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Die
Erfindung betrifft ein Gleitstück
gemäß der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
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Ein
derartiges Gleitstück
dieser Art ist durch die
DE
7635460 U1 bekannt geworden.
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Hierbei
ist das Gleitstück
in einer hinterschnittenen Profilnut geführt gelagert. Ein am Ausstellarm
einer Gelenkverbindung angeordneter Zapfen greift dabei zum fixieren
der Bauteile in ein Loch des Gleitstückes, wobei der Zapfen durch
ein federbelastetes Sicherungsglied mit dem Gleitstück eine lösbare Verbindung
eingeht. Das Sicherungsglied besteht aus mindestens einem im Gleitstück sitzenden
Biegefederstab, der an seinen Enden eingespannt ist und tangential
in eine Umfangsnut des Zapfens eingreift. Außerdem befindet sich achsparallel,
aber seitlich versetzt zum Lagerloch im Gleitstück eine schlüssellochartige
Ausnehmung zum Einstecken eines Schlüssels, durch dessen in einer
kreisförmigen
Erweiterung der Aussparung verdrehbaren Bart der Biegefederstab
aus der Umfangsnut des Zapfens herausdrängbar ist.
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Das
bekannte Gleitstück
besteht dabei aus zwei durch Vernietung mittels Nietbolzen miteinander verbundenen
Gehäuseteilen,
zwischen denen die Biegefederstäbe
in entsprechend geformte Ausnehmungen im Gehäuse eingeschlossen positioniert werden.
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Die
Gehäuseteile
bedürfen
nach der gezeigten Ausführung
einer relativ aufwendigen Herstellung. So sind diese in einem Gießverfahren
vorzugsweise, um eine gute Gleiteigenschaft zu erhalten, aus einem
Kunststoff gebildet. Mit zunehmendem Gebrauch durch Verfahren in
der Führungsschiene
entstehen je nach Belastung auf das Gleitstück oder durch schlechte Verarbeitung
der Führungsschiene Abnutzungen
an den Gehäusehälften, die
sich der bereits aufgrund der Materialwahl begrenzten Traglast ebenfalls
als nachteilig zunehmend bemerkbar machen. Besonders bei Belastungsfällen, beispielsweise
beim Kippöffnen,
durch die Übernahme
des Gewichts des Flügelrahmens
der Tür
oder des Fensters oder bei einem Einbruchversuch besteht die Gefahr,
dass die Biegefederstäbe
aus der erwähnten Ausnehmung
der Gehäusehälften austreten
können, so
dass sich der am Ausstellarm befestigte Zapfen löst, woraus sich folglich der
Flügelrahmen
in einer ungesicherten entkoppelten Position befindet.
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Der
Erfindung liegt demgegenüber
die Aufgabe zugrunde, ein Gleitstück der gattungsgemäßen Art
so weiter zu bilden, dass mit kostengünstiger Variante ein sicherer
Halt bei hoher Traglast des Flügels gewährleistet
ist.
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Die
erfindungsgemäße Lösung der
Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs
1 gelöst.
Die Unteransprüche beziehen
sich auf weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
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Der
Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass das Vorsehen einer
Stützplatte
bestehend aus einem metallischen Werkstoff über die Führungsflächen der Führungsschiene hinaus und durch
eine direkte fixierende Verbindung des Sicherungsgliedes mit der
Stützplatte,
als ein Ganzes ausmachend, ein großer Halt selbst bei hoher Traglast
entsteht und das Gehäuse
-bestehend vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial- von möglichen
Belastungsfaktoren des Flügelrahmens
befreit ist. Hierdurch wird die Lebensdauer und die Traglast des
Gleitstücks
und damit des Beschlags erhöht.
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Eine
zweckmäßige, weil
einfache und kostengünstige
Herstellung der Stützplatte
ist gewährleistet,
wenn sie aus einem metallischen Werkstoff und als Bandmaterial gefertigt
ist, welches nach Bearbeitung alle Funktionen beinhaltet, dass Sicherungsglied
in einer gesicherten und funktionsfähigen Position zu halten. Dabei
ist das Gleitstück
zur Vereinfachung der Montage in das Gleitergehäuse längs und quer zur Profilnut
symmetrisch ausgebildet.
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Dazu
ist die Stützplatte
in einer vorteilhaft leicht herstellbaren Weise an den jeweiligen
Enden mit Abkröpfungen
versehen, die das Sicherungsglied an den jeweiligen Enden gegen
das Verschieben in Längs-,
in Quer- und in senkrechter Richtung des Gleitstücks sichert.
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Außerdem erhält das federbelastete
Sicherungsglied so einen größtmöglichen
Federweg, was in Folge dessen ein Rasten bzw. ein Entkoppeln des Zapfens
leichter macht.
