufgabe der Erfindung besteht darin, den Komfort eines Fahrradgriffs zu verbessern.
  • Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 11.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung weist der Fahrradgriff ein üblicherweise aus Kunststoff hergestelltes, im Wesentlichen zylindrisches Greifelement auf. Das Greifelement ist über das Lenkerende gesteckt. An einer Innenseite des Greifelements ist erfindungsgemäß eine Abrutschsicherung vorgesehen. Die Innenseite des Greifelements ist in montiertem Zustand die nach innen in Richtung des Lenkervorbaus weisende Seite des Fahrradgriffs. Vorzugsweise ist die Abrutschsicherung als Ansatz ausgebildet, der insbesondere in radialer Richtung von dem Greifelement absteht. Durch das erfindungsgemäße Vorsehen einer Abrutschsicherung an der Innenseite eines Fahrradgriffs ist insbesondere in anspruchsvollem Gelände, bei Sprüngen etc. ein Abrutschen der Hand des Fahrradfahrers nach innen vermieden. Hierdurch ist die Sicherheit erheblich erhöht.
  • Vorzugsweise ist der als Abrutschsicherung dienende Ansatz nur an einem Teil des Umfangs des Greifelements angeordnet. Hierbei ist der Ansatz vorzugsweise teilringförmig ausgebildet und, besonders bevorzugt, nur an der Oberseite des Greifelements angeordnet. Hierbei ist die Oberseite die in montiertem Zustand nach oben weisende Seite des Greifelements. Durch das Reduzieren des Ansatzes auf einen Teil des Umfangs ist weiterhin ein Abrutschen der Hand nach innen vermieden und gleichzeitig gewährleistet, dass die Schaltung mit dem Daumen weiterhin gut zugänglich bleibt.
  • Vorzugsweise ist die Außenkante des Ansatzes stufenfrei ausgebildet, wobei insbesondere ein stufenfreier Übergang zwischen der Außenkante des Ansatzes und dem Umfang ausgebildet ist. Hierdurch ist das Auftreten von Druckstellen und dgl. vermieden.
  • Vorzugsweise ist der als Abrutschsicherung dienenden Ansatz derart ausgebildet, dass die radialen Abmessungen in Richtung einer Vorderseite des Greifelements größer sind als in Richtung einer Rückseite des Greifelements.
  • In Draufsicht weist der Ansatz somit eine geschwungene, ergonomisch günstige Form auf.
  • Zur Befestigung des Fahrradgriffs an einem Lenker kann der Fahrradgriff aus elastischem Kunststoff ausgebildet sein und lediglich auf das Lenkerende aufgesteckt werden. Hierdurch ist jedoch ein verdrehsicheres Halten des Fahrradgriffes am Lenker nicht gewährleistet. Vorzugsweise ist das Greifelement des Fahrradgriffs daher mit einer Hülse verbunden. Die Hülse weist einen Hülsenschlitz auf, der vorzugsweise in Richtung der Außenseite des Fahrradgriffs offen ist. Zur Befestigung der Hülse an dem Fahrradlenker wird im geschlitzten Bereich der Hülse ein Klemmelement, wie ein Klemmring, vorgesehen, wobei das Klemmelement mit Hilfe eines Klemmmittels, wie einer Schraube, zusammengedrückt wird. Hierdurch wird die Hülse klemmend an dem Fahrradlenker befestigt.
  • Vorzugsweise ist das Klemmelement als Fingerschutz ausgebildet. Hierdurch ist beispielsweise die Gefahr von Verletzungen durch Äste oder ein seitliches Anstoßen an Gegenständen, wie Felsen und dgl., verringert. Hierbei ist der Fingerschutz beispielsweise als radialer Ansatz ausgebildet, wobei in besonders bevorzugter Ausführungsform der Ansatz in den Klemmring integriert bzw. mit diesem verbunden ist. Hierbei ist es insbesondere möglich, den Ansatz in radialer Richtung zu schlitzen und das Klemmmittel, wie eine Schraube, in dem Ansatz vorzusehen. Ebenso kann ein entsprechendes Gewinde oder eine Mutter zur Halterung der Schraube in dem radialen Ansatz vorgesehen sein. Der Klemmring weist somit die Doppelfunktion auf, einerseits ein klemmendes Befestigen des Fahrradgriffes am Lenker sicherzustellen und andererseits als Fingerschutz zu dienen.
  • Vorzugsweise weist der Fingerschutz in Fahrtrichtung. Insbesondere ist der Fingerschutz gegenüber der Abrutschsicherung in Umfangsrichtung um 80-100°, insbesondere um 90°, versetzt angeordnet, wobei vorzugsweise der Fingerschutz in Fahrtrichtung nach vorne und die Abrutschsicherung nach oben weist.
