DE20208601U1 - Im-Ohr-Hörgerät - Google Patents

Im-Ohr-Hörgerät

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Description

Im-Ohr-Hörgerät
Die Erfindung betrifft ein Im-Ohr-Hörgerät nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Bei einem bekannten Im-Ohr-Hörgerät dieser Art ist die Schutzabdeckung ein in der Batterieklappe angeordneter, durchbrochener Bereich, der einstückig mit der Batterieklappe ausgebildet und vor dem Schalleinlaßkanal vorgesehen ist. Eine derartige Schutzabdeckung stellt keinen wirksamen Schutz gegen eine Verschmutzung dar, wie sie insb. bei Im-Ohr-Hörgeräten durch Cerumen erfolgen kann. Wenn bei dem bekannten Im-Ohr-Hörgerät der unzureichend durch die Schutzabdeckung abgedeckte Beginn des Schalleinlaßkanals verschmutzt ist, führt diese Verschmutzung zunächst zu einer Verstärkung der akustischen Dämpfung und damit zur Funktionsbeeinträchtigung des Hörgerätes. Wenn Schmutz bzw. Cerumen bis in das Mikrofon eindringen, kann dies zur Zerstörung des Mikrofons führen.
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Die bekannten Schutzabdeckungen, die entweder in den klappbaren Batteriedeckel integriert sind oder in der ortsfesten Faceplate angeordnet sind, verhindern weder den Schmutzeintritt noch sind sie gegen den Eintritt von Cerumen wirksam. Sie müssen bei Verschmutzung in aufwendiger Weise gereinigt werden. Da der Durchmesser des Schalleinlaßkanals sehr klein ausgelegt werden muß, ist ein Reinigen von als Spritzgußelemente ausgebildeten und mit den umgebenden Gehäusebereichen einstückigen Schutzabdeckungen in jedem Fall aufwendig. Besonders aufwendig ist die Reinigung bei einer Integration der Schutzabdeckung in die Faceplate, weil dabei die Schutzabdeckung ausschließlich von der Außenseite zugänglich ist.
Es ist bei Im-Ohr-Hörgeräten auch bekannt, an der zum Trommelfell weisenden Gehörgangseite, an der der Hörer vorgesehen ist, vor dem Hörer einen auswechselbaren Filtereinsatz vorzusehen. Ein an der Innenseite des Hörgeräts vorgesehener auswechselbarer Filtereinsatz kann aufgrund der dort herrschenden Platzverhältnisse auch bei einem Im-Ohr-Hörgerät vergleichsweise groß ausgebildet werden, beispielsweise einen Durchmesser von 5 bis 6 mm aufweisen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Im-Ohr-Hörgerät der als bekannt vorausgesetzten Art so auszubilden, daß es auf seiner Außenseite eine einfach zu reinigende Schutzabdeckung aufweist .
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Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Die einzige Zeichnung zeigt eine vergrößerte Schnittdarstellung durch einen zum Ausgang des Gehörgangs weisenden äußeren Gehäusebereich, der im vorliegenden Fall eine Faceplate ist.
Der prinzipielle Aufbau eines Im-Ohr-Hörgeräts ist bekannt und muß deshalb an dieser Stelle nicht genauer erläutert werden. Das Im-Ohr-Hörgerät weist in bekannter Weise eine Batterie, eine Batterieklappe, ein Mikrofon, einen Hörer und einen Verstärker auf. Von den erwähnten Elementen sind in der Schnittzeichnung das Mikrofon 3 und der zum Mikrofon von der Außenseite des äußeren Gehäusebereichs führende, abstufte Schalleinlaßkanal Ic dargestellt. Der dargestellte äußere Gehäusebereich 1 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Faceplate. Die Oberfläche la ist die Außenoberfläche des Gehäusebereichs, die Oberfläche Ib ist die Innenseite des Gehäusebereichs. In den gestuft ausgebildeten Schalleinlaßkanal Ic ist im zu Beginn des Schalleinlaßkanals vorgesehenen Einsatzbereich ein Filtereinsatz 2 eingesetzt. Dieser Filtereinsatz 2 besitzt einen runden Rahmen 2c, der ein aus Kunststoffgaze bestehendes Filterelement 2a
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ausgebreitet bzw. gespannt hält. Der Außenrand des Rahmens 2c des Filtereinsatzes 2 liegt bündig mit der Oberfläche la. Am Innenrand des Rahmens 2c besitzt der Filtereinsatz 2 eine umlaufende Nut 2b. Diese umlaufende Nut 2b korrespondiert mit einer Rippe 4a eines Montagestiftes 4, der oberhalb des Filterelements 2a teilweise dargestellt ist. Zum Entfernen des Filtereinsatzes 2 wird der Stift so weit abgesenkt, daß die Rippe 4a in die umlaufende Ringnut 2b eingreift. Anschließend kann der Filtereinsatz 2 aus dem Einsatzbereich des Schalleinlaßkanals Ic nach oben abgezogen werden. Das Einsetzen eines neuen oder des gereinigten Filtereinsatzes 2 erfolgt ebenfalls mit Hilfe des Stiftes 4.
Der Filtereinsatz 2 ist in seinem Einschubweg durch den Absatz des Schalleinlaßkanals Ic begrenzt. Ders Filtereinsatz 2 wird durch Reibschluß oder ggf. auch über nicht dargestellte Rastmittel in der Einsetzposition gehalten.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der äußere Gehäusebereich 1 eine Faceplate. Es könnte der mit 1 bezeichnete Bereich auch ohne weiteres Teil eines Moduls sein.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Filtereinsatz 2 und das Mikrofon 3 eng benachbart zueinander angeordnet. Es wäre auch ohne weiteres eine andere Zuordnung möglich, bei der der Schalleinlaßkanal Ic durch einen zum Mikrofon führenden Schallschlauch verlängert wird.

