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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur manuellen Betätigung eines
sanitären
Unterputzspülkastens,
Unterputzspülers
oder Unterputzventils, umfassend eine Halterung mit Befestigungselementen,
ein an der Halterung bewegbar gehaltenes Bedienelement und eine
das Bedienelement umgebende, mit der Halterung lösbar verbundene rahmenförmige Sichtblende.
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Unterputzspüler und
Unterputzspülkästen für Urinale
bzw. WCs werden üblicherweise über Betätigungsplatten
betätigt,
die an der den Unterputzspüler oder
Unterputzspülkasten
abdeckenden Wandverkleidung angeordnet werden. Herkömmliche
Betätigungsplatten
bestehen aus einer Sichtblende mit einem integrierten, bewegbar
an der Sichtblende gehaltenen Bedienelement, das beispielsweise
als Druckknopf oder schwenkbare Drucktaste ausgeführt ist.
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Im
Sanitärbereich
besteht allgemein der Wunsch nach einfach bedienbaren, hygienisch
günstig
gestalteten Betätigungsplatten.
Herkömmliche Betätigungsplatten
zur manuellen Betätigung
von WC-Unterspülkästen oder
Urinal-Unterputzspülern bestehen
aus Kunststoff oder Metall, wobei die Herstellung solcher Betätigungsplatten beispielsweise durch
Spritzgießen
bzw. Tiefziehen erfolgt.
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Viele
Kunden wünschen
sich hinsichtlich der Form und Oberfläche gattungsgemäßer Betätigungsvorrichtungen
eine besondere Gestaltung, um ihrem Bad eine individuellere Wirkung
zu geben.
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Vor
diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Betätigungsvorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach zu reinigen
ist, eine hygienisch optimale Berührungsfläche aufweist und sich in ihrer ästhetischen
Wirkung gegenüber
herkömmlichen
Betätigungsplatten
aus Kunststoff oder Metall deutlich unterscheidet.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe durch eine Betätigungsvorrichtung
mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
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Die
erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung
ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement
an seiner Vorderseite mit einer glatten, oberflächenbehandelten Glasplatte
als Berührungsfläche versehen
ist.
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Glatte
Glasflächen
bietet eine hygienisch optimale Oberfläche, die sich leicht reinigen
lässt und für Bakterienwachstum
unanfällig
ist. Des weiteren lässt
sich Glas durch unterschiedliche Oberflächenbehandlungen in vielfältiger Weise
gestalten, so dass eine Vielzahl von Designs zur Verfügung gestellt
werden kann.
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Die
als Drücker
dienende Glasplatte kann erfindungsgemäß beispielsweise eine durch Ätzen oder
Sandstrahlen aufgerauhte Rückseite
aufweisen. Alternativ oder ergänzend
kann bei der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
auch die Vorderseite der Glasplatte durch Ätzen oder Sandstrahlen geringfügig aufgerauht
sein, insbesondere um eine rutschsichere Berührungsfläche und somit eine gute Haptik
zu schaffen.
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Eine
andere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte als Spiegel ausgeführt ist.
Der Benutzer kann sich in diesem Fall in der Betätigungsvorrichtung betrachten,
die für den
Benutzer somit einen Zusatznutzen bietet.
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In
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Glasplatte aus Spiegelglas gefertigt ist, wobei die Vorderseite
oder die Rückseite
des Spiegelglases mattiert ist. Alternativ kann auch ein Glasspiegel
verwendet werden, der mit einer von hinten mattierten Oberfläche bzw.
Glasplatte versehen ist. Diese beiden Ausgestaltungen rufen beim
Betrachter der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
jeweils eine optische Täuschung hervor,
denn es wird ihm suggeriert, dass er durch die Glasplatte hindurchschaut.
In Wirklichkeit liegt jedoch eine Spiegelung durch die mattierte
Oberfläche vor.
Das heißt,
der Betrachter kann das, was sich hinter dem Spiegel befindet, nicht
sehen, hat auf der anderen Seite aber den Eindruck, er könne durch
die Glasplatte hindurchschauen.
