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Die Erfindung betrifft eine Orthese, die zur Ruhigstellung wenigstens eines Gelenkes an Teilbereiche eines das Gelenk aufweisenden Körperabschnittes anlegbar ist. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Mittelhand-Daumen-Orthese, die zur Ruhigstellung des Daumengrund- und Sattelgelenkes einer Hand an Teilbereiche der Hand anlegbar ist. Weiter betrifft die Erfindung eine Wechseleinheit für die Orthese.
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Eine derartige Orthese oder Mittelhand-Daumen-Orthese ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 20 2006 011 664 U1 bekannt. Diese bekannte Orthese weist mindestens ein erstes Verschlusselement zur Befestigung der Orthese in einem ersten Bereich am Körperabschnitt auf und weist weiter mindestens ein zweites Verschlusselement zur Befestigung der Orthese in einem zweiten Bereich am Körperabschnitt auf. Weiter weist diese bekannte Orthese eine die Orthese vom ersten Verschlusselement zum zweiten Verschlusselement stabilisierende Schiene sowie ein Polster zur Polsterung der Schiene auf der dem Körperabschnitt zugewandten Seite auf.
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Bei dieser bekannten Orthese sind die Verschlusselemente unabhängig voneinander mit der Schiene verbunden. Separat von den Verschlusselementen ist die Schiene mit dem Polster versehen.
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Standardmäßig werden bei derartigen Orthesen die Verschlusselemente an die Schienen genietet oder genäht. Das Polster wird in der Regel ebenfalls an die Schiene genäht. Das Befestigen der Verschlusselemente und des Polsters an der Schiene erfordert daher einen hohen zeitlichen Aufwand und die Nutzung spezieller Gerätschaften und Maschinen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Orthese, insbesondere eine Mittelhand-Daumen-Orthese, der eingangsgenannten Art zu schaffen, die besonders einfach herstellbar ist. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit einer Orthese, insbesondere mit einer Mittelhand-Daumen-Orthese, mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie mit einer Wechseleinheit dafür. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
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Bei einer Orthese, insbesondere Mittelhand-Daumen-Orthese, die zur Ruhigstellung wenigstens eines Gelenkes an Teilbereiche eines das Gelenk aufweisenden Körperabschnittes anlegbar ist, mit mindestens einem ersten Verschlusselement zur Befestigung der Orthese in einem ersten Bereich am Körperabschnitt, mit mindestens einem zweiten Verschlusselement zur Befestigung der Orthese in einem zweiten Bereich am Körperabschnitt, mit einer die Orthese vom ersten Verschlusselement zum zweiten Verschlusselement stabilisierenden Schiene und mit einem Polster zur Polsterung der Schiene auf der dem Körperabschnitt zugewandten Seite, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Polster und die Verschlusselemente fest miteinander zu einer separat von der Schiene ausgebildeten Wechseleinheit verbunden sind. Insbesondere ist die Wechseleinheit lediglich lösbar an der Schiene befestigt. Die Wechseleinheit und die Schiene können daher, bevor sie lösbar aneinander befestigt werden, separat voneinander gefertigt werden. Die Fertigung der Wechseleinheit mit dem Polster und den Verschlusselementen ist daher deutlich vereinfacht, so dass auch die Orthese mit deutlich geringerem Aufwand hergestellt werden kann. Spezielle Maschinen zum Annähen oder Ankleben der Verschlusselemente oder des Polsters an der Schiene sind dank der Erfindung entbehrlich. Insgesamt kann die erfindungsgemäße Orthese daher einfach und kostengünstig hergestellt werden.
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Darüber hinaus bringt die Erfindung auch Vorteile für den Nutzer der Orthese. Die Wechseleinheit kann nämlich einfach von der Schiene abgenommen und separat von der Schiene gewaschen werden. Dadurch verbessert sich die Hygiene bei der Nutzung der Orthese. Zwischenzeitlich kann die Schiene zusammen mit einer weiteren Wechseleinheit als Orthese weiterbenutzt werden. Auch am Ende der Nutzungsdauer der Wechseleinheit kann die vorhandene Schiene dank ihrer Langlebigkeit zusammen mit einer weiteren Wechseleinheit als Orthese weiter genutzt werden. Dadurch wird der Ressourcenverbrauch verringert.
