DE20217423U1 - Sammelförderer mit Aufgabeweiche - Google Patents
Sammelförderer mit AufgabeweicheInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Sammelförderer mit Aufgabeweichen zum Transport von an Bügeln hängender Ware entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aufgabeweichen für an Bügeln hängende Ware, insbesondere Kleiderbügel, haben die Aufgabe, Bügel seitlich in einen Sammelförderer einzuschleusen.Die Sammelförderer sind im oft als Kreisförderer ausgebildet und besitzen mindestens zwei Aufgabestellen.
Es sind Lösungen verschiedenster Art bekannt, um Bügel, insbesondere Kleiderbügel seitlich.in einen Förderer zu übergeben. Es existieren im wesentlichen zwei Typen von Sammelförderern für Bügel. Einerseits gibt es Förderer, die mit getrennter, feststehender Führung für die Bügel und an einem Zugmedium befestigten Mitnehmern arbeiten. Bei den Mitnehmern gibt es sowohl Lösungen mit Mitnehmerklinken als auch solche mit feststehenden Mitnehmern, die meistens als Stahlstifte ausgeführt sind. Andererseits gibt es Förderer, die aus gelenkig miteinander verbundenen Elementen bestehen, die an ihrer unteren Ausformung die Bügel aufnehmen und im oberen Teil Laufwerke für eine Schiene aufweisen.. Nachteilig an beiden Lösungsansätzen ist, dass die aufzugebenden Bügel mit einem Rutschbogen in den Sammelförder aufgegeben werden. Es ist bekanntermassen sehr ungünstig, Bügel mit Hilfe der Schwerkraft zu bewegen, es gibt Kleiderbügel mit hochstehenden Klammern, die dazu neigen, sich im Rutschbogen mit dem Sammelförderer zu verkeilen. Andererseits ist durch den Rutschbogen die Durchfahrt sperriger Bügel erschwert. Dies führt entweder zur Zerstörung des Bügels oder zu einer Beschädigung der Mitnehmer im Sammelförderer. Nachteilig ist weiterhin, dass bei Sammelförderern ohne Mitnehmerklinken der aufzugebene Förderer erst vollständig entleert werden muss, damit die aufzugebenden Bügel nicht mit den Bügeln
kollidieren, die sich bereits im Sammelförderern befinden. Besser wäre es, den Sammelfbrderer als 'Tower and Free"-System auszuführen und die Bügel, die sich im Sammelförderer befinden, durch einen Stopper vor der Aufgabe zu stauen. Dies war jedoch bisher nicht sicher zu bewerkstelligen, da es immer wieder zu Kollisonen zwischen Bügel und Klinken kommem kann und so meistens die Mitnehmerklinken zerstört werden. Nachteilig bei den bisher bekannten Lösungen ist zusätzlich, dass die aufzugebenden Bügel bedingt durch die Form des Bügelhalses am Ende des Übergabevorgangs einen Fallvorgang durchführen. Das verursacht sogenannte Doppelbügel, die in nachgeschalteten Fördersystem wie Sortierförderern grosse Probleme bereiten. Bei allen bisher bekannten Sammelförderem ist es unmöglich, Bügel von beiden Seiten auzugeben, dies erzwingt teure Kompromisse bei der Projektierung von Fördersystemen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Förderer für an Bügeln hängende Ware mit einer Aufgabeweiche zu schaffen, die im kritischen Bereich die Bügel ohne Höhenverlust angetrieben einschleust, die ohne abrupte Bewegungsänderungen der Bügel auskommt und die die Bügel taktgenau zwischen die Mitnehmer des Förderers aufgibt, und der es erlaubt, Bügel von beiden Seiten in den Förderer aufzugeben.
Diese Aufgabe wird durch einen Sammelfbrderer nach Anspruch 1 gelöst.
