DE202014100797U1 - Dickenmessgerät für Bremsscheiben - Google Patents

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Abstract

Dickenmessgerät für Bremsscheiben, umfassend: – einen Rahmen (40), der einen Amboss (44) aufweist, der an einem Ende des Rahmens (40) befestigt ist; – eine erste Spindel (50), deren eines Ende als Messende (51) definiert und deren anderes Ende als Lastende (52) definiert ist, wobei an einer dem Lastende (52) naheliegenden Stelle an der ersten Spindel (50) eine Messeinheit (72) angeordnet ist; und – eine Stützeinrichtung (32), die am anderen Ende des Rahmens (40) angeordnet ist und die erste Spindel (50) dabei stützt, sich dem Amboss (44) gegenüber hin und her zu bewegen, wobei die Entfernung vom Messende (51) zum Amboss (44) an der Messeinheit (72) abgelesen wird.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft ein Messgerät zur Messung der Dicke einer Bremsscheibe für Fahrzeuge.
  • Stand der Technik
  • Fahrzeuge sind Verkehrsmittel der modernen Menschen. Für die Fahrsicherheit müssen Inspektionen, beispielsweise für Bremsscheiben, regelmäßig vorgenommen werden. Durch Reibung bringt die Bremsscheibe einen Widerstand hervor, wobei die Dicke der Bremsscheibe durch wiederholte Reibung geringer wird, wodurch die wirksame Entfernug der Bremse entsprechend vergrößert wird, was einen erheblichen negativen Einfluss auf die Sicherheit des Fahrers und der Verkehrsteilnehmer hat.
  • Deshalb wird bei der Kontrolle der Bremsscheibe zuerst die Dicke gemessen. Jedoch ist die Bremsscheibe häufig an dem die Felge überragenden Teil der Radachse montiert. Vor allem ist bei vierrädrigen -Fahrzeugen zusätzlich eine Felgenkappe an der Felge montiert, wobei die Bremsscheibe durch die Felgenkappe abgedeckt ist und sich dadurch nicht leicht kontrollieren lässt.
  • In 1 ist ein Dickenmessgerät für Bremsscheiben 10 dargestellt, das aus einem Amboss 12 und einer Klemmvorrichtung 14 besteht, wobei das Endteil des Ambosses 12 von zwei Klemmplatten 16 festgeklemmt wird und die Klemmvorrichtung 14 in Form eines Hakens ausgebildet ist, an dessen Endstück ein Adapter 18 fest angebracht ist.
  • In 2 wird das Dickenmessgerät für Bremsscheiben 10 in Kombination mit einem Messschieber 20 eingesetzt, der einen Stab 22 und eine Tiefenmessstange 24 aufweist. An der Frontseite des Stabs 22 sind zwei Skalen 26 unterschiedlicher Normen angeordnet, wobei die Stelle ohne Skala (meistens das Endstück des Stabs 22) von den beiden Klemmplatten 16 festgeklemmt ist, sodass der Stab 22 und das Endstück des Ambosses 12 miteinander verbunden sind. Die Tiefenmessstange 24 ist in die Rückseite des Stabs 22 verschiebbar eingeschoben, wobei das den Stab 22 überragende Endteil der Tiefenmessstange 24 mit dem Adapter 18 verbunden ist, wobei das die Klemmvorrichtung 14 stützende Hakenende genau auf das spitze Ende des Ambosses 12 gerichtet ist.
  • Da das Dickenmessgerät für Bremsscheiben 10 kein erforderliches Zubehörteil des Messschiebers 20 ist, kann es vorkommen, dass ein Dickenmessgerät für Bremsscheiben 10 ohne Messschieber 20 ausgebildet ist.
  • Des Weiteren ist das Dickenmessgerät für Bremsscheiben 10 am Messschieber 20 montiert, wobei eine Tiefenmessung bei einer derartigen Ausgestaltung schwer gelingt, sodass das Dickenmessgerät für Bremsscheiben 10 zur Tiefenmessung abgenommen und zur Messung der Dicke einer Bremsscheibe wieder eingebaut werden muss. So muss das Dickenmessgerät für Bremsscheiben 10 immer wieder an- und abmontiert werden. Dabei wird Kraft unnötig für die Montage des Dickenmessgeräts für Bremsscheiben 10 und des Messschiebers verbraucht.