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Die Orthese ist bevorzugt eine Mittelhand-Daumen-Orthese, die zur Ruhigstellung des Daumengrund- und Sattelgelenkes einer Hand an Teilbereiche der Hand anlegbar ist, wobei der erste Bereich der daumenseitige Bereich an der Hand ist und wobei der zweite Bereich der handgelenkseitige Bereich an der Hand ist. Dadurch kann die Orthese bei Reizzuständen des Daumensattelgelenkes, bei Rhizarthrose und Bandläsionen oder umgangssprachlich Skidaumen therapeutisch eingesetzt werden. Zugleich wird mit der Mittelhand-Daumen-Orthese bevorzugt eine leichte Stabilisierung des Handgelenkes erreicht. Alternativ ist die Orthese zur Ruhigstellung eines anderen Gelenkes, beispielsweise eines Fußgelenkes, ausgebildet.
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Die Wechseleinheit weist Mittel zum Aufnehmen der Schiene auf. Damit kann die Schiene lösbar oder reversibel aufgenommen oder mit der Wechseleinheit verbunden werden. Vorzugsweise sind mittels der Wechseleinheit eine erste Tasche zur Aufnahme der Schiene im ersten Bereich und eine zweite Tasche zur Aufnahme der Schiene im zweiten Bereich ausgebildet. Dadurch können die Wechseleinheit und die Schiene durch einfaches Einschieben der Schiene in die Taschen aneinander befestigt werden. Die erste Tasche ist insbesondere eine obere und die zweite Tasche insbesondere eine untere Tasche. In dem Fall, dass die Orthese eine Mittelhand-Daumen-Orthese ist, ist bei angelegter Orthese die erste Tasche im Bereich des Daumens und die zweite Tasche im Bereich des Handgelenkes angeordnet.
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Die Taschen sind insbesondere zur formschlüssigen Aufnahme der Schiene in den Taschen ausgebildet. Die Form und Größe der Taschen sind somit an die Form und Größe von Endabschnitten der Schiene angepasst. Die Schiene und die Wechseleinheit sind daher durch Formschluss sicher aneinander gehalten. Bei Bedarf ist dennoch ein einfaches Lösen voneinander möglich, wobei die Schiene leicht gebogen und/oder die Wechseleinheit leicht gereckt wird. Die Wechseleinheit oder das Polster der Wechseleinheit ist hierfür vorzugsweise elastisch ausgebildet.
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Die Ausbildung der Taschen ist vorzugsweise der Art, dass die dem Körperabschnitt zugewandte Seite der ersten Tasche mittels des Polsters und die dem Körperabschnitt abgewandte Seite der ersten Tasche mittels des ersten Verschlusselementes ausgebildet ist und dass die dem Körperabschnitt zugewandte Seite der zweiten Tasche mittels des Polsters und die dem Körperabschnitt abgewandte Seite der zweiten Tasche mittels des zweiten Verschlusselementes ausgebildet ist. Ein Teil des Polsters und ein Teil des ersten Verschlusselementes bilden dabei die erste Tasche aus und ein anderer Teil des Polsters und ein Teil des zweiten Verschlusselementes bilden dabei die zweite Tasche aus. Insbesondere ist das erste Verschlusselement an den Rändern der ersten Tasche und das zweite Verschlusselement an den Rändern der zweiten Tasche mit dem Polster verbunden. Es müssen daher gegenüber dem ohnehin vorhandenen Polster und gegenüber den ohnehin vorhandenen Verschlusselementen keine weiten Elemente zur Ausbildung der Taschen an der Wechseleinheit vorgesehen werden.
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Durch die Verbindungen, welche die Ränder der Taschen ausbilden, sind zugleich das Polster und die Verschlusselemente fest miteinander verbunden. Die Verbindungen sind vorzugsweise Verbindungsnähte. Insbesondere sind die Verschlusselemente mit dem Polster vernäht. Alternativ oder zusätzlich können die Verschlusselemente mit dem Polster verklebt oder auf andere Weise fest verbunden sein. Durch Vernähen können jedoch das Polster und die Wechseleinheit auf vorteilhafte Weise textiltechnisch miteinander verbunden sein, auch wenn das Polster und die Verschlusselemente unterschiedliche Materialien aufweisen.
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Das Polster weist gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ein klimaregulierendes Material auf oder ist aus einem klimaregulierenden Material gefertigt. Insbesondere ist das Polster ein Gewebe, wobei das Gewebe vorzugsweise ein Abstandsgewebe ist. Die Dicke des Abstandsgewebes beträgt vorzugsweise mindestens 1,5 mm.