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Eine
weitere bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
besteht darin, dass die Glasplatte rückseitig mit einer undurchsichtigen
Beschichtung versehen ist, die vorzugsweise durch eine Klebefolie
gebildet ist. Durch eine entsprechende Klebefolie lässt sich
auf kostengünstige
Weise eine Farbgestaltung sowie insbesondere eine Mattierung der
Glasscheibe erreichen. Zudem verbessert die Klebefolie die Bruchsicherheit der
Glasplatte. Insbesondere kann die als Drücker dienende Glasplatte der
erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
aus Verbund-Sicherheitsglas bestehen. Solche Glasplatten bestehen
aus mindestens zwei Glasscheiben, die durch eine zwischengeordnete
Klebefolie miteinander verbunden sind.
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Eine
aus technischer sowie ästhetischer Sicht
vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung besteht
ferner darin, dass das Bedienelement in seiner Normalstellung gegenüber der
Sichtblende nach vorne vorsteht, wobei die dem Bedienelement zugeordnete,
als Drücker dienende
Glasplatte gegenüber
der Mantelfläche
des Bedienelements seitlich vorspringt, und wobei in der Normalstellung
des Bedienelements der Abstand der Schmalseite oder Schmalseiten
der Glasplatte zu der Mantelfläche
des Bedienelements größer ist
als der Abstand der Rückseite
der Glasplatte zur Vorderseite der Sichtblende. Durch diese Ausgestaltung
ergibt sich für
den Betrachter der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
der Eindruck, als ob die Glasplatte vor der Wand bzw. Sichtblende
schwebt. Außerdem
ist die Drückerfläche (Glasplatte)
so besonders gut zugänglich,
so dass sich die Glasplatte in diesem Fall sehr einfach mit handelsüblichen
Reinigungsmitteln reinigen lässt.
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Eine
weitere bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
besteht darin, dass die Glasplatte lösbar an dem Bedienelement angebracht
ist. Die lösbare
Verbindung kann dabei beispielsweise aus einer Rastverbindung oder
Magnetverbindung bestehen, indem an der Rückseite der Glasplatte entsprechende
Clipelemente oder Magnete bzw. Magneten zugeordnete Metallbleche
befestigt sind. Die gesamte Betätigungsvorrichtung
ist zudem vorzugsweise modular aufgebaut, so dass Glasplatten verschiedenster
Größe und Form
appliziert, insbesondere angeklebt werden können, ohne dass dies kostenintensive
neue Werkzeuge erfordert, jedoch jeweils der Vorderseite der Betätigungsvorrichtung
eine unterschiedliche Anmutung verleiht.
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Vorzugsweise
ist der Durchmesser oder die Diagonale der Glasplatte gleich groß oder sogar
größer als
der Durchmesser oder die Diagonale der Sichtblende. Die erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung
bietet dann in Bezug auf die Größe einer
vorgegebenen Revisionsöffnung
ein Optimum an Drückerfläche (Bedienfläche).
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Um
den Vorsprung der Betätigungsvorrichtung
in den Raum gering zu halten und so ein mögliches Verletzungsrisiko an
Stoßkanten
zu minimieren, ist gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die Sichtblende
flach ausgebildet ist und eine ebene Vorderseite aufweist. Die Sichtblende
lässt sich
besonders flach ausführen, wenn
gemäß einer
bevorzugten Ausgestaltung die Halterung, welche die Sichtblende
trägt,
unmittelbar an einer Unterputzeinheit befestigbar ist und die Sichtblende,
nicht wie üblich
eingehängt
wird, was eine entsprechende Dicke der Sichtblende voraussetzt,
sondern mittels Rastelementen, Magneten, Schrauben oder reibschlüssig gehaltener
Klemmstifte mit der Halterung verrastet bzw. verbunden und hierzu
lediglich von vorne auf diese aufgesetzt wird.
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Weitere
bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
sind in den Unteransprüchen
angegeben.
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Nachfolgend
wird die Erfindung anhand einer zwei Ausführungsbeispiele darstellenden
Zeichnung näher
erläutert.
