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Die
Erfindung betrifft einen faltbaren Schirm mit zusätzlicher
weiterer Funktionalität
wie Schirmhülle – insbesondere
einen kompakten Taschenschirm mit Griffhülle und Abstützung des
Teleskoprohrs.
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Auf
Grund der langen Historie von Schirmen hat sich eine umfangreiche
und vielfältige
Sammlung entsprechender Schutzrechtsliteratur angehäuft. Alles
was mit einer Bespannung und mit einem Falten zu tun hat, wurde
anwendungsbezogen unter dem Stichwort "faltbarer Schirm" oder "klappbarer Schirm" entwickelt. So findet sich beispielhaft
folgendes weitreichendes Feld entsprechender Applikationen
- – Zusammenklappbarer
Taschenschirm mit verstärktem
Dachstangengestell
- – Vollautomatisch
zusammenklappbarer Schirm
- – Automatik-Schirm
- – Zusammenklappbarer
Wäscheschirm
- – Mobiles
Schirmdach für
Veranstaltungen
- – Windstabiler
zusammenfaltbarer Schirm
- – Einfach
zu öffnender
und faltbarer Schirm mit reduziertem Volumen
- – Faltbarer
Schirm mit Stadtplan
- – Aufhängevorrichtung
für faltbaren
Schirm
- – Stuhl
mit Halter und Schirm
- – Insektenschutzschirm
- – Fahrrad
mit Halter und Schirm
- – Halter
mit faltbarem Sonnenschutz
- – Halter
und Schirm für
Kinderwagen
- – Halter
und Schirm für
Tiere
- – Überdachungseinrichtung
- – Falt-
und aufspannbares Transportmittel
- – Zusammenklappbare
Baby-Karre
- – Faltbarer
Schirm als Breitbandantenne.
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Im
folgenden wird sich auf die Funktionalität des faltbaren Taschenschirms
beschränkt,
obwohl technische Bauelemente, Module und Lösungsansätze auch in den Anwendungen
angrenzender Disziplinen zu finden sind.
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Nachfolgend
wird der Stand der Technik von faltbaren Schirmen mit zusätzlicher
weiterer Funktionalität
wie Schirmhülle
mit Schirmgriff und Abstützung
des Teleskoprohrs gewürdigt;
gemäß dem Stand
der Technik sind – nach
Anwendungsbezug – eine
Vielzahl von Typen von faltbaren Schirmen mit zusätzlicher
weiterer Funktionalität
wie Schirmhülle mit
Schirmgriff bekannt.
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Die
deutsche Offenlegung
DE 195
25 409 offenbart eine verriegel- und verschließbare vorzugsweise
zylindrische Kunststoffschachtel als Schirmhülle, vorzugsweise für Zweiräder entwickelt
und insbesondere für
den rüttelfreien
und damit geräuschlosen
Transport des zusammengefalteten Taschenschirms. Die die zusammengefaltete,
das Schirmdach bildende Bespannung zusammenhaltende starre Zylinderschachtel
ist einseitig durch einen kreisförmigen
Boden verschlossen und weist auf der anderen Seite einen abnehmbaren
Deckel auf, der mit einer Zahnstange verbunden und eingeschoben
sowie damit die schellenartigen Rahmen-Befestigungselemente haltend über ein
Nummern-/Zahlenschloß verriegelbar
ist.
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Eine
Besonderheit des Taschenschirms liegt darin, daß er in seiner Längsausdehnung
einschließlich
Schirmgriff kleiner als die verschlossene Schachtel sein muß.
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Die
deutsche Patentschrift
DE 195
05 707 betrifft einen einklappbaren Schirm, dessen Bespannung
von sternförmig
um den Schirmstock herum angeordneten Dachstangen getragen wird.
Die Dachstangen sind an einer entlang dem Schirmstock verschieb-
und an dessen oberen Ende arretierbaren Krone schwenkbar angelenkt
und werden im ausgeklappten Zustand des Schirms von Stützstreben
gestützt,
welche mit einem Ende an den Dachstangen und mit dem anderen Ende
an einem Schieber angelenkt sind, der ebenfalls entlang dem Schirmstock verschieb-
und arretierbar ist. Das Schließen
und Verkürzen
des Schirms erfolgt durch Zusammenklappen der Dachstangen über der
Krone und Einschieben des Schirmstockes zwischen die zusammengeklappten
Dachstangen.
