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Die Erfindung betrifft einen Verkaufs- und Transportbehälter in Form eines Gittertisches zur Warenpräsentation gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Verkaufs- und Transportbehälter in Form von Gittertischen sind in unterschiedlichen Ausführungen bekannt. Gemäß
DE 76 28 135 ist eine Konstruktion vorgesehen, bei der vertikale Längs- und Querseitenwände bildende Gitterwandteile an einem Gestell mit eckseitigen Stützpfosten gehalten sind. Dabei sind im Bereich jeweiliger Stützfüße eine Fahrbewegung des Transportbehälters ermöglichende Stützrollen vorgesehen. Für eine lagestabile Fixierung dieses Transportbehälters am Aufstellungsort sind die Stützrollen durch jeweilige auflegbare Arretiervorrichtungen mittels einer Reibungsbremse gehalten. Bei Betätigung nur einer dieser Reibungsbremsen können nur Behälter mit geringem Beladungsgewicht gegen ungewollte Bewegungen gesichert werden. Die Betätigung sämtlicher der vier Arretiervorrichtungen ist insgesamt aufwändig und damit die Konstruktion störanfällig.
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Gemäß
DE 20 2004 018 384 ist ein Verkaufs- und Transportbehälter vorgeschlagen, wobei im Abstand zu den Stützrädern eine Hubvorrichtung vorgesehen ist, deren jeweilige Hubstempel in eine bodenseitige Stützstellung verlagerbar sind. Damit werden die Stützrollen insgesamt entlastet und das auftretende Füllgewicht der Transportbehälter kann insgesamt so aufgenommen werden, dass die in Präsentationsstellung befindlichen Behälter nur mit großen Querkräften aus ihrer Gebrauchslage verschiebbar sind.
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Die Erfindung befasst sich mit dem Problem, einen Verkaufs- und Transportbehälter in Form eines Gittertisches zu schaffen, dessen Abstützung in einer ortsfesten Gebrauchslage mit geringem Aufwand möglich ist und dabei die zur Fixierung vorgesehenen Bremselemente eine einfache Handhabung ermöglichen.
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Die Erfindung lost diese Aufgabe mit einem Verkaufs- und Transportbehälter mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsichtlich wesentlicher weiterer Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 bis 12 verwiesen.
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Der Verkaufs- und Transportbehälter zur Warenpräsentation weist in erfindungsgemäßer Ausführung im Bereich seiner die Fahrbewegung des Behälters ermöglichenden vier Stützrollen zumindest eine eine paarweise Bremsung ermöglichende Bedienbaugruppe auf. Damit kann eine Bedienung der Bremsbaugruppe wahlweise von zumindest zwei Seiten des Gittertisches aus erfolgen, so dass der Bedienkomfort verbessert ist.
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Diese Bedienbaugruppe ist im Bereich des Gestells so angeordnet, dass die den beiden in Bezug zur Längsmittelebene gegenüberliegenden Stützrollen zugeordneten Bremsteile vorzugsweise gleichzeitig verlagerbar sind.
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Für eine einfache und schnelle Handhabung des Stütz- und Bremssystems ist vorgesehen, dass die jeweiligen Bremsteile von gegenüberliegenden Stützrollen durch einen Betätigungshebel aktiviert werden. Dieser ist so ausgebildet, dass durch eine Fußbetätigung die Verlagerung in eine Bremsstellung erfolgt und in umgekehrter Bewegungseinrichtung ein Lösen aus der Bremsstellung möglich ist. Ebenso ist denkbar, dass die Bedienbaugruppe mit einem verlagerbaren Betätigungshebel versehen ist, der von Hand oder wahlweise auch von Hand und/oder Fuß bedient werden kann.
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In vorteilhafter Ausführung ist die Bedienbaugruppe so konzipiert, dass im Bereich der beiden gleichzeitig bremsbaren Stützrollen jeweils ein als Wippbalken ausgebildeter Betätigungshebel vorgesehen ist. Damit ist unabhängig davon, auf welcher Seite des Gittertisches sich eine Bedienperson befindet, eine schnelle Betätigung des Systems mit dem Fuß möglich.
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Ausgehend davon, dass die gebremsten Stützrollen als jeweilige Standard-Kaufteile ausgeführt sind, ist vorgesehen, dass der zumindest eine Wippbalken im Bereich seiner Stützachse mit einem auf ein Bremsteil der Stützrolle wirkenden Stütznocken zusammenwirkt. Dabei wird dessen bereichsweise elliptische Kontur durch die Schwenkbewegung des Wippbalkens so verlagert, dass das Bremsteil in eine Anlagestellung an der Stützrolle gelangt oder aus dieser Lage gelöst wird.
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Es versteht sich, dass dieses an sich bekannte Bremsteil der Stützrollen eine mit dem Stellnocken zusammenwirkende Rückstellfeder o. dgl. Stellelement aufweisen kann. Bei einer Rückverlagerung der Bremse in die Freigabestellung wird damit eine entsprechende Hilfskraft wirksam.
