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Die
Erfindung betrifft eine Schmierstoffdosiereinrichtung, insbesondere
ausgebildet und bestimmt für
Schmierstoffverteileinrichtungen in Windkraftanlagen, und eine Schmierstoffverteileinrichtung,
insbesondere eine Einleitungs-Zentralschmieranlage, vorzugsweise
ausgebildet und bestimmt für Windkraftanlagen.
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Aufgabe
von Schmierstoffverteileinrichtungen ist es, Schmierstoff entsprechend
dem jeweils erforderlichen Bedarf an die Stellen einer Maschine oder
Anlage zu verteilen, wo er benötigt
wird, insbesondere Reibstellen. Diese Stellen werden als Schmierstellen
bezeichnet. Die Schmierstoffverteileinrichtung versorgt die Schmierstellen
mit einer entsprechend den Erfordernissen dosierten Menge an Schmierstoff.
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Eine
Einleitungs-Zentralschmieranlage umfasst eine Schmierstoffpumpe
und mehrere Schmierstoffdosiereinrichtungen (Dosierelemente), die über eine
Schmierstoff-Hauptleitung mit der Schmierstoffpumpe verbunden sind.
Die Pumpe baut periodisch einen Druck in der Hauptleitung auf, der
anschließend
jeweils wieder abgebaut wird. Beim Druckaufbau bzw. bei aufgebautem
Druck wird den Dosierelementen Schmierstoff zugeführt. Dieser
Schmierstoff wird schließlich
dosiert an die Schmierstellen weitergegeben.
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Dosiereinrichtungen
(Dosierelemente) haben die Aufgabe, einzelnen Schmierstellen den
benötigten
Schmierstoff präzise
dosiert zuzuführen.
Die jeweilige Schmierstoffmenge wird durch das Dosiervolumen der
jeweiligen Dosiereinrichtung bestimmt.
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Als
zentrales Element einer Dosiereinrichtung können flexible Druckkörper, beispielsweise Membrane
vorgesehen sein. Von Vorteil sind jedoch Dosiereinrichtungen, die
nach dem Kolbenprinzip arbeiten. Insbesondere das Vorsehen eines
metallischen Kolbens bietet ausreichende Schmutzunempfindlichkeit,
gleichbleibende Dosiergenauigkeit, hohe Dauerbelastbarkeit sowie
Unempfindlichkeit gegen extreme Temperaturen und Alterung. Ferner
ermöglichen
Kolben, insbesondere metallische Kolben, die Förderungen von Ölen, Fließfetten
und Fetten.
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Schmierstoffdosiereinrichtungen
arbeiten entweder nach einem sogenannten Direktschmiersystem oder
nach einem sogenannten Nachschmiersystem.
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Bekannte
Schmierstoffdosiereinrichtungen, die nach dem Direktschmiersystem
arbeiten, weisen einen ersten Dosierraum (auch als Kolbenraum bezeichnet)
und einen zweiten Dosierraum (auch in Abgrenzung zum Kolbenraum
als Dosierraum bezeichnet) auf. Beim Druckaufbau durch die Pumpe
wird Schmierstoff von der Hauptleitung in den ersten Dosierraum
befördert,
wobei sich das Volumen des ersten Dosierraums entsprechend vergrößert. Gleichzeitig
verkleinert sich das Volumen des zweiten Dosierraums, wodurch darin
befindlicher Schmierstoff an einen Schmierstoffauslass und damit
an die Schmierstelle befördert
wird. Die Volumenänderung
in beiden Dosierräumen
erfolgt aufgrund einer entsprechenden Bewegung eines Förderkolbens
innerhalb der Dosiereinrichtung. Sobald die Hauptleitung druckentlastet
wird, drückt
eine Feder den Förderkolben
wieder zurück.
Das Volumen des zweiten Dosierraums nimmt dabei zu, das Volumen
des ersten Dosierraums hingegen nimmt ab. Bei diesem Vorgang wird Schmierstoff
aus dem ersten Dosierraum in den zweiten Dosierraum befördert. Diesen
Vorgang bezeichnet man als Umschichtung. Die Dosiereinrichtung ist
nun bereit für
den nächsten
Schmierzyklus. Beim nächsten
Druckaufbau in der Hauptleitung wird wiederum das nun in der zweiten
Dosierkammer befindliche Schmiermittel an die Schmierstelle befördert. Die
Schmierung erfolgt somit immer parallel zu den Druckphasen in der
Hauptleitung, in den Entlastungsphasen wird kein Schmierstoff an
die Schmierstellen abgegeben, hier erfolgt vielmehr die Umschichtung
des Schmierstoffs zwischen erstem und zweitem Dosierraum.
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Bekannte
Schmierstoffdosiereinrichtungen, die nach dem Nachschmiersystem
arbeiten, weisen im Unterschied zur den Direktschmiersystem-Dosiereinrichtungen
lediglich einen Dosierraum auf. Bei Druck in der Hauptleitung wird
Schmierstoff von der Hauptleitung in den Dosierraum befördert, dessen Volumen
erhöht
sich entsprechend. Dabei wird ein Kolben gegen eine Federkraft bewegt.
Ein Wechselventil, beispielsweise eine Manschette, verschließt während der
Schmierstoffzufuhr den Schmierstoffauslass und verhindert damit
den Schmierstoffaustritt zur Schmierstelle. Bei Entlastung der Hauptleitung, d.h.
nach Beendigung des Pumpenlaufs, wird der Kolben von der Feder zurückbewegt,
das Volumen im Dosierraum verringert sich. Das Wechselventil bzw. die
Manschette gibt nun den Weg zum Schmierstoffauslass frei und verhindert
gleichzeitig den Rückfluss des
Schmierstoffs in die Hauptleitung. Bei Druckentlastung in der Hauptleitung
wird somit der im Dosierraum gespeicherte Schmierstoff an den Schmierstoffauslass
und damit an die Schmierstelle befördert. Die Schmierung erfolgt
somit immer antiparallel zu den Druckphasen in der Hauptleitung.
Im Gegensatz zu Direktschmiersystem-Dosiereinrichtungen wird nun nicht
in den Druckphasen, sondern in den Entlastungsphasen Schmierstoff
an die Schmierstellen abgegeben, in den Druckphasen wird Schmierstoff
in den Dosierraum gefördert
und dort gespeichert.
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Anpassungsmöglichkeiten
an den Schmiermittelbedarf bestehen für die gesamte Schmierstoffverteileinrichtung
beispielsweise durch entsprechende Einstellung der Pumpentaktung,
d.h. der Pumpenbetätigungen
pro Zeiteinheit. Pro Dosiereinheit kann die Schmierstoffmenge ferner
einzeln abgestimmt werden, beispielsweise durch Verwendung entsprechend
anpassbarer Dosiernippel am Schmierstoffauslass. Dies setzt voraus,
dass die Dosiernippel austauschbar sind und dass verschieden dimensionierte
Dosiernippel bereitstehen (beispielsweise mit unterschiedlichem Öffnungsquerschnitt).
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Nachteilig
bei den bekannten Schmierstoffdosiereinrichtungen ist, dass je nach
gewünschtem Dosiersystem
der Dosiereinrichtung (Direktschmiersystem oder Nachschmiersystem)
verschiedene Bauelemente bereitgehalten werden müssen. Entsprechend müssen verschiedene
Dosiereinrichtungen entwickelt, produziert und bevorratet werden.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine gegenüber den
bekannten Dosiereinrichtungen verbesserte Schmierstoffdosiereinrichtung
anzugeben, durch die die vorgenannten Nachteile zumindest teilweise überwunden
werden.