Der hier vorgestellte Förderer bietet vielfaltige Vorteile. Die Bügel werden im gesamten Übergabebereich zunächst im Bogen durch ein mit festen Mitnehmern ausgestattetes Antriebsrad und anschliessend durch „"Power and Free"-Mitnehmerklinken.bewegt. So entsteht kein Höhenverlust und die Bügel können unbehindert durch eine nicht aktivierte Aufgabeweiche fahren, ohne dass sie durch Rutschbögen behindert werden. Für das Bewegen der Bügel im Bogen ist kein separater Antrieb erforderlich, der zusätzliche Kosten und Steuerungsaufwand erfordert. Abrupte Richtungsänderungen der Bügel, die zum Entgleisen der Bügel auf den Rutschbögen fuhren könnten, finden nicht statt. Mit Hilfe eines Stoppers, der die Mitnehmerklinken deaktiviert, werden Kollisionen zwischen Bügeln im Sammelförderer und aufzugebenden Bügeln vermieden. Durch den formschlüssigen Eingriff des Antriebsrades mit dem Zugtrum des Sammelförderers werden die aufzugebenden Bügel taktgenau zwischen die Mitnehmerklinken des Sammelförderers eingeschleust. Dies gilt auch
entsprechend für den Einsatz von festen Mitnehmern wie z.B. Stiftmitnehmern. So wird jeder ungewollte Kontakt zwischen Mitnehmern des Sammelförderers mit den aufzugebenden Bügeln zuverlässig unterbunden. Die Mitnahme des Bügels durch den Sammelförderer erfolgt erst dann, wenn die Mitnehmer des Antriebsrades nicht mehr im Eingriff sind. Der hier vorgestellte Aufgabeförderer baut sehr flach. Er kann damit auch in niedrige Räume eingebaut werden, durch die niedrige Bauhöhe gibt es zusätzliche Möglichkeiten für die sich anschliessende Fördertechnik. Es besteht die Möglichkeit, Bügel in beide Richtungen mit dem gleichen Prinzip einzuschleusen. So können Bauteile mehrfach oder in modifizierter Form verwendet werden. Die für die Sortieranlage erforderlichen Komponenten sind teils von einfacher Gestalt oder mit heute üblichen Fertigungsvefahren mit Hilfe von Werkzeugen kostengünstig zu fertigen. Die Konstruktionsmerkmale dieses Sammelförderers ermöglichen eine sanfte, kontinuierliche Augabe der Bügel. Wenig Verschleiss, ein niedriges Geräuschniveau und geringe Anfälligkeit für Störungen zeichnen diesen Aufgabeförderer aus. In einer weiteren nicht dargestellten Ausfuhrung sind die festen Mitnehmer des Antriebsrades durch Bürsten ersetzt. Sie ermöglichen es, die Aufgaben aus weniger präzisen Bauteilen zu realisieren. Ausserdem ist es möglich, das Antriebsrad mit "Power and Free"-Mitnehmern zu bestücken, so kann bis in den Aufgabebogen hinein gestaut werden. Der Aufgabeförderer ist bei Einbau einer Vereinzelung im Aufgabebogen und Einbau von Abgaben als sehr niedrig bauender Sortierförderer zu benutzen.
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Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und im Folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
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Figur 1: eine schematische Draufsicht auf einen Sammelförderer Figur 2: einen Schnitt durch ein typisches Fördererprofil mit einem Kleiderbügel ohne
Aufgabe
Figur 3: eine Draufsicht des Sammelförderers bei nicht geschalteter Weiche und Aufgabe von links
Figur 3: eine Draufsicht des Sammelförderers bei nicht geschalteter Weiche und Aufgabe von links
Figur 4: eine Draufsicht des Sammelförderers bei geschalteter Weiche und Aufgabe von links Figur 5: einen Schnitt in Höhe der Lagerung des Antriebsrades parallel zur Transportrichtung Figur 6: einen Schratt in Höhe der Lagerung des Antriebsrads senkrecht zur Transportrichtung Figur 7: eine Draufsicht des Sammelförderers bei geschalteter Weiche und Aufgabe von rechts Figur 8. eine Draufsicht des Sammelförderers mit beidseitiger Aufgabemöglichkeit Figur 9. eine Detailansicht im Kontaktpunkt von Kette und Antriebsrad Figur 10 die Eingriffsverhältnisse zwischen den Antriebsrädern 6 und der Rollenkette 12 bei Ausführung des Sammelförderers nach Fig. 8
Fig. 1 zeigt den schematischen Aufbau eines Sammelförderers 1 für Bügel 14 in der Draufsicht. Er besteht aus einem endlosen Zugmedium 12, welches in definierten Abständen mit "Power and Free"-Mitnehmern 4 ausgestattet ist, die hier nur schematisch angedeutet sind. Der Förderer weist Aufgabeweichen 5 auf, die im Wesentlichen aus einem kreisförmigen Antriebsrad 6 mit gleichmässig am Umfang verteilten festen Mitnehmern 7 und einer zentrisch zum Antriebsrad angeordneten gebogenen Bügelführung 2 bestehen. Vor jeder Aufgabe ist jeweils ein Stopper 8 angeordnet, der die durchfahrenden Bügel vor einer aktiven Aufgabeweiche anhält.