Es zeigen:
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1 eine
Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung in einer
ersten Ausführungsform,
wobei sich das Bedienelement mit der als Drücker dienenden Glasplatte in
einer Normalstellung (Ausgangsstellung) befindet;
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2 eine
Schnittansicht der Betätigungsvorrichtung
entlang der Linie A-A der 1, von links betrachtet;
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3 eine
Schnittansicht der Betätigungsvorrichtung
entlang der Linie C-C der 1, von oben
betrachtet;
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4 eine
Rückansicht
der Betätigungsvorrichtung
der 1;
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5 eine
Schnittansicht eines Abschnitts der Betätigungsvorrichtung entlang
der Linie D-D der 4;
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6 eine
Schnittansicht eines Abschnitts der Betätigungsvorrichtung entlang
der Linie E-E der 4;
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7 eine
perspektivische Vorderansicht der Betätigungsvorrichtung der 1;
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8 eine
perspektivische Seitenansicht der Betätigungsvorrichtung der 1;
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9 eine
Schnittansicht entsprechend 2, wobei
sich aber das Bedienelement mit der Glasplatte in einer einen Spülvorgang
auslösenden Betätigungsstellung
befindet;
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10 eine
perspektivische Vorderansicht entsprechend 7, wobei
sich aber gegenüber 7 das
Bedienelement mit der Glasplatte in einer einen Spülvorgang
auslösenden
Betätigungsstellung befindet;
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11 eine
perspektivische Seitenansicht entsprechend 8, wobei
sich aber gegenüber 8 das
Bedienelement. mit der Glasplatte in einer einen Spülvorgang
auslösenden
Betätigungsstellung befindet;
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12 eine
Explosionsdarstellung der Betätigungsvorrichtung
der 1 in perspektivischer Vorderansicht;
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13 eine
Explosionsdarstellung der Betätigungsvorrichtung
der 1 in perspektivischer Rückansicht;
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14 eine
perspektivische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
in einer zweiten Ausführungsform,
wobei sich das Bedienelement mit der als Drücker dienenden Glasplatte in
einer Normalstellung befindet;
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15 eine
perspektivische Seitenansicht der Betätigungsvorrichtung der 14;
und
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16 eine
perspektivische Seitenansicht entsprechend 15, wobei
sich aber gegenüber 15 das
Bedienelement mit dem Drücker
in einer einen Spülvorgang
auslösenden
Betätigungsstellung befindet.
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Die
in der Zeichnung dargestellte Betätigungsvorrichtung ist insbesondere
zur Betätigung
eines Unterputzspülers
oder Unterputzspülkastens
eines Urinals bestimmt. Sie eignet sich aber auch zur Betätigung eines
WC-Unterputzspülkastens.
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Die
erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung
ist modular aufgebaut. Sie weist zunächst als Plattform eine der
Revisionsöffnung
des Unterputzspülers
bzw. Unterputzspülkastens
zugeordnete Halterung 1 auf. Die Halterung 1 ist
rahmenförmig
ausgebildet und kann daher auch als Grundrahmen bezeichnet werden.
Sie besteht aus einem flanschförmigen
Abschnitt 1.1, an dem ein rückseitig vorstehender Kragen 1.2 einteilig
angeformt ist. Der flanschförmige
Abschnitt 1.1 ist mit vier Befestigungselementen in Form
von Durchbrüchen
(Löchern) 1.3 zur
Durchführung
von Befestigungsschrauben versehen. Über ihre Befesti gungselemente 1.3 ist
die Halterung 1 unmittelbar an einer Unterputzeinheit befestigbar.
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An
dem Kragen 1.2 der Halterung 1 sind innenseitig
Querstege 1.4 angeformt, die mit Ausnehmungen (Durchbrüchen) 1.5, 1.6 zur
Aufnahme von Zentrierelementen bzw. Verrastung von Rastzungen einer
zweiten Halterung 2 versehen sind. Die zweite Halterung 2 weist
einen schalenförmig
ausgebildeten Abschnitt 2.2 auf, an den wiederum ein flanschförmiger Abschnitt 2.1 angeformt
ist. Der flanschförmige Abschnitt 2.1 trägt die in
den Ausnehmungen 1.6 der ersten Halterung 1 verrastbaren
Rastzungen 2.6 sowie bolzenförmige Zentrierelemente 2.5,
die in die zylindrischen Ausnehmungen 1.5 der Halterung 1 eingesteckt
werden. Die zweite Halterung 2 wird von vorne in den Grundrahmen,
d.h. die erste Halterung 1 eingesetzt. Der obere und der
untere Quersteg 1.4 des Kragens 1.2 springen gegenüber der
Vorderseite des flanschförmigen
Abschnitts 1.1 soweit zurück, dass die zweite Halterung 2 im
montierten Zustand bündig
mit der Vorderseite des flanschförmigen
Abschnitts 1.1 der ersten Halterung 1 abschließt (vgl. 2 und 3).