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Die
Besonderheit der Anordnung besteht darin, daß die Dachstangen und die Stützstreben
vom Benutzer weg zusammengeklappt werden.
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Die
deutsche Offenlegungsschrift
DE
102 53 797 stellt einen Schirmbehälter mit Trocknungsfunktion
vor, dessen Einsatz im Kraftfahrzeug vorgesehen ist, wobei der Schirmaufnahme-Behälter mit
der Innenraumheizung des Fahrzeugs in Verbindung steht oder eine
eigene Heizung mit regelbarer Trocknungsphase besitzt. Der vorzugsweise
hohlzylinderförmig
ausgeprägte
Schirmbehälter
soll einerseits einen vorzugsweise zusammenschiebbaren trockenen Schirm
oder andererseits einen nassen zusammengeschobenen Schirm zwecks
Trocknung aufnehmen. Mittels radial nach innen weisender Führungsrippen bilden
sich zwischen dem zylinderförmigen
Mantel des Behälters
und dem eingefügten
Schirm Kanäle, die
von entgegen der Schirmeinführungsseite
eingespeister Luft ventiliert werden und die die Feuchtigkeit nasser
Schirmbespannung abführen
sollen. Statt longitudinaler Führungsstege
sind alternativ auch Querstege bei seitlicher Lufteinspeisung vorgesehen.
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Über die
Dimensionierung der erfinderischen Neuheit bezüglich klimatischer Verhältnisse
sind keine Aussagen getroffen worden.
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Die
europäische
Anmeldung
EP 495 472 /deutsches
Gebrauchsmuster
DE 91 15 108 und
DE 91 00 505 stellen ein
Behältnis
mit von außen
zugänglichem
integriertem Taschenschirm vor. Die erfinderische Neuheit sieht
eine flache Behälterröhre in den
Deckel eines Aktenkoffers mit geringem Platzbedarf und hinter der
Innenausstattung eingebaut. In die quaderförmige Röhre ist ein flach rechteckiger,
teleskopierbarer Taschenschirm lösbar
eingesetzt. Der Griff des Schirms wird durch eine Verriegelung in
der Röhre
festgehalten; nach Lösen
der Verriegelung wird der Schirm durch ein in die Mittelstange des Schirms
eingebrachtes Federwerk nach außen
freigegeben. Schirm und Behältnis
sind nur bedingt – durch
ihre Bauform – voneinander
abhängig.
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Die
deutsche Offenlegung
DE 43 14
650 sieht ein tragbares Behältnis mit einer futteralförmigen Aufnahme
zur zusätzlichen
Unterbringung eines Taschenschirms. Um alle drei Gegenstände wie
futteralförmige
Aufnahme, Schirm und/oder Behältnis bei
Nichtgebrauch so kleinvolumig wie möglich zu gestalten und leicht
und einfach mit sich zu führen
bzw. einstecken zu können,
andererseits jedoch auch wieder für den Fall des Benutzungsbedarfs
ebenso einfach gebrauchsbereit in der Hand zu haben, wird vorgeschlagen,
daß das
Behältnis
die Form einer zusammenrollbaren Tragetasche oder eines Rucksacks
hat mit einer futteralförmigen
Aufnahme an einem Ende, die quer zu den Seitenkanten der Tragetasche
bzw. des Rucksacks verläuft.
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Bei
der vorliegenden Anmeldung sind Taschenschirm und Behältnis zwei
unabhängige
Einrichtungen.
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Auch
die englische Patentspezifikation
GB 311
265 stellt einen Schirmbehälter in Verbindung mit einer
Damenhandtasche derart vor, daß der
Schirm in dafür
vorgesehenen Halterungen innerhalb der Handtasche Platz findet.