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Diese
Aufgabe wird gemäß der Erfindung hinsichtlich
der Schmierstoffdosiereinrichtung durch die Merkmale des Anspruchs
1 gelöst,
hinsichtlich der Schmierstoffverteileinrichtung durch die Merkmale
des Anspruchs 16. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
sind jeweils in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Vorgeschlagen
wird gemäß Anspruch
1 eine Schmierstoffdosiereinrichtung, die insbesondere ausgebildet
und bestimmt ist für
Schmierstoffverteileinrichtungen in Windkraftanlagen, und die umfasst
- a) mindestens einen Schmierstoffeinlass, der
mit einer Schmierstoffpumpe fluidisch verbunden und verbindbar ist,
insbesondere über
eine Schmierstoff-Hauptleitung,
- b) mindestens einen Schmierstoffauslass zur Weitergabe einer
vordosierten Menge an Schmierstoff an eine Schmierstoffanwendung, insbesondere
eine oder mehrere Schmierstellen,
- c) mindestens einen ersten Dosierraum, der über mindestens ein erstes Rückschlagventil
mit dem Schmierstoffeinlass fluidisch verbunden ist, wobei das erste
Rückschlagventil
derart ausgebildet ist, dass es einen Rücklauf von Schmierstoff aus
dem ersten Dosierraum zum Schmierstoffeinlass verhindert und nur
ab einer Mindestdruckdifferenz zwischen Schmierstoffeinlass und
erstem Dosierraum einen Schmierstoffeintritt in den ersten Dosierraum
ermöglicht,
- d) mindestens einen zweiten Dosierraum, der über eine Umschicht-Fluidverbindung mit
dem ersten Dosierraum verbunden ist, und
- e) mindestens ein erstes bewegliches Element, insbesondere ein
Dosierkolben, zur Veränderung des
Volumens des ersten Dosierraums und/oder des zweiten Dosierraums,
- f) wobei erster Dosierraum und/oder zweiter Dosierraum über mindestens
ein zweites Rückschlagventil
fluidisch mit dem Schmierstoffauslass verbunden sind, wobei das
Rückschlagventil
derart ausgebildet ist, dass es einen Rücklauf von Schmierstoff vom
Schmierstoffauslass in den ersten Dosierraum und/oder den zweiten
Dosierraum verhindert und einen Schmierstoffdurchtritt an den Schmierstoffauslass
nur ab einer Mindestdruckdifferenz ermöglicht,
- g) wobei die Schmierstoffdosiereinrichtung in einer ersten Betriebskonfiguration
als Direktschmiersystem und in einer zweiten Betriebskonfiguration
als Nachschmiersystem ausgebildet ist,
- h) wobei in der ersten Betriebskonfiguration die Umschicht-Fluidverbindung zwischen
erstem Dosierraum und zweitem Dosierraum und/oder die Fluidverbindung
zwischen zweitem Dosierraum und Schmierstoffaustritt für den Durchtritt
von Schmierstoff zumindest zeitweise geöffnet ist, und
- i) wobei in der zweiten Betriebskonfiguration die Umschicht-Fluidverbindung zwischen
erstem Dosierraum und zweitem Dosierraum und/oder die Fluidverbindung
zwischen zweitem Dosierraum und Schmierstoffaustritt während aller
Betriebszustände
der Schmierstoffdosiereinrichtung für den Durchtritt von Schmierstoff
verschlossen sind.
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Unter
Schmierstoffpumpe sind dabei alle Vorrichtungen zu verstehen, die
einen Schmierstoff unter Druck bereitstellen, beispielsweise neben
herkömmlichen
Pumpen auch Schmierstoff-Druckkartuschen, die mit unter Druck stehendem
Schmierstoff gefüllt
sind, der bei Bedarf an eine Schmierstoffverteileinrichtung abgegeben
wird.
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Die
Vorteile dieser Erfindung liegen insbesondere darin, dass mit lediglich
einem Typ einer Schmierstoffdosiereinrichtung sowohl ein Direktschmiersystems
als auch ein Nachschmiersystems in einer Schmierstoffverteileinrichtung
realisierbar ist. Es muss somit nur noch ein Typ einer Schmierstoffdosiereinrichtung
hergestellt, gelagert bzw. bereitgestellt werden. Die eigentliche
Konfiguration als Direktschmiersystem- oder Nachschmiersystem-Schmierstoffdosiereinrichtung
kann auf einfache Weise am fertigen Bauteil erfolgen.
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In
der ersten Betriebskonfiguration (Direktschmiersystem-Konfiguration)
sind die Umschicht-Fluidverbindung zwischen erstem Dosierraum und
zweitem Dosierraum und/oder die Fluidverbindung zwischen zweitem
Dosierraum und Schmierstoffaustritt grundsätzlich für den Durchtritt von Schmierstoff
geöffnet,
das heißt
sie stehen für
die Durchfuhr von Schmierstoff zur Verfügung. Dies bedeutet nicht,
dass sie tatsächlich
ständig
geöffnet sind.
Vielmehr können
sie, beispielsweise über
ein geeignetes Ventil, in unterschiedlichen, zeitlich aufeinanderfolgenden
Betriebszuständen
der Schmierstoffdosiereinrichtung (in der ersten Konfiguration)
je nach vorgesehener Funktionsweise für einen Schmierstoffdurchtritt
geöffnet
bzw. geschlossen sein. Die genannten Verbindungen sind somit nicht während des
Einsatzes der Dosiereinrichtung dauerhaft verschlossen, in der Regel
allerdings auch nicht dauerhaft geöffnet. Zumindest bei einzelnen
Betriebszuständen
sind die genannten Verbindungen jedoch geöffnet. Die Öffnung eines gegebenenfalls vorgesehenen
Schließventils
erfolgt in der Regel durch einen entsprechenden Schmierstoffdruck,
der an dem Schließventil
anliegt.
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Im
Gegensatz hierzu sind in der zweiten Betriebskonfiguration (Nachschmiersystem-Konfiguration)
die Umschicht-Fluidverbindung zwischen erstem Dosierraum und zweitem
Dosierraum und/oder die Fluidverbindung zwischen zweitem Dosierraum
und Schmierstoffaustritt immer verschlossen, das heißt die genannten
Verbindungen stehen in keinem Betriebszustand der Dosiereinrichtung
in der zweiten Konfiguration für
einen Schmierstofftransport zur Verfügung, sie sind immer verschlossen.
Insbesondere können
sie nicht durch einen erhöhten
Schmierstoffdruck in einer Komponente der Dosiereinrichtung geöffnet werden.
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Eine
bevorzugte Weiterbildung sieht vor, dass in der zweiten Betriebskonfiguration
die Umschicht-Fluidverbindung und/oder die Fluidverbindung zwischen
zweitem Dosierraum und Schmierstoffauslass mit mindestens einer
ersten Dichtung, insbesondere einem Dichtring, vorzugsweise einem O-Ring,
verschlossen sind. Dadurch lässt
sich auf einfache Weise, durch Anbringen oder Nicht-Anbringen der
ersten Dichtung in den genannten Verbindungen, die jeweils gewünschte Konfiguration
(erste Konfiguration: ohne erste Dichtung in den Verbindungen; zweite
Konfiguration: mit erster Dichtung in den Verbindungen) der Schmierstoffdosiereinrichtung realisieren.
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Zweckmäßig ist
hierbei, wenn zur Anbringung und/oder Fixierung der ersten Dichtung
eine erste Nut in der Umschicht-Fluidverbindung und/oder der Fluidverbindung
zwischen zweitem Dosierraum und Schmierstoffauslass vorgesehen ist.
