DE20209746U1 - Einrichtung zur Aufnahme einer Seitenmarkise als Sicht- und Sonnenschutz - Google Patents
Einrichtung zur Aufnahme einer Seitenmarkise als Sicht- und SonnenschutzInfo
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Description
Einrichtung zur Aumahme einer Seitenmarkise als Sicht-und Sonnenschutz.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum seitlichen Sonnen-oder Sichtschutz, welche einzeln oder in Verbindung mit Markisen der verschiedenen Form zum Schutz vor störendem Himmelslicht oder von oben scheinende Sonnenstrahlen zusätzlich eingesetzt werden kann.Die Einrichtung ist so gestaltet, daß sie einzeln oder beidseitig an den Seiten von Markisen angebracht werden kann.
Die Einrichtung besteht aus einem ca. 90 Grad ausschwenkbarem Arm, der über ein Drehgelenk und einem Hebelmechanismus mit den Halteelementen der Markise oder direkt an einer Hauswand bzw. einem Dachunterstand zu befestigen ist.
Am ausgeschwenkten Arm ist fest oder längsverschiebbar ein Sonnenschutz als Rollo oder senkrecht verstellbarem Lammellenvorhang angebracht und kann je nach Sonnenstand in verschiedenen Höhenlagen eingestellt werden.
Beschreibung
Bei den normalen handelsüblichen Markisen wird durch das abgewickelte Tuch nur eine obere Abdeckung als Schutz gegen Himmels-oder Sonnenlicht erreicht und in Sonderausführungen kann auch aus dem vorderen herausgefahrenen Tuchhalter noch eine senkrecht herausgleitbare Zusatzmarkise eingesetzt werden.
Häufig wird jedoch noch zusätzlich mindestens ein seitlich wirkender Sonnen,Sicht -oder Wetterschutz gewünscht, besonders bei auf- oder untergehender Sonne mit schräger Sonneneinstrahlung.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die an handelsüblichen Markisen angebracht werden kann und einen seitlichen Sonnenschutz gewährleistet. Die Einrichtung ist auch nachträglich an bereits aufgestellten und montierten Markisen ansetzbar.
Lösungen als Seitenschutz an Markisen sind wie nachfolgend beschrieben in verschiedenen Formen bekannt.
A. Es wird eine einzelne Seitenmarkise bei Bedarf nachträglich zusätzlich auf-oder abgehängt. Dieser Vorgang ist jedesmalkraftaufwendig, umständlich und z.T. schwierig zu handhaben.
B. Aus der Offenlegungsschrift DE 3643849 Al ist eine Einrichtung bekannt,wo ein Seitenvorhang mit dem Ausfahren der Deckenmarkise wahlweise in verschiedene ausgezogene Stellungen gebracht werden kann. An dieser Einrichtung ist es nachteilig, daß der Seitenvorhang in einer endlichen Länge wirksam ist und im nicht ausgefahrenen Zustand d.h.auch bei nicht ausgefahrener Deckenmarkise nicht einsetzbar ist und als senkrechter Vorhang zusammengeschoben neben oder unter der Markise hängt und im ausgefahrenen Zustand keinen nur mindestens benötigten höheneinstellbaren Sonnenschutz erlaubt.
Eine nachträgliche Anbringung der Wickeleinrichtung für das Vorhangseil an bestehenden Markisen wird als sehr schwierig beurteilt.
C.Aus dem Gebrauchsmuster G 8708007.9 ist eine Einrichtung bekannt, wo aus ein oder zwei senkrechten Kassetten ein ziehharmonikaförmiges Teil und ein Rollo als Seitenschutz herauszihbar ist. Diese Einrichtung bedingt auch eine immer vorhandene senkrechte Anordnungsmöglichkeit der Kassette, dazu ist meistens eine Wandhalterung erforderlich und weiterhin lässt diese Lösung auch keine unterschiedlich einstellbaren Höhen des Seitenschutz zu. Weitehin ist nicht zu vernachlässigen,daß es sich um eine teure und aufwendige Einrichtung handelt.
Diese beschriebenen bekannten Lösungen haben alle gemeinsam die Nachteile:
a.Nicht höheneinstellbarer Seitensonnenschutz.
b.Bei nichtbenötigtem Seitensonnenschutz sind die zusammengefalteten oder geschobenen Schutztücher senkrecht meistens neben der Deckenmarkise hängend angeordnet und stören besonders dann, wenn die Deckenmarkise an der Unterseite von Überdachungen angebracht ist und keine Wandhalterung zur Aufnahme oder Anlage des zusammengeschobenen Seitenschutzes vorhanden ist.
Die Neuerung der beschriebenen Einrichtung beseitigt diese genannten Nachteile und wird wie folgt dargestellt
-2-
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Fig.l zeigt eine Deckenmarkise mit Rolltuchwelle und Gelenkarmverstellmechanismus mit am Markisengestell angesetztem eingeschwenkten Arm zur Aufiiahme des Seitesonnenschutzes.
Fig.2 zeigt die Einzeldarstellung des eingeschwenkten Annes mit dessen Gelenkverriegelung und dem angesetzten und verschiebbaren hochgezogenen Seitenschutz.