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An
dem schalenförmigen
Abschnitt 2.2, der rückseitig
gegenüber
dem flanschförmigen
Abschnitt 2.1 vorspringt, stehen rückseitig zwei zylindrische Hülsen 2.3 vor,
die an ihren hinteren Stirnseiten den Innendurchmesser der Öffnung reduzierende
Anschläge 2.4 aufweisen.
In die Hülsen 2.3 sind
Gleitbuchsen 2.7 eingesetzt, in die wiederum mit einem Bedienelement 3 formschlüssig verbundene Gleitstangen 3.1 eingeführt sind.
Die Gleitstangen 3.1 sind durch an der Rückseite
des Bedienelements 3 einteilig angeformte Buchsen 3.2 formschlüssig gehalten.
Durch die Hülsen 2.3,
Gleitbuchsen 2.7 und Gleitstangen 3.1 ist das
Bedienelement 3, mit dem ein Spülvorgang ausgelöst wird,
in der zweiteiligen Halterung 1, 2 linear geführt. Ferner
ist das Bedienelement 3 über zwei an der Halterung 2 abgestützte Schraubenfedern 3.4 in
Richtung seiner Normalstellung elastisch vorgespannt.
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In
den 3 und 12 ist zu erkennen, dass die
an dem schalenförmigen
Abschnitt 2.2 der zweiten Halterung 2 einteilig
angeformten Hülsen 2.3 etwas
in den schalenförmigen
Abschnitt 2.2 hineinragen, wobei der so vorhandene Vorsprung
als Zentrierelement oder radialer Halter für die jeweilige Schraubenfeder 3.4 dient.
An der gegenüberliegenden
Seite ragen die die Gleitstangen 3.1 haltenden Buchsen 3.2 des
Bedienelements 3 in die Schraubenfedern 3.4 hinein.
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Von
der Rückseite
des Bedienelements 3 stehen vier Widerhaken 3.5 vor,
die in der Ausgangsstellung des Bedienelements 3 an der
Halterung 2 ausgebildete Anschläge formschlüssig hintergreifen. Die Halterung 2 weist
hierzu den Widerhaken 3.5 zugeordnete Durchbrüche 2.8 auf,
durch die die Widerhaken 3.5 mit Spiel hindurchragen und
linear verschiebbar sind, wobei die obere bzw. untere Kante des
jeweiligen Durchbruchs 2.8 als Anschlag für das nach
oben oder unten abgewinkelte Ende des zugeordneten Widerhakens 3.5 dient.
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Zwischen
den beiden die Gleitstangen 3.1 haltenden Buchsen 3.2 weist
das Bedienelement 3 eine weitere Buchse 3.6 auf,
in die ein Stopfen 3.7 form- und reibschlüssig eingesetzt
ist. Der Stopfen 3.7 ist aus Metall, vorzugsweise aus Messing
gefertigt und einem (nicht dargestellten) Auslösehebel oder Auslösestift
des Unterputzspülers
bzw. Unterputzspülkastens
zugeordnet.
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Dementsprechend
ist in der Halterung 2 zwischen den die Gleitbuchsen 2.7 haltenden
Hülsen 2.3 ein
Durchbruch 2.9 ausgebildet, durch den die Buchse 3.6 mit
dem Stopfen 3.7 bei Betätigung
des Bedienelements 3 mit Spiel hindurch bewegt wird. Dabei werden
die Schraubenfedern 3.4 elastisch zusammengedrückt. Gleichzeitig
werden die Gleitstangen 3.1 aus den Hülsen 2.3 und die Widerhaken 3.5 aus den
Durchbrüchen 2.8 der
Halterung 2 teilweise herausbewegt (vgl. 9 und 11).
