DE20219252U1 - Zusammenlegbarer dreirädriger Schiebewagen - Google Patents

Zusammenlegbarer dreirädriger Schiebewagen

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DE20219252U1 DE20219252U DE20219252U DE20219252U1 DE 20219252 U1 DE20219252 U1 DE 20219252U1 DE 20219252 U DE20219252 U DE 20219252U DE 20219252 U DE20219252 U DE 20219252U DE 20219252 U1 DE20219252 U1 DE 20219252U1
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Description

Stefan Erber Consulting G 3802
Heinzelwinkl 1 11.12.2002
84174 Eching
Zusammenlegbarer dreirädriger Schiebewagen
Die Erfindung betrifft einen zusammenlegbaren dreirädrigen Schiebewagen mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
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Dreirädrige Schiebewagen der gattungsgemäßen Art sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt.
Aus der DE 201 12 118 ist eine Ausführung eines zusammenklappbaren dreirädrigen Schiebewagens bekannt, der aus zwei vorderen, spiegelbildlich angeordneten, von vorne nach hinten ansteigend verlaufenden, durchgehenden oder aus miteinander verbundenen Abschnitten gebildeten Gestellholmen besteht. An den Gestellholmen befinden sich obenseitig Schwenklager für jeweils eine hintere Stützstrebe, die mit dem jeweiligen Gestellholm im aufgestellten Zustand des Wagens ein aufgestelltes Dreieck bildet und in Richtung der Gestellholme verschwenkbar ist. Die unteren Enden der Gestellholme sind über eine Achse miteinander verbunden, auf der ein Vorderrad gelagert ist. Der Schiebewagen weist ferner hintere Räder auf, die an den unteren Enden der Stützstreben oder auf einer verbindenden Achse, seitlich vorstehend, drehbar gelagert sind. Weiterhin ist ein oberer Schiebegriff vorgesehen, der an einer Stützstrebe oder an einem Gestellholm befestigt oder Bestandteil eines Schiebebügels ist, der die oberen hinteren Enden der Stützstreben oder die der Gestellholme miteinander verbindet. Zwischen den Gestellholmen
und/oder den Stützstreben ist ein Sitz- und/oder Liegeeinsatz vorgesehen. Unterhalb dieses Einsatzes ist mindestens ein U-förmiger verbindungssteifer Rahmen aus zwei Längsstreben und ein, die hinteren Enden verbindender Brückenteil vorgesehen. Die vorderen Enden der Längsstreben sind im unteren Bereich des Wagengestells an den Gestellholmen oder an einer, diese verbindenden Verbindungsstrebe angelenkt und erstrecken sich nach hinten in Richtung der hinteren Stützstreben oder überstehen diese rückseitig. An den Längsstreben sind Kopplungsstangen drehbar befestigt, deren Widerlager sich in gleicher Höhe an den Stützstreben befinden. Weiterhin sind Mittel zum Verhindern eines Durchdrückens des Rahmens gegenüber den Kopplungsstangen im aufgestellten Zustand des Wagengestells vorgesehen. Über den U-förmigen verbindungssteifen Rahmen lässt sich das Gestell in einfacher Weise in der Länge zusammenklappen. Durch Anziehen am Rahmen schwenken die Stützstreben in Richtung der Gestellholme nach vorne.
Ein ähnlicher zusammenklappbarer dreirädriger Kindersportwagen ist aus der DE 298 01 117 bekannt. Bei diesem Kindersportwagen sind die Gestellholme und die daran gelenkig befestigten hinteren Stützstreben durch einen geteilten Rahmen miteinander verbunden, dessen beide Rahmenteile U-förmig ausgebildet sind und einerseits mit Längsstrebenabschnitten an den Stützstreben und andererseits an den Gestellholmen schwenkbeweglich befestigt sind. Die korrespondierenden Enden der Längsstrebenabschnitte sind unterhalb des Sitzeinsatzes durch Gelenke miteinander verbunden, die so ausgebildet sind, dass sie in gestreckter, aufgestellter Position der beiden Rahmenteile eine starre Verbindung bilden. Durch Anziehen eines Längsstrebenpaares nach oben können diese Gelenke verschwenkt werden, wodurch sich die Rahmenteile die Stützstreben und die Gestellholme aufeinanderzu bewegen. Das Gestell wird darüber zusammengeklappt. Weiterhin ist vorgesehen, dass in Verlängerung zu den Gestellholmen ein Schiebebügel vorgesehen ist, dessen Schenkel an Drehge-
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lenken an den Gestellholmen fixiert ist. Durch Lösen einer Sperre lässt sich der Schiebebügel auf die Gestellholme klappen. Es ist damit durch Zusammenfaltung sowohl eine Kürzung in der Länge als auch in der Höhe möglich.
