DE20205627U1 - Verkaufsaufsteller - Google Patents

Verkaufsaufsteller

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DE20205627U1
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F5/00—Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
    • A47F5/10—Adjustable or foldable or dismountable display stands
    • A47F5/11—Adjustable or foldable or dismountable display stands made of cardboard, paper or the like
    • A47F5/112—Adjustable or foldable or dismountable display stands made of cardboard, paper or the like hand-folded from sheet material
    • A47F5/116—Shelving racks

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  • Display Racks (AREA)

Description

HANSMA'ilMJ ·: fc'LlCKQW · HANSMANN PATENTaMIvAl1TE***" · * EV«G>bKAN PATENT ATTORNEYS
DIPL.-ING. DIERK HANSMANN · DR.-ING. HANS-HENNING KLICKOW · GEORG HANSMANN(tl977)
Telephone international: (++ 49 40) 38 90 73 0 · Facsimile international: (++ 49 40) 38 90 73 JESSENSTRASSE 4 ■ 22767 HAMBURG · TEL. (040) 38 90 73 0 · FAX (040) 38 90 73
G. 6988
Anmelder: CDE Commerce Display Norbert Eichler GmbH,
Winsbergring 2, 22525 Hamburg
Verkaufsaufsteller
Die Neuerung bezieht sich auf einen Verkaufsaufsteller aus Karton, Wellpappe oder ähnlichen Materialien mit einem mehrschichtigen Aufbau, der gegebenenfalls für den Versand als Faltelement aus zusammenhängenden, genuteten Wandteilen ausgebildet ist und nach Entfaltung in U-Form in die durch eine Rückwand verbundenen Seitenwände zugeordnete Borde oder Trays als Warenträger einsetzbcir sind und die Seitenwände über den Warenträger miteinander verbindbar sind, wobei Aussparungen in den Seitenwänden zur Befestigung der Warenträger über Befestigungselemente angeordnet sind. ;
Bei derartigen Verkaufsaufstellern besteht das Problem, daß die einzusetzenden Borde oder Trays zur Warenaufnahme nach dem Einsetzen derselben derart stabil mit den Seitenwänden verbunden sein müssen, daß im bestückten Zustand weder durch Erschütterungen beim Versand
Deutsche Bank AG 65 Jt9 6f 4.(BLZgOC? 7.00. {!£) ··.. ''Pf^fOaUk-1HUtIbUrg 4234-2Q&.(BLZ 200 100 20) TJmsatzsteuer-Ident.-Nr. (Vat Reg No) DE 117 938 972
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noch durch Belastungen vor Ort im Handel, wie beispielsweise durch äußere Einwirkungen von Kunden oder durch Einkaufswagen, ein Herausrutschen der Waren-, träger und damit der Ware erfolgt. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Ware oftmals ein erhebliches Gewicht erreicht. Gleichzeitig soll der Aufbau im Abpackbetrieb oder vor Ort im Handel möglichst einfach und schnell erfolgen können.
Bekannt sind Anordnungen, die eine Verankerung der Warenaufnahmen dadurch vornehmen, daß Aussparungen an den nach innen weisenden Teilen der Seitenwände über mindestens eine Lage, zumeist aber über zwei oder mehr Lagen der mehrschichtigen Wand vorgenommen werden.
So können diese Aussparungen beispielsweise die Möglichkeit eröffnen, an den Seiten der Warenaufnahmen etwa mittig angeordnete Winkel in die etwa mittig angebrachten Aussparungen der Seitenwände einzuführen. Dieses Verfahren erfordert Sorgfalt beim Aufbau des Displays und ist relativ zeitaufwendig. Außerdem erfordert das Anbringen der seitlichen Winkel beispielsweise durch Einkleben in die Warenaufnahmen einen zusätzlichen Arbeitsgang in der Produktion und verursacht damit Kosten.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, diese Aussparungen in voller Höhe der Seitenwände der Warenaufnahme, beispielsweise der Trays, von der Vorderkante der Seitenwände an in Richtung Rückseite/ des Aufstellers laufenden zu lassen, so daß der Warenträger wie eine Schublade in das ,Display geschoben werden kann. Diese Möglichkeit erleichtert gegenüber der vorstehend aufgezeigten zwar den Aufbau, jedoch ist hier eine zusätzliche Befestigung der Warenaufnahme über eine
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Verklebung von Befestigungslaschen erforderlich, da die Auflage der Warenemfnahme normalerweise auf lediglich ein oder zwei Schichten der Seitenwände erfolgt. Diese Verklebung ist wiederum beim Aufbau relativ umständlich und erfordert gleichfalls einen zusätzliche Arbeitsgang in der Produktion mit den daraus resultierenden Kosten.
Beide Verfahren haben zudem den Nachteil, daß an den nach innen weisenden Seiten der Seitenwände Material über mindestens eine Schicht, zumeist aber über zwei oder mehr Schichten, herausgenommen werden muß, was dazu führt, daß die Stabilität der Seitenwände beeinträchtigt wird.
Ein weiteres Verfahren besteht darin, daß Arretierelemente in Durchtritte in den Seitenwänden einsetzbar sind, wobei etwa parallel zugeordnete Laschen der Arretierelemente sich durch Verdrehen hinter die äußere Schicht der Seitenwände und an der Begrenzung der Warenträger zur Fixierung anlegen.
Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß die Arretierungselemente in den Stauraum der Warenträger hineinreichen und damit Stauraum verloren geht. Zudem sind, die Arretierungselemente im Sichtbereich der möglichen Käufer angebracht und beeinträchtigen damit das optische Erscheinungsbild des Aufstellers. Darüber hinaus erfordert das korrekte Anbringen der Arretierungselemente aufgrund derer spezieller Ausgestaltung eine gewisse Geschicklichkeit und birgt die Gefahr einer fehlerhaften Montage mit der möglichen Folge der Beschädigung des Aufstellers.
Die Aufgabe der Neuerung ist es, die Montage der Warenträger in den Aufsteller bei Gewährleistung der Stabi-