Vorteilhaft ist dabei, wenn die in der ersten Nut angebrachte und/oder
fixierte erste Dichtung den ersten Dosierraum nach außen (das
heißt
zu einem die Dosiereinrichtung umgebenden Außenraum hin) abdichtet. In der
zweiten Betriebskonfiguration (Nachschmiersystem-Konfiguration) dichtet somit die erste
Dichtung (in der Regel unter anderem) den ersten Dosierraum nach
außen
hin ab.
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Eine
zweckmäßig Weiterbildung
sieht vor, dass eine zweite Nut zur Anbringung und/oder Fixierung
mindestens einer zweiten Dichtung, insbesondere eines Dichtrings,
vorzugsweise eines O-Rings, vorgesehen ist, und insbesondere eine
in der zweiten Nut angebrachte und/oder fixierte oder anbringbare und/oder
fixierbare zweite Dichtung den zweiten Dosierraum, insbesondere
den ersten Dosierraum und den zweiten Dosierraum, nach außen abdichtet.
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Zweckmäßig ist
in diesem Fall,
- a) dass in der ersten Betriebskonfiguration
(Direktschmiersystem-Konfiguration)
in der ersten Nut keine erste Dichtung angeordnet ist und in der zweiten
Nut mindestens eine zweite Dichtung vorgesehen (oder: angeordnet)
ist, und
- b) dass in der zweiten Betriebskonfiguration (Nachschmiersystem-Konfiguration) in
der ersten Nut mindestens eine erste Dichtung vorgesehen (oder:
angeordnet) ist.
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Somit
lassen sich die verschiedenen Betriebskonfigurationen der Schmierstoffdosiereinrichtung
auf einfach Weise realisieren. Es sind lediglich Dichtungen in für die jeweilige
Konfiguration vorgegebener Weise in erste und/oder zweite Nut einzubringen.
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Besonders
zweckmäßig ist,
wenn
- a) erste Nut und zweite Nut, insbesondere
hinsichtlich Form und Abmessungen, einander zumindest im Wesentlichen
entsprechen und/oder
- b) erste Dichtung und zweite Dichtung einander zumindest im
Wesentliche entsprechen.
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Dadurch
ist es möglich,
dass nur eine Art von Dichtungen bereitgestellt werden muss, das
heißt erste
Dichtung und zweite Dichtung können
einander entsprechen. Dies vereinfacht die Konfiguration der Dosiereinrichtungen,
Fehler aufgrund versehentlicher Anbringung falscher Dichtungen werden
vermieden.
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Es
ist auch möglich,
zum Verschließen
der Umschicht-Fluidverbindung und/oder der Fluidverbindung zwischen
zweitem Dosierraum und Schmierstoffauslass mindestens eine Absperrungvorrichtung,
insbesondere eine mechanische und/oder manuell betätigbare
Absperrvorrichtung in der Umschicht-Fluidverbindung und/oder der
Fluidverbindung zwischen zweitem Dosierraum und Schmierstoffauslass
vorzusehen. Durch entsprechende Einstellung dieser Absperrvorrichtung
kann dann die jeweils gewünschte
Betriebskonfiguration der Dosiereinrichtung eingestellt werden.
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Bei
einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schmierstoffdosiereinrichtung
ist vorgesehen, in der Umschicht-Fluidverbindung und/oder der Fluidverbindung
zwischen erstem Dosierraum und Schmierstoffauslass mindestens ein Schließventil,
insbesondere mit einem federkraftbeaufschlagten Ventilkolben, anzuordnen,
das derart ausgebildet ist, dass es bei geöffnetem ersten Rückschlagventil
einen Schmierstoffaustritt aus dem ersten Dosierraum in den zweiten
Dosierraum und/oder zum Schmierstoffauslass verhindert.
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Gemäß einer
Weiterbildung ist vorgesehen, dass in der Umschicht-Fluidverbindung und/oder
der Fluidverbindung zwischen erstem Dosierraum und Schmierstoffauslass
mindestens ein Schließventil angeordnet
ist mit einem Schließventil-Kolben,
der mit einer insbesondere von einer Schließventil-Feder ausgehenden ersten
Kraft beaufschlagt ist und der derart mit der Schmierstoffpumpe
fluidisch verbunden oder verbindbar ist, dass ein von der Schmierstoffpumpe
ausgehender Schmierstoffdruck eine parallel zur ersten Kraft wirkende
zweite Kraft auf den Schließventil-Kolben
ausübt,
wobei das Schließventil derart
ausgebildet ist, dass es den Schmierstoffdurchtritt durch die Umschicht-Fluidverbindung und/oder
die Fluidverbindung zwischen erstem Dosierraum und Schmierstoffaustritt
sperrt, wenn die Summe aus erster Kraft und zweiter Kraft größer ist als
eine vom Schmierstoffdruck im ersten Dosierraum ausgehende dritte
Kraft auf den Schließventil-Kolben,
die erster und zweiter Kraft entgegenwirkt.
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Mit
anderen Worten: Sowohl Federkraft (erste Kraft) als auch Schmierstoffdruck
aus der Hauptleitung (zweite Kraft) drücken den Schließventil-Kolben gegen
den ersten Dosierraum, wodurch dieser zur Umschicht-Fluidverbindung hin
und zum Schmierstoffauslass hin verschlossen wird. Erst wenn der Schmierstoffdruck
im ersten Dosierraum groß genug ist,
so dass die von ihm ausgehende Kraft auf den Schließventil-Kolben
größer als
erste und zweite Kraft ist, öffnet
der Schließventil-Kolben
die genannten Verbindungen.
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Zweckmäßig ist,
wenn die Verbindung zwischen erstem Dosierraum und Schmierstoffauslass und
die Verbindung zwischen zweitem Dosierraum und Schmierstoffauslass
zumindest teilweise identisch sind, und insbesondere das zweite
Rückschlagventil
im identischen Teil der Verbindungen angeordnet ist.
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Auch
zweckmäßig ist,
wenn die Umschicht-Fluidverbindung und die Verbindung zwischen erstem
Dosierraum und Schmierstoffauslass zumindest teilweise identisch
sind, und insbesondere das Schließventil im identischen Teil
der Verbindungen angeordnet ist.
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Ferner
zweckmäßig ist,
wenn die Umschicht-Fluidverbindung und die Verbindung zwischen zweitem
Dosierraum und Schmierstoffauslass zumindest teilweise identisch
sind, und insbesondere im identischen Teil der Verbindungen kein
Ventil angeordnet ist.
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Bei
einer bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, dass das erste bewegliche
Element insbesondere ausgehend von einer Dosierfeder derart mit einer
Rückstellkraft
beaufschlagt ist, dass das erste bewegliche Element einer Volumenvergrößerung im ersten
Dosierraum und/oder einer Volumenverkleinerung im zweiten Dosierraum
entgegenwirkt.
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Auch
ist möglich,
mindestens ein zweites bewegliches Element zur Veränderung
des Volumens des zweiten Dosierraums vorzusehen, das insbesondere
mit einer Kraft beaufschlagt ist, die einer Volumenvergrößerung des
zweiten Dosierraums entgegenwirkt.
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Mit
Anspruch 16 wir deine Schmierstoffverteileinrichtung vorgeschlagen,
insbesondere eine Einleitungs-Zentralschmieranlage, die vorzugsweise ausgebildet
und bestimmt ist für
Windkraftanlagen, und die umfasst
- a) mindestens
eine Schmierstoffpumpe,
- b) mindestens eine Schmierstoffdosiereinrichtung entsprechend
den vorstehenden Ausführungen, vorzugsweise
mehrere zu mindestens einer Batterie miteinander verbundene Schmierstoffdosiereinrichtungen,
und
- c) mindestens eine Schmierstoff-Hauptleitung, über die
die Schmierstoffdosiereinrichtungen fluidisch mit der Schmierstoffpumpe
verbunden sind.