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Bei vierrädrigen Kindersportwagen ist es bekannt, das Gestell in Falttechnik nicht nur so auszulegen, dass es in der Höhe und Länge verkürzbar ist, sondern auch in der Breite, um so eine besonders kompakte, verstaubare, kleine Einheit schaffen zu können. Ein solches längs und quer zusammenfaltbares Kinderwagengestell ist aus der
DE 43 28 567 C2 bekannt. Dieses Wagengestell weist zwei parallele, seitliche, vordere Streben auf, an denen über Kippgelenke zwei hintere Streben in Richtung der Vorderstreben verschwenkbar angelenkt sind. Die vorderen und hinteren Streben weisen an ihren unteren Endabschnitten vordere und hintere Räder auf und sind über ein, zwischen den seitlichen Strebenpaaren angeordnetes Scherengestell miteinander verbunden, deren Enden drehgelenkig sowohl an den vorderen als auch an den hinteren Streben angelenkt sind und jeweils die eine Vorderstrebe mit der dahinter sich befindenden hinteren Strebe über angelenkte Stützholme eines integrierten Kindersitzes verbinden. Die Vorderstreben sind in der aufgeklappten Gebrauchsstellung des Kinderwagengestells schräg nach hinten ansteigend und die hinteren Streben im wesentlichen vertikal verlaufend vorgesehen. An den hinteren Streben sind längsverschiebliche Lagerhalter befestigt, an denen die hinteren Enden der beiden Scherenstreben drehgelenkig und die Sitzholme schwenkbeweglich befestigt sind. Durch Verschieben der Lagerhalter in eine untere Schiebeposition ist das Kinderwagengestell aufgeklappt und durch Verschieben in eine obere Schiebeposition zusammengeklappt.
Ähnliche Faltmechanismen sind ferner aus der US 4,648,651 bekannt.
Aus der DE 35 28 008 ist ein vierrädriger faltbarer Sportwagen für Kinder bekannt, bei dem hintere Stützstreben in Richtung vorderer Gestellholme verschwenkbar sind. Durch zwischengefügte, mit einem in Längsrichtung der seitlichen Holme verschiebbaren Schiebebügel, gekoppelte Glieder kann durch Schiebebewegung des Schiebebügels das Fahrgestell aus einer aufgestellten Position in eine zusammengeklappte verbracht werden. Ein ähnlicher Faltmechanismus ist aus der DE 8 9 12 503 U bekannt.
Bei dreirädrigen Kinderwagengestellen ist es zum Verstauen des Kinderwagens bekannt, diesen nur in zwei Dimensionen, nämlich Höhe und Länge, durch einen Faltmechanismus verkleinern zu können, während der Abstand zwisehen den beiden hinteren Rädern nicht geändert wird. Folglich ist ein dreirädriger zusammengelegter Kinderwagen stets sperriger als ein vierrädriger zusammengelegter Kinderwagen, der auch in der dritten Dimension zusammenfaltbar ist. Die damit verbundenen Probleme sind offensichtlich, wenn der Kinderwagen in einem Kofferraum eines Kraftfahrzeuges mitgeführt werden soll, nimmt er im zusammengelegten Zustand außerordentlich viel Platz ein und ist sperrig und hat ein zu hohes Gewicht, um &zgr;. B. von einer Frau gehandhabt werden zu können. Da bei dreirädrigen Kinderwagen die Fahrräder einen relativ großen Durchmesser aufweisen, ca. 20 cm bis ca. 35 cm, ist ersichtlich, dass der Stauraum auch eine ausreichende Höhe aufweisen muss, um den Kinderwagen verstauen zu können. Dies gilt für andere Schiebewagen wie Puppenwagen, Einkaufswagen, die einen gleichen Aufbau aufweisen, gleichermaßen.
Ausgehend von dem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Schiebewagen so auszubilden, dass dieser im zusammengefalteten Zustand eine besonders kompakte kleine Einheit ist, die einen Stauraum benötigt, der vergleichbar ist mit dem Stauraum,
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den ein zusammengefalteter vierrädriger Schiebewagen für die Deponierung benötigt.