Fig. 2 zeigt einen Schratt durch den Fördererquerschnitt 9 zwischen den Aufgaben. Er besteht im Wesentlichen aus einem Strangpressprofil 10, welches im oberen Bereich mit einer Systemnut 16 ausgestattet ist, und einem unteren Bereich, der neben zwei weiteren Systemnuten 16 ein Nutfedersystem aufweist, welches die Bügelführung 15 trägt. Die Führung 11 für das Zugmedium 12, welches als Rollenkette ausgeführt ist, ist beidseitig am Profil 10 mit einem weiteren Nutsystem angebracht. Die Systemnuten 16 dienen bei Bedarf für
Verbindungselemente wie Schrauben und Verbinder. Am Zugmedium sind die Mitnehmer 4 angebracht.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den erfindungsgemässen Sammelförderer in Höhe des Antriebsrades bei Aufgabe von links. Ein in dieser Ansicht nicht detaillierter "Power and Free"-Förderer dient als Sammelförderer für die aufzugebenden Bügel. Die Mitnehmerklinken 4 sind in relativ grossem Abstand angeordnet, damit ein grosser Zwischenraum 20 entsteht, in den dann die Aufgabeweiche 5 die Bügel 14 einschleust, siehe auch Fig. 5. Die Bügelführung 15 ist im Bereich der Weiche durch ein um einen Drehpunkt 21 horizontal verschwenkbares Schienenelement 22 unterbrochen, welches als Weichenzunge dient. Im nicht geschalteten Zustand ist das abzweigende Schienenstück 2 inaktiv. Das Antriebsrad 6 ist in diesem Ausfuhrungsbeispiel mit festen Mitnehmern 7 ausgestattet. Im Punkt 24 steht es mit dem Zugmedium 12 des Sammelförderers formschlüssig im Eingriff, die Zähne 62 des Antriebsrades 6 werden so ständig durch das Zugmedium bewegt. Der Teilungsabstand der Mitnehmer 4, der direkt von der Kettenteilung des Zugmediums 12 abhängt, entspricht einer definierten Zähnezahl auf dem Kettenrad. Die Zähnezahl des Kettenrades ist immer ein ganzzahliges Viefaches der Kettenteilungen zwischen zwei benachbarten Mitnehmern 4. Nur so ist gewährleistet, dass sich die Position der Mitnehmer 4 im Sammelförderer zu den Mitnehmern 7 des Antriebsrades im kritischen Bereich nicht verändert. Die Bügel 14 werden bei nicht geschalteter Weiche durch die Mitnehmerklinken 4 linear durch die Weiche 5 transportiert, ohne mit den Mitnehmern 7 des Antriebsrades 6 in Kontakt zu treten. Das sich ständig um den Punkt 32 mitdrehende Kettenrad mit den Mitnehmern 7 ist bei nicht geschalteter Weiche ohne Wirkung.
Fig. 4 zeigt den Sammelförderer bei Aufgabe von links im geschalteten Zustand. Das horizontal verschwenkbare Schienenelement 22 ist nun im Uhrzeigersinn um den Drehpunkt 21 ausgelenkt und bildet nun eine durchgehende, ebene Oberfläche 42, bestehend aus dem horizontal verschwenkbaren Schienenelement 22 und dem gebogenen Schienenstück 2, an welches sich im Punkt 44 ein Gefällestück 25 anschliesst. Im Folgenden wird der Übergabevorgang anhand eines Bügels beschrieben. Der Übergabevorgang beginnt damit, dass sich der Bügel 14 auf dem Gefällestück 25 in Position 43 befindet und bedingt durch die Schwerkraft rutschend den Punkt 44 erreicht. Der weitere Vortrieb geschieht durch einen der Mtnehmer 7 des Antriebsrades 6, dabei wird der Bügel über die Position 45 bis zur Position geschoben, wo der Mitnehmer 7, bedingt durch die Kreisbewegung um den Punkt 32, ausser ··· ··.. .· ·· ·· ····· · ·· ···· · · ·
Eingriff gerät. Der Bügel bleibt nun stehen, bis er von der nächsten Mitnehmerklinke 4 erfasst und in Richtung Position 47 mitgenommen wird.
Die Halter 26 und 27 dienen zur Befestigung der Schienenelemente 2 und 25 und sind ortsfest an der Aufgabeweiche 5 befestigt.