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Hinsichtlich
der Vorteile dieser Schmierstoffverteileinrichtung sei auf die diesbezüglichen
Ausführungen
zur Schmierstoffdosiereinrichtung verwiesen.
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Die
Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer Merkmale und
Vorteile anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme
auf die nachstehenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen:
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1 bis 4 in
einer Schnittdarstellung ein Ausführungsbeispiel einer Schierstoffdosiereinrichtung
nach der Erfindung in einer Direktschmiersystem-Konfiguration, wobei 1 bis 4 verschiedene
Zustände
während
eines Schmierzyklus darstellen (Ruhestellung, Schmiervorgang, Umschichtvorgang,
Rückstellung),
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5 bis 8 ebenfalls
in einer Schnittdarstellung die Schmierstoffeinrichtung nach 1 bis 4 in
einer Nachschmiersystem-Konfiguration, wobei 5 bis 8 verschiedene
Zustände
während
eines Schmierzyklus darstellen (Ruhestellung, Befüllvorgang,
Schmiervorgang, Rückstellung),
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9 ein
alternatives Ausführungsbeispiel einer
Schmierstoffdosiereinrichtung nach der Erfindung in einer Seitenansicht,
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10 die
Schmierstoffdosiereinrichtung nach 9 in einer
Draufsicht,
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11 eine
Batterie aus Schmierstoffdosiereinrichtungen nach 9,
und
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12 die
Schmierstoffdosiereinrichtung nach 9 und 10 in
einer Schnittdarstellung entlang der Linie A-A in 9.
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Einander
entsprechende Teile und Größen sind
in 1 bis 12 mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
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1 bis 4 zeigen
in einer Schnittdarstellung ein Ausführungsbeispiel einer Schierstoffdosiereinrichtung 10 nach
der Erfindung in einer Direktschmiersystem-Konfiguration 10a (erste
Betriebskonfiguration), 5 bis 8 zeigen – ebenfalls
in einer Schnittdarstellung – die
gleiche Schmierstoffeinrichtung 10 in einer Nachschmiersystem-Konfiguration 10b (zweite
Betriebskonfiguration).
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Derartige
Schmierstoffdosiereinrichtungen 10 sind vorgesehen als
Bestandteil von Schmierstoffverteileinrichtungen (nicht dargestellt),
insbesondere Einleitungs-Zentralschmieranlagen. Dabei kann dank der
Erfindung auf einen einheitlichen Typ von Dosiereinrichtungen 10 zurückgegriffen
werden, der lediglich entsprechend den jeweiligen Erfordernissen
konfiguriert werden muss, unter anderem hinsichtlich Direktschmiersystem-Konfiguration 10a oder
Nachschmiersystem-Konfiguration 10b. Die Dosiereinrichtungen 10 sorgen
dafür,
dass eine vorgegebene Schmierstoffmenge zum vorgegebenen Zeitpunkt
an die jeweiligen Schmierstellen gelangt. Weitere Bestandteile von
Schmierstoffverteileinrichtungen sind eine Schierstoffpumpe und
eine Schmierstoff-Hauptleitung, über
die der Schmierstoff zu den Dosiereinrichtungen 10 transportiert
wird. Die Schmierstoffdosiereinrichtungen 10 sind in der
Regel zu Batterien zusammengefasst (vgl. 11).
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Das
in 1 bis 8 dargestellte Ausführungsbeispiel
einer Schmierstoffdosiereinrichtung 10 nach der Erfindung
umfasst einen ersten Körper 25 und
einen zweiten Körper 26,
wobei der zweite Körper 26 in
den ersten Körper 25 eingesetzt
ist. Im ersten Körper 25 ist
ein Teil einer Schmierstoff-Hauptleitung 12 ausgebildet, über die
die Dosiereinrichtung 10 mit einer Schmierstoffpumpe (nicht
dargestellt) verbunden oder verbindbar ist. Weiter ist im ersten Körper 25 der
Dosiereinrichtung 10 ein Schmierstoffeinlass 11 ausgebildet,
der von der Hauptleitung 12 abzweigt, und ein Schmierstoffauslass 13, über den Schmierstoff
an eine Schmierstelle (nicht dargestellt) abgegeben wird.
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Im
zweiten Körper 26 ist
ein erster Dosierraum 14 ausgebildet. Der Schmierstoffeinlass 11 ist über eine
Fluidverbindung 27 und ein erstes Rückschlagventil 15 mit
dem ersten Dosierraum 14 verbunden. Bei dem ersten Rückschlagventil 15 handelt es
sich um ein Kugelrückschlagventil
umfassend eine Kugel 28, auf die von einer Feder 29 eine
Rückstellkraft
ausgeübt
wird. Das erste Rückschlagventil 15 ist
derart angeordnet und ausgebildet, dass es ab einer Mindestdruckdifferenz
zwischen Schmierstoffeinlass 11 bzw. Hauptleitung 12 und
erstem Dosierraum 14 Schmierstoff aus der Hauptleitung 12 über den
Schmierstoffeinlass 11 und die Fluidverbindung 27 in
den ersten Dosierraum 14 eintreten lässt, einen Rückfluss
des Schmierstoffs aus dem ersten Dosierraum 14 zu Schmierstoffeinlass 11 bzw.
Hauptleitung 12 jedoch verhindert.
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Das
Volumen des ersten Dosierraums 14 ist veränderbar über einen
Dosierkolben 18 (erstes bewegliches Element). Der Dosierkolben 18 ist
ein innerhalb des zweiten Körpers 26 bewegliches
Element. Bei Eintritt von Schmierstoff in den ersten Dosierraum 14 vergrößert sich
das Volumen des ersten Dosierraums 14, der Dosierkolben 18 bewegt
sich in den Figuren nach oben. Dieser Bewegung des Dosierkolbens 14 und
damit der Volumenvergrößerung des
ersten Dosierraums 14 wirkt eine von einer Dosierfeder 41 ausgehende
Federkraft entgegen, so dass Schmierstoff nur dann aus der Hauptleitung 12 in
den ersten Dosierraum 14 gefördert wird, verbunden mit einer
entsprechenden Volumenvergrößerung des
ersten Dosierraums 14, wenn eine vom Schierstoffdruck in
der Hauptleitung 12 ausgehenden Kraft auf den Dosierkolben 18 stärker ist
als die entgegenwirkende, von der Dosierfeder 41 ausgehende
Federkraft.
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Der
erste Dosierraum 14 ist über eine im ersten Körper 25 ausgebildete
Fluidverbindung 30 mit dem Schmierstoffauslass 13 verbunden.
In dieser Fluidverbindung 30 ist ein zweites Rückschlagventil 19 angeordnet,
und zwar wiederum ein Kugelrückschlagventil
umfassend eine Kugel 31, auf die von einer Feder 32 eine
Rückstellkraft
ausgeübt
wird. Das zweite Rückschlagventil 19 ist
derart angeordnet und ausgebildet, dass es ab einer an ihm anliegenden Mindestdruckdifferenz
Schmierstoff an den Schmierstoffauslass 13 durchtreten
lässt,
einen Schmierstoffrücklauf
vom Schmierstoffauslass 13 durch das zweite Rückschlagventil 15 hindurch
jedoch verhindert.
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Der
erste Dosierraum 14 ist zur Fluidverbindung 30 hin,
die den ersten Dosierraum 14 mit dem Schmierstoffauslass 13 fluidisch
verbindet, mittels eines Schließventils 22 verschlossen
bzw. verschließbar.