Gelöst wird die Aufgabe durch Ausgestaltung des zusammenlegbaren dreirädrigen Schiebewagens entsprechend der Lehre des Anspruchs 1. Die hinteren Räder sind an Einzelradlagern befestigt, also nicht an einer durchgehenden Achse. Das Einzelradlager befindet sich dabei an einem Lagergestänge, das so ausgebildet ist, dass das jeweilige hintere Rad aus einer, von der Mittenlängsachse des Schiebewagens entfernten ersten Gebrauchsstellung in eine herangezogene zweite Gebrauchsstellung, nämlich einer Verstauposition, und aus dieser wieder in die erste verbringbar ist. Dadurch ist es möglich, den Schiebewagen aus einer ersten Gebrauchsstellung, in der dieser beispielsweise als Kinder-, Puppen- oder Einkaufswagen benutzt werden kann, in einen zweiten, zu verstauenden Zustand gebracht werden kann, bei dem die lichte Weite zwischen den hinteren Rädern wesentlich verkürzt ist. Durch das Faltsystem des Lagergestänges wird also die Distanz zwischen den hinteren Rädern zum Verstauen des Schiebewagens reduziert und beim Aufstellen wieder vergrößert.
Das Lagergestänge ist an den Stützstreben und/oder an mindestens einem Längsholm befestigt, der mit dem unteren Abschnitt mindestens einer Stützstrebe verbunden ist und sich von hinten nach vorne auf der Längsachse oder parallel zur Längsachse des Wagengestells erstreckt und der vorderseitig an der Befestigungsvorrichtung oder an Ge-Stellzwischenelementen oder an den Tragholmen befestigt oder angelenkt befestigt ist. Es sind also - bezogen auf das hier zur Anwendung kommende Kräftedreieck oder auch Kräfteparallelogramm - verschiedene Anlenkungspunkte an unterschiedlichen Teilen des Wagengestells möglich. Im Falle, dass ein Lagergestänge aus zwei Stangen besteht, können diese z. B. an der Stützstrebe befestigt werden. Die eine Lagerstange ist an dem unteren Schwenklager fixiert und die andere an einem oberen Lager an einem La-
gerhalter, der die Stützstrebe umschließt oder an dieser geführt ist und auf dieser höhenverstellbar angeordnet ist. Mittels Rast- oder Schraubgehemme kann dabei der Lagerhalter an der Stützstrebe in mindestens zwei Positionen, nämlich in eine untere Aufstellposition und in eine obere Einziehposition - bezogen auf das Rad - verschoben und dann gesichert werden. Es ist aber auch möglich, diese Lagerhalter an einem Längsholm vorzusehen. Das hintere Lager ist dabei ortsfest an dem Längsholm befestigt und die vordere Strebe an einem verschiebbar am Längsholm gelagerten Lagerhalter angelenkt. Auch dieser Lagerhalter muss mindestens in der Aufstellposition fixiert sein. Anstelle eines Lagerhalters kann auch eine Schiebeeinheit vorgesehen sein, die andere Tragfunktionen zusätzlich ausübt, wie später noch ausgeführt wird. Es ist ersichtlich, dass darüber hinaus aber auch eine Dreipunktlagerung möglich ist. Ein ortsfestes Lager ist entweder an dem unteren Ende der Stützstrebe oder an dem hinteren Ende des Längsholms vorgesehen, während zwei verschiebbare Lagerhalter auf der Stützstrebe und dem Längsholm vorgesehen sind, an denen die beiden anderen Streben angelenkt sind, die gemeinsam an einem Einzelradlager, jeweils Kräftedreiecke bildend, angelenkt sind. Es ist darüber hinaus auch möglich, das Einzelradlager an einer Verbindungsstrebe eines Lagergestänges zu befestigen, das als Kräfteparallelogramm ausgebildet ist. Bei einem solchen muss in der Aufstellposition dafür Sorge getragen werden, dass das Kräfteparallelogramm nicht durch Verschieben zusammengedrückt werden kann. Dies ist auf einfache Weise dadurch möglich, dass über der oberen oder der vorderen oder hinteren schwenkbaren Stange an dem Längsholm oder der Stützstrebe ein Anschlag in Position gebracht wird, der die Auslenkung nach oben bzw. nach vorne oder nach hinten aus der aufgestellten Position verhindert. Durch Entfernen dieses Anschlages kann dann das Kräfteparallelogramm, das aus drei miteinander gekoppelten Streben besteht, die an festen Widerlagern an dem Längsholm oder der Stützstrebe angelenkt sind, parallelo-
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grammförmig zusammengedrückt werden, wodurch das an der äußeren Strebe befestigte Rad ebenfalls eingezogen wird.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, in dem Wagengestell zwei Längsholme parallel und spiegelbildlich zur Längsachse des Schiebewagengestells vorzusehen und auch zwischen diesen bzw. an diesen eine Schiebeeinheit vorzusehen, an der die beweglichen Lagerstangen angelenkt sind. Durch Verschieben der Schiebeeinheit werden dabei beide seitlichen Lagergestänge gleichzeitig betätigt. Die gekoppelte Verschiebung ist auch bei einem Gestänge mit drei Lagerstangen gegeben. In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Lagergestänge und/oder die Schiebeeinheit mittels einer Arretiereinrichtung mindestens in der Gebrauchsstellung, in der die hinteren Räder am weitesten voneinander beabstandet sind, gegen unbeabsichtigtes Verschwenken der Lagerstangen gesichert sind. Diese Arretierungseinrichtung kann beispielsweise aus einem Sperrhebel· bestehen, der an der Schiebeeinheit angelenkt ist und mit dem anderen Ende an einem anderen, in der ersten Gebrauchsstellung ortsfesten Teil des Wagengestells wieder iösbar befestigt ist. Ein solcher Sperrhebel ist beispielsweise an dem Querverbindungsteil der Längsholme arretierbar und an der Schiebeeinheit, die an bzw. auf den Längsholmen verschiebbar angeordnet ist, gelenkig befestigt. Arretierungsvorrichtungen in Form von Gesperren sind ebenfalls einsetzbar.