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Die
deutsche Offenlegung
DE 40 08
212 beschäftigt
sich mit einem Taschenfaltschirm mit einer Schirmbespannung, einem
im geöffneten
Zustand die Schirmbespannung aufspannendes, zusammenlegbares Gestell
und einem Handgriff mit der Besonderheit, daß das Gestell aus einem ausfahrbaren Stab – Teleskopstab – Spiraldrähten zur
Aufspannung der Schirmbespannung und dem Handgriff aus einer rohrförmigen Hülse zur
Aufnahme des zentralen Stabes, der Spiraldrähte und der Schirmbespannung.
Am äußeren Rand
der Schirmbespannung werden die Spiraldrähte durch begrenzende Zugfäden geführt, die – zusammen
mit den Spiraldrähten – in einer
händischen
Aufwickelvorrichtung am Fuß der aufnehmenden
Hülse enden.
Durch Betätigung
der Aufwickelvorrichtung werden Spiraldrähte und Zugfäden – einschließlich Schirmbespannung
und Teleskopstab – in
die aufnehmende Hülse
hineingezogen.
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Über die
Dimensionierung der aufnehmenden Hülse werden keine Hinweise gemacht.
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Die
deutsche Patentschrift
DE 21
37 261 offenbart einen verkürzbaren Schirm von im zusammengelegten
Zustand flacher Querschnittsform, an dessen zwei Flügel aufweisendem
Kopfstück
acht teleskopierbare Dachstangen in Schlitzen angelenkt sind, wobei
je zwei Dachstangen an den Querseiten des Kopfstücks austreten, und an dessen
ebenfalls zwei Flügel
aufweisenden Hilfsschieber in analoger Weise die Hilfs streben in
Schlitzen angelenkt sind, welche Hilfsstreben anderenends mit den
am Hauptschieber angelenkten Hauptstrebengelenkig verbunden sind.
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Ein
Behältnis
für den
verkürzbaren
Schirm ist nicht vorgesehen.
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Gemäß der deutschen
Auslegeschrift
DE 18 14 204 wird
ein Taschenschirm mit einem verkürzbaren
Griff und einer durch sternförmig
angeordnete Rippen ausgesteiften Schirmfläche vorgestellt, wobei die
Rippen aus biegsamen, an den Enden verschlossenen Schläuchen bestehen
und deren inneren Enden in einer zentralen, von einer oberen und
einer unteren Wand gebildeten Kammer münden, die ein verschiebbares
Lufteinlaßventil
aufweist und daß der mehrteilige
Schirmstock mit dem Lufteinlaßventil
verschraubt ist.
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Ein
Schirmbehälter
wird nicht vorgestellt; die Größe des zusammengelegten
Schirms wird durch die größte Teillänge des
Schirmstocks vorgegeben.
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Auch
die deutsche Patentschrift
DE
62 57 83 weist einen Schirm mit fernrohrartig ausziehbarem,
in den Griff einschiebbaren Schirmstock und Dachgestänge aus,
der im eingeschobenen Zustand dicht schließt und im ausgezogenen Zustand
zweipunktgelagert ist; eine Innen-Belüftung des Schirmgriffs ist nicht
gegeben.
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Das
deutsche Patent
DE 61 81 74 weist
einen verkürzbaren,
vollständig
in den Schirmgriff einschiebbaren Schirm mit zweipunkt- und radialgelagertem
Hauptgestänge
aus, jedoch ist der Schirmgriff verschraubbar zweigeteilt und im
zugeschraubten Zustand absolut dicht verschlossen.
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Die österreichische
Gebrauchsmusterschrift
AT 006
249 stellt einen Mini-Taschenschirm vor, der zum Schließen in den
Schirmgriff als Hohlkörper
eingezogen wird, und mühelos – vor allem
in Jacken und Hosentaschen – transportiert
werden kann. Dieser Taschenschirm ist ultraleicht und extrem klein;
er kann immer in einer Tasche mitgetragen werden. Nach dem Verwenden
wird der Schirm wieder in seinen Schirmgriff eingezogen und mit
dem Deckel wasserdicht verschlossen.
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Nachteile
der erfinderischen Neuheit ist, daß das Hauptgestänge im Fuß des Schirmgriffs
einpunktgelagert ist und ein gebrauchter nasser Schirm in den wasserdicht
schließenden
Schirmgriff eingezogen wird.