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Das
Bedienelement 3 weist eine ebene, im wesentlichen rechteckige
Vorderseite 3.8 auf, die seitlich in einen umlaufenden,
nach hinten vorstehenden Randsteg 3.9 übergeht. Der Randsteg 3.9,
d.h. die Mantelfläche
des Bedienelements 3 ist als geschlossene Oberfläche ausgebildet
(vgl. 12 und 13). In
seiner Normalstellung (Ausgangsstellung) ragt das Bedienelement 3 mit
seinem Randsteg 3.9 in den schalenförmigen Abschnitt 2.2 der
Halterung 2, so dass die Buchsen 2.7, Gleitstangen 3.1 und
Federn 3.4 von außen
nicht sichtbar sind (vgl. insbesondere 2, 3 und 8).
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An
dem Randsteg 3.9 sind kleine lineare, parallel zueinander
verlaufende Erhebungen 3.91 ausgebildet, welche das Bedienelement 3 innerhalb
des schalenförmigen
Abschnitts 2.2 der Halterung 2 ausrichten und
beim Betätigen
des Bedienelements 3 die Reibung zwischen Halterung und
Bedienelement verringern.
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Die
zweiteilige Halterung 1, 2 ist mit einer rahmenförmigen Sichtblende 4 versehen,
die sehr flach bzw. dünn
ausgebildet ist und eine ebene Vorderseite 4.1 aufweist.
Seitlich weist die Sichtblende 4 einen kleinen, nach hinten
vorspringenden Randsteg 4.2 auf, dessen Tiefe der Dicke
des flanschförmigen Abschnitts 1.1 des
Grundrahmens, d.h. des ersten Teils 1 der zweiteiligen
Halterung 1, 2 entspricht. Im montierten Zustand
der Betätigungsvorrichtung
ist die Schmalseite des flanschförmigen
Abschnitts 1.1 der Halterung 1 somit durch die
Sichtblende 4 vollständig
abgedeckt.
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In
den hier dargestellten Ausführungsbeispielen
ist die Sichtblende 4, die beispielsweise aus Kunststoff
oder Metall besteht, im wesentlichen rechteckig ausgebildet (vgl. 12 bis 16).
Sie weist an ihrer Rückseite
vier Hülsen 4.3 auf,
die den bolzenförmigen
Zentrierelementen 2.5 der zweiten Halterung 2 zugeordnet
und in diese einsteckbar sind. In die Hülsen 4.3 werden von
der Rückseite
der Halterung 2 her Befestigungsschrauben 4.4 eingeschraubt.
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Wie 6 zeigt,
ist die Bohrung des Zentrierelements 2.5 an dessen rückseitiger
Stirnseite abgesetzt, so dass die Bohrung dort einen reduzierten
Durchmesser aufweist. Der Durchmesser des Schraubenkopfes ist dabei
größer als
der kleinere Durchmesser der Bohrung des Zentrierelements 2.5 bemessen.
Die Hülsen 4.3 der
Sichtblende 4 haben vorzugsweise ein Innengewinde, in das
die Schrauben 4.4 einschraubbar sind.
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Die
maximale Verschiebung des Bedienelements 3 in Richtung
der Halterung 2 ist durch die Tiefe des Randsteges 3.9 begrenzt.
Wie in 9 zu erkennen ist, ist die Tiefe des Randsteges 3.9 so
bemessen, dass bei Anlage des Randsteges 3.9 an der Innenseite
des schalenförmigen
Abschnitts 2.2 der Halterung 2 die Vorderseite
des Bedienelements 3 noch geringfügig über die Vorderseite der rahmenförmigen Sichtblende 4 hinaus
nach außen
vorsteht.
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Erfindungsgemäß ist das
Bedienelement 3 an seiner Vorderseite mit einer oberflächenbehandelten
Glasplatte 5 als Drücker
versehen. Die Glasplatte 5 ist flach ausgebildet und besitzt
eine Dicke von maximal 10 mm. Vorzugsweise liegt ihre Dicke im Bereich
von 4 mm bis 8 mm. Die Vorderseite 5.1 der Glasplatte ist
glatt und eben ausgebildet.
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Die
Glasplatte 5 kann insbesondere aus Floatglas bestehen.
Floatglas ist ein Tafelglas, das auf einer Metallschmelze schwimmend
erstarrt. Ein Schleifen und Polieren erübrigt sich.
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In
dem dargestellten Ausführungsbeispiel springt
die Glasplatte 5 gegenüber
der Mantelfläche 3.9 des
Bedienelements 3 seitlich soweit vor, dass der Eindruck
entsteht, als ob die Glasplatte 5 vor der Wand bzw. Sichtblende 4 schweben
würde.
