DE202012101708U1 - Differenzialgetriebe für Energiegewinnungsanlage - Google Patents
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Abstract
Differenzialgetriebe für eine Energiegewinnungsanlage, insbesondere für eine Windkraftanlage, mit drei An- bzw. Abtrieben, wobei ein erster Antrieb mit einer Antriebswelle der Energiegewinnungsanlage, ein Abtrieb mit einem mit einem Netz (10) verbindbaren Generator (8) und ein zweiter Antrieb mit einem Differenzial-Antrieb (6) verbunden ist, wobei das Übersetzungsverhältnis des Differenzialgetriebes (3) auf 1 festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Differenzial-Antrieb (6) ein Motor ist, während der Generator (8) vom Netz (10) getrennt ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Differenzialgetriebe für eine Energiegewinnungsanlage, insbesondere für eine Windkraftanlage, mit drei An- bzw. Abtrieben, wobei ein erster Antrieb mit einer Antriebswelle der Energiegewinnungsanlage, ein Abtrieb mit einem mit einem Netz verbindbaren Generator und ein zweiter Antrieb mit einem Differenzial-Antrieb verbunden ist, wobei das Übersetzungsverhältnis des Differenzialgetriebes auf 1 festlegbar ist.
- Windkraftwerke gewinnen zunehmend an Bedeutung als Elektrizitätserzeugungsanlagen. Dadurch erhöht sich kontinuierlich der prozentuale Anteil der Stromerzeugung durch Wind. Dies wiederum bedingt einerseits neue Standards bezüglich Stromqualität und andererseits einen Trend zu noch größeren Windkraftanlagen. Gleichzeitig ist ein Trend Richtung Off-shore-Windkraftanlagen erkennbar, welcher Anlagengrößen von zumindest 5 MW installierter Leistung fordert. Durch die hohen Kosten für Infrastruktur und Wartung bzw. Instandhaltung der Windkraftanlagen im Offshore-Bereich gewinnen hier sowohl Wirkungsgrad als auch Verfügbarkeit der Anlagen eine besondere Bedeutung.
- Allen Anlagen gemeinsam ist die Notwendigkeit einer variablen Rotordrehzahl, einerseits zur Erhöhung des aerodynamischen Wirkungsgrades im Teillastbereich und andererseits zur Regelung des Drehmomentes im Antriebsstrang der Windkraftanlage. Letzteres zum Zweck der Drehzahlregelung des Rotors in Kombination mit der Rotorblattverstellung. Derzeit sind großteils Windkraftanlagen im Einsatz, welche diese Forderung durch Einsatz von drehzahlvariablen Generator-Lösungen in der Form von sogenannten doppelt-gespeisten Drehstrommaschinen bzw. Synchrongeneratoren in Kombination mit Frequenzumrichtern erfüllen. Diese Lösungen haben jedoch den Nachteil, dass (a) das elektrische Verhalten der Windkraftanlagen im Fall einer Netzstörung nur bedingt den Anforderungen der Elektrizitätsversorgungsunternehmen erfüllt, (b) die Windkraftanlagen nur mittels Transformatorstation an das Mittelspannungsnetz anschließbar sind und (c) die für die variable Drehzahl notwendigen Frequenzumrichter sehr leistungsstark und daher eine Quelle für Wirkungsgradverluste sind.
- Diese Probleme können durch den Einsatz von fremderregten Mittelspannungs-Synchrongeneratoren gelöst werden. Hierbei bedarf es jedoch alternativer Lösungen um die Forderung nach variabler Rotor-Drehzahl bzw. Drehmomentregelung im Triebstrang der Windkraftanlage zu erfüllen. Eine Möglichkeit ist der Einsatz von Differenzialgetrieben welche durch Veränderung des Übersetzungsverhältnisses bei konstanter Generatordrehzahl, eine variable Drehzahl des Rotors der Windkraftanlage erlauben.