Claims (11)

1. Im-Ohr-Hörgerät mit einem Gehäuse, das einen zum Ausgang des Gehörgangs weisenden äußeren Gehäusebereich (1) aufweist, ferner eine Batterie, ein Mikrofon, einen Hörer und einen Verstärker, sowie einen von der Außenseite des äußeren Gehäusebereichs zum Mikrofon (3) verlaufenden Schalleinlaßkanal (1c) und eine Schutzabdeckung für den Schalleinlaßkanal (1c), dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzabdeckung ein im äußeren Gehäusebereich (1) des Schalleinlaßkanals (1c) angeordneter, für Cerumen undurchlässiger Filtereinsatz (2) ist.
2. Im-Ohr-Hörgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtereinsatz (2) einen runden Außenumfang aufweist, der mit einem runden Innenumfang des im Schalleinlaßkanal (1c) vorgesehenen Einsatzbereichs korrespondiert.
3. Im-Ohr-Hörgerät nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser des Einsatzbereichs im Schalleinlaßkanal (1c) maximal 2,5 mm beträgt.
4. Im-Ohr-Hörgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtereinsatz (2) ein aus Kunststoffgaze bestehendes ebenes Filterelement (2a) aufweist, das in einem ringförmigen Rahmen (2c) angeordnet ist.
5. Im-Ohr-Hörgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Gaze-Fäden ca. 90 µ beträgt und die Gazefläche etwa zur Hälfte offen und zur Hälfte durch die Gazefäden geschlossen ist.
6. Im-Ohr-Hörgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtereinsatz (2) in einer den äußeren Gehäusebereich (1) bildenden Faceplate angeordnet ist.
7. Im-Ohr-Hörgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtereinsatz (2) in einem in der Faceplate angeordneten Modul angeordnet ist.
8. Im-Ohr-Hörgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtereinsatz (2) einklemmbar oder einrastbar im Schalleinlaßkanal (1c) befestigt ist.
9. Im-Ohr-Hörgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtereinsatz (2) benachbart zum Mikrofon (3) angeordnet ist.
10. Im-Ohr-Hörgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Filtereinsatzes (2) vom Mikrofon (3) kleiner als 0,5 mm ist.
11. Im-Ohr-Hörgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtereinsatz (2) abstandslos benachbart zum Mikrofon (3) angeordnet ist.
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R071 Expiry of right
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