An Stelle von zwei Längshoimen kann aber auch ein z. B.
ais Blechkörper oder Kunststoffkörper ausgebildeter flächenförmiger Längsträger vorgesehen sein, an dem dann die Schiebeeinheit befestigt ist. Es ist darüber hinaus möglich, die Längsholme oder den Längsführungsteil von hinten nach vorne ansteigend unterhalb des Einsatzes verlaufend auszuführen. Eine solche Ausbildung hat den Vorteil, dass auch bei Verwendung eines Lagergestänges als Gelenkdreieck Kräftekomponenten in vertikaler Richtung mit aufgenommen werden und dadurch die Gelenke selbst entlastet
werden. Zur Lagesicherung der Lagerstangen im aufgestellten Zustand ist es darüber hinaus zweckmäßig, die Lagerstangen gegeneinander durch übergreifende Stützwände gegen Verdrehen zu sichern, um so eine höhere Stabilität des Lagergestänges zu erreichen. Das Einzelradlager kann im wesentlichen aus einem parallel zur Längsachse des Wagengestells verlaufenden kurzen Längsträger, mit Schwenkbzw. Gelenklagern für die Lagerstangen sowie Lagerbuchsen oder Lagerachsen für ein Hinterrad bestehen. Im Falle, dass abziehbare Hinterräder auf eine Achse aufgesteckt sind, ist es sogar möglich, eine Radachsenanordnung zu verwenden, wie sie in der DE 201 20 841 U angegeben ist. Diese Radachsenanordnung gestattet es, dass die Achse selbst in einer Buchse verschiebbar gelagert ist und bei Nichtgebrauch in die Buchse hineingeschoben werden kann, so dass bei abgezogenem Rad eine weitere Verkürzung des Gestells in der Breite erreichbar ist.
An Stelle einer Sicherungsplatte, die im aufgestellten Zustand des Lagergestänges eine benachbarte Lagerstange gegen Verdrehen sichert, kann auch ein Stützarm an mindestens einer Lagerstange befestigt sein, der eine korrespondierende Lagerstange im aufgestellten Zustand des Lagergestänges zur Verdrehsicherung über- und/oder untergreift.
Die Erfindung lässt sich grundsätzlich auf jede Ausführung eines dreirädrigen Kinderwagens anwenden, selbst dann, wenn dieser nicht in Längsrichtung und in der Höhe zusammenfaltbar ist. Die angewendete Falttechnik ermöglicht in jedem Fall eine Verkürzung des relativ großen Abstandes zwischen den hinteren Rädern im aufgestellten Zustand, so dass hierüber bereits eine gewünschte Verkleinerung gegeben ist, wenn beispielsweise der Schiebewagen verstaut werden soll.
In weiterer Ausgestaltung ist zusätzlich vorgesehen, dass auch die Stützstreben nach vorne verschwenkt werden kön-
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nen, zu welchem Zweck sie an den Tragholmen angelenkt sind und mindestens in der aufgestellten Position des Schiebewagens arretiert sind. Darüber hinaus ist es möglich, die Schiebestangen in bekannter Weise an den Gestellholmen anzulenken und damit klappbar auszugestalten, so dass sie bei Nichtgebrauch über die Gestellholme geschwenkt werden können. Die mittlere Breite des Schiebewagens wird beispielsweise durch den Abstand der Längsholme bzw. der Breite des Längsführungsteils im wesentlichen bestimmt. Dem schließen sich dann seitlich die zusammengelegten Lagergestänge für die Einzelradlager an. Eine weitere seitliche Verkürzung ist dann möglich, wenn das Verbindungsgestänge zwischen den Längsholmen und ein eventuell vorgesehener Querteil, der die Schiebestangen miteinander verbindet, ebenfalls zusammenfaltbar ausgelegt ist. Dies ist auf einfache Weise durch Mittengelenke an den Querteilen möglich. Um die Arretierung in den aufgestellten Zuständen zu ermöglichen, können dabei Drehgelenke mit Rastkupplungen zur Anwendung kommen, wie sie beispielsweise aus der DE 200 07 948 U, der DE 195 30 437 A, der US 5,358,352, der US 5,056,805 und der
DE 195 30 717 A bekannt sind.
