DE20208711U1 - Vorrichtung zum Sichtschutz von Außenbereichen - Google Patents

Vorrichtung zum Sichtschutz von Außenbereichen

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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F7/00Devices affording protection against snow, sand drifts, side-wind effects, snowslides, avalanches or falling rocks; Anti-dazzle arrangements ; Sight-screens for roads, e.g. to mask accident site
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    • E01F13/00Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions
    • E01F13/02Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions free-standing; portable, e.g. for guarding open manholes ; Portable signs or signals specially adapted for fitting to portable barriers
    • E01F13/028Flexible barrier members, e.g. cords; Means for rendering same conspicuous; Adapted supports, e.g. with storage reel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Building Awnings And Sunshades (AREA)
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Description

Vorrichtung zum Sichtschutz von Außenbereichen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sicht-, Wind- und/ oder Sonnenschutz von Außenbereichen wie Zäunen, Baikonen, Toren, Durchgangsbögen oder dergleichen freien Sichtbereichen.
Im Stand der Technik sind verschiedene Vorrichtungen zum Sicht- Wind- und Sonnenschutz von Außenbereichen bekannt. So ist es beispielsweise üblich, Bastmatten oder windundurchlässige Tücher, auch hergestellt aus Segeltuch oder ähnlichen Materialien, an Balkongeländern oder an Zäunen zu befestigen.
Bei diesen Lösungen ist die Handhabung und Montage sehr aufwendig. Beispielsweise muss ein Segeltuch oder eine Bastmatte zwingend an möglichst vielen Stellen mit dem zu verbindendem Objekt verbunden werden, da sonst eine Zerstörung bei plötzlich aufkommendem Wind oder Sturm
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droht. Dies ist nicht nur lästig, sondern auch zeitaufwendig oder für ältere Menschen gar unmöglich. Außerdem ist es bei den im Stand der Technik bekannten Lösungen nachteilig, dass sie vor Witterungseinflüssen nahezu ungeschützt sind und sofern sie nicht bei schlechtem Wetter demontiert und an einem geschützten Ort aufbewahrt werden, frühzeitig Verschleiß oder andere Alterungserscheinungen aufweisen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Sicht- Wind- und Sonnenschutz für einen großen Anwendungsbereich zu schaffen, bei der die oben genannten Nachteile vermieden werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass ein etwa vertikal verlaufender Pfosten an seinem einen Ende lösbar oder unlösbar im Boden verankert ist, woran ein in horizontaler Richtung ausrollbares Rollo befestigt oder befestigbar ist, wobei das Rollo im ausgerollten Zustand an einem Gegenlager befestigbar ist und das Rollo um eine parallel zum Pfosten gerichtete oder durch den Pfosten gebildete Achse auf- und abrollbar ist.
Durch die lösbare Verankerung des Pfostens im Boden kann dieser bei Bedarf schnell und einfach montiert und auch
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wieder demontiert werden oder auch dauerhaft montiert sein. Nach Montage des Pfostens kann daran ein Rollo befestigt, beispielsweise angesteckt oder angeklemmt werden, welches wiederum auch ohne die Hilfe eines Fachmannes bewerkstelligt werden kann. Nun braucht der Bediener nur noch das Rollo auszurollen und an einem Gegenlager zu befestigen. Dadurch ist ein schneller und einfacher Sicht-, Wind- und/oder Sonnenschutz ermöglicht. Der Schutz kann an beliebiger Stelle installiert werden, so dass auch auf Freiflächen ein Sichtschutz erreicht werden kann.
Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass der Pfosten als hohles Gehäuse ausgebildet ist, das zur Aufnahme des eingerollten Rollos dient.
Die Ausgestaltung des Pfostens als hohles Gehäuse erspart einerseits einen Arbeitsgang bei der Montage und ermöglicht andererseits eine sichere, geschützte Lagerung des Rollos im unbenutzten Zustand. Somit kann das Rollo auch im unbenutzten Zustand geschützt vor Umwelteinflüssen in dem Gehäuse verbleiben und muss nicht an einem anderen geschützten Ort gelagert werden.
