DE20213992U1 - Spritzgießmaschine - Google Patents

Spritzgießmaschine

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/1761Means for guiding movable mould supports or injection units on the machine base or frame; Machine bases or frames
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    • B29C2045/1768Means for guiding movable mould supports or injection units on the machine base or frame; Machine bases or frames constructions of C-shaped frame elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Enqel Maschinenbau Ges.m.b.H. » · 1 ,··»·, .*%.", 02413-02 Z/sl
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Spritzgießmaschine
Die Erfindung betrifft eine Spritzgießmaschine mit einer feststehenden und einer beweglichen Formaufspannplatte und einem Schließmechanismus zum Zusammenpressen der an den Formaufspannplatten befestigten Teile einer Spritzform, wobei die Schließkraft eine Struktur auf Zug beansprucht, die einen in Maschinenlängsrichtung verlaufenden C-Bügel umfaßt, dessen Abstand vom Umfang der Formaufspannplatten groß genug ist, um einen Zwischenraum für die Einführung oder Anordnung von Geräten zu schaffen.
Eine derartige Einrichtung wurde bereits vor vielen Jahrzehnten in US 2,266,129 A vorgeschlagen. Trotz der offensichtlichen Vorteile einer solchen Konstruktion im Hinblick auf die Zugänglichkeit des Forminnenrahmens hat sie keinen Eingang in die Praxis gefunden. Als sogenannte holmlose Spritzgießmaschinen haben sich vielmehr Konstruktionen durchgesetzt, bei denen mindestens eine Formaufspannplatte gegenüber einem die gesamte Schließkraft aufnehmenden C-Rahmen verschwenkbar ist.
Das Problem bei der Konstruktion nach US 2,266,129 A besteht offenbar darin, die Maschine so zu dimensionieren, daß die Dehnung und Aufweitung des C-Rahmens genau der Dehnung der Holme entspricht, welche den unteren Rand der Formaufspannplatte durchsetzen. Um dieses Problem zu umgehen, hat man bereits vorgeschlagen (vgl. DE-OS 19602738), die bewegliche Formaufspannplatte kleiner zu machen als die feststehende Formaufspannplatte und die Abstützplatte für die Antriebseinrichtung. Es ist hier relativ einfach, den mit Abstand von der beweglichen Formaufspannplatte verlaufenden Längsträger genau so viel schwächer zu dimensionieren, als den der beweglichen Formaufspannplatte benachbarten Längsträger, daß es zu keinen Verkippungen der Formaufspannplatten kommt. Die Formaufspannplatten selbst sollen jedoch weitestgehend biegesteif sein, sodaß sie zusätzlich zu ihrer die bewegliche Formaufspannplatte überragenden Erstreckung in der Höhe auch noch besonders dick werden.
Die Erfindung vermeidet die aufgezeigten Nachteile dadurch, daß der C-Bügel Teil eines Rechteckrahmens ist.
Soweit vergleichbare Rechteckrahmen bisher vorgeschlagen worden sind (vgl. DE 3038160 A1), verlaufen sie unmittelbar entlang des Umfangs der Formaufspannplatten. Obwohl ihr ausdrücklicher Zweck war, die seitliche Entnahme von Werkzeug und Spritzteilen zu erleichtern, wurde nicht erkannt, daß solche Rahmen auch bei Konstruktionen gemäß US 2,266,129 A eingesetzt werden können und die dort auftretenden Probleme vermeiden.
Eine besonders originelle Lösung im Rahmen des Erfindungsgedankens liegt dann vor, wenn vorgesehen wird, daß der Rechteckrahmen horizontal angeordnet ist. Insbesondere erlaubt es diese Lösung, den Rechteckrahmen in Drausicht symmetrisch zur Maschinenmittelebene anzuordnen, sodaß beide Längsträger gleich stark beansprucht werden und die Gefahr einer Schrägstellung der Formaufspannplatten vermieden wird.
Anschließend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. In diesen beziehen sich:
Fig. 1 und 2 auf ein erstes Ausführungsbeispiel in Seitenansicht und im Querschnitt,
Fig. 3 ist die Seitenansicht für ein zweites und drittes Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 und 5 die Draufsicht und der Querschnitt des zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig. 6 der Querschnitt des dritten Ausführungsbeispiels.
Der de Belastung aufnehmende Maschinenrahmen von Fig. 1 und 2 besteht aus zwei Rechteckrahmen 1, die vorzugsweise aus einem Stück gefertigt sind, und an denen sich die feststehende Formaufspannplatte 2 und die Zylinderplatte 4a abstützen. Der geschlossene Maschinenrahmen ist aus Grobblech gefertigt und wird auf einen Grundrahmen 8 aufgelegt. Die feststehende Formaufspannplatte 2 ist am Maschinenrahmen befestigt und trägt die Werkzeughälfte 11. Die Zylinderplatte 4a ist Teil der Zylinder-Kolbeneinheit 4, 5, die ihrerseits die bewegliche Formaufspannplatte 3 mit der Werkzeughälfte 10 trägt und den Zuhaltemechanismus bildet. Mittels der Zylinder-Kolbeneinheit 4, 5 wird die bewegliche Formaufspannplatte 3 während des Spritzvorganges gegen die Werkzeughälften 10, 11 und die Formaufspannplatte gehalten. Die Mittelachse des Zuhaltemechanismuses hat von der unteren horizontalen Wange B der Rechteckrahmen 1 den Abstand b, der kleiner ist, als der Abstand a der Mittelachse von der oberen horizontalen Wange A. Der Abstand a wird so gewählt, daß über den Formaufspannplatten 2, 3 der gewünschte Freiraum ExF entsteht. Durch entsprechende Dimensionierung der horizontalen Wangen A, B herrscht in diesen gleiche Zugspannung und daher gleiche Verformung in axialer Richtung. Das Kippen der Formaufspannplatten wird verhindert. Die vertikalen Wange C, D sind biegesteif konstruiert, damit in den horizontalen Wangen A, B im wesentlichen Zugspannungen auftreten und die Durchbiegung der feststehenden Formaufspannplatte minimiert wird. Die Spritzeinheit ist am Unterlagsrahmen 9 befestigt und über den Massezylinder 7 wird die Schmelze in das Werkzeug 10,11 gespritzt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 ist der die Formaufspannplatten 2 und 3 überspannende C-Bügel, welcher die Schließkraft aufnimmt, durch die Teile A, C, D der vertikalen Rechteckrahmen 1 gebildet. Der durch die Erfindung geschaffene Freiraum erstreckt sich somit oberhalb der Formaufspannplatten 2 und 3. Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 3 bis 6 ist hingegen nur ein einziger Rechteckrahmen 1 vorgesehen, welcher horizontal verläuft. Im unteren Bereich der Formaufspannplatten 2 und 3 und der Zylinderplatte 4a sind zur Aufnahme der Schließkraft in bekannter Weise Holme 6 vorgesehen.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, wie der aus den Teilen C, A, D des Rechteckrahmens 1 bestehende C-Bügel in der linken oberen Ecke einen Freiraum schafft, welcher bei einer mit vier Holmen versehenen Maschine nicht gegeben ist.
Die symmetrische Ausführung nach Fig. 6 weist zwei C-Bügel (C, A, D; C, A', D) auf. Damit erübrigt sich eine unterschiedliche Bemessung der Längsteile des Rechteckrahmens 1, und es besteht eine verbesserte Zugänglichkeit an der gesamten Oberseite der Maschine.
Als Gerät, dessen Anordnung außerhalb des Umfanges der Formaufspannplatten erfindungsgemäß ermöglicht wird, ist in den Ausführungsbeispielen jeweils eine Kernzugvorrichtung 12 dargestellt. Die Erfindung erleichtert jedoch auch das zeitweilige Einführen von Zufuhreinrichtungen für die Formen oder von Entnahmeeinrichtungen für die Spritzteile.