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Das Gewebe macht das Polster weich und waschbar. Durch die Ausbildung des Gewebes als Abstandsgewebe kann Luft zwischen dem das Gelenk aufweisenden Körperabschnitt und der Schiene zirkulieren und Feuchtigkeit und Wärme abtransportieren. Dadurch wird Schweißbildung unter der Orthese vermindert. Insgesamt wirkt das Abstandsgewebe klimaregulierend. Die klimaregulierenden Eigenschaften können durch eine Perforation der Schiene im Gelenkbereich unterstützt sein. Insbesondere sind bevorzugt Löcher oder Aussparungen in der Schiene als Perforation vorgesehen.
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Es sind unterschiedliche Ausbildungen der Verschlusselemente denkbar. Insbesondere können beispielsweise Schnallen- oder Schnappsysteme vorgesehen sein. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Verschlusselemente jedoch zirkulär um Teilbereiche des Körperabschnittes legbare Gurte mit Klettelementen zum Schließen der Gurte. Die Gurte mit den Klettelementen können auch als Klettbänder bezeichnet werden. Damit kann die Orthese sicher am betreffenden Körperabschnitt angelegt werden und daran gehalten oder befestigt bleiben sowie leicht wieder davon gelöst werden. Zudem kann der Umfang des Gurtes direkt beim Verschließen an den Umfang des jeweiligen Bereiches des Körperabschnittes angepasst werden.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Schiene schalenartig ausgebildet. Dabei ist die Schiene in Längserstreckung offen ausgebildet. Durch die offene Konstruktion kann die Schale vorteilhaft von der Seite angelegt werden und gibt nachfolgend nur so viel Halt wie nötig, ohne unnötig einzuengen.
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Vorzugsweise ist die Schiene im Wesentlichen an die Außenform des Körperabschnittes, insbesondere an die handaußenseitige Daumenform, angepasst. Dadurch ergibt sich eine vorteilhafte Stützung und Ruhigstellung des Gelenkes. Druckstellen werden vermieden. Die Orthese ist bequem und angenehm zu tragen.
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Die Schiene ist desweiteren bevorzugt elastisch ausgebildet. Dadurch legt sich die Schiene vorteilhaft an die individuelle äußere Form des Körperabschnittes an. Beispielsweise ist eine Anpassung an unterschiedlich dicke Daumen oder Teilbereiche des jeweiligen Körperabschnittes möglich. Ferner wird dadurch das Einlegen oder Einspannen der Schiene in die Wechseleinheit erleichtert. Besonders bevorzugt ist die Schiene aus Kunststoff ausgebildet. Die aus Kunststoff ausgebildete Schiene kann kostengünstig hergestellt und verwendet werden und ist dauerhaft. Bei Bedarf kann der Kunststoff durch einen Fachmann erhitzt und verformt werden, so dass die Orthese individuell angepasst werden kann. Alternativ ist die Schiene aus einem anderen Material, wie beispielsweise einem Leichtmetall oder einem dünnen Aluminiumblech ausgebildet. Bevorzugt ist die Schiene ferner einstückig ausgebildet.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Schiene bzgl. einer in Längserstreckung gelegten Mittelebene spiegelsymmetrisch ausgebildet. Dadurch kann die Orthese an einem jeweiligen Körperabschnitt der linken oder alternativ der rechten Körperhälfte entsprechend verwendet werden. Insgesamt müssen dadurch weniger Orthesen vorgehalten werden, wodurch Lagerkosten gespart werden.
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Unabhängiger Schutz wird für die Wechseleinheit der erfindungsgemäßen Orthese beansprucht. Die Wechseleinheit kann unabhängig von der Schiene hergestellt und vertrieben werden, um zusammen mit der Schiene zu der erfindungsgemäßen Orthese zusammengesetzt zu werden. Die Wechseleinheit kann dabei ein Ersatz für eine vorhandene Wechseleinheit sein, die gerade gewaschen wird oder die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hat.
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Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus dem anhand der Zeichnungen erläuterten Ausführungsbeispiel. In den Zeichnungen zeigen:
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1: Eine an die Hand angelegte erfindungsgemäße Orthese gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
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2: die Wechseleinheit der Orthese des Ausführungsbeispiels gemäß 1 und
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3: eine perspektivische Ansicht der Schiene der Orthese des Ausführungsbeispiels gemäß 1.