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Dagegen
zeigt die amerikanische Anmeldung
US
892 813 eine Ein-Punkt-Lagerung des Hauptgestänges im
Griff, die sich je nach Ausdehnung des Schirms und Lage des Gestänges im
Fußpunkt
oder am Kopf des Behältnisses
befindet.
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Auch
die amerikanische Anmeldung
US
868 326 zeigt einen faltbaren Schirm mit Schirmbehältnis, bei
der die Stabilität
des Hauptgestänges
ebenfalls nur in einer Fußpunktlagerung
des Griffs/Behältnisses
gegeben ist.
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Die
japanische Patentanmeldung
JP
2002 291 509 präsentiert
einen faltbaren teleskopierbaren Taschenschirm mit einem wasserfesten
Gehäuse und
einer Hilfe zum Verschließen
und Öffnen
des Schirms. Außerdem
liegt dem Schirm ein Reservebehältnis
bei, falls sich Wasser eines nassen Schirms in dem Gehäuse gesammelt
hat. Darüber
hinaus besitzt das Gehäuse
eine schraubbare Entleerungsöffnung.
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Schirmknauf
und Gehäuseöffnung sind
in geschlossenem Zustand fest miteinander verschraubt; der Schirm
wird – zwecks
Benutzung – dem Gehäuse entnommen;
das Gehäuse
wirkt wie eine Verpackung. Die Schirmstange ist mit dem Knauf fest verbunden.
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Die
internationale Anmeldung WO 1997/48 303 'Combined Ambrella Case and Handle' stellt einen mit
einem Deckel zu verschraubenden hohlzylinderförmigen Schirmgriff vor, wobei
im mit einem Schirm gefüllten
Zustand der Schirmgriff vollkommen durch die Deckelverschraubung
dicht verschlossen ist und im Zustand mit ausgefahrenem Schirm der verschraubte
Deckel für
die Zweipunktlagerung einen Durchlaß und eine Verriegelung für das Hauptgestänge besitzt.
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Alle
vorgestellten Veröffentlichungen
eignen sich nur bedingt oder gar nicht für den spezifischen Einsatz
als faltbarer Schirm mit zusätzlicher
weiterer Funktionalität
wie Schirmhülle – insbesondere
nicht für
einen kompakten Taschenschirm mit Griffhülle und Abstützung des
Teleskoprohrs.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Einrichtung nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1, einen faltbaren Schirm mit zusätzlicher weiterer
Funktionalität
wie Schirmhülle – insbesondere
einen kompakten Taschenschirm mit Griffhülle und Abstützung des
Teleskoprohrs – zu
schaffen.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst; auf vorteilhafte Ausgestaltungen
nehmen die Unteransprüche
Bezug. Ziel ist der Aufbau eines faltbaren Taschenschirms mit zusätzlicher
weiterer Funktionalität
wie Schirmhülle – insbesondere
eines kompakten Taschenschirms mit Griffhülle und Abstützung des
Teleskoprohrs. Die vorzugsweise oval ausgeformte Griffhülle ist
so ausgebildet, daß sie
den Schirm im wesentlichen bestehend aus Stand-, Teleskoprohr, Schieber,
Dachgestänge
und Bespannung durch Falten und Zusammenschieben vollständig aufnehmen
kann. Über
einen gut zugänglichen
vorzugsweise ebenfalls oval geformten Ziehgriff, der abschließend mit
dem Teleskoprohr fest verbunden ist, ist eine schnelle Handhabung
durch den Benutzer gegeben.
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Eine
weitere vorteilhafte Ausprägung
der erfinderischen Neuheit stellt die Kombination aus Teleskoprohr,
Standrohr, Schieber und Stützelement
insofern dar, daß das
Stützelement
durch seine Dreibein-Gestaltung und seine Dreibein-Gleitlagerung
in jeder Position des ausgezogenen Teleskoprohrs der Anordnung Stabilität verleiht.
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Eine
weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gegeben,
daß durch
die beidseitige Öffnung
der Griffhülle
des Schirms an der Kopf- und Bodenseite – kopfseitig durch den sich
ergebenden umlaufenden Schlitz zwischen Griffhüllenkragen und Ziehgriff und
bodenseitig durch schmale Längsschlitze
in der vorzugsweise leicht nach außen gewölbten Bodenplatte – eine Belüftung des
mit dem Dachgestänge
und der Bespannung gefüllten
Innenraums gegeben ist und eine Ansammlung von Feuchte verhindert
wird.