litätseigenschaft und eines guten optischen Gesamteindruckes zu vereinfachen, wobei die Befestigungselemente ebenfalls eine einfache Installation ermöglichen.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt neuerungsgemäß dadurch, daß die Befestigungselemente einen in die Aussparung einsetzbare und zur Arretierung verdrehbare Halteplatte aufweisen und ein vorstehendes Auflager mit einem Arretierungselement, wie einen Zapfen oder Haken, aufweist und daß die Warenträger auf die Befestigungselemente aufsetzbar sind, wobei jeder Warenträger an der Unterseite korrespondierende Aufnahmen für das Arretierungselement besitzt.
Durch diese über Aussparungen in der Zwischenlage der Seitenwände realisierte Einführungsmöglichkeit für die Halteplatten am Befestigungselement wird erricht, daß die nach innen weisenden Seitenwände fast vollständig erhalten bleiben, wodurch die Stabilität des Aufstellers gewährleistet, ist. Da eine stabile Verankerung der Warenaufnahmen über das Verdrehen der Halteplatte" an den Befestigungselementen in die Seitenwände einerseits sowie das Hineingreifen der Arretierungselemente in die Aussparungen an der Unterseite der Warenträger andererseits erreicht wird, ist eine zusätzliche Verbindung zwischen Seitenwänden und Warenaufnahmen in Form von Verlaschungen oder Verklebungen entbehrlich. Dies führt zu Kostenvorteilen in der Produktion. Gleichzeitig ist die leichte Aufbaubarkeit durch die einfache Handhabung beim Einsetzen der Arretierungselemente mit ihren Halteplatten in die entsprechenden Aussparungen in den Seitenwänden und einfaches Aufsetzen der Warenträger auf die Arretierungselemente gewährleistet, die das Einsetzen der Warenträger in einem Arbeitsgang ohne
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weitere Justierung, Verlaschung oder Verklebung ermöglicht. Eine fehlerhafte Montage ist durch eine Ausgestaltung des Arretierungselementes und die korrespondierenden Aufnahmen an der Unterseite der Warenträger und in den Seitenwänden ausgeschlossen.
Es wird weiterhin zur Verbesserung der Stabilität der Verbindung zwischen Seitenwand und Warenträger vorgeschlagen, daß die Warenträger an den den Seitenwänden zugewandten Seiten Zungen aufweisen, die korrespondierenden Schlitzen in den Seitenwänden zugeordnet sind.
Eine vorteilhafte Ausbildung unter Stabilitätsgesichtspunkten wird dadurch geschaffen, daß jede Seitenwand mindestens zwei parallele Aussparungen für einsetzbare Befestigungselemente eines Warenträgers aufweist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß das Arretierungselement als Haken/Zapfen einen Winkel kleiner als 90 Grad zum Auflciger aufweist. Hierdurch wird über ein "Hineinkrallen" des Hakens/Zapfens in die an der Unterseite des Warenträgers angebrachte Aufnahme erreicht, daß der Warenträger stärker an die Seitenwände herangezogen und damit weiter stabilisiert wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung schematisch dargestellt. Es zeigen:
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Fig. l einen entfalteten Aufsteller vor Einbringen von Befestigungselementen in die Seitenwände und Einsetzen von Warenträgern;
Fig. 2 einen Aufsteller wie Fig. 1 mit montierten Befestigungselementen;
Fig. 3 einen einzusetzenden Warenträger von unten,·
Fig. 4 einen Ausschnitt eines Aufsteller mit eingesetztem Warenträger,-
Fig. 5 einen Aufsteller mit einem eingesetzten Warenträger,·
Fig. 6 einen Seitenwandausschnitt des Aufstellers in schaubildlicher Darstellung mit den einzelnen Lagen;
Fig. 7 einen Teilquerschnitt des Aufstellers im Bereich eines Befestigungselementes.
Der dargestellte Verkaufsaufsteller besteht aus zwei Seitenwänden 1 mit einer verbindenden Rückwand 2, wobei die Seitenwände l im entfalteten Zustand etwa rechtwinklig der Rückwand 2 zugeordnet sind. Die Seitenwände 1 dienen zur Befestigung von zugeordneten Warenträgern 5 über Befestigungselemente 7.
Die Seitenwände 1 weisen an den nach innen weisenden Seiten in dieser Ausbildung zusätzlich Schlitze 3 in Höhe und Länge von korrespondierenden Zungen 4 an den Seiten des Warenträgers 5 auf und besitzen Aussparungen 6 für einzusetzende Befestigungselemente 7 sowie dahinter liegende Aufnahmeräume 12 mit Anschlagkanten 13. Die Aussparungen 6 sind geringfügig größer bemessen als eine rückwärtige Halteplatte 8 des Befe-
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stigungselementes 7, auf dessen Gegenseite Arretierungshaken 9 angeordnet sind, die einen Winkel 10 von etwas unter 90 Grad zum gebildeten Auflager 14 aufweisen. Die Warenträger 5 besitzen an ihrer Unterseite den Arretierungshaken 9 zugeordnete Aufnahmen 11.
Zum Aufstellen des Aufstellers werden die Seitenwände 1 und die Rückwand 2 auseinandergefaltet. Anschließend werden Befestigungselemente 7 mit ihren Halteplatten 8 in die Aussparungen 6 eingesetzt und in den Aufnahmeräumen 12 bis zur gebildeten Anschlagkante 13 durch Verdrehen so befestigt, daß der Arretierungshaken 9 nach oben zeigt. Danach werden die Warenträger 5 mit ihren an der Unterseite angebrachten Aufnahmen Il auf die Arretierungshaken 9 aufgesetzt und dabei gleichzeitig die seitlichen Zungen 4 des Warenträgers in die zugeordneten Schlitze 3 der Seitenwände 1 eingeführt.
Gemäß Fig. 6 wird, der Aufbau, der in diesem Beispiel dreischichtigen Seitenwand, verdeutlicht, wobei die Ausgestaltung der Aussparung 6 und des Aufnahmeraumes 12 für die Halteplatte 8 des Befestigungselementes 7 zu entnehmen ist.