Claims (5)

1. Spritzgießmaschine mit einer feststehenden und einer beweglichen Formaufspannplatte und einem Schließmechanismus zum Zusammenpressen der an den Formaufspannplatten befestigten Teile einer Spritzform, wobei die Schließkraft eine Struktur auf Zug beansprucht, die einen in Maschinenlängsrichtung verlaufenden C- Bügel umfaßt, dessen Abstand vom Umfang der Formaufspannplatten groß genug ist, um einen Zwischenraum für die Einführung oder Anordnung von Geräten zu schaffen, dadurch gekennzeichnet, daß der C-Bügel Teil eines Rechteckrahmens (1) ist.
2. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Umfang der Formaufspannplatten (2, 3) distanzierte Teil (A) des Rechteckrahmens schwächer ausgebildet ist als der ihm gegenüberliegende Teil (B) des Rechteckrahmens (1), der am Umfang der Formaufspannplatten (2, 3) anliegt.
3. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rechteckrahmen (1) vorgesehen sind.
4. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechteckrahmen (1) horizontal angeordnet ist (Fig. 3 bis 6).
5. Spritzgießmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechteckrahmen (1) in Draufsicht symmetrisch zur Maschinenmittelebene (M) angeordnet ist (Fig. 6).
DE20213992U 2001-09-11 2002-09-11 Spritzgießmaschine Expired - Lifetime DE20213992U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007050689A1 (de) * 2007-10-22 2009-04-23 Zhafir Plastics Machinery Gmbh Spritzgießmaschine mit einem kräfteaufnehmenden geschlossenen System
WO2009053035A1 (de) * 2007-10-22 2009-04-30 Zhafir Plastics Machinery Gmbh Spritzgiessmaschine mit einem kräfteaufnehmenden geschlossenen system

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DE102007063653B4 (de) * 2007-10-22 2011-01-27 Zhafir Plastics Machinery Gmbh Spritzgießmaschine mit Schutzverkleidung
DE102007050689B4 (de) * 2007-10-22 2014-10-30 Zhafir Plastics Machinery Gmbh Spritzgießmaschine mit einem kräfteaufnehmenden geschlossenen System und Schließeinheit für eine Spritzgießmaschine

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