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Ein
weiteres Merkmal ist, dass die Stützplatte in axialer Mitte eine
Lagerbohrung aufweist, die den Durchgriff für den am Ausstellarm sitzenden
Zapfen bildet. Dies ist ein weiteres vorteilhaftes Merkmal zur Bildung
eines symmetrischen Bauteils, welches zur Vereinfachung der Montage
des Gleitstücks
beiträgt.
Das Einschieben des Gleitstücks
in die Führungsschiene
erweist sich ebenfalls als einfach, da sich aufgrund der gleichen
Seiten die Überlegung
auf Rechts- oder Linksverwendbarkeit erübrigt.
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Vorteilhaft
ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, dass die Stützplatte
unmittelbar in der Nähe
der Lagerbohrung quer zur Profilnut und senkrecht zur Führungsschiene
eine Abkröpfung
aufweist, die außenseitig
so ausgeschnitten ist, dass sich ein Steg bildet.
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Mit
dieser Abkröpfung
wird die Lage des Sicherungsgliedes senkrecht und auch quer zur
Profilnut festgelegt. Die senkrechte Lage bestimmt die Einschubtiefe
des Zapfens in das Gleitstück.
Der Steg legt das waagerechte Maß des Sicherungsgliedes fest
und bestimmt so die Kraft zum Einrasten. Außerdem legt die Höhe der Abkröpfung, ausgehend
von der Fläche
der Stützplatte
zum Gleitergehäuse,
den Raum zur drehbaren Verstellung eines Schlüsselseinsatzes fest. Die Bartgröße des Schlüssels ist
bei Betätigung
in dem Raum nahezu spielfrei abgestimmt.
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Die
feste, leicht vorgespannte Lage des federbelasteten Sicherungsgliedes
an der Stützplatte wird
in vorteilhafter Weise damit erzielt, dass der Steg an der Stützplatte
das Abstandsmaß innenseitig und
die endseitigen Abkröpfungen
außenseitigen Halt
bieten.
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Konstruktiv
einfach und besonders wirtschaftlich herstellbar ist nach der Erfindung,
wenn das federbelastete Sicherungsglied von einem vorzugsweise zwei
im Gleitstück
an der Stützplatte
sitzenden Biegefederstäben
gebildet wird. Für
die Herstellung des Sicherungsgliedes bedarf es so nur eines Arbeitsganges
dem Schneiden auf Länge.
Ein U-förmiger
Biegefederstab wäre
auch denkbar, jedoch müsste
ein zweiter Arbeitsgang vorgenommen werden, der das Sicherungsglied
nach dem Schneiden in die U-Form verwandelt.
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Vorteilhaft
ist auch, dass das Gleitstück
aus zwei durch Rastverbindung miteinander verbundenen Teilen, nämlich einem
Gleitergehäuse
und der Stützplatte
besteht, zwischen denen die Biegefederstäbe federkraftbeaufschlagbar
sind.
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Damit
das Gleitstück
sowohl bei rechts als auch bei links angeschlagenem Ausstellarm
entkuppelt werden kann, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
achsparallel, aber seitlich versetzt zur Lagerbohrung eine schlüssellochartige
Ausnehmung zum Einstecken eines Schlüssels angeordnet, durch dessen
in einem freien Raum zwischen Gleitergehäuse und Stützplatte angeordnete Biegefederstab mittels
verdrehbaren Bart des Schlüssels
aus der Umfangsnut des Zapfens herausdrängbar ist.
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Ein
weiteres Merkmal ist, dass die Stützplatte in Verlängerung
zur Drehachse der schlüssellochartigen
Ausnehmung eine Bohrung aufweist, die den Schlüssel zentriert. Eine falsche
Handhabung bei Betätigung
des Schlüssels
wird damit ausgeschlossen.
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Besonders
vorteilhaft ist, dass das Gleitergehäuse an den rechtwinklig angeordneten
Stegen der Profilnut verlaufende Stege aufweist, die zum freien Ende
hin Rastnasen besitzen, mit denen das integrale Bauteil nach einem
Einrastvorgang hintergriffen ist.
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Die
Rastkraft lässt
sich möglichst
genau festlegen, wenn dass Gleitergehäuse aus einem Kunststoffmaterial
besteht. Es ergeben sich aber durch die Wahl des Werkstoffs weitere
Vorteile der Herstellung und der Gleiteigenschaft im eingebauten
Zustand. Bei Verwendung eines entsprechenden Kunststoffmaterials
können
bei guter Gleiteigenschaft und glatter, formgenauer Konstruktion
zur Profilnut geringe Laufgeräusche
erreicht werden.
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In
einer anderen Ausführungsvariante
weist die Stützplatte
zur gesicherten Aufnahme einer Halteplatte auf der zur Stellachse
gerichteten Seite Rastnasen auf. Die Anordnung der Rastnasen richtet
sich dabei nach der Bauhöhe
der Halteplatte. In der Regel befinden sich die Rastnasen etwa in halber
Höhe der Stützplatte,
wobei in vorteilhafter Weise die Wände der Stützplatte zur Führung beim
Einführen
der Halteplatte genutzt werden.