Einfachere Ausführungsformen, wie Schraubsicherungsgelenke, sind aber auch einsetzbar.
Solche Gelenke können aber auch dazu verwendet werden, um die Schiebestangen an den Gestellholmen zu sichern. Durch einfaches Drücken auf den Entriegelungsknopf können dann die Schiebestangen auf die Gestellholme zu geschwenkt werden. Solche Gelenke sind auch einsetzbar für die Verbindung zwischen den Gestellholmen und den Stützstreben.
Die Längsholme sind zweckmäßigerweise vorderseitig gegenüber den Tragholmen schwenkbeweglich angeordnet und die Stützstreben schwenk- und längsbeweglich an den Längsholmen angelenkt oder an der Schiebeeinheit, die längsverschieblich an den Längsholmen oder an dem Längsführungs-
teil befestigt ist. Die Schiebeeinheit kann quer zur Längsachse des Schiebewagens Trägerabschnitte aufweisen, deren Länge in etwa der der Endposition der eingezogenen hinteren Räder entspricht, wenn diese in die zweite Gebrauchsstellung, nämlich der Verstaustellung, verbracht sind. An den äußeren Enden dieser Trägerabschnitte können die Stützstreben angelenkt sein.
Die Längsholme können vorderseitig eine Gabel für die Aufnahme der Achse des Vorderrades bilden. Die Gabel kann aber auch an den Tragholmen vorgesehen und, zur Anpassung der lichten Weiten, die Tragholme gekröpft sein. Es ist darüber hinaus aber auch möglich, sowohl die Gestellholme als auch die Längsholme an einer Trägerplatte zu befestigen, an deren Unterseite ein Lagerhalter für das Radlager vorgesehen ist.
Dieser Radlagerhalter kann aber auch fest um eine senkrechte Achse drehbar angeordnet sein. Es ist darüber hinaus möglich, an den Radlagern Bremseinrichtungen vorzusehen, die mit einem Bremsring oder mit Bremsscheiben zusammenwirken. Diese können mit einem Bowdenzug betätigt werden, dessen Widerlager an dem querverbindenden Schiebeteil angeordnet ist und über einen Mechanismus betätigbar ist. Beidseitige Bremseinrichtungen sind ebenfalls mit nur einem Mechanismus bedienbar. Die Breite des Schiebewagens wird dabei durch den verbindenden Bügel im wesentlichen bestimmt, der - wie vorher schon ausgeführt - aber auch geteilt sein kann und mittels zweier Abschnitte, die über ein Drehgelenk miteinander zusammenklappbar verbunden sind. Eine wesentliche Gewichtsreduzierung bei einem derartigen Schiebewagen ist erzielbar, wenn insbesondere die Holme und Stangen aus Aluminium oder aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff hergestellt sind.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels ergänzend erläutert.
In Figur 1 ist in einer Draufsicht der Faltmechanismus des Lagergestänges für die Hinterräder eines Schiebewagens nach der Erfindung im Auszug dargestellt. Die nicht beteiligten Teile des in Figur 2 in der Seitenansicht dargestellten Schiebewagens sind in Figur 1 nicht angegeben. Der Schiebewagen weist zwei parallel angeordnete Längsholme 1 auf, die - wie aus Figur 2 ersichtlich - die Achse des Vorderrades 9 von der der Hinterräder beabstandet. Die beiden Längsholme 1 sind durch ein Querteil 14 hinten verbunden. Vorderseitig gehen die beiden Längsholme in eine nicht dargestellte Gabel über. Zwischen der Gabel ist an einer Achse das Vorderrad 9 befestigt. An Stelle der Gabel kann auch eine Befestigungsvorrichtung für das Rad 9 an den Längsholmen 1 befestigt sein. Die beiden Längsholme 1 sind parallel zueinander angeordnet und weisen einen bestimmten Abstand auf. Zwischen den beiden Längsholmen 1 ist eine Schiebeeinheit 2 eingesetzt, die mit einem Teil die Längsholme untergreift und mit einem anderen Teil diese übergreift, so dass eine sichere Lagerung einerseits und eine Verschiebemöglichkeit der Schiebeeinheit 2 andererseits besteht. An der Schiebeeinheit 2 sind seitlich Querträger 15 vorgesehen, die eine bestimmte Länge aufweisen und an deren Enden an nicht dargestellten Schwenklagern die aus Figur 2 ersichtlichen Stützstreben 17 angelenkt sind. Die unteren Drehlager 18 der Stützstreben 17 werden beim Verschieben des Schiebeteils 2 nach vorne mitgenommen. Die Stützstreben 17 sind weiterhin an oberen Schwenklagern 13 an den schrägverlaufenden Holmen 7 angelenkt, so dass die Bewegungsfolge hierdurch ermöglicht wird.