Dieses Schließventil 22 umfasst
einen Schließventil-Kolben 23,
der in einer Schließventil-Bohrung 33 beweglich
ist, wobei der erste Dosierraum 14 in einer ersten Stellung
des Schließventil-Kolbens 23 zur Fluidverbindung 30 hin
verschlossen ist und in einer zweiten Stellung des Schließventil-Kolbens 23 zur Fluidverbindung 30 hin
geöffnet
ist. Auf einer dem ersten Dosierraum 14 abgewandten erste
Seite 34 des Schließventil-Kolbens 23 ist
eine Schließventil-Feder 24 angeordnet.
Die von der Schließventil-Feder 24 ausgehende
Federkraft (erste Kraft) drückt
den Schließventil-Kolben 23 in
eine erste Stellung. Die Schließventil-Bohrung 33 ist
auf der dem ersten Dosierraum 14 abgewandten ersten Seite 34 des
Schließventil-Kolbens 23 fluidisch
mit der Schmierstoff-Hauptleitung 12 verbunden, d.h. zur Schmierstoff-Hauptleitung 12 hin
offen. Dadurch wirkt auf die dem ersten Dosierraum 14 abgewandte erste
Seite 34 des Schließventil-Kolbens 23 eine
vom in der Schmierstoff-Hauptleitung 12 herrschenden Druck
ausgehende, parallel zur ersten Kraft wirkende zweite Kraft, die
den Schließventil-Kolben 23 ebenfalls
in eine erste Stellung drückt.
Der Schließventil-Kolben 23 wird
somit nur dann in eine zweite Stellung bewegt, wenn eine vom im
ersten Dosierraum 14 herrschenden Druck ausgehende dritte
Kraft auf eine der ersten Seite des Schließventil-Kolbens 23 gegenüberliegende
zweite Seite 35 des Schließventil-Kolbens 23,
die der ersten und zweiten Kraft entgegenwirkt, größer ist
als die Summe aus erster und zweiter Kraft. In der zweiten Stellung
des Schließventil-Kolbens 23 ist
der erste Dosierraum 14 zur Fluidverbindung 22 hin
geöffnet.
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Die
Schmierstoffdosiereinrichtung 10 weist in ihrem zweiten
Körper 26 ferner
einen zweiten Dosierraum 16 auf. Ein Spalt zwischen zweitem
Körper 26 und
erstem Körper 25 ist
im Bereich zwischen erstem Dosierraum 14 und zweitem Dosierraum 16 mittels
einer in einer Nut 36 im zweiten Körper 26 angeordneten
Dichtung 37 gegen den Durchtritt von Schmierstoff abgedichtet.
Fluidisch verbunden sind erster Dosierraum 14 und zweiter
Dosierraum 16 über
eine Umschicht-Fluidverbindung 17, die einen Teil der Fluidverbindung 30 zwischen
erstem Dosierraum 14 und Schmierstoffauslass 13 umfasst.
Weiter umfasst die Umschicht-Fluidverbindung 17 einen Zwischenraum 38 zwischen
erstem Körper 25 und zweitem
Körper 26 und
eine im zweiten Körper 26 ausgebildete
Fluidverbindung 39 zwischen dem Zwischenraum 38 und
dem zweiten Dosierraum 16. Auch umfasst die Umschicht-Fluidverbindung 17 eine
im ersten Körper 25 ausgebildete
Fluidverbindung 40, die den Zwischenraum 38 mit
der Fluidverbindung 30 zwischen erstem Dosierraum und Schmierstoffauslass 13 verbindet.
Diese Fluidverbindung 40 mündet zwischen dem Schließventil 22 und dem
zweiten Rückschlagventil 19 in
die Fluidverbindung 30 zwischen erstem Dosierraum 14 und Schmierstoffauslass 13.
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Fluidverbindung 39,
Zwischenraum 38 und Fluidverbindung 40 bilden
ferner zusammen mit einem Teil der Fluidverbindung 30 (ab
der Mündung der
Fluidverbindung 40) eine Fluidverbindung 20 zwischen
dem zweitem Dosierraum 16 und dem Schmierstoffauslass 13.
In dieser Fluidverbindung 20 ist (im Bereich der Fluidverbindung 30)
das zweite Rückschlagventil 19 ange ordnet.
Diese Fluidverbindung 20 ist somit teilweise (Fluidverbindung 39,
Zwischenraum 38 und Fluidverbindung 40) mit der
Umschicht-Fluidverbindung 17 identisch
und teilweise mit der Fluidverbindung 30 zwischen erstem
Dosierraum 14 und Schmierstoffauslass 13 identisch.
Im identischen Teil der Fluidverbindungen 30 und 20 ist das
zweite Rückschlagventil 19 angeordnet.
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Eine
Volumenveränderung
des zweiten Dosierraums 16 erfolgt zum einen ebenfalls über den die
Volumenveränderung
im ersten Dosierraum 14 bewirkenden Dosierkolben 18.
Der Dosierkolben 18 ist dabei derart angeordnet, dass eine
Volumenvergrößerung im
ersten Dosierraum 14 eine Volumenverkleinerung im zweiten
Dosierraum 16 mit sich bringt. Der Dosierkolben 18 bewegt
sich dabei in den Figuren nach oben und dringt dabei in den zweiten Dosierraum 16 ein
und verringert dessen Volumen. Dieser Bewegung wirkt die bereits
angesprochene, von der Dosierfeder 41 ausgehende Federkraft
entgegen, das heißt
diese Federkraft wirkt einer Volumenvergrößerung im ersten Dosierraum 14 und gleichzeitig
einer Volumenverkleinerung im zweiten Dosierraum 16 entgegen.
Zum anderen kann zur Veränderung
des Volumens des zweiten Dossierraums 16, wie in den Figuren
dargestellt, im zweiten Körper 26 der
Dosiereinrichtung 10 ein federkraftbeaufschlagter Verdrängungskörper 42 (zweites
bewegliches Element) vorgesehen sein, wobei diese Federkraft der
Volumenvergrößerung im
zweiten Dosierraum 16 entgegenwirkt.
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Für die Konfiguration
der Schmierstoffdosiereinrichtung 10 als Direktschmiersystem 10a oder Nachschmiersystem 10b sind
eine erste Nut 43 und eine zweite Nut 44 vorgesehen.
Die erste Nut 43 und die zweite Nut 44 sind beide
im zweiten Körper 26 der Dosiereinrichtung 10 ausgebildet
und umlaufen den zweiten Körper 26 ringförmig. Erste
Nut 43 und zweite Nut 44 entsprechen einander
hinsichtlich Formgebung und Abmessungen. Die erste Nut 43 ist
in der Umschlicht-Fluidverbindung 17 ausgebildet, sie bildet
einen Teil des Zwischenraums 38 zwischen erstem Körper 25 und
zweitem Körper 26.
Die zweite Nut 43 ist außerhalb der Umschlicht-Fluidverbindung 17 ausgebildet,
auf einer dem Zwischenraum 38 gegenüberliegenden Seite der Fluidverbindung 39.
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In
der Direktschmiersystem-Konfiguration 10a (vgl. 1 bis 4)
ist in der zweiten Nut 44 ein Dichtring 46 (zweite
Dichtung, zweiter Dichtring, O-Ring)
angeordnet und/oder fixiert, die erste Nut 43 bleibt hingegen
offen. Der Dichtring 46 in der zweiten Nut 44 dichtet
einen Spalt zwischen erstem Körper 25 und
zweitem Körper 26 ab,
und zwar derart, dass der zweite Dosierraum 16 gegenüber einem
die Dosiereinrichtung 10 umgebenden Außenraum 45 abgedichtet
ist. Über
diesen Dichtring 46 ist ferner auch der erste Dosierraum 14,
ergänzend
zur Dichtung 37 zwischen erstem Dosierraum 14 und
zweitem Dosierraum 16, zum Außenraum 45 hin abgedichtet.