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Eine
einfache und kostengünstige
Herstellung ist dann gewährleistet,
wenn das federbelastete Sicherungsglied von einem vorzugsweise zwei
in der Halteplatte und an der Stützplatte
sitzenden Biegefederstäben
gebildet wird. Wie in der ersten Ausführungsvariante erfordert die
Herstellung der Biegefederstäbe
nur einen Arbeitsgang zum schneiden auf Länge, die sich nach der Art
der Ausführung
der Halteplatte richtet.
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Ohne
weiteren Bauteileaufwand werden die Biegefederstäbe sowohl quer zur Profilnut
voneinander beabstandet als auch senkrecht zur Führungsschiene unmittelbar in
der Nähe
der Lagerbohrung ausgerichtet, indem die Halteplatte quer zur Profilnut und
senkrecht zur Führungsschiene
eine Abkröpfung aufweist,
die außenseitig
so ausgeschnitten ist, dass sich im Mittelbereich ein Steg bildet.
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Weitere
Endseitig an der Halteplatte angeordnete Abkröpfungen, aufgeteilt in längsseitige
zur Profilnut angebrachte Abkröpfungen
und am Kopfende angeordnete Abkröpfungen,
halten die Biegefederstäbe
außenseitig
und sichern die Biegefederstäbe
gegen längsseitige
Verschiebung, wobei in Verbindung mit dem an der Lagerbohrung angebrachten Steg
das federbelastete Sicherungsglied in einer leicht vorgespannten
Einbaulage montiert ist. Daraus resultiert ein Abstandsmaß zwischen
den beiden Biegefederstäben,
wonach sich die Kraft zum Einrasten festlegen lässt.
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Das
Gleitstück
setzt sich demnach aus zwei durch Rastverbindung miteinander verbundenen
Teilen, einer Stützplatte
und der Halteplatte zusammen. Im eingebauten Zustand sind die Biegefederstäbe unverlierbar
zwischen Stützplatte
und Halteplatte fixiert und bilden gemeinsam ein integrales Bauteil.
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Ein
weiteres Merkmal dieser Variante ist, dass in der Stützplatte
des Gleitstücks
achsparallel, aber seitlich versetzt zur Lagerbohrung eine schlüssellochartige
Ausnehmung zum Einstecken eines Schlüssels angeordnet ist, durch
dessen in einem freien Raum zwischen Stützplatte und Halteplatte angeordnete
Biegefederstab mittels verdrehbaren Bart des Schlüssels aus
der Umfangsnut des Zapfens herausdrängbar ist.
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Ein
weiteres Merkmal ist, dass die Halteplatte in Verlängerung
zur Drehachse der schlüssellochartigen
Ausnehmung beidseitig eine Bohrung aufweist, die den Schlüssel an
einem freien Ende zentriert. Eine falsche Handhabung bei Betätigung des
Schlüssels
wird damit ausgeschlossen.
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Eine
besondere Ausführungsform
sieht vor, dass die Höhe
der Abkröpfung
der Halteplatte zur Fläche
der Stützplatte
die etwa der Höhe
des Bartes entspricht, wobei die Fläche der Stützplatte den Endanschlag des
Schlüssels
bewirkt.
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Um
einen sicheren Halt der Halteplatte zur Stützplatte auch in Längsrichtung
zur Profilnut zu bekommen, sind in vorteilhaft einfacher Weise die
am Kopfende angeordneten Abkröpfungen über eine
Erweiterung verlängert,
wobei die Erweiterung eine abgewinkelte Kontur aufweist und eine
rastende Wirkung zur Halteplatte bewirkt.
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Eine
besonders vorteilhafte Weiterbildung dieser Ausführungsform sieht vor, dass
die Stützplatte
quer zur Längsrichtung
der Führungsschiene
im Querschnitt eine mehrfach abgewinkelte Kontur aufweist, die sich
der Profilnut der Führungsschiene
anpasst.
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Dabei
ist die Stützplatte
vorzugsweise aus einem metallischen Bandmaterial hergestellt, was sich
positiv auf die Herstellung und auf die Kosten auswirkt.
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Nach
einem weiteren Merkmal der Erfindung sind im Bereich der Profilnut
der Führungsflächen und
in Verlängerung
rechtwinklig zu den Führungsflächen senkrecht
zur Stellachse, Gleitmittel angeordnet, die vorzugsweise durch Klipsen
oder Aufpressen mit der Stützplatte
verbindbar sind und vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial bestehen.
Die mehrfach abgewinkelte Kontur der Stützplatte erleichtert nicht
nur die Montage und eine einfache Konzeption der Gleitmittel, sondern
erhöht
den sicheren Halt des Gleitstücks
in der Führungsschiene.