Das horizontal verschwenkbare Schienenelement 22 ist über einen Drehpunkt 21 und ein Anschlussstück 48 mit zwei Auflagepunkten 29 und 30 drehbar gelagert und wird von einem Stellglied 31 betätigt.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt parallel zur Förderrichtung des Sammelfbrderers ohne die Schienenelemente 2 und 25 bei nicht betätigter Weiche. Deutlich sichtbar ist der Zwischenraum 20 zwischen den Klinkenmitnehmern 4, in dem das Antriebsrad 6 mit den Mitnehmern 7 arbeitet. Die Mitnehmer weisen an ihrem unteren Ende eine schmale Ausformung 40 auf, welche die Kontaktstelle zu den Bügeln 14 bildet. Die Ausformung 40 der Mitnehmer 7 läuft in geringem Abstand über der Oberkante der Bügelführung 15, dem Schienenelement 2 und dem horizontal verschwenkbarem Schienenelement, die sich alle auf gleichem Niveau befinden. Die Lagerstelle 21 für das horizontal verschenkbare Schienenstück 22 ist durch einen feststehenden Bolzen 50 realisiert, der am Profil 10 befestigt ist.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt in Höhe der Lagerung des Antriebsrades senkrecht zur Transportrichtung. Die Drehachse 32 des Antriebsrades 6 ist in einem Abstand, der dem halben Durchmesser des Antriebsrades entspricht, zur Mitte des Antriebsmediums 12, welches als Rollenkette ausgebildet ist, angebracht. Sie ist als kreisförmiger Stehbolzen 36, an dem auch die Lager 34 für das Antriebsrad 6 angebracht sind, ausgelegt, beidseitig sind an den Stirnseiten des Stehbolzens auch die beiden Tragbleche 28 und 33 angebracht, die einerseits den Verbund mit dem Fördererprofil realisieren und die andererseits als Basis für die Schienenelemente 2 und 25 dienen. Das Schienenelement 25 weist ein Gefälle auf, da der Antrieb in diesem Bereich der Zuführung durch das Antriebsrad 6 mit den Mitnehmern 7 noch nicht erfolgt.
Fig. 7 zeigt eine Draufsicht des Sammelförderers mit geschalteter Weiche und Aufgabe von rechts. Im Prinzip handelt es sich um eine gespiegelte Ansicht von Fig. 3, das Anschlussstück 48, der Drehpunkt 21 und das Stellglied 31 ändern ihre Position nicht. Grund ist die
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Asymmtrie des Bügelhalses. Dies ist auch der Grund dafür, warum die Befestigung der Schienenelemente 2 und 25 modifiziert werden muss.
Fig. 8 Das Problem der beidseitigen Aufgabe ist im Prinzip durch eine Kombination aus Fig. 3 und Fig. 7 gelöst. Es sind zwei Anriebsräder 6 mit Mitnehmern 7 vorgesehen, die mit geringfügigem Versatz zueinander arbeiten. Auch die zuführenden Schienenelemente 2 und 25 sind zweifach vorhanden, davon einmal in spiegelbildlicher Ausführung (Fig. 7). Das horizontal verschwenkbare Schienenelement 22 bedient nun beide Aufgaberichtungen, und benötigt daher ein zweistufiges Stellglied 60, um beide Richtungen schalten zu können. Da die beiden Antriebsräder 6 im gleichen Eingriffspunkt 24 arbeiten, ist es erforderlich, dass jeder zweite Zahn des Antriebsrades 6 entfällt. Da bei der zwangsläufig hohen Zähnezahl immer mehrere Zähne 62 im Eingriff sind, sind keine Eingriffsstörungen zu erwarten.
Fig. 9 zeigt den Zusammenhang zwischen Antriebsrad 6 mit den Mitnehmern 7 und der Kettenteilung der Rollenkette 12. Der Abstand der Mitnehmer 4 beinhaltet eine definierte Zahl von Teilungen der Rollekette. Die Zahl der Zähne 62 auf dem Antriebsrad 6 zwischen zwei benachbarten Mitnehmern muss exakt mit der mit der Anzahl der Teilungen der Kette zwischen zwei benachbarten Mitnehmern übereinstimmen, nur so ist ein reibungsloser Betrieb ohne Kollisionen zwischen Mitnehmern 4 und den Mitnehmern 7 auf dem Antriebsrad möglich. Um bei den Schienenelementen 2 einen ausreichend grossen Radius zu erzielen, sind also mehrere Mitnehmer auf dem Antriebsrad anzuordnen. Das Entfernen jedes zweiten Zahnes für einen Sammelförderer nach Fig. 8 hat keine Auswirkungen, da der Abstand zwischen zwei Zähnen dann zwei Teilungen auf der Rollenkette 12 entspricht.
