DE202014002785U1 - Verpackungselement - Google Patents

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Abstract

Verpackungselement umfassend ein Vorderteil (1) und ein Rückenteil (2), die aufeinander liegen und miteinander an wenigstens zwei Seitenbereichen (1c, 2c), insbesondere einander gegenüberliegenden Seitenbereichen (1c, 2c) verbunden sind und zwischen Vorderteil (2) und Rückenteil (1) durch Beabstandung der Teile voneinander ein Volumen zur Aufnahme einer Ware ausbildbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorderteil (2) und das Rückenteil (1) jeweils als trapezförmiges flächiges Element ausgebildet sind und jedes flächige Element jeweils ein erstes Paar von zwei einander gegenüberliegenden parallelen Grundseiten (1a, 1b, 2a, 2b) und ein zweites Paar von zwei je an beide Grundseiten (1a, 1b, 2a, 2b) angrenzenden nicht parallelen Schenkel (1c, 2c) aufweist, wobei Vorderteil (2) und Rückenteil (1) im Randbereich ihrer jeweiligen fluchtend übereinanderliegender Schenkel (1c) miteinander derart verbunden sind, dass eine zum Rückenteil (1) weisende innere Randfläche des Vorderteils (2) verklebt ist mit einer zum Vorteil (2) weisenden inneren Randfläche des Rückenteils (1), wobei zumindest eines der beiden Teile (1, 2) von Vorderteil (2) und Rückenteil (1) aus Papier oder einem Papier-Verbundmaterial ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verpackungselement umfassend ein Vorderteil und ein Rückenteil, die aufeinanderliegen und miteinander an wenigstens zwei Seitenbereichen, insbesondere einander gegenüberliegenden Seitenbereichen verbunden sind und zwischen Vorderteil und Rückenteil durch Beabstandung der Teile von einander, ein Volumen zur Aufnahme von einer Ware ausbildbar ist.
  • Solche Verpackungselement können beispielsweise, wenn lediglich zwei einander gegenüberliegende Seitenbereiche verbunden sind, einen Schlauch ausbilden oder aber auch eine Tüte bzw. einen Beutel, wenn zusätzlich zu den wenigstens zwei Seitenbereichen, insbesondere die einander gegenüberliegen, auch noch eine Verbindung an einem dritten Seitenbereich, insbesondere an den unteren Seiten, vorgenommen wird, so dass eine obere Öffnung zwischen Vorderteil und Rückenteil verbleibt, in welcher eine Ware dadurch eingelegt werden kann, dass Vorderteil und Rückenteil voneinander beabstandet werden und hierdurch sich ein inneres Volumen ergibt.
  • Üblicherweise werden solche Verpackungselemente derart gefertigt, dass die wenigstens zwei einander gegenüberliegenden Seitenbereiche von Vorderteil und Rückenteil parallel zueinander verlaufen. Dies führt jedoch dann zu Problemen, wenn Waren verpackt werden sollen, die an einen solchen parallelen Verlauf der Seitenbereiche nicht angepasst sind.
  • Ein typisches Beispiel stellen Blumentöpfe dar, die im Wesentlichen als Kegelabschnitt ausgebildet sind und von Verpackungselementen mit parallelen einander gegenüberliegenden Seitenbereichen nur lose und unvollständig umschlossen würden.
  • Insbesondere für Transportzwecke ist es aber gerade bei in Blumentöpfen verpackten Blumen und Pflanzen wichtig, dass die zu transportierenden Pflanzen eng von einem schützenden Verpackungselement umschlossen sind.
  • Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Verpackungselement der gattungsgemäßen eingangs genannten Art bereitzustellen, das auch die Möglichkeit erschließt, sich in den Abmessungen oder dem Volumen verjüngende Waren, insbesondere getopfte Blumen sicher und möglichst formschlüssig aufzunehmen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass das Vorderteil und das Rückenteil jeweils als trapezförmiges flächiges Element ausgebildet sind, wobei jedes flächiges Element ein erstes Paar von zwei einander gegenüberliegenden parallelen Grundseiten und ein zweites Paar von zwei je an beide Grundseiten angrenzenden zueinander nicht parallelen Schenkel aufweisen, wobei Vorderteil und Rückenteil im Randbereich ihrer jeweiligen fluchtend übereinander liegenden Schenkel miteinander derart verbunden sind, dass eine zum Rückenteil weisende innere Randfläche des Vorderteils verbunden, insbesondere verklebt ist mit einer zum Vorderteil weisenden inneren Randfläche des Rückenteils, wobei zumindest eines der beiden Teile von Vorderteil und Rückenteil aus Papier oder einem Papierverbundmaterial ausgebildet ist.
  • Durch die Ausbildung von wenigstens einem der beiden Teile von Vorderteil und Rückenteil aus Papier oder einem Papierverbundmaterial wird auch dem Umstand Rechnung getragen, dass die Verbraucher sich von Plastikverpackungen immer mehr abwenden, sofern nicht dies ohnehin hoheitlich, zum Beispiel durch EU-Regulierungen gefordert wird.
  • Durch die Ausbildung von Vorderteil und Rückenteil jeweils als trapezförmiges flächiges Element wird weiterhin erreicht, dass nach deren Verbindung im Randbereich ihrer jeweilig fluchtend übereinander liegender Schenkel sich durch eine Beabstandung von Vorderteil und Rückenteil ein Volumen zwischen diesen ergibt, das im Wesentlichen kegelstumpfförmig ist und von Vorder- und Rückenteil umschlossen ist.
  • Durch diese Formgestaltung besteht also eine vorteilhafte Möglichkeit, entsprechend kegelstumpfförmige Waren, wie beispielsweise getopfte Blumen, schützend in einem solchen Verpackungselement unterzubringen, beispielsweise zu Transportzwecken.
  • Erfindungsgemäß kann dabei jeder gewünschte Winkel ungleich 90 Grad zwischen einer der beiden parallelen Grundseiten und dem daran anschließenden Schenkel gewählt werden. Nicht zwingend muss das gebildete Trapez gleichschenklig oder symmetrisch sein, wenngleich diese Ausführung bevorzugt sein kann.
  • Die randinnenseitige Verklebung zwischen Vorderteil und Rückenteil im Bereich der Schenkel führt weiterhin dazu, dass Vorderteil und Rückenteil jeweils exakt geometrisch als Trapez ausgebildet werden können, wenngleich dies für die Erfindung nicht zwingend nötig ist, jedoch die Fertigung vereinfacht. Es besteht demnach keine Notwendigkeit, überlappende Laschen an Vorderteil beziehungsweise Rückenteil vorzusehen, um diese in den Randbereichen miteinander zu verbinden. Ebenfalls können sonst übliche Falze vollständig entfallen. Verpackungselemente gemäß der Erfindung sind demnach gegenüber üblich Verbindungen an den Seiten materialsparender.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform kann hier vorsehen, dass das Rückenteil aus einem Papier oder Papierverbundmaterial ausgebildet und das Vorderteil aus einer Folie, beispielsweise einer transparenten Folie. Hier wird durch diese Ausgestaltung zum einen dem Umweltgedanken Rechnung getragen, zum anderen aber auch dem Bedürfnis eventuell transportierter Pflanzen nach Lichteinstrahlung durch das Verpackungselement hindurch, was vorliegend bei einer bevorzugt transparente ausgeführten Folie möglich ist.
  • Eine demgegenüber aus ökologischen Gründen weiterhin bevorzugte Ausführungsform kann jedoch auch vorsehen, dass das Rückenteil und das Vorderteil jeweils aus einem Papier- oder einem Papierverbundmaterial ausgebildet sind, insbesondere dann, wenn eine Beleuchtung von Pflanzen aus dem Seitenbereich nicht zwingend nötig ist. Als Papier kann z. B. ein solches mit 30–100 g/Quadratmeter Gewicht eingesetzt werden.