Die Gleitmittel können
von einem Endlosband kommend auf die entsprechende Länge abgeschnitten
werden.
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Eine
andere bevorzugte Weiterbildung der Halteplatte ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteplatte quer zur Führungsschiene
in der Mittelachse des Gleitstücks
geteilt ist und durch mindestens eine vorzugsweise zwei Zugfedern
federkraftbeaufschlagt miteinander verbunden sind.
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Bei
der Montage drückt
der am Ausstellarm angeordnete Zapfen mit seinen Einlaufschrägen die federkraftbeaufschlagten
Halteplatten in Längsrichtung
der Profilnut auseinander und schließen sich sobald die Halteplatten
in die am Zapfen angebrachte Umfangsnut eingreifen.
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Dafür ist an
derjeweiligen Halteplatte mit Teilung durch die Mittelachse jeweils
ein halbkreisförmiger
Ausschnitt vorgesehen, die zusammen die Lagerbohrung bilden und
in die voran beschriebene Umfangsnut eingreifen und vollständig umgreifen.
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Um
die Verbindung des Zapfen mit dem Gleitstück zum Aushängen des Flügelrahmens wieder lösen zu können, ist
an den von der Lagerbohrung entfernten Enden der geteilten Halteplatte
eine abgewinkelte Fläche
vorgesehen, die über
die Länge der
Stützplatte
und aus der Profilnut der Führungsschiene
achsparallel zum Zapfen ausragt.
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Das
Lösen ist
von Hand und damit ohne einen Werkzeugeingriff möglich, indem die abgewinkelten
Flächen
auseinander gedrückt
werden, bis die halbkreisförmigen
Ausschnitte der geteilten Halteplatte aus der Umfangsnut des Zapfen
gelangen.
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Weitere
Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung.
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Es
zeigen:
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1 Ein
erstes Ausführungsbeispiel
eines Gleitstücks
mit einer Führungsschiene
und einem Ausstellarm in einer perspektivischen Ansicht nach der
Erfindung.
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2 Eine
perspektivische Darstellung mit den funktionswesentlichen Bauteilen
der Biegefederstäben
und des Stützbleches
als integrales Bauteil.
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3 Das
Gleitstück
nach 1 in einer Darstellung um 180° gedreht, mit einem Schlüssel.
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4 Ein
zweites Ausführungsbeispiel
des Gleitstücks
als integrales Bauteil mit einem Ausstellarm und einer Führungsschiene
in perspektivischer Darstellung der Erfindung.
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5 Eine
perspektivische Darstellung des Haltebleches im eingebauten Zustand
mit den Biegefederstäben
nach 4.
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6 Ein
drittes Ausführungsbeispiel
des Gleitstücks
als integrales Bauteil mit einem Ausstellarm und einer Führungsschiene
in perspektivischer Darstellung der Erfindung.
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7 Eine
perspektivische Darstellung des Haltebleches im eingebauten Zustand
mit entsprechenden Zugfedern nach 6.
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Gleiche
Bauteile werden nachfolgend mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei der in 4 und 5 dargestellten
weiteren Ausführungsform sind
Bauteile, die solchen in den 1 bis 3 entsprechen,
mit den selben Bezugzeichen jeweils vermehrt um die Zahl 100 versehen.
Bauteile der 6 und 7 dargestellten
Ausführungsform,
welche Bauteilen in 1 bis 5 entsprechen,
sind mit den selben Bezugzeichen jeweils vermehrt um die Zahl 200 versehen.
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In
der 1 bis 7 sind Ausführungsbeispiele eines Gleitstücks 1,100,200 nach
der Erfindung dargestellt, die ein federkraftbeaufschlagtes Sicherungsglied 3,103,203 beinhalten
und mit einem Ausstellarm 9 am Flügel zusammenwirkt. Dafür ist nach 1 am
Ausstellarm 9 ein Zapfen 11 versehen, der wiederum
an seinem freien eine konische Andrehung 32 hat und im
Abstand unter dieser mit einer Umfangsnut 10 versehen ist.
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Über dem
Zapfen 11 wird der Ausstellarm 9 an einem Gleitstück 1,100,200 in
Richtung einer Stellachse 6 angelenkt, wobei das Gleitstück 1,100,200 in
einer am Blendrahmen eines Fensters oder einer Tür befestigbaren C-förmig hinterschnittenen
Profilnut 4 einer Führungsschiene 5 eingeschoben
werden kann. Dabei wird das Gleitstück 1,100,200 durch
parallel zur Stellachse 6 erstreckende Führungsflächen 7,7' einerseits
geführt
und andererseits gegen herausfallen aus der Führungsschiene 5 gesichert.
In Verlängerung
der Führungsflächen 7,7' sind rechtwinklig
Stege 8,8' angeordnet,
die das Gleitstück 1,100,200 senkrecht
zur Stellachse 6 abstützen,
aber auch gleichzeitig führen.