Es ist weiterhin aus Figur 1 ersichtlich, dass an den Querträgern Lagerstangen 5b angelenkt sind, dies ist
&zgr;. B. ein Profilrohr aus Aluminium. Das zweite Ende der Lagerstange ist an einem Lagerträger 20 drehbar befestigt, der im wesentlichen parallel zur Längsachse des Kinderwagens verläuft. Dieser sehr kurze Lagerträger 20 weist ein Einzelradlager 19 auf, beispielsweise einen Lagerbolzen 23, auf den das Hinterrad 3 aufgesteckt ist. An dem Lagerträger 20 befindet sich ein weiteres Drehlager 4, an dem schwenkbeweglich die hintere Lagerstange 8 befestigt ist. Das Widerlager befindet sich an einer Stützplatte 18, die an dem Längsholm 1 befestigt ist. Die spiegelbildliche Anordnung des zweiten Radlagers und Lagergestänges befindet sich an der gegenüberliegenden Seite. Es ist ersichtlich, dass durch die nach vorne verschiebbare Schiebeeinheit 2 über die Lagerstange 5b der Lagerträger 20 mit dem Rad 3 nach vorne beim Verschieben mitgenommen wird. Gleichzeitig folgt die Lagerstange 5a dieser Bewegung, so dass das eingezeichnete Dreieck sich streckt und dabei zugleich das Rad 3 in Richtung der Mittenachse des Schiebewagengestells hineingezogen wird, bis es die Endposition innerhalb des Tiefenabschnitts, der durch den Querträger 15 vorgegeben ist, einnimmt. Bei diesem Bewegungsablauf wird aber zugleich - wie aus Figur 2 ersichtlich ist - die mitgekoppelte Stützstrebe 17 nach vorne gezogen, so dass das Hinterrad 3 in Richtung des Tragholmes 7 schwenkt. Es erfolgt also eine Höhenabsenkung und gleichzeitig auch eine Abstandsweitenreduzierung der hinteren Räder beim Verschieben der Schiebeeinheit 2. Die Schiebeeinheit 2 ist in der dargestellten Position durch eine Arretierungseinrichtung, die aus einem Hebel 6 besteht, gesichert. Dieser ist zwischen dem Querteil 14 und dem Querteil der Schiebeeinheit 2 zwischengefügt bzw. an einem der Teile angelenkt und übergreift das andere Teil zur Arretierung. Nach dem Lösen dieser Arretierungseinrichtung ist das Verschieben'der Schiebeeinheit 2 möglieh. Ebenso kann zum Aufstellen des Gestells die Schiebeeinheit 2 aus einer vorgeschobenen Position wieder nach hinten geschoben werden, bis sie die in Figur 1 dargestellte Position einnimmt, in welcher die Räder 3 die
größte Abstandsweite aufweisen und das Gestell die aufgestellte Position einnimmt, die in Figur 2 schematisch dargestellt ist. In Verlängerung zu den beiden seitlichen Tragholmen 2 sind Schiebestangen 10 mit einem daran über feststellbare Schwenklager 12 angelenkten Schieber 11 vorgesehen. Diese Anordnung kann über die dargestellten Schwenklager 12, die zweckmäßigerweise aus Drehgelenken mit Rastkupplungen der vorher angegebenen Art bestehen, gelöst und nach vorne über die Tragholme 12 gekippt werden. Ferner ist in Figur 2 schematisch der Sitzeinsatz 16 dargestellt. Dieser besteht in der Regel aus einem Stoff, der an den beabstandeten Holmen 7 befestigt ist. Es ist aber auch möglich, hier einen herausnehmbaren Einsatz, z. B. Liegewageneinsatz oder aber auch Transporteinsatz, einzusetzen. Nach dem Vorschieben oder Entfernen eines solchen festen Einsatzes ist dann das Zusammenlegen des Schiebewagens in der gleichen Weise ebenfalls möglich.