Weiter ist dabei bevorzugt vorgesehen, dass das Gegenlager durch einen weiteren etwa vertikal verlaufenden Pfosten gebildet ist, der mit seinem einen
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Ende lösbar oder unlösbar im Boden verankert ist, der mit Haltemitteln zur Befestigung des freien Endes des ausgezogenen Rollos versehen ist, und in den vorzugsweise ein weiteres Rollo integriert beziehungsweise integrierbar ist. Durch die Ausbildung des Gegenlagers an einem weiteren vertikalen Pfosten wird ein Aneinanderreihen von beliebig vielen erfindungsgemäßen Vorrichtungen ermöglicht, so dass auch größere Flächen mit einem Sicht-, Wind- und/oder Sonnenschutz versehen werden können. Dies kann beispielsweise auch zur Abgrenzung verschiedener Bereiche, beispielsweise auch von Außenbereichen der Gastronomie, dienen.
Darüber hinaus ist bevorzugt vorgesehen, dass das Rollo durch ein Federzugrollo gebildet ist.
Die Ausbildung des Rollos als ein Federzugrollo ermöglicht ein einfaches und schnelles Bedienen des Rollos.
Außerdem ist bevorzugt vorgesehen, dass das Rollo entgegen der Kraft einer Rückholfeder ausziehbar ist. Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung des Rollos wird die Demontage des Rollos erleichtert und ein gewolltes Nachgeben des Rollos bei plötzlich aufkommendem Wind ermöglicht, so dass eine Zerstörung des Rollos durch Windböen weitestgehend vermieden wird.
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Auch kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das Rollo, insbesondere dessen Wickelwelle, motorisch betrieben
Die Ausbildung mit einer motorisch betriebenen Wickelwelle stellt ein weiteres Komfortmerkmal dar, welche wiederum eine erleichterte Bedienung ermöglicht.
Insbesondere kann bevorzugt vorgesehen sein, dass an zwei etwa vertikal verlaufenden mit Abstand voneinander angeordneten Pfosten, die mit einem Ende lösbar oder unlösbar im Boden verankert sind, ein Querhaupt gehaltert ist, welches als Halter für ein vertikal ausziehbares Rollo und/oder eine im wesentlichen horizontal ausfahrbare Markise dient. Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung wird eine Kombination von Sicht- Wind- und Sonnenschutz sowohl in der Horizontalais auch in der Vertikalebene ermöglicht. So entsteht durch die im wesentlichen horizontal ausfahrbare Markise beispielsweise auch ein Schutz vor plötzlich aufkommendem Regen.
Dabei kann vorgesehen sein, dass das Querhaupt höhenverstellbar an den Pfosten angeordnet ist. Durch die höhenverstellbare Anordnung des Querhauptes wird es ermöglicht, auch Teilbereiche gezielt mit einem Sicht-, Wind- und/ oder Sonnenschutz zu versehen.
Weiter kann besonders vorgesehen sein, dass an einer etwa horizontal verlaufenden Verstrebung, insbesondere an dem Handlauf eines Balkongeländers, ein vertikal ausziehbares Rollo angeordnet ist. Hierdurch wird der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch an Balkonumrandungen, insbesondere an Balkongeländern, ermöglicht.
Schließlich ist bevorzugt vorgesehen, dass der Handlauf an seiner dem Boden zugewandten Seite mit einer Lochung versehen ist, in die Lochung ist eine rohrförmige Hülse eingesetzt und befestigt, in die Mündung der Hülse ist ein rohrförmiger, u-förmiger Adapter eingesetzt und befestigt, in den ein rohrartiges Kupplungselement einsteckbar ist, welches an einem Gehäuseteil befestigt ist, in dem das Rollo gegebenenfalls mit Wickelwelle angeordnet ist, wobei das Gehäuse einen Austrittsschlitz für den Behang des Rollos aufweist. Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung wird ein sicheres, schnelles und einfaches montieren und auch demontieren an einem Balkongeländer ermöglicht.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
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Fig.l zwei aneinander angeordnete erfindungsgemäße
Vorrichtungen;
Fig. 2 eine Vorrichtung mit Querhaupt und vertikal verlaufendem Rollo;
Fig. 3 ein Balkongeländer mit befestigtem Rollo; Fig. 4 die Befestigung des Rollos an dem Handlauf mittels U-förmigem Adapter und rohrförmiger Hülse.