Die Befestigung der Glasplatte 5 am Bedienelement 3 kann beispielsweise
durch eine Verklebung oder durch Magnete (nicht gezeigt) realisiert
sein.
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Insbesondere
kann die Glasplatte 5 auch aus farblosem oder getöntem Spiegelglas
gefertigt sein. Als Spiegelglas wird dabei ein hochwertiges Floatglas
verwendet, das vorzugsweise mit einer Spiegelschicht aus reinem
Chrom belegt ist, welche in Siliziumnitrit eingebettet ist. Durch
die Chromschicht ist das Spiegelglas korrosionsfest, unempfindlich
gegen Wasserdampf und handelsübliche
Reinigungsmittel.
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Wie
erwähnt,
handelt es sich bei der Glasplatte 5 um eine oberflächenbehandelte
Glasplatte, beispielsweise um eine mattierte bzw. satinierte und/oder
beschichtete Glasplatte oder Spiegelglasplatte. Insbesondere kann
vorgesehen sein, dass die Glasplatte 5 von hinten oder
vorne mattiert und/oder mit einem undurchsichtigen Material hinterklebt
ist.
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Ebenso
kann der Drücker 5 als
Spiegelglasplatte von hinten oder vorne mattiert sein. Hierdurch wird
der Eindruck des Schwebens verstärkt,
da so die rückseitige
Befestigung der Glasplatte bzw. Spiegelglasplatte 5 am
Bedienelement 3 für
den Benutzer oder Betrachter visuell nicht erkennbar ist.
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In
den 2 und 3, welche die Normalstellung
des Bedienelements 3 darstellen, ist zu sehen, dass der
Abstand der Schmalseiten der Glasplatte 5 zu der Mantelfläche 3.9 des
Bedienelements 3 größer ist
als der Abstand der Rückseite 5.2 der Glasplatte 5 zur
Vorderseite 4.1 der Sichtblende 4. In dem in den 1 bis 11 dargestellten
Ausführungsbeispiel
entsprechen Höhe
und Breite der im wesentlichen rechteckigen Glasplatte 5 der
Höhe bzw.
Breite der Sichtblende 4. Die Diagonale der Glasplatte 5 ist
somit gleich groß wie
die Diagonale der Sichtblende 4. Es liegt jedoch auch im
Rahmen der Erfindung, die Glasplatte 5 als Drücker so
zu bemessen, dass dessen Diagonale größer ist als die Diagonale der
Sichtblende 4.
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In
dem in den 14 bis 16 dargestellten
Ausführungsbeispiel
ist die als Drücker
dienende Glasplatte Drücker 5' kleiner als
die Sichtblende 4 ausgebildet. Im übrigen entspricht die Betätigungsvorrichtung
gemäß den 14 bis 16 aber
dem in den 1 bis 13 dargestellten
Ausführungsbeispiel.
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Die
Ausführung
der Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt.
Vielmehr sind verschiedene Varianten möglich, die auch bei grundsätzlich abweichender Gestaltung
von der in den Ansprüchen
angegebenen Erfindung Gebrauch machen. So kann beispielsweise auch
die Sichtblende 4 aus einer oberflächenbehandelten Glasplatte
gefertigt sein. Die Sichtblende 4 kann dabei insbesondere
aus der gleichen Glasart gefertigt sein und den gleichen Aufbau,
die gleiche Beschichtung und/oder die gleiche Oberfläche aufweisen
wie die als Drücker
dienende Glasplatte 5, 5'. Anstelle einer Schraubverbindungen
können
auch Clipelemente oder Magnete zur lösbaren Verbindung der Sichtblende 4 mit
der Halterung 1 zum Einsatz kommen. Des weiteren kann auch die oberflächenbehandelte
Glasplatte 5, 5' mittels
einer lösbaren Verbindung,
beispielsweise mittels Magneten an dem Bedienelement 3 angebracht
sein. Ferner ist die Erfindung nicht auf rechteckig geformte Sichtblenden 4 sowie
rechteckig geformte Glasplatten 5, 5' beschränkt. Denn
ebenso können
für die
Sichtblende 4 und den Drücker 5, 5' auch andere
Formen gewählt werden,
beispielsweise eine ovale oder kreisrunde Form.