  • Des Weiteren muss die Tiefenmessstange 24 mit Menschenkraft zum Hin- und Herbewegen relativ zum Stab 22 gebracht werden, was einen großen Aufwand bereitet.
  • Aufgrund dessen zielt die Erfindung auf eine leicht vornehmbare Dickenmessung für Bremsscheiben.
  • Inhalt des Gebrauchsmusters
  • Angesichts dessen hat der Erfinder sich tiefgehend mit den Mängeln des Standes der Technik beschäftigt und anhand seiner langjährigen Erfahrungen in der Entwicklung und Herstellung in relevanten industriellen Gebieten tatkräftig nach Lösungen gesucht. Letztendlich hat er erfolgreich ein Dickenmessgerät für Bremsscheiben entwickelt, mit dem die Mängel beim Stand der Technik behoben werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Einsatz eines Aufbaus für selbsttätige Zurückstellung ein Gerät speziell zur Messung der Dicke für Bremsscheiben zu schaffen, mit dem das beim Stand der Technik genannte Problem der Zeitverschwendung bei der Montage und Demontage wirksam gelöst wird und eine schnelle Bedienung ermöglicht wird.
  • Die oben genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Dickenmessgerät für Bremsscheiben, das Folgendes umfasst:
    einen Rahmen, der einen Amboss aufweist, der an einem Ende des Rahmens befestigt ist;
    eine Spindel, deren eines Ende als Messende definiert und deren anderes Ende als Lastende definiert ist, wobei an einer dem Lastende naheliegenden Stelle an der Spindel eine Messeinheit angeordnet ist;
    und
    eine Stützeinrichtung, die am anderen Ende des Rahmens angeordnet ist und die Spindel dabei stützt, sich dem Amboss gegenüber hin und her zu bewegen, wobei die Entfernung vom Messende zum Amboss an der Messeinheit abgelesen wird.
  • Dabei umfasst die Stützeinrichtung Folgendes:
    ein Rohr, das über die Spindel gezogen ist und die Spindel beim Hin- und Herbewegen relativ zum Rohr stützt;
    ein Kupplungsteil, das am anderen Ende des Rahmens befestigt und so mit dem Rohr verbunden ist, sodass das Messende der Spindel genau auf den Amboss gerichtet ist; und
    ein ins Rohr eingesetztes Federelement, dessen eines Ende gegen die Hülse drückt und dessen anderes Ende gegen ein in die Spindel eingelegtes Innenrastelement drückt, um der Spindel eine Kraft für die Rückstellung zu Verfügung zu stellen.
  • Dadurch, dass ein Druck auf das Lastende der Spindel aufgebracht wird, wird das Messende dazu gebracht, sich dem Amboss des Rahmens anzunähern, wodurch die Bremsscheibe festgeklemmt wird. Da der Abstand zwischen dem Messende und dem Amboss der Dicke der Bremsscheibe entspricht, ist der durch die Messeinheit ermittelte Entfernungswert der Wert der Bremsscheibendicke.
  • Wird das Lastende losgelassen, wird die Spindel durch die vom Federelement freigesetzte Kraft zur Zurückstellung gebracht und steht für den nächsten Einsatz bereit.
  • So dient das erfindungsgemäße Dickenmessgerät für Bremsscheiben speziell zur Messung der Dicke einer Bremsscheibe, wobei sowohl eine selbsttätige Zurückstellung der Spindel als auch eine schnelle und leichte Bedienung des Dickenmessgeräts erzielt werden, sodass das beim Stand der Technik genannte Problem der Zeitverschwendung bei der Montage und Demontage wirksam gelöst wird.
  • Im Folgenden werden Aufgaben, der Aufbau und Merkmale der bezüglichen Ausführungsbeispiele anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert, wodurch die in der vorliegenden Erfindung eingesetzte Technik, Maßnahmen und Vorteile eingehend und detailliert verstanden werden sollen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • 1 zeigt eine Explosionsdarstellung eines herkömmlichen Dickenmessgeräts für Bremsscheiben.
  • 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Messschiebers in Kombination mit einem herkömmlichen Dickenmessgerät für Bremsscheiben.
  • 3 zeigt eine Explosionsdarstellung des ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Dickenmessgeräts für Bremsscheiben.