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Das
Gleitstück 1 besteht
aus einem Gleitergehäuse 20,
einer Stützplatte 2 und
einem Sicherungsglied 3. Das Sicherungsglied 3 weist
mindestens ein vorzugsweise aber zwei Biegefederstäbe 19 auf,
die im Querschnitt aus einem runden Federdraht bestehen und in der
Formgebung einen geradlinigen Verlauf haben. Um die Biegefederstäbe 19 in
das Gleitstück 1 einzupassen,
werden sie mit einem Arbeitschritt durch Ablängen auf das erforderliche
gebracht. Die Stützplatte 2 nach 1 und 2 besteht
aus einem metallischen Werkstoff d.h. vorzugsweise aus einem Bandmaterial.
Durch mehrere Umformprozesse wird erreicht, dass die Stützplatte 2 das
Sicherungsglied 3 in einer gesicherten und funktionsfähigen Lage
festhält.
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Die
Stützplatte 2 und
das Sicherungsglied 3 bilden so ein integrales Bauteil 13.
Abkröpfungen 14,14', die den Biegefederstab 19 soweit
umgreifen, dass einseitig eine Öffnung
zum Einlegen entsteht, sichern den Biegefederstab 19 an
den jeweiligen Enden 15,15' der Stützplatte 2 gegen Verschiebung
in Längsrichtung
der Profilnut 4 und in Querrichtung zu dieser. Des Weiteren
weist die Stützplatte 2,102,202 in
axialer Mitte eine Lagerbohrung 16,116,216 auf, die
den Durchgriff für
den am Ausstellarm 9 sitzenden Zapfen 11 bildet.
Die Lagerbohrung 16 ist einer Fläche der Stützplatte 2 zugeordnet,
die durch eine Abkröpfung 17 entsteht.
Die Abkröpfung 17 befindet sich
unmittelbar in der Nähe
der Lagerbohrung 16 und verläuft quer zur Profilnut 4 sowie
senkrecht zur Führungsschiene 5.
Zur vereinfachten Herstellung der Abkröpfung 17, sind außenseitig
Einschnitte angebracht, sodass sich ein Steg 18 bildet,
der gleichzeitig das Maß zwischen
den Biegefederstäben 19 festlegt.
Die vorgegebene Position der Biegefederstäbe 19 durch die Abkröpfungen 14,14' und den Steg 18 sorgen
für ein
unkompliziertes Einfügen
des Zapfen 11 über
die konische Andrehung des Zapfens 11, wobei die Biegefederstäbe 19 auseinandergedrückt werden
und anschließend
in die Umfangsnut 10 des Zapfens 11 sichernd einrasten.
Das Gleitergehäuse
nach
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1 und 3 besteht
aus einem Kunststoffmaterial und ist im Querschnitt T-förmig. Die T-förmige Querschnittform
entsteht durch die Formgebung der Führungsschiene 5. Im
eingeschobenen Zustand liegt das Gleitergehäuse 20 stützend auf
den Führungsflächen 7,7'. Das Gleitergehäuse 20 ist
von dünnwandigem
Material umgeben und formt einen Innenraum, der das integrale Bauteil 13 aufnimmt. Die
Montage des integralen Bauteils 13 in das Gleitergehäuse 20 erweist
sich ebenfalls als einfach, da dass integrale Bauteil 13 längs und
quer zur Profilnut 4 symmetrisch ausgebildet ist. Zur Sicherung
des integralen Bauteils 13 sind zum freien Ende 30 der
Stege 29,29' Rastnasen 31 angeordnet,
die das integrale Bauteil 13 beim Einfügen hintergreifen. Die Stege 29,29' des Gleitergehäuses 20 stehen
zu den Stegen 8,8' der
Profilnut 4 in einem verhältnismäßig geringfügigen Abstand zueinander, dass
eine Verschiebung des Gleitstücks 1 spielfrei
möglich
ist. Die Stützplatte 2 reicht
nahezu an die Breite 12 der Profilnut 4 heran, da
die Stege 29,29' sehr
dünnwandig
konzipiert sind, sodass das integrale Bauteil 13 großflächiger und
damit stützend
für sich
betrachtet auf den Führungsflächen 7,7' der Führungsschiene 5 aufliegt.
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In 1 sind
zwischen der Stützplatte 2 und dem
Gleitergehäuse 20 die
Biegefederstäbe 19 in
einer leicht vorgespannten Lage angeordnet. Damit die Biegefederstäbe 19 aus
der Umfangsnut 10 des Zapfens 11 zum Entkuppeln
des Ausstellarms 9 herausgedrängt werden können, sind
nach 3 seitlich versetzt zur Lagerbohrung 16 am
Gleitergehäuse 20 schlüssellochartige
Ausnehmungen 21,21' zum
Einstecken eines Schlüssels 22 angeordnet.