-
zeigt ein komplexes, hydrostatisches „Mehrwege”-Konzept mit mehreren parallelen Differenzialstufen und mehreren schaltbaren Kupplungen, wodurch zwischen den einzelnen Wegen geschaltet werden kann. Mit der gezeigten technischen Lösung können die Leistung und somit die Verluste der Hydrostatik reduziert werden. Ein wesentlicher Nachteil ist jedoch der komplizierte Aufbau der gesamten Einheit. Darüber hinaus stellt die Schaltung zwischen den einzelnen Stufen ein Problem bei der Regelung der Windkraftanlage dar.WO2004/109157 A1 -
EP 1283359 A1 zeigt ein 1-stufiges Differenzialgetriebe mit elektrischem Differenzial-Antrieb, mit einer um die Eingangswelle koaxial positionierten Sonder-Drehstrommaschine mit niedriger Nenndrehzahl, und einer großen Nennleistung – im Verhältnis zum realisierten Drehzahlbereich. - Aus der
ist ein Differenzialgetriebe der eingangs genannten Art bekannt, bei dem das Übersetzungsverhältnis des Differenzialgetriebes auf 1 festlegbar ist, damit der Differenzial-Antrieb als Generator betrieben werden kann, während der eigentliche Hauptgenerator vom Netz getrennt ist.WO2011/000008 A1 - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Einsatzbereich eines derartigen Getriebes zu erweitern.
- Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Differenzialgetriebe mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
- Wenn der Differenzial-Antrieb als Motor verwendet wird, während das Übersetzungsverhältnis des Differenzialgetriebes auf 1 festgelegt ist, ergibt sich eine Reihe von neuen Anwendungsmöglichkeiten.
- Eine neue Anwendungsmöglichkeit ist, dass im Fall von Wartungsarbeiten der Rotor in die eine oder andere Richtung gedreht werden kann.
- Eine andere Möglichkeit ist, den Generator, solange er noch vom Netz getrennt ist, mit dem Netz zu synchronisieren, indem der Differenzial-Antrieb den Triebstrang beschleunigt, wenn z. B. die Windgeschwindigkeit unter der Einschaltwindgeschwindigkeit liegt und der Generator somit an sich nicht mit dem Netz synchronisiert werden könnte.
- Erfindungsgemäß kann daher der Differenzial-Antrieb als Motor verwendet werden, um den Generator mit dem Netz zu synchronisieren. Wenn der Generator mit dem Netz synchronisiert ist, kann der Differenzial-Antrieb abgeschaltet werden, wenn der Differenzial-Antrieb eine elektrische Maschine ist, z. B. vom Netz getrennt werden, und der Generator an das Netz geschaltet werden, wobei das Übersetzungsverhältnis des Differenzialgetriebes jedoch auf 1 bleiben kann.
- Damit dreht der Rotor der Energiegewinnungsanlage ebenfalls annähernd mit Nenndrehzahl. Der Generator kann jedoch als sogenannter Phasenschieber verwendet werden und somit z. B. Blindstrom ins Netz einspeisen oder vom Netz beziehen, bzw. im Fall eines Netzfehlers Netzkurzschlussleistung bereitstellen.
- Grundsätzlich wäre es auch möglich, das erfindungsgemäße Getriebe auch für Industrieantriebe einzusetzen, mit denen z. B. Arbeitsmaschinen, Förderbänder o. dgl. vom Stillstand bzw. niedrigen Drehzahlen auf Betriebsdrehzahl gebracht werden, indem anstelle des Generators ein Hauptantrieb verwendet wird, der während der Anlaufphase vom Netz getrennt ist, bis mit Hilfe des Differenzial-Antriebes als Motor die Betriebsdrehzahl oder eine der Betriebsdrehzahl ausreichend angenäherte Drehzahl erreicht ist und der Hauptantrieb dann an das Netz geschaltet werden kann und dabei bzw. anschließend die Sperre des Differenzialgetriebes wieder aufgehoben wird. Eine entsprechende Anwendung für Pumpen wäre ebenfalls denkbar.
- Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die angeschlossenen Zeichnungen detailliert beschrieben. Es zeigt:
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1 das Prinzip eines Differenzialgetriebes mit einem elektrischen Differenzial-Antrieb gemäß Stand der Technik, -
2 das Prinzip eines koaxial zur Eingangswelle der Differenzialstufe ausgerichteten Drehstrommaschine gemäß Stand der Technik, -
3 eine mögliche, erfindungsgemäße Lösung mit einer Bremse zwischen Differenzial-Antrieb und Rotorwelle des Synchrongenerators, -
4 eine alternative Ausführungsform eines Differenzialgetriebes mit einer Bremse zwischen einem mit der Antriebswelle der Energiegewinnungsanlage verbundenen ersten Antrieb und dem Differenzial-Antrieb. -
1 zeigt ein mögliches Prinzip eines Differenzialsystems für eine Windkraftanlage bestehend aus Differenzialstufe3 bzw.11 bis13 , einer Anpassungs-Getriebestufe4 und einem Differenzial-Antrieb6 . Der Rotor1 der Windkraftanlage, der auf der Antriebswelle9 für das Hauptgetriebe2 sitzt, treibt das Hauptgetriebe2 an. Das Hauptgetriebe2 ist ein 3-stufiges Getriebe mit zwei Planetenstufen und einer Stirnradstufe. Zwischen Hauptgetriebe2 und Generator8 befindet sich die Differenzialstufe3 , welche vom Hauptgetriebe2 über Planetenträger12 der Differenzialstufe3 angetrieben wird. Der Generator8 – vorzugsweise ein fremderregter Synchrongenerator, der bei Bedarf auch eine Nennspannung größer 20 kV haben kann – ist mit dem Hohlrad13 der Differenzialstufe3 verbunden und wird von diesem angetrieben. Das Ritzel11 der Differenzialstufe3 ist mit dem Differenzial-Antrieb6 verbunden. Die Drehzahl des Differenzial-Antriebes6 wird geregelt, um einerseits bei variabler Drehzahl des Rotors1 eine konstante Drehzahl des Generators8 zu gewährleisten und andererseits das Drehmoment im kompletten Triebstrang der Windkraftanlage zu regeln. Um die Eingangsdrehzahl für den Differenzial-Antrieb6 zu erhöhen wird im gezeigten Fall ein 2-stufiges Differenzialgetriebe gewählt, welches eine Anpassungs-Getriebestufe4 in Form einer Stirnradstufe zwischen Differenzialstufe3 und Differenzial-Antrieb6 vorsieht. Differenzialstufe3 und Anpassungs-Getriebestufe4 bilden somit das 2-stufige Differenzialgetriebe. Der Differenzial-Antrieb ist eine Drehstrommaschine, welche über einen Frequenzumrichter7 und einen Transformator5 ans Netz10 angeschlossen wird. -
2 zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform des Differenzialgetriebes. Der Rotor1 treibt das Hauptgetriebe2 an und dieses über einen Planetenträger12 die Differenzialstufe11 bis13 . Der Generator8 ist mit dem Hohlrad13 verbunden und das Ritzel11 mit dem Differenzial-Antrieb6 . Das Differenzialgetriebe3 ist 1-stufig, und der Differenzial-Antrieb6 ist in koaxialer Anordnung sowohl zur Abtriebswelle des Hauptgetriebes2 , als auch zur Antriebswelle des Generators8 . Beim Generator8 ist eine Hohlwelle vorgesehen, welche erlaubt, dass der Differenzial-Antrieb6 an der dem Differenzialgetriebe abgewandten Seite des Generators8 positioniert wird. Dadurch ist die Differenzialstufe vorzugsweise eine separate, an den Generator8 angebundene Baugruppe, welche dann vorzugsweise über eine Kupplung14 und eine Hauptbremse15 mit dem Hauptgetriebe2 verbunden ist. Die Verbindungswelle16 zwischen Ritzel11 und Differenzial-Antrieb6 kann vorzugsweise in einer besonders massenträgheitsmomentarmen, drehsteifen Ausführungsvariante als z. B. Faserverbund-Rohrwelle mit Glasfaser und/oder Kohlefaser ausgeführt sein. -