  • Die Erfindung ist in der Anwendung nicht nur auf die Verpackung von Blumen bzw. Topfpflanzen beschränkt. Als weiteres Beispiel ist die Anwendung zur Verpackung von Lebensmitteln zu nennen. In diesem Fall sind als Materialien solche zu wählen die lebensmitelverträglich sind.
  • Grundsätzlich kann die Erfindung vorsehen, dass die trapezförmigen flächigen Elemente von Vorderteil und Rückenteil exakt gleiches Format haben, das heißt form- und größengleich sind. In diesem Fall fluchten sowohl die Grundseiten als auch die Schenkel von Vorder- und Rückenteil miteinander.
  • Eine andere Ausführung kann es jedoch auch vorsehen, dass Vorderteil- und Rückenteil zwar formgleich sind, das heißt jeweils Trapeze ausbilden, die hinsichtlich ihrer Schenkel, das heißt der nicht-parallelen einander gegenüberliegenden Seiten fluchtend aufeinander liegen, nicht jedoch hinsichtlich der parallelen Grundseiten, von denen eine eine längere und die andere eine kürzere Grundseite bildet.
  • Demnach kann es hier vorgesehen sein die Trapezhöhe, insbesondere also den Abstand zwischen den parallelen Seiten bei einem der Teile, insbesondere dem Vorderteil kleiner auszubilden als bei dem anderen Teil, insbesondere dem Rückenteil. Dies kann beispielsweise derart erfolgen, dass das andere Teil, z. B. das Rückenteil zumindest im Bereich einer, bevorzugt im Bereich beider Grundseiten des Trapezes von dem einen Teil, z. B. dem Vorderteil nicht überdeckt ist.
  • Besonders bei einer solchen form- aber nicht größengleichen Ausgestaltung der trapezförmigen Elemente kann es weiterhin vorgesehen sein, dass das Rückenteil wenigstens eine Schwächungslinie aufweist, die von einer Grundseite insbesondere der langen Grundseite des Trapezes des Vorderteils fluchtend überdeckt ist. So kann mit einer solchen Ausführungsform erreicht werden, dass der nicht durch das Vorderteil überdeckte Bereich des Rückenteils an dieser Schwächungslinie vom Rückenteil abgetrennt werden kann. Es kann sich demnach um einen abtrennbaren Randbereich entlang der langen Grundseite oder der kurzen Grundseite oder beider Grundseiten des Rückenteils handeln.
  • Eine Schwächungslinie der hier verwendeten sowie auch bei späteren Ausführungen beschriebenen Art kann z. B. als Perforation oder auch als Materialverdünnung gebildet sein.
  • Die Ausführungsformen vorgenannter Art können somit im geöffneten Zustand, also wenn Vorderteil und Rückenteil voneinander entfernt werden, um das Volumen zu eröffnen, einen sich verjüngenden Schlauch mit zwei offenen Enden ausbilden. Dies ist besonders für den Transport von getopften Pflanzen vorteilhaft, weil es in diesem Fall durch Anpassung der Verpackungselemente an die jeweiligen Töpfe erzielt werden kann, dass ein Topfboden durch den unteren verjüngten offenen Endbereich eines Verpackungselementes hindurch tritt, beispielsweise hierdurch Gießwasser sodann aus dem Topf und aus dem Verpackungselement austreten kann.
  • Eine andere Ausführungsform kann hingegen auch vorsehen, dass das Vorderteil und das Rückenteil zusätzlich auch im Bereich einer der Grundseiten, bevorzugt der jeweiligen kurzen Grundseite miteinander verbunden sind, insbesondere derart, dass eine zum Rückenteil weisende innere Randfläche in der Umgebung der Grundseite, bevorzugt der kurzen Grundseite des Vorderteils verklebt ist mit einer zum Vorderteil weisenden inneren Fläche des Rückenteils. Hierbei muss je nach Größe des nicht überdeckten Bereichs des Rückenteils die Verklebung mit dem Vorderteil nicht zwingend randnah zur Grundseite erfolgen.