  • Zur eindeutigen Lagedefinition des Fahrradgriffs an dem Lenker kann die Abrutschsicherung und/oder der Fingerschutz eine Justagehilfe, beispielsweise in Form einer Skala, aufweisen.
  • Ferner betrifft die Erfindung einen Fahrradgriff, insbesondere einen Enduro-Fahrradgriff, bei dem es sich um eine selbstständige Erfindung handelt. Dieser Fahrradgriff weist ebenfalls ein im Wesentlichen zylindrisches Greifelement auf. An einer Oberseite des Greifelements ist ein Abstützelement vorgesehen. Das Abstützelement dient zum Abstützen des Handballens, wobei die Oberseite des Greifelements die im montierten Zustand des Fahrradgriffs nach oben weisende Seite ist. Erfindungsgemäß weist das Abstützelement in einem Außenbereich eine höhere Elastizität als in einem Innenbereich auf. Hierbei ist der Außenbereich des Abstützelements der in montiertem Zustand des Fahrradgriffs nach außen weisende Bereich. Der Innenbereich weist entsprechend nach innen in Richtung des Lenkervorbaus. Durch eine erhöhte Elastizität im Außenbereich des Abstützelements ist sichergestellt, dass die Blutzufuhr in diesem kritischen Bereich des Handballens gewährleistet ist. Das Risiko der Taubheit des Handballens, insbesondere im Bereich des kleinen Fingers, ist somit erheblich verringert.
  • Vorzugsweise nimmt die Elastizität vom Innenbereich in Richtung des Außenbereichs, insbesondere mehrstufig, zu. Hierdurch ist ein im Wesentlichen kontinuierlicher Übergang gewährleistet, wodurch Druckstellen vermieden sind.
  • Es ist möglich, unterschiedliche Elastizitäten des Abstützelements dadurch zu realisieren, dass das Abstützelement aus unterschiedlichen Materialien hergestellt ist. Erfindungsgemäß wird die Elastizität einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Fahrradgriffs durch das Vorsehen von Rillen hergestellt. Hierbei wird die Breite und/oder die Tiefe und/oder der Abstand der Rillen variiert, um unterschiedliche Elastizitäten zu realisieren. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass das Abstützelement aus einem einzigen Material hergestellt werden kann. Bei dem Material handelt es sich insbesondere um Kunststoff, wobei vorzugsweise das gesamte Greifelement aus demselben Kunststoff hergestellt ist.
  • Vorzugsweise kreuzen sich die Rillen zur Ausbildung von Auflageelementen, die vorzugsweise viereckig und insbesondere rautenförmig ausgebildet sind. Beispielsweise durch Verringerung der Abstände der Rillen kann die Elastizität des Abstützelements im Außenbereich erhöht werden. Eine weitere Vergrößerung der Elastizität kann dadurch erzielt werden, dass eine Oberseite der Auflageelemente zusätzliche Rillen aufweist, die sich insbesondere ebenfalls kreuzen. Diese zusätzlichen Rillen weisen eine geringere Tiefe als die Rillen zur Ausbildung der Auflageelemente auf.
  • Zusätzlich oder alternativ zu einem Variieren der Breite und/oder der Tiefe der Rillen kann auch die Anzahl der Rillen je Flächeneinheit variiert werden. Zusätzlich oder statt dem Vorsehen von Rillen können auch Vertiefungen, beispielsweise kreisförmige Vertiefungen, vorgesehen sein.
  • Vorzugsweise ist an einer Unterseite des Greifelements ein Halteelement mit erhöhter Reibung angeordnet. Hierdurch ist ein sicheres Greifen des Fahrradgriffs weiter verbessert. Vorzugsweise ist das Halteelement aus einem Material hergestellt. Besonders bevorzugt ist auch das Halteelement entsprechend des Abstützelements aus demselben Material wie das Greifelement hergestellt und besonders bevorzugt einstückig ausgebildet.
  • Die Reibung des Greifelements kann durch ein Aufrauhen der Oberfläche und/oder durch Einlagerung geeigneter Materialien in das Material des Greifelements erfolgen. Hierdurch wird durch die eingelagerten Materialien die Rauheit der Oberfläche erhöht.
  • Besonders bevorzugt ist es, die beiden vorstehend beschriebenen Erfindungen zu kombinieren, so dass der erfindungsgemäße Fahrradgriff insbesondere zusätzlich zu einer Abrutschsicherung und einem Fingerschutz ein Abstützelement mit variierender Elastizität aufweist.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines linken Fahrradgriffs,
  • 2 eine schematische perspektivische Ansicht eines rechten Fahrradgriffs,
  • 3 eine schematische perspektivische Ansicht des Fahrradgriffs im Bereich des Klemmrings,
  • 4 eine schematische Draufsicht auf die Abrutschsicherung von innen,
  • 5 eine schematische Schnittansicht des linken Fahrradgriffs, und
  • 6 eine schematische Schnittansicht des Klemmrings.