Hingegen kann bei geöffnetem
Schließventil 22 Schmierstoff
vom ersten Dosierraum 14 über die Umschicht-Fluidverbindung 17,
insbesondere den Zwischenraum 38 mit der ersten Nut 43 hinweg,
in den zweiten Dosierraum 16 gefördert (umgeschichtet) werden.
Auch kann – bei
geschlossenem Schließventil 22 – bei entsprechenden
Druck im zweiten Dosierraum 16 – Schmierstoff über die
Fluidverbindung 20 zwischen zweitem Dosierraum 16 und
Schmierstoffauslass 13 über
das zweite Rückschlagventil 19 hinweg
zum Schmierstoffauslass 13 gefördert werden.
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In
der Nachschmiersystem-Konfiguration 10b (vgl. 5 bis 8)
ist in der ersten Nut 43 ein Dichtring 21 (erste
Dichtung, erster Dichtring, O-Ring)
angeordnet und/oder fixiert. Die zweite Nut 44 kann offen
bleiben, es ist jedoch ebenso möglich, auch
in der zweiten Nut 44 einen Dichtring (zweite Dichtung,
zweiter Dichtring, in 5 bis 8 nicht dargestellt)
vorzusehen. Der (erste) Dichtring 21 in der ersten Nut 43 dichtet
den Zwischenraum 38 zwischen erstem Körper 25 und zweitem
Körper 26 ab, und
zwar derart, dass die Umschicht-Fluidverbindung 17 zwischen
erstem Dosierraum 14 und zweitem Dosierraum 16 für den Durchtritt
von Schmierstoff verschlossen ist. Damit dichtet dieser Dichtring 21,
ergänzend
zur Dichtung 37 zwischen erstem Dosierraum 14 und
zweitem Dosierraum 16, den ersten Dosierraum 14 sowohl
gegen den zweiten Dosierraum 16 als auch gegen den Außenraum 45 ab.
In der Nachschmiersystem-Konfiguration 10b steht somit
der zweite Dosierraum 16 nicht für eine Zwischenspeicherung
von Schmierstoff innerhalb eines Schmierzyklus zur Verfügung, der
Dosiervorgang erfolgt ohne aktive Beteiligung des zweiten Dosierraums 16.
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In 1 bis 4 sowie
in 5 bis 8 sind jeweils verschiedene
Zustände
der Schmierstoffdosiereinrichtung 10 während eines Schmierzyklus dargestellt.
Ein Schmierzyklus entspricht dabei der Taktung der Pumpe, d.h. er
umfasst den Zeitraum vom Beginn eines Pumpenlaufes über die
zugehörige
Pumpenlaufzeit (Druckaufbau und Druckhalten in der Hauptleitung)
und über
das Abschalten der Pumpe und über
die Nachfolgende Pausenzeit der Pumpe (Entlastung der Hauptleitung
und Restdruck in Hauptleitung) bis hin zum Beginn des nachfolgenden,
erneuten Pumpenlaufes.
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1 bis 4 zeigen
verschiedene Zustände
in der Direktschmiersystem-Konfiguration (ersten
Konfiguration) der Dosiereinrichtung, und zwar 1 eine
Ruhestellung, 2 einen nachfolgenden Schmiervorgang, 3 wiederum
nachfolgend einen Umschichtvorgang und 4 schließlich eine
den Zyklus abschließende
Rückstellung.
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1 zeigt
die Ruhestellung. Die Schmierstoff-Hauptleitung 12 ist
entlastet, das heißt
sie steht nicht unter einem von der Schmierstoffpumpe erzeugten
Druck. Dementsprechend ist das erste Rückschlagventil 15 geschlossen.
Der erste Dosierraum 14 weist ein Minimalvolumen auf, der
Dosierkolben 18 ragt weit in den ersten Dosierraum 14 hinein.
Das Schließventil 22 ist
geschlossen, da die von der Schließventil-Feder 24 ausgehende
erste Kraft auf den Schließventil-Kolben 23 mangels
vom Schmierstoff-Druck im ersten Dosierraum 14 ausgehender
dritter Kraft auch ohne zweite Kraft, die vom Schmierstoffdruck
in der Hauptleitung 12 ausgeht, ausreicht, den Schließventil-Kolben 23 in
der ersten Stellung zu halten. Dementsprechend tritt auch kein Schmierstoff
aus dem ersten Dosierraum 14 aus. Auch der zweite Dosierraum 16 steht
nicht unter Druck, das zweite Rückschlagventil 19 ist somit
geschlossen. Demnach wird am Schmierstoffauslass 13 kein
Schmierstoff freigesetzt.
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2 zeigt
den auf die Ruhstellung nach 1 nachfolgenden
Schmiervorgang. Ausgehend von der Schmierstoffpumpe wird nun in
der Hauptleitung 12 ein Schmierstoffdruck Pin aufgebaut
und für eine
vorbestimmte Zeit gehalten. Dieser Druck Pin reicht
aus, das erste Rückschlagventil 15 zu öffnen und
den Dosierkolben 18 gegen die von der Feder 41 ausgehende
Federkraft aus dem ersten Dosierraum 14 zu drängen und
damit das Volumen des ersten Dosierraums 14 zu erhöhen. Dementsprechend
wird Schmierstoff vom der Schmierstoffpumpe in die Hauptleitung 12 und
aus der Hauptleitung 12 wiederum über die Fluidverbindung 27 und
das erste Rückschlagventil 15 in
den ersten Dosierraum 14 gefördert. Gleichzeitig sorgt der
Schmierstoffdruck Pin in der Hauptleitung
(dieser erzeugt über
die Schließventil-Bohrung 33 die
zweite Kraft auf den Schließventil-Kolben 23)
zusammen mit der von der Schließventil-Feder 24 ausgehenden
Federkraft (erste Kraft) dafür,
das der Schließventil-Kolben 23 trotz
steigendem Druck in der ersten Dosierkammer 14 (erzeugt die
dritte Kraft) in der ersten Stellung bleibt und damit das Schließventil 22 geschlossen
ist.
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Die
vom Schmierstoffdruck Pin in der Hauptleitung 12 hervorgerufene
Bewegung der Dosierkolbens 18 (in den Figuren eine Bewegung
nach oben) führt
aufgrund des in den zweiten Dosierraum 16 eindringenden
Dosierkolbens 18 zu einer Volumenverkleinerung im zweiten
Dosierraum 16. Der Schmierstoffdruck im zweiten Dosierraum 16 ist
dadurch erhöht
und reicht aus, das zweite Rückschlagventil 19 zu öffnen. Nun
wird Schmierstoff aus dem zweiten Dosierraum 16 über die
Fluidverbindung 20 zum Schmierstoffauslass 13 gefördert und
tritt dort unter dem Druck Pout aus. Der
im zweiten Dosierraum 16 zwischengespeicherte Schmierstoff
wird somit dosiert an die Schmierstelle abgegeben, und zwar parallel
zur Druckerzeugungsphase der Schmierstoffpumpe. Der zweite Dichtring 46 verhindert
ein Austreten des Schmierstoffs zwischen erstem Körper 25 und
zweitem Körper 26 der
Dosiereinrichtung 10.
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3 zeigt
den auf den Schmiervorgang nach 2 nachfolgenden
Umschichtvorgang. Die Schmierstoffpumpe ist nun abgeschaltet, die
Hauptleitung entlastet, das heißt
ohne Schnierstoffdruck. Dementsprechend ist das erste Rückschlagventil 15 geschlossen.
Das Schließventil 22 ist
nun geöffnet, der
Schließventil-Kolben 23 wird
in der zweiten Stellung gehalten, da die vom Schmierstoffdruck im
ersten Dosierraum 14 ausgehende dritte Kraft ausreicht, die
von der Schließventil-Feder 24 ausgehende
erste Kraft zu überwinden.