  • 4 zeigt einen Teilschnitt des erfindungsgemäßen Dickenmessgeräts für Bremsscheiben aus 3 im aufgebauten Zustand.
  • 5 zeigt eine schematische Darstellung eines Einsatzzustandes des erfindungsgemäßen Dickenmessgeräts für Bremsscheiben.
  • 6 zeigt einen Teilschnitt des zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Dickenmessgeräts für Bremsscheiben.
  • Ausführungsform
  • In 3 ist der detaillierte Aufbau eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Dickenmessgeräts für Bremsscheiben 30, das aus einer Stützeinrichtung 32, einem Rahmen 40 und einer ersten Spindel 50 besteht.
  • Der Rahmen 40 weist einen bogenförmigen Körper 42 auf, der dem Rahmen 40 eine konstruktive Soll-Stärke zur Verfügung stellt. An einem Ende des bogenförmigen Körpers 42 ist ein Amboss 44 vorgesehen, an dessen dem bogenförmigen Körper 42 zugewandtem, anderem Ende eine konvex gekrümmte Fläche wie z. B. eine halbkugelförmige Fläche ausgebildet ist.
  • Die Stützeinrichtung 32 ist am anderen Ende des bogenförmigen Körpers 42 angeordnet und besteht aus einem Kupplungsteil 34, einem Rohr 60 und einem Federelement 70, wobei das Federelement 70 ins Rohr 60 eingesetzt ist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel handelt es sich beim Kupplungsteil 34 um eine Hülse, wobei die Hülse 34 und das andere Ende des bogenförmigen Körpers 42 einstückig ausgestaltet sind, wobei die Öffnung der Hülse 34 auf den Amboss 44 gerichtet ist. Von der Außenseite der Hülse 34 erhebt sich ein Blockierteil 36, wobei sich ein Außengewinde 38 vom Blockierteil 36 bis zum dem Amboss 44 abgewandten Ende der Hülse 34 erstreckt.
  • An einem Ende des Rohrs 60 ist ein Innengewinde 62 ausgebildet, das abnehmbar am Außengewinde 38 der Hülse 34 montiert ist. Am anderen Ende des Rohrs 60 ist ein erweitertes Teil 64 vorgesehen, wobei im Zentrum einer Fläche des erweiterten Teils 64 eine Öffnung 66 eingebuchtet ist, wobei die Durchmesser jeweils der Öffnung 66 und der ersten Spindel 50 wesentlich gleich sind. An einer anderen Fläche des erweiterten Teils 64 ist eine Verbindungsausnehmung 68 ausgebildet, wobei das erweiterte Teil 64 mit dem Innengewinde der Wand der Verbindungsausnehmung 68 am Endteil des Rohrs 60 festgeschraubt ist.
  • Wie in der Zeichnung dargestellt, ist die erste Spindel 50 in die Öffnung 66 des erweiterten Teils 64 eingesteckt und durch das Rohr 60 hindurch geführt und wird so durch Stützung der Hülse 34 dem Amboss 44 gegenüber gehalten. Das dem Amboss 44 gegenüberliegende Ende der erste Spindel 50 wird als Messende 51 und das dem Amboss 44 abgewandte Ende derselben als Lastende 52 definiert. Zwischen dem Messende 51 und dem Lastende 52 ist eine Messeinheit 72 vorgesehen, die an der Oberfläche der ersten Spindel 50 angeordnet ist und am Lastende 52 angrenzt.
  • Konkret gesagt handelt es sich beim Messende 51 um eine Stirnfläche, bei der ein Kopf 56 auf den Amboss 44 gerichtet ist, wobei die Stirnfläche eine halbkugelförmige, konvex gekrümmte Fläche ist. Von einer der ersten Spindel 50 gegenüberliegenden Stelle des Kopfs 56 erstreckt sich ein Vorsprung 57, der sich an der Rückseite des Messendes 51 befindet und durch Anpressen in einer in die Stirnfläche der ersten Spindel 50 eingebuchteten Aussparung 58 befestigt ist.