  • Die erfindungsgemäßen Fahrradgriffe weisen ein Greifelement 10 auf, das im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet und aus Kunststoff hergestellt ist. An einer Innenseite des Greifelements 10 ist eine Abrutschsicherung 12 vorgesehen. Die Innenseite des Greifelementes ist die in montiertem Zustand nach innen in Richtung des Lenkervorbaus weisende Seite. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Abrutschsicherung 12 als Ansatz ausgebildet, der einstückig mit dem Greifelement verbunden und vorzugsweise ebenfalls aus Kunststoff hergestellt ist. Die Abrutschsicherung 12 ist nur an einem Teil des Umfangs des Greifelements 10 angeordnet, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel die Abrutschsicherung 12 etwa einen Winkel von 160° des Umfangs des Greifelements 10 umschließt.
  • Die Abrutschsicherung 12 ist an einer Oberseite 14 des Greifelements 10 angeordnet und weist somit in montiertem Zustand nach oben. Dies hat den Vorteil, dass an einer Unterseite 16 des Greifelements 10 keine Abrutschsicherung vorgesehen ist und somit ein in montiertem Zustand in diesem Bereich angeordneter Schalthebel für den Daumen ungehindert betätigbar bleibt.
  • Zur Vermeidung von Druckstellen und aus ergonomischen Gründen ist eine Außenkante 18 der Abrutschsicherung stufenfrei ausgebildet und geht in den Bereichen 20 stufenfrei in den Umfang des Greifelements 10 über.
  • In besonders bevorzugter Ausführungsform ist der Ansatz 12, wie am besten in der Draufsicht (4) sichtbar, derart ausgebildet, dass der Ansatz in einem Bereich 22, d.h. in einem in Richtung einer Vorderseite des Greifelements 10 weisenden Teil, in radialer Richtung größere Abmessungen aufweist als der in Richtung der Rückseite eines Greifelements weisende Teil 24 der Abrutschsicherung 12. Hierbei weist die Vorderseite des Greifelements 12 in montiertem Zustand nach vorne, d.h. in Fahrtrichtung des Fahrrads.
  • Auf der der Abrutschsicherung 12 gegenüberliegenden Seite des Greifelements ist ein Fingerschutz 26 vorgesehen. Der Fingerschutz 26 ist in besonders bevorzugter Ausführungsform als Klemmring ausgebildet. Hierzu weist der Fingerschutz 26 einen Schlitz 28 (3) sowie eine als Klemmmittel dienende Schraube 30 auf. Durch Anziehen der Schraube 30 erfolgt eine Verringerung des Innendurchmessers des Klemmrings 26. Dies führt dazu, dass eine innerhalb des Griffs angeordnete Hülse 32 (5), die einen Schlitz 34 aufweist, zusammengedrückt wird. Hierdurch erfolgt ein klemmendes Halten der Hülse 32 an dem Lenkerende. Das Greifelement 10 ist fest mit der Hülse 32, beispielsweise durch Verkleben, verbunden.
  • Der Klemmring 26 weist als Fingerschutz dienende, radiale Ansätze 36, 38 auf, die gleichzeitig zur Aufnahme des Klemmmittels 30 bzw. eines Innengewindes dienen. In montiertem Zustand weisen die Ansätze 36, 38 in Fahrtrichtung, d.h. in Richtung der Vorderseite des Griffteils 10.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist zur lagegenauen Anordnung beider Fahrradgriffe an einer Lenkerstange sowohl der Fingerschutz 26 als auch die Abrutschsicherung 12 mit einer Justagehilfe 40, 42 versehen.
  • Das Greifelement 10 weist an seiner Oberseite 14 ein Abstützelement 44 auf, auf dem der Handballen abgestützt wird. Das Abstützelement 44 ist vorzugsweise einstückig mit dem Greifelement 10 verbunden und insbesondere aus demselben Material. Die Elastizität des Abstützelements nimmt in Richtung eines Pfeils 46 ausgehend von einer Innenseite des Greifelements, an der die Abrutschsicherung 12 angeordnet ist, in Richtung einer Außenseite, an der der Fingerschutz 26 angeordnet ist, zu. Das Abstützelement 44 ist somit an der Außenseite weicher als an der Innenseite. Hierdurch ist eine verbesserte Durchblutung im Bereich des Handballens gewährleistet.