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In 1 ist eine an eine linke Hand angelegte als Mittelhand-Daumen-Orthese ausgebildete Orthese 1 dargestellt. Die Orthese 1 dient zur Ruhigstellung wenigstens eines Gelenkes, hier insbesondere des Daumengrund- und Sattelgelenkes der Hand. Hierfür ist die Orthese 1 an Teilbereiche eines das Gelenk aufweisenden Körperabschnittes, hier insbesondere an Teilbereiche der Mittelhand, angelegt. In einem ersten Bereich 2, der hier ein daumenseitiger Bereich ist, ist ein erstes Verschlusselement 3 in Form eines ersten Gurtes 4 mit einem ersten Klettelement 5 vorgesehen. Der erste Gurt 4 ist zur Befestigung am Daumen um den Daumen herumgeführt.
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Für die Befestigung der Orthese 1 in einem zweiten Bereich 6 am Körperabschnitt, nämlich hier am Handgelenk, ist ein zweites Verschlusselement 7 mit einem zweiten Gurt 8 und einem zweiten Klettelement 9 vorgesehen. Der zweite Gurt 8 ist um das Handgelenk herumgelegt.
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Eine die Orthese 1 vom ersten Verschlusselement 3 zum zweiten Verschlusselement 7 stabilisierende Schiene 10 ist in eine erste Tasche 11 und in eine zweite Tasche 12 der Orthese 1 eingelegt oder eingespannt. Die Schiene 10 ist schalenförmig aus flexiblem Kunststoff ausgebildet und weist Belüftungsausnehmungen 13 auf. Die Taschen 11 und 12 sind einerseits durch die Verschlusselemente 3 und 7 und andererseits durch ein Polster 14 gebildet, welches an den Rändern der Taschen 11 und 12 fest mit den Verschlusselementen 3 und 7 verbunden ist. Die Verschlusselemente 3 und 7 und das Polster 14 bilden zusammen eine Wechseleinheit 15, die separat von der Schiene 10 ausgebildet ist. Die Wechseleinheit 15 kann daher von der Schiene 10 abgenommen und separat gewaschen werden.
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Das Polster 14 der Wechseleinheit 15 ist bei der an den Körperabschnitt angelegten Orthese 1 zwischen der Schiene 10 und dem Körperabschnitt angeordnet und steht dabei vorzugsweise geringfügig über die Ränder der Schiene 10 heraus. Dadurch ist ein direkter Kontakt der Schiene 10 mit dem Körperabschnitt oder hier der Hand vermieden. Das Polster 14 liegt weich am Körperabschnitt an. Für eine verbesserte Belüftung des Zwischenraumes zwischen der Schiene und dem Körperabschnitt ist das Polster als Abstandsgewebe ausgebildet, durch welches Luft zirkulieren kann.
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2 zeigt die Wechseleinheit 15 der Orthese 1 aus 1 separat von der Schiene 10. Sichtbar dargestellt ist die dem Körperteil oder der Hand abgewandte Seite der Wechseleinheit 15. Das erste Verschlusselement 3 ist mittels einer ersten Verbindungsnaht 16 seitlich und endseitig mit dem Polster 14 verbunden. Mit einer zweiten Verbindungsnaht 17 ist das zweite Verschlusselement 7 mit dem Polster 14 verbunden. Zur Bereitstellung der Orthese 1 kann die Schiene 10 von 1 oberhalb des Polsters 14 in der Darstellung gemäß 2 in die Taschen 11 und 12 eingelegt werden. Dadurch ist dann die formschlüssige Verbindung gemäß 1 hergestellt.
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3 zeigt die Schiene 10 mit den Belüftungsausnehmungen 13 in perspektivischer Ansicht. Die Schiene 10 ist bzgl. einer in Längserstreckung gelegten Mittelebene spiegelsymmetrisch ausgebildet, so dass die Orthese 1 sowohl an die linke Hand oder den linksseitigen Körperabschnitt als auch an die rechte Hand oder den entsprechenden rechtsseitigen Körperabschnitt angelegt werden kann.
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Alle in der vorstehenden Beschreibung und in den Ansprüchen genannten Merkmale sind in einer beliebigen Auswahl mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs kombinierbar. Die Offenbarung der Erfindung ist somit nicht auf die beschriebenen bzw. beanspruchten Merkmalskombinationen beschränkt, vielmehr sind alle im Rahmen der Erfindung sinnvollen Merkmalskombinationen als offenbart zu betrachten.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 202006011664 U1 [0002]