  • Des Weiteren is die Länge der ersten Spindel 50 größer als die Summe der Länge der Hülse 34 und des Rohrs 60, sodass die beiden Enden der ersten Spindel 50 aus der Stützeinrichtung 32 herausragen. An einer die Hülse 34 überragenden Stelle der ersten Spindel 50 ist eine Rille 53 ausgebildet, in die ein Außenrastelement 54 wie ein C-Ring eingerastet wird. Das Außenrastelement 54 hält die Hülse 34 derart fest, dass sich der aus der Hülse 34 herausragende Teil der ersten Spindel 50 nicht in die Hülse 34 zurückzieht.
  • Ferner ist an einer im Rohr 60 verdeckten Stelle der ersten Spindel 50 eine weitere Rille 53 ausgebildet, in die ein Innenrastelement 55 eingerastet wird. So stützt sich ein Ende des ins Rohr 60 eingesetzten Federelements 70 am Außengewinde 38 der Hülse 34 ab, während das andere Ende desselben gegen das Innenrastelement 55 drückt. Durch Verschieben der ersten Spindel 50 in Richtung des Ambosses 44 wird das Innenrastelement 55 zugleich dazu gebracht, sich der Hülse 34 anzunähern und gemeinsam das Federelement 70 so zusammenzudrücken, dass das Federelement 70 der ersten Spindel 50 die Kraft für die Zurückstellung zur Verfügung stellt.
  • Das Lastende 52 der ersten Spindel 50 ist als kurzer Zylinder mit kleinerem Durchmesser ausgebildet und kann ebenfalls ins Zentrum der Ringscheibe 59 eingepresst werden, sodass die Lastfläche durch die Ringscheibe 59 vergrößert wird.
  • In diesem Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der Messeinheit 72 um mehrere Skalen, die an der Oberfläche der ersten Spindel 50 angeordnet sind, wobei jede Skala 72 in einer Flucht mit der Öffnung des Rohrs 60 (oder mit dem Rand der Öffnung 66 des erweiterten Teils 64) liegt, wodurch das Ablesen des Abstands zwischen dem Messende 51 und dem Amboss 44 erleichtert wird.
  • An der 4 ist leicht erkennbar, dass das Außenrastelement 54 durch due Hülse 34 gehindert wird, wodurch die Schubkraft, die das Federelement 70 auf die erste Spindel 50 ausübt, ausgeglichen wird, sodass das Messende 51 im Normalzustand dem Amboss 44 abgewandt bleibt. Nun ist der an der Skala 72 abgelesene Wert des Abstands zwischen dem Messende 51 und dem Amboss 44 der größte.
  • Wie in 5 gezeigt, wird die Ringscheibe 59 mit einer Hand zum Bewegen relativ zum erweiterten Teil 64 gebracht, wodurch die erste Spindel 50 zugleich zum Verschieben in der Richtung eines Pfeils 80 gebracht wird, bis das Messende 51 eng am Amboss 44 anliegt. Nun ist der an der Skala 72 abgelesene Wert des Abstands zwischen dem Messende 51 und dem Amboss 44 der kleinste. Wird die auf die Ringscheibe 59 ausgeübte Außenkraft gelöst, so kann die erste Spindel 50 beim Freisetzen der Energie durch das Federelement 70 gleichzeitig dazu bewegt werden, sich zur ursprünglichen Position zu stellen und für den nächsten Einsatz zur Verfügung zu stehen.
  • So eignet sich das Dickenmessgerät für Bremsscheiben 30 zur Messung der Dicke zwischen dem größten und dem kleinsten Abstandwert, wobei das Dickenmessgerät 30 als spezielles Messgerät zur Messung der Dicke einer Bremsscheibe dient und sich selbsttätig zurückstellen und schnell bedient werden kann, womit das beim Stand der Technik genannte Problem der Zeitverschwendung bei der Montage und Demontage wirksam gelöst wird.
  • Aus dem oben genanten Aufbau können weitere Ausführungen abgeleitet werden. Beispielsweise ist in 6 ein vom vorhergehenden Ausführungsbeispiel unterschiedliches Dickenmessgerät für Bremsscheiben 30 offenbart, das sich dadurch auszeichnet, dass die zweite Spindel 71 nachgiebig ist. So ist die Stützeinrichtung 32 über das Rohr 60 außerhalb der zweiten Spindel 71 gezogen und gleichfalls biegsam.