3 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Differenzialgetriebes. Dem System, wie grundsätzlich in2 beschrieben, wird eine rotierende Bremse17 hinzugefügt, welche, sobald sie aktiviert ist, die Verbindungswelle16 des Differenzial-Antriebes6 drehfest mit der Rotorwelle18 des Synchrongenerators8 verbindet. Die Bremse17 besteht in der gezeigten Ausführungsvariante aus einem oder mehreren Bremssätteln, welche mit der Rotorwelle18 des Synchrongenerators8 verbunden sind, und einer oder mehreren mit der Verbindungswelle16 verbundenen Bremsscheiben. Ebenso können aber die Bremssättel mit der Verbindungswelle16 bzw. die Bremsscheibe(n) mit der Rotorwelle18 verbunden sein. - Bei drehfester Verbindung von Antriebswelle
16 und Rotorwelle18 des Synchrongenerators8 durch die angezogene Bremse17 kann man den Differenzial-Antrieb6 als Antrieb verwenden, der mittels Umrichter7 und Transformator5 an das Netz10 geschaltet ist, bei gleichzeitiger Trennung des Synchrongenerators8 vom Netz – mittels z. B. Schalter19 , um den Rotor1 der Windkraftanlagen zu drehen. - Der Differenzial-Antrieb ist vorzugsweise eine Drehstrommaschine (z. B. klassische Asynchronmaschine oder eine besonders massenträgheitsarme, permanent-magneterregte Synchronmaschine), kann jedoch auch ein anderer Antrieb, z. B. ein hydrostatischer Antrieb, sein.
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4 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Differenzialgetriebes mit einer lösbaren, drehfesten Verbindung. Dem System, wie grundsätzlich in1 beschrieben, wird eine Bremse20 zwischen Ritzelwelle21 und dem mit dem Planetenträger12 des Differenzialgetriebes3 verbundenen Zahnrad22 der Stirnradstufe des Hauptgetriebes2 implementiert. Die Bremse20 besteht in der gezeigten Ausführungsvariante aus einem oder mehreren Bremssätteln, welche mit dem Zahnrad22 verbunden sind, und einer oder mehreren mit der Ritzelwelle21 verbundenen Bremsscheiben. Es ergibt sich dadurch der gleiche Effekt wie zu3 für eine Bremse17 zwischen Antriebswelle16 und Rotorwelle18 des Synchrongenerators8 beschrieben. - D. h. dieses Prinzip funktioniert sobald zwei beliebige Wellen der drei An- bzw. Abtriebe eines Differenzialgetriebes drehfest miteinander verbunden werden, und damit die Übersetzung des Differenzialgetriebes
3 gleich 1 ist. Selbstverständlich ist auch jede andere Lösung denkbar, mit der das Differenzialgetriebe3 gesperrt werden kann, sodass dessen Übersetzung auf 1 festlegbar ist, wie zum Beispiel mit zumindest einem blockierten Planetenrad des Planetenträgers12 . - Anstelle der beschriebenen Bremse zur drehfesten Verbindung zweier beliebiger Wellen der drei An- bzw. Abtriebe eines Differenzialgetriebes kann z. B. auch jede Art von Kupplung (z. B. Lamellen – oder Klauenkupplung) eingesetzt werden, wobei bei z. B. Einsatz einer Klauenkupplung die Synchronisation der drehfest zu verbindenden Wellen vergleichsweise komplizierter ist, als mit z. B. einer Bremse oder einer Lamellenkupplung.