Aufgrund der entlasteten Hauptleitung 12 steht der Schmierstoff
in der Hauptleitung 12 nicht mehr unter Druck und kann
somit keine (nennenswerte) zweite Kraft auf den Schließventil-Kolben 23 mehr
ausüben.
Die Umschicht-Fluidverbindung 17 zwischen erstem Dosierraum 14 und zweitem
Dosierraum 16 ist somit geöffnet.
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Die
von der Feder 41 auf den Dosierkolben 18 ausgeübte Rückstellkraft
sorgt nun dafür,
dass der Dosierkolben 18 in den ersten Dosierraum 14 hineinbewegt
wird. Dadurch verringert sich das Volumen des ersten Dosierraums 14,
das Volumen des zweiten Dosierraums 16 steigt an. Schmierstoff
wird vom ersten Dosierraum 14 über die Umschicht-Fluidverbindung 17 in
den zweiten Dosierraum 16 gefördert (umgeschichtet). Das
zweite Rückschlagventil 19 bleibt
dabei geschlossen. Ferner sorgt wiederum der zweite Dichtring 46 dafür, dass
kein Schmierstoffs zwischen erstem Körper 25 und zweitem
Körper 26 der
Dosiereinrichtung 10 austritt.
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4 zeigt
die auf den Umschichtvorgang nach 3 nachfolgende
Rückstellung
der Dosiereinrichtung 10 in die Ruhestellung nach 1.
Die Schmierstoff-Hauptleitung 12 ist weiterhin entlastet, das
erste Rückschlagventil 15 ist
geschlossen. Der Dosierkolben 18 ist weit in den ersten
Dosierraum 14 eingedrungen, der erste Dosierraum 14 weist
ein Minimalvolumen auf. Die Umschichtung von Schmierstoff vom ersten
Dosierraum 14 in den zweiten Dosierraum 16 ist
abgeschlossen. Der Schmierstoffdruck im ersten Dosierraum 14 reicht
nicht mehr aus, das Schließventil 22 offen
zu halten. Die von der Schließventil-Feder 24 ausgehende
erste Kraft reicht aus, den Schließventil-Kolben 23 aus
der zweiten Stellung in die erste Stellung zu bewegen. Dadurch wird
die Umschicht-Fluidverbindung 17 geschlossen, die Dosiereinrichtung 10 geht
in die Ruhestellung nach 1 über.
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Im
der Ruhestellung verbleibt die Dosiereinrichtung 10 bis
zum nächsten
Schmierstoffdruckaufbau in der Hauptleitung 12 durch die
Schmierstoffpumpe, d.h. bis zum Beginn des nächsten Pump- bzw. Schmierzyklus.
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5 bis 8 zeigen
verschiedene Zustände
in der Nachschmiersystem-Konfiguration (zweite
Konfiguration) der Dosiereinrichtung, und zwar 5 eine
Ruhestellung, 6 einen nachfolgenden Befüllvorgang, 7 wiederum
nachfolgend einen Schmiervorgang und schließlich 8 eine den
Zyklus abschließende
Rückstellung.
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5 zeigt
die Ruhestellung. Diese entspricht der Ruhestellung in der Direktschmiersystem-Konfiguration 10a,
so dass auf die diesbezüglichen
Ausführungen
anhand von 1 verwiesen werden kann. Der
einzige Unterschied liegt darin, dass nunmehr entsprechend der Nachschmiersystem-Konfiguration 10b ein
erster Dichtring 21 in der ersten Nut 43 angeordnet
ist und die Umschicht-Fluidverbindung 17 zwischen erstem
Dosierraum 14 und zweitem Dosierraum 16 verschließt, wohingegen
in der zweiten Nut 44 keine Dichtung vorgesehen ist.
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6 zeigt
den auf die Ruhstellung nach 5 nachfolgenden
Befüllvorgang.
Ausgehend von der Schmierstoffpumpe wird nun in der Hauptleitung 12 ein
Schmierstoffdruck Pin aufgebaut und für eine vorbestimmte
Zeit gehalten. Dieser Druck Pin reicht aus,
das erste Rückschlagventil 15 zu öffnen und
den Dosierkolben 18 gegen die von der Feder 41 ausgehende
Federkraft aus dem ersten Dosierraum 14 zu drängen und
damit das Volumen des ersten Dosierraums 14 zu erhöhen. Dementsprechend
wird Schmierstoff vom der Schmierstoffpumpe in die Hauptleitung 12 und
aus der Hauptleitung 12 wiederum über die Fluidverbindung 27 und
das erste Rückschlagventil 15 in
den ersten Dosierraum 14 gefördert. Gleichzeitig sorgt der
Schmier stoffdruck Pin in der Hauptleitung
(dieser erzeugt über
die Schließventil-Bohrung 33 die
zweite Kraft auf den Schließventil-Kolben 23)
zusammen mit der von der Schließventil-Feder 24 ausgehenden
Federkraft (erste Kraft) dafür,
das der Schließventil-Kolben 23 trotz
steigendem Druck in der ersten Dosierkammer 14 (erzeugt die
dritte Kraft) in der ersten Stellung bleibt und damit das Schließventil 22 geschlossen
ist.
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Die
vom Schmierstoffdruck Pin in der Hauptleitung 12 hervorgerufene
Bewegung der Dosierkolbens 18 (in den Figuren eine Bewegung
nach oben) führt
aufgrund des in den zweiten Dosierraum 16 eindringenden
Dosierkolbens 18 zwar zu einer Volumenverkleinerung im
zweiten Dosierraum 16. Der zweite Dosierraum 16 ist
in der hier dargestellten Nachschmiersystem-Konfiguration 10b jedoch aufgrund
der Dichtungen 21 und 37 zwischen ersten Dosierraum 14 und
zweitem Dosierraum 16 in keiner Phase fluidisch mit dem
ersten Dosierraum 14 verbunden und demnach am gesamten
Schmierprozess nicht beteiligt. Er ist daher überhaupt nicht mit Schmierstoff
gefüllt,
im kommt keine aktive Rolle zu. Die Vergrößerung des zweiten Dosierraums 16 aufgrund
der Bewegung des Dosierkolbens 18 bleibt daher ohne Wirkung
auf die Schmierung. Der erste Dichtring 21 verhindert neben
der Dichtung 37 auch ein Austreten von Schmierstoff zwischen
erstem Körper 25 und
zweitem Körper 26 der
Dosiereinrichtung 10 in den Außenraum 45.
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7 zeigt
den auf den Befüllvorgang
nach 6 nachfolgenden Schmiervorgang. Die Schmierstoffpumpe
ist nun abgeschaltet, die Hauptleitung entlastet, das heißt ohne
Schnierstoffdruck. Dementsprechend ist das erste Rückschlagventil 15 geschlossen.
Das Schließventil 22 ist
nun geöffnet,
der Schließventil-Kolben 23 wird
in der zweiten Stellung gehalten, da die vom Schmierstoffdruck im
ersten Dosierraum 14 ausgehende dritte Kraft ausreicht,
die von der Schließventil-Feder 24 ausgehende
erste Kraft zu überwinden.
Aufgrund der entlasteten Hauptleitung 12 steht der Schmierstoff
in der Hauptleitung 12 nicht mehr unter Druck und kann
somit keine (nennenswerte) zweite Kraft auf den Schließventil-Kolben 23 mehr
ausüben.
Der Schmierstoffdruck in der ersten Dosierkammer 14 kann
in der Nachschmier system-Konfiguration nicht durch Schmierstoffumschichtung
in den zweiten Dosierraum 16 ausgeglichen werden. Der Schmierstoffdruck
reicht daher aus, das zweite Rückschlagventil 19 zu öffnen. Demnach
ist nun die Fluidverbindung 30 zwischen erstem Dosierraum 14 und
dem Schmierstoffauslass 13 geöffnet.