  • Mit dieser Ausführung kann erzielt werden, dass im geöffneten Zustand ein sich verjüngend ausgebildeter Beutel ergibt mit einem an den langen Grundseiten der Trapeze offenen Ende und einem an den kurzen Grundseiten der Trapeze geschlossenen Ende bei Verklebung der kurzen Grundseite oder ein sich erweiternder Beutel, bei Verklebung der langen Grundseite mit umgekehrter Anordnung der Öffnung.
  • Bei allen vorgenannten möglichen Ausführungsformen kann es weiterhin vorgesehen sein, dass Vorderteil und Rückenteil jeweils eine Schwächungslinie aufweisen, insbesondere wobei beide Schwächungslinien in Überdeckung zueinander verlaufen, nämlich zwischen den gegenüberliegenden Schenkeln von jeweils Vorderteil und Rückenteil, insbesondere zwischen deren jeweiligen Mittelpunkten, wodurch bei dieser Ausführung sodann das Verpackungselement in der Höhe durch die Schwächungslinie halbiert wird.
  • Es ergibt sich bei dieser Ausgestaltung die Möglichkeit, das Verpackungselement an dieser, beispielsweise mittigen Schwächungslinie aufzureißen.
  • Dies ist besonders in Kombination mit einer Ausführung vorteilhaft, gemäß welcher das Rückenteil im Randbereich seiner langen Grundseite auf der zum Vorderteil weisenden Fläche, insbesondere die vom Vorderteil nicht überdeckt ist, eine Klebebeschichtung oder ein Klebeband aufweist.
  • Selbstverständlich ist diese Ausführung auch ohne die Ausbildung der vorgenannten Schwächungslinie bei den Verpackungselementen realisierbar.
  • Es ergibt sich hierdurch die Möglichkeit, ein als Beutel ausgebildetes Verpackungselement am oberen Randbereich zu verschließen, beispielsweise dadurch, dass eine schützende Beschichtung vom Klebeband entfernt wird und der nicht überdeckte Teil des Rückenteils im Randbereich der langen Grundseite des Trapezes umgeklappt wird auf die außenliegende Fläche des Vorderteils entlang von dessen langer Grundseite. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit ein Klebeband im Bereich der nicht überdeckten kurzen Grundseite des Rückenteils anzuordnen, so dass ggf. auch ein beidseitig offener verjüngter Schlauch an beiden Enden geschlossen werden kann.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden in den nachfolgenden Figuren visualisiert.
  • Die 1A bis 1C zeigen eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verpackungselementes, bei welchen gemäß der hier dargestellten Ausführungsform das trapezförmige Rückenteil 1 hinsichtlich des Abstandes seiner parallelen einander gegenüberliegenden Grundseiten 1a und 1b größer ausgestaltet ist als das darauf liegende trapezförmige Vorderteil 2 bei dem der Abstand der Grundseiten 2a und 2b kleiner ausfällt. Die jeweiligen einander gegenüberliegenden Schenkel 1c bzw. 2c von Vorderteil und Rückenteil liegen hingegen in fluchtender Überdeckung.
  • Es ergibt sich demnach sowohl im Randbereich der langen Grundseite 1a als auch im Randbereich der kurzen Randseite 1b ein jeweils vom Vorderteil 2 nicht überdeckter Teil des Rückenteils.
  • Im Randbereich 3 der einander gegenüber liegenden Schenkel 1c bzw. 2c sind Vorderteil 2 und Rückenteil 1 derart miteinander verbunden, insbesondere verklebt, dass die jeweils aufeinander zuweisenden Seiten einander kontaktieren, z. B. mit einem zwischengefügten Klebstoff. Hierdurch bildet sich insgesamt ein verjüngter Schlauch, der nach Eröffnung von dessen Volumen durch Entfernung von Vorderteil und Rückenteil voneinander ein im Wesentlichen konisches bzw. kegelstumpfförmiges Volumen umschließt, wobei dieser Schlauch bezogen auf die 1a ein offenes oberes und offenes unteres Ende aufweist.