Der Schlüssel 22 als
Betätigungswerkzeug
lässt sich
mit seinem freien Ende 23 einführen. Dabei ist dieses freie
Ende 23 des Schlüssels 22 mit
einem Bart 25 versehen, der mit seinem Profil durch die
schlüssellochartige
Ausnehmung 21,21' passt. Übergehend befindet
sich ein freier Raum 24,24' nach 1 zwischen
dem Gleitergehäuse 20 und
der Stützplatte 2. Der
Schlüssels 22 mit
seinem Bart 25 kann nur innerhalb des Raumes 24,24' verdreht werden,
so dass der Bart 25 auf die Biegefederstäbe 19 treffen.
Durch 90° -Drehung
des Bartes 25 werden die Biegefederstäbe 19 soweit auseinandergedrückt, dass
sie aus dem Bereich der Umfangsnut 10 des Zapfen 11 gelangen.
Der Zapfen 11 ist damit freigegeben, so dass der Ausstellarm 9 von
dem Gleitstück 1 ohne
weiteres lösen
lässt.
Erleichtert wird das Lösen
des Ausstellarms 9 vom Gleitstück 1 dadurch,
dass die Stützplatte 2 in
Verlängerung
der Drehachse der schlüssellochartigen
Ausnehmung 21,21' beidseitig
eine Bohrung 26,26' aufweist,
die das freie Ende des Schlüssels 22 zentriert
(1 und 2). Die bereits voran erwähnte Abkröpfung 17 der
Stützplatte 2, ist
in der Höhe 27 so
ausgebildet, dass sie etwa der Höhe
des Bartes 25 entspricht, der zwischen der Fläche 28 der
Stützplatte 2 und
dem Gleitergehäuse 20 verdrehbar
ist. Gleichzeitig dient die Fläche 28 als Endanschlag
des Schlüssels 22,
wenn eine Verstellung vorgenommen wird.
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Zu
erwähnen
ist noch, dass das Gleitstück 1,100,200 sowohl
zu seiner Längsmittelebene
als auch zu seiner Querebene symmetrisch ausgebildet ist und das
beidseitig neben dem Zapfen 11 eine Anordnung getroffen
wurde, damit die Rastverbindung zwischen dem Zapfen 11 und
dem Gleitstück 1,100,200 ausgerückt werden
kann, gleichgültig
ob der Ausstellarm 9 rechts oder links angeschlagen ist.
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Im
Unterschied zur Ausführungsform
gemäß 1 bis 3 handelt
es sich um ein Gleitstück 100,200,
bestehend aus einer Stützplatte 102,202, einem
Sicherungsglied 103,203, einer Halteplatte 150,250 und
einem Gleitmittel 154,254.
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Die
Stützplatte 102,202 besteht
dabei aus einem metallischen Werkstoff vorzugsweise aus einem Bandmaterial,
welches nach 4 und 6 quer zur
Längsrichtung
der Führungsschiene 5 im
Querschnitt eine mehrfach abgewinkelte Kontur 153,253 aufweist,
die sich der Profilnut 4 der Führungsschiene 5 anpasst.
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Die
abgewinkelte Kontur 153 gemäß der 4 nimmt
an den Stegen 8,8'' der Profilnut 4 einen parallelen
doppelwandigen Verlauf an, sodass sich eine U-Form bildet. Das offene Ende der Kontur 153 liegt
auf den Führungsflächen 7,7' der Führungsschiene 5 stützend auf.
Zum erreichen einer guten Gleiteigenschaft, werden über das
offene Ende der Kontur 153 der Stützplatte 102 aus einem
Kunststoffmaterial bestehende Gleitmittel 154 montiert.
Die in diesem Ausführungsbeispiel
aufgezeigten Gleitmittel 154 sind im Querschnitt U-förmig. Eine
kostengünstige
Art der Herstellung für
die Gleitmittel 154 bietet sich durch die U-Form, indem
das Gleitmittel 154 beispielweise aus einem Endlosband
besteht und je nach Bedarf entsprechend auf die Länge des Gleitstücks 100 abgelängt wird.
Durch Bildung einer Nut 155 zwischen der doppelwandigen
Kontur 153 der Stützplatte 102,
lässt sich
das Gleitmittel 154 unter leichtem Druck unverlierbar über das
offene Ende aufschieben.
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Zur
gesicherten Aufnahme der Halteplatte 150,250 in
die Stützplatte 102,202 weist
die Stützplatte 102,202 auf
der zur Stellachse 6 gerichteten Seite Rastnasen 151,251 auf.
Nach der 4 und 5 wird das
Sicherungsglied 3 ebenfalls wie in dem ersten Ausführungsbeispiel
nach den 1 bis 3 von einem
vorzugsweise zwei Biegefederstäben 119 gebildet,
die den gleichen Herstellungsmethoden der Biegefederstäben 19 entsprechen.