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Die
mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere in
der Formgebung vorzugsweise eines räumlich ebenen Dreibeins des
vorzugsweise mit dem ersten Rohrabschnitt des Teleskoprohrs fest
verbundenen Stützelements.
Einerseits läßt die Ausprägung der
Griffmuschel innerhalb der Griffhülle keine vollquerschnittsflächige Gestaltung des
Stützelements
zu, zum anderen schafft die Ausprägung des Stützelements als Dreibein Freiraum
für Luftkanäle der belüfteten Innenraum-Griffhülle.
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Weiterhin
ist eine Dreipunktlagerung des Teleskop- und des Standrohrs – und damit
der Schirmlast – optimal
bezogen auf einerseits gesicherte Standfestigkeit und andererseits
minimale Reibungsverluste zwischen Stützelement und Innenwand Griffhülle bei
Aus- und Einschieben des vorzugsweise mit dem ersten Rohrabschnitt
des Teleskoprohrs fest verbundenen Stützelements.
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Ein
weiterer Vorteil in der Ausprägung
der Erfindung liegt in der ergonomischen Ausgestaltung der Griffhülle; die
vorzugsweise ovale Bauform des Kunststoffkörpers liegt dem Benutzer gut
in der Hand und durch die zusätzliche
Anbringung der Griffmuschel ist stets Eindeutigkeit in der Handhabung
gegeben.
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Gemäß eine weiteren
Gestaltungsvariante ist das verwindungssteife Teleskoprohr in Verbindung mit
dem Standrohr vorzugsweise polygonal ausgeprägt und läßt ebenfalls keine Verdrehung
zu.
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Das
Standrohr vorzugsweise polygonaler Querschnittsform ist mit der
Griffhülle über die
passend ausgeformte Standrohrhülse
ebenfalls standfest und verdrehsicher verbunden.
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Der
trichterförmig
ausgeformte Kragen des Griffhülle
stellt für
den Schirmträger
eine vorteilhafte Schirm-Einführhilfe
dar, um auch bei eiligem Verpacken von Stand-, Teleskoprohr, Schieber,
Dachgestänge
und Bespannung durch Falten und Zusammenschieben in die Griffhülle keine
Verletzung von Mensch und Material herbeizuführen. Weiterhin wird die Zugriffmöglichkeit
des Benutzers auf den Ziehgriff zum Zwecke des Öffnens des Schirms verbessert. Darüber hinaus
stellt die Öffnung
zwischen Kragen und Ziehgriff ein Ende des Luftkanals durch die
Griffhülle
dar.
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Der
Gegenstand der Erfindung wird nachfolgend anhand der als Anlage
beigefügten
Zeichnungen von Ausführungsbeispielen
weiter verdeutlicht. Es zeigen
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1 Griffhülle mit
eingefahrenem Schirm, Vorderansicht
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2 Griffhülle mit
eingefahrenem Schirm, Seitenansicht
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3 Griffhülle, Schnitt
A-A, vereinfacht, mit Stützelement
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4 Bodenplatte
mit Schlitzen, Unteransicht, vereinfacht
-
5 Griffhülle mit
Stand-Teleskoprohr, Schieber und Stützelement, gehäusehälftig, eingefahren,
vereinfacht
-
6 Griffhülle mit
Stand-/Teleskoprohr, Schieber und Stützelement, gehäusehälftig, ausgefahren
-
7 Griffhülle, gehäusehälftig, Schnitt
B-B, mit Stützelement.
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Gleiche
und gleichwirkende Bestandteile der Ausführungsbeispiele sind in den
Figuren jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen.
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Die
Beschreibung der erfindungsgemäßen Einrichtung
wird fortgesetzt anhand der Erläuterung der
Figuren.
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1 zeigt
die Griffhülle 10 des
kompakten Taschenschirms 1 mit eingefahrenen Schirmteilen
in Vorderansicht. Wie aus der Figur ersichtlich, besteht der kompakte
Taschenschirm der erfinderischen Neuheit im wesentlichen aus einer
vorzugsweise oval geformten hohlzylinderförmigen Griffhülle, vorzugsweise
zweistückig
hergestellt und hälftig
hohlraumbildend bündig
und fest miteinander verbunden – rechte
Griffhüllenhälfte 11 und
linke Griffhüllenhälfte 12.