  • Konkret gesagt ist die zweite Spindel 71 in drei Abschnitte aufgeteilt, einen Vorderabschnitt 74, einen Schlussabschnitt 76 und einen nachgiebigen Abschnitt 78, wobei die beiden Enden des nachgiebigen Abschnitts 78 jeweils mit dem Vorderabschnitt 74 und dem Schlussabschnitt 76 gekuppelt sind. Dabei sind der Vorder- und der Schlussabschnitt 74, 76 vorzugsweise steif und nicht nachgiebig, wobei zudem das Messende 51 mit dem Endteil des Vorderabschnitts 74 verbunden ist und des Weiteren die Skala 72 an der Oberfläche des Schlussabschnitts 76 angeordnet ist, was auch zum zulässigen Bereich des vorliegenden Ausführungsbeispiels gehört.
  • Das Rohr 60 ist ebenfalls in drei Teile aufgeteilt, nämlich in ein Vorderrohrteil 73, ein Schlussrohrteil 75 und ein nachgiebiges Rohrteil 77, wobei die beiden Enden des nachgiebigen Rohrteils 77 jeweils an das Vorder- und das Schlussrohrteil 73, 75 angeschlossen sind. Dabei sind das Vorder- und das Schlussrohrteil 73, 75 vorzugsweise als steifes und nicht nachgiebiges gerades Rohr ausgebildet, wobei das Vorderrohrteil 73 am Kupplungsteil 34 festgeschraubt wird, sodass die Stützeinrichtung 32 und der Rahmen 40 weiter miteinander verbunden bleiben.
  • Das vorstehende Ausführungsbeispiel dient lediglich zur Erläuterung der Erfindung und soll nicht die Erfindung beschränken. Alle Modifikationen, Änderungen und Anwendungen, die ein Fachmann vom vorstehenden Ausführungsbeispiel herleiten kann, gehören zum Schutzumfang der Erfindung.
  • Die Erfindung betrifft somit ein Dickenmessgerät für Bremsscheiben, das einen Rahmen 40, eine erste Spindel 50 und eine Stützeinrichtung 32 umfasst, wobei an einem Ende des Rahmens 40 ein Amboss 44 befestigt und am anderen Ende desselben die Stützeinrichtung 32 angeordnet ist, die die erste Spindel 50 so stützt, dass die erste Spindel 50 dem Amboss 44 gegenüber liegt und sich hin und her bewegen kann, wobei die erste Spindel 50 ein Messende 51 und eine Messeinheit 72 aufweist, wobei das Messende 51 dem Amboss 44 gegenüberliegt, wobei die Entfernung vom Messende 51 zum Amboss 44 der Dicke der Bremsscheibe entspricht, wobei der Wert der Dicke der Bremsscheibe an der Messeinheit 72 leicht abgelesen wird. Beim erfindungsgemäßen Dickenmessgerät für Bremsscheiben 30 werden sowohl eine selbsttätige Zurückstellung der zweiten Spindel 71 als auch eine schnelle und leichte Bedienung des Dickenmessgeräts realisiert.
  • Bezugszeichenliste
  • Stand der Technik
  • 10
    Dickenmessgerät für Bremsscheiben
    12
    Amboss
    14
    Klemmvorrichtung
    16
    Klemmplatte
    18
    Adapter
    20
    Messschieber
    22
    Stab
    24
    Tiefenmessstange
    26
    Skala
    Vorliegende Erfindung
    30
    Dickenmessgerät für Bremsscheiben
    32
    Stützeinrichtung
    34
    Kupplungsteil (Hülse)
    36
    Blockierteil
    38
    Außengewinde
    40
    Rahmen
    42
    bogenförmiger Körper
    44
    Amboss
    50
    erste Spindel
    51
    Messende
    52
    Lastende
    53
    Rille
    54
    Außenrastelement
    55
    Innenrastelement
    56
    Kopf
    57
    Vorsprung
    58
    Aussparung
    59
    Ringscheibe
    60
    Rohr
    62
    Innengewinde
    64
    erweitertes Teil
    66
    Öffnung
    68
    Verbindungsausnehmung
    70
    Federelement
    71
    zweite Spindel
    72
    Messeinheit
    73
    Vorderrohrteil
    74
    Vorderabschnitt
    75
    Schlussrohrteil
    76
    Schlussabschnitt
    77
    nachgiebiges Rohrteil
    78
    nachgiebiger Abschnitt
    80
    Pfeil

Claims (10)

  1. Dickenmessgerät für Bremsscheiben, umfassend: – einen Rahmen (40), der einen Amboss (44) aufweist, der an einem Ende des Rahmens (40) befestigt ist; – eine erste Spindel (50), deren eines Ende als Messende (51) definiert und deren anderes Ende als Lastende (52) definiert ist, wobei an einer dem Lastende (52) naheliegenden Stelle an der ersten Spindel (50) eine Messeinheit (72) angeordnet ist; und – eine Stützeinrichtung (32), die am anderen Ende des Rahmens (40) angeordnet ist und die erste Spindel (50) dabei stützt, sich dem Amboss (44) gegenüber hin und her zu bewegen, wobei die Entfernung vom Messende (51) zum Amboss (44) an der Messeinheit (72) abgelesen wird.