Claims (4)

1. Verkaufsaufsteller aus Karton, Wellpappe oder ähnlichen Materialien mit einem mehrschichtigen Aufbau, der gegebenenfalls für den Versand als Faltelement aus zusammenhängenden, genuteten Wandteilen ausgebildet ist und nach Entfaltung in U-Form in die durch eine Rückwand verbundenen Seitenwände zugeordnete Borde oder Trays als Warenträger einsetzbar sind und die Seitenwände über den Warenträger miteinander verbindbar sind, wobei Aussparungen in den Seitenwänden zur Befestigung der Warenträger über Befestigungselemente angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente (7) einen in die Aussparung (6) einsetzbare und zur Arretierung verdrehbare Halteplatte (8) aufweisen und ein vorstehendes Auflager (14) mit einem Arretierungselement (9), wie einen Zapfen oder Haken, aufweist und daß die Warenträger (5) auf die Befestigungselemente (7) aufsetzbar sind, wobei jeder Warenträger (5) an der Unterseite korrespondierende Aufnahmen (11) für das Arretierungselement (9) besitzt.
2. Verkaufsaufsteller gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Warenträger (5) an den den Seitenwänden (1) zugewandten Seiten Zungen (4) aufweisen, die korrespondierenden Schlitzen (3) in den Seitenwänden (1) zugeordnet sind.
3. Verkaufsaufsteller gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seitenwand (1) mindestens zwei parallele Aussparungen (6) für einsetzbare Befestigungselemente (7) eines Warenträgers (5) aufweist.
4. Verkaufsaufsteller gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierungselement (9) als Haken/Zapfen einen Winkel (10) kleiner als 90 Grad zum Auflager (14) aufweist.
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