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Das System der paarweise bedienbaren Stützrollen sieht vor, dass die beiden als Wippbalken ausgebildeten und gegenüberliegend am Gestell vorgesehenen Betätigungshebel vorteilhaft durch einen vergleichsweise einfachen Drehstab zu einer Funktionseinheit verbunden sind. Dieser Drehstab kann in unterschiedlichen Ausführungen als ein profiliertes Stangenteil ausgeführt sein, so dass mit diesem verwindungssteifen Einzelteil eine synchrone Kraftübertragung bei Fußbetätigung realisiert wird.
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Die Konstruktion des Verkaufs- und Transportbehälters im Bereich des Gestells sieht vor, dass die Bedienbaugruppe im Wesentlichen oberhalb einer das Gestell des Behälters quer zur Längsmittelebene aussteifenden Querstange angeordnet ist. Diese stabile Stange untergreift das Stangenteil der Bedienbaugruppe derart, dass eine zumindest zum bodenseitigen Bereich hin gesicherte Einbaulage gewährleistet ist. Damit sind ungewollte Beschädigungen des Systems – beispielsweise durch zu überfahrende Hindernisse – vermieden. In einer weiteren Ausführung ist vorgesehen, dass die Bedienbaugruppe zumindest bereichsweise mit einer Abdeckung versehen sein kann und damit auch die oberhalb der Querstange verlaufende Baugruppe bzw. deren Drehstab vor Beschädigungen geschützt ist.
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Eine vorteilhafte Einbaulage der Bedienbaugruppe ist so gewählt, dass die beiden Wippbalken jeweils oberhalb eines bodenparallelen Längsbalkens des Gestells angeordnet sind. Damit wird erreicht, dass die jeweilige Oberseite der Längsbalken unmittelbar als ein Anschlag für die mit dem Fuß verlagerten Wippbalken genutzt werden kann. Für die Wippbalken wird bei deren jeweiliger Schwenkung in die Schließ- bzw. Öffnungsstellung ein zwangsläufig wirkender ”Schwenkanschlag” im Bereich des Längsbalkens so definiert, dass auch hohe Fußkräfte beschädigungsfrei in den jeweiligen Wippbalken eingeleitet werden können und Überbelastungen von Bauteilen in der Anschlagposition vermieden sind.
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In zweckmäßiger Ausführung ist vorgesehen, dass die Wippbalken im Bereich ihres jeweiligen Anschlagpunktes am Längsbalken auch mit einem Dämpfungselement zusammenwirken können, so dass eine weitgehend geräuschlose und schonende Bedienung des Wippbalkens möglich ist.
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Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Verkaufs- und Transportbehälters in Form des Gittertisches näher veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen:
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1 eine Perspektivdarstellung des Verkaufs- und Transportbehälters in Form eines Gittertisches mit einem Gestell, das jeweilige gebremste Stützrollen im Bereich von Stützpfosten aufweist,
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2 eine vergrößerte Ausschnittsdarstellung einer im Bereich der Stützrollen vorgesehenen Bedienbaugruppe in Öffnungsstellung, und
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3 eine Ausschnittsdarstellung ähnlich 2 mit der Bedienbaugruppe in Schließstellung.
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In 1 ist ein insgesamt mit 1 bezeichneter Verkaufs- und Transportbehälter in Form eines Gittertisches zur Warenpräsentation dargestellt. Dieser weist ein paarweise gegenüberliegende vertikale Längs- und Querseitenwände 2, 3, 4, 5 sowie eine zwischen diesen Wänden vorgesehene waagerechte Bodenwand 16 abstützendes Gestell 6 auf, das im Wesentlichen symmetrisch zu einer Längsmittelebene M aufgebaut ist. Das Gestell 6 bildet mit eckseitigen Stützpfosten 7, 8, 9 und 10 eine bodenseitige Abstützung für den Gittertisch 1.
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Im bodenseitigen Bereich des Gestells 6 sind jeweilige eine Fahrbewegung (Pfeil F) des Gittertisches bzw. Behälters 1 ermöglichende Stützrollen 11, 12, 13, 14 vorgesehen. Diese können in marktgängiger Ausführung mit einem Bremsteil 15 (2) versehen sein.
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Die erfindungsgemäße Ausführung des Gittertisches 1 sieht vor, dass zumindest eines der gegenüberliegend zur Längsmittelebene M am Gestell 6 vorgesehenen Paare von Stützrollen 11, 12 durch eine zumindest einen Betätigungshebel 17, 17' aufweisende Bedienbaugruppe B verbunden sind. Damit können die Bremsteile 15 der beiden Stützrollen 11 und 12 – weitgehend unabhängig, auf welcher Seite sich die jeweilige Position des Bedieners befindet – gleichzeitig betätigt werden.
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Aus der vergrößerten Ausschnittsdarstellung gemäß 2 ist ersichtlich, dass die insbesondere zwei an der Bedienbaugruppe B vorgesehenen Betätigungshebel 17 eine dessen bevorzugte Bedienung mit zumindest dem Fuß ermöglichende Einbaulage am unteren Bereich des Gestells 6 aufweisen. Denkbar ist auch, eine Konstruktion vorzusehen, die ein von Hand betätigbares Bedienungselement (Schwenkhebel, Druckstab o. dgl.; nicht dargestellt) aufweist. Auch eine komplexe Konstruktion, die wahlweise von Hand und/oder Fuß bedienbare Baugruppen in Kombination aufweist, ist denkbar.