  • Insbesondere, wenn das Abstützelement 44 aus demselben Material wie das Greifelement 10 besteht, sind in das Abstützelement 44 Rillen 48, 50 eingebracht, wobei der Abstand der Rillen 48 und ggf. auch der Abstand der Rillen 50 im äußeren Bereich d.h. in 1 auf der linken Seite des Abstützelements 44, zunimmt. Durch die sich kreuzenden Rillen 48, 50 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel viereckige Auflageelemente 52 ausgebildet, deren Oberfläche an der Außenseite kleiner ist als an der Innenseite.
  • Zusätzlich sind bei den Auflageelementen 52 im äußeren Bereich weitere Rillen 54 vorgesehen, wobei die Rillen 54 keine geringen Tiefe als die Rillen 48, 50 aufweisen. Durch das Vorsehen der Rillen 54 wird die Elastizität des Abstützelements 44 in diesem Bereich weiter erhöht.
  • An der Unterseite 16 des Greifelements 10 ist ein Halteelement 56 vorgesehen. Das Halteelement 56 weist eine größere Reibung als die übrigen Oberflächen des Greifelements 10 auf. Vorzugsweise ist das Halteelement aus demselben Material wie das Greifelement hergestellt, wobei durch Aufrauhen der Oberfläche eine höhere Rauhigkeit erreicht wird. Durch das Vorsehen des Halteelements 56 an der Unterseite 16 des Greifelements 10 ist ein sicheres Greifen gewährleistet.

Claims (18)

  1. Fahrradgriff, insbesondere Enduro-Fahrradgriff, mit einem im Wesentlichen zylindrischen Greifelement (10), und einer an einer Innenseite des Greifelements (10) angeordneten Abrutschsicherung (12), wobei die Abrutschsicherung (12) als gegenüber dem Greifelement (10) in radialer Richtung vorstehender Ansatz ausgebildet ist.
  2. Fahrradgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz (12) nur an einem Teil des Umfangs des Greifelements (10), insbesondere nur an einer Oberseite (14), angeordnet ist.
  3. Fahrradgriff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Außenkante (18) des Ansatzes (12) stufenfrei in den Umfang des Greifelements (10) übergeht.
  4. Fahrradgriff nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz (12) in Richtung einer Vorderseite des Greifelements (10) größere radiale Abmessungen als in Richtung einer Rückseite aufweist.
  5. Fahrradgriff nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das Greifelement (10) mit einer geschlitzten Hülse (32) verbunden ist.
  6. Fahrradgriff nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in einem geschlitzten Bereich der Hülse (32) ein Klemmelement (26), insbesondere ein Klemmring, angeordnet ist.
  7. Fahrradgriff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (26) einen Fingerschutz (36, 38) aufweist.
  8. Fahrradgriff nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Fingerschutz (36, 38) als radialer Ansatz ausgebildet ist.
  9. Fahrradgriff nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abrutschsicherung (12) und der Fingerschutz (36, 38) in Umfangsrichtung zueinander, insbesondere um 80-100°, versetzt angeordnet sind.
  10. Fahrradgriff nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abrutschsicherung (12) und/oder der Fingerschutz (36, 38) eine Justagehilfe (40, 42) aufweist.
  11. Fahrradgriff, insbesondere Enduro-Fahrradgriff, mit einem im Wesentlichen zylindrischen Greifelement (10), und einem an einer Oberseite (14) des Greifelements (10) angeordneten Abstützelement (44), dadurch gekennzeichnet dass das Abstützelement (44) in einem Außenbereich eine höhere Elastizität als in einem Innenbereich aufweist.
  12. Fahrradgriff nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Elastizität vom Innen- zum Außenbereich mehrstufig zunimmt.
  13. Fahrradgriff nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (44) zur Elastizitätserzeugung Rillen (48, 50) mit unterschiedlicher Breite und/oder unterschiedlicher Tiefe und/oder unterschiedlichem Abstand aufweist.
  14. Fahrradgriff nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rillen (48, 50) zur Ausbildung von Auflageelementen (50) kreuzen.
  15. Fahrradgriff nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageelemente (50) an ihrer Oberseite Rillen (54) mit geringerer Tiefe aufweisen.
  16. Fahrradgriff nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Auflageelemente (50) in Richtung eines Außenbereichs abnimmt.
  17. Fahrradgriff nach einem der Ansprüche 11-16, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Unterseite (16) des Greifelements (10) ein Halteelement (56) mit größerer Reibung vorgesehen ist.
  18. Fahrradgriff nach einem der Ansprüche 11-17, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (44) und das Greifelement (10) aus einem einzigen Material hergestellt sind.
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