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Dabei
sind die Biegefederstäbe 119 in
der vorzugsweise aus einem metallischen Werkstoff hergestellten
Halteplatte 150 gegen herausfallen gesichert. Der Einfachheit
halber erfolgt die Sicherung der Biegefederstäbe 119 in ähnlicher
Weise wie in dem ersten Ausführungsbeispiel
nach 1 bis 3 durch an den jeweiligen längsseitigen
Enden der Profilnut 4 angeordnete Abkröpfungen 114,114', die das Sicherungsglied 103 außenseitig
gegen verschieben sichern und fixieren.
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Gemäß der 1 bis 3 der
Stützplatte 2,
weist die Halteplatte 150 nach 5 und 6 unmittelbar
in der Nähe
der Lagerbohrung 116 quer zur Profilnut 4 und
senkrecht zur Führungsschiene 5 eine
Abkröpfung 117 auf,
die außenseitig
so ausgeschnitten ist, dass ein Steg 118 entsteht. Der
Steg 118 bildet dem zu Folge das Abstandsmaß zu den Biegefedern 119.
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Des
Weiteren ist an den zu dem Kopfende endseitigen Abkröpfungen 114,114' nach 5 eine Erweiterung 152,152' vorgesehen,
die zuerst abgewinkelt in Richtung Stellachse 6 der Halteplatte 150 verläuft und
anschließend
zum freien Ende hin sich von der Stellachse 6 weg bewegt.
Die Erweiterung 152,152'' sichert
die Biegefederstäbe 119 gegen
herausfallen aus der Halteplatte 150 und dient zur Montageerleichterung
in die Stützplatte 2.
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Im
eingebauten Zustand ist die Halteplatte 150 mit dem bereits
vorher montierten Sicherungsglied 103 durch die Rastverbindung 151 mit
der Stützplatte 102 verbunden.
Um die Halteplatte 150 gegen Verschieben in Längsrichtung
zur Führungsschiene 5 zu
sichern, rastet die Erweiterung 152,152' über die
untere Fläche 128 der
Stützplatte 102.
In der Zusammenschau bildet das Gleitstück 100 ein integrales
Bauteil 113, wobei die Stützplatte 102 nahezu die
Breite der Profilnut 4 hat und über die Führungsflächen 7,7' an die rechtwinklig
angeordneten Stege 8,8' heranreicht.
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Zwischen
der Stützplatte 102 und
der Halteplatte 150 sind die Biegefederstäbe 119 in
einer leicht vorgespannten Lage angeordnet. Damit die Biegefederstäbe 119 aus
der Umfangsnut 10 des Zapfens 11 zum Entkuppeln
des Ausstellarms 9 herausgedrängt werden können, sind
nach 4 seitlich versetzt zur Lagerbohrung 116 am
Stützteil 102 schlüssellochartige
Ausnehmungen 121,121' zum
Einstecken eines Schlüssels 22 angeordnet.
Der Schlüssel 22 als
Betätigungswerkzeug
lässt sich
mit seinem freien Ende 23 einführen. Dabei ist dieses freie
Ende 23 des Schlüssels 22 mit
einem Bart 25 versehen, der mit seinem Profil durch die
schlüssellochartige
Ausnehmung 121,121' passt. Übergehend
befindet sich ein freier Raum 124,124' nach 5 zwischen
der Halteplatte 150 und der unteren Fläche 128 der Stützplatte 102.
Der Schlüssels 22 mit
seinem Bart 25 kann nur innerhalb des Raumes 124,124' verdreht werden,
so dass der Bart 25 auf die Biegefederstäbe 119 treffen.
Durch 90°-Drehung
des Bartes 25 werden die Biegefederstäbe 119 soweit auseinandergedrückt, dass
sie aus dem Bereich der Umfangsnut 10 des Zapfen 11 gelangen.
Der Zapfen 11 ist damit freigegeben, so dass sich der Ausstellarm 9 vom
Gleitstück 100 ohne
weiteres lösen
lässt.
Erleichtert wird das Lösen
des Ausstellarms 9 vom Gleitstück 100 dadurch, dass
die Halteplatte 150 in Verlängerung der Drehachse der schlüssellochartigen
Ausnehmung 121,121' beidseitig
eine Bohrung 126,126' aufweist, die das freie Ende des
Schlüssels 22 zentriert (5).
Die bereits voran erwähnte
Abkröpfung 117 der
Halteplatte 150, ist in der Höhe 127 so ausgebildet,
dass sie etwa der Höhe
des Bartes 25 entspricht, der zwischen der Fläche 128 der
Stützplatte 102 und der
Halteplatte 150 verdrehbar ist.
-
Eine
weitere Ausführungsvariante
zeigt die 5 und 6, wobei
das Gleitstück 200 sich
aus einer Stützplatte 202,
einem Halteteil 250, einem Sicherungsglied 203 und
einem Gleitmittel 254 zusammensetzt. Genau wie die Stützplatte 102 nach 4 nur
in einer geänderten
Kontur 253, ist die Stützplatte 202 nach 6 ausgebildet
und entsprechend der Profilnut 4 der Führungsschiene 5 angepasst.