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Bei der eine vorzugsweise einfache Gestaltung aufweisenden Bedienbaugruppe B gemäß 1 ist vorgesehen, dass diese im Bereich der beiden gleichzeitig bremsbaren Stützrollen 11, 12 jeweils einen als Wippbalken 18, 18' ausgebildeten Betätigungshebel 17, 17' aufweist.
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Aus der vergrößerten Ausschnittsdarstellung gemäß 2 wird deutlich, dass der Wippbalken 18, 18' im Bereich seiner Stützachse S mit einem auf das Bremsteil 15 wirkenden Stellnocken 19 versehen ist, der eine bereichsweise elliptische Ansatzkontur (Pfeil E) aufweist.
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Aus der Zusammenschau von 2 und 3 wird die Wirkungsweise dieses an sich bekannten Stellnockens 19 deutlich, wobei dieser unter Wirkung seiner Exzentrizität E in der gemäß 3 dargestellten Lage eine Bremswirkung dann entwickelt, wenn mittels einer Stellkraft K der Wippbalken 18 geschwenkt wurde. Zum Lösen aus dieser Bremsstellung gemäß 3 kann der Wippbalken 18, 18' in Belastungsrichtung K' betätigt werden, so dass damit der Stellnocken 19 verlagert wird (2). Damit wird ein Abstand P (2) zwischen dem Bremsteil 15 und der jeweiligen Stützrolle 12 überwunden, und das einen Abstand P = 0 (3) aufweisende Bremsteil 15 drückt – vorzugsweise mit einem Abstand D zur Hochachse H – auf den Umfang 23 der Stützrolle 12 (3). Zur Unterstützung dieser Bewegung bei einem Lösevorgang kann das Bremsteil 15 der Stützrolle 11, 12 eine mit dem Stellnocken 19 zusammenwirkende Rückstellfeder o. dgl. Hilfsorgan aufweisen (nicht dargestellt).
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In Zusammenschau mit den Darstellungen gemäß 1 und 2 wird deutlich, dass die im Bereich der Bedienbaugruppe B vorgesehenen beiden Wippbalken 18, 18' vorzugsweise durch einen torsionssteifen Drehstab 20 zu der funktionalen Einheit verbunden sind. Damit führt die aus 2 und 3 ersichtliche Bedienung des Systems im Bereich eines Wippbalkens 18 oder 18' gleichzeitig an beiden Stützrollen 11 und 12 zu einer jeweils vorgesehenen Bedienstellung (Kippwinkel W, W'). Denkbar ist auch, an Stelle des Drehstabes einen Zugverbinder als Verbinder vorzusehen (nicht dargestellt) und dabei den Stellnocken 19 durch ein entsprechendes Stellglied zu ersetzen.
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Eine optimale Anordnung der Bedienbaugruppe B wird dadurch erreicht, dass diese im Wesentlichen oberhalb einer das Gestell 6 des Behälters 1 aussteifenden Querstange 21 angeordnet ist. In dieser Einbaulage ist das System vorteilhaft so gesichert, dass Beschädigungen von Systemkomponenten durch bodenseitige Hindernisse o. dgl. Belastungen vermieden sind. Außerdem ist denkbar, dass die Bedienbaugruppe B zumindest bereichsweise mit einer Abdeckung (nicht dargestellt) versehen ist und damit die Verletzungsgefahr durch offen liegende Bedienbauteile verringert wird.
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Eine weitere Optimierung des Bedienkomforts im Bereich der beiden Wippbalken 18 und 18' kann dadurch erfolgen, dass diese im Nahbereich jeweiliger bodenparalleler Längsbalken 22, 22' des Gestells 6 angeordnet sind. Damit wird erreicht, dass für die Wippbalken 18, 18' an der Oberseite 24 der Längsbalken 22, 22' ein definierter Anschlagpunkt G vorgegeben wird. Dabei wird der jeweilige Bewegungswinkel W, W' der Wippbalken 18, 18' so begrenzt, dass ungewollte Schwenkbewegungen über den eigentlichen Druckpunkt des Stellnockens 19 hinaus vermieden sind (3).
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Im Bereich dieses Anschlages G kann auch ein zusätzliches Dämpfungselement (nicht dargestellt) vorgesehen sein, so dass damit der Bedienkomfort für das System weiter verbessert ist.
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Das Stellkonzept im Bereich der paarweise mit einer Bedienbaugruppe A zu bedienenden Bremsteile 15 kann prinzipiell auch auf die paarweise parallel zur Längsmittelebene M angeordneten Stützrollen 12, 14 bzw. 11, 13 übertragen werden (nicht dargestellt). Dabei wird die gleichzeitige Brems-Bedienung dann möglich, wenn der Benutzer auf einer der Seiten des Gittertisches 1 im Bereich der Querseitenwände 4 oder 5 aktiv wird.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 7628135 [0002]
- DE 202004018384 [0003]