In der Figur 1 ist eine Vorrichtung zum Sicht-, Windund/ oder Sonnenschutz von Außenbereichen wie Zäunen, Baikonen, Toren, Durchgangsbögen oder freien Sichtbereichen gezeigt, wobei ein erster etwa vertikal verlaufender Pfosten 1 an seinem einen Ende (bei 5) im Boden verankert ist, wobei der Pfosten 1 als hohles Gehäuse ausgebildet ist, worin ein ausrollbares um eine vertikale Drehachse drehbares Rollo 3 angeordnet ist, wobei das Rollo 3 in der Zeichnung im ausgerollten Zustand an einem Gegenlager (hier: 2) befestigt ist. Das Gegenlager ist durch einen weiteren vertikalen Pfosten gebildet ist, der mit seinem einen Ende im Boden verankert ist (bei 5), woran Haltemittel zur Befestigung des freien Endes des ausgezogenen Rollos angeordnet sind, und in dem ein weiteres Rollo 4 integriert ist. In Figur 2 sind zwei etwa vertikal verlaufende, mit Abstand voneinander angeordnete, Pfosten 1,2 gezeigt, die mit einem Ende im Boden (bei 5) verankert sind, an
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denen (bei 7) ein Querhaupt 6 gehaltert ist, welches als Halter für ein horizontal ausziehbares Rollo 8 dient. In Figur 3 ist ein Balkongeländer 10 mit an dessem Handlauf 9 befestigtem Rollo 11 gezeigt, wobei der Handlauf 9 an seiner dem Boden zugewandten Seite mit einer Lochung 12 versehen ist, in die Lochung 12 ist eine rohrförmige Hülse 13 eingesetzt und befestigt, in die Mündung (bei 14) der Hülse 13 ist ein rohrförmiger, U-förmiger Adapter 15 eingesetzt und befestigt, in den ein rohrartiges Kupplungselement 16 einsteckbar ist, welches an einem Gehäuseteil 17 befestigt ist, in dem das Rollo 11 mit Wickelwelle angeordnet ist.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- oder Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (10)

1. Vorrichtung zum Sicht-, Wind- und/oder Sonnenschutz von Außenbereichen wie Zäunen, Balkonen, Toren, Durchgangsbögen oder dergleichen freien Sichtbereichen, dadurch gekennzeichnet, dass ein etwa vertikal verlaufender Pfosten (1) an seinem einen Ende lösbar oder unlösbar im Boden (bei 5) verankert ist, woran ein in horizontaler Richtung ausrollbares Rollo (3) befestigt oder befestigbar ist, wobei das Rollo (3) im ausgerollten Zustand an einem Gegenlager befestigbar ist und das Rollo (3) um eine parallel zum Pfosten (1) gerichtete oder durch den Pfosten (1) gebildete Achse auf- und abrollbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfosten (1) als hohles Gehäuse ausgebildet ist, das zur Aufnahme des eingerollten Rollos (3) dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenlager durch einen weiteren etwa vertikal verlaufenden Pfosten (2) gebildet ist, der mit seinem einen Ende lösbar oder unlösbar im Boden bei 5) verankert ist, der mit Haltemitteln zur Befestigung des freien Endes des ausgezogenen Rollos (3) versehen ist, und in den vorzugsweise ein weiteres Rollo (4) integriert beziehungsweise integrierbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollo (3) durch ein Federzugrollo gebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollo (3) entgegen der Kraft einer Rückholfeder ausziehbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollo (3), insbesondere dessen Wickelwelle, motorisch betrieben ist.
7. Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei etwa vertikal verlaufenden mit Abstand voneinander angeordneten Pfosten (1, 2), die mit einem Ende lösbar oder unlösbar im Boden (bei 5) verankert sind, ein Querhaupt (6) gehaltert ist, welches als Halter für ein vertikal ausziehbares Rollo (8) und/oder eine im wesentlichen horizontal ausfahrbare Markise dient.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Querhaupt (6) höhenverstellbar an den Pfosten (1, 2) angeordnet ist.
9. Vorrichtung zum Sicht- Wind- und Sonnenschutz von Balkonen, dadurch gekennzeichnet, dass an einer etwa horizontal verlaufenden Verstrebung, insbesondere an dem Handlauf (9) eines Balkongeländers (10), ein vertikal ausziehbares Rollo (11) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Handlauf (9) an seiner dem Boden zugewandten Seite mit einer Lochung (12) versehen ist, in die Lochung (12) ist eine rohrförmige Hülse (13) eingesetzt und befestigt, in die Mündung (14) der Hülse ist ein rohrförmiger, U- förmiger Adapter (15) eingesetzt und befestigt, in den ein rohrartiges Kupplungselement (16) einsteckbar ist, welches an einem Gehäuseteil (17) befestigt ist, in dem das Rollo (11) gegebenenfalls mit Wickelwelle angeordnet ist, wobei das Gehäuse einen Austrittsschlitz für den Behang des Rollos (11) aufweist.
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