Dem nach ist im Bereich der Profilnut 4 der Führungsflächen 7,7' und in Verlängerung
rechtwinklig zu den Führungsflächen 7,7' senkrecht zur
Stellachse 6 ein Gleitmittel 254 angeordnet, welches
beispielsweise durch Klipsen mit der Stützplatte 202 verbindbar
ist und aus einem Kunststoffmaterial besteht.
-
Die
Halteplatte 250 ist quer zur Führungsschiene 5 durch
die Mittelachse des Gleitstücks 200 geteilt,
wobei die Teilstücke
durch mindestens eine vorzugsweise zwei Zugfedern 219 federkraftbeaufschlagt
miteinander verbunden sind. Durch eine entsprechende Formänderung
der Halteplatte 250 an den jeweiligen von der Stellachse 6 entfernten
Enden, werden die Zugfedern 219 in vorgespannter Lage formschlüssig gehalten.
Somit weist jeweils eine geteilte Halteplatte 250 auf der
zur Stellachse 6 gerichteten Seite einen halbkreisförmigen Ausschnitt 255,255' auf, die im
zusammengebauten Zustand die Lagerbohrung 216 bilden und
die Umfangsnut 10 des Zapfens 11 umschließen.
-
Die
geteilten Halteplatten 250 sind wie schon voran erwähnt durch
an der Stützplatte 202 befindliche
Rastnasen 251 mit der Stützplatte 202 verbunden
und bilden ein integrales Bauteil 213.
-
Um
den halbkreisförmigen
Ausschnitt 255,255' aus
der Umfangsnut 10 des Zapfens 11 zum Entkuppeln
des Ausstellarms 9 herauszudrängen, bedarf es nicht wie bei
den voran gezeigten Ausführungen
nach 1 bis 5 der Verwendung eines Hilfsmittels
in Form eines Schlüssels.
Nach 7 ist an der Halteplatte 250 des Gleitstücks 200 an
den von der Lagerbohrung 216 entfernten Enden eine in etwa
um 90° abgewinkelte
Fläche 256,256' angebracht,
die über
die Länge
der Stützplatte 202 und aus
der Profilnut 4 der Führungsschiene 5 achsparallel
zum Zapfen 11 ausragt.
-
Mit
Fingerdruck gegen die Federkraft der Zugfedern 219 an den
abgewinkelten Flächen 256,256' lassen sich
die geteilten Halteplatten 250 auseinanderziehen. Die halbkreisförmigen Ausschnitte 255,255' werden so aus
der Umfangsnut 10 des Zapfen 11 herausgedrängt und
geben den Zapfen 11 frei, so dass sich der Ausstellarm 9 vom
Gleitstück 200 ohne
weiteres lösen
lässt.
-
- 1
- Gleitstück
- 2
- Stützplatte
- 3
- Sicherungsglied
- 4
- Profilnut
- 5
- Führungsschiene
- 6
- Stellachse
- 7,7'
- Führungsfläche
- 8,8'
- Steg
- 9
- Ausstellarm
- 10
- Umfangsnut
- 11
- Zapfen
- 12
- Breite
- 13
- integrales
Bauteil
- 14,14'
- Abkröpfung
- 15,15'
- Ende
- 16
- Lagerbohrung
- 17
- Abkröpfung
- 18
- Steg
- 19
- Biegefederstab
- 20
- Gleitergehäuse
- 21,21'
- Ausnehmung
- 22
- Schlüssel
- 23
- freies
Ende
- 24,24'
- Raum
- 25
- Bart
- 26,26'
- Bohrung
- 27
- Höhe
- 28,28'
- Fläche
- 29,29'
- Steg
- 30
- Ende
- 31
- Rastnase
- 32
- Andrehung
- 100
- Gleitstück
- 102
- Stützplatte
- 103
- Sicherungsglied
- 113
- integrales
Bauteil
- 114,114'
- Abkröpfung
- 116
- Lagerbohrung
- 117
- Abkröpfung
- 118
- Steg
- 119
- Biegefederstab
- 120,121'
- Ausnehmung
- 124,124'
- Raum
- 126,126'
- Bohrung
- 127
- Höhe
- 128
- Fläche
- 150
- Halteplatte
- 151
- Rastnase
- 152,152'
- Erweiterung
- 153
- Kontur
- 154
- Gleitmittel
- 155
- Nut
- 200
- Gleitstück
- 202
- Stützplatte
- 203
- Sicherungsglied
- 213
- integrales
Bauteil
- 216
- Lagerbohrung
- 219
- Zugfeder
- 250
- Halteplatte
- 251
- Rastnase
- 253
- Kontur
- 254
- Gleitmittel
- 255,255'
- Ausschnitt
- 256,256'
- Fläche