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Die
von der Feder 41 auf den Dosierkolben 18 ausgeübte Rückstellkraft
sorgt nun dafür,
dass der Dosierkolben 18 in den ersten Dosierraum 14 hineinbewegt
wird. Dadurch verringert sich das Volumen des ersten Dosierraums 14.
Schmierstoff wird vom ersten Dosierraum 14 über die
Fluidverbindung 30 an den Schmierstoffauslass 13 gefördert und
tritt dort unter dem Druck Pout aus. Der
im ersten Dosierraum 14 zwischengespeicherte Schmierstoff
wird somit dosiert an die Schmierstelle abgegeben, und zwar antiparallel
zur Druckerzeugungsphase der Schmierstoffpumpe, das heißt in einer
Entlastungsphase der Hauptleitung. Der erste Dichtring 21 verhindert
neben der Dichtung 37 ein Austreten von Schmierstoff zwischen
erstem Körper 25 und
zweitem Körper 26 der
Dosiereinrichtung 10 in den Außenraum 45.
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8 zeigt
die auf den Schmiervorgang nach 7 nachfolgende
Rückstellung
der Dosiereinrichtung 10 in die Ruhestellung nach 5.
Die Schmierstoff-Hauptleitung 12 ist weiterhin entlastet, das
erste Rückschlagventil 15 ist
geschlossen. Der Dosierkolben 18 ist weit in den ersten
Dosierraum 14 eingedrungen, der erste Dosierraum 14 weist
ein Minimalvolumen auf. Die Schmierstoffförderung vom ersten Dosierraum 14 an
den Schmierstoffauslass 13 ist abgeschlossen. Der Schmierstoffdruck
im ersten Dosierraum 14 reicht nicht mehr aus, das Schließventil 22 offen
zu halten. Die von der Schließventil-Feder 24 ausgehende
erste Kraft reicht aus, den Schließventil-Kolben 23 aus der zweiten Stellung
in die erste Stellung zu bewegen. Dadurch wird die Fluidverbindung 30 zwischen
erstem Dosierraum 14 und Schmierstoffauslass 13 geschlossen,
die Dosiereinrichtung 10 geht in die Ruhestellung nach 5 über.
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Im
der Ruhestellung verbleibt die Dosiereinrichtung 10 bis
zum nächsten
Schmierstoffdruckaufbau in der Hauptleitung 12 durch die
Schmierstoffpumpe, d.h. bis zum Beginn des nächsten Pump- bzw. Schmierzyklus.
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9, 10 und 12 zeigen
ein alternatives Ausführungsbeispiel
einer Schmierstoffdosiereinrichtung 10 nach der Erfindung,
und zwar 9 in einer Seitenansicht und 10 in
einer Draufsicht. 12 zeigt diese Schmierstoffdosiereinrichtung
in einer Schnittdarstellung entlang der Linie A-A in 9.
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Zu
erkennen sind Schmierstoff-Hauptleitungs-Anschlüsse 48 und ein mit
einem Dosiernippel 49 versehener Schmierstoffauslass 13.
Der in 12 dargestellte innere Aufbau
entspricht weitestgehend dem Aufbau des Ausführungsbeispiels einer Schmierstoffdosiereinrichtung 10 nach 1 bis 8,
so dass auf die diesbezüglichen
Erläuterungen
verwiesen werden kann. Für
gleiche Komponenten sind die gleichen Bezugszeichen verwendet. Der Unterschied
liegt insbesondere darin, dass die Verbindung zwischen erster Dosierkammer 14 und Schmierstoffauslass 13 in 12 nicht
dargestellt ist, da dieser – wie
aus 9 bis 11 ersichtlich – in 12 auf
den Betrachter zu, d.h. senkrecht zur Zeichenebene ausgebildet ist.
Im Unterschied zur Dosiereinrichtung in 1 bis 8 liegt
der Schmierstoffauslass hier nicht parallel zur Hauptleitung 12, sondern
senkrecht zur Hauptleitung 12. Auch die Umschicht-Fluidverbindung
ist in 12 nicht dargestellt, da diese
in Bereichen der Dosiereinrichtung 10 verläuft, die
von der Schnittdarstellung in 12 nicht
erfasst sind.
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Zu
erkennen ist in 12 jedoch wiederum eine erste
Nut 43 und eine zweite Nut 44. Ist in die erste
Nut 43 eine Dichtung 21 eingebracht und gleichzeitig
in die zweite Nut 44 keine Dichtung 46 eingebracht,
so befindet sich die Schmierstoffdosiereinrichtung 10 in
einer Nachschmiersystem-Konfiguration.
Ist hingegen in die erste Nut 43 keine Dichtung 21 eingebracht
und gleichzeitig in die zweite Nut 44 eine Dichtung 4G eingebracht, so
befindet sich die Schmierstoffdosiereinrichtung 10 in einer
Direktschmiersystem-Konfiguration.
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12 zeigt,
wie mehrere der Schmierstoffdosiereinrichtungen 10 nach 9 für eine Schmierstoffverteileinrichtung
zu einer Batterie 47 zusammengebaut sind. Zu erkennen sind
die Schmierstoff-Hauptleitungs-Anschlüsse 48 der am Batterierand
angeordneten Schmierstoffdosiereinrichtungen 10 und die
Schmierstoffauslässe 13 aller
Schmierstoffdosiereinrichtungen 10, die mit Dosiernippeln 49 versehen
sind.
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- 10
- Schmierstoffdosiereinrichtung
- 10a
- Direktschmiersystem-Konfiguration,
erste Betriebskonfiguration
- 10b
- Nachschmiersystem-Konfiguration,
zweite Betriebskonfiguration
- 11
- Schmierstoffeinlass
- 12
- Schmierstoff-Hauptleitung
- 13
- Schmierstoffauslass
- 14
- erster
Dosierraum
- 15
- erstes
Rückschlagventil
- 16
- zweiter
Dosierraum
- 17
- Umschicht-Fluidverbindung
- 18
- erstes
bewegliches Element, Dosierkolben
- 19
- zweites
Rückschlagventil
- 20
- Fluidverbindung
zwischen zweitem Dosierraum 16 und Schmierstoffauslass 13
- 21
- erste
Dichtung, Dichtring, O-Ring
- 22
- Schließventil
- 23
- Schließventil-Kolben
- 24
- Schließventil-Feder
- 25
- erster
Körper
- 26
- zweiter
Körper
- 27
- Fluidverbindung
- 28
- Kugel
- 29
- Feder
- 30
- Fluidverbindung
zwischen erstem Dosierraum 14 und Schmierstoffauslass 13
- 31
- Kugel
- 32
- Feder
- 33
- Schließventil-Bohrung
- 34
- erste
Seite des Schließventil-Kolbens 23
- 35
- zweite
Seite des Schließventil-Kolbens 23
- 36
- Nut
- 37
- Dichtung
- 38
- Zwischenraum
- 39
- Fluidverbindung
- 40
- Fluidverbindung
- 41
- Dosierfeder
- 42
- Verdrängungskörper
- 43
- erste
Nut
- 44
- zweite
Nut
- 45
- Außenraum
- 46
- zweite
Dichtung, Dichtring, O-Ring
- 47
- Batterie
- 48
- Schmierstoff-Hauptleitungs-Anschlüsse
- 49
- Dosiernippel
- Pin
- Schmierstoffdruck
in Hauptleitung bei aktiver Schmierstoffpumpe
- Pout
- Schmierstoffdruck
am Schmierstoffauslass 13 bei Austritt von
-
- Schmierstoff