Der Drehpunkt des horizontal verschwenkbaren Schienenelements 22 ist gegenüber der Drehachse 32 des Antriebsrades entgegen der Förderrichtung nach hinten versetzt, damit die Mitnehmer 7 mit ihrer Kreisbewegung besser der Kontur des geradlinigen Schienenelements 22 folgen.
Fig. 10 zeigt die Ausbildung des Antriebsrades 6 bei der Ausführung des Sammelförderers nach Fig. 8, jeder zweite Zahn entfällt und wird durch eine Zahnlücke 63 ersetzt.
Claims (20)
1. Sammelförderer für an Bügeln hängende Ware, der Mitnehmer, vorzugsweise Mitnehmerklinken an einem endlosen Trum aufweist, der Aufgabeweichen in Links- und Rechtsausführung besitzt und mit einer Führung für ein endloses Zugmedium oberhalb des Transportgutes und einer Bügelführung unterhalb davon ausgestattet ist und einen separaten Antrieb im Weichenbereich für die Bügel besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antriebsrad (6), welches formschlüssig durch ein Zugmedium (12) angetrieben wird, teilungsrichtig zum Abstand der Mitnehmer (14) und oberhalb der Büglführung (15) angebrachte Mitnehmer (7) besitzt, die als Antrieb für die Bügel (14) im ausgelenkten Zustand des horizontal verschwenkbaren Schienenelementes 22 dienen.
2. Sammelförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Oberfläche der Weichenzunge (22) sowohl in der Ruheposition als auch im ausgelenkten Zustand in einer Höhe mit der Oberfläche des gebogenen Schienenelementes (2) befindet.
3. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das horizontal verschwenkbare Schienenelement (22) einen Drehpunkt 21 mit einer Achse (50) senkrecht zur Bügelführung (15) aufweist, und zwei Stützlager (29) und (30) besitzt.
4. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (32) des Antriebsrades (6) für die Mitnehmer (7) senkrecht zur Förderrichtung des Sammelförderers und in einem Abstand zum Zugmedium (12), der dem halben Durchmesser des Antriebsrades (7) entspricht, angebracht ist.
5. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (7) eine stufenartige Erhebung (40) aufweisen, die die Mitnehmer im Kontaktbereich mit den Bügeln unten verlängern.
6. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der der Drehpunkt (21) des horizontal verschwenkbaren Schienenelementes (22) am hinteren Ende des Schienenelementes befindet.
7. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmedium (12) als Rollenkette und das Antriebsrad (6) als Kettenrad ausgeführt sind.
8. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (7) unter dem Kettenrad (6) befestigt sind, und den Mitnehmern (14) im Aufgabereich mit definiertem Abstand nachfolgen.
9. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (7) mit geringem Abstand über den Schienenelementen (2) und (22) und der Bügelführung (15) laufen.
10. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausformung (40) der Mitnehmer (7) durch eine Bürste ausgeführt wird.
11. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Zähne am Antriebsrad (6) zwischen zwei Mitnehmern (7) der Anzahl der Kettenteilungen zwischen zwei benachbarten Mitnehmern (4) im Sammelförderer entspricht.
12. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Mitnehmer (7) pro Antriebsrad sich durch die Division der Zähnezahl des Antriebsrades durch die Anzahl der Kettenteilungen zwischen zwei Mitnehmern (4) im Sammelförderer ergibt und eine ganze Zahl ist.
13. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Aufgabe der Bügel von der anderen Seite auch das Antriebsrad (6) sich auf der Aufgabeseite befindet.
14. Sammelförderer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich bei der Aufgabe von rechts das Stellglied (31) auf der gleichen Seite wie das Antriebsrad befindet.
15. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei beidseitiger Aufgabemöglichkeit je ein Antriebsrad (6) mit Mitnehmern (7) auf jeder Seite des Sammelförderers angeordnet ist.
16. Sammelförderer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass bei beidseitiger Aufgabemöglichkeit dass das horizontal verschwenkbare Schienenelement (22) von einem zweistufigen Stellglied (60) betätigt wird.
17. Sammelförderer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsräder bei gleicher Teilung und Durchmesser anstelle jedes zweiten Zahns eine Zahnlücke (63) aufweisen.
18. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor jeder Aufgabe ein Stopper (8) angeordnet ist, der verhindert, dass bereits im Sammelförderer befindliche Bügel mit den aufzugebenden Bügeln kollidieren.
19. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (7) als Power & Free Mitnehmer ausgeführt sind.
20. Sammelförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt (22) des horizontal verschwenkbaren Schienenelementes (22) gegenüber dem Drehpunkt (32) des Antriebsrades (6) gegen die Transportrichtung versetzt ist.
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2002
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