- Die Bremse
17 bzw.20 kann aus Sicherheitsgründen als sogenannte Sicherheitsbremse (sogenannte fail-safe-Bremse) ausgeführt werden, was bedeutet, dass sie gegen Federkraft geöffnet und damit bei Ausfall der Versorgungsenergie automatisch aktiviert wird. - Die oben beschriebenen Ausführungen sind bei technisch ähnlichen Anwendungen ebenfalls umsetzbar. Dies betrifft v. a. Wasserkraftwerke zur Ausnutzung von Fluss- und Meeresströmungen. Für diese Anwendung gelten die gleichen Grundvoraussetzungen wie für Windkraftanlagen, nämlich variable Strömungs-geschwindigkeit. Die Antriebswelle wird in diesen Fällen von den vom Strömungs-medium, beispielsweise Wasser, angetriebenen Einrichtungen direkt oder indirekt angetrieben. In weiterer Folge treibt die Antriebswelle direkt oder indirekt das Differenzialgetriebe an.
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
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- WO 2004/109157 A1 [0005]
- EP 1283359 A1 [0006]
- WO 2011/000008 A1 [0007]
Claims (15)
- Differenzialgetriebe für eine Energiegewinnungsanlage, insbesondere für eine Windkraftanlage, mit drei An- bzw. Abtrieben, wobei ein erster Antrieb mit einer Antriebswelle der Energiegewinnungsanlage, ein Abtrieb mit einem mit einem Netz (
10 ) verbindbaren Generator (8 ) und ein zweiter Antrieb mit einem Differenzial-Antrieb (6 ) verbunden ist, wobei das Übersetzungsverhältnis des Differenzialgetriebes (3 ) auf 1 festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Differenzial-Antrieb (6 ) ein Motor ist, während der Generator (8 ) vom Netz (10 ) getrennt ist. - Differenzialgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antrieb mit dem anderen Antrieb oder mit dem Abtrieb drehfest verbindbar ist.
- Differenzialgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel (
11 ) mit dem Planetenträger (12 ) drehfest verbindbar ist. - Differenzialgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel (
11 ) mit dem Hohlrad (13 ) drehfest verbindbar ist. - Differenzialgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlrad (
13 ) mit dem Planetenträger (12 ) drehfest verbindbar ist. - Differenzialgetriebe nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die drehfeste Verbindung eine Bremse (
17 ,20 ) oder Kupplung aufweist. - Differenzialgetriebe nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die drehfeste Verbindung als Vorrichtung zum Verhindern einer Überdrehzahl des Differenzial-Antriebes (
6 ) und/oder des Differenzialgetriebes (3 ) ist. - Differenzialgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Planetenrad des Planetenträgers (
12 ) mittels einer Blockiereinrichtung blockierbar ist. - Differenzialgetriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiereinrichtung eine Bremse oder Kupplung ist.
- Differenzialgetriebe nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiereinrichtung als Vorrichtung zum Verhindern einer Überdrehzahl des Differenzial-Antriebes (
6 ) und/oder des Differenzialgetriebes (3 ) ist. - Differenzialgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Differenzialgetriebe (
3 ) ein einstufiges Planetengetriebe ist. - Differenzialgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Differenzialgetriebe (
3 ,4 ) ein mehrstufiges Getriebe ist. - Differenzialgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hauptbremse (
15 ) auf den ersten Antrieb wirkt. - Differenzialgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Differenzial-Antrieb (
6 ) eine elektrische Maschine, insbesondere eine über einen Frequenzumrichter (7 ) und einen Transformator (5 ) an das Netz (10 ) angeschlossene Drehstrommaschine, ist. - Differenzialgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Differenzial-Antrieb (
6 ) ein hydrostatischer Antrieb ist.
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|---|---|---|---|
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