Die vorzugsweise ebenfalls leicht nach außen gewölbte Bodenplatte 13 nimmt
die Standrohrhülse 17 auf
und verfügt über Lüftungsschlitze 14 zum Zwecke
der Innenbelüftung
der Griffhülle
bzw. der in der Griffhülle
aufgenommenen wesentlichen Schirmteile Standrohr, Teleskoprohr,
Schieber, Dachgestänge
und Bespannung.
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Wie
weiterhin der Figur zu entnehmen ist, verfügt die Griffhülle über einen
leicht nach außen aufweitenden
Kragen 15, der mehrere Funktionen inne hat. Zum einen stellt
der Kragen eine für
den Schirmträger
nützliche
Einführhilfe
dar; die gefalteten Schirmteile, wie Teleskoprohr, Schieber, Dachgestänge und
Bespannung, lassen sich ohne Beschädigung bequem in die Griffhülle einfügen. Zum
anderen wird die Zugriffmöglichkeit
auf den Ziehgriff 24 durch den Benutzer vereinfacht; der
Ziehgriff kann weit eingeschoben sein und dennoch ist er für den Benutzer gut
zugänglich.
Desweiteren bildet der Raum zwischen Kragen und Ziehgriff ein Ende
des Kanals des Belüftungssystems 2.
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Weiterhin
besitzt die vorzugsweise ovale Griffhülle eine Griffmuschel 16,
die dem Benutzer eine gute Handhabbarkeit des Schirms verschafft und
die auch der Eindeutigkeit in der Halterichtung dient. Da auch das
Stand- und das Teleskoprohr verdrehsicher angeordnet sind – und damit
auch das Gestänge
und die Bespannung – ist
zu jeder Zeit die Haltung des Schirms eindeutig.
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2 zeigt
eine Seitenansicht der Griffhülle 10 mit
eingefahrenen Schirmteilen in Seitenansicht und mit Blick auf die
linke Griffhüllenhälfte 12.
Deutlich ist die Ausprägung
der vorzugsweise gewölbten Bodenplatte 13 mit
Lüftungsschlitzen 14 auszumachen
sowie die Gestaltung der Griffmuschel 16.
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In 3 wird
ein Schnitt A-A aus 1 durch die Griffhülle 10 mit
den beiden Griffhüllenhälften 11 und 12 vereinfacht
dargestellt; dabei wird auch durch eine Draufsicht die Ausprägung des
Stützelements 26 deutlich
sowie die Ausgestaltung der Lüftungsschlitze 14 der
Bodenplatte 13 und der Griffmuschel 16 dargestellt.
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Das
Stützelement
ist vorzugsweise als räumlich
ebenes Dreibein ausgeformt, ist über
eine Rohraufnahme 27 fest mit dem ersten Rohrabschnitt 21 des
Teleskoprohrs 20 verbunden, welches in seiner Längsrichtung über das
Standrohr 23 verschieblich ist. Eine vorzugsweise Dreipunktlagerung
zur Innenwand der Griffhülle 10 durch
die Griffhüllengleiter 28 stabilisiert
die Schirmteile – wie
Standrohr, Teleskoprohr, Schieber, Dachgestänge und Bespannung.
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Die
Ausformung des Stützelements 26 – vorzugsweise
als räumlich
ebenes Dreibein – ist
so gewählt,
daß das
Stützelement
eine in die Griffhülle 10 in
den Innenraum derselben eingearbeitete Griffmuschel 16 beim
Aus- oder Einschieben der Schirmteile überfährt.
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Weiterhin
ist das Stützelement 10 vorzugsweise
so ausgeprägt,
daß eine
Gestaltung von Luftkanälen 29 für die Belüftung des
Griffhüllen-Innenraums über Luftzirkulation 2 von
der mit Lüftungsschlitzen 14 versehenen
Bodenplatte 13 möglich
ist.