  2. Dickenmessgerät für Bremsscheiben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Enden des Rahmens (40) ein bogenförmiger Körper (42) ausgebildet ist, der stark genug ist, um die erste Spindel (50) so zu stützen, dass die erste Spindel (50) dem Amboss (44) gegenüberliegt.
  3. Dickenmessgerät für Bremsscheiben nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Amboss (44) und das Messende (51) beide als konvex gekrümmte Flächen ausgebildet sind.
  4. Dickenmessgerät für Bremsscheiben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Messeinheit (72) um mehrere Skalen handelt, die an der Oberfläche der ersten Spindel (50) angeordnet sind, wobei die Hin- und Herbewegung der ersten Spindel (50) relativ zur Stützeinrichtung (32) ermöglicht, dass jede Skala (72) in einer Flucht mit der Stützeinrichtung (32) liegt, wodurch das Ablesen des Abstands zwischen dem Messende (51) und dem Amboss (44) erleichtert wird.
  5. Dickenmessgerät für Bremsscheiben nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Spindel (50) einen Kopf (56) aufweist, dessen eines Ende das Messende (51) bildet und von dessen anderem Ende ein Vorsprung (57) erstreckt, der durch Anpressen in einer in die Stirnfläche der ersten Spindel (50) eingebuchteten Aussparung (58) befestigt ist.
  6. Dickenmessgerät für Bremsscheiben nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Spindel (50) ferner eine Ringscheibe (59) aufweist, die über das Lastende (52) der ersten Spindel (50) gezogen ist.
  7. Dickenmessgerät für Bremsscheiben nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (32) Folgendes umfasst: – ein Rohr (60), das über die erste Spindel (50) gezogen ist und die erste Spindel (50) beim Hin- und Herbewegen relativ zum Rohr (60) stützt; und – ein Kupplungsteil (34), das am anderen Ende des Rahmens (40) befestigt und so mit dem Rohr (60) verbunden ist, sodass das Messende (51) der ersten Spindel (50) genau auf den Amboss (44) gerichtet ist.
  8. Dickenmessgerät für Bremsscheiben nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass es sich beim Kupplungsteil (34) um eine Hülse handelt, wobei die erste Spindel (50) durch die Hülse (34) geführt ist und sich darin hin und her bewegen kann, wobei die Hülse (34) und das Ende des Rahmens (40) einstückig ausgestaltet sind, wobei sich ein Blockierteil (36) von der Außenseite der Hülse (34) erhebt, wobei sich ein Außengewinde (38) vom Blockierteil (36) bis zu dem dem Amboss (44) abgewandten Ende der Hülse (34) erstreckt, wobei an einem Ende des Rohrs (60) ein Innengewinde (62) ausgebildet ist, das abnehmbar am Außengewinde (38) der Hülse (34) montiert ist, wobei am anderen Ende des Rohrs (60) ein erweitertes Teil (64) vorgesehen ist.
  9. Dickenmessgerät für Bremsscheiben nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (32) ferner ein ins Rohr (60) eingesetztes Federelement (70) umfasst, dessen eines Ende gegen die Hülse (34) drückt und dessen anderes Ende gegen ein in die erste Spindel (50) eingelegtes Innenrastelement (55) drückt, um der ersten Spindel (50) eine Kraft für die Rückstellung zu Verfügung zu stellen.
  10. Dickenmessgerät für Bremsscheiben nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in die erste spindel (50) ein Außenrastelement (54) eingerastet wird, das die Hülse (34) derart festhält, dass die erste Spindel (50) teilweise aus der Hülse (34) herausragt.
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