Fig.3 eigt die Einzeldarstellung des ausgeschwenkten Armes mit einem verschiebbaren Doppelarm,der wirksamen Gelenkverriegelung und einem verschiebbaren herabgelassenen Seitenschutz.
Die Einrichtung (Fig.l) besteht aus dem schwenkbaren Arm(l) der in einem Lagerbock(2) geführt wird,welcher über kippbare Befestigungsaumahmen(3) mit der am Markisengestell (4) befestigten Halteklemme(5) fest verbunden ist.
Der eingeschwenkte Arm (1) wird zur Stabilisierung und Verriegelung in einem Führungsbock(6),der auch am Markisengestell(4) über die Klemme(5) befestigt ist, gehalten und mit dem Sperrhebel (7) gegen selbstätiges Öflhen gesichert.
Zweckmäßigerweise wird diese Armbefestigung am Markisengestell(4) einzeln oder beidseitig unter dem Tuchrand der Markise vorgenommen.Bei verschiedenen Arten des Markisengestelles (Vierkant oder Rundrohr) sind die Klemmen(5) anzupassen.
Als Verriegelung des ausgeschwenkten Armes(l) (Fig.2u.3) wird ein Doppelgelenkhebel(8) verwendender gelenkig mit dem Führungsbock(5) und dem Arm(l) verbunden ist.Nach Entsichern des Hebels(7) kann der Arm(l) durch die Zugfeder(9) in seine Endlage selbstätig ausschwenken.
Zur Anpassung evtl. geneigt eingestellter Deckenmarkisen kann der Arm(l) im ausgeschwenkten Zustand durch die an den Befestigungsaumahmen(3) am Lagerbock(2) angebrachten Kippanlagen angepasst werden.
Am Arm(l)(Fig.2) sind über die verschiebbaren Buchsen(10) der Seitenschutz(l 1) als Sonnen-oder Sichschutz angebracht und damit längsverschiebbar am Arm(l) einstellbar.
Für geneigt angebrachte Arme(l) haben sich als wirksamer Sonnenschutz Lammellenvorhänge (12) bewährt, die mittels ihrer mehrfachen einzelnen Schnüre unterschiedlich lang heruntergefahren werden können und somit auch einen senkrecht hängenden Seitenschutz gewährleisten.
Die Verwendung von Rollvorhängen(13) als Tuch ist nur bei waagerecht ausgeschwenktem Arm (1) als Seitenschutz zweckmäßig,da es sich nicht schräg abrollen lässt.
Bei einem gewünschten breiteren Seitenschutz kann der Arm(l) mit einem Verlängerungsarm(14) verbunden werden, welches zweckmäßig über eine Schiebeverbindung(15) erfolgt um den Seitenschutz auch verschieben zu können.
Für die Befestigung an schrägen oder senkrechten Wänden mit einer gewünschten senkrechten Lage des Armes(l), kann dei Gestaltung des Lagerbockes(2) mit dem Führungsbock(6) der Wandform angepasst werden damit der Arm(l) mit dem angesetzten Seitenschutz(l 1) hochgeschwenkt werden kann. Anpassungen der evtl. notwendigen Armneigung sind mit einer nicht dargestellten Verstellung der Gelenkhebel(9) möglich.
Claims (5)
1. Einrichtung zur Aufnahme von Rollos, senkrecht verstellbaren Tuch- oder Lammellenvorhängen als Sonnen- oder Sichtschutz dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein um ca. 90 Grad in horrizontaler oder vertikaler Richtung verschwenkbarer Arm über ein Drehgelenk am Haltegestänge einer Markise für von oben einfallende Lichtstrahlen (Deckenmarkise) oder an vertikalen Wandflächen derart besfestigt ist, daß im Bedarfsfall der Arm unabhängig von der Stellung der Deckenmarkise ausschwenkbar ist und in beiden Lagestellungen sich selbstätig verriegelt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung des Arms zum Haltegestell der Markise aus 2 federnd miteinander verbundenen Gelenkhebeln besteht und die Feder für ein selbstätiges Armverschwenken in die Endlage sorgt und diese Lage verriegelt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm aus 2 gegenseitig verschiebbaren Armhälften besteht.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Arm senkrecht verstellbare Tuchrollos oder Vorhänge in Tuch- oder Lammellenbauweise angebracht und gegenüber dem Arm seitlich verschiebbar sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Armhälften die Rollos oder Vorhänge angebracht sind um eine unterschiedlich wirksame Breite des Seitensonnenschutzes anzuordnen.
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Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011000653A1 (de) | 2011-02-11 | 2012-08-16 | Krake Ohg | Sonnenschutzsystem |
| DE202016002075U1 (de) | 2016-03-31 | 2016-08-16 | Karl-Heinrich Wenk | Seitenmarkise zum nachträglichen Anbau an eine vorhandene Gelenkarm-Markise als Sichtschutz und Sonnenschutz |
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2002
- 2002-06-24 DE DE20209746U patent/DE20209746U1/de not_active Expired - Lifetime
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