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4 zeigt
die Bodenplatte 13 der vorzugsweise oval geformten Griffhülle 10 mit
den Griffhüllenhälften 11, 12 des
Taschenschirms 1 mit Lüftungsschlitzen 14 in
Unteransicht und in vereinfachter Darstellung. Durch die Lüftungsschlitze
ist das Stützelement 26 sichtbar.
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5 zeigt
eine Gehäusehälfte 11 der
Griffhülle 10 von
innen mit Standrohrhülse 17,
Standrohr 23, Teleskoprohr 20 bzw. den letzten
Rohrabschnitt 22 des Teleskoprohrs 20, Stützelement 26 mit
Rohraufnahme 27 und Griffhüllengleiter 28, Schieber 25 sowie
Ziehgriff 24 in eingeschobenem Schirmzustand und in vereinfachter
Darstellung.
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In
dieser Darstellung ist auch deutlich die Lage des vorzugsweise oval
ausgeformten Ziehgriffs 24 zur Griffhülle 10 bzw. deren
vorzugsweise ausgeformte Kragenausprägung 15 auszumachen.
In diesem Zusammenhang wird auch die Innenbelüftung des Taschenschirms deutlich – z.B. Luft
durch die Lüftungsschlitze 14 der
Bodenplatte 13 der Griffhülle 10 eintretend
vorbei an dem vorzugsweise als Dreibein ausgeformten Stützelement 26 und über die
Belüftung 2 zwischen
vorzugsweise ausgeformtem Kragen 15 und Ziehgriff 24 austretend.
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Die
Außenkontur
der Griffhüllenhälfte 11 der Griffhülle 10 zeigt
deutlich die Wandung einer bevorzugten Lage der Griffmuschel 16.
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6 folgt 5 derart,
daß die
Figur die Griffhülle
mit Standrohrhülse,
Standrohr und erstem Rohrabschnitt des Teleskoprohrs sowie Stützelement das
Teleskoprohr mit Dachgestänge
und Bespannung in ausgefahrenem Zustand zeigt.
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In 7 wird
ein Schnitt B-B aus 5 durch eine Gehäusehälfte 11 der
Griffhülle 10 mit Stützelement 26 vereinfacht
dargestellt; dabei wird auch durch eine Draufsicht die Ausprägung des
Stützelements
mit Rohraufnahme 27 und Griffhüllengleiter 28 deutlich
sowie die Ausgestaltung der Lüftungsschlitze 14 der
Bodenplatte 13 und der Griffmuschel 16 dargestellt.
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Weiterhin
ist die Befestigung des Stützelements
mittels der Rohraufnahme an dem letzten, n-ten Rohrabschnitt 22 des
Teleskoprohrs 20 dargestellt, welches über dem Standrohr 23 verschieblich angeordnet
ist. Die vorzugsweise Ausführung
des Stützelements
als Dreibein mit Dreipunktlagerung gestattet einerseits die Anordnung
einer Griffmuschel in der Griffhülle
und andererseits die Bildung von Luftkanälen 29 für die Luftzirkulation
des Griffhüllen-Innenraums.
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Vorteilhafte
Weiterentwicklungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche; die
zahlreichen Möglichkeiten
und Vorteile der Ausgestaltung der Erfindung spiegeln sich in der
Anzahl der Schutzrechtsansprüche
wider.
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- 1
- Taschenschirm
- 2
- Belüftung
- 3
- Dachgestänge (nicht
dargestellt)
- 4
- Bespannung
(nicht dargestellt)
- 10
- Griffhülle
- 11
- Griffhüllenhälfte, rechts
- 12
- Griffhüllenhälfte, links
- 13
- Bodenplatte
- 14
- Lüftungsschlitze
- 15
- Kragen,
ausgeformt
- 16
- Griffmuschel
- 17
- Standrohrhülse
- 20
- Teleskoprohr
- 21
- Teleskoprohr,
Rohrabschnitt 1
- 22
- Teleskoprohr,
Rohrabschnitt n
- 23
- Standrohr
- 24
- Ziehgriff
- 25
- Schieber
- 26
- Stützelement
- 27
- Stützelement,
Rohraufnahme
- 28
- Stützelement,
Griffhüllengleiter
- 29
- Luftkanal