DE20200986U1 - Be- und Entlüftungsventil - Google Patents

Be- und Entlüftungsventil

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K24/00Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures
    • F16K24/04Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for venting only
    • F16K24/042Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for venting only actuated by a float
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Description

Siegmar Förster * JJ, ; j·· &phgr;*\ Jttiflenheim, den 23. Januar 2002
Be- und Entlüftungsventil Beschreibung
Be- und Entlüftungsventil nach aerokinetischem Prinzip zum Belüften beim Entleeren und Entlüften beim Füllen hydraulischer Systeme, z.B. einer Rohrleitung, wobei die Ventilgarnitur aus einem Schwimmkörper (1) besteht, der die Form eines geraden Hohlzylinder hat und als Ventilteller im oberen Bereich mit einer flachen Ringmembran-Dichtung (2) ausgestattet ist, die gegen die Öffnungen (3) des gewölbten Ventilsitzes (4) vertikal abdichtet, bzw. diese frei gibt.
Die bekannten Be- und Entlüftungsventile nach aerokinetischem Prinzip sind mit vertikal arbeitenden Schwimmkörpern - meist in Kugelform - zum Belüften beim Entleeren und Entlüften beim Füllen hydraulischer Systeme ausgestattet, die nach erfolgtem Auftrieb gegen einen Ventilsitz anliegen und in dieser Schließstellung den Ventilsitz abdichten sollen. Dies setzt voraus, daß in Schließstellung am Ventilteller ein genügend hoher Differenzdruck ansteht, der marktüblich mit 0,2 bis 1,0 bar angegeben wird. Be- und Entlüftungsventile werden vorrangig an Hochpunkten der flüssigkeitsführenden Leitungen angeordnet, um eine restlose Entlüftung der Leitung zu erreichen. Nachteilig ist, dass an diesen Hochpunkten der erforderliche Überdruck nicht zur Verfügung steht, oder unter bestimmten Betriebssituationen, z.B. bei langsamen Füllen, zeitweise noch kein Überdruck ansteht, so dass durch den niedrigen Differenzdruck am Ventilteller keine genügend hohe Dichtpressung zum dichten Abschluss der gummielastischen Dichtung erreicht wird: das Ventil ist undicht.
Bei den bekannten Be- und Entlüftungsventile ist der Schwimmer meist kugelförmig ausgeführt, zentrisch im Luftstrom gelagert und wird von der ein- oder ausströmenden Luft umströmt. Bei höherer Austritts-Strömung wird die Kugel schlagartig mitgerissen und verschließt den Ventilsitz, bevor der Wasserspiegel überhaupt den Schwimmkörper erreicht hat: die Ventilfunktion wird dadurch nachteilig beeinflusst.
Siegmar Förster * JJ , · j ·· .**. ,Hfiiilenheim, den 23. Januar 2002
Die Neuerung setzt sich zur Aufgabe diese Nachteile zu beseitigen. Das wird dadurch
erreicht, dass ein im Ventilbereich angeordneter Schwimmkörper 1 die Form eines Hohlzylinder hat und die Luft direkt vertikal durch den Hohlzylinder strömt. Dadurch wird ein Mitreißen des Schwimmkörper 1 verhindert.
Im oberen Bereich des Schwimmkörper 1 ist eine flache Ringmembran-Dichtung 2 angeordnet. Diese Ringmembran-Dichtung 2 legt sich bei aufschwimmendem Schwimmkörper 1 an den gewölbten Ventilsitzes 4 an und dichtet die Öffnungen 3 ab. Durch die Wölbung des
Ventilsitzes 4 beginnt die Anlage ringlinienförmig im inneren Bereich der Ringmembran-Dichtung
2 und deckt mit fortschreitenden Auftrieb des Schwimmkörper 1 die Öffnungen 3 vollständig ab. Dadurch wird eine weiche, elastische Abdichtung allein durch die Auftriebskraft erreicht, bevor sich überhaupt ein Differenzdruck aufbaut. Da der Auftrieb des
Schwimmkörper 1 so ausgelegt ist, dass er nur zu ca. 2/3 seiner Höhe in die Flüssigkeit eintaucht, bleibt der Flüssigkeitsspiegel immer unterhalb der Ventilsitzpartie und kann sie durch an der Flüssigkeitsoberfiäche schwimmende Verunreinigungen, nicht verschmutzen. Im inneren Bereich der Ringmembran-Dichtung 2 ist am Schwimmkörper 1 eine Schutzkante 5 ausgeführt, die als Abrisskante für die Luftströmung dient und die Dichtung gegen Strömungseinflüsse schützt.
Siegmar Förster * I!» ! ; ·· ·**· JiSidenheim, den 23. Januar 2002
3-
Zeichnungen:
Figur 1 zeigt das neuerangsgemäße Be- und Entlüftungsventil im Schnitt in Geschlossenstellung
Figur 2 zeigt das neuerungsgemäße Be- und Entlüftungsventil im Schnitt in Offenstellung
Figur 3 zeigt die Einzelheiten der Ansicht „A"· Figur 4 zeigt die Einzelheiten der Ansicht „B"·

Claims (4)

1. Be- und Entlüftungsventil nach aerokinetischem Prinzip zum Belüften beim Entleeren und Entlüften beim Füllen hydraulischer Systeme, z. B. einer Rohrleitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilgarnitur aus einem Schwimmkörper (1) besteht, der die Form eines geraden Hohlzylinder hat und als Ventilteller im oberen Bereich mit einer flachen Ringmembran-Dichtung (2) ausgestattet ist, die gegen die Öffnungen (3) des gewölbten Ventilsitzes (4) vertikal abdichtet, bzw. diese frei gibt.
2. Be- und Entlüftungsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper (1) in seinen Auftriebswerten rechnerisch so ausgelegt ist, dass er eine stabile Schwimmlage hat und nur zu ca. 2/3 seiner Höhe in die Flüssigkeit eintaucht.
3. Be- und Entlüftungsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Öffnungen (3) strahlenförmig angeordnet, als Bohrungen oder Schlitze ausgeführt sind, die zum Beispiel eine runde, quadratische, rechteckige oder dreieckige Form haben können.
4. Be- und Entlüftungsventil nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper (1) im inneren Bereich der Ringmembran-Dichtung (2) mit einer Schutzkante (5) ausgerüstet ist.
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