Zur Gewichtsreduzierung können beispielsweise die Tragholme 7 aus Kohlenstofffaserkunststoff oder aus anderem faserbewehrten Kunststoff bestehen. Zur Verdrehsicherung im aufgestellten Zustand sind ferner Stützarme 21 im wesentlichen parallel zu den Lagerträgern 20 verlaufend vorgesehen. Diese sind an einem der Lagerstangen 5a oder 5b angenietet und übergreifen die zugeordnete Lagerstange 5a bzw. 5b oder untergreifen diese. Ebenso ist es möglich, beidseitig solche Drehsicherungen, also oben- und untenseitig, vorzusehen. Das gleiche gilt auch bezogen auf die Stützplatten 8. Durch diese Stützmaßnahmen ist eine Verdrehsicherung des Gestells zusätzlich gegeben. Selbiges kann auch bei der Verbindung zwischen dem Querträger und den Lagerstangen 5b vorgesehen sein. Weiterhin können auch die Längsholme 1 aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff oder anderem verstärktem Kunststoff bestehen, um Gewichtsreduzierungen zu erreichen. Das gleiche gilt auch für die Stützträger.
Bezugszeichenliste
1 Längsholm
2 Schiebeeinheit
3 Hinterrad
4 Gelenklager
5a Lagerstange
5b Lagerstange
6 Arretierungseinrichtung
7 Tragholm
8 Befestigungsvorrichtung Vorderrad
9 Vorderrad
10 Schiebestange
11 Schieber
12 Schwenklager
13 Schwenklager
14 Querteil
15 Querträger
16 Sitzeinsatz
17 Stützstrebe
18 Stützplatte
19 Einzelradlager
20 Lagerträger
21 Stützarm
22 Schwenklager
23 Lagerbolzen

Claims (22)

1. Zusammenlegbarer dreirädriger Schiebewagen mit Befestigungsvorrichtungen und Lageranordnungen für mindestens ein Vorderrad (9) und für mindestens zwei seitliche hintere Räder (3), zwei schräg von vorne nach hinten ansteigend verlaufende Tragholme (7) mit Befestigungsmitteln für einen zwischengefügten Sitz- (16) und/oder Liege- oder Transporteinsatz, welche Trageholme (7) untenseitig direkt oder indirekt, über mechanische Zwischenelemente mit der Befestigungsvorrichtung (8) für das Vorderrad (9) verbunden sind und obenseitig in Verlängerung Schiebestangen (10) aufweisen, zwei seitlich hintere Stützstreben (10), die obenseitig an den Tragholmen (7) befestigt und untenseitig mit einem Lagergestänge (5a, 5b) eines Einzelradlager (19) für die seitlichen hinteren Räder (3) direkt oder indirekt, über Gestellzwischenelemente, verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagergestänge (5a, 5b) für ein Einzelradlager (19) derart ausgelegt ist, dass das hintere Rad (3) aus einer von der Mittenlängsachse des Schiebenwagens entfernten ersten Gebrauchsstellung in eine herangezogene zweite Gebrauchsstellung und aus dieser wieder in die erste verbringbar ist.
2. Schiebewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagergestänge (5a, 5b) an den Stützstreben (17) und/oder an mindestens einem Längsholm befestigt ist, der mit dem unteren Abschnitt mindestens einer Stützstrebe verbunden ist und sich von hinten nach vorne auf der oder parallel zur Längsachse erstreckt, und der vorderseitig an der Befestigungsvorrichtung (8) oder an Gestellzwischenelementen oder an einem Tragholm (7) befestigt oder angelenkt befestigt ist.
3. Schiebewagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagergestänge (5a, 5b) die Form eines Kräfteparallelogramms oder Kräftedreiecks aufweist, wobei die Lagerstangen (5a, 5b) an den Längsholmen (1) oder an den Stützstreben (17) angelenkt sind und am Einzelradlager (19) schwenkbeweglich befestigt sind, und beim Kräftedreieck das Schwenklager der vorderen oder oberen Lagerstange (5b) verschieblich angeordnet ist.
4. Schiebewagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagergestänge (5a, 5b) aus drei Lagerstangen besteht, die mit ihren außenseitigen Enden an dem Einzelradlager (19) angelenkt und mit einer Lagerstange ortsfest an der Stützstrebe (17) unten oder an dem Längsholm (1) hinten schwenkbeweglich und mit den Enden der beiden anderen Lagerstangen schwenk- und schiebebeweglich, jeweils ein Kräftedreieck bildend, an der Stützstrebe (17) und dem Längsholm (1) befestigt sind.