  • Die 1B zeigt in Ergänzung zur 1A zusätzlich, dass eine Schwächungslinie 4 beispielsweise vorgesehen sein kann im Bereich bzw. nahe des oberen Randes der langen Grundseite 1a des Rückenteiles 1, wobei diese Schwächungslinie bevorzugt fluchtend zur langen Grundseite 2a des Vorderteils 2 und von dieser überdeckt verläuft. Es kann so der obere nicht vom Vorderteil 2 überdeckte Bereich des Rückenteils 1 an dieser Schwächungslinie 4, die z. B. als Perforation ausgebildet ist, abgerissen werden. Eine solche Perforation kann wenngleich hier nicht dargestellt auch im Bereich des unteren Randes der kurzen Grundseite 1b vorgesehen sein, insbesondere auch gleichzeitig mit einer Schwächungslinie 4 an der langen Grundseite 1a.
  • Die 1B zeigt weiterhin, dass auch eine Schwächungslinie 5 z. B. ausgeführt als Perforation 5 vorgesehen sein kann, die sowohl im Vorderteil 2 als auch im Rückenteil 1 zwischen den gegenüberliegenden Schenkeln 1c bzw. 2c verläuft, wobei beide Schwächungslinien 5 bevorzugt fluchtend übereinander liegen. Das derart gebildete Verpackungselement kann demnach bezogen auf die hier dargestellte Ausführung etwa mittig aufgerissen werden bzw. an der jeweiligen Position an welcher die Schwächungslinie 5 ausgebildet ist.
  • Die 1C zeigt ergänzend lediglich in Aufsicht das eröffnete Volumen zwischen Vorderteil 2 und Rückenteil 1, welches im Wesentlichen kegelstumpfförmig ausgebildet ist und soweit ideal geeignet ist, um z. B. Blumentöpfe zu umschließen.
  • Gegenüber den Ausführungen der 1 zeigen die Ausführungen der Figurenserie 2 lediglich ergänzend, dass auch eine Verklebung bzw. Befestigung aneinander zwischen Vorderteil 2 und Rückenteil 1 vorgesehen ist im Bereich 3 der kurzen Grundseiten 1b/2b, d. h. hier am unteren Ende des Verpackungselementes. Hier ist die Verklebung bzw. Befestigung derart, dass ein innerer Randbereich 3 der kurzen Grundseite 2b des Vorderteils verklebt ist mit einer zum Vorderteil 2 weisenden inneren Fläche des Rückenteils 1, die also dem umschlossenen Volumen zugewandt ist.
  • Auch hier können gemäß 2B die Schwächungslinien, wie sie zur 1B erläutert wurden, vorsehen sein.
  • Die Figurenserie 3 stellt eine weitere Entwicklung der Figurenserie 1 dar, weist also demnach ein unteres offenes Ende auf, wenngleich die hier gezeigte Ausführung auch mit einem geschlossenen unteren Ende gemäß Figurenserie 2 kombinierbar ist.
  • Hier ist es vorgesehen, dass ein Klebeband 6 an der zum Vorderteil 2 weisenden Fläche des Rückenteils 1 im Bereich des oberen Randes der langen Grundseite 1a, insbesondere parallel zu der langen Grundseite 1a verlaufend angeordnet ist. Hier liegt das Klebeband demnach in einem vom Vorderteil 2 nicht überdeckten Laschenbereich des Rückenteils 1, so dass das Klebeband 6 verwendet werden kann, um die obere Öffnung zu verschließen z. B. dadurch das eine Schutzfolie vom Klebeband 6 abgezogen und die Lasche die vom Vorderteil 2 nicht überdeckt ist auf die Außenfläche des Vorderteils 2 aufgeklebt wird.

Claims (10)

  1. Verpackungselement umfassend ein Vorderteil (1) und ein Rückenteil (2), die aufeinander liegen und miteinander an wenigstens zwei Seitenbereichen (1c, 2c), insbesondere einander gegenüberliegenden Seitenbereichen (1c, 2c) verbunden sind und zwischen Vorderteil (2) und Rückenteil (1) durch Beabstandung der Teile voneinander ein Volumen zur Aufnahme einer Ware ausbildbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorderteil (2) und das Rückenteil (1) jeweils als trapezförmiges flächiges Element ausgebildet sind und jedes flächige Element jeweils ein erstes Paar von zwei einander gegenüberliegenden parallelen Grundseiten (1a, 1b, 2a, 2b) und ein zweites Paar von zwei je an beide Grundseiten (1a, 1b, 2a, 2b) angrenzenden nicht parallelen Schenkel (1c, 2c) aufweist, wobei Vorderteil (2) und Rückenteil (1) im Randbereich ihrer jeweiligen fluchtend übereinanderliegender Schenkel (1c) miteinander derart verbunden sind, dass eine zum Rückenteil (1) weisende innere Randfläche des Vorderteils (2) verklebt ist mit einer zum Vorteil (2) weisenden inneren Randfläche des Rückenteils (1), wobei zumindest eines der beiden Teile (1, 2) von Vorderteil (2) und Rückenteil (1) aus Papier oder einem Papier-Verbundmaterial ausgebildet ist.
  2. Verpackungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenteil (1) aus einem Papier oder Papierverbundmaterial ausgebildet ist und das Vorderteil (2) aus einer, insbesondere transparenten, Folie.
  3. Verpackungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenteil (1) und das Vorderteil (2) aus einem Papier oder Papierverbundmaterial ausgebildet sind.
  4. Verpackungselement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trapezhöhe, insbesondere also der Abstand zwischen den parallelen Seiten (2a, 2b) bei einem der Teile, insbesondere dem Vorderteil (2) kleiner ist als bei dem anderen Teil, insbesondere dem Rückenteil (1), insbesondere derart, dass das andere Teil (1) im Bereich beider Grundseiten (1a, 1b) des Trapezes von dem einem Teil (2) nicht überdeckt ist.
  5. Verpackungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenteil (1) eine Schwächungslinie (4) aufweist, die von der langen Grundseite (2a) des Trapezes des Vorderteils (2) fluchtend überdeckt ist
  6. Verpackungselement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es im geöffneten Zustand einen sich verjüngenden Schlauch mit offenen Enden bildet.
  7. Verpackungselement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorderteil (2) und das Rückenteil (1) im Bereich einer der Grundseiten, insbesondere der kurzen Grundseite (1b, 2b) miteinander verbunden sind, insbesondere derart, dass eine zum Rückenteil (1) weisende innere Randfläche (3) in der Umgebung der Grundseite, insbesondere der kurzen Grundseite (2b) des Vorderteils (2) verklebt ist mit einer zum Vorteil (2) weisenden inneren Fläche des Rückenteils (1).
  8. Verpackungselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass es im geöffneten Zustand einen sich verjüngenden Beutel mit einem an den langen Grundseiten (1a, 2a) der Trapeze offenen Ende und einem an den kurzen Grundseiten (1b, 2b) der Trapeze geschlossenen Ende bildet.
  9. Verpackungselement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Vorderteil (2) und Rückenteil (1) jeweils eine Schwächungslinien (5) aufweisen, wobei beide Schwächungslinien (5) in Überdeckung zwischen den gegenüberliegenden Schenkeln (1c, 2c), insbesondere zwischen deren Mittelpunkten verlaufen.
  10. Verpackungselement nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenteil (1) im Randbereich seiner langen Grundseite (1a) auf der zum Vorderteil (2) weisenden Fläche, insbesondere die vom Vorderteil (2) nicht überdeckt ist, eine Klebebeschichtung (6) oder ein Klebeband (6) aufweist.
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