5. Schiebewagen nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderseitigen oder obenseitigen Lagerstangen (5b) an einer Schiebeeinheit (2), die an dem oder den parallelen Längsholmen und/oder an den Stützstreben verschiebbar angebracht sind, schwenkbeweglich befestigt sind, welche Schiebeeinheit (2) aus einer den hinteren bzw. unteren ortsfesten Schwenklagern der hinteren bzw. unteren Lagerstangen (5b) nahen Position in eine entfernte verbringbar ist.
6. Schiebewagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagergestänge (5a, 5b) und/oder die Schiebeeinheit (2) mittels einer Arretierungseinrichtung (6) mindestens in der Gebrauchsstellung, in der die hinteren Räder (3) am weitesten voneinander beabstandet sind, gegen unbeabsichtigtes Verschwenken gesichert sind.
7. Schiebewagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierungseinrichtung (6) aus einem Sperrhebel besteht, der an der Schiebeeinheit einerseits und an einem anderen, dem gegenüber in der ersten Gebrauchsstellung ortsfesten Teil des Wagengestells mindestens einseitig und wieder lösbar befestigt ist.
8. Schiebewagen nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei beabstandet zueinander, spiegelbildlich zur Längsachse angeordnete, Längsholme parallel oder ein Längsführungselement mit seitlichen parallelen Führungskanten vorgesehen sind bzw. ist.
9. Schiebewagen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsholme oder das Längsführungsteil von hinten nach vorne ansteigend, unterhalb des Einsatzes verlaufend, ausgeführt sind.
10. Schiebewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Einzelradlager (19) aus einem im Wesentlichen in Richtung der Längsachse parallel verlaufenden Längsträger (20) mit Schwenk- oder Gelenklagern (4) sowie Lagerbuchsen oder Lagerachsen für ein Hinterrad besteht.
11. Schiebewagen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an jeweils einer Lagerstange (5a, 5b) mindestens ein Stützarm (21) befestigt ist, der eine korrespondierende Lagerstange (5b) zur Verdrehsicherung über- und/oder untergreift.
12. Schiebewagen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützarm (21) als Sicherungsplatte am Längsträger (20) und/oder an den weiteren Schwenkgelenken an dem Längsholm (1) und/oder an der Stützstrebe (17) und/oder an der Schiebeeinheit (2) vorgesehen ist.
13. Schiebewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstreben (17) mindestens an den Tragholmen (7) angelenkt sind und mindestens in der ersten Gebrauchsstellung und aufgestellten Position des Schiebewagens arretiert sind.
14. Schiebewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebestangen (11) schwenkbeweglich an den Tragholmen (7) nach vorne überschlagbar angelenkt sind, wobei sie in der aufgestellten Schiebeposition arretiert sind.
15. Schiebewagen nach Anspruch 1, 5, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsholme (1) vorderseitig gegenüber den Tragholmen (7) schwenkbeweglich angeordnet sind und dass die Stützstreben (17) schwenk- und längsbeweglich an den Längsholmen (1) angelenkt oder an der Schiebeeinheit (2) angelenkt sind, die längsverschieblich an den Längsholmen (1) beweglich befestigt ist.
16. Schiebewagen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebeeinheit (2) quer zur Längsachse des Schiebewagens Trägerabschnitte aufweist, deren Länge in etwa der der Endposition des eingezogenen hinteren Rades in der zweiten Gebrauchsstellung entspricht, und dass an den äußeren Enden der Träger die Stützstreben (17) angelenkt sind.
17. Schiebewagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsholme vorderseitig eine Gabel für die Aufnahme des Vorderrades bilden oder an den Tragholmen (7) befestigt oder schwenkbeweglich befestigt sind und diese mit den unteren Abschnitten eine Gabel für ein Vorderrad bilden.
18. Schiebewagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorderrad an einem Querverbindungsteil zwischen den unteren Abschnitten der Tragholme oder den vorderen Abschnitten der Längsholme angebracht ist.
19. Schiebewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebewagen ein Kinderwagen, Kindersportwagen, Puppenwagen oder Einkaufswagen ist.
20. Schiebewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den hinteren Befestigungsvorrichtungen für die Radlager Bremseinrichtungen vorgesehen sind, die mit an den Rädern angeordneten Feststellbremsringen oder Scheibenbremsen zusammen wirken, und dass die Bremsmittel per Fuß oder per Bowdenzug oder durch ein Gestänge einzeln oder gemeinsam betätigbar sind.
21. Schiebewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Schiebewagens durch den Abstand der Tragholme und/oder einem die Schiebestangen (12) verbindenden Bügels bestimmt ist und dass die hinteren Räder zur Kippsicherung die Breite des Schiebewagens überstehen.
22. Schiebewagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die stangenförmigen Teile und Holme aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff und/